Digitale Grabsteine

„Grabsteine – seit Jahrhunderten wird mit ihnen der Toten gedacht. Ein Tischlermeister aus Greven will diese Trauerkultur jetzt revolutionieren und digitale Grabmale auf Deutschlands Friedhöfe bringen. Wetterfeste Flachbildschirme machen’s möglich.“

So schreibt Stern-online in einem Artikel über moderne Grabsteine, den mir auch wieder ein Michael geschickt hat.

Hier geht es zum betreffenden Artikel.


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  • Veröffentlicht am: 26. März 2008
  • 21 Kommentare
  • Veröffentlicht in: Allgemein

Veröffentlicht von

Der Schriftsteller Peter Wilhelm erzählt hier Geschichten und informiert als Sachverständiger über Bestattungen. Er ist Chefredakteur von "Bestatter heute".
Der Satiriker veröffentlicht seine Satiren hier und eine Kolumne hier.
Produkttests gibt es hier. Peter Wilhelm ist auch bei Facebook.
Mehr über den in der Halloweennacht geborenen Autor findet man u.a. hier und hier. Der Autor lebt mit seiner Familie bei Heidelberg.
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Peter Wilhelm peter wilhelm autorenlesung

21 Kommentare » Schreibe auch Du einen Kommentar

  1. […] Flachbildschirme machen’s möglich.” So schreibt Stern-onine in einem Artikel über … MORE >>Creadit By weight […]

  2. Was die in Greven alles für Ideen haben…

    Ich finde die digitalen Bilderrahmen schon gewöhnungsbedürftig, deswegen weiß ich nicht, ob ich sowas auf Grabsteinen sehen wollen würde. Macht vielleicht nicht jedem den Abschied einfacher.
    Gut gefällt mir, dass keine Lautsprecher eingebaut sind.

  3. Gefällt.
    Da wäre ein Spaziergang über den Friedhof noch viel unterhaltsamer.

    Mit Solartechnik sollte das viele Jahre funktionieren.

  4. Interesant stelle ich mir eine „Tot seit x-Tagen“-Anzeige vor, für begrabene Informatiker natürllich „Downtime“.

  5. Oh nein. Das geht gar nicht!!!
    (Meine Meinung).
    Ich meine: Schöne alte Grabsteine, die sieht man jetzt noch überall. Aber was wird aus dem Zeug, wenn es alt ist? Richtig = noch hässlicher als jetzt schon.

    Gibt es nicht in den USA schon so digitalisierte Grabsteine, wo dann Bilder angezeigt werden? Meine, sowas mal gehört zu haben…

  6. Sind die Bildschirme dann 24h am Tag an oder muss der geneigte Besucher sie extra einschalten?

    Im ersteren Fall möchte ich mir lieber nicht vorstellen, wie so ein Friedhof dann nachts wohl aussehen mag… Überall irgendwelche schummrigen Lichter, womöglich noch in allen möglichen Farben… Nein danke.

  7. das apfelblatt hat ja was schickes. aber bitte ohne monitor. würde ich auf nem friedhof sowas entdecken, würde ich mich gruseln, da reinzugucken. was wird denn da gezeigt? geschichten aus der gruft? ne lifeübertragung vom teuren toten, der da langsam vor sich hinwelkt? oder bingo?

  8. Manchmal muss ich echt schmunzeln. Lest doch einfach mal den verlinkten Artikel. Dann hätten sich einige Fragen die hier auftauchen von ganz allein geklärt……

  9. Looooool, das finde ich markaber.Außerdem sind die doch total Wetteranfällig. Bei einem Dauerregensommer kann schonmal eine gewissen „Feuchte“ in den Grabstein eindringen. Und dann ist „Tante Hlide“ nur mehr schwarz…..

  10. Kinder (ich bin 57 und nehme mir „das“ mal einfach raus): nehmt das doch mal ernst: viele (von Euch?) sind doch sooooo für Innovation, warum nicht in diesem Bereich?
    Schliesslich bleibt es doch jedem überlassen, „ob oder ob nicht“, od’r?

  11. Nee, also da bin ich vielleicht eigen: Aber ein Friedhof soll für mich ein natürlicher Ort der Ruhe sein. Kein Elektronikspielplatz. Außerdem sieht das total beknackt aus.
    Ich hätte auf meinem Grab gerne einen schööönen Findling. Ich mag nichtmal diese widerlichen blankpolierten Grabsteine- am besten noch in schwarz. *schüttel* Nee, danke.

  12. Finde ich genial. Kriegt man ja fast schon Lust aufs Sterben. Wollte eigentlich anonym feuerbestattet werden, aber ich glaube, jetzt fange ich schon mal zu Lebzeiten an, meine Grabdisplay-PowerPoint-Präsentation anzufertigen. Oder kann man vielleicht auch AVI-Dateien abspielen lassen? Die Friedhofsruhe lässt sich im übrigen auch mit ’ner Kopfhörerbuchse oder – etwas wetterfester – einer Infrarotübertragungsschnittstelle nebst Infrarot-Kopfhörer bewahren. Oder besser noch: Bluetooth. Echt abgefahren.

  13. Da bekommt der Begriff Blue Screen of Death ja eine ganz neue Bedeutung. Flach, ich weiß…aber den konnte ich mir jetzt nicht verkneifen.

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