Mär
10
Six feet under - janz billisch
Hallo, Tom,ich vermute ja mal spontan, dass es einige deiner Leser interessieren könnte - Amazon bietet im Moment die Superbox "Six feet under" für 42,97 Euro statt 86,99 Euro an, ich habe auch schon gerade zugeschlagen...
Viele Grüße,
C.
Mär
10
Frage nach Knöllchen
mich würde es einfach mal interessieren, ob ihr die falschparker-knöllchen öfter bekommt oder wird das falschparken mit einem bestattungswagen eher toleriert bzw. einfach so hingenommen? kommt es oft vor dass du strafzettel fürs falschparken einlösen musst? ^^
Statt Knöllchen kann man auch Strafzettel sagen und wenn man das Wort hier rechts ins Suchfeld eingibt, dann stößt man auf diesen Artikel hier:
http://bestatterweblog.de/archives/Sonderrechte-fuer-Bestattungswagen/168
Mär
10
Berufsberatung
Gerne beantworte ich Fragen von allgemeinem Interesse oder zur allgemeinen Unterhaltung auch hier im Weblog. Die meisten Fragen beantworte ich jedoch immer noch persönlich, direkt per Mail, weil es sich um ganz persönliche Belange von Trauernden oder Ratsuchenden handelt. Auf diese Weise wenden sich auch viele Bestatterkollegen an mich, die einfach mal eine dritte Meinung brauchen oder spezielle Fragen haben.
Wann immer es mir möglich ist, beantworte ich auch Fragen zur Selbständigkeit als Bestatter oder zur Berufswahl.
Was ich aber nicht leisten kann und möchte, ist eine komplette Berufsberatung.
Es erreichen mich auch Anfragen nach dem Motto: "Ich möchte gerne XYZ in der Bestattungsbranche werden, wie mach ich das?" oder "Ich möchte gern ein Institut in ABC-Stadt eröffnen, kannst Du mir die Kalkulation und die Markt- und Standortanalyse machen?"
Hier gebe ich gerne mal den einen oder anderen allgemeinen Tip, aber mehr geht nicht.
Über die verschiedenen Wege in die Branche informiert zum Beispiel sehr gut die Seite des Bestatterverbandes, nur um mal ein Beispiel zu nennen.
Alles andere, also was man z.B. mitbringen muß, um in diesem Beruf bestehen zu können, das steht schon im Weblog.
Ich wünschte, ich hätte die Zeit, mal alle "Fragen-und-Antworten"-Artikel nach Fragen sortiert alphabetisch aufzulisten, aber bei weit über 4.000 Artikeln ist mir das zeitlich nicht möglich.
Auch könnte man manches in das brach liegende Wiki übertragen, damit es als Nachschlagewerk mehr Sinn macht...
Mär
10
Woran erkenne ich einen guten Bestatter?
Das Wichtigste an einer Bestattung ist doch, daß man hinterher sagen kann, daß alles so gelaufen ist, wie man es sich vorgestellt hat und daß man die Rechnung mit dem Gefühl bezahlt, daß man für sein Geld auch eine entsprechende Gegenleistung erhalten hat.
Also in Kurzform: Alles ist gut gemacht worden und war sein Geld wert.
Nur, das Dumme an der ganzen Sache ist, daß man das immer erst hinterher weiß und hinterher ist einfach zu spät.
Mär
10
Rollladen Rolladen Rouladen
Wie scheiße ist eigentlich ein elektrischer Rolladengurtwickler, der sich zwar recht leicht einbauen und erstprogrammieren läßt, der dann aber kategorisch seinen Dienst verweigert?
Die Freundliche beim Hersteller: "Läuft denn die Uhr? Ich mein' jetzt die vom Display."
Ich: "Nö, die steht auf 8.00"
Die Freundliche: "Dann ist das ein Fehler."
Ich: "Ach was."
Die Freundliche: "Da habe ich eine Lösung für Sie."
Ich: "Toll!"
Die Freundliche: "Eingebaut isses ja schon, oder?"
Ich: "Ja sicher, erst getestet, dann eingebaut, dann ging alles wunderbar und dann tat sich nichts mehr."
Die Freundliche: "Hmmm."
Ich: "Ja?"
Die Freundliche: "Wiegesagt, da hab' ich 'ne ganz einfache Lösung."
Ich: "Und die wäre?"
Die Freundliche: "Bauen'se das Ding wieder aus und bringen'se es zurück zum Händler."
Ich: "Na toll."
Die Freundliche: "Wenn dann wieder was is' können'se ja wieder anrufen, wir sind bis halb sechs da."
Ich: "Ist denn da öfters was oder vielleicht immer?"
Die Freundliche: "Nö, nur manchmal."
Ich: "Dann wollen'wer mal hoffen, daß nach dem Umtausch nix mehr is'."
Die Freundliche: "Dann rufen'se einfach wieder an."
Ich: "Nö, umtauschen kann ich auch ohne anzurufen."
Die Freundliche: "Stimmt auch wieder."
Mär
10
Der Troll, der Ventilator und eine Beinaheerektion
Der Troll: Er weiß was. Irgendwas. Etwas, das ihm unter den Nägeln brennt. Etwas, das er nun sofort der ganzen Welt und vor allem den Bestatterweblog-Lesern unbedingt sofort mitteilen muß. Es drückt ihn diese Erkenntnis in seinem schwachen Hirn, wie der prellende Urin nach dem vierten Bier auf die mickerige Verschlußöse der Blase eines Sechstklässlers.
Weil er seine Erkenntnis für etwas ganz Tolles hält und gar nicht auf die Idee kommt, daß schon hunderte Leute (bis alle) ohne ihn zur gleichen Erkenntnis gekommen sind, aber aus Höflichkeit, Desinteresse oder Langeweile gar keine Lust dazu haben, mit dieser Erkenntnis hausieren zu gehen, muß der kleine Pippi-Mann noch flugs sein Beinchen heben und die vermeintlich so sensationelle Erkenntnis mit einem Strahl des frisch Geseichten markieren, sozusagen als Garnitur.
Allein etwas vermeintlich Sensationelles erkundet zu haben, das reicht dem Blasenschwachen Strunzmarkierer nicht, er muß auch noch schlußfolgern, werten und mutmaßen, was ihm nur rudimentär marginal gelingt, weil ja nicht nur das Bläschen, sondern auch sein Hirn schwach ist.
Mär
10
Autopsie ohne Skalpell
Leser "Harlekin" hat im Web einen Bericht über die "Autopsie ohne Skalpell" gefunden, den er mit uns teilen möchte.
Mär
10
Bericht eines Hinterbliebenen
Sehr geehrter Undertaker Tom,Ihr Weblog hat mir auf alle Fälle einiges erklärt und auch erleichtert.
Nachdem im letzten Jahr meine Großeltern verstarben hat mir das Blog es etwas leichter gemacht das gesamte Drumherum zu ertragen. Es macht die Dinge leichter wenn man etwas Hintergrundwissen hat.
Friedhofszwang, als Beispiel, führte dazu daß mein zuerst verstorbener Großvater in der Urnenwand "zwischengeparkt" werden mußte. Meine Großmutter starb gegen Jahresende und wurde an einem anderen Ort zusammen mit meinem Großvater in einem Urnengrab beigesetzt. Kommentar meiner Mutter: "Das schafft auch nur Opa, zweimal in einem Jahr beerdigt zu werden."
Kaum zu ertragen war auch die 08/15-Rede der Pfarrerin. Dabei sah ich förmlich eine Art Redenvorlage mit Freiräumen zum Einsetzen des Namens des/der Verstorbenen vor mir.
Die Dinge die sich beim Bestatter während des "Beratungsgespräches" abspielten dürften als negatives Beispiel den Bloglesern durch das Bestatterweblog bekannt sein.
"Herzliches Beileid usw." Alles, wirklich alles was falsch gemacht werden konnte wurde bis zum Grunde ausgeschöpft. Preise wurden erst nach intensivem Nachfragen widerwillig genannt, schließlich ist man ja erstes und ältestes Haus am Platz...usw.Grüße aus Hessen
Mär
10
Belohnung
Bis jetzt sind es genau 68832 Kommentare hier im Weblog.
Auf den Verfasser des 70.000sten Kommentars wartet eine kleine Belohnung.
Mär
10
Kerbholz
Meine Frau und ich waren gestern bei einem Bestatter und haben uns Särge angeschaut für unsere Tante die im Heim ist zum STerben. Der hatte Kiefer, Lerche und Eiche auch Wurzelholz. Ein Sarg hatte eine Palmenverzierung und einer so Kerben am Oberrand. Ich meine nun, dass dass das berühmte Kerbholz ist, meine Frau meint das sei kein Kerbholz. Man sagt doch aber zu jemandem der hingerichtet wird und in den Sarg kommt, der hat was auf dem Kerbholz, also hat das doch was zu tun mit Särgen. Können Sie den Streit schlichten?
Ein Kerbholz, jetzt mal aus dem Stegreif, ist ein Holz, auf dem durch Einkerben Zählungen vorgenommen werden.
Zum Beispiel wurden früher Schuldverhältnisse so manifestiert, man nahm ein längliches Stück Holz, machte darauf entsprechend der Zahl oder Höhe der Schulden entsprechend viele Kerben als Markierung und teilte dann das Holz längs der Mitte nach. Jeder der beiden Beteiligten bekam eine Hälfte, der Schuldner eine und der Gläubiger eine. Würde nun eine der beiden Parteien Veränderungen an der Zahl der Kerben vornehmen, würde das bei Aneinanderhalten der Kerbholzhälften sofort deutlich.
Manchmal waren die Hölzer auch vorher schon geteilt und wurden nur zum Kerben aneinandergehalten und manchmal war es auch beabsichtigt, daß die Zahl der Kerben beim späteren Zusammenfügen nicht übereinstimmten, etwa wenn man Mengenveränderungen feststellen wollte usw.
Mit Sargholz hat das nichts zu tun. Die Rillen am Sargdeckel werden für Untote angebracht, damit beim Öffnen und Schließen des Sarges der Deckel nicht aus den leichenkalten Fingern rutschen kann.
Mär
10
Einblick, Durchblick, Ausblick
Ja, Birnbaumer-Nüsselschweifs gibt es wie Sand am Meer. Viele Leser schreiben mir, daß sie genau so jemanden auch kennen und manch einer ist sogar davon überzeugt, daß ich "seine" Frau Birnbaumer-Nüsselschweif meinen muß.

Eigentlich heißt die ja gar nicht Birnbaumer-Nüsselschweif, das ist ja wohl jedem klar, aber ihr tatsächlicher Doppelname ist mindestens genauso bescheuert, wie auch ihr Verhalten exakt so ist wie ich es beschreibe.
Das Bestatterweblog will informieren und unterhalten. Deshalb spielen die Geschichten in einem, nennen wir es mal so, virtuellen Bestattungshaus mit virtuellen Figuren und Nebenfiguren.
Das bedeutet, daß ich die Realität verkürze und verknappe. Im Laufe der Jahre sind so viele Kunden, Angestellte, Subunternehmer, Friedhofsleute und Ringsherum-Leute durch mein Leben und den Betrieb gezogen, daß die Schilderung immer neuer Personen, insbesondere bei den Angestellten, Nachbarn usw. nur verwirren würde.
Mär
10
Robert Culp verstorben
A celebrity death?
'I SPY' STAR ROBERT CULP DIES AFTER FALL
http://deathbeeper.com/9469861.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Culp
(Anm. "I Spy" = "Tennisschläger und Kanonen" mit Robert Culp und Bill Cosby)
Mär
10
Tastatur
Leser Max ist auf eine Tastatur gestoßen, also jetzt nicht physisch mit dem Kopf oder mit den Fingern, sondern virtuell beim Surfen. Er meint, diese Tastatur mit kleinen Grabsteinen anstelle der Tasten würde auch mir und den eingefleischten Bestatterweblog-Fans gut gefallen können:
Mär
10
Mord unter Bestattern -III-
Da sieht man mal wieder, wie wichtig die Lektüre des Bestatterweblogs ist und was man da alles erfährt.
Der Mord unter Bestattern hatte ja allgemein die Gemüter erregt und einer der Bestatterweblogleser hat die Berichte hier und in den Zeitungen mit besonderem Interesse verfolgt. Er wurde das Gefühl nicht los, daß sich hinter den in der Presse verwendeten Namensküzeln (z.B. Günther K. aus M (45)) eine ihm bekannte Person verbergen könnte.
Nun hat ver Gewissheit.
Ich gebe seine Zuschrift dazu mal entsprechend entschärft wieder:
Mär
10
Fehlende Organe -II-
Der Beantwortung dieser Frage bin ich im ersten Teil etwas ausgewichen, war wohl zu früh/spät.
Ich hatte spontan den Gedanken im Kopf: "Was fragt der/die das einen Bestatter, der schneidet die Leichen doch nicht auf, um da noch mal reinzugucken."
Die Frage zielte ja wohl auf Organentnahmen im Rahmen einer Organspende ab, deshalb gingen auch manche Antworten der Kommentatoren ein wenig ins Leere.
Diese entnommenen Organe werden ja für einen anderen Menschen verwendet und man geht an sich mit den Spendern sehr pfleglich um. Die Kliniken können es sich nicht erlauben, Bestatter und Angehörige über Gebühr zu strapazieren. Man versucht normalerweise, diese Verstorbenen recht ordentlich wieder herzurichten. Sofern durch die Organentnahme äußerlich etwas zu sehen wäre, werden Zellstoff, Mullbinden, Tücher oder anderes geeignetes Material (kein Abfall!) zum Auffüllen genommen und der Körper auch ordentlich wieder vernäht.
©2012 Bestatter-Weblog
Layout © von Michael Kaiser u. Tom, Undertaker-Image © by Mike Worley.
Administration Tiggerswelt auf Servern von MANITU
Powered by Europa-Host.
Anmelden
Template Version: Emperor 2.0 -9/11-Release



ältere Beiträge


Kommentare
1:10 Uhr und noch keine Fort.
Genau, wenn die jetzt noch'n.
Genau, immer der Leiche mit .
Habe jetzt gerade alle Teile.
@rudibee: nein. weils unhygi.
Super, das es mit einer so s.
Hey, was soll das, mich zu w.
-Carlos Gastropoda in die Ru.