Ehrlich währt am Längsten

„…bekomme ich meinen Führerschein voraussichtlich in 4 Monaten wieder zurück (MPU !!! Wegen dem Alkohohl. Keine Drogen!!!). Deshalb bewerbe ich mich um die freie Stelle als Bereitschaftsfahrer. Ich könnte sofort bei Ihnen anfangen.“

Hmmm, mal überlegen… Vielleicht schicke ich ihn zwischenzeitlich mit einer Schubkarre los, um die Toten abzuholen.
Ich könnte es aber auch einfach lassen und ihm seinen Krempel mit ’ner freundlichen Absage zurückschicken.

Ob der dann später jammert, er habe 300 Bewerbungen geschrieben und keiner habe ihm eine Chance gegeben, weil er das falsche Parteibuch hatte?

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Peter Wilhelm3. April 2016

14 Kommentare von 138752.

  1. wie? Alkohol aber keine drogen? Ich kenne mit meinen 21jahren schon genug leute, die ein drogenproblem haben, was aus der flasche kommt. Mit dieser einstellung ne mpu zu bestehen ist so wahrscheinlich wie ein sechser im lotto

  2. Schieb’s auf die Grammatik… Man stelle sich die Reklamationen vor, wenn auf den von eurer Seite bestellten Kranzschleifen die Grammatik nicht stimmt. Etwa: Vom deines Kegelclubs.

  3. MPU bedeutet Medizinisch-psychologische Untersuchung. Diese wird vom Gesetzgeber allen Personen verordnet, die im Straßenverkehr den Eindruck hinterlassen, nicht zur verantwortungsvollen und sicheren Führung eines Fahrzeuges in der Lage zu sein. Zumeist sind Alkohol und andere Drogen der Grund, aber auch der Rentner, der beim Einparken neun Fahrzeuge rammt und dann den Polizisten anblafft, kann zur MPU geschickt werden. Der Test besteht aus einer normalen medizinischen Untersuchung, Reaktionstests und den gefürchteten Psychologengesprächen, die fast niemand besteht. Erst nach Bestehen der MPU gibts den Lappen zurück, bzw darf er neu erworben werden, wenn der Entzug länger als zwei Jahre zurück liegt.

  4. Die Fragen sind: Brauche ich gerade einen Neuen?
    Hat das noch 4 Monate Zeit? Nehme ich das Rückfallrisiko in Kauf? Vielleicht geht ihm das neue Umfeld so aufs Gemüt, dass er wieder anfängt? Erst kommen die Fehlzeiten, dann das Leugnen. Erst wenn er selbst erkennt, dass er krank ist, geht er zur Entziehung und fällt lange Zeit aus. Ein kleiner Betrieb ist da sicher überfordert. Zumal ich den Betreffenden ja nicht kenne.
    Der Schaden, wenn ein Kunde anruft: „Ihr Mitarbeiter stinkt ja aus allen Knopflöchern nach Alkohol!“ ist immens. So etwas spricht sich schnell herum.
    Tutmirleidbrief senden.

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