Okt
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Happy Halloween
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Das Buch zum Blog: Gestatten, Bestatter! Bei uns liegen Sie richtig
Noch eine kleine Bitte:
Es kann nicht schaden, wenn diejenigen, die das Buch gekauft haben, wofür ich mich ganz herzlich bedanke, z.B. bei Amazon oder einem anderen Online-Buchhändler, die Möglichkeit nutzen, um eine Rezension zu schreiben. Wenn viele gute Rezensionen bei einem Buch stehen, erhöht sich natürlich die Wahrscheinlichkeit, daß auch andere es noch kaufen, und darüber würde ich mich natürlich auch sehr freuen.
Wer Tags für das Buch vergeben möchte, der nutze vor allem am besten die Tags; Bestatter, Bestatterweblog und Infotainment.
Generell nochmals der Hinweis: Kauft Bücher bevorzugt in der Buchhandlung an der Ecke! Ich liebe Buchhandlungen und unterstütze sie, wann immer es möglich ist, durch direkten Kauf dort. Es wäre schade, wenn die kleinen Buchhandlungen irgendwann verschwunden sind und alles nur noch übers Internet läuft und man allenfalls die gehobelte Massenware von Zweitaufgüssen bei WELTBILD noch bekommt.
Das erste Buch zum Weblog ist in einer kleinen 5stelligen Auflage erschienen und mußte von den meisten Buchhandlungen bestellt werden.
Das aktuelle Buch kann sich jeder Buchhändler in nahezu beliebiger Stückzahl ins Schaufenster stellen.
Macht Eure Buchhändler auf das Buch aufmerksam, fragt nach ob er es hat oder warum ausgerechnet er es nicht hat und zwingt ihn durch Anketten im Laden und Androhung eines Hungerstreiks, das Buch ins Schaufenster zu legen.
Ich kann jetzt auch keine Mails gebrauchen, in denen mir jemand schreibt, ihm ginge das Thema "Buch" jetzt im Weblog auf den Keks. Dieses Buch ist auf die Wünsche der Blogleser hin entstanden, gemeinsam haben wir die Geschichten dafür ausgewählt und uns lange um Titel und Drumherum unterhalten. Daß es jetzt den Sprung in den richtigen großen Buchmarkt geschafft hat, macht mich stolz, macht viele Blogleser stolz und ich freue mich ganz arg, daß die Sache erfolgreich verläuft. Natürlich muß ich das alles nicht umsonst machen, jede Mühe verdient schließlich ihren Lohn, aber wer glaubt, ich könne morgen schon auf die Bahamas auswandern auch auch nur in Urlaub gehen, der kennt sich auf dem Buchmarkt nicht aus. Das ist, wie man hier so sagt, ein "Pfennigs-G'schäftle".
Also muß man die Werbetrommel rühren und immer wieder klappern, denn Klappern gehört bekanntlich zum Handwerk.
Okt
09
Ich kann doch nichts dafür!
Wer ist eigentlich bestattungspflichtig? Da haben wir uns doch schon oft drüber unterhalten und die Leser des Bestatterweblogs können vermutlich unisono und wie aus der Pistole geschosen, die Bestattungspflichtigen herunterbeten: Ehegatte, Kinder....
Ja und es sind auch in erster Linie Ehegatten und die Kinder, die zum Bestatter kommen, um die Bestattung für jemanden zu bestellen.
Heute kommt Lukas zu uns, ein 19jähriger Junge, steht zitternd in der Halle und ist, passend zum Ambiente, leichenblass. Die fettigen Haare hängen in dünnen Strähnen ins Gesicht und er reibt sich nervös die Hände, als wolle er seine Finger verknoten. Ich begrüße ihn freundlich, schaue ihn fragend an und er sagt: "Ich wollt mich mal erkundigen..., ich meine, was so eine Beerdigung denn kostet."
"Kommen Sie", sage ich, trete etwas beiseite und lasse ihm den Vortritt in eines unserer Beratungszimmer. Dort sitzt er dann, ganz vorne auf der Kante des Stuhls, die Knie aneinandergepresst und ich sehe daß sein Kiefer nervös mahlt. Seine Augen irrlichtern nervös hin und her und es ist klar, daß er sehr angespannt ist.
Ich schreibe mir zunächst mal seinen Namen und seine Adresse auf, er wohnt noch bei seinen Eltern, das sagt er auch so, also können die es nicht sein, für die er eine Bestattung in Auftrag geben will.
Okt
09
WalMart verkauft Särge
Ganz vielen Leser und Leserinnen haben mich darauf aufmerksam gemacht, daß diverse Medien heute darüber berichten, daß der amerikanische Einzelhandelskonzern WalMart jetzt auch vorübergehend Särge im Angebot hat.
Hier gibt es zum Beispiel mehr darüber zu lesen.
Und das meint unsere Redaktionsassistentin dazu:
Okt
09
Mozart und das Armengrab
Clemens Prokop hat ein bekanntes und flott geschriebenes Buch über Mozart veröffentlicht und schreibt, sich als Bestatterweblog-Fan bekennend, folgende ergänzende Zeilen zum Artikel über Armengräber und Mozarts angebliches Armengrab:
"Mozarts Armengrab war natürlich keins. Weil es damals weder Internet noch Undertaker gab, musste der Freund der Familie, Baron van Swieten, die Beratung übernehmen. Und der riet der Witwe nicht unklug zur sparsamsten Variante, einer Beerdigung Dritter Klasse. Ich habe versucht, in meinem Buch "Mozart, der Spieler" mit diesen und anderen hartnäckigen Märchen aufzuräumen, aber wie Du weisst, ist der Einfluss als Buchautor doch in der Regel sehr begrenzt - Journalisten schreiben eh immer alles aus dem Archiv ab. Was einmal dort reingerät, das bleibt da auch.
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Wichtiger Hinweis
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09
Alles Bio, oder was?
Es ist ja ganz einfach, man verwechselt ein bißchen Ursache und Wirkung, kümmert sich nicht um die Entwicklungen in der Realität und dann macht man ein Symposium und diskutiert darüber oder man nimmt diese Kakophonie aus Teilinformationen und klatscht sie breitmäulig einer uninformierten Öffentlichkeit um die Ohren.
Ich schrieb ja neulich schon mal was über den angeblichen Trend zu Öko-Bestattungen.
Nun scheint das aber nicht nur ein einzelner Bericht in einer Zeitung gewesen zu sein, sondern der Dreiklang von Ökobestattung, in Säure auflösen und Pappsarg zieht sich durch alle möglichen Gazetten.
Es soll da also nun einen Trend geben, es sei so, daß die Kunden ökologisch unbedenkliche Bestattungen vermehrt nachfragen und die "NWZ" will sogar wissen:
Auf dem letzten Weg eines Angehörigen wollen immer mehr Menschen der Natur noch etwas Gutes tun.
Sie stützt sich da auf die Aussagen eines Verbandsfachmannes und führt auch wieder die Urne aus Kartoffelstärke, den Pappkarton als Sarg und Bestattungswäsche aus Naturfasern als Beleg für das angeblich gestiegene Umweltbewußtsein der Bestattungskunden an.
Doch leider ist das in Wirklichkeit alles ganz anders.
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09
Strip
Es ist ja an Dramatik kaum zu überbieten was sich da gestern alles ereignet hat. Man möchte es kaum glauben und noch heute sitzen wir mit offenen Mündern hier und staunen.
Glücklicherweise habe ich alles auf Bildern festgehalten, die ich Euch heute hier zeige.
Doch was war geschehen?
Also:
Sandy hatte sich kurz vor Feierabend komplett mit weißer Dönersauce bekleckert und während wir alle schmunzelten und kicherten, begann sie sich ganz langsam und vor aller Augen...

Okt
09
Ganz in Weiß
Seit einigen Wochen kommt immer so kurz vor Feierabend ein junger Mann zu uns ins Büro und schlawenzelt um Antonia herum.
Es ist ein ziemlich großer Mann, vielleicht drei, vier Jahre älter als Antonia, glatzköpfig und an sich auch ganz gut aussehend. Jonas heißt er mit Vornamen und sein Nachname gehört zu denen, die ich nicht gerne tragen würde, der arme Mann heißt hinten Dumm.
Dafür kann er nichts, die Dumms hießen alle immer schon Dumm und sie haben sich an diesen Namen und die damit verbundenen Anspielungen gewöhnt.
Immerhin interessiert sich Jonas Dumm ernsthaft für unsere Antonia und die ist regelrecht aufgeblüht. Ein sehr kunstfertiger Friseur hat ihr erst letztens sogar so etwas wie eine Frisur auf den Kopf gezaubert und obwohl ich ja auf Frauen stehe, die ohne Schminke auskommen, bin ich doch verwundert, was so ein paar Tiegelchen diverser Cremes und Tünche aus so einem nicht unhäßlichen Krötenfrosch machen können. Nee, ich muß eingestehen, die Liebe und die Kosmetikindustrie lassen Antonia richtig gut aussehen, so für ihre Verhältnisse...
Ich habe ja gut unken, ich habe die Jagdphase ja schon hinter mir...
Okt
09
Die warten zu Recht auf ihr Geld
"Sind Sie der Rücken oder die Schulter?" fragte mich die Tante im weißen Kittel, blickte kurz auf die Zettel auf ihrem Schreibbrett, schüttelte dann den Kopf: "Ach nee, die Schulter ist ne Frau und der Rücken von 1924, dann müssen Sie das Knie oder der Ellenbogen sein."
Der eigentliche Zweck meines Besuches in der radiologischen Praxis war die Übergabe einer Überweisung für meine Gattin, deren Schildkröte leicht vergrößert ist und der deshalb mal die Preisgabe ihrer Geheimnisse durch ein bildgebendes Verfahren verordnet wurde.
Ich bin sowieso weder Rücken und Schulter, noch Knie und Ellenbogen, ich bin ein Mann und mag nicht auf irgendwelche Körperteile reduziert werden, sexistisch ist das!
Ich bin aber auch keine Zeitung, sondern wenn schon dann bin ich ein Weblog. (Ha, was ist dieser Bogen klasse!) Und als Blogger habe ich mich dem Infotainment verschrieben. Zeitungen haben das nicht und deshalb erwartet man ja von Zeitungen, daß da was Informatives drinsteht.
Klar, als Fachmann fallen mir Dinge auf, die andere nicht sehen würden, aber um die geht es nicht, wenn ich immer mal wieder über Berichten aus der Bestattungsbranche sitze und mit gar garstig am Kopfe kratze, nicht weiß, was der jeweilige Journalist mit seinen mühsam zusammengestümperten Worten sagen will und in welchem Einklang Überschrift und Artikel wohl zu einander stehen mögen.
©2010 Bestatter-Weblog
Serendipity-Template von Michael Kaiser, Undertaker-Image © by Mike Worley.
Administration Tiggerswelt auf Servern von MANITU
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Template Version: Emperor 1.0 Cadaver-Day-Release














Kommentare
Nach 32Jahren rauchen hab ic.
Meine Oma hat Ernte 23 gerau.
Nee, lieber Tom, wenn irgend.
@3 ich bin nichtraucher und .
Habe als starker Raucher von.
[quote]oder die einem den Ra.
Dass Tom an diesem Tag keine.
Nur eine kleine Korrektur: W.