Jan
10
Homöopathische Leichenbehandlung
Nach meinem Tod möchte ich nur mit homöopatischen Präparaten behandelt werden, also nur Produkte auf pflanzlicher Basis. Ich will keinesfalls mit Mitteln und Substanzen aus der Industrie vollgepumpt werden. Wird so etwas überhaupt von Bestattern angeboten?
Nun...
Bei homöopathischen Präparaten handelt es sich um Stoffe, die durch Verdünnen und Verreiben auf nahezu nicht mehr feststellbar winzige Mengen des Stoffes reduziert wurden und mit anderen, von Natur aus nicht wirksamen Stoffen -wie z.B. Wasser- gestreckt werden. Man geht innerhalb der Homöopathie davon aus, daß die mögliche Wirksamkeit des Stoffes auf das Streckmittel übergeht.
Jedoch...
Jan
10
Diesseits - Jenseits, Trauerforum 19.02. - 27.03.2010
Wie drückt man Mitgefühl und Beileid aus? Oft fehlen die passen- den Worte, so dass es dann manchmal einfacher erscheint, den Kontakt zu meiden und die Straßenseite zu wechseln.
Wie verkraftet man den Verlust eines geliebten Menschen?Es ist gut, wenn man beizeiten durch Gespräche, durch die Erzählung Trauernder und durch Informationen dem Tod den Schrecken nimmt, ihn zum Leben dazugehörend betrachten kann.
Dafür haben wir ein Forum geschaffen. Vom 19. 2. bis 27. 3. 2010 geben wir dem Thema „Tod und Trauer“ in Rotenburg (Wümme) einen öffentlichen Raum. Wir laden Sie herzlich dazu ein
Jan
10
Als Maskenbildnerin zur Leichenkosmetikerin?
Ich bin Maskenbildnerin und wollte mal nachfragen, ob es eine Chance gibt in diesem "Bestattergewerbe" als "Leichenkosmetikerin" zu arbeiten bzw. gibt es bestimmte Ansprechpartner, an die ich mich wenden könnte oder etwa Spezialisierungen in diesem Gebiet ohne das ich eine neue Ausbildung machen müsste?
Mit freundlichen Grüßen und vielen Dank im voraus,
N.
Ich denke, daß es durchaus von Vorteil ist, wenn man entsprechende Vorkenntnisse als Kosmetikerin oder Maskenbildnerin hat, wenn es um das Herrichten eines Verstorbenen geht. Nur ob man daraus einen Beruf machen kann, das ist sehr fraglich.
Gefragt ist in der Branche doch eher der 'Allrounder', der Mitarbeiter, der sowohl im Fahrdienst, beim Sargtragen und beim hygienischen Versorgen gleichermaßen einsetzbar ist; idealerweise auch im Bereich Beratung und Verwaltung.
Nur sehr große Häuser mit entsprechend vielen Sterbefällen pro Jahr werden sich Spezialisten leisten können, die nur einen Teilbereich der Arbeit übernehmen.
Am ehesten sehe ich noch eine Chance als freie Mitarbeiterin, die nur dann gerufen wird, wenn es um besondere Aufgabenstellungen geht, die ein Bestattungshaus nicht aus eigenen Kräften leisten kann.
Spezialwissen über die kosmetische Behandlung Verstorbener, insbesondere bei schwierigen Fällen, haben insbesondere die Thanatopraktiker. Über die umfangreiche, nicht einfache und recht kostspielige Ausbildung informieren die einschlägigen Internetseiten.
Jan
10
Auch auf dem letzten Weg wird gespart
Auf tagesschau.de gibt es derzeit einen Artikel, den ganz viele Blogleser gefunden haben. In ihm geht es um das Thema "Auch auf dem letzten Weg wird gespart".
Die Überschriften:
- Immer mehr Tote werden verbrannt - oft aus Kostengründen
- Für Beerdigungen fehlt das Geld
- Am Ende zahlt der Staat
- Billig-Bestattungen aus dem Internet
- Designer-Bestattungen für Begüterte
Jan
10
Da lacht der Bestatter

Die Aufnahme ist von einem Handy aus gemacht und leider etwas unscharf.
Auf der Tür dieses Bestatters steht: "Tag und lacht"
eingesandt von Dietmar
Jan
10
Der Tod der Lohnsteuerkarte
Die Lohnsteuerkarten werden abgeschafft! So isses! Gut, das reißt mich jetzt nicht wirklich sittlich und moralisch vom Hocker, treibt mich nicht in den Wahnsinn, ja, man könnte sagen, daß es mir fast schon am Allerwertesten vorbei geht.
Nicht so jedoch sah das Frau Amalie Zettelwirt, die den Tod ihres Gatten Georg zu beklagen hatte. Sie legte neben Stammbuch und Rentenpapieren auch einen Ordner mit sämtlichen Lohnsteuerkarten von 1963 bis 1999 vor.
"Die muß man doch aufheben, das sind doch wichtige Unterlagen!"
"Eigentlich gibt man die mit der Steuererklärung ab oder sendet die zurück. Soviel ich weiß bekommen die Kommunen für die Steuerkarten was."
"Nichts da! Papperlapapp! Ich hebe sowas alles auf, wenn der Russe mal kommt, hat man hinterher keine Papiere mehr, nee, nichts da, ich hebe sowas auf!"
"Und was sollen wir jetzt damit machen?"
"Keine Ahnung, das müssen Sie doch wissen, mein Mann braucht sich jedenfalls nicht mehr."
"Auch wieder wahr, im Jenseits ist nichts so unwichtig wie eine Lohnsteuerkarte."
"Sehen Sie!"
Jan
10
Kann man die Lage eines anonymen Grabes erfahren?
In einem Frageforum habe ich eine Frage und die ganzen "Expertenmeinungen" gelesen und kann das nicht nachvollziehen. Eine Leserin fragte ob die Friedhofsverwaltung ihr oder anderen die genaue Lage eines anonymen Rasengrabes mitteilen darf. Die Antworten sind alle im Grunde Unsinn, denn die meisten Leute schreiben, dass das nicht geht. Ich weiss aber, dass das geht, denn es war kein Problem in B. zu erfahren, wo genau mein Vater begraben liegt.
So ist das eben, wenn man irgendwo im Internet eine Frage stellt und auf die Intelligenz der Masse hofft. Man glaubt, viele Antwortgeber zusammen ergeben eine kollektive Intelligenz, etwa vergleichbar einem Ameisenstaat. Dabei wird aber nicht berücksichtigt, daß Menschen nunmal keine Ameisen sind und leider Gottes viele Menschen weniger Intelligenz haben, als eine durchschnittliche Ameise. Außerdem kann man Sch.... so hoch stapeln wie man will, es bleibt Sch...., nur eben mehr davon.
Jan
10
Das Monatsende naht
So, heute wird es wieder etwas später, ich muß noch die Löhne für die Mitarbeiter fertigmachen:
Jan
10
Vorsorgevertrag im Altersheim aufgenötigt
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Seit zwei Wochen ist unsere Tanze im Altersheim verbracht. Sie ist 82 Jahre dement. Am Montag war ein Herr von Stadtgrün da und hat für alle Neuinsassen ein Info gemacht. Die Frau ist nicht entmündert und nicht bevormundschäftigt. Wir arbeiten daran beim Familiengericht-Amtsgericht und bekommen eine Betreute.
Nun hat diese eine Versorgung bei einem Leichenbestattungsbeerdiger unterschrieben ohne die Tragweite zu kennen. Da sollen nun 4.035 Euro in die Kasse von dem Halzabschneider rennen. Der Bestatterunternehmer ist die Stadtverwaltung mit einem eigenen Institut. Wir sind beim Heim vorständig geworden und haben Prothest eingelegt. Die können so eine alte Frau nicht ein solchen Vertrag untersignieren lassen. Das Heim sagt sie arbeiten immer mit der bestattung vom Stadtgrünamt weil das Standard ist. Ist das Deutsches recht?
Wenn Menschen in einem Heim untergebracht werden, verlangen die Heimleitungen in den meisten Fällen auch handfeste Informationen über die im Sterbefall zu unternehmenden Schritte. Wer als Angehöriger energisch genug ist, wird auch mit der Aussage: 'Wir werden uns, wenn es soweit ist, darum kümmern' durchkommen, aber zumeist wird doch auf einem Vorsorgevertrag mit einem Bestatter bestanden.
Jan
10
Das Handy
Vor längerer Zeit hatte ich mal ein Handy gefunden. Es lag auf einem Parkplatz direkt neben meinem Auto. Was macht man(n) da? Man guckt, ob es ohne PIN eingeschaltet werden kann, schaut dann ins Telefonbuch und sucht nach einem Eintrag wie z.B. "Mami und Papi" oder "Oma Renate". Dann ruft man da an, erklärt die Situation und mit etwas Glück bekommt man die Adresse des Verlierers.
So habe ich es gemacht, bin dann bei dem jungen Studenten vorbeigefahren und habe ihm das Handy gebracht. Eine Tafel ALDI-Schokolade gab es als Belohnung, wir beide freuten uns und die ganze Aktion hat mitsamt der Fahrerei nur 20 Minuten gedauert.
Vorgestern Abend fand Antonia ein Handy.
Jan
10
Wäre der Bestatterberuf etwas für mich?
Ich habe Dein Buch zu Weihnachten bekommen, da ich mir das Ziel gesetzt habe Bestatterin zu werden.
Ich habe in den letzten Jahren meine ganze Familie verloren, mein Vater lebt weit entfernt im Ausland und hier habe ich noch einen Sohn von acht Jahren.Ich wurde insgesamt 5 mal hart mit dem Tod konfrontiert und klar über die Jahre verarbeitet man das innerlich und mental, doch durch all diese Erfahrungen bin ich immer nachfraglicher geworden über das Leben und ich habe angefangen zu verstehen das der Tod dazu gehört und das man es akzeptieren muß wenn er auftritt denn ändern kann man gar nichts. Ich bin stärker und sensibler geworden. (...)
Es trifft mich innerlich die Vorstellung in diesem Beruf arbeiten zu können, für andere die Arbeit übernehmen zu können, in schwierigen Situationen da zu sein und meine Frage dazu ist, ob Du aus Deiner Position aus her glaubst einfach nur glaubst ob ich für diese Arbeit geschaffen bin ich denke nämlich das ich in dieser Arbeit um so mehr mit meinem Schicksal klar kommen werde, und den Menschen die es schwer haben eine bestimmte Kraft geben zu können. Vielleicht sehe ich die Arbeit ganz falsch mit dem wie ich sie Dir aus meiner Sicht beschreibe, kannst mir ja irgendwas antworten eine Meinung wie auch immer. Ich bin kurz davor einen neuen Beginn zu machen nach Jahren des Verlierens. Es wäre nett, und ich wäre Dir dankbar wenn Du was dazu schreibst!!!
Jan
10
Das Messer
Schweizer Taschenmesser erfreuen sich international großer Beliebtheit. Besonders habe ich mich über ein Päckchen aus der Schweiz gefreut, in dem sich -neben Schweizer Schokoladenartikeln- auch ein kleines Schweizer Multifunktionsmesser befand. Neben einer kleinen Messerklinge hat das Messer eine Nagelfeile, eine kleine Schere und einen Kuli zum Ausschieben. Drückt man auf die kleine Schweizer Flagge, dann leuchtet das Messer auch noch wie eine Minitaschenlampe. Der Clou jedoch: Man kann auch noch einen 8GB-USB-Stick ausklappen.
Aber das ist natürlich nichts gegen das hier:
gefunden hier von Tante Jay

Jan
10
Im privaten Krematorium gibt es Leichenprämien
Mehrere Leser sandten mir Artikel aus dem Frankfurter bzw. Offenbacher Raum.
Es geht darum, daß z.B. das städtische Krematorium in Frankfurt einen dramatischen Rückgang an Einäscherungen zu verzeichnen hat, während andere Krematorien sich vor lauter Arbeit kaum retten können.
Als Grund vermutet man, daß die Bestatter vermehrt auch weiter entfernte Krematorien ansteuern, weil sie dort eine Art Rückvergütung, von der Presse gerne "Leichenprämie" genannt, erhalten.
Jan
10
Die wollte nur ins Blog?
Hallo Tom,vielen Dank für die vielen schönen Stunden die du mir beschert hast. Als Dankeschön möchte ich eine Botschaft mit Dir teilen. Ich bin Reiki-Behandlerin und mache Fernreiki.
Eine Katze, die von mir fernbehandelt wird und mit der ich mich auch unterhalte, wenn sie das zulässt, hat mir das hier erzählt:
Panta-Aush (ihr hat man die Ohren tätowiert und einen elektrischen Sendechip eingesetzt!!! Wohnt jetzt in Hadersleben!!!) ursprünglich aus der Ukraine ist ein Hauskatze. Sie sagt:
Der Frieden ist das Geschenk des Himmels an die Boten der Liebe und des Lichts. Wir sind aufgerufen Boten zu sein un diese Bottschaft in die Menschen zu bringen. Erkenntnis ist ein Teil des Ganzen und die Aufgeschobenheit der Weltbevölkerung wird sich nur im menschlichen Verhalten zeigen. Ohne Licht und ohne Sonne gibt es auch keinen Schatten. So soll der Frieden in uns allen sein, dass er auf die Menschen komme und endlich weltweiten Frieden unter die Lichtbringer bringt.
Tom, das möchte ich mit Dir teilen und wünsche ein gesundes 2010.
Danke, ich hoffe, daß jemand versteht, daß ich das nicht verstehe.
Oder bin ich gar schon zu alt für die Botschaft?
Jan
10
Lamas
Nachdem die Nüsselschweif und ihre Staatsschurken ja glaubten, bei Degus handele es sich um eine Art von Kamelen bzw. Lamas, kommt mir dieses Video wieder in den Sinn:

Das Video kommt nach "weiterlesen"
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Kommentare
1:10 Uhr und noch keine Fort.
Genau, wenn die jetzt noch'n.
Genau, immer der Leiche mit .
Habe jetzt gerade alle Teile.
@rudibee: nein. weils unhygi.
Super, das es mit einer so s.
Hey, was soll das, mich zu w.
-Carlos Gastropoda in die Ru.