Aug
Hinterhältig und gemein
Ich finde Deinen Captcha nen doofen Scheisskram.Wenn ich ein d eingebe,dann steht da d und ein d ist doch ein d oder nicht?Das d ist aber in Wirklichkeit ein d und sieht nur aus wie nen d.Kann man da was machen?
Captchas sind kleine computergenerierte Buchstaben- und Zahlenfolgen, die bunt und grafisch dargestellt werden.
Automatische Systeme, die sich zuhauf in Blogs und Foren anmelden, können diese Grafiken nicht interpretieren und deshalb keine Spam-Kommentare absetzen.
Nur Menschen mit der notwendigen Intelligenz sind in der Lage, die Buchstaben abzulesen und einzutippen.
Sehr problematisch ist natürlich das o mit einem |.
Da kann der | mal links (b) und mal rechts (d) vom o sein.
Erschwerend kommt hinzu, daß der Strich auch manchmal wegkippt und dann so: q
oder sogar so: p
aussehen kann.
Manchmal ist aber auch der | besonders gemein. dann streckt er sich ganz hinterhältig und präsentiert sich so: P
Es ist also besonders beim d, b, p, q und P wirklich ganz schön schwierig.
Aber verzweifle nicht! Das Leben wird auch für Dich irgendeinen Bereich bereithalten, den Du mit Freude ausfüllen und in dem Du eine wie auch immer geartete Eignung haben wirst. Hast Du es schon mal mit Schienenschweißen versucht?
Aug
Zecke
Die kleine Zecke, die ich nähre und die sich meine Tochter nennt, stellt mich gerade vor ein interessantes Problem.
Merkwürdige Gerüche hatten meine Frau und mich aufmerksam werden lassen und zwar drangen diese Gerüche zunehmend wahrnehmbar und sonderbar aus dem Zimmer unserer Tochter.
Daß es aus dem Zimmer unserer Tochter merkwürdig riechen kann, das sind wir gewohnt, bei uns ist es der Junge, der sich wäscht; das Mädchen parfümiert sich. Aber dieser Geruch war anders als die Gerüche die da sonst so fleuchen und kamen dieses mal nicht von gebunkerten Lebensmitteln unterm Bett.
Dort hatte die Kleine vor längerer Zeit einmal ein Vorratslager aus Truthahnkeulen, Marzipan und Knetmasse angelegt.
Aug
Bingo!
"Nummer 46, Nummer T23 und Nummer 9, bittääääääää!"
Meine Damen und Herren, wir sind Augenzeugen der sonntäglichen Speisenverlosung im "Viet Food", dem neuen vietnamesischen Restaurant-Imbiss an der Gutenbergstraße. Etwa 30 Hungrige haben sich eingefunden und warten darauf, daß ihre Nummern aufgerufen werden.
Aus praktischen Gründen sind die 174 verschiedenen Gerichte auf der Speisenkarte der Vietnamesen durchnummeriert, die Namen wie "Mi Terd nus" und "Ma Ku La Tur" oder "Sü SSau Er" kann sich kein deutsches Hirn merken und so bestellt man entweder direkt im Restaurant oder vorher per Telefon das Gewünschte anhand der Nummern.
Jun
Gehäuft
Es sieht im Garten von Nachbar Nasweis-Lästig aus, als sei dort die einzig wahre Wunderwaffe ganz aus Versehen explodiert. Dabei hat der pensionierte Oberstudienrat nur ein klitzekleines Problem: er hat einen Maulwurf.
Dieser kecke und halbblinde Geselle hatte es bereits in der vergangenen Woche gewagt, die knapp 40 Quadratmeter handgebürsteten englischen pommerschen Rasens mit einem Maulwurfshügel zu verzieren. Für den Maulwurf sicher keine große Sache, er wird schon so manchen Hügel in seinem Leben maulgeworfen haben.
Nasweis-Lästig allerdings fühlte sich gleich von Anfang an nicht zum Freund des Maulwurfs berufen und beschloß kurzerhand, den gar garstigen Rasenschänder zu meucheln.
Nun erwies es sich als Schlag ins Kontor, als der Oberschlesienrat mit dem Spaten auf den Haufen klopfte, denn ganz anders als Nasweis-Lästig es sich scheinbar eingebildet hatte, wohnt ja der Maulwurf bekanntlich nicht direkt in diesem Haufen.
Mai
Osterholz-Scharmbeck: Totenasche lieblos in Erde verbuddelt
Da stehen jedem anständigen Deutschen die Haare zu Berge.
Auf dem Friedhof von Osterholz-Scharmbeck sind seit Jahren Urnen mit der Asche von Leichen pietätlos einfach in die nasse, kalte Friedhofserde gesteckt worden.
Die Familien der Eingeäscherten sind entsetzt, ganz Deutschland schüttelt wegen dieses pietätlosen Verhaltens den Kopf.
Eingeweihte behaupten, solche Vorfälle habe es in hunderten -wenn nicht gar tausenden- von Fällen auch auf zahlreichen anderen Friedhöfen gegeben. Doch die Friedhofsmafia schweigt, keiner der von uns befragten Bestatter wollte sich zu diesem Thema äußern.
"Grauenvoll", sagt die taubstumme Rentnerin Hertha B. (56) aus Ostrhauderfehn dazu, die vor zwei Jahren ihre Mutter in Osterholz-Scharmbeck bestatten ließ und Willi H. (76) ein Rentner aus Bielefeld wendet sich ab und weint bitterlich.
"Wenn ich das geahnt hätte", schluchzt stumm Erwin K. (33), seit 18 Jahren arbeitssuchender Schwermetall-Gießer aus Krzeitzschlitzsch in Mitteldeutschland und fügt unter Tränen wortlos hinzu: "Da wär's besser gewesen mer hätten die Mauer noch! Sowas hat's bei uns nicht gegeben."
Aufgedeckt wurde der Bestattungsskandal von der investigativen Postille "einkauf aktuell", mittlerweile berichtet auch das Fernsehen darüber.
Apr
Zehen und Finger
Das Finanzamt schickte einen Steuerprüfer in ein Bestattungshaus.
Während der Steuerinspektor die Ausgaben prüfte, wandte er sich dem Bestatter zu und fragte: "Ich sehe hier das Sie eine Menge Stoff zum Ausschlagen der Särge einkaufen, was tun Sie eigentlich mit den Resten, die zu klein sind um sie zu verwenden?"
"Gute Frage" antwortete der Bestatter. " Wir sammeln diese Reste und schicken sie an den Hersteller, und von Zeit zu Zeit schickt uns dieser dafür eine ganze Rolle mit kostenlosem Stoff."
"Oh" entgegnete der Inspektor, ein bisschen enttäuscht darüber, auf diese ungewöhnliche Frage eine Antwort zu erhalten. Er machte jedoch weiter in seiner penetranten Art. " Was ist mit diesem Band, auf das sie die Schleifen für die Trauerkränze drucken. Was machen Sie mit den Überbleibseln, diesen kurzen Endstücken?"
"Ah ja" erwiderte der Bestatter, der begriff das der Inspektor ihn mit einer nicht zu beantwortenden Frage auf Glatteis führen wollte. "Wir sammeln die Reste und schicken sie zurück an den Schleifenbandhersteller, und von Zeit zu Zeit erhalten wir dafür einen kostenlosen Karton mit Schleifenbändern."
"Aha" sagte der Prüfer und dachte angestrengt darüber nach, wie er den "ich weiss alles"-Bestatter doch noch kriegen konnte und er fuhr fort " Aber da bleiben doch bei Unfall-Leichen manchmal kleine Teile über, zum Beispiel mal ein Finger, mal ein Ohr oder ein Fuß... Was machen Sie denn damit?"
Apr
Der Garten ist einfach zu klein
Nochmal zum Thema dick und dünn und groß und klein.
Derartige körperliche Attribute würde ich niemals hernehmen, um jemanden darauf anzusprechen oder ihn deswegen zu necken. Führe ich hier in meinen Texten so jemanden vor, so ist das ja auch durchaus erlaubt, denn es gefällt den meisten Lesern und schadet niemandem. Außerdem bin ich ja, wie alle wissen, oft genug selbst das Ziel des bissigen Spotts und was kann man mehr leisten, als sich selbst zu verspotten und trotzdem nett zu sein.
Das schöne Wetter das jetzt unausweichlich auf uns zukommen wird, tut sicherlich auch seinen Teil dazu, daß ich wieder weniger werden, darauf hoffe ich zumindest jedes Jahr aufs Neue.
Doch just wenn sich die ersten Singvögel lautstark wieder zurückmelden und die ersten zögerlichen Krokanten ihre zart beknospeten Sprossen durch die Erde stecken und ich mich aufmache um durch vermehrte gärtnerische Betätigung etwas mehr körperliche Aktivität zu entwickeln, just dann macht Giuseppe halbschräg die Straße runter seinen Eisladen wieder auf.
Apr
Landtag NRW beschliesst weitreichende Änderungen des Bestattungsrechts
Es ist zwar immer noch nicht das was Befürworter einer liberaleren Bestattungskultur seit Langem fordern, aber es ist ein Schritt in die richtige Richtung. Auf seiner heutigen Sitzung hat der Landtag in NRW sein Bundesland als erstes fit gemacht für zahlreiche alternative Bestattungsformen.
Was die einen als bahnbrechenden Erfolg feiern, hier allen voran die Bestatter, Friedhofsgärtner und Friedhofsverwaltungen, wird von anderen als halbherziges Abwiegeln berechtigter Bürgerforderungen angesehen.
Mär
Rollladen Rolladen Rouladen
Wie scheiße ist eigentlich ein elektrischer Rolladengurtwickler, der sich zwar recht leicht einbauen und erstprogrammieren läßt, der dann aber kategorisch seinen Dienst verweigert?
Die Freundliche beim Hersteller: "Läuft denn die Uhr? Ich mein' jetzt die vom Display."
Ich: "Nö, die steht auf 8.00"
Die Freundliche: "Dann ist das ein Fehler."
Ich: "Ach was."
Die Freundliche: "Da habe ich eine Lösung für Sie."
Ich: "Toll!"
Die Freundliche: "Eingebaut isses ja schon, oder?"
Ich: "Ja sicher, erst getestet, dann eingebaut, dann ging alles wunderbar und dann tat sich nichts mehr."
Die Freundliche: "Hmmm."
Ich: "Ja?"
Die Freundliche: "Wiegesagt, da hab' ich 'ne ganz einfache Lösung."
Ich: "Und die wäre?"
Die Freundliche: "Bauen'se das Ding wieder aus und bringen'se es zurück zum Händler."
Ich: "Na toll."
Die Freundliche: "Wenn dann wieder was is' können'se ja wieder anrufen, wir sind bis halb sechs da."
Ich: "Ist denn da öfters was oder vielleicht immer?"
Die Freundliche: "Nö, nur manchmal."
Ich: "Dann wollen'wer mal hoffen, daß nach dem Umtausch nix mehr is'."
Die Freundliche: "Dann rufen'se einfach wieder an."
Ich: "Nö, umtauschen kann ich auch ohne anzurufen."
Die Freundliche: "Stimmt auch wieder."
Mär
Der Troll, der Ventilator und eine Beinaheerektion
Der Troll: Er weiß was. Irgendwas. Etwas, das ihm unter den Nägeln brennt. Etwas, das er nun sofort der ganzen Welt und vor allem den Bestatterweblog-Lesern unbedingt sofort mitteilen muß. Es drückt ihn diese Erkenntnis in seinem schwachen Hirn, wie der prellende Urin nach dem vierten Bier auf die mickerige Verschlußöse der Blase eines Sechstklässlers.
Weil er seine Erkenntnis für etwas ganz Tolles hält und gar nicht auf die Idee kommt, daß schon hunderte Leute (bis alle) ohne ihn zur gleichen Erkenntnis gekommen sind, aber aus Höflichkeit, Desinteresse oder Langeweile gar keine Lust dazu haben, mit dieser Erkenntnis hausieren zu gehen, muß der kleine Pippi-Mann noch flugs sein Beinchen heben und die vermeintlich so sensationelle Erkenntnis mit einem Strahl des frisch Geseichten markieren, sozusagen als Garnitur.
Allein etwas vermeintlich Sensationelles erkundet zu haben, das reicht dem Blasenschwachen Strunzmarkierer nicht, er muß auch noch schlußfolgern, werten und mutmaßen, was ihm nur rudimentär marginal gelingt, weil ja nicht nur das Bläschen, sondern auch sein Hirn schwach ist.
©2010 Bestatter-Weblog
Serendipity-Template von Michael Kaiser, Undertaker-Image © by Mike Worley.
Administration Tiggerswelt auf Servern von MANITU
Powered by Europa-Host.
Anmelden
Template Version: Emperor 1.0 Cadaver-Day-Release









Kommentare
Wobei sich natürlich nun di.
@Tzsoch, kein Fake, selbs.
Unter dem Bild steht bei wik.
Ich dachte immer "gemeinfrei.
"Anwälte tun auch nur, was .
@ Maschka. Anwälte müssen.
Anwälte tun auch nur, was d.
"Mit dem Papst telefonieren..