Apr
09
Sturmfrisur
Gibt es eigentlich einen "Knigge für's Bestattergewerbe"? Letzte Woche war ich in einem kleinen Nachbarörtchen auf einer Beerdigung.
Nach dem Absenken des Sarges durch die vier Sargträger nahmen 3 der Träger ihre Mützen ab - einer rannte gleich so einfach davon - und bei einem der dreien kam eine Sturmfrisur zum Vorschein (Pumuckl lässt grüßen). Ok, es kann mal vor kommen dass der Stammfriseur ausgerechnet jetzt ein paar Wochen Urlaub macht. Aber den absoluten Knaller hat dann doch ein anderer Sargträger abgeliefert, kaum war er zehn Schritte vom Grab entfernt, aber noch in Mitten der Trauergemeinde, fing er an, sich die Krawatte vom Hals zu reissen.
Macht man so etwas?
Nein, so macht man das nicht. Aber es ist nunmal so, daß auf den Friedhöfen (oft, nicht immer) vor allem diejenigen Dienst tun, die zum Festhalten hinten am Müllwagen zu doof waren und immer runtergefallen sind.
Apr
09
Behörden-Wirrwarr, Frau bleibt unbeerdigt
Unglaubliches Zuständigkeits-Hickhack in Hamburg!
Damit überhaupt zu verstehen ist, um was es geht, muß ich zunächst mal wieder ein Loblied auf die gute alte Bestattungsvorsorge singen. Zu Lebzeiten legt man fest, wie und wo man bestattet werden möchte und wie die Kosten dafür aufgebracht werden. Es ist durchaus möglich, eine dritte Person -etwa die Erben- mit der Bezahlung zu betrauen und es kommt auch durchaus nicht selten vor, daß Kinder oder Enkel mit zum Vorsorgegespräch kommen, damit das alles geklärt wird.
So eine Vorsorge ist aber umso wichtiger, wenn man keine Hinterbliebenen hat, dann gibt es nämlich keine bestattungspflichtigen Angehörigen und der eventuelle Erbe müsste sich um die Bestattung kümmern.
Das ist auch der Hintergrund für das Theater um die vor mehr als sechs Wochen und noch immer nicht bestattete Gertrud Peemöller.
Apr
09
Endlich da: Die Antonia-Tasse!
Endlich erhältlich, die Original-Bestatterweblog Sammeltasse "Antonia".
Für 14,99 € hier exklusiv und nur für kurze Zeit erhältlich.
Die Grafik und Gestaltung stammt vom genialen Kumi (grafikpolizei.de).
Es wird eine kleine Serie von Sammelartikeln erscheinen, die ultimative Sandytasse wird es aber nur in limitierter Auflage für die echten Sammler geben.
Apr
09
Ausverkauf in Warstein II
Nachzutragen ist noch, daß es sich bei dem potentiellen Käufer und wohl baldigen Besitzer der Friedhofsanlage zwar um einen Mitarbeiter des Tiefbauamtes handelt, es aber das Tiefbauamt der Stadt Unna ist. Es ist klar, daß bei einem solchen Schnäppchenangebot schnell Kungelei vermutet wird, aber in diesem Fall scheint das nicht vorzuliegen.
Apr
09
Eukalyptusbonbons
"Ich will jetzt den Westerwald!" ruft der alte Mann im Rollstuhl und stampft mit seinem Stock auf den Boden. Der alte Mann ist Herr Brömmelkamp, ehemaliger Inhaber der Spirituosenhandlung Brömmelkamp am Marktplatz und jetzt Bewohner des Altenwohnheims "St. Balduin". Auf den Rollstuhl ist er nicht wirklich angewiesen, wenn er aber in ihm herumfährt, stakst er sich mithilfe seines Gehstocks, unterstützt von den Füßen voran.
"Ich will jetzt den Westerwald!" reklamiert er zum wiederholten Male und erntet die breite Zustimmung der übrigen Anwesenden, nur Schwester Helga ist da anderer Meinung, sie findet den Westerwald und das Eukalyptusbonbon politisch nicht korrekt und will lieber "Fuchs, Du hast die Gans gestohlen" singen. Deshalb greift sie nach ihrem Akkordeon und haut sowohl links, als auch rechts in die Tasten und ich stelle mir instinktiv die Frage, wie Schwester Helga es vermeidet, beim Zusammenschieben des Instrumentes größeren Schaden an ihrer doch recht beträchtlichen Oberweite zu vermeiden.
Die Anwesenden stimmen in den Gesang der Altenpflegerin ein, nur eine hartnäckige Fraktion um Opa Brömmelkamp singt an den unpassendsten Stellen lautstark "Eukalyptusbonbon".
Viel weiter als die erste Strophe beherrscht keiner das Lied, deshalb beginnt Schwester Helga immer wieder von vorne und das wenigstens elf oder zwölf Mal, dann wird das idyllische Sangestreiben in höchster, zitternder Stimmlage jäh unterbrochen, Frau Saperstein ganz vorne links ist mit dem Gesicht in einen Teller Rote Grütze gefallen und Schwester Helga legt sogar die Quetschkommode beiseite um gemeinsam mit Pfleger Rolf, einem 35jährigen Pädaogikstudenten, der nebenher hier arbeitet, nachzuschauen, ob Frau Saperstein noch lebt. Das tut sie und ist ganz erschrocken, als sie aus der Grütze befreit wird. Rolf wischt ihr das Gesicht sauber, während Helga den unteren Teil von Frau Sapersteins Ersatzkauleiste aus der Grütze klaubt.
Wir befinden uns, wie bereits erwähnt, im Altenwohnheim "St. Balduin" und ich bin dort zu Gast, um den alten Herrschaften etwas über das Thema Patientenverfügung und Bestattungsvorsorge vorzutragen. Wie immer bei solchen Gelegenheiten hat unser Haus Kaffee und Kuchen gestiftet und ich habe ein ganzes Köfferchen voll mit Werbegeschenken und Prospekten.
Apr
09
Das geht ganz fix
Herr Fauern-Bänger hat keine Lust mehr, sein Arbeitstag dauert jetzt schon zehn Stunden und immer noch ist er mit seinem viel zu schweren, abgegriffenen dunkelbraunen Pilotenkoffer aus ehemaliger NVA-Produktion des VEB "Flinke Plaste" unterwegs zu seinen Kunden. Er wirft zum wiederholten Male einen kurzen Blick auf den kleinen Zettel in seiner Linken, wiederholt leise murmelnd den Namen der darauf steht, denn er will später seine Kundin unbedingt mit dem korrekten Namen ansprechen. Vorhin hat das nicht geklappt, da mußte er sich weite Strecken mit "Frau Äh, Äh" und "Frau, wie war doch gleich der Name" über die Runden helfen. "Möller", murmelt er, "Möller", dann drückt er den Klingelknopf und wartet auf das erlösende Summen des Türöffners. Stattdessen wird ihm unerwartet schnell die Tür förmlich aus der Hand gerissen, ein etwa 14jähriger mit Ohrhörern und verkehrt herum aufgesetzter Mütze geht achtlos und grußlos an ihm vorbei und Herr Fauern-Bänger schiebt schnell einen Fuß in den Türspalt. Es summt, er tritt ein.
Im Treppenhaus riecht es nach Chlor und Kohl und instinktiv steigt er die Stufen der Treppe hinauf. Parterre, Fehlanzeige, Fauern-Bänger seufzt. "Die wohnen immer ganz oben", denkt er und wischt sich mit dem Ärmel den Schweiß von der Stirn. "Ich sollte abnehmen, morgen fange ich mit dem Lauftraining an", nimmt er sich vor und schaut auch im ersten Stock auf die Klingelschilder und vergleicht sie wieder mit dem Zettel in der Hand.
Apr
09
Kärnten mit heimatverbundener erdbrauner Tanne II
Rechte Gesinnung, Streit vor Gericht und das Wort Pleamle sind die Stichwörter für die Fortsetzung der innerösterreichischen Berichterstattung über den Kärnten-Sarg.
Der ist ja bekanntlich geschaffen worden, damit der aufrechte Kärntner, wenn er dann mal nicht mehr aufrecht, sondern mehr waagerecht ist, noch im Tod seine Heimatverbundenheit ausdrücken kann. Das verwendete Material, die erdbraune Farbe und eben der Pleamle-Stoffbezug auf dem Deckel sollen verdeutlichen, daß hier keiner aus der Steiermark oder aus Wien in die Grube gesenkt wird, sondern eben ein Kärntner.
Das ist in etwa so, als würde die Bestattung München nun den original Bayern-Sarg anbieten, damit der heimatverbundene Bajuware seine wie auch immer geartete Gesinnung noch kundtun kann, eventuell in weiß-blauer Aufmachung das Modell Stoiber oder das Modell Riesenhuber mit Kunstgrasbesatz auf dem Deckel.
Der Kärnten-Sarg hat also nun Pleamle oben drauf und ich habe keine Ahnung gehabt, was Pleamle ist, wie man das ausspricht und wie es aussehen könnte.
Hier habe ich ein Bild von Leuten entdeckt, die in einer Bekleidung mit Pleamle-Trachtenanmutung geheiratet haben.
Claudia Lux von der "Kleinen Zeitung" hat da einen Bericht geschrieben, der etwas Licht ins Dunkel bringt und ein wenig erläutert wer da jetzt mit wem wegen dieses Sarges mit Pleamle-Muster schimpft.
Apr
09
Maximova
A celebrity death?
FAMED BOLSHOI BALLERINA MAXIMOVA DIES AT AGE 70
http://celebritydeathbeeper.com/0918657.html
MOSCOW (AP) - The Bolshoi Theater has announced the death of legendary Russian ballerina Ekaterina Maximova.
No cause of death was immediately determined for the 70-year-old Maximova, who died unexpectedly early Tuesday. She had continued to work as a ballet coach and was not known to be suffering from ill health.
Maximova's dancing career at the Bolshoi spanned 30 years, from 1958 to 1988.
Her partner on the stage and in life was her husband Vladimir Vasiliev, who following his dancing career served for five years as artistic director of the Bolshoi.
Gala concerts celebrating their 50 years together and Maximova's 70th birthday were held in Moscow in recent months.
President Dmitry Medvedev has sent his condolences to Maximova's family, friends and co-workers.
Apr
09
Ausverkauf in Warstein
1998 wußte jeder Bestatter in der ganzen Republik, daß harte Zeiten kommen werden. "Die Sterbezahlen gehen zurück!" lautete die Warnung, die alle Bestatterverbände und Statistiker aussprachen. "Die Weltkriege, die steigende Lebenserwartung und mehr Mitbewerber auf dem Markt sorgen für harte Zeiten, zieht Euch warm an", hieß es. Den Friedhöfen machten obendrein die veränderten Bestattungsgewohnheiten (Friedwälder, Seebestattungen etc.) zu schaffen. Von dieser Entwicklung scheint man in Warstein seinerzeit nichts gehört zu haben. Man sah dort nur, daß der vorhandene Friedhof nahezu belegt war und plante einen neuen. Und das tat man großzügig, zu großzügig wie sich bald schon herausstellen sollte.
Denn das 3.870 Quadratmeter große Areal des neuen Friedhofs blieb nahezu gänzlich leer. Die Sauerländer folgtem den allgemeinen Trend zur platzsparenden Urnenbestattung und so ergab es sich, daß freiwerdende Flächen auf dem alten Friedhof dann doch ausreichten. Nur verschwindend wenige Grabsteine sind auf dem neuen Friedhof zu finden und so kam es wie es kommen mußte, der Friedhof wurde entwidmet und zum Verkauf angeboten.
Für schlappe 130.000 Euro ist das Ganze ein wahres Schnäppchen und bald schon zieht die Familie eines städtischen Tiefbauamtmitarbeiters dort ein.
Das Riesengrundstück in bester Wohnlage, das Gebäude mit sieben Räumen und 200 qm Wohnfläche und der Glockenturm gehören dann Privatpersonen, die sich über das Schnäppchen freuen dürften. Der Stadt ist mit der im Verhältnis doch recht kleinen Summe kaum geholfen, dennoch sieht man den Immobilienverkauf mit einem lachenden und einem weinenden Auge, so hat man wenigstens den Klotz vom Bein.
Wer jetzt auf den Käufer (eigentlich Fast-Käufer, denn die endgültigen Verträge werden derzeit gemacht) neidisch ist, der muß nicht leer ausgehen. Noch ist die frühere städtische Grundschule mit immerhin 9.500 Quadratmetern Grundfläche ebenfalls günstig zu haben.
Apr
09
Hannes, das Schaf
Ich mag's ja gerne schaf. Mir kann es fast gar nicht schaf genug sein und wenn ich mal beim feurigen Pedro essen gehe, dann bestelle ich immer alles extra-schaf. Komme was da wolle, auch am nächsten Morgen, da muß man durch! Auch Sandy ist schaf. Da braucht man schon eiserne Nerven, wenn die wieder mal in ihrem hautengen und superknappen Nervenkostüm hier herumläuft. Aber wie gesagt, ich mag es ja schaf.
Das hat auch das VoodooSchaaf zu hören bekommen und mich als nächsten Empfänger von Hannes dem Schaf auf seiner unendlichen Reise durchs Web und die Blogosphäre auserkoren. Ich mag es ja schaf.
Und wer es nicht schaf mag und nicht auf Schafcontent steht, der kann hier klicken und ist sofort vom nun folgenden Blödsinn befreit.
Für alle anderen geht's hier weiter...
Apr
09
Atmen Tote noch?
Eine gute Freundin ist letzte Woche plötzlich sehr jung gestorben und nun auf dem Friedhof aufgebahrt. Ich überlege jetzt, ob ich zum offenen Sarg hingehen soll, denn letztes Jahr hatte ich bei einer ähnlichen Gelegenheit den Eindruck als habe die Verstorbene noch geatmet. Außerdem schien es so, als seien die Augen nicht ganz geschlossen, sondern so etwa 1 mm weit geöffnet.
Habe ich mir das alles eingebildet oder kommt so etwas häufiger vor, daß Leute diesen Eindruck haben?
Das ist überhaupt nichts Ungewöhnliches. Gerade bei ganz jungen Menschen steht man ungläubig vor dem Sarg und kann und will es gar nicht wahrhaben, daß dieser Mensch tot ist. Eben hat man ihn doch noch lebend gesehen, lachend und voller Leben(sfreude). Wie kann es sein, daß er/sie jetzt tot da liegt? Mit diesen Fragen im Hinterkopf achtet man auch unbewußt darauf, ob da nicht vielleicht doch noch Leben in diesem Leichnam ist, man hofft es und so kann es dazu kommen, daß man sich einbildet, der Verstorbene habe sich noch geregt.
Apr
09
Beim Billigbestatter abgezockt?
Wer schon einmal bei einem Billigbestatter schlechte Erfahrungen gemacht hat oder wer bei einem Bestatter hinterher wesentlich mehr zahlen mußte, als es ihm vorher weisgemacht worden war, der kann mir und einer Fernsehmitarbeiterin bei den Recherchen für einen Fernsehbeitrag helfen.
Für eine durchaus seriöse Sendung in einem öffentlichen-rechtlichen Sender suchen wir Bestatterkunden die mit Preisdumping-Angeboten geködert und erst hinterher mit versteckten Kosten konfrontiert wurden - oder nach Fällen, wo Qualitätsstandards eindeutig unterschritten wurden. Natürlich kann man sagen, selbst dran schuld, wer zum Billigbestatter geht braucht nichts anderes zu erwarten. Das soll in gewisser Weise auch der Tenor des Beitrags sein, aber eben als Ratschlag: Leute, schaut auf die Qualität, Pfennigfuchserei beim Discounter lohnt nicht.
Wer meint, in dieses Profil zu passen, der kann sich bei mir melden, ich leite das dann an die entsprechende Redaktion weiter, die sich wegen eines Interviews melden wird.
Apr
09
Bacon
Der Sonntag fing gut an. Mir war meine schweigsame Zeit vergönnt, da ich als einziger Frühaufsteher sonntags stundenlang von meiner Brut verschont bleibe. Mein Sohn teilt das Schweigsame mit mir und ist, wenn er dann aus dem Bett krabbelt, erträglich. Die weibliche Hälfte unserer Familie ist da vollkommen anders. Mutter und Tochter können sich unmittelbar nach dem Öffnen der Augen in nicht enden wollenden Sätzen ohne jeglichen Sinn über Nichtigkeiten unterhalten, die so nichtig sind, daß sie ein Männergespräch über die Fußballbundesliga noch unterbieten.
Frühstück war angesagt und ich verbrachte den halben Sonntagmorgen damit, alles auf die Dachterrasse hochzuschaffen. Gegen halb elf versammelte sich dann die Familie zum gemeinsamen Frühstück und hätte ich nicht vorher schon in der Küche etwas vom knusprigen Speck genascht, wäre ich an Maximalübersäuerung des Magens eingegangen.
Gerade wollte ich zum Großangriff auf das Frühstück blasen, da erreicht uns ein Anruf; Papa muß arbeiten. Meine Kleine lässt mich einmal von ihrem Honigbrötchen abbeißen und dann muß ich los.
Eine 69jährige Frau hat in der Nacht Bekanntschaft mit Bruder Hein gemacht und ihre gesamte Familie sitzt im Wohnzimmer zusammen und möchte alles mit dem Bestatter besprechen. Während mir das Wasser im Munde zusammenläuft stopfen sich die Leute mit selbstgebackenem Kuchen voll. "Den hat Mutti gestern noch gebacken, da ging es ihr noch gut."
Apr
09
Grabstein aus dem Internet
Ich bin auf der Suche nach einem Internetgrabstein. Da soll es was geben und ich hab im Web was gefunden. Die bieten alles Mögliche an und sagen jeder darf den Stein aufstellen weil er kein Fundament braucht und das sei billiger schreiben aber keinen Preis auf. Ist das wirklich billig und darf ich dem Stein wirklich aufstellen?
Es gibt tatsächlich Handwerksvorschriften, die besagen, daß man nur dann einen Meisterbetrieb beauftragen muß, wenn das Grabmal mit einem Fundament ausgestattet sein soll. An diesem Punkt orientieren sich die Angebote gleich mehrerer Firmen, die Grabtafeln anbieten, die man tatsächlich theoretisch selbst aufstellen könnte.
Tatsächlich ist es aber von den örtlichen Friedhofsordnungen abhängig, ob solche Grabmale zugelassen sind, deshalb ist stets vorher auch die Meinung des Friedhofsamtes bzw. Friedhofsbetreibers zu hören, bevor man einen entsprechenden Auftrag erteilt.
Desweiteren stört an diesen Angeboten, daß im Internet zwar manchmal eine Bestellmöglichkeit angeboten wird, die Firmen aber nirgendwo auf ihrer Homepage Preise nennt. Diese erfährt man nur per Telefon oder Mailanfrage. Hier ist Vorsicht geboten, damit nicht durch das versehentliche Ausfüllen eines Formulars statt einer Preisanfrage gleich eine Bestellung zustande kommt.
Grundsätzlich ist gegen selbstaufgestellte Grabmale nichts einzuwenden, jedoch versichern mir die Steinmetze hier vor Ort immer, daß sie auf Nachfrage ebenfalls günstigere Platten, Kissen und Steinbücher etc. im Angebot haben.
Insgesamt keine schlechte Sache, aber: Augen auf!
Apr
09
Klara
Frühmorgens bin ich nicht auf große Diskussionen aus. Es bedarf so etwa einer Dreiviertelstunde männlichen Schweigens, bis ich zur Aufnahme von Fremdvokabluar bereit bin. Diskussionen sind in diesem Zusammenhang alles was die Länge eines ganzen deutschen Satzes erreicht. Deshalb gehe ich morgens auch gerne mit dem Hund durch Feld und Flur, also erst durch den Flur und dann raus ins Feld.
Der labert mich nicht voll wie Frau Büser. Die geschwätzige Alte bringt es fertig, mich morgens schon mit ganzen Wortschwallen wie "Moin, moin" vollzutexten.
Hund und Mann ziehen also durch die Gefilde und ich meide die Wege, auf denen mir andere Hundehalter begegnen. Diese langwierigen Gespräche, die die mir aufnötigen, kann ich morgens nicht ertragen. Heute Morgen ist das ein kleines bißchen anders. Ich muß auf dem Weg Eier mitbringen, mein luxusverwöhntes Weib mag ein Frühstück nur dann als komplett empfinden, wenn gekochte Eier dabei sind.
"Du hast Dir gestern Abend noch Rühreier gemacht, also bring von Bauer Ridder frische Eier mit!"
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Kommentare
Frage an Tom: in Frankreich .
@ Designierter Komposti (in .
Ich glaube ich werde mir sti.
Schade zu spät gesehn, hät.
wie es mit dem "aufhalten" i.
Soso, auch Tom hat ein lange.
Ja, diese Viktorianerverehru.
Ja danke zusammen, so dachte.