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Bücher

Sehr geehrter Herr Wilhelm, gestern brachte die Post Ihr Buch „Wer zu uns kommt, hat das Gröbste hinter sich“ -!

Leider konnte ich es nicht weglegen, und so sind Sie schuld, dass ich erst sehr, sehr spät zum Schlafen kam.

Danke, es war wie immer lustig, traurig und informativ.

Wann kommt das nächste Buch?

Liebe Grüsse aus der Schweiz

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Peter Wilhelm31. Oktober 2014

Kommentare sind geschlossen.

Bücher

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So, die letzten Bücher, die ich mit Widmung (oder ohne) zu versenden hatte, sind nun endlich raus.
Das hat sich verzögert; und zwar genau deshalb:

Ich habe meine Tochter mit einem Stapel zur Post geschickt. Das liebe, brave und stets zu elterlichen Besorgungen bereite Maderl quittierte die lieb vorgetragene Bitte mit einer Art gutturalem Grunzen und merkelgleich herabgezogenen Mundwinkeln. Ich glaube, das soll bedeuten: „Ja, liebes Väterlein, ich will das wohl gerne für Dich tun. Du kleidest, nährst und behütest mich, so will ich Dir eine gute Tochter sein und Deinen Wunsch mit Freude erfüllen.“

Nur scheitert die sofortige Umsetzung dieser Wunscherfüllung daran, daß das Mädchen zu faul zum Laufen war (woraus ich ihr als Laufverweigerer keinen Vorwurf konstruiere). Deshalb hat sie sich von ihrem Bruder mit dem Auto fahren lassen.
Da aber unser Post“amt“ nur vierzig Meter von hier weg ist, lohnt sich natürlich die Fahrt mit dem Auto dorthin nicht. Also nimmt man sich vor, auf dem Weg gleich noch beim amerikanischen Frikadellenbräter irgendwelche MacDingsbums zu kaufen und vergißt ob der leckeren Käsewanzen die liebevoll eingepackten Bücher auf dem Rücksitz.
(Korrektur: Das ist ein Smart, die Bücher wurden da vergessen, wo sich bei richtigen Autos der Rücksitz befände.)

Erst als Hänsel und Gretel wieder Hand in Hand vor der elterlichen Haustüre stehen, fällt ihnen der eigentliche Zweck ihres Aufbruchs in die große weite Welt ein. Da war doch noch was?
(mehr …)

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Peter Wilhelm13. März 2016

11 Kommentare von 139715.

  1. Das darf ich leider nicht. Die gemeine Krämersfrau bietet in ihrem Laden elektronisches Gerät wohlfeil. Kleine, schöne Apparate, in die man Batterien hineintun kann, die Knöpfchen haben und schöne leuchtende Lämpchen. Singende Taschenrechner, Armbanduhren mit echtem Kuckuck, Klobrillen mit MP3-Player und dieserlei überaus nützlichem Zeug.
    Meine Allerliebste hat mir unter Androhung der Todesstrafe verboten, diesen Laden zu betreten.

    • Klobrille mit MP3-Player??? HABEN WILL!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

      „Meine Allerliebste hat mir unter Androhung der Todesstrafe verboten, diesen Laden zu betreten.“

      Dank Gleichberechtigung darf sie dann halt unter Androhung der gleichen Strafe kein Schuhgeschäft mehr betreten :)

  2. Danke für die perfekte Darstellung von Teenagerverhalten. Da fühlt man sich doch gleich nicht mehr so alleine in seinem „Frust“ :)
    Ansonsten schließe ich mich meinem Vorschreiber an… am besten selbst erledigen!

  3. ??? Irgendwie verstehe ich das Problem nicht, geht es denn auch anders als so schön beschrieben??? ;-)
    Solch‘ schnöde Bande kann sogar mindestens ein Dutzend mal über den fertig verschnürten, gelben Sack stolpern, kommt aber nicht einmal auf die Idee das Säckchen zu seinen Kollegen in den Container zu stellen. Auch wenn der Weg ohnehin an diesem vorbei führt. :-(
    Gibt es hier Glückliche wo das anders ist???

  4. Ihr bringt Euch doch um dem Spaß, wenn ihr es selber macht. ;-)

    Zugegeben, ich liebe diese Schnuten, dieses genervte Seufzen, das Augenrollen und was sie sonst noch an nonverbale „kein Bock, nerv nicht“ Signalen senden können. Die Pubertiere nehmen ja auch gleich ein großes Bündel davon und man kriegt es in einem ruck vorgeknallt. Und manchmal wirkt es, ich mache manche Dinge auch, weil man einfach zu schwach ist.

    Diese Diskussionen nerven mich ja mehr, es fängt an mit der Frage:
    „Warum soll ich das machen?!“ Da kriege ich ja schon das Grausen wie Fufu….

  5. Das wird dir hoffentlich eine Lehre sein und solch wichtige Unterfangen zukünftig selber erledigen.

    Bad Bellingen ist wirklich schön geschmückt zur Weihnachtszeit (Bild) :-)

  6. Zur Adoption freigeben wäre in Peters Fall gleichbedeutend mit „ans Rüsselschwein ausliefern“. Das liesse sein Vaterherz dann wohl doch nicht zu…

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