Dez
11
Trauerzeremonie in Bangkok
Hallo lieber Herr "Undertaker",
mit schrecklichem Vergügen lese ich seit kurzem Ihren Weblog, nachdem ich - auf einen Tipp hin - den "Gestatten, Bestatter" in fast einem Aufwisch "verschlang". Ich kann nur sagen: Mehr davon
Würde mich auf jeden Fall himmlisch - oder war es höllisch - freuen, wenn Sie die im Anhang beigefügten Fotos inklusive meiner dazugehörenden Texte in Ihre Rubrik "Fundstücke" mit aufnehmen!
Dez
11
So, 2012 kann kommen
So, das Jahr ist fast vorbei. Nachher bekomme ich Besuch von einem lieben Freund, der mit uns Silvester verbringt, was wir eher geruhsam und gemütlich tun und nicht mit großer Party.
Das Jahr 2011 war ein Jahr mit Höhen und Tiefen, aber ich glaube ich habe es ganz gut bewältigt. Immerhin: Ich habe es bewältigt, viele andere haben das nicht geschafft und ich verneige mich vor allen, die in diesem Jahr gestorben sind oder den Tod eines lieben Angehörigen zu betrauern haben.
Ich habe in diesem Jahr Freunde verloren, Leute von denen ich mich bewusst getrennt habe, Leute die sich von uns entfernt haben und zwei Clowns, die ein sehr erfolgreich angelaufenes gemeinsames Projekt mit einer solchen Vehemenz und mit idiotischem Anlauf in den Sand gesetzt haben, daß es mich heute noch hin und wieder zum Kopfschütteln veranlasst.
Dez
11
Hundnase, Schwanzhund -II-
Ich finde diese Diskussion, ganz im Gegenteil zu einem der Kommentatoren Vorredner, sehr anregend. Zeigt sie doch, wie vielfältig die Meinungen zu diesem Thema sind.
Ich möchte nur darauf hinweisen, daß ich natürlich nicht durch die Gegend laufe und nun auf jeden dunkelhäutigen Menschen mit dem Finger zeige und ihn anbrülle: "Du Neger, Du!"
Sehr wohl kann ich mit Worten umgehen und habe auch genügend Respekt vor meinen Mitmenschen, um mit vernünftig und respektvoll auszudrücken; schließlich macht allein die Hautfarbe doch diesen Menschen ebensowenig aus, wie beispielsweise mein dicker Bauch mich ausmacht.
Es geht darum, daß ich in der Geschichte um die afrikanische Familie, die ihren Vater jung verloren hat, z.B. vom kleinen Negerjungen geschrieben habe und das übrigens durchaus liebevoll.
Und dass ich bestimmte Verhaltensweisen und Sprechweisen dieser Nigerianer als "sehr afrikanisch" bezeichnet habe.
Hierbei nehme ich Bezug auf bestimmte Verhaltensweisen in der Trauer, wie ich und Millionen Menschen sie schon beispielsweise im Fernsehen oder Kino, aus Afrika gesehen haben und die wir auch deshalb guten Gewissens für uns, die wir von Afrika nicht viel wissen, als beispielhaft für Afrika ansehen. Beispielhaft heißt aber eben nun nicht typisch oder einzig möglich, sondern eben nur, daß es oft oder manchmal eben genau so ist.
Dez
11
Cheeta ist tot und war gar nicht echt, oder doch?
Mehr zum Leben und Tod des berühmtesten Hollywood-Affen (nein, nicht Arnold, sondern Tarzans Affe Cheeta) hat Leser Andreas gefunden und zwar genau hier.
Dez
11
Adoptiere ein vergessenes Grab!
hallo tom...
schwierige situation....meine freundin ist tödlich verunglückt. wir kannten uns zwar schon ein paar jahre. erst in den letzten monaten hat es sich zwischen uns zu einer beziehung entwickelt. sie wohnte jedoch noch mit ihrem ex-freund zusammen. der war aber schon am ausziehen. ihre familie wusste nichts von uns, jedoch sein engster bruder wusste auch das sie sich trennen wollten und hatte es schon im gefühl das sie eine neue liebe hat. jedoch war nach ihrem unfall schnell vergessen das er nur der ex-freund ist und die ganze familie rückte zusammen. ich möchte mich jetzt auch garnicht groß einmischen sondern nur auch eine möglichkeit haben zu trauern. doch jede kerze die ich am grab anzünde wird weggeschmissen. meine frage ist jetzt. darf die familie die dinge die ich zum grab bringe einfach weg schmeißen oder habe ich auch ein recht dazu dort etwas hin zu legen?
Finde einen Weg, um Deine Freundin zu trauern, ohne daß Du Kerzen, Blumen oder anderes auf das Grab legst.
Es gibt doch auf dem Friedhof bestimmt ein Kriegerdenkmal oder sonst eine Stelle, an der Du diese Dinge niederlegen kannst, stellvertretend für das richtige Grab.
Leider ist es in Deinem Fall so, daß die Familie schon bestimmen kann, was auf dem Grab liegen bleibt und was nicht.
Aber niemand kann Dich hindern, am Grab zu stehen und zu trauern oder zu beten.
Für die Kerzen und Blumen suche Dir doch einfach ein anderes Plätzchen.
Wie wäre es, wenn Du Dir ein Grab in der Nähe suchst, um das sich offensichtlich niemand mehr kümmert?
Adoptiere es einfach, halte es ein bißchen sauber und gedenke dort Deiner Lieben. So gibt es keinen Streit und Du mußt Dich nicht mehr ärgern.
Letztlich ist es doch egal an welcher Stelle Du trauerst, Deine Liebe wohnt in Deinem Herzen und Deine Trauer muß schließlich dort bewältigt werden und nicht auf anderthalb Quadratmeter Friedhofsboden.
Dez
11
Frisch gesargt ist halb gewonnen
Man sagt ja, jeder sei seines Glückes Schmied und dann sagt man noch, daß man so liegt, wie man sich bettet.
Hieraus hat in den USA jemand ein Geschäftsmodell entwickelt, bei dem sich die Leute nach Anleitung ihren Sarg selbst schreinern dürfen.
Hier gibt es mehr darüber zu lesen. (gefunden von Assistant BLfH)
Dez
11
Hundnase, Schwanzhund
Wir haben ja hier im Bestatterweblog schon mehrmals darüber diskutiert, ob man heute noch das Wort Neger sagen darf oder nicht.
Jeder, der meine Texte kennt, der weiß, daß ich mich stets um eine schöne und leicht verständliche Sprache bemühe, ja ich sehe sogar eines meiner Talente ausgerechnet darin, komplizierte Sachverhalte so weitergeben zu können, daß auch Laien etwas davon verstehen können.
Mir widerstrebt jegliche Komplizierung des Gesagten oder Gesprochenen, es sei denn, ich möchte das bewusst als Stilmittel einsetzen.
Besonders bei den Dialogen erziele ich dadurch bekanntermaßen den Effekt, daß mir ganz oft Leser schreiben, die mir bestätigen, daß diese Dialoge aus dem Leben gegriffen sind und ob ich eventuell diesen oder jenen ihrer Verwandten oder Bekannten zufällig persönlich kenne.
Dez
11
Senkungsschaden am Grab nach Erdbestattung nebenan
Hallo Undertaker,wer ist Verantwortlich für den Schaden eines Grabes,(Senkungsschaden der Grabeinfassung) wenn im Nachbargrab erst eine Erdbestattung war?
Wir selber? Die Nutzungsberechtigten des Nachbargrabes? Die Friedhofsverwaltung oder gar der Steinmetz?Danke für eine Anwort.
LG
Der Verursacher.
Dez
11
Das Arschloch
Als Herrn Warneckes Frau vor etwa 12 Jahren gestorben ist, habe ich ihn das letzte Mal gesprochen. Seitdem habe ich ihn nur hin und wieder mal von weitem gesehen und wenn ich ganz ehrlich bin, dann bin ich darüber auch ganz froh.
Schon als Kunde unseres Bestattungshauses hatte sich Ferdinand Warnecke eher als schwieriger Kunde gezeigt, der an allem etwas herumzumäkeln hatte und hinterher auch immer an den Rechnungen etwas auszusetzen hatte und uns monatelang auf die Bezahlung warten ließ.
Immer? Ja, immer. Denn mit dem Tod seiner Frau hatte Herr Warnecke innerhalb von zwei Jahren den fünften Sterbefall über uns abgewickelt. Das ist sehr viel, wenn man bedenkt, daß im Durchschnitt normalerweise immer etwa zehn Jahre vergehen, bis man wieder einen Angehörigen zu Grabe tragen muss.
Erst waren es seine Eltern gewesen, die in recht hohem Alter beide an Krebs gestorben waren und diese Sterbefälle hatten wir routiniert und unprätentiös erledigt. Dann war er schon zwei Monate später wieder bei uns, dieses Mal in Begleitung seiner Frau, und musste seine 23-jährige älteste Tochter zu Grabe tragen, die mit einem Motorroller verunglückt war.
Dez
11
Johannes Heesters ist gestorben

Der älteste noch aktive Bühnenkünstler der Welt ist von der Bühne des Lebens abgetreten.
Der Tod hat für den berühmten Schauspieler, Sänger und Unterhalter Johannes Heesters den Heiligen Abend als den richtigen Tag zu Sterben ausgewählt.
Ich werde, wie viele Leserinnen und Leser, nicht der Einzige sein, der sich denkt, daß für diesen sehr alten Mann der Tod sicherlich seinen Schrecken verloren hatte und wie so oft auch eine Erlösung war.
Unsere Tante wird am 4. Februar 100 Jahre alt und selbst sie sagt, daß sie eigentlich darauf wartet, endlich mal sterben zu dürfen; sie ist des langen Lebens müde und ihr ist das Alltägliche einfach zu beschwerlich.
Leider war es Heesters nicht vergönnt, auf den Brettern, die angeblich die Welt bedeuten, zu sterben. Ich persönlich bin allerdings froh darüber, denn sonst hätte es vielleicht noch RTL-geile Kameraaufnahmen davon gegeben.
Unser Blog hier macht der Tod von Jopi etwas ärmer, was haben wir doch immer schwarzhumorig über den alten Mann gewitzelt, indem wir sagten, daß jeder einmal sterben muß, nur Johannes Heesters nicht.
Jetzt hat er uns das Gegenteil bewiesen und ich wünsche ihm, daß er auf der Bühne des Jenseits noch ganz oft ins Maxim gehen darf.
Dez
11
Frohe Weihnachten
Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern des Bestatterweblogs und den vielen Gästen, die wegen meiner Bücher hier vorbei schauen, einen schönen und festlichen Heiligen Abend und frohe Festtage.
Das Jahr 2011 wird hier bei uns völlig unterschiedlich beurteilt. Meine Frau kann gar nicht abwarten, daß es endlich vorüber ist, sie findet nur derbe Worte dafür. Meine div., teils lebensbedrohlichen Erkrankungen haben es für sie nicht ganz einfach gemacht. Ich hingegen sehe es mit Freude, daß ich dem Sensenmann dieses Jahr wenigstens drei Mal von der Schüppe gesprungen bin.
Was das Bestatterweblog anbetrifft, so musste ich dieses Jahr leider etwas kürzer treten, aber ich denke, daß diejenigen, die das hier schon etwas länger verfolgen, dafür Verständnis aufbringen können.
Für mich ist das Schreiben seit jeher eine sehr wichtige Sache, ich tue das schon seit Ewigkeiten und habe mit der Bloggerei eine Ausdrucksform gefunden. Das ist aber eben nur eine Möglichkeit sich zu artikulieren; weitere finde ich in Vorträgen, Lesungen, dem Verfassen von Büchern, Magazinartikeln und Kolumnen.
Dez
11
Eins, zwei, drei, vier - meins!
Immer wenn eine neue Auflage von einem meiner Bücher gedruckt wird, sendet mir der Vertriebspartner des Verlagshauses zwei Belegexemplare. Die wären wichtig, falls sich von Auflage zu Auflage was geändert hätte, das hat es aber nicht und deshalb nehme ich diese Belegzusendungen immer einfach nur als kleinen Anlass zur Freude, dass eines meiner Bücher es wieder mal geschafft hat, ziemlich oft verkauft worden zu sein.
Die "Oma" ist ja nun erst wenige Wochen im Handel erhältlich und hat es, ähnlich wie der letzte Titel "Gestatten, Bestatter!" schon wenige Tage nach dem Verkaufsstart in die zweite Auflage geschafft. Und das, obwohl man wegen der großen Nachfrage den Erscheinungstermin um 4 Wochen vorgezogen und eine größere Startauflage aufgelegt hatte.
Heute bekomme ich vom Vertriebspartner aber gleich vier Belegexemplare zugeschickt, weil die dritte Auflage schon gedruckt werden musste, schön. Aber warum schicken die mir vier Stück?
Des Rätsels Lösung steht im begleitenden Schreiben. Weil die zweite Auflage zur Neige ging, musste die dritte Auflage gedruckt werden und die hat sich quasi aus der Druckmaschine heraus komplett abverkauft, sodaß die vierte Auflage direkt angehängt werden musste.
Das freut einen doch und ist ein schönes Weihnachtsgeschenk.
Dez
11
Neue Bestattungswagen
Die Pietät Eichenlaub hat wohl neue Bestattungswagen, findet Leser Richard:

Eine ganze Galerie von Bestattungswagen hat ein anderer Leser gefunden (er möge sich bitte in den Kommentaren selbst benennen, ich habe leider schon die Mail gelöscht):
Dez
11
Das Schwein -XII-
Dreist, dumm und dazu noch frech ist das was hier bei uns zu der Geschichte mit der Familie Hartmann im Umlauf ist.
Jemand hat es in den Kommentaren "stille Post" genannt, doch das ist nicht das was hier passiert.
Bei "Stille Post" geht es ja darum, daß man eine Nachricht mehrfach leise mündlich von Person zu Person weitergibt, bis man nach etlichen Übermittlungen laut Ursprungs- und Endgeschichte zum Besten gibt, um sich darüber zu amüsieren, wie sich das Weitererzählte im Zuge der Übermittlungen ins Groteske verändert hat.
Ich kenne das aus meinem Büro, da reicht es schon, wenn ich Sandy etwas sage und mir dann anhöre, was dabei herausgekommen ist, wenn sie es Frau Büser weitergegeben hat und die einen Aushang daraus gemacht hat.
Manchmal sind es nur Kleinigkeiten, die unter den Tisch fallen, die aber doch einiges ausmachen.
Ein Beispiel aus früheren Zeiten:
In den späten 70er Jahren habe ich auch mal eine richtige kaufmännische Ausbildung gemacht und zwar in einem Schreinereibetrieb, der auch Bestattungen abwickelte. Wer noch die "Firma Hesselbach" kennt, kann sich ungefähr die Zustände vorstellen, die in diesem antiquierten Betrieb herrschten.
Dez
11
Nördlichster Bestattungswagen
Moin Undertaker,
nachdem ich die Tage in Kiruna (nördlichste Stadt Schwedens, ca 250 km nördlich vom Polarkreis) ein Bestattungsfahrzeug, natürlich einen Volvo, sah, dachte ich gleich an Dich und dein Blog. Bild hängt an, kannst damit in deinem Blog machen was Du magst.
Beste Grüße aus Schweden
Florian von schnappr.de

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Kommentare
1:10 Uhr und noch keine Fort.
Genau, wenn die jetzt noch'n.
Genau, immer der Leiche mit .
Habe jetzt gerade alle Teile.
@rudibee: nein. weils unhygi.
Super, das es mit einer so s.
Hey, was soll das, mich zu w.
-Carlos Gastropoda in die Ru.