Leichenoper

Ein Zitronenfalter faltet keine Zitronen, in einem Triebwagen darf man gar nicht und in einer Seifenoper singt niemand, schon gar nicht über Seife.

In einer Leichenoper wird zwar gesungen, aber nicht von Leichen sondern über Leichen, aber eben nur im übertragenen Sinne. Es geht um die Leichen die jedermann im Keller haben soll, also um die bislang unentdeckten dunklen Geheimnisse.

Aufgeführt wird eine solche “Leichenoper” unter dem Obertitel “Der süße Duft kommt nicht von Rosen” auf der Freilichtbühne Spandau. Wer mehr darüber erfahren möchte, wird hier fündig.

Fundstück von Lisa

Nicht jetzt

Zum Thema Fax: Vor einiger Zeit rief ich bei einem älteren Ehepaar an. Am Telefon war der Herr des Hauses, sprich: die Ehefrau:

”Ah, Sie sind das. Sie können jetzt nicht anrufen, wir warten auf ein Fax.”

”Oh, das konnte ich nicht wissen, ich habe nur eine Kleinigkeit, nur eine Frage…”

”Das geht jetzt nicht. Wir warten auf ein Fax von unserer Tochter in Amerika.”

”Ich hab’ ja auch nur eine Frage, außerdem ist es in Amerika jetzt mitten in der Nacht.”

”Max! – Mahax! – Mahaaaax, hörst du denn nicht? – Mahaaaxxx, jetzt tu das verdammte Hörgerät rein, der Mann von der Bestattung ist am Apparat und sagt, daß in Amerika jetzt Nacht ist.”

Aus dem Hintergrund: “Jetzt sitz ich schon drei Stunden hier und kann jetzt noch hier sitzenbleiben bis in Amerika wieder Tag ist.”

Sie zu mir: “Wiegesagt, wir warten auf ein Fax…” (legt auf).

Er kroch in die Kühlung

Der Schweizer BLICK, wohl sowas wie unsere *würg*, wie unsere *zwerfellverkümm*, sowas wie unsere…
tut mir leid, ich kann nicht…

Nochmal von vorne: Der Schweizer BLICK, eine Boulevardzeitung, berichtet über einen seltsamen Fall, bei dem ein Mann zu seiner verstorbenen Angebeteten in die Leichenkühlung gekrabbelt ist.
Gefunden hat das Yves und zwar hier.

Bei Fuß!

…habe ich schon mehrfach versucht bei Leichen erfolgreich Fuss zu fassen. Ich würde mich freuen wenn Sie mir dabei eine Chance geben würden und mich zu einem Bewerbungsgespräch…

Grimnell oder was?

Ganz so oft brauchen wir unser Faxgerät inzwischen doch nicht mehr. So ganz hartnäckige Innovationsverweigerer beharren noch darauf, deshalb können wir es nicht ganz abschaffen, aber immer mehr geht jetzt schon online abzuwickeln. Manchmal spuckt das gerät aber wahre Perlen der Erbauung aus und ich bin dankbar, zutiefst dankbar, daß mich manche Absender so eindrücklich an ihrer Weisheit und ihrem Wissen teilhaben lassen:

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