Beerdigungskuchen

Es ist ja durchaus üblich, nach einer Beerdigung zu Kaffee und Kuchen zu laden.
Schaut man sich aber dieses Bild hier an …

kuchen

… dann denkt man eher an ein Sarggesteck. Aber tatsächlich handelt es sich um einen Beerdigungskuchen, einen sogenannten Funeral-Cake.

Mehr dazu und ganz viele weitere tolle Fotos hat Leser Sacha auf dieser Seite hier gefunden.

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  • Veröffentlicht am: 7. Oktober 2015
  • 8 Kommentare
  • Veröffentlicht in: Fundstücke

Veröffentlicht von

Der Schriftsteller Peter Wilhelm erzählt hier Geschichten und informiert als Sachverständiger über Bestattungen. Er ist Chefredakteur von "Bestatter heute".
Der Satiriker veröffentlicht seine Satiren hier und eine Kolumne hier.
Produkttests gibt es hier. Peter Wilhelm ist auch bei Facebook.
Mehr über den in der Halloweennacht geborenen Autor findet man u.a. hier und hier. Der Autor lebt mit seiner Familie bei Heidelberg.
Alle Angaben nach bestem Wissen, keine Rechts- Steuer- oder Medizinberatung! Fragen Sie einen Fachmann!

Peter Wilhelm peter wilhelm autorenlesung

8 Kommentare » Schreibe auch Du einen Kommentar

  1. Butterkuchen ist Beerdigungskuchen und sonst nix,na ja evtl. noch Schmalzbrote vorweg

    https://de.wikipedia.org/wiki/Butterkuchen

  2. So was unnötiges! Eine der wenigen Dinge, die mir an der deutschen (also überregionalen) Bestattungskultur gefallen ist der Butterkuchen (natürlich mit dem Extraschlag Butter!), der genauso wichtig ist, wie die Leiche ist.

    Ich war mal auf einer Beerdigung, auf der es keinen Butterkuchen gab, weil keiner dran gedacht hat den zu bestellen. Ging gar nich! Leiche vergessen wäre weniger schlimm gewesen, ehrlich.

    Ob man zusätzlich noch so Tüdelü macht wie oben, ist dann egal

  3. Ich kenne auch nur die in unserer Gegend traditionellen Totenkipferl, die es nach nahezu jedem Essen nach Beerdigungen zum Kaffee gibt.
    Jedoch würde ich eine Torte auch nicht ablehnen;-)
    Ob jedoch Torten mit solcher Dekoration jedermanns Geschmack treffen würden, wage ich zu bezweifeln! Sie sind toll gemacht, keine Frage, aber wohl eher was für Halloween – Parties.

  4. An der abgebildeten Torte kann man mehr verdienen als an dem Butterkuchen. Der Butterkuchen ist ein Klassiker, der einfach dazu gehört. Bei einer Beerdigung eines Sargträgers, zu der ich eingeladen war, gab es auch Körnchen. Als ich in die Firma zurück kam, hat mich mein Chef gleich grinsend nach Hause geschickt!!! Ich war damals aber noch sehr jung!!

  5. Butterkuchen, unbedingt! Im Rheinland zusätzlich Pflicht: Rosinenbrot mit Leberwurst – daran erkennt man gute Gaststätten und Cafés.

  6. Wenn man in der südhessischen Provinz nach Beerdingskuchen fragen würde, bekäme man mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit „Riwwelkuche“ oder wie man auswärts sagt Streuselkuchen.
    Rosinenbrot mit Leberwurst?! In Kulinarien gibt’s nix, was es nicht gibt…

  7. Ich finde das praktisch … da kann man das Ding ja erst auf den Sarg stellen und dann hinterher zum Kaffee reichen, und spart sich so den exra Blumenschmuck :-)
    Darf halt bloß nicht regnen …

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