Mai
12
Man darf nicht klicken!
Sehr geehrter Betreiber des Bestatterweblogs, sehr geehrte Kommentatoren des Weblog-Artikels "Klicke die Klick",
Als Betreiber der Website www.aeternitas.de werten wir den tausendfachen Aufruf von einzelnen Webadressen auf unserem Server als mutwillige, weil automatisierte Attacke gegen unsere IT-Infrastruktur.
Die ausgeführte Attacke erfüllt unseres Erachtens alle Merkmale von "Computersabotage" nach §303b Absatz 1 StGB.
Die Absendedaten des Angreifers wurden protokolliert und dessen Provider über den Angriff informiert.
Wir fordern zudem den Betreiber des Weblogs "Bestatterweblog" auf, den Aufruf zu einer strafbaren Coputersabotage unverzüglich von seiner Seite zu löschen.
Mit freundlichen Grüßen
Thomas Feldkamp
Aeternitas e.V.
Apr
12
Deutschland sucht die vertauschten Leichen
Neues von Deutschlands Wettbewerb "Wer vertauscht die meisten Leichen?".
Bestatter Harry G. aus Sachsen-Anhalt liegt ganz vorne, er hat im vergangenen Jahr 26 Leichen vertauscht, wird aber leider den Ruhm dafür nicht einheimsen können, weil er in der Sparte "Dunkelziffer" angetreten ist.
Sehr gute Chancen rechnen sich die Arbeiter des städtischen Krematoriums in R. (Bayern) aus, die jede Woche Donnerstag das lustige Urnenbembeln veranstalten, eine Mischung aus Bowling und Boßeln.
Etwas abgeschlagen auf dem bislang dritten Platz liegt Krankenschwester Olga P. (27), die im Klinikum der Stadt H. sich mit dem allseits so beliebten "Zehenzettel-Vertauschen" den Respekt ihrer Kolleginnen erarbeitet hat.
Klingt lustig? Ist es aber nicht!
Jetzt aktuell macht BILD wieder Schlagzeile mit: Hier ziehen Totengräber eine vertauschte Leiche aus dem Grab
Apr
12
Der mit dem gepellten Ei -2-
Antonia zwängt sich in Sandys smart und nuckelt die Pinne zum Friedhofsamt.
Wir alle sind gespannt, was sie anschließend zu berichten weiß. Wer, wenn nicht Antonia, mit ihrem Talent zu sinnbefreiten Diskussionen mit jedermann, sollte in der Lage sein, den unfreundlichen und wortkargen Eierpeller zu erweichen.
Sandys lange Beine in schwarzen Netzstrümpfen und nur knapp verhüllte Brüste haben es nicht vermocht, ihn aus seinem städtischen Büroritual zu reißen, Mannis sportive Muskulatur und sein knackiger Hintern haben es nicht geschafft und auch Frau Büsers mütterliche Art, nach Krankheiten und Beschwerden fragend, war nicht in der Lage, dem Mann irgendeine Äußerung zu entlocken.
Wir sind also gespannt...
Apr
12
Der mit dem gepellten Ei -1-
Alle paar Tage müssen wir aufs Friedhofsamt. Eigentlich müssten wir dort gar nicht hin, in den Zeiten von E-Mail und PDF und spätestens seit es das Faxgerät gibt, könnte man fast alles, was unsere Zusammenarbeit mit der Behörde betrifft, via Mail oder Kabel erledigen.
Mit den benachbarten Städten klappt das auch, denen ist die schnelle Informationsübermittlung wichtiger, als eine im Original vorliegende Unterschrift. Man vertraut da einfach den Bestattern, daß das Gemailte oder Gefaxte echt ist, setzt daraufhin den ganzen Apparat in Bewegung und irgendwann, das kann auch ein, zwei Monate später sein, ruft dann ein Mann von der Verwaltung an und fragt nach den Originalen, die wir dann gestapelt vorbeibringen.
Klappt!
Nur hier in dieser Stadt klappt das nicht. Da gibt es die schnippische Tante von der Ortspolizeibehörde, die einen Heidenspaß daran hat, den Bestattern Schwierigkeiten zu machen, wo immer es geht. Man hat ja seitens der Stadt ein eigenes Beerdigungsinstitut und kann es nun so gar nicht einsehen, daß es da draußen in der freien Welt des Handels und Gewerbes auch noch Bestatter gibt.
Apr
12
Bestatter in Dessau, gute Erfahrungen
Lieber Tom,ich war jetzt mit meiner Mutter bei der Bestattungsvorsorge und möchte Dir und den anderen Lesern von einer Begebenheit erzählen, die ich so nicht erwartet hätte.
Wir waren beim Bestattungshaus Friede, M. Pungert, in Dessau-Roßlau.
Nun haben wir Herrn Manfred Pungert erzählt, daß wir der Freien Evangelischen Gemeinde angehören (bzw. angehörten, was mich betrifft) und meine Mutter auch den Wunsch geäußert hatte das der damalige Pastor auch die Trauerrede übernehmen sollte. Da sich der Herr Pungert unter dieser Gemeinde nichts vorstellen konnte, besuchte er dann an einem Sonntag tatsächlich den Gottesdienst um zu wissen auf was er sich einstellen muss. Ich weiß nicht ob das Standard ist, bezweifle es leider, für mich ist das sehr guter Service.Auch das Ambiente im Bestattungshaus war ansprechend, die Beratung super, ich habe mich sehr geborgen gefühlt. Genau deswegen hoffe ich das er vielleicht, wenn du auch meiner Meinung bist, und das Institut nichts dagegen hat, im Weblog genannt zu werden.
Das wäre:
M. Pungert GmbH Bestattungshaus Friede
Karlstr. 6
06844 Dessau-Roßlauhttp://www.bestattungen-dessau.de
Liebe Grüße F.
Feb
12
Die Mückenloch-Posse von Hettensen - 2. Teil
Neulich schrieb ich über die Posse, die sich rund um ein Grab und einen vermeintlich unbekannten Sarg in Hettensen abgespielt hat.
Nochmals kurz zusammengefasst.
Die Mutter verstirbt vor bald 20 Jahren und wird in einem mehrstelligen Grab beigesetzt.
Jetzt stirbt auch der Vater. Beim Ausheben des Grabes entdecken die Totengräber in dem Grab einen Sarg. Ui! Ein Sarg! Mein Gott, was macht der bloß hier in der Friedhofserde?
Logische Schlussfolgerung wäre, daß es sich um den Sarg der Mutter handelt, der eben noch gut erhalten ist, das kommt vor.
Feb
12
Panorama macht aus "Ruhe sanft" "Ruhe teuer"
Im ARD-Magazin "Panorama" wird mal wieder Klartext gesprochen und wieder einmal sind es die Bestatter, die die rührige und etwas ahnunglose Reporterin unter die Lupe nimmt. Dieses Mal werden angeblich überzogene Preise thematisiert.
Die Sendung kann man sich in der ndr-Mediathek hier anschauen.
Die Särge sind es mal wieder, die angeblich zu teuer verkauft werden...
Jan
12
Bei uns ist alles geheim
Hallo,wir führen ein Bestattungsinstitut in XYZ und würden gerne in Deine Liste der empfohlenen Bestattungsunternehmen aufgenommen werden. Was müssen wir dafür tun? Gibt es einen Festpreis?
Einen solchen Eintrag kann man nicht kaufen.
Es handelt sich hier um Bestattungsunternehmen, die ich entweder persönlich besucht und kennengelernt habe oder die auf andere Weise nachgewiesen haben, daß man sie guten Gewissens empfehlen kann.
Um mit mir über eine Aufnahme in diese Liste ins Gespräch zu kommen, wäre es hilfreich, mir die Webseite des Unternehmens zu nennen, einen eventuell vorhanden Hausprospekt zukommen zu lassen und mir ein oder zwei exemplarische Rechnungen (gerne mit geschwärzten Namen) zu übersenden. So kann ich mir einen ersten Eindruck verschaffen.
Wir geben doch keine Firmeninterna preis, insbesondere keine Rechnungen. Wer lässt sich schon so in die Karten gucken?
Dann eben nicht.
Nov
11
Was macht eigentlich die Pietät Eichenlaub?
Lange schon habe ich nichts mehr von der "Pietät Eichenlaub" (www.pietaet-eichenlaub.de) berichtet, jenem Konzern, der mit seinen Filialen in fast allen größeren Städten vertreten ist und sich oft den Anschein eines traditionsbewussten Familienunternehmens gibt.
Manchmal sehen die Filialen aus, wie modern durchgestylte Architekturexperimente aus Edelstahl und Glas und es prangt stolz das Eichenlaublogo an der Fassade. Ein anderes Mal steht draußen "Karl-Friedrich Meysenkaiser Bestattungen seit 1899" und dennoch handelt es sich, nach dem Verkauf an die Eichenlaubs nur um eine Filiale des Konzerns.
Vor langer Zeit hatten die Eichenlaubs direkt schräg gegenüber von meinem Bestattungshaus eine Filiale eröffnet und ich muss zugeben, daß sie mir damit das Leben doch ziemlich schwer gemacht haben. Natürlich haben Tradition und Qualität Bestand und natürlich kamen die Leute auch nach wie vor zu uns, aber es gab eben auch viele Kunden, die nicht aus Überzeugung zu uns gekommen sind, sondern weil wir eben der nächste Bestatter waren.
Jetzt, da es eine Alternative gegenüber gab, die auch noch so tat, als wenn sie günstiger wäre, sind viele, die mehr auf die niedrigen Preise geschielt haben, dorthin gegangen.
Okt
11
Kalte Kacheln
In der Geschichte "Leise Töne" ist Leser Torsten auf folgende Stelle gestoßen:
"Die Witwe steht ergriffen neben dem Sarg, bei uns gibt es keine Barrieren, keine Glasscheiben oder Absperrungen, die Angehörigen können so nah an den Verstorbenen heran, wie sie es möchten."
Er meint dazu:
Ich hatte zwar bisher nur mit Aufbahrungen bei zwei Bestattern zu tun, aber irgendwelche Absperrungen gab es da nicht. Denen hätte ich dann aber auch etwas anderes erzählt, ich kann nicht glauben, das es sowas gibt!
(Mag daran liegen, das ich jeweils nicht irgendein Trauergast sondern schon sehr direkte Verwandschaft war)
Doch, doch, das gibt es.
Beim Bestatter wird man so etwas weniger finden und ich wollte auch nicht herausstellen, daß man bei uns nah an die Verstorbenen heran kann und bei anderen Bestattern nicht, sondern ich wollte darstellen, daß man beim Bestatter in der Regel an den Verstorbenen herantreten und ihn berühren kann, während man auf kommunalen Friedhöfen zwar viel Geld für die Aufbahrung bezahlen muß, jedoch oft durch Scheiben oder Barrieren vom Verstorbenen getrennt ist.
Aug
11
Friedhofsentwicklungsplan
Hallo,
in Berlin werden gerade einige Friedhöfe zugemacht und "entwidmet", weil kaum noch jemand erdbestattet wird, und dadurch der Platzbedarf stark schrumpft.
Interessant, dass es so etwas wie einen "Friedhofentwicklungsplan" gibt.http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/355786/355787.php
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matakuka
So außergewöhnlich ist das nicht, daß es einen Friedhofsentwicklungsplan gibt. Anhand dieser Erhebungen aus den vergangenen Jahren, die man der demographischen örtlichen Entwicklung gegenüberstellt, kann recht präzise abgeleitet werden, wie groß der Bedarf an Friedhofsflächen und bei den einzelnen Grabarten sein wird.
Aug
11
Der Bestatter geht in Vorleistung
Dieser Fall ist schon etwas älter, aber es lohnt sich trotzdem, den Artikel hier mal zu lesen.
Da geht also ein Bestatter bei einem "Sozialbegräbnis" in Vorleistung. Statt zu bezahlen, findet das Sozialamt einen bestattungspflichtigen bzw. bestattungskostenpflichtigen Erben. Nunmehr wäre der ja zahlungspflichtig, aber das Amt gibt unter Hinweis auf den Datenschutz dem Bestatter die Adresse des zahlungspflichtigen Erben nicht heraus.
Prima! Das Amt ist aus dem Schneider, läßt den Bestatter aber sitzen.
Aug
11
Was für ein Ring?
Herr Klawottnik ist verstorben und er wurde mit seinem Sarg nach B.-stadt überführt. Dort soll er dann ein paar Tage später beerdigt werden. Nun kommt die Familie und bestellt bei uns einen Kranz und ein Sarggesteck. Wir sollen uns darum kümmern, weil sie erst einen Tag vor der Beerdigung nach B.-Stadt fahren.
Jul
11
Sehr anständig, Herr Morgenstern!
Jul
11
Comic Sans ist häßlich
An einen schönen Kranz gehört auch eine schöne Schleife. Meistens sind diese Schleifen zweiteilig und auf der linken steht ein Abschiedsgruß und auf der rechten Schleife dann die Namen.
Zum Beispiel könnte links stehen: "Ein letzter Gruß" und rechts: "Deine Kameraden vom TSV 1890".
So was sieht man immer wieder.
Wir bestellen die Schleifen immer im Blumengeschäft.
Das machen wir deshalb, weil der Gärtner ungefähr 40 verschiedene Rollen mit Schleifenband hat und so prima eine zum Kranz passende Farbe auswählen kann.
©2012 Bestatter-Weblog
Layout © von Michael Kaiser u. Tom, Undertaker-Image © by Mike Worley.
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Kommentare
Ich warte übrigens noch auf.
Oh, es wird immer spannender.
@Lowlander: Linda Hunt? Wä.
TOM: es ist 17:46 und ich ha.
@Helmut (29): Google Transl.
@tante pffffft, ich wills a.
@Tom: Seriously? Für Roland.
Aber nicht dass dann der Kof.