Jul
09
Geschenke

Ich werde verwöhnt!
In den letzten Tagen trudelten über die Impressumsadresse mit dem üblichen Tag Verzögerung ein spannendes Buch, eine Riesenkiste mit Gummibärchen von verschiedenen Bloglesern und über den Spendenbutton eine bemerkenswerte Spende aus der Schweiz ein. Alle Spender und Fans wollen sich auf diese Weise für das Weblog bedanken und ich danke artig zurück.
Ihr glaubt nicht wie ich mich über so was freue!
Nochmals vielen lieben Dank!
Jul
09
Kleiner Fehlkauf
Braucht irgendwer einen Motorola BC-60 Akku für's Handy?
Wer zuerst kommt mahlt zuerst.
Den Akku gibt's geschenkt und wenn er weg ist, schreibe ich das hier hin und nicht jedem Interessenten eine Absage.
Jul
09
Das Ende
Hallo TOM,
diesmal habe ich die Blogsuche benutzt und nichts gefunden.
Die Geschichte "Ferien am Gardasee" hatte mehrere Merkmale die auf eine Fortsetzung hoffen lassen.
-Ein toter 10-jähriger.
-Eine Mutter welche über das "normale mass" trauert.
-Ein Vater der ebenfalls angeschlagen ist.Kommt da noch etwas?
Ich nehme diese Zuschrift mal exemplarisch für etliche, die ähnlich klingen. Ich habe da ein technisches Problem, das ich erst in baldiger Zukunft lösen werde.
Genau wie ich es anderswo schon beschrieben habe, gehe ich nach meinen Aufzeichnungen und PC-Notizen vor. Ich stoße dann z.B. auf einen Eintrag der da lautet:
"Gardasee, 10jähriger" und dann folgen einige Textzeilen.
Dadurch kommt dann meine Erinnerung in Gang und ich versuche mir vorzustellen, wie das seinerzeit war und schreibe den ersten Teil nieder. Ich bin dann oft fest davon überzeugt, daß da noch ein Eintrag kommt (und ich habe eine Menge Notizbücher zuzüglich einer unglaublichen Zettelwirtschaft) aus dem ich dann die Fortsetzung erstellen kann. Aber dann merke ich oft lange später, daß da nichts mehr kommt und so bleibt dann eine Geschichte im Weblog ohne Ende.
Ändern könnte ich das, indem ich vor dem Schreiben einer Geschichte erst alle Notizen durchgehe (was gar nicht machbar ist) um zu sehen, ob da noch was kommt.
Wem also irgendwo noch das Ende zu einer Geschichte fehlt, der kann das gerne hier in den Kommentaren oder via Kontaktfomular melden.
Es ist aber zu berücksichtigen, daß das Leben die Geschichten schreibt und nicht jede Geschichte ein dramatisches, romantisches oder erzählenswertes Ende hat. Manchmal bin ich in irgendein überaus interessantes Schicksal eingebunden, beginne zu notieren und schreibe hier auch und dann höre ich nie wieder etwas von diesen Leuten.
Jul
09
Enthüllungen
Wenn Tom mit Kollegen oder Lesern zusammentrifft, wie macht er das? Er ist doch anonym, oder?
Mac Kaber fragt dazu:
Was mich beschäftigt ist nicht das "was", sondern das "wie".
Mit Gesichtsmaske? Ein Strohmann? In Mönchskutte mit hochgeschlagener Kapuze im Dreivierteldunkel? Fotografierverbot?
Du bist doch der einzige Star den ich kenne, der verborgen bleiben muß, weil sonst der Mythos erlischt. Wie bei einem Geheimdienstchef.
Das ist alles bei weitem nicht so geheim, wie sie das manche vorstellen. Deshalb erübrigen sich auch Fragen danach, ob meine Mitarbeiter oder meine Familie hier mitlesen und ich nicht immer Angst haben müsste von einem verraten zu werden.
Bei der Anonymität aus der heraus ich schreibe, geht es ja nicht in erster Linie darum, daß kein Mensch auf der Welt wissen darf, wer ich bin, sondern vornehmlich darum, daß sich die Menschen aus den beschriebenen Fällen nicht wiedererkennen können und sich nicht bloßgestellt fühlen.
Mit ein wenig Geschick und Geduld kann man heutzutage alles herausfinden und ich gönne jedem den kleinen Erfolg.
Außerdem komme ich ja hin und wieder nicht darum herum, mich mit irgendwelchen Leuten zu treffen und da wäre es doch doof, wenn ich mit einer Maske oder einem Sack über dem Kopf auftauchen würde.
Unter vernünftigen Menschen, und ich baue einfach darauf, daß ich es mit solchen zu tun habe, sollte es so sein, daß man sich über das gegenseitige Kennenlernen oder die gewonnene Erkenntnis freut und dann isses auch wieder gut.
Wer's weiß oder eine Ahnung hat, bitteschön, ich habe kein Problem damit, aber es muß nicht unbedingt sein, daß man damit Reklame macht und seine Entdeckungen herumposaunt. Mir kann man damit nicht schaden, aber das Weblog könnte darunter leiden.
Jul
09
Salzurne
Beim Urlaub an der Nordsee kamen wir mit unserer Zimmerwirtin ins GEspräch und sie verriet uns das ihr verstorbener man Seebestattet wurde in einer Salzurne.
Mann müsse das jetzt so machen andere Urnen wären nicht mehr zugelassen.Gleichzeitig sagte sie, sie hätte noch ein bisschen Asche in einer Salzurne im Wohnzimmer stehen.
Was ist dran an der salzigen Urne?
Guckst Du hier.
Leute, nutzt doch auch mal die Suchfunktion. Ich habe mittlerweile so viel geschrieben, daß ich mein eigenes Weblog als Nachschlagewerk verwende.
Um das mit der Seeurne jetzt zu finden, genügte die Eingabe von "Salz" in das Suchfeld rechts in der Seitenleiste.
Jul
09
Das zählt nicht mehr
Als eine der besten Methoden, um bei säumigen Zahlern Geld einzutreiben, hat es sich erwiesen, die Leute einfach anzurufen. Sandy ist darin sehr gut und auch ich bin da recht hartnäckig.
Eben telefoniere ich mit einem Kunden, der uns nun schon drei Monate auf knapp 2.000 Euro warten läßt. Zwei Wochen lang hatte er eine Ansage auf dem Anrufbeantworter, er und Tina seien auf Capri in der Sonne und er grüße alle Daheimgebliebenen.
Na, wenn der Geld für Urlaub hat, dann kann er auch bezahlen.
Doch seine Argumente sind unschlagbar:
"Ich komm ja nicht zur Bank, weil ich immer mit Ihnen telefonieren muß."
"Meine Güte, ich habe jetzt in Abständen von einem Monat drei mal bei Ihnen angerufen."
"Wollen Sie nun ihr Geld oder wollen Sie quatschen."
"Na, dann bin ich ja mal gespannt, ob ich dann nächste Tage was auf dem Konto hab."
"So schnell geht das auch nicht. So in vier bis sechs Wochen vielleicht."
"Warum dauert das so lange?"
"Weil das Finanzielle macht bei uns die Tina und die ist schon wieder in Urlaub."
"Ach, dafür haben Sie Geld."
"Eben, deshalb kann ich Sie ja auch nicht bezahlen."
"Sie fahren also quasi von meinem Geld in den Urlaub."
"Wieso Ihr Geld?"
"Weil Sie mir noch soviel schulden."
"Wenn man das Geld gleich am Ersten abhebt und für was anderes verwendet, dann ist es eben weg und zählt nicht mehr."
So habe ich das allerdings auch noch nicht gesehen.
Jul
09
Ratlos
Jetzt wollen ein paar Leute, daß ich heute Abend ein paar der besten Geschichten aus dem Weblog zum Besten gebe.
Und ich bin mir jetzt nicht sicher, welche ich da nehmen soll. Etwas Lustiges? Was Trauriges?
Jul
09
Schweisstreibend
Wie oft hat der Wettermann jetzt schon gesagt, daß es wieder kühler werden soll?
Ausgerechnet in dieser Woche haben wir nämlich am Freitag eine Beerdigung auf dem kleinen Waldfriedhof in B.-bach. Der liegt abseits und ist vom Dorf besser zu Fuß als mit dem Auto zu erreichen.
Der Fußweg ist steil, führt über einige Weinbergtreppen und ist dafür aber recht kurz. Mit dem Auto muß man neun Kilometer Umweg fahren, über die Nachbargemeinde, dort einen Forstweg nehmen und dann darauf hoffen, daß Spaziergänger nicht wieder das kleine gelbe Schild abmontiert haben, das den letzten Rest des Weges zeigt. Früher soll es mal einen anderen Weg gegeben haben, aber den gibt es schon lange nicht mehr.
Der Friedhof ist kaum halb so groß wie ein Fußballfeld, die Gräber sind dicht an dicht gedrängt und da der kleine Waldfriedhof schon lange nicht mehr neu belegt wird, hat man auch davon abgesehen, alte Gräber zu beseitigen. 1724 steht auf dem ältesten Grabstein, den ich finden konnte.
Nur alle Jubeljahre gibt es dort doch noch eine Beerdigung und zwar immer genau dann, wenn einer aus der Sippe des Rettler Herrmann stirbt. Ein Vorfahre dieses Weinbauers hatte nämlich vor über hundert Jahren den Fußweg zum Friedhof gebaut und dafür das Recht auf die Bestattung aller seiner Nachfahren erhalten. Da die Rettlers aber untereinander zerstritten sind, kommen nur noch die Rettlers die vom Herrmann abstammen dorthin, alle anderen Rettlers kommen auf den neuen Gemeindefriedhof, der -wie könnte es auch anders sein- von diesen Rettlers hauptsächlich finanziert worden ist.
Wir als Bestatter halten uns aus diesen Familienangelegenheiten raus, aber immer wenn dort auf dem Waldfriedhof eine Bestattung ist, steht für uns Handarbeit an. Dort müssen Gräber noch mit der Hand ausgeschaufelt werden. An den Einsatz eines Baggers ist gar nicht zu denken, wir haben mit dem Bestattungswagen schon Schwierigkeiten den Weg zu befahren.
Ich wollt's ja nur mal erzählen, damit mal jemand Mitleid mit mir und Manni hat, uns tun jetzt alle Knochen weh und darum legen wir uns jetzt in den Pool. Soviel wie wir geschwitzt haben... soviel Flüssigkeit ist normalerweise in einem Menschen gar nicht drin!
Jul
09
Wenn Tom vorbei kommt
Wenn Du inkognito zu Kollegen gehst - gibst Du Dich dann irgendwann als Bestatterkollege zu erkennen? Falls ja, wann? Wenn die aus Deiner Sicht Mist machen? Versuchst Du die dann sozusagen zu missionieren?
Wenn jemand eine Gaststätte hat, geht er ja auch gerne mal an den Schaukasten mit der Speisenkarte der Konkurrenz und wenn einer eine Boutique hat, guckt er selbst im Urlaub, was andere Boutiquen so zu bieten haben. Genau so mache ich das auch. Da man aber bei einem Bestatter nicht einfach so mal gucken gehen kann, erkundige ich mich wegen einer Vorsorge oder wegen einer schwer erkrankten Tante.
Ich stehle dabei den Kollegen nicht unnötig die Zeit, manches ergibt sich binnen Minuten, manchmal kommen die von sich aus ins Schwafeln und so mache ich mir dann ein Bild.
Oft nehme ich Anregungen mit, die ich gerne umsetze, ich gehe da ja nicht nur hin, um anschließend empört zu sein.
Anders sieht das aus, wenn mich ein Kollege um eine Begutachtung seines Ladens bittet. Dann hängt es davon ab, ob er eine Art Betriebsanalyse möchte oder einen Test seiner Dienstleistungen.
Bei einem Test komme ich unangemeldet und lasse die Katze dann überraschend aus dem Sack oder -wenn er seine Mitarbeiter checken lassen wollte- ich berichte nur dem Inhaber.
Ist eine Betriebsbegehung gewünscht, komme ich an einem ganz normalen Arbeitstag und schaue mir alle betrieblichen Abläufe an, dazu gehört es u.U. auch, daß ich zu Überführungen mitfahre und beim Versorgen helfe. Ich schaue mir den ganzen Betrieb an, höre zu wenn telefoniert wird und bin auch bei Beratungen und Warenverkäufen dabei.
Am selben Tag abends folgt dann eine Besprechung meiner ersten Eindrücke und dann werte ich das daheim in aller Ruhe aus und schreibe dem Kollegen meine Gedanken, teile ihm mit was mir gut oder was mi weniger gut gefallen hat.
Anfang August bin ich wieder für einige Tage in der Republik unterwegs und besuche auf Vorbestellung einige Bestatter.
Jul
09
Geographie
Heute bin ich wahnsinnig beschäftigt.
Wer mag, kann sich aber die Zeit mal hier vertreiben und seine Geographiekenntnisse testen.
©2010 Bestatter-Weblog
Serendipity-Template von Michael Kaiser, Undertaker-Image © by Mike Worley.
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Kommentare
Meiner Meinung nach sollten .
Nach 32Jahren rauchen hab ic.
Meine Oma hat Ernte 23 gerau.
Nee, lieber Tom, wenn irgend.
@3 ich bin nichtraucher und .
Habe als starker Raucher von.
[quote]oder die einem den Ra.
Dass Tom an diesem Tag keine.