Apr
09
Fan-Artikel
Ein begeisterter Leser des Bestatterweblogs hat mir über "europa-host.de" ein Geschenk zukommen lassen. In seinem Begleitbrief schreibt er:
"Kommentieren mag ich nicht, aber Ihr Weblog hat mir durch schwere Stunden geholfen und mir bei der Bewältigung des Todes meiner Frau wertvolle Unterstützung gegeben. Dafür kann ich Ihnen gar nicht genug danken. Sie werden sich über eine etwas höhere Spende gewundert haben, sie kam von mir. Da Geld aber doch etwas Unpersönliches ist, wie praktisch es auch sein mag, erlaube ich mir, Ihnen eine asiatische Glückskatze zu senden. Ich habe diese selbst aus Asien mitgebracht, wobei man diese Katzen heute auch schon hier überall kaufen kann. Sie soll ihnen immer etwas Glück zuwinken. Vielen Dank!"

Apr
09
A Celebrity death!
A celebrity death?

'GOLDEN GIRLS' STAR BEA ARTHUR DIES AT 86
http://celebritydeathbeeper.com/0689181.html
Thank you for being a friend.
Bild: Beatrice Arthur, Emmy Awards September 1987, Alan Light, Lizenz: cc-by-2.0
Apr
09
Aphrodite
Es ist schön warm draußen und kaum sind die ersten Sonnenstrahlen zu sehen, präsentiert sich die Hälfte der Mitbürger in unaussprechlich knapper und bunter Kleidung. Ich werde es nie verstehen, warum das ausgerechnet die Hälfte ist, die sich das eigentlich nicht erlauben könnte. Von halbschräg vorne Südsüdwest-Links kommt eine spindeldürre Krähe in Flip-Flops, deren Füße besser bedeckt geblieben wären, so sehen sonst untenrum nur Hühner aus.
Sandy und ich sitzen am Aphroditebrunnen auf dem Marktplatz unserer Stadt und essen einen Brezel. Wir haben Unterlagen beim Amt abgegeben und müssen eine knappe Stunde warten, dann können wir alles fertig genehmigt wieder mitnehmen. Ich will ja immer zu McDonalds, Sandy ist dagegen, sie hat da einen geheimen Pakt mit meiner Frau geschlossen; gemeine Verschwörerinnen.
Eben tippt mich Sandy an und nickt in die entgegengesetzte Richtung. Es nähert sich ein Schweinchen. Klein, dick und natürlich rosarot angezogen. Die fetten Schweinsfüßchen stecken in viel zu engen goldenen Sportschuhen, die weißen Beine lugen aus einer kurzen Taubstummenhose (1) heraus. Oben herum steckt Miss Piggy in einem farblich nicht ganz passenden röllchenbetonenden Top mit der Aufschrift "Killer Queen".
Apr
09
Leichenwagen oder was?
"Ich lese bei Dir immer vom Bestattungswagen, heisst das nicht mehr Leichenwagen?"
In den Papieren eingetragen ist bei uns "Sonder-Kfz. Bestattungswagen".
Aber die Bezeichnungen Leichenwagen, Totenauto und andere, oft nur regional gebräuchliche, Ausdrücke sind durchaus verwendbar und auch nicht falsch.
Ich denke mal, daß sich umgangssprachlich der Begriff Leichenwagen wohl am meisten durchgesetzt hat. Wir sagen hier in unserer Firma stets Bestattungswagen bzw. Bestattungsfahrzeug.
Das hat aber keinen wichtigen Grund, wir finden nur, daß es besser zu Bestattungshaus, Bestattung und Bestatter passt.
Schwarzfahrer nennen sich gerne diejenigen,
Apr
09
Comic: Mit dem Leichenwagen
Mit dem Leichenwagen in der Werkstatt:

Wie immer gezeichnet vom genialen Kumi von der Grafikpolizei ©
Apr
09
CO2 Diskussion
Die Frage, ob es die Umwelt zu stark belastet, wenn man sich einäschern läßt, beantwortet das "Süddeutsche Zeitung Magazin" nun endlich auch mal.
Wurde aber auch Zeit!
Apr
09
Das falsche Loch
Krailling liegt bei München und wäre beinahe Schauplatz einer Tragödie geworden.
Ähnlich der Verwechselung des bei der Schlacht um Theovirkan abgeschlagenen Hauptes von König Krossos von Amachanand, dessen Kopf von barfußlaufenden Hirtenbuben mit der überreifen Frucht eines Perlofinbaumes verwechselt wurde, kam es auch in Krailling am Donnerstag zu einer peinlichen Verwechslung, die in ihrer Dramatik nur noch vom Vorfall des vertauschten Weihwassers von St. Ignatius, mit dem bei der jährlichen Viehsegnung versehentlich auch Protestanten benetzt wurden, übertroffen wird.
Der Friedhofswärter hatte einem Bestatter eine falsche Stelle auf dem Friedhof genannt, wo dieser dann ein Grab aushob. So kam es daß anläßlich der Beerdigung einer 78-jährigen Verstorbenen aus einer alteingesessenen Kraillinger Familie die Trauergemeinde zunächst vor einem falschen Grab stand. Dem Witwer fiel der Fehler auf, jedoch wollte der Bestatter die Situation retten, indem er die Beerdigung zunächst pro forma zu Ende bringen wollte. Den Sarg hätte er dann später 150 Meter entfernt im richtigen Grab beigesetzt.
Apr
09
Freundliche Leseempfehlung
22.4.2009 19:35 Uhr Ich schreibe hier nicht eher wieder was, bis nicht auch der letzte Leser auf der Seite des "Taubenvergrämers" war und dort mindestens einen Kommentar hinterlassen hat!
So, das hat er nun davon.
22.4.2009 21.00 Uhr: Nachtrag: Och, jetzt hat er den Beitrag gelöscht. Schade. ;-(
24.04.2009 10:26 Uhr:
Eigentlich war es ein nettgemeinter Spaß. Der "Taubenvergrämer" hatte schon vor längerer Zeit einen Artikel geschrieben, in dem er sich auf die Besucher bezog, die vom Bestatterweblog zu seinem Weblog herüberkommen. Warum dieser Artikel erst jetzt via Google-Alert bei mir durchlief, weiß ich nicht. Jedenfalls habe ich ihn erst am 22.4.2009 gesehen.
Na und weil es in dem Artikel sinngemäß hieß, die Bestatterweblog-Leser kämen nur kurz vorbei, hinterließen keine Kommentare und das sei so, weil es dort nichts über Tote zu lesen gäbe, dachte ich, es sei doch ganz nett, wenn meine Leser mal wieder beim Taubenvergrämer-Weblog vorbeischauen.
Statt das jetzt aber lustig zu finden, wurde der betreffende Artikel dann gelöscht und inzwischen wohl das ganze Weblog vom Haken genommen.
Das habe ich natürlich nicht gewollt und es tut mir leid, wenn ich da irgendwen vergrämt habe.

Nachtrag: Die Seite scheint doch noch zu laufen, na denn.
Apr
09
Bodo II
Das mit Bodo ist so eine Sache für sich. Im Auftrag der Polizei hatten wir den 26jährigen in einer Siedlung abgeholt, die von gleichförmigen fünfstöckigen Häuserreihen einer Wohnbaugenossenschaft geprägt ist. Das soziale Umfeld schwankt von Haus zu Haus. In Hausnummer 4 steht die Haustüre den ganzen Tag offen, es riecht nach Urin und Babykotze, sämtliche Briefkästen sind an einer Ecke hochgebogen und aus vielen lugen die bekannten gelben Umschläge des Amtsgerichtes heraus. Überall liegen zerfledderte Werbeblättchen und Prospekte herum.
Schon Haus Nr. 6 bietet ein ganz anderes Bild: Alles blitzsauber, es riecht nach essigsauberem Dauerputzen und an den Fenstern sieht man Gardinen und Grünpflanzen. In Haus Nr. 8 sieht es noch besser aus, hier wurden die Wohnungen inzwischen an die ehemaligen Mieter verkauft und man achtet auf sein Haus.
Bodo Knieriem ist vom Balkon der dritten Etage eben dieses Hauses Nummer 8 heruntergestoßen worden. Daran gibt es keinen Zweifel, einmal kündet noch im Wind wehendes rot-weißes Flatterband der Polizei von der Stelle, an der Bodo gelegen hat und dann hatte unmittelbar nach dem Sturz Elke Angele, seine Freundin, bei der Polizei angerufen und durchgegeben, sie habe soeben ihren Verlobten aus dem Fenster geschmissen.
Apr
09
Dumme Spielerei
Da habe ich mir was Schönes eingebrockt ![]()
Gestern Abend habe ich ein kleines Skript hochgeladen, nur um mal was auszuprobieren.
Dieses Skript soll ein Stopp-Schild anzeigen und vor übertriebener Internetzensur warnen. Für mich ist das vorrangig erst mal gar keine politische Aussage mit verbunden, ich wollte nur herumspielen.
Das Skript muß in der index-Datei aufgerufen werden und so habe ich auch die editiert.
Mir hat aber das Ganze nicht gefallen und deshalb habe ich also den Aufruf aus der index-Datei wieder entfernt, das Stoppschild wird aber hartnäckig trotzdem angezeigt.
Manchmal wird jetzt aber das Bestatterweblog auch gar nicht mehr angezeigt.
Ich verstehe das nicht. Wenn doch kein Funktionsaufruf mehr in der Index-Datei steht, dürfte das Skript doch auch nicht mehr aufgerufen werden, oder?
Fehler gefunden und behoben.
Apr
09
Toter Mannheimer trinkt Kaffee
Eigentlich ist Karlheinz Gebhardt tot. Zumindest aus amtlicher Sicht. Als der 49jährige Mechaniker aus Mannheim-Wallstadt, einem Kuhflecken vor den Toren der nordbadischen Quadratestadt, aufs Rathaus ging, um sich einen Familienpass abzuholen, mit dem er und seine Kinder Vergünstigungen in Anspruch nehmen können, schaute ihn die Verwaltungsfachangestellte hinter ihrem Schreibtisch erstaunt an: "Also, ich will ja nicht komisch sein, aber nach meinen Unterlagen hier sind Sie tot."
Der Fehler, so berichtet die BILD-Zeitung, sei aus "Flüchtigkeit" passiert und zwar bei der Eingabe des Sterbefalls eines Namensvetters. Die zuständige Behörde und Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz haben sich bei Karlheinz Gebhardt entschuldigt. Selbstverständlich wurde der Fehler berichtigt und damit weilt Gebhardt nun auch offiziell wieder unter den Lebenden.
Derartige Fehler passieren nicht oft, können aber bei Namensgleichheit immer mal vorkommen, zum Glück kann sich der fälschlich für tot gehaltene Bürger ja melden.
Die Mannheimer Bürgerdienste, so ergab eine Recherche, klagen aber vor allem in letzter Zeit über eine ständig ausfallende EDV und eine sehr unzuverlässige und scheinbar überlastete Anbindung an den Hauptrechner. Es sei oft notwendig, so eine Verwaltungsfachangestellte vor Ort, daß die Rechner auch während der Dienstzeit mehrfach heruntergefahren werden müßten, um überhaupt wieder weiterarbeiten zu können. Ob der aktuelle Fehler mit einer solchen Panne zusammenhängt, ist nicht bekannt, kann aber nicht ausgeschlossen werden.
Immer weniger Fachangestellte müssen vor Ort immer mehr Dienste anbieten und die Mitarbeiter, so motiviert sie auch sein mögen, klagen oft über eine arbeitsmässige Überlastung. "Wir werden häufig als faule Beamte beschimpft, obwohl der Bürger gar nicht sieht, was wir alles erledigen müssen. Wir sind mittlerweile für fast alles da und machen das auch gerne, als Service für den Bürger. Wenn wir dann aber nach jeder Eingabe bis zu fünf Minuten auf einen blinkenden Cursor schauen, kommt leicht der Eindruck auf, wir wollten oder könnten nicht schnell und zügig arbeiten. Und obendrein ärgert uns das Beamtengeschimpfe schon alleine deshalb weil wir hier vor Ort alles nur Verwaltungsfachangestellte ohne die beamtenrechtlichen Privilegien sind."
Karlheinz Gebhardt wird es mit Humor nehmen, beschert ihm doch diese kleine Panne der Behörde eine unerwartete Popularität.
via Dreibeinblog, vielen Dank
Apr
09
Findelkind vom Shopblogger-Kollegen
Seit vorgestern steht ein leerer Einkaufswagen auf unserem Hof. Normalerweise haben die im Griff immer das Signet des Supermarktes aus dem sie stammen, der aber nicht. Ich kann nicht erkennen wo der her stammt. Der Haken vorne, wo man seine Tasche dranhängen soll, ist blau. Die Kette mit der der Wagen normalerweise mit dem nächsten verbunden wird, ist abgerissen.
Was mache ich jetzt? Behalten geht ja wohl nicht und rumfahren und nachfragen mag ich auch nicht. Sandy meint ja, wir sollen den zehn Meter nach drüben fahren, da wäre es dann eine öffentliche Anlage und die Stadt müsse sich drum kümmern...
Apr
09
Forenanmeldung
Unter diesem LINK HIER geht es zum Bestatterweblog-Forum. Ich habe dieses auf immer wieder vorgetragenen Wunsch etlicher Leser eingerichtet und es gibt auch einen Zugangslink im oberen Menü der Seitenleiste. Dort ist das Forum aber mit dem Hinweis (beta) gekennzeichnet. Das bedeutet, daß die ganze Sache für mich ein Versuch ist. Ich möchte einfach sehen, ob so ein Forum wirklich angenommen wird, denn ich habe da so meine Zweifel.
Bislang war es nämlich immer so, daß die Kommentarfunktion des Weblogs ausreichend Möglichkeiten zum Diskutieren bot. Lediglich manche Kommentarketten verzettelten sich dann in sogenanntes "off topic" und die Beiträge der Kommentatoren entfernten sich immer mehr vom eigentlichen Thema. Das ist aber eine Sache, die mich eigentlich gar nicht stört.
Nun, ich behalte das mit dem Forum noch eine Weile im Auge und werde mir dann überlegen, ob das überhaupt auf Dauer Sinn macht.
Allerdings habe ich eine Bitte:
Spam-Robots melden sich tagtäglich zu Hunderten als vermeintliche Nutzer des Forums an und mir ist es unter mittlerweile über 1.800 angeblichen Anmeldungen, trotz aller Anti-Spam-Maßnahmen, nicht mehr möglich, die echten Anmeldungen herauszufiltern. Genauergesagt ist es so, daß die Anti-Spam-Maßnahmen wunderbar funktionieren, ich aber vor lauter abgelehnten Fake-Anmeldungen die echten ernstgemeinten nicht mehr sehen kann.
Wer sich also im Forum angemeldet hat oder anmelden möchte, mag doch bitte auch noch kurz eine Mail an mich schreiben und mir den Nutzernamen mitteilen, damit ich ihn freischalten kann. Das ist einfacher als wenn ich beinahe 2.000 Anmeldungen und die dazugehörigen abgelehnten Verifizierungsmails durchsehen müsste.
Vielen Dank.
Apr
09
Vom inneren Lächeln
Das größte Geheimnis im Dienstleistungssektor ist im Grunde gar nicht so geheim und dennoch scheint es vielen verborgen zu bleiben und zwar hartnäckig.
Egal ob man eine Ware verkauft oder in der Gastronomie arbeitet, man hat es mit Kunden zu tun, die bereits eine Vorauswahl getroffen haben und das ist auch noch eine positive Vorauswahl: Sie sind in diesen ganz bestimmten Laden oder in dieses eine Lokal gegangen. Und sie tun das in der Absicht, dort Geld auszugeben und sich etwas zu gönnen. Insgesamt bringen sie also eine durchaus als positiv einzuschätzende Grundhaltung mit sich.
Ja, man kann sogar sagen, daß die Menschen sich auf den Kauf oder das Gastronomie-Erlebnis freuen. Sie haben Mühen auf sich genommen, um zu diesem Laden zu gelangen, haben das entsprechende Geld bereit und freuen sich auf die Ware die sie bald in Händen halten werden oder die Dienstleistung, die sie gleich in Anspruch nehmen dürfen, sei es das Haareschneiden oder der Verzehr eines leckeren Steaks.
Mir ist es vollkommen unverständlich, warum Verkaufs- und Service-Personal diese positive Grundstimmung, dieses innere Lächeln und Freuen des Kunden nicht nehmen, es verstärken und in ein Glücksgefühl verwandeln.
Apr
09
Blau mit 60%
"Sie da, sagen Sie mal, wo kann man denn bei Ihnen auf ner blauen Plakette parken?"
"Wie bitte?"
"Ich hab nen Ausweis!"
"Was?"
"Ich bin schwerbehindert."
"Ach was!"
"Ja, 60%"
"Nicht wahr!"
"Doch! Hab's in den Knien, hab Rücken und Zucker."
"Und?"
"Als Behinderter steht mir ein Parkplatz mit blauer Plakette zu."
"Aber Sie haben doch einen Parkplatz auf dem Hof gefunden, oder? Da sind doch acht Kundenparkplätze und die sind alle frei."
"Aber keiner mit blauer Plakette."
Wir müssen dringend nachbessern.
©2012 Bestatter-Weblog
Layout © von Michael Kaiser u. Tom, Undertaker-Image © by Mike Worley.
Administration Tiggerswelt auf Servern von MANITU
Powered by Europa-Host.
Anmelden
Template Version: Emperor 2.0 -9/11-Release


ältere Beiträge


Kommentare
1:10 Uhr und noch keine Fort.
Genau, wenn die jetzt noch'n.
Genau, immer der Leiche mit .
Habe jetzt gerade alle Teile.
@rudibee: nein. weils unhygi.
Super, das es mit einer so s.
Hey, was soll das, mich zu w.
-Carlos Gastropoda in die Ru.