Okt
09
Gewonnen!
So! Die Bücher sind da und heute geht es ans Gewinnen.

In diesem Artikel hatte ich zum Mitmachen aufgerufen und es haben sich sagenhaft viele Leser beteiligt.
Der Gewinner des Preises Nummer 1, eines der ersten Bücher überhaupt ist:
Der Leser mit dem Kommentar Nummer 167 "Hamburger Jung".
Herzlichen Glückwunsch!
Die Ziehung haben wir einfach anhand von Losschnipseln, die meine Tochter selbst gebastelt hat, vorgenommen.
Okt
09
Alle wollen zum Undertaker
Aus gegebenem Anlaß möchte ich darauf hinweisen, daß diese Veranstaltung nicht bei mir stattfindet und ich nicht in einem knappen Höschen auftreten werde, um einem viel kleineren Mann namens Rey Myterio eins auf den Kopf zu hauen. Ich verkloppe keine Zwerge!
Nachtrag: Ich hab' tatsächlich Myterio geschrieben... oh Todsünde, da doch mein 15jähriger ein großer Fan ausgerechnet von diesem kleinen Saftzwerg ist. MYSTERIO mit "S", so schreibt sich das, das müsste ich doch am Besten wissen.
Apropos Saftzwerg... ich möchte es ja fast nicht erzählen, aber ... nein, ich erzähle es doch nicht.
Nachtrag 2: Nun gut, meine Frau hat mir strenge Bestrafung angedroht, wenn ich es nicht erzähle...
Also gut: Ich war heute Morgen bei der Gemüsefrau und habe mich und unsere Familie mit frischem Obst und Gemüse versorgt. Dabei beugte ich mich auch über den lustigen Holzkarren, der neuerdings im Gemüseladen steht und der so etwas wie Marktatmosphäre in den Laden bringen soll. Oben lag das Suppengrün und ich streckte mich nach einem ausgesucht schönen Bündel. Dabei muß ich unten an die Kiste mit den Clementinen gekommen sein. Jedenfalls hat es später beim Metzger und dann auch noch beim Bäcker lautes Gelächter gegeben, als ich dort vor vorwiegend weiblicher Restkundschaft meine branchenbezogenen Kaufwünsche äußerte.
Erst zu Hause konnte das Geheimnis meines humoristischen Erfolges gelüftet werden, genau an meinen Hosenschlitz hatte sich ein Aufkleber von einer der Clementinen verirrt:
"Lecker, saftig, SAFTZWERG"
Ich geh' heut' nicht mehr aus dem Haus!
Okt
09
Fragen, Fragen, Fragen und Diplomarbeiten
Das Bestatterweblog umfasst mittlerweile an die 4.000 Artikel und rund 62.000 Kommentare. Eine der umfangreichsten Rubriken ist "Frag den Bestatter" und neben den vielen Antworten, die ich hier im Weblog gebe, beantworte ich auch noch nebenher sehr persönliche Fragen direkt per Mail; nicht alles ist für das Weblog geeignet, weil es oft zu persönlich ist.
Da das Bestatterweblog nun schon eine Weile läuft, kommen natürlich immer wieder neue Leser hinzu und stehen angesichts des hier behandelten Themas dann auf einmal vor einer Fülle von Fragen, die hier aber schon längst behandelt wurden. Bislang hat sich immer jemand die Mühe gemacht, auch zu solchen Fragen den passenden Link im Weblog herauszusuchen und die Fragen zu beantworten. Das wird aber inzwischen so aufwendig, daß ich im Grunde eigens dafür eine Kraft einstellen müsste. Und das kann ich mir nicht leisten, der Aufwand wäre einfach zu groß.
Okt
09
Pauschalpakete beim Bestatter
In vielen Branchen kann man inzwischen Pauschalpakete buchen, am Bekanntesten dürften Pauschalreisen sein, bei denen im pauschalen Gesamtpreis alle gewünschten Leistungen zu einem Gesamtpaket zusammengefasst sind. Pauschalpakete haben den Vorteil, daß sie aufgrund der vorhersehbaren Zusammensetzung eine gewisse Planungs- und Lagersicherheit schaffen und damit in der Regel günstiger angeboten werden können.
Beim Bestatter bedeutet das zum Beispiel, daß man sich aus drei Paketen (z.B. Paket Bronze, Pauschale Silber oder Angebot Gold) ein Komplettpaket aussucht.
Der Preis für die in diesen Pauschalen enthaltenen Leistungen ist bis zu 25% niedriger als würde man die Waren einzeln kaufen und die Dienstleistungen separat dazubuchen.
Nun birgt aber das Geschäft mit solchen Pauschalangeboten neben dem Preisvorteil und der Tatsache, daß man sich nicht stundenlang über die Zusammensetzung der Dienstleistung unterhalten muß, auch gewisse Gefahren. Das wurde durch ein aktuelles Urteil jetzt auch noch einmal unterstrichen.
Okt
09
Langsam wird es Halloween
Okt
09
Ökologische Bestattungen, sinnvoll?
Da hatte doch neulich irgendjemand ausgerechnet, daß jede einzelne Suchabfrage bei Google quasi so viel Strom verbraucht, wie ein Einpersonenhaushalt in Lappland in einem ganzen Jahr.
Das Schreiben eines Blogartikels und die daraus resultierenden Leserbesuche via Internet verursachen soviel CO2, das fußballfeldgroße Löcher in die Algenteppiche der mazedonischen Atlantikküste gebrannt werden, oder so...
Dabei ist das doch alles Quatsch und das sind Rechnungen, die würde nichtmal das berühmte Milchmädchen (lecker von Nestlé! Könnt ich so aus der Tube saugen!) anstellen.
Was wäre denn die Alternative? Ich müßte mich mit meinem Manuskript auf die Treppe meines Hauses setzen und den ganzen Tag würden bis zu 20.000 oder 30.000 Leute aus dem ganzen deutschsprachigen Europa hier vorbeikommen, um mir zuzuhören... Ich glaube, das würde dann ein eigenes Bestatterweblog-Ozonloch in die Kakophoniesphäre brennen!
GEO ist eine sehr schöne Zeitschrift, ich lese sie hin und wieder, mein Arzt hat so einen Faible dafür und bei ihm im Wartezimmer liegt immer GEO und Öko-Test. Und die GEO hat, so wie es im Bestatterweblog die Rubrik "Frag den Bestatter" gibt das sogenannte "Grüne Gewissen", dem man Fragen stellen kann. Leserin Andrea machte mich aktuell darauf aufmerksam. Dieses mal hat jemand dem grünen Orakel die Frage gestellt, wie man sich denn wohl am Besten ökologisch einwandfrei bestatten lässt. Nun, meine Antwort wäre kurz und knapp: "Beerdigung auf einem nahegelegenen Friedhof in einem Sarg aus unbedenklichem Holz."
Aber GEO orakelt weiter:
Ganz dringend zu meiden seien wegen der schlechten Öko-Bilanz: "Marmorgrabsteine, Mahagonisärge, Grabstätten auf heimatfernen Friedhöfen"
Okt
09
Im Rahmen der begrenzten Möglichkeiten
Im Rahmen ihrer begrenzten Möglichkeiten war Frau P. stets bemüht, das Beste zu geben, was ihr nicht immer gelang, der Einsatzwille wird ihr aber hoch angerechnet....erledigte sie die ihr zugewiesenen Aufgaben zum Teil und andere mit großem Einsatz.
Ihr Verhältnis zu Vorgesetzten war von gegenseitiger Kritik geprägt und von ihren Kolleginnen und Kollegen wurde sie über das notwendige Maß hinaus sehr geschätzt.
Auch wenn Frau P. unserem Hause nur sehr kurz zur Verfügung stand, ist ihr Ausscheiden aus dem Unternehmen für uns von großer Bedeutung und wir wünschen ihr für ihren weiteren Lebensweg alles Gute.
Es streiten sich ja manchmal auch Arbeitgeber und -nehmer vor dem Arbeitsgericht über die Formulierungen in ihren Zeugnissen. Frau P. hat das nicht getan, das Zeugnis ist schon 15 Jahre alt und sie sagt dazu: "Das ist doch ein prima Zeugnis: Arbeitswille hoch angerechnet, sehr geschätzt, wünschen alles Gute!"
Für mich steht da, daß Frau P. faul, unfähig und aufmüpfig ist, aber gerne mit den Kollegen feiert oder zusammenhockt.
Früher las man solche Formulierungen häufiger und es gab auch wesentlich schwerer zu entziffernde Codes, als diese doch recht unverbrämten Hinweise.
Ich spreche mit den Leute darüber, vielleicht wollte der Arbeitgeber nur nachtreten, vielleicht ist er einfach nur ein Ar***, wer weiß? Aber in den meisten Fällen haben die Arbeitnehmer gar nicht kapiert, daß da in Wirklichkeit etwas Negatives über sie steht.
Okt
09
TV-Tip: Wiener Zentralfriedhof auf 3Sat
TV-Tipp: Am Freitag, 30. Oktober um 20.15 Uhr sendet 3sat eine Dokumentation über Europas größten Friedhof: Den Wiener Zentralfriedhof.Titel der Sendung ist "Es lebe der Zentralfriedhof" - und das im wahrsten Sinne des Wortes: "zwischen den Gräbern und Gruften blüht das Leben - Regenwürmer und Igel, Füchse und Dachse, sogar Rothirsche. Bis vor wenigen Jahren war der "Zentral" sogar offizielles Jagdgebiet, ein Waidmann sorgte im Auftrag der Stadtverwaltung für konstante Wildbestände." (Zitat 3sat.de, Link
Schöne Grüße, jetzt aus Wien und nicht mehr Tirol,
S.
Okt
09
Bestattungsvorsorge gehört nicht ins Testament!
Leser Frank ist auf einer Internetseite auf einen Eintrag gestoßen, der ein Thema behandelt, das auch wir hier im Weblog schon oft besprochen haben.
Da hat jemand Hinweise auf seine Bestattungsvorsorge in sein Testament geschrieben und natürlich wurde das Testament erst nach seinem Tod eröffnet und da war alles schon geschehen.
Okt
09
Zwei Sterbegeldversicherung, soll ich eine kündigen?
Hallo Tom,
ich habe entdeckt, dass ich zwei Sterbegeldversicherungen für mich habe und eine private Rentenversicherung, die im Todesfall an meinen Sohn ausbezahlt wird.
Werden diese 2 Sterbegeldversicherungen auch ausbezahlt oder bin ich sozusagen "überversichert"? Sollte ich eine kündigen?
Nein, bei Sterbeversicherungen kann man nicht überversichert sein. Im Todesfall zahlen alle abgeschlossenen Sterbegeldversicherungen den abgesicherten Betrag aus. Es macht auch wenig Sinn, eine Versicherung jetzt zu kündigen und dafür beispielsweise die andere zu erhöhen. Gerade am Anfang der Laufzeit einer Versicherung geht ein Großteil der Beiträge für die Verwaltung und für Provisionen drauf. Das würdest Du bei der Auflösung einer der Versicherungen quasi verschenken.
Wenn es finanziell tragbar ist, würde ich beide parallel laufen lassen.
Ich habe Fälle, da haben die Leute sogar vier oder fünf kleinere Sterbegeldversicherungen.
Okt
09
Auf der Straße
Okt
09
Der Nachbar wurde ermordet, wie kondolieren?
Nun habe auch ich mal eine Frage, die, wie ich glaube, noch nicht behandelt wurde.
Vor wenigen Tagen ist der Sohn unserer Nachbarn ermordet. Die Nachbarn sind erst vor wenigen Jahren in unser Dorf gezogen und haben nur die notwendigsten Kontakte aufgebaut. Sie kommen aus dem Osten, sind gerne unter sich, sprechen nicht gut Deutsch, sind aber sehr nett. Man grüßt sich und wenn jemand Geburtstag hatte, reichen wir uns die Hand über den Zaun und gratulieren.Der nun ermordete Sohn war kein unbeschriebenes Blatt, ein Raufbold, vorbestraft, also eigentlich ein Nachbar, den man sich nicht unbedingt wünscht.
Zu uns hingegen war er immer sehr nett, hat gegrüßt, selbst wenn ich ihm anderswo in dunklen Ecken begegnet bin.
Was macht man jetzt als Nachbar? Langt eine Karte oder eine mündliche Beileidsbekundung über den Zaun? Oder soll man vielleicht doch bis zur Haustür gehen und das Beileid in deren Räumen aussprechen?Wir haben übrigens eine Karte geschrieben und die Nachbarn im Garten abgepasst. Da wir noch nie in deren Haus waren, schien uns dieser Zeitpunkt für "das erste mal" unangebracht.
War das die richtige Entscheidung?
Für die Nachbarn ist es der Sohn der gestorben ist. Nur an dieser Tatsache und an Eurem Verhältnis zueinander ist hier auch die Art der Kondolenzbezeugung zu bemessen. Was der Sohn gemacht hat (sofern Ihr nicht davon betroffen seid) hat nichts mit der Trauer zu tun.
Da Ihr keinen intensiven Kontakt habt, Euch aber zu besonderen Anlässen gratuliert usw., ist es durchaus angebracht, auch in dieser Situation eine persönliche Beileidsbezeugung abzugeben. Das kann durchaus in Form einer Karte geschehen, die man persönlich abgibt. Viel Worte wollen die Trauernden in dieser Situation sowieso nicht hören und es wäre sicherlich ein netter Zug, wenn man zwar auf großes Gerede verzichtet, aber grundsätzlich seine Hilfe und Unterstützung anbietet. Damit hat man, so denke ich, genug getan.
Okt
09
Gestatten, Bestatter!
Wie ich soeben vom Verlag erfahre, wird das Buch ab etwa Mitte November in den Buchhandlungen erhältlich sein.
Die ersten Exemplare treffen bei mir bis Ende der Woche ein und dann gehen auch die Gewinne raus.
Wer gewonnen hat?
Geduld!
Okt
09
TV-Tip: W - wie Wissen, 1.11.09, Das Erste
Moin Tom,ich möchte Dir gerne einen Programmtipp für Deinen Blog geben: die nächste Ausgabe von „Wie wie Wissen“ (Sonntag, den 1. November 2009 um 17:05, Das Erste) wird sich mit dem Thema Tod und Bestattung beschäftigen. Dabei wird es u. a. auch einen Beitrag über den Lehrfriedhof geben.
Danke für den Hinweis.
Okt
09
Ich habe meinen Fuß in Madgeburg verloren
hallo,
ich habe eine frage die mich interessiert und zwar: was passiert mit abgetrennten gliedmaßen , die werden ja normaler weisse vom krankenhaus entsorgt.
kann ich aber, fals mir so etwas passiert drauf bestehen das zum beispiel mein bein von bestatter eine feuerbestattung oder begräbnis erhält? auch wenn das geld keine rolle spielt?
ich bedanke mich schon mal für eine antwort.
mit vielen grüßen n.
Es ist in der Tat richtig, daß solche Dinge mit dem Klinikmüll entsorgt werden. Hierbei muß man aber wissen, daß die Krankenhäuser das natürlich nicht über die Müllabfuhr entsorgen lassen, sondern daß es hierfür Spezialentsorger gibt. Mir ist noch kein Fall untergekommen, in dem ich das abgetrennte Körperteil einer ansonsten noch lebenden Person bestatten sollte. Ich wüßte jetzt auch nicht, wofür das gut sein sollte. Will man dann seinen Fuß in Magdeburg auf dem Friedhof besuchen gehen und seinen Arm vielleicht in Stuttgart? Man sollte die Kirche mal im Dorf lassen, finde ich...
©2012 Bestatter-Weblog
Layout © von Michael Kaiser u. Tom, Undertaker-Image © by Mike Worley.
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Kommentare
1:10 Uhr und noch keine Fort.
Genau, wenn die jetzt noch'n.
Genau, immer der Leiche mit .
Habe jetzt gerade alle Teile.
@rudibee: nein. weils unhygi.
Super, das es mit einer so s.
Hey, was soll das, mich zu w.
-Carlos Gastropoda in die Ru.