Einzig überlebender Toter

Aus einer Spam-Mail:

Sehr geehrter Damen und Herren,

Ich bin Elizabeth Johnson (22 Jahre) der einzige überlebender Toter des verstorbenen Orah Johnson. Ich bin im Besitz einiger Dokumente für die Kaution von US $ 3,7 Millionen (drei Millionen siebenhunderttausend US-Dollar), dass mein vertoteter Vater in einem Finance Firm hinterlegt hier, die ich die nächsten Angehörigen. Ich habe die Transaktion mit dem Firm verified und seine Echtheit ist klar. Dieser Fonds ist nicht von kriminellen Ursprungs, wie es aus dem Verkauf des alluvialen Goldstaub realisiert.

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  • 4. April 2016 - 12 Kommentare - Lesezeit ca.: 25 Sekunden - Kategorie: Fundstücke

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Veröffentlicht von

Hier erzählt und informiert der Schriftsteller Peter Wilhelm. Der Sachverständige ist Chefredakteur von "Bestatter heute". Der Satiriker veröffentlicht Satiren und
Produkttests. Peter Wilhelm ist auch bei Facebook.
Mehr über den in der Halloweennacht geborenen Autor finden Sie u.a. hier und hier. Der Autor lebt mit seiner Familie bei Heidelberg.
Alle Angaben nach bestem Wissen, keine Rechts- Steuer- oder Medizinberatung! Fragen Sie einen Fachmann!

peter wilhelm autorenlesung

Peter Wilhelm
Peter Wilhelm4. April 2016

12 Kommentare von 138217.

  1. Ich hab auch meine Arbeit aufgegeben und warte derzeit auf einen fetten Millionen“gewinn“ meines irgedwas verstorbenen Verwandten in Amerika.

    Denn da hat mich letztens auch eine Kanzlei angeschrieben, dass sie mich als letzten lebenden Verwandten ausgemacht haben (Sorry Mom, Dad, Bruder, Oma, Opa und lebende Tanten, Onkel und Cousins…) und ich 37 Millionen Dollar erbe.
    50% gehen allerdings an die Kanzlei (die Sackhunde!) und der Rest wird mir in Kürze überwiesen.

    Ich freu mich schon so!!!

      • @hajo: Ach das hab ich doch schon längst! Die wollten sogar nur 2.000 Dollar! :)

        rechne jeden Moment mit dem Geldeingang. Scheint auch zu laufen, hab nie wieder was von denen gehört.

        • @Held in Ausbildung: Natascha aus Olgasibirsk wollte nur 350 Euro von mir für einen kleinen Kohleofen, um übern Winter zu kommen. Danach würde sie zu mir kommen und mich bis ans Ende meines Lebens…
          Die ist auch noch nicht da. Aber vielleicht dauert der Winter da ja drei Jahre, Permafrost oder so.

          • @Peter Wilhelm:
            Vorsicht bei solchen Angeboten! Das „bis ans Ende meines Lebens …“ kann, je nach körperlicher Verfassung des Leistungsempfängers und je nach Temperament der Leistungserbringerin, ein relativ kurzes Vergnügen sein.
            Alternativ: Ein „kleiner Kohleofen“ könnte hier auch sehr gut das Synonym für „stets gut gefüllte Brieftasche“ darstellen.

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