Jan
10
Petition: Erste Hilfe und Lebensrettende Sofortmaßnahmen
Es gibt zu wenig Ersthelfer. Viele Menschen sterben allein deshalb, weil zu wenig Erste Hilfe geleistet wird, ob aus Schaulust, Angst oder Unvermögen. Selbst Autofahrer, die zur Erlangung der Fahrerlaubnis einen derartigen Kurs nachweisen müssen, sind dazu selten in der Lage. Mit frühzeitiger und altersgemäßer und wiederholter Heranführung an die Kompetenzen, Notfälle zu erkennen und seinen Fähigkeiten entsprechend zu handeln, würde die Selbstverständlichkeit Erster Hilfe verinnerlicht. Zudem würde dadurch der Inhalt im Ernstfall besser abrufbar.
Deshalb wurde folgende Petition erarbeitet:
Petition: Erste Hilfe und Lebensrettende Sofortmaßnahmen in den Schulunterricht!
Text der Petition
Der Nordrhein-Westfälische Landtag möge beschließen, daß Schülerinnen und Schüler frühzeitig, jährlich und altersangepaßt in Erster Hilfe und lebensrettenden Sofortmaßnahmen unterwiesen werden. Dies schließt auch das Erkennen von Notfall- und vergleichbaren Situationen ein. Die Fertigkeiten werden von Jahr zu Jahr wiederholt und ausgebaut, bis ab etwa der 10. Klasse auch Herz-Lungen-Wiederbelebung behandelt wird.
Jan
10
Mit der Hayabusa zur letzten Ruhe
Im Sarg mit der Hayabusa zum Grab, das hat was.
Hier hat ein Leser aus Burbach eine entsprechende Fotostrecke gefunden.
Jan
10
Der Ernst ist weg!
Den letzten Abschied würdig gestalten... Wir haben viel Arbeit vor uns.
Frau Kruse sitzt mir gegenüber, weint, schluchzt, meine Papiertaschentücher sind alle, ich schiebe ihr eine Box mit Kosmetiktüchern über den Tisch, sie zupft eins heraus und schnieft hinein, blickt mich dankbar an und kaum will ein Lächeln über ihr Gesicht huschen, da schüttelt ein neuer Weinkrampf die kleine, etwas rundliche Frau.
"Das kann man doch nicht machen", schluchzt sie und schüttelt den Kopf, während sie das zusammengeknüllte Papiertuch so fest in der Fast zusammenpresst, daß die Knöchel ihrer Finger weiß hervortreten.
Wut und Zorn mischen sich mit der Trauer, Frau Kruse seufzt, wieder kullern ihr dicke Tränen die Wangen hinunter.
Am Abend vorher hatte ihr Mann Ernst beim Abendessen plötzlich über Übelkeit geklagt: "Ich fühl' mich gar nicht so, wie ich mich fühlen sollte, mir steht's auf einmal bis in den Hals und mir ist so kodderig", hatte er gesagt, dann war er ins Bad gegangen, um sich zu übergeben, doch es wollte nichts kommen.
"Ich hab' dann ganz automatisch an dem hartgekochten Ei gerochen, daß er gerade essen wollte; nur um zu sehen, ob es vielleicht verdorben ist, aber da war nichts. Komm Ernst, wir fahren zum Arzt, hab ich noch zu ihm gesagt, doch er saß nur im Badezimmer auf dem Rand der Badewanne und hat mich aus glasigen Augen angeschaut."
Jan
10
TV-Tip
VOX
Sa - 30.01.2010
21:55
Spiegel TV - Special
Die Bestatter - Der Tod ist ihr Leben
Ende: 23:55
Laufzeit: 120 Minuten
Jan
10
Der Fänger im Roggen
Der Autor J.D. Salinger (bekanntes Buch "Der Fänger im Roggen") ist verstorben. http://www.tagesschau.de/ausland/salinger100.htmlLiebe Grüße
Carmen
Jan
10
Celebrity death?
PSYCHIC IN 'POLTERGEIST', ZELDA RUBINSTEIN, DIES AT 76
http://deathbeeper.com/4640221.html
I also got a lot of email about these:
http://deathbeeper.com/f/Howard_Zinn
http://deathbeeper.com/f/Carl_Smith
http://deathbeeper.com/f/Robert_B_Parker
http://deathbeeper.com/f/Jean_Simmons
http://deathbeeper.com/f/Eric_Seagal
http://deathbeeper.com/f/James_Mitchell
http://deathbeeper.com/f/Charles_Mathias
Jan
10
Herr E.
Vor, dem Gefühl nach, 100 Jahren habe ich mal zur Miete gewohnt und das Vermieterehepaar waren damals schon recht alte Leute. Der Mann war stets krank und wann immer man ihn oder seine Frau traf, hieß es, er warte quasi auf den Tod, das Herz, Diabetes, die Galle, alles kaputt; und immer war man auf dem Weg zum Arzt oder kam gerade von dort und war auf dem Weg zur Apotheke.
Ich hatte das Ehepaar E. schon längst vergessen, als mein Blick heute auf eine große Todesanzeige in der Zeitung fällt. Da ist doch Herr E. tatsächlich erst gestern im Alter von 97 Jahren gestorben und um ihn trauert seine, stolze drei Jahre ältere, Frau Waltraud.
Na, immerhin..., 97 Jahre sind schon was.
Aber wie sagt Johannes Heesters, der untote Holländer, immer so schön: "Es ist keine Kunst hundertsoundsoviel Jahre alt zu werden, man darf einfach nur vorher nicht sterben."
Jan
10
Der Galerist und der Bestatter
Bestatter und Galeristen haben einiges gemeinsam. Sie verkaufen recht teuren Tinnef, warten manchmal tagelang vergeblich auf einen Kunden und immer mal wieder haben sie die Bude voll mit fremden Leuten. Was dem Galeristen seine Vernissage, das ist dem Bestatter eine Trauerfeier im eigenen Haus.
Diese Parallelen fielen mir und Herrn Kohnen, der Inhaber einer Gemäldegalerie ist, vor einiger Zeit bei einem Glas Wein auf. Und diese gewissen Gemeinsamkeiten trugen mir eine nette Zusammenarbeit mit der Galerie Kohnen ein. Seitdem haben wir in regelmäßigem Wechsel echte Kunstwerke an den Wänden hängen, das macht ordentlich was her.
Kohnen achtet darauf, daß die Motive neutral sind und nicht zu grell und wir passen auf, daß nichts kaputt geht.
Ob er auf diese Weise jemals etwas verkaufen wird, das bezweifle ich persönlich ja, aber -zumindest sagt er das- darauf kommt es ihm gar nicht an; und immerhin hat schon zweimal jemand wegen der Bilder nachgefragt. Scheinbar fällt es auf, wenn irgendwo mal etwas anderes hängt, als immer nur diese Kaufhausdrucke.
Jan
10
Zerhackt
Aus irgendwelchen Gründen war der letzte Artikel "Linzer Torte" nur halb erschienen.
Ich habe das jetzt korrigiert.
Jan
10
Linzer Torte
Linzer Torte ist ja sowas von geil! Hm, lecker! Das ist so ein dunkler, relativ trockener Teig und obendrauf kommt Pflaumenmus. Ja, ich weiß, ausgerechnet Deine Oma tut da Aprikosenmarmelade drauf und Du kennst auch helle Linzer Torte. Ja, aber ich mag sie am liebsten aus dunklem Teig mit Pflaumenmus.
Das Beste an der Linzer ist, daß man sie im Grunde ewig aufheben kann, sie kann problemlos mehrere Wochen aufbewahrt werden, ja manche sagen sogar, daß sie erst nach ein bis zwei Wochen so richtig gut wird.
Nun ist meine Frau eine wunderbare Frau und ich liebe sie nicht nur, ich vergöttere sie, gebe aber zu, daß das nicht unbedingt wegen ihrer Backkünste so ist. Das weiß auch Oma Lange und deshalb backt sie mir immer mal wieder eine Linzer Torte, ruft dann an und läßt mich den Kuchen abholen. Ich verbringe dann ein bis zwei Stündchen gemeinsam mit ihr und ihren Erinnerungen an die Flucht aus dem Sudetenland. Das ist der Preis, den ich -und das durchaus gerne- für den Kuchen bezahlen muß.
Jan
10
Wer kennt wen?
Seit geraumer Zeit gibt es eine Art Fanrunde für das Bestatterweblog bei "facebook".
Da nicht jeder bei Facebook mitmacht und viele lieber die eher lockere Suche nach Bekannten und Freunden bei "wer-kennt-wen" bevorzugen, hat sich inzwischen auch in diesem sozialen Netzwerk eine Gruppe zum Bestatterweblog zusammengefunden. Wer mag, kann sich hier einmal umschauen.
Jan
10
Schuhe für Bestatter?
"Das Schaaf" hat im Internet eine Seite mit Schuhen gefunden, von denen sie denkt, die Schuhe könnten für Bestatter besonders geeignet sein: http://www.clergystyle.com/Shoes%20Stock.htm
Jan
10
Pernell Roberts gestorben
Jan
10
Leiche mit Feuerzangenbowle
Neulich war ich auf einer Beerdigung von unserem Hausmeister. Ich bin da nur aus Höflichkeit hingegangen, denn eigentlich war der Typ ein A....
Ich war auch ganz hinten gestanden und bin als einer der Ersten rausgegangen. Da habe ich gehört wie der eine Fahrer vom Leichenwagen zu seinem Beifahrer sagte: "Gibt es heute Feuerzangenbowle?" Der andere hat dann geantwortet: "Nur wenns richtig kalt wird."
Nun meine Frage: Was hat es mit dieser Feuerzangenbowle auf sich? Ist das ein spezieller Bestatterausdruck? Könnte mir vorstellen, dass das aus dem Bereich der Einäscherung kommt und synonym für was anderes steht. Kannst Du mich aufklären?
Also, im Zusammenhang mit Bestattungen im Allgemeinen und Einäscherungen im Speziellen habe ich von dem Ausdruck "Feuerzangenbowle" noch nie etwas gehört. Wenn dieses mitgehörte Gespräch überhaupt etwas mit Bestattung zu tun gehabt haben soll, dann müßte das schon ein sehr spezieller Jargon innerhalb dieses Unternehmens bzw. unter diesen Kollegen sein.
Ich vermute eher, daß die Bestattungshelfer sich tatsächlich nur zu einer gemütlichen Runde mit Feuerzangenbowle verabredet haben.
Jan
10
Ein Abschied in Würde
Die 47-jährige Andrea Quasten ist die erste Thanatopraktikerin in NRW. Sie beschäftigt sich mit der ästhetischen und hygienischen Aufbahrung von Verstorbenen.
zum entsprechenden Zeitungsartikel
gefunden von Sascha
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Kommentare
Die Erholung sei dir von Her.
Zwei Wochen Norwegen gönne .
Boah, immer wenn man denkt, .
Kabäääääääämmm nee.
schön geschrieben, dieses: .
Von "intravenös" ist in der.
Hihi, der war gut... und Nor.
Ja, und ??? Dann hat der alt.