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            <name>Undertaker TOM</name>
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        <published>2010-09-02T10:59:08Z</published>
        <updated>2010-09-02T16:09:21Z</updated>
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                <p>"Chef, möchten Sie gerne einen Schokoriegel?"</p><p>Wie bitte? Antonia will mir freiwillig etwas Essbares abgeben? Das kann nicht wahr sein, also bin ich skeptisch und frage zurück: "Meinst Du mich?"</p><p>"Ja sicher, einen Schokoriegel. Möchten Sie einen?"</p><p>"Gerne."</p><p>"Hier bitteschön."</p><p><!-- s9ymdb:709 --><img class="serendipity_image_center" width="460" height="613" src="http://bestatterweblog.de/uploads/schoggi.jpg" alt=""  /> "Danke, also wirklich, ganz lieben Dank ... aber sag mal, Antonia, der ist ja schon offen."</p><p>"Ja ja, hab ich gemacht, ist aber lecker."</p><p>"Du, sag mal, der sieht so anders aus als sonst."</p><p>"Ehrlich?"</p><p>"Ja, wenn ich mir den richtig anschaue, dann sieht das so aus, als seien das zwei Mars-Unterteile, die jemand wieder zusammengeklappt hat."</p><p>Antonia bekommt einen roten Kopf und hinter ihr taucht Sandy auf: "Chef, die spinnt, die isst neuerdings vom Mars nur noch die karamelligen Oberteile und die Unterteile verschenkt sie."</p><p>"Stimmt das, Antonia?" frage ich und sie nickt etwas verschämt:</p><p>"Ja, das stimmt, ich mag die Unterteile nicht. Die schmecken so komisch wie ganz früher das Milky Way geschmeckt hat und die hab ich schon nicht gemocht. Ich will nur oben das Karamell."</p><p>"Und deshalb schneidest Du die auseinander? Ich meine, ich hoffe doch, daß die geschnitten und nicht gebissen sind..."</p><p>"Nein, nein, ganz bestimmt geschnitten, Chef, ehrlich, ich schwör'! Ich packe die vorsichtig aus, wenn sie aus dem Kühlschrank kommen, da tu ich die nämlich rein, damit sie etwas fester sind und besser geschnitten werden können und dann schneide ich ganz genau zwischen Karamell und Milky Way-Paste sauber durch. Die Oberteile klebe ich dann aufeinander und die Unterteile auch. Alles ganz sauber, ehrlich. Ich pack' die nichtmal mit den Fingern an, ich lass immer noch ein bißchen Papier drum."</p><p>"Und wie genau klebst Du die Teile zusammen?"</p><p>Da ruft Sandy wieder von hinten: "Die leckt daran, das alte Ferkel! Mir wollte die auch schon so Dinger andrehen, alles abgeschlecktes Zeug!"</p> 
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        <published>2010-09-01T15:42:50Z</published>
        <updated>2010-09-02T15:50:30Z</updated>
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        <title type="html">Tote Oma in Kommission genommen</title>
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                <p>Manche Kommunen unterhalten ja städtische Bestattungsdienste. In der Bevölkerung hält sich zumeist hartnäckig das Gerücht, diese Bestattungsdienste seien besonders preiswert. Manche glauben, diese Bestattungsunternehmen würden in enormem Maße aus dem Stadtsäckel bezuschusst und die Leistungen stünden zu einem extrem günstigen Preis zur Verfügung oder seien teilweise sogar kostenlos, so wie der Besuch von Freibädern, Leihbüchereien oder anderen städtischen Einrichtungen.</p><p>Dabei handelt es sich oft um wirtschaftlich agierende Eigenbetriebe der Kommune, die um keinen Deut anders kalkulieren, als ganz normale gewerbliche Bestatter. Ja in manchen Städten sind ausgerechnet diese kommunalen Bestatter mit die Teuersten überhaupt. Dabei spielen diese Eigenbetriebe oft einen ganz schönen Gewinn ein, denn zumeist stehen ihnen die Logistik auf den Friedhöfen und andere städtische Einrichtungen entweder zu besonders attraktiven Konditionen oder überhaupt alleine zur Verfügung.</p><p>Auch in Würzburg gibt es einen solchen städtischen Bestattungsdienst und der ist jetzt aufgefallen, weil er auf internen Rechnungen... ...die er an "Subunternehmer" und "Kooperationspartner" versendet, im Zusammenhang mit den Verstorbenen von <strong>Kommissionsware</strong> spricht.</p><p><a href="http://www.mainpost.de/lokales/wuerzburg/-bdquo-Tote-sind-keine-Kommissionsware-ldquo-;art735,5710562">In einem Artikel der Main-Post heißt es:</a></p><blockquote>[Eine] Familie entschloss sich, den städtischen Bestattungsdienst mit der Beisetzung zu beauftragen. [...]<br />
Wenig später traf in der Praxis dieses Arztes ein Schreiben ein. [...] Überschrieben war der Formbrief mit den fett gedruckten Worten „Abrechnung/Gutschrift von Kommissionsware“.<br />
Die Arzthelferinnen, die das Schreiben bearbeiteten, sind heute noch empört. „Unsere verstorbenen Patienten sind keine Kommissionsware“, sagen sie, „so darf man tote Menschen doch nicht bezeichnen“.</blockquote><p>Steffen Schmitt vom städtischen Bestattungsdienst bezieht dazu in der "Main-Post" Stellung und gesteht ein, "dass der Begriff „Kommissionsware“ im Zusammenhang mit Verstorbenen „ein bisschen blöd klingt“. Aber „aus buchhalterischer Sicht“ handele es sich bei den Toten [...] nun mal „um Waren“.</p><p>Die Familie der Verstorbenen indes sieht das etwas anders:</p><blockquote>„Tote als Kommissionsware zu bezeichnen ist eine unverzeihliche Respektlosigkeit“, sagt der Enkel.(Quelle: Main-Post)</blockquote><p><small>gefunden von Thorsten</small></p> 
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        <published>2010-09-02T08:16:08Z</published>
        <updated>2010-09-02T15:47:07Z</updated>
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        <title type="html">Der Bilderklau geht um</title>
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                <p>Tja, schnell ist es passiert. Da übernimmt man aus eine an sich frei zugänglichen Quelle ein "gebührenfreies" Bild für sein Weblog und prompt steht einem der Grafiker oder Fotograf mit einer Kostennote oder gar via Anwalt auf den Füßen, weil man irgendeine Sache nicht berücksichtigt hat.</p><p>Heute erreicht mich der Anruf eines Herrn, der der Urheber eines von mir verwendeten Bildes ist. Ich hatte es aus Wikimedia als "gemeinfrei" herausgezogen und nicht darauf geachtet, daß der Bildautor genannt werden soll.<br />
Normalerweise mache ich das doch immer, weiß gar nicht wie mir das passieren konnte.</p><p>Okay, nun handelte es sich bei dem Herrn um genau das, was man unter einem Herrn versteht und was man von einem Herrn erwartet. Genau das unterscheidet den Herrn von Mann.</p><p>Der freundliche Mann nimmt also nun den Telefonhörer in die Hand, ruft bei mir an und sagt mir was los ist.<br />
Ich schlucke kurz, entschuldige mich für meine Freveltat und sage, daß ich die Namensnennung sofort nachholen werde. Ja und der nette Her ist damit höchst zufrieden, ist überhaupt nicht böse, sondern wirklich nett und freundlich.</p><p>Siehste, geht doch!</p><p>Dankeschön!</p><p><a href="http://bestatterweblog.de/archives/Freimaurer-Bestattungsriten/3088">Hier geht es zu dem betreffenden Artikel mit dem Bild</a></p> 
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            <name>Undertaker TOM</name>
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        <published>2010-09-02T07:22:06Z</published>
        <updated>2010-09-02T15:05:48Z</updated>
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        <title type="html">Mit Anlauf ins Vergnügen</title>
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                <p>Wie sie das macht, das ist mir sowieso schleierhaft. Als Mann habe ich mich mit dem Thema auch noch nicht wirklich ernsthaft beschäftigt, und wenn überhaupt, dann passiv.</p><p>Es geht um lange Fingernägel und hier konkret um die langen Fingernägel von Sandy. Ich meine, diese Frau arbeitet auch in der Werkstatt, sie bedient Computertastaturen und muss immer wieder hauchdünne Gummihandschuhe an- und ausziehen... Wie macht die das mit diesen langen Dingern? <sup>(1)</sup></p><p>Was mir persönlich gefällt, das ist die Tatsache, daß es sich um echte Fingernägel handelt und nicht um so etwas Angeklebtes oder Hingebasteltes. Das kann auch ganz schön sein, aber wenn's "in echt" geht, finde ich es schöner.<br />
Nun bin ich absolut kein Fingernagelfetischist <sup>(2)</sup>, ich beurteile Frauen sowieso nicht nach den Eigenschaften irgendwelcher Einzelteile, sondern eher als <strike>Gesamtpaket</strike> Gesamtpäckchen.</p><p>Aber Sandys Fingernägel fallen auf, zumindest dann wenn sie sich einen abgebrochen hat:<br />
 "Boah, Mist ey! Guckt Euch das mal an, der ist ja hier hinten voll eingerissen!"</p><p>Antonia kommt gelaufen, Frau Büser zeigt große Anteilnahme, es ist schier eine Katastrophe und die drei Damen werden sofort zu vier Damen, weil auch Nadine von ganz weit her gelaufen kommt. Das Einreißen eines Fingernagels darf man nicht einreißen lassen, da ist weibliche Solidarität gefragt, da muß man sich zusammenballen und dergestalt geballt über den Rissling herfallen.</p><p>"Ach Du meine Güte!"<br />
"Au weia!"<br />
"Um Himmels Willen!"<br />
"Du Ärmste!"</p><p>Ich will zur Toilette, doch als ich nur den Kopf durch den Spalt meiner Bürotür stecke, fauchen mich die vier Hyänen an der Tastenfront giftig an, ich solle mich doch bitteschön, mangels Kompetenz und eigenen entsprechend langen Fingernägeln, aus dem wichtigen Tun da drüben heraushalten.</p><p>"Aber ich wollte doch nur..."</p><p>"Nix da, das muß jetzt repariert werden."</p><p>"Könnt Ihr doch auch, egal was Ihr mal wieder zerbrochen habt. Ich muß doch bloß mal...."</p><p>"Zerbrochen? Wann haben wir schon mal was zerbrochen?" will Frau Büser wissen und ich hole Luft, aber sowas von ganz tief Luft:</p><p>"Gestern der Anspitzer mit der Kurbel, vorgestern eine Tastatur und den Griff vom..."</p><p>"Mensch! Sowas zählt doch jetzt nicht."</p><p>"Nicht?"</p><p>"Ts, ts, ts... Jetzt geht es um eine Verletzung!"</p><p>"Ich geh mal mit dem Papst telefonieren." <sup>(3)</sup></p><p>Als ich wieder zurück komme, höre ich, daß die vier Damen darüber ganz erregt sind, daß der Sekundenkleber alle ist. Mit dem wollten sie nämlich den angerissenen Reissling retten.<br />
Nadine schlägt vor: "Wenn man ganz oft mit ganz viel Nagellack darüber geht, dann klebt der das auch. Das hält zwar nicht so dolle, aber zur Not..."</p><p>Wieder hubt sich der Tidenhub der weiblichen Sprechflut und ich flute mich hinfort in mein Büro.</p><p>Das Nächste was ich sehe, ist Sandy, wie sie vor meinem Büro auf und ab stolziert und die rechte Hand in eine flatterhafte Bewegung versetzt, während sie gleichzeitig die Hand anpustet.<br />
Bin ich froh, daß ich keine Frau bin! Ehrlich!</p><p>Okay, ich muß sowieso in die Metro und frage, ob ich eventuell den Status eines ganz besonders lieben Chefs erlangen könnte, wenn ich von dort den benötigten Sekundenkleber mitbringe.<br />
Sandy hüpft mich an und will mir um den Hals fallen.<br />
Schön! An sich wäre das schön! Also bei einer normalen Frau wäre das schön...<br />
Aber Sandy ist ja nunmal ziemlich groß, ziemlich unhandlich und sehr ungelenk. Ihr Versuch vom Boden abzuheben gleicht dem Versuch eines Regentropfens aus einer Pfütze wieder gen Himmel zu regnen.<br />
Irgendwie ist sie auch noch zu weit weg als sie beginnt, Anlauf zu nehmen und überhaupt sind meine und ihre Bewegungen vollkommen inkompatibel; jedenfalls tut es fürchterlich weh, wenn man hintenüber fällt und eine vielleicht so an die 80 Kilo schwere Deutsch-Amerikanerin auf einem liegenderweise Platz nimmt.</p><p>Der beste Chef der Welt, supersüß, ach wie nett, toll, klasse, sehr einfühlsam, ein echter Frauenversteher, das sind so die Attribute, die aus vier Flutventilen in den nächsten Minuten auf mich einprasseln.</p><p>Ich fahr dann mal in den Großhandel.</p><p>Als ich zurückkomme und den Wagen voller Zeug habe, laufen die Damen gleich zum Auto, um alles auszuräumen. Je schneller das erledigt ist, umso schneller kommen sie an den Sekundenkleber, den ich irgendwo im ganzen Haufen der Einkäufe versteckt haben muß.</p><p>Moment mal, Sekundenkleber? Ach Du meine Güte, den habe ich total vergessen!</p><p>Ein Schrei! Es ist Sandy, es muß etwas Schlimmes, ja gar Erschröckliches passiert sein und schon <strike>renne</strike> begebe ich mich in Richtung Kellergarage, da entnehme ich dem Geschnatter, daß der Nagel nun vollends abgebrochen ist. Ein schweres Paket Kopierpapier ist schuld daran.</p><p>Von den drei Kolleginnen umringt kommt Sandy nach oben: "Chef, den Kleber kannste behalten, jetzt ist der Nagel ganz abgebrochen."</p><p>Ich nicke nur und freue mich, daß ich mal wieder Glück gehabt habe. Nicht auszudenken, wenn die mal Anlauf nimmt und einen nicht umarmen will.</p><p><small>(1) Bevor mir wieder so ein übereifriger Dr. Prügelpeitsch eine lange Mail schreibt und meine und seine Zeit vergeudet: Die Fingernägel von Sandy sind für meine Begriffe lang, gemessen an dem was manche andere Frau trägt, sind sie aber eher kurz und somit mit allen gesundheits-hygienischen und berufsgenossenschaftlichen Anforderungen vereinbar.</small></p><p><small>(2) Vorschläge meiner Rechtschreibprüfung zu "Fingernagelfetischist": erkenntnistheoretisch, ferromagnetisch, gesellschaftskritisch</small></p><p><small>(3) Es ist ja unpraktisch, wenn man quer durchs Gebäude seine Kollegen darüber in Kenntnis setzt, daß man nun die Toilette aufsucht, vor allem wenn Kunden in der Nähe sein könnte. Daher haben die verschiedenen Branchen ihre eigenen Kürzel. In Kaufhäusern geht man beispielsweise zur Abteilung 17. Wenn also demnächst eine Verkäuferin zu einer Kollegin sagt: "Du die Doris, ist die immer noch auf 17?", dann weiß man, daß diese Kollegin Doris mal eben Pipi machen ist.<br />
Wir sagen nicht "Abteilung 17", weil wir auch Leute als Kunden haben, die in Kaufhäusern arbeiten, sondern wir sagen immer, daß wir mit Mutter Theresa, dem Dalai Lama oder dem Papst telefonieren müssen.</small></p> 
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            <name>Undertaker TOM</name>
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        <published>2010-09-01T15:59:13Z</published>
        <updated>2010-09-02T14:27:50Z</updated>
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        <title type="html">Was geschieht mit Grabsteinen, wenn ein Grab aufgelöst wird?</title>
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                <p>Da fragt mich ein Leser nun per Mail zum wiederholten Male:</p><blockquote>Was geschieht mit Grabsteinen wenn ein Grab aufgelöst wird<p>Hallo,<br />
Nachbarn haben vor über 30 Jahren ein Kleinkind verloren. Nun wurde das Grab entfernt und sie haben sich den Grabstein in den Garten gestellt mit Blumen und einer Kerze verziert.<br />
Da ich soetwas noch nie zuvor gesehen habe, hab ich mir die Frage gestellt, was eigentlich mit Grabsteinen, Laternen und Weihwasserschälchen geschieht wenn ein Grab entfernt wird.<br />
Diese Dinge sind ja in der Anschaffung ziemlich teuer und nehmen eigentlich keinen Schaden. Werden die Angehörigen gefragt bzw. müssen diese einen Wunsch äußern was mit dem Stein etc. geschehen soll oder nimmt sich der Friedhof das Recht heraus alles einfach zu entsorgen?<br />
 <br />
Würde mich freuen wenn du die Frage beantworten kannst.<br />
</blockquote></p><p>Die Antwort lautet: <a href="http://tinyurl.com/2ujou94"><strong>ZWEIUNDVIERZIG</strong></a></p><p><small><a href="http://bestatterweblog.de/archives/Was-passiert-mit-den-Grabsteinen/111">http://bestatterweblog.de/archives/Was-passiert-mit-den-Grabsteinen/111</a></small></p> 
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            <name>Undertaker TOM</name>
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        <published>2010-09-02T06:52:03Z</published>
        <updated>2010-09-02T13:14:58Z</updated>
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        <title type="html">Schnauferl-Schätzchen</title>
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                <p>Leser Carsten hat bei ibäy mein neues Traumauto entdeckt. Woll'n wir nicht zusammenlegen?<br />
<img src="http://bestatterweblog.de/templates/undertaker/img/emoticons/smile.gif" alt=":-)" style="display: inline; vertical-align: bottom;" class="emoticon" /></p><p><a href="http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&amp;item=230506235015#ht_1166wt_1137">Link zu Ebay</a></p> 
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            <name>Undertaker TOM</name>
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        <published>2010-08-27T18:52:16Z</published>
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                <blockquote>Im Norwegen-Urlaub waren wir an der Felsformation "Preikestolen", von der es 604 Meter steil über einem Fjord nach unten auf nackten Fels geht. nackter Fels, der direkt an den Fjord grenzt. Die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Preikestolen">Wikipedia-Fotos</a> zeigen das ganz gut.<p>An diesem Fels nehmen sich sehr viele Menschen durch einen Sprung in die Tiefe das Leben.<br />
Ich frage mich nun, ob bzw. wie die Leichen dann aus dem extrem schwer zugänglichen Gelände geborgen werden.  Man muß sich entweder von oben abseilen oder von der Wasserseite aus mit einem Boot anfahren und hochklettern.<br />
Alles sehr schwierig. Zudem bezweifle ich, dass die Leichen nach einem Sturz von solcher Höhe noch ganz wären...<br />
Man kann die Leichen doch aber nicht einfach liegenlassen. Weißt du, was in einem solchen Fall gemacht wird?<br />
  <br />
Viele Grüße<br />
B.</blockquote></p><p>Natürlich weiß ich nicht, wie das exakt da am Preikestolen in Norwegen gehandhabt wird, aber ich bin mir sicher, daß man die Leichen bergen wird. Auf eine Bergung von Verstorbenen wird nur in ganz extremen Ausnahmesituationen verzichtet, zum Beispiel wenn die Bergung mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch für die Bergungsfachkräfte den Tod bringen könnte, z.B. bei den Leichen von verstorbenen Bergsteigern am Mount Everest.</p><p>Aber wann immer es geht wird man schon aus polizeilich-juristischen Gründen von einer Bergung nicht absehen.</p> 
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            <name>Undertaker TOM</name>
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        <published>2010-09-01T08:32:27Z</published>
        <updated>2010-09-02T06:32:52Z</updated>
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        <title type="html">Gleichförmige, langweilige Grabsteine, warum?</title>
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                <blockquote>Lieber Undertaker,<br />
ich gehe gerne über alte Friedhöfe und mag besonders die Gräber prominenter oder reicher Verstorbener, mit kunstvollen Statuen und anderen Bildhauerarbeiten, Mausoleen in besonderen architektonischen Stilen oder auch einfache Gräber mit Grabinschriften die eine Geschichte über den Verstorbenen erzählen oder sogar lustig sind.<p>Auf dem modernen Teil des Friedhofs fällt die Ästhetik jäh ab. Die Grabsteine sind eher in der Anmut der siebziger Jahre stehengeblieben, Individualität kaum vorhanden. Wer macht denn die Grabgestaltung? Gibt es eine Friedhofsregel die die Grabgestaltung beschränkt? Kann ich mir beispielsweise einen Grabstein, eine Gestaltung, in Sichtbeton erstellen oder anders (m)einen Zeitgeist darstellen? </p><p>Vielen Dank für ein Feedback<br />
B.</blockquote></p><p>Früher war die Gestaltung eines Grabes oft ausschließlich eine Frage des Geldbeutels. Die einfacheren Leute konnten sich nur Reihengräber mit einfachen, oft gleichförmigen, Grabsteinen oder Kreuze leisten, während die Käufer eines "Grabes erster Klasse" recht frei in der Gestaltung waren. Vor allem auf den alten Teilen der Friedhöfe künden große Statuen, Mausoleen o.ä. nicht nur vom Reichtum ihrer Erbauer, sondern sind oftmals wildromantische Zeugnisse vergangener Zeiten, als das auf diese Weise manifestierte Totengedenken noch einen anderen Stellenwert hatte.</p><p>Es sind die Friedhofsordnungen, die den Einheitsbrei verursachen. Oftmals sind für bestimmte Grabfelder, ja manchmal für ganze Friedhöfe so genaue Größen-, Form- und Bearbeitungsvorgaben erlassen worden, daß die Steinmetze kaum Spielraum haben, vom trostlosen Einerlei abzuweichen.</p><p>Auf der anderen Seite ist es so, daß die Steinmetze für einen günstigen Preis auch fast ausschließlich normierte Massenware, oft aus ausländischen Quellen, anbieten können. Individuell gestaltete Grabmale, vor allem wenn sie größer und aus besonderen Materialien gefertigt sein sollen, können leicht den Preis eines Kleinwagens haben.</p><p>Will man einen ganz besonderes Grabstein haben, so muß man so rechtzeitig wie möglich mit einem Steinmetz oder der Friedhofsverwaltung Kontakt aufnehmen. Dort kann man sich beraten lassen, ob und wo es auf dem jeweiligen Friedhof Felder oder Reihen gibt, auf denen mehr als das Übliche möglich ist. Nötigenfalls wird man sich auf verschiedenen Friedhöfen erkundigen müssen.</p> 
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            <name>Undertaker TOM</name>
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        <published>2010-09-01T09:53:55Z</published>
        <updated>2010-09-02T06:14:01Z</updated>
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        <title type="html">Maria ist keine (Jung)frau</title>
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                <p>Anruf vom Krematorium: "Sacht ma', habt Ihr uns 'nen falschen Toten gebracht?"</p><p>Schock! Panik! Fahlweißes Gesicht!  "Wie bitte? Eine falsche Leiche?"</p><p>"Ja sicher, in den Sarch liecht ein Kerl, so'n Dünner, abba auffe Papiere steht was von eine Frau Söhnke Maria Schulze."</p><p>Stein plumpst vom Herzen. Atmung funktioniert wieder. "Söhnke Maria ist in diesem Fall der Name eines Mannes."</p><p>"Watt?"</p><p>"Der Mann heißt so!"</p><p>"Nee, odda?"</p><p>"Doch, wirklich!"</p><p>"Mann, Mann, Mann, immer derselbe Ärger mit Euch. Alles klar."</p> 
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        <published>2010-08-31T16:57:17Z</published>
        <updated>2010-09-02T06:03:26Z</updated>
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        <title type="html">Wichtiger Hinweis!</title>
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                <p>Körperwärme macht das Produkt bequemer. Klar, ist ja Elastan drin.</p><p><!-- s9ymdb:708 --><img class="serendipity_image_center" width="460" height="504" src="http://bestatterweblog.de/uploads/talar01.jpg" alt=""  /> </p><p>Aber bei einem Totenhemd...?</p> 
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            <name>Undertaker TOM</name>
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        <published>2010-09-01T08:58:00Z</published>
        <updated>2010-09-01T21:20:12Z</updated>
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        <title type="html">Der mit dem Hut ruft an</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <p>"Wir hatten neulich diese Beerdigung bei Ihnen, wissen Sie da Bescheid?"</p><p>"Um welche Beerdigung handelt es sich denn, nennen Sie doch freundlicherweise mal den Namen des Verstorbenen."</p><p>"Franz."</p><p>"Nicht den Vornamen bitte, wir benötigen den Nachnamen."</p><p>"Franz, Martha Franz."</p><p>"Gut, kleinen Moment bitte, ich schau' grad mal. ... Hm, den Namen Franz habe ich nicht im Rechner, um was geht es denn genau?"</p><p>"Ich will jetzt die andere Tante, also die Tante Rosel, auch beerdigen lassen. Da dachte ich, ich nehm' Sie, weil Sie ja letztens auch die Tante Martha hatten. Das haben Sie gut gemacht. Sie müssen sich doch an mich erinnern, ich bin der mit dem Hut." "Der mit dem Hut? Aha. - Wann war das denn mit Ihrer Tante Martha?"</p><p>"Ach Gottchen, lassen Sie mich mal überlegen... wir sind 1999 von der Ruprecht-Esser-Straße in die Klaus-Kleber-Straße gezogen und die Tante ist 2000 ins Heiner-Bremer-Heim gekommen. Also danach irgendwann war das, ich glaub' noch im selben Jahr, müsste also 2000 gewesen sein."</p><p>"Moment, dann schau ich mal bei den älteren Fällen, das war ja dann nicht neulich, das ist ja schon etliche Jahre her."</p><p>"Für uns nicht, wir denken jeden Tag an die."</p><p>"Sicher - Moment mal bitte - Ah ja, da ist sie ja, Martha Franz, beerdigt 1997."</p><p>"Ach, gucken Sie mal an, ist das schon so lange her? Dann war sie aber auch noch nicht im Heim, sondern hat noch in der Köpcke-Siedlung gewohnt. Kann aber auch sein."</p><p>"Na jedenfalls haben wir sie jetzt gefunden. Die Daten habe ich jetzt, am Besten wird es sein, wenn Sie kurzfristig zu uns kommen könnten, wir können aber auch zu Ihnen kommen."</p><p>"Nee, nee, ich komm vorbei, demnächst mal."</p><p>"Wenn Sie jetzt aktuell einen Sterbefall haben, sollten Sie baldmöglichst kommen."</p><p>"Ach ja, da haben Sie vermutlich recht, die Tante Rosel wird ja auch nicht frischer."</p> 
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        <published>2010-08-28T13:18:44Z</published>
        <updated>2010-09-01T17:38:43Z</updated>
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        <title type="html">Zahngoldklau im Krematorium</title>
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                <p>Mein Name ist Hase...<br />
...ich vermute ja, daß die Männer vom Krematorium in XYZ, zu dem wir eine Weile unsere Verstorbenen zum Einäschern hinbrachten, das Geld für die großen amerikanischen Schlitten alle im Casino gewonnen haben. Vielleicht gehen sie aber auch nachts noch Fenster putzen...<br />
Mein Name ist Hase...</p><p>Recht viele Leser sind auf Meldungen gestoßen, nach denen es erneut zu einem Diebstahl von Edelmetallen in einem Krematorium gekommen ist. </p><p><a href="http://www.hamburg1.de/aktuell/Zahngold_Klau_im_Krematorium-4609.html"><blockquote>Zahngold-Klau im Krematorium<br />
Neun Mitarbeiter werden des Diebstahls verdächtigt.</blockquote></a></p> 
            </div>
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        <link href="http://bestatterweblog.de/archives/Warum-Mooby-draussen-bleiben-muss./5146" rel="alternate" title="Warum Mooby draußen bleiben muss." />
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        <published>2010-08-31T06:23:27Z</published>
        <updated>2010-09-01T14:21:46Z</updated>
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        <title type="html">Warum Mooby draußen bleiben muss.</title>
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                <p>11.53 Uhr: Tom erhält eine automatische Mail, daß sich User MOOBY im Forum des Bestatterweblogs angemeldet hat.</p><p>17.34 Uhr: Leser MOOBY meldet sich per Mail:</p><p>"Sag mal Tom, was ist da los? Habe mich vor zwei oder drei Tagen im Forum angemeldet und wurde noch nicht freigeschaltet. Was ist bitte der Grund dafür? Ich bitte um sofortige Mitteilung, warum mir das verwehrt wird? Mach mal Dampf! Ich erwarte umgehende Erledigung."</p><p>18 Uhr: Tom geht in Ruhe zum Essen.</p><p>20.11 Uhr: Neue Mail von MOOBY:</p><p> "Langsam wirds kriminell! Ich möchte gerne am BESTATTERWEBLOGFORUM TEILNEHMEN! Was steht einer Freischaltung im Wege? Erbitte Aufklärung!"</p><p>21 Uhr: Tom trinkt einen schönen Espresso.</p><p>22.11 Uhr: MOOBY hat Lust, eine Mail zu schreiben:</p><p>"Es ist nun an der Zeit dass ich Dich DARAUF HINWEISE DASS ICH DAS NICHT HINNEHME DASS DU MICH HINHÄLST! Das Forum ist öffentlich und ich erkläre hiermit, dass ich aufgrund der Presse- und Meinungsfreiheit Zugang begehre. Alles weitere kannst Du im Web nachlesen, ich werde das nicht auf sich ruhen lassen!"</p><p>23 Uhr: Tom geht ins Bett.</p> 
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        <published>2010-08-31T10:21:49Z</published>
        <updated>2010-09-01T12:13:31Z</updated>
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        <title type="html">Wann kondoliert man? Verzicht auf Beileidsbekundungen</title>
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                <blockquote>Hallo tom.<br />
vor kurzem ist ein lieber freund von mir verstorben. viel zu früh. unerwartet. <br />
demnächst ist die trauerfeier, zu der mit sicherheit sehr viele gäste kommen werden. nun steht in der traueranzeige "von beileidsbekundungen am grab bitten wir abstand zu nehmen". was genau bedeutet das? ich weiß nicht, wie ich mich verhalten soll. bedeutet es, dass man bei der trauerfeier in der kapelle sein beileid bekunden darf, es jedoch am grab unerwünscht ist? oder soll man generell davon absehen?<br />
ich kenne sowohl die eltern als auch die lebensgefährtin persönlich, habe mich auch dem wunsch gefügt, nicht anzurufen, da es ihnen zu viel gewesen wäre. doch es käme mir merkwürdig vor, auch bei einem persönlichen treffen bei der beisetzung mein beileid nicht kundzutun. was also genau verbirgt sich hinter dem satz? wie verhält man sich den wünschen der angehörigen entsprechend richtig?<br />
herzliche grüße,<br />
j.</blockquote><p>Bei Trauerfeiern und Beerdigungen ist es üblich, daß die Trauergäste, ganz nach ihrem eigenen Bedürfnis und nach ihrer Stellung, den engsten Angehörigen kondolieren. Man <em>muß</em> das nicht grundsätzlich tun, es könnte ja auch sein, daß man als Trauergast so ergriffen ist, daß einem dieser Schritt selbst zu viel ist. Als Vereinskamerad ohne persönlichen Bezug ist es nicht unbedingt erforderlich, daß man sein Beileid ausdrückt, als langjähriger Vorgesetzter, guter Freund der Familie oder direkter Arbeitskollege würde man es aber erwarten.</p><p>Die nächsten Verwandten kondolieren üblicherweise nicht in der Trauerhalle oder nach der Grablegung, sondern vorher oder nachher im persönlichen Gespräch. </p><p>Man muß sehen, daß die Trauergäste oft ein echtes Bedürfnis haben, ihre eigene Trauer auf diese Weise zum Ausdruck zu bringen und den Angehörigen ihr Beileid auszusprechen und eventuell Beistand anzubieten.</p><p>Diesem Traditionellen und dem persönlichen Bedürfnis steht nun aber auch das Interesse der trauernden Hinterbliebenen entgegen. Trauerfeiern und Beerdigungen sind schwere Wege, sehr schwere Tage und belasten ungemein. Da kann jedes weitere Beileidwünschen schon zu viel werden.<br />
Deshalb ist es durchaus verständlich, daß Familien in Trauerkarten und -anzeigen von vornherein darauf hinweisen, daß sie bestimmte Formen des Kondolierens nicht wünschen.</p><p>Das kann aus praktischen Gründen eine Bitte um Verzicht auf Blumengeschenke sein, sich aber auch auf die Art, die Zeit und den Ort des Beileidwünschens beziehen.<br />
Hier ist dann bei den Trauergästen Fingerspitzengefühl gefragt.<br />
Manche meinen, sie seien anders als andere und für sie gelte diese Bitte nicht. Es ist aber durchaus ungehörig, sich über einen solchen ausdrücklich geäußerten Wunsch einfach hinwegzusetzen. Es schickt sich auch nicht, sich anderen anzuschließen, die trotzdem kondolieren. Von den Hinterbliebenen wird das als zusätzliche Belastung empfunden.</p><p>Selbstverständlich bedeutet ein solcher Wunsch nicht, daß grundsätzlich niemand zu keiner Zeit sein Beileid aussprechen darf. Das gilt jetzt einmal nur für den beschriebenen Ort und Zeitraum. Es heißt also, einen besseren Zeitpunkt zu finden, etwa am nächsten Tag per Telefon oder persönlich bzw. durch eine Karte.</p><p>Heißt es, daß von Beileidsbekundungen am Grab Abstand zu nehmen ist, dann bedeutet das in der ganz überwiegenden Zahl der Fälle, daß die Familie am Tag der Beisetzung überhaupt keine solchen Bekundungen in Empfang nehmen will. <br />
Nach der Zeremonie in der Trauerhalle wird sich der Trauerzug, angeführt von der engeren Familie, in Richtung Grab begeben. Will man da jetzt im Trauerzug nach vorne preschen und den ganzen Zug aufhalten?</p><p>Auch vorher ist es nicht gut. Zu Beginn der Trauerfeier oder unmittelbar davor werden die Angehörigen ziemlich vorne in der Trauerhalle Platz nehmen. Es wäre störend und würde das zur-Ruhe-Kommen empfindlich belasten, gingen nun Trauergäste nach vorne und würden ihr Beileid ausdrücken wollen.</p><p>In vielen Fällen liegt ja ein Kondolenzbuch aus, in dem sich jeder austoben kann, wie er mag. Es ist auch kein Problem, den Mitarbeiter des Bestattungshauses, der das Buch betreut, zu bitten, nach der Trauerfeier ganz in Ruhe noch etwas hineinschreiben zu können, wenn vorher eine zu lange Schlange drängt. Oder aber man wartet ab, bis der erste Ansturm auf das Buch vorüber ist und kann dann, gerne auch umfangreicher, etwas in das Buch schreiben.</p><p>Ansonsten: Was hindert einen daran, der Familie noch einen persönlichen Brief zu schreiben, in dem man seinen Gefühlen Ausdruck verleiht, seine Anteilnahme ausdrückt und obligatorisch auch seine Unterstützung anbietet.<br />
Wenn mal wieder etwas Wasser den Rhein hinuntergelaufen ist, wird man solche Briefe gerne immer mal wieder zur Hand nehmen und sich daran erfreuen.</p><p>Insgesamt gilt für den von Dir geschilderten Wunsch um einen Verzicht auf Kondolation: Das Interesse der Angehörigen ist in diesem Fall höher zu bewerten als das Mitteilungsbedürfnis der Trauergäste.</p> 
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        <published>2010-09-01T06:45:53Z</published>
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        <title type="html">Das heimliche Grab des Theo Albrecht</title>
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                <p>Big Al(di) hat einen Artikel über das vermeintliche und geheime Grab von Milliardär Theo Albrecht gefunden.<br />
<a href="http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/34546">Hier ist der Text nachzulesen</a></p> 
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            <name>Undertaker TOM</name>
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        <published>2010-09-01T06:51:08Z</published>
        <updated>2010-09-01T08:20:53Z</updated>
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        <title type="html">Was passiert mit dem Tagebuch eines Verstorbenen?</title>
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                <blockquote>Hallo Tom,<p>Eine Frage, die mir schon länger durch den Kopf geht: Mal angenommen, eine Person führt ein Tagebuch und stirbt. Was passiert dann mit dem Tagebuch? Klar, wenn sie in einen natürlichen Tod oder in einem Unfall stirbt, wird das wohl Sache der Familie sein. Aber was ist zum Beispiel, wenn keine Familie mehr da ist? Oder wenn es (Selbst-)Mord war? Kann es sein, dass es die Polizei dann für Nachforschungen beschlagnahmt?</p><p>Viele Grüsse,<br />
A</blockquote></p><p>Sicherlich kann bei ungeklärten Todesfällen ein Tagebuch, wie andere Aufzeichnungen auch, unter Umständen wichtige Hinweise geben und deshalb kann es durchaus auch vorkommen, daß solche Unterlagen für die polizeilichen Ermittlungen herangezogen werden.</p><p>Aber sonst gehen Tagebücher den ganz normalen Weg. Sie wandern entweder bei der Haushaltsauflösung in den Müll oder Angehörige nehmen sie mit.</p> 
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            <name>Undertaker TOM</name>
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        <published>2010-08-28T06:58:08Z</published>
        <updated>2010-09-01T07:55:22Z</updated>
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        <title type="html">Walter darf den Krug auslecken</title>
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                <p>Die Turnerkneipe im benachbarten Stadtteil ist eine ganz typische Vereinskneipe. In den 70er Jahren, als die Gemeinde noch Geld hatte und die Vereinskassen voll waren, ist sie auch mit viel Eigenleistung gebaut worden. Natürlich hatte man nicht nur die Vereinsgaststätte gebaut, sondern gleich auch noch eine Turnhalle, einen Versammlungsraum, einen Saal, eine Kegelbahn, Umkleide- und Duschräume, eben alles, was ein Sportverein so braucht.</p><p>Am Anfang war "der Alfons" der Wirt und unter ihm lief die Gaststätte ganz gut. Als er in den 80ern in den Ruhestand ging und auch noch ein neuer Vereinsvorstand gewählt wurde, begann der Niedergang des Restaurants.<br />
 Die Pachtgebühr wurde auf eine utopische Summe hochgeschraubt und den Wirten immer versprochen, alleine die weit über 400 Mitglieder des Sportvereins seien eine Garantie für einen stetigen Umsatz.<br />
Aber weit gefehlt, denn der Sportverein ist heute nicht mehr der Mittelpunkt des Lebens, die Menschen haben vielfältige Interessen und weil jeder mit dem Auto kommt, trinken die meisten sowieso anschießend nichts mehr.</p><p>Jedenfalls herrscht in der Gaststätte seitdem gähnende Leere und die ständig wechselnden Wirte müssen sich mit vereinsfremder Laufkundschaft über Wasser halten.<br />
Ja es kommt sogar vor, daß die Fußballer eine Feier veranstalten und das dann auf der Wiese unterhalb der Gartenterrasse des Lokals tun, ihr Fleisch und ihre Getränke selbst mitbringen und der damals griechischen Wirtsfamilie was vorgrillen.<br />
Die bleiben oben im Lokal auf Gyros und Suwlaki sitzen und unten hauen sich 120 Leute die Bäuche voll...</p><p>Seit zwei oder drei Jahren hat nun Hanno die Kneipe. Hanno kommt aus Ostfriesland und ist ein sehr netter Wirt. Seine Frau Tine kocht sehr gut und so ganz langsam haben sich die beiden eine nicht große, aber sehr treue Stammkundschaft aufgebaut.</p><p>Vorne im Eingangsbereich haben sie einen Biertisch mit Bänken aufgebaut, da dürfen sich die Raucher in ihren Rauchpausen niederlassen und da sitzt immer der Walter.<br />
Walter ist 71 Jahre alt, hat früher als Gemeindearbeiter bei der Kläranlage gearbeitet und verbringt seit seiner Pensionierung seine Zeit fast ausschließlich vor dem Fernseher und in der Turnerkneipe.<br />
Seine Rente ist nicht besonders hoch, bevor er bei der Kläranlage arbeitete, hatte er bei verschiedenen Bauern gearbeitet, die es mit den Sozialabgaben nicht so genau genommen haben, dann hatte er mal drei oder vier Jahre lang auf selbständiger Basis einen fliegenden Handel mit Kartoffeln und Zwiebeln, der auch nichts zur Rente beigetragen hat.<br />
Die Standardbestellung von Walter ist immer die gleiche: "Drei Bier, aber nacheinander, fünf Zigaretten lose und hinterher zwei Scheiben Graubrot zum Mitnehmen."</p><p>So sitzt er dann tagein tagaus auf seiner Bierbank im Eingangsbereich der Kneipe, raucht, trinkt und jeder weiß, daß die drei Scheiben Graubrot alles sein werden, was Walter an diesem Tag essen wird.  </p><p>Es ist ja schade, was manche Leute so auf dem Teller lassen, da könnte oft wirklich noch jemand davon satt werden. Aber es hat mich immer gestört, wenn jemand sein Schnitzel komplett aufgegessen hat und ein paar mickrige Pommes und einen Rest Salat auf dem Teller zusammenschüttete und es dann Walter brachte.<br />
"Da Walter, iß Dich mal satt!" haben die dann gönnerhaft gesagt und sich kaputtgelacht, wenn der kleine alte Mann die Reste hastig in sich hineinstopfte.</p><p>Der Hannes fliegt wenigstens zweimal im Jahr mit seiner Frau in Urlaub, das Ehepaar macht immer Fernreisen in exotische Länder, all inclusive und nur am Strand, bloß keine Berührung mit den Kanaken, von denen es ja im Ausland besonders viele geben soll...<br />
Also am Geld sollte es dem Hannes gewiss nicht fehlen und umso mieser finde ich, daß er es sich angewöhnt hat, die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Neige">Neige</a> seiner vielen Biere in einem Krug zu sammeln, um sie dann dem Walter zu "schenken". <br />
"Aber Walter, nix umkommen lassen, nachher schön den Krug ausschlecken, Bier is' teuer!"<br />
Ach, wie großzügig, du Proletenarsch, du!</p><p>Wenn meine Frau und ich dort einkehren, bleiben wir immer kurz bei Walter stehen, ich biete ihm dann eine Zigarette an und vergesse beim Weggehen grundsätzlich die fast noch volle Schachtel. Wenn wir dann unser Essen bestellen, lassen wir dem Walter immer eine Portion von dem bringen, was er gerne mag und selbstverständlich zahlen wir dem Mann auch seinen Deckel.<br />
So dicke, wie manche immer meinen, haben wir es auch nicht, aber es geht uns doch deutlich besser als manchen anderen und ich empfinde die Tatsache, keine Not leiden zu müssen, auch als Gnade und Geschenk und habe das Bedürfnis, auch andere teilhaben zu lassen.<br />
Lange haben wir eine alleinerziehende Mutter und ihren Sohn unterstützt, dann dort aber den Geldhahn zugedreht, weil das Geld nicht für notwendige Dinge genutzt wurde, sondern in immer neue Unterhaltungselektronik und allerlei unnötige Verträge floss. (Handy, nochmals Handy, XXL-Entertainment-Paket, Sky-Abo...).<br />
Wir haben uns gefragt, ob es uns zusteht, darüber zu urteilen und sind zunächst zu der Überzeugung gelangt, daß geschenkt eben geschenkt ist und es uns nichts angeht, was der Beschenkte mit dem Geschenkten macht.<br />
Aber dann haben wir uns gesagt, daß unsere Unterstützung ja eine gewisse Not lindern soll und wenn der Hilfeempfänger aber lieber weiter in der Notsituation verharrt, wieder am Monatsende nichts zu essen hat und seine Miete nicht voll bezahlen kann, und stattdessen die Mittel, die ihm das ersparen könnten, für Kinkerlitzchen ausgibt... <br />
Vielleicht ist das falsch, wir sind keine perfekten Menschen, aber da war uns dann das Geld zu schade.<br />
Passenderweise geriet aber zu dieser Zeit ein anderer Mann mit Frau und drei Kindern in einen Engpass und seitdem bekommt er unauffällig jeden Monat einen Zuschuss.<br />
Klar, man darf sich dann davon auch mal was gönnen, im Grunde genommen ist uns das egal, aber wie gesagt, wenn das Geld nur für Reklamekonsum rausgehauen wird...</p><p>Ich kann das überhaupt nicht gut, ich kann gar kein Gönner sein, das ist mir immer peinlich. Lieber ist es mir, wenn das alles wie selbstverständlich läuft und kein Aufhebens darum gemacht wird.<br />
Bei Walter ist das so. Dem kann man schenken was man will, der nimmt es, blitzt einen aus seinen wasserblauen Augen an, sagt brav danke und das war's. Kein überschwengliches Theater, keine Arien der gespielten Dankbarkeit, sowas hasse ich nämlich.</p><p>Ich will um Himmels Willen jetzt gar nicht auf dieser Gönnerrolle herumreiten, ich muß das nur erzählen, sonst wird das Folgende nicht richtig klar. Was ich im Grunde sagen wollte war, daß es für uns einfach selbstverständlich ist, daß wir helfen wo wir können, wenn Not am Mann ist. Dafür erwarten wir nichts und wir sprechen auch für gewöhnlich nicht darüber, schon allein um den jeweils anderen nicht zu kompromittieren. </p><p>Nun erzählte uns vor ein paar Wochen der Hanno, also der Wirt der Turnerkneipe, daß er den Walter schon ein paar Tage nicht gesehen habe, vielleicht sei der krank.<br />
Doch Walter war nicht krank. Nach ein paar weiteren Tagen hat Hanno nämlich die Polizei gerufen und die hat Walter tot in seiner Wohnung gefunden. Dort ist er während der ganz heißen Tage einfach so gestorben. Vermutlich sei die Hitze zuviel für sein Herz gewesen...</p><p>Walter hatte noch eine Schwester, die lebt irgendwo hinter München, hat selbst nicht viel Geld und vor allem schon seit 20 Jahren keinen Kontakt mit ihrem Bruder gehabt, wie das eben manchmal so ist.<br />
"Ist doch kein Problem", habe ich zu Hanno gesagt, "Ich gehe morgen zum Bürgeramt und sage denen, daß wir den Walter anständig unter die Erde bringen."<br />
Und genau so habe ich es auch gemacht. Herr Fürbringer vom Ordnungsamt war sehr aufgeschlossen, er stimmte sofort zu und schlug vor, daß die Gemeinde das kleine Urnengrab stellt, wenn wir den Rest machen. Dann könnte man davon absehen, die Schwester in Anspruch zu nehmen und müsse keine anonyme Sozialbestattung machen.</p><p>Viele Leute sind zu Walters Trauerfeier mit der anschließenden Urnenbeisetzung nicht gekommen. Hanno und Tine, die Wirtsleute, Hannes und seine Frau, die Urlauber und meine Frau und ich waren da. Trotzdem hat sich der katholische Diakon, im Rahmen seiner begrenzten Möglichkeiten, ganz ordentlich ins Zeug gelegt und sowohl in der Trauerhalle, als auch am Grab zumindest mal so lange geredet, als wären wesentlich mehr Leute da.</p><p>Wie das mit der Beerdigung gelaufen ist, das wußten nur die Leute vom Ordnungs- bzw. Friedhofsamt, die Wirtsleute und die beiden Urlauber. <br />
Die Sache war damit erledigt, jetzt haben wir halt eine Stelle mehr auf dem Friedhof, die wir ab und zu mal besuchen werden. Das Grab wird mit weißem Kies abgedeckt und ein Holzkreuz mit Walters Namen wird es kennzeichnen.</p><p>Einige Tage später kommen meine Frau und ich in ein anderes Lokal, in dem Urlauber-Hannes auch verkehrt, und setzen uns etwas abseits, um unsere Ruhe zu haben, an einen Tisch in der Ecke.<br />
Weiter vorne, halb verdeckt durch einen Raumteiler aus künstlichem Buchsbaum, sitzen ein paar Männer, die unser Kommen gar nicht  bemerkt haben. Während wir noch auf unser Essen warten, beginnt dort eine Diskussion, bei der wir schnell hellhörig wurden.<br />
Der Hannes habe gestern erzählt, der Bestatter habe die Beerdigung vom Walter ja nur aus Geldgier gemacht. Wegen der kostenlosen Reklame und so. Ein anderer weiß noch zu sagen, daß der Bestatter bestimmt etwas von einem fetten Erbe wisse und vielleicht habe der Walter ja irgendwo einen fetten Sparstrumpf versteckt gehabt.<br />
Und dann kommt die ganze Litanei, jeder weiß was Blödes: Bestatter verkaufen die Gebissprothesen der Leichen nach China weiter, die machen immer ihren Schnitt und wahrscheinlich habe sich der Bestatter die fette Kohle vom Sozialamt eingestrichen und dann den armen Walter irgendwo lieblos verscharrt.<br />
"Na, ob der überhaupt einen Sarg für den Walter genommen hat, vielleicht haben'se den gerade mal so in ein Tuch gewickelt und verbrannt, aber die Kohle für den Sarg abrechnen, das tun die immer."</p><p>Meine Frau mußte mir vor's Schienbein treten, sonst wäre ich am liebsten hingegangen und hätte denen mal was erklärt.</p> 
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            <name>Undertaker TOM</name>
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        <published>2010-08-30T05:39:41Z</published>
        <updated>2010-09-01T06:21:53Z</updated>
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        <title type="html">Hinterhältig und gemein</title>
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                <blockquote>Ich finde Deinen Captcha nen doofen Scheisskram.Wenn ich ein d eingebe,dann steht da d und ein d ist doch ein d oder nicht?Das d ist aber in Wirklichkeit ein d und sieht nur aus wie nen d.Kann man da was machen?</blockquote><p>Captchas sind kleine computergenerierte Buchstaben- und Zahlenfolgen, die bunt und grafisch dargestellt werden.<br />
Automatische Systeme, die sich zuhauf in Blogs und Foren anmelden, können diese Grafiken nicht interpretieren und deshalb keine Spam-Kommentare absetzen.<br />
Nur Menschen mit der notwendigen Intelligenz sind in der Lage, die Buchstaben abzulesen und einzutippen.<br />
Sehr problematisch ist natürlich das o mit einem |.<br />
Da kann der | mal links (b) und mal rechts (d) vom o sein.<br />
Erschwerend kommt hinzu, daß der Strich auch manchmal wegkippt und dann so: q<br />
oder sogar so: p<br />
aussehen kann.<br />
Manchmal ist aber auch der | besonders gemein. dann streckt er sich ganz hinterhältig und präsentiert sich so: P<br />
 <br />
Es ist also besonders beim d, b, p, q und P wirklich ganz schön schwierig.</p><p>Aber verzweifle nicht! Das Leben wird auch für Dich irgendeinen Bereich bereithalten, den Du mit Freude ausfüllen und in dem Du eine wie auch immer geartete Eignung haben wirst. Hast Du es schon mal mit Schienenschweißen versucht?</p> 
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        <published>2010-08-30T11:52:02Z</published>
        <updated>2010-09-01T06:05:48Z</updated>
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        <title type="html">Die schwarze Ecke</title>
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                <blockquote>Lieber Undertaker,<p>Wir <a href="http://schwarze-ecke.de/">(Amy, Jonathan, Dominik und Gela)</a> sind fleißige Leser deines Blogs und auch brave Käufer deines Buches.<br />
Wir starten gerade in einen neuen Lebensabschnitt und haben zu diesem Zwecke <a href="http://schwarze-ecke.de/">ebenfalls einen Blog ins Leben gerufen</a>, der unseren Alltag und die damit verbunden Probleme auf humorstische Art und Weise beschreiben soll.<br />
Wir bitten als treue Fans also ganz frech um etwas kostenlose Werbung bei Dir, bzw um (eventuell, vielleicht, unter Umständen, wenn es Deine Zeit erlaubt und nicht zu viele Umstände bereitet)<a href="http://schwarze-ecke.de/">eine klitzekleine Erwähnung</a> in deinem Blog.<br />
Viel hat unsere Seite noch nicht zu bieten, da wir uns noch in der Eingewöhnungsphase unserer neuen Wohnung befinden. Ein Umstand der aber täglich verbessert und Stück für Stück beseitigt wird.</p><p>Auf eine Rückmeldung jedweder Art würde ich mich (bzw. wir uns) freuen.</p><p>Mit freundlichen Grüßen<br />
Gela (Amy, Dominik, Jonathan)</blockquote></p><p><a href="http://schwarze-ecke.de/">Reklame</a> für ein fremdes <a href="http://schwarze-ecke.de/">Weblog</a>?<br />
Geht nicht, wo kämen wir da denn hin?</p> 
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        <published>2010-08-26T13:09:28Z</published>
        <updated>2010-08-31T20:15:54Z</updated>
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        <title type="html">Zecke</title>
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                <p>Die kleine Zecke, die ich nähre und die sich meine Tochter nennt, stellt mich gerade vor ein interessantes Problem.<br />
Merkwürdige Gerüche hatten meine Frau und mich aufmerksam werden lassen und zwar drangen diese Gerüche zunehmend wahrnehmbar und sonderbar aus dem Zimmer unserer Tochter.</p><p>Daß es aus dem Zimmer unserer Tochter merkwürdig riechen kann, das sind wir gewohnt, bei uns ist es der Junge, der sich wäscht; das Mädchen parfümiert sich. Aber dieser Geruch war anders als die Gerüche die da sonst so fleuchen und kamen dieses mal nicht von gebunkerten Lebensmitteln unterm Bett.<br />
Dort hatte die Kleine vor längerer Zeit einmal ein Vorratslager aus Truthahnkeulen, Marzipan und Knetmasse angelegt. Daß es sich bei der Knetmasse nicht um Knetmasse, sondern um in Verwesung befindliche Kartoffelklöße (halb und halb) handelte, merkte ich erst, als beim Hervorziehen der klebrigen Sammlung Maden an meinen Fingern emporkrochen...</p><p>Nun sieht unser Kind beileibe am Leibe nicht so aus, als stünde es kurz vor dem Verhungern, jedoch ist einer der Großväter dereinst vor der Roten Armee geflüchtet und vielleicht sind die Hungererfahrungen aus den Zeiten von Flucht und Vertreibung ausgerechnet jetzt und ausgerechnet bei unserer Tochter wieder hochgekommen, kann ja sein.</p><p>Jedenfalls gab sie vor dem eilig einberufenen Familiengericht unter dem Vorsitz eines familienweit bekannten Vaters zu Protokoll, allein der ewig nagende Hunger habe sie zu dieser Tat getrieben und sie bitte schon deshalb um mildernde Umstände, weil das unter ihrem Bett gefundene gebratene Truthahngerippe schon im Mülleimer gelegen habe, als sie es gekidnappt habe...</p><p>Jetzt bin ich ja der Letzte, der sich durch braune Kulleraugen, Tränen oder geschürzte süße Lippen in irgendeiner Weise in seinem harten väterlichen Urteil beinflussen ließe...<br />
Die Strafe für die Madenverseuchung war hart und gerecht: Das Kind musste den Dreck wieder saubermachen.</p><p>Meine Frau lacht heute noch, wenn ich behaupte, ein strenger Vater zu sein; sie fällt mir ja prinzipiell gerne in den Rücken.</p><p>Der neuerliche Geruch konnte aber nicht auf gebunkerte Lebensmittel zurückzuführen sein, denn seit jenem denkwürdigen Madentag lasse ich wenigstens einmal in der Woche unseren durchaus gelehrigen und ebenso gefrässigen Labrador Retriever in das Zimmer des Mädchens. "Such Leckerli!"<br />
Dem entgeht nichts, aber auch rein gar nichts.</p><p>Dieses Mal roch es nach Moder und Schimmel und als meine Frau und ich der Ursache für diesen Geruch auf den Grund gingen, stießen wir in einer Ecke des Zimmers auf eine feuchte Wolldecke, die mit etwa sechs Tonnen Presskraft ins Eck gedrückt war und ein wahres Sammelsurium aller möglichen Gegenstände verdeckte.</p><p>Ich muss dazu erzählen, daß die Kleine für die Wege zur Post zuständig ist und kurz vor 17 Uhr immer noch geschwind allerlei Päckchen und Briefe zur Postagentur bringen muß. Das erledigt sie immer prompt und zuverlässig.<br />
Das heißt, eigentlich müsste ich schreiben: Das erledigt<strong>e</strong> sie immer prompt und zuverlässig.<br />
Denn seitdem Bäckermeister Zundel seine kleine Filiale direkt neben der Post geschlossen hat, war der Weg dorthin für unsere Tochter von einem Tag auf den anderen keine Freude, sondern eine Qual.<br />
Und so hat das freveltuende Kind die Postsendungen von wer-weiß-wievielen Wochen und Monaten im Zimmereck gehortet. In welchem Zusammenhang dazu die feuchte Wolldecke steht...<br />
Man frage mich nicht, das Kind will es nicht erklären und ich als Mann kann meine Ganglien nicht so verbiegen, daß ich es verstehen oder erahnen könnte.</p><p>Nun können wir einige der Sachen noch identifizieren, andere wiederum nicht, das allermeiste davon ist schlicht und ergreifend verdorben und muß unverzüglich entsorgt werden. Dann muß der Teppichboden dort raus, die Tapete runter, alles entfeuchtet und entschimmelt werden und und und und...</p><p>Was wir aber feststellen konnten: Unter den grausam dahingemetzelten Sachen befinden sich auch Bücher, Aufkleber, Tassen und dergleichen, bestimmt für den Versand an Leser und Leserinnen, die diese Dinge hier bestellt hatten.<br />
Wir haben alles auch noch mal in neu und sauber da und wer hier im Zeitraum der vergangenen 8-12 Wochen etwas geordert hat und bis heute nichts erhalten hat, der möge sich doch bitte per Mail bei mir melden.<br />
Einfach Name und Adresse, Zahlungsart/-summe und bestellten Artikel angeben, es kommt unverzüglich Ersatz.</p><p>Das öffentliche Teeren und Federn einer fast Dreizehnjährigen findet am kommenden Samstag statt.</p> 
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        <link href="http://bestatterweblog.de/archives/Friedhoefe-Kundenfang-mit-Clows,-Bier-und-Sackhuepfen/5147" rel="alternate" title="Friedhöfe: Kundenfang mit Clows, Bier und Sackhüpfen" />
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            <name>Undertaker TOM</name>
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        <published>2010-08-31T09:34:00Z</published>
        <updated>2010-08-31T11:36:10Z</updated>
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        <title type="html">Friedhöfe: Kundenfang mit Clows, Bier und Sackhüpfen</title>
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                <blockquote>Amerikanische Friedhöfe werben mit "Clowns und Bier"... "Sackhüpfen zwischen den Gräbern"<p><a href="http://orf.at/stories/2008825/2008820/">http://orf.at/stories/2008825/2008820/</a></p><p>lg<br />
Andi</blockquote></p> 
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        <published>2010-08-31T06:20:15Z</published>
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        <title type="html">Was macht ein Bestatter? Wie wird man Bestatter?</title>
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                <p>Antworten auf beide Fragen liefert der folgende Text, den Leser T. gefunden und uns in Form eines Links übermittelt hat.<br />
<a href="http://fudder.de/artikel/2007/09/07/wie-werde-ich-bestatter-11/">Hier kann man das nachlesen.</a></p> 
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        <link href="http://bestatterweblog.de/archives/Frau-M.-aus-D./5138" rel="alternate" title="Frau M. aus D." />
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            <name>Undertaker TOM</name>
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        <published>2010-08-28T15:05:00Z</published>
        <updated>2010-08-31T10:46:59Z</updated>
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        <title type="html">Frau M. aus D.</title>
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                <p>Auf eine etwas andere Todesanzeige ist Leser Holger gestoßen und fragt:</p><blockquote>Kannst Du Dir vorstellen, wie es zu einer solchen Situation kommen kann, bzw. was da genau passiert sein mag?</blockquote><p><!-- s9ymdb:706 --><img class="serendipity_image_center" width="460" height="412" src="http://bestatterweblog.de/uploads/fraumausd.gif" alt=""  /></p><p>Antwort: <a href="http://bestatterweblog.de/archives/5019-Der-Lange.html">Ja, sowas hier.</a></p><p>Daraufhin fragt Holger weiter:</p><blockquote>Danke für die Antwort - aber ich meinte eigentlich weniger, was vor dem Tod geschah, sondern mehr, warum niemand der Freunde und Nachbarn vom Krankenhaus oder Pflegedienst über den Tod informiert wurde und sich evtl. um die Beisetzung kümmern konnten. Was muss eigentlich ein Krankenhaus unternehmen, um Angehörige (die es hier vermutlich nicht gab) oder sonstige, wie heißt das, informationsberechtigte? Personen zu finden und Auskunft zu geben?</blockquote> Nichts.<p>Wenn eine Person verstirbt und die Angehörigen sich nicht von sich aus melden oder es keine Angehörigen gibt, wird die zuständige Ordnungsbehörde versuchen, die evtl. vorhandenen Angehörigen zu finden.<br />
Damit ist aber die Familie gemeint und nicht etwa Freunde oder Bekannte.<br />
Das Krankenhaus oder der Pflegedienst wird in aller Regel gar nichts in dieser Richtung unternehmen.</p><p>Zumindest verlangen die meisten Krankenhäuser schon bei der Aufnahme die Bekanntgabe einer zu benachrichtigenden Person. Wer niemanden hat, der kann auch niemanden angeben. Es wird dann das Ordnungsamt (oder welche Behörde dort auch immer für solche Fälle zuständig ist) verständigt.<br />
Natürlich kann man auch Freunde, Nachbarn oder Bekannte angeben, wenn man keine Familie hat und in der regel werden diese auch verständigt. Ob das dann aber hilft, ist eine andere Frage. (s.u.)</p><p>Wenn aber niemand benannt wurde: Wie soll man da wissen, mit wem ein Verstorbener alles befreundet und bekannt war?</p><p>Es kommt immer wieder vor, daß Personen von Amts wegen bestattet werden und sich ein Freundeskreis bitterlich ausgeschlossen fühlt. Gleichwohl sind Freunde und Bekannte oftmals aber auch nicht bereit, für die Kosten einzustehen, sondern fordern nur von der Behörde ein Abweichen vom üblichen Verfahren der "ortsüblichen, einfachen und würdigen Bestattung".<br />
Aber selbst wenn die Freunde bereit gewesen wären, die Kosten zu übernehmen, hätten die Behörden hiervon wissen müssen, um vom üblichen Verfahren abweichen zu können.</p><p>Dann ist natürlich auch noch die Frage, ob die Behörden das Heft einfach so aus der Hand geben. In manchen Kommunen wird so etwas mit Kußhand angenommen, Hauptsache es findet sich überhaupt jemand, der die Kosten übernimmt und der Stadt die Ausgaben erspart.<br />
In anderen Kommunen wird stets nach Schema F verfahren. Gibt es keinen Bestattungspflichtigen und kann keiner eine Totenfürsorgeberechtigung nachweisen, dann wird der Verstorbene von Amts wegen bestattet.</p><p>In diesem Fall, wie in vielen ähnlichen auch, haben die Freunde offenbar erst von der Beisetzung erfahren, als alles schon gelaufen war. Das kann im Einzelfall sehr bitter sein.<br />
Ganz augenscheinlich ist es ja so, daß die Freunde und der Verein nun auf eine Ausgrabung des Sarges/der Urne hinwirken und dann eine erneute Bestattung am Heimatort veranlassen möchten.<br />
Ich glaube aber nicht, daß es dazu kommen wird. Damit eine Wiederausgrabung eines bereits Bestatteten genehmigt wird, schreiben die Landesbestattungsgesetze und Friedhofsordnungen stets wichtige Gründe vor.<br />
Ob diese hier vorliegen, müssen die zuständigen Sachbearbeiter entscheiden.</p> 
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            <name>Undertaker TOM</name>
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        <published>2010-08-30T15:29:00Z</published>
        <updated>2010-08-30T21:07:30Z</updated>
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        <title type="html">Internetbestatter, Billigbestatter, Seebestattung, Almwiese</title>
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                <p>Gesucht werden Familien, die bei günstigen Bestattern, die auch und vor allem im Internet Werbung machen, eine Bestattung in Auftrag gegeben haben. Auf meinen letzten Aufruf hin haben sich zwar etliche Familien gemeldet, jedoch fehlt noch der letzte "Knacks".</p><p>Der springende Punkt um den es sich dreht:<br />
Wurden Leistungen in Rechnung gestellt, die nicht so erbracht wurden?</p><p>Ein Beispiel: Man hat eine Seebestattung mit individueller Schifffahrt, aber ohne persönliche Begleitung bestellt und dann erfahren, daß die Urne nicht individuell, sondern im Rahmen einer Massenbestattung mit anderen Urnen zusammen versenkt worden ist.</p><p>Ein weiteres Beispiel: Bestellt wurde die Bestattung auf einer Schweizer Almwiese, man hat jedoch nie etwas über die Bestattung erfahren und könnte davon ausgehen, daß diese nicht erfolgt ist.</p><p>Ein anderer möglicher Fall: Es wurde eine Einäscherung in einem deutschen Krematorium bestellt/bezahlt, tatsächlich wurde aber in Osteuropa eingeäschert.</p><p>Gibt es andere Punkte, die anders gelaufen sind, als es vorher vereinbart wurde? Wurden Dinge berechnet, die nicht erbracht/geliefert wurden?</p><p>Absolute Diskretion wird zugesichert, es erfolgt keine Veröffentlichung der konkreten Fälle hier im Weblog.<br />
Entsprechende Hinweise bitte an <a href="mailto:und&#101;rt&#97;&#107;&#101;r&#64;besta&#116;ter&#119;eblo&#103;.de">under&#116;&#97;ker&#64;b&#101;&#115;tat&#116;erweblo&#103;.d&#101;</a></p> 
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            <name>Undertaker TOM</name>
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        <published>2010-08-27T14:24:09Z</published>
        <updated>2010-08-30T20:17:37Z</updated>
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        <title type="html">Der Dalai Lama kommt!</title>
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                <p>Mein Hund ist folgsam, den kann man bedenkenlos überall hin mitnehmen. Sogar im Restaurant legt der sich brav zu unseren Füßen unter den Tisch und muckt sich nicht. Trotzdem habe ich das nur mal ganz am Anfang so gemacht, als wir uns während eines Spaziergangs spontan für ein Restaurant entschieden haben.</p><p>Ansonsten finde ich eher, daß Viecher gleich welcher Art in Restaurants und Geschäften nichts verloren haben.<br />
Das gilt umso mehr, wenn in diesen Läden Lebensmittel verkauft werden.</p><p>Ebenso sieht das, auch aus gesetzlichen Gründen, unsere Gemüsefrau und hat fürsorglicherweise draußen einen Ring an die Wand dübeln lassen, an den man seinen Hund abinden kann. "Wir müssen leider draußen bleiben" steht auf dem Schild daneben und es zeigt einen traurigen schwarzen Pudel.<br />
  Der ganz Spitzfindige wird vielleicht jetzt gleich klugscheißern, dann dürften ja Spitze und Schäferhunde rein, weil das Bild ja nur einen Pudel zeigt... In der Tat aber, und das werden auch die Klugscheißer zugeben, gilt das Schild für alle Hunde.</p><p>Aber eben nur für Hunde, mag sich eine junge Frau gedacht haben, die heute Nachmittag mit einem Lama durch die Straßen zog, um für den Zirkus "Brolli" Spenden für das Futter einzusammeln. Diese Schnorrer mit ihren Mitleidstieren sind hier bei uns schon seit Jahren nicht mehr tätig, weil der Sheriff vom Ordnungsamt die hier nicht duldet. Also sind Leute mit Lamas meist wirklich vom Zirkus und in diesem Fall kann man das Zelt auch schon von weitem vor den Toren der Stadt auf dem Anger sehen.</p><p>Ich stehe gerade bei der Gemüsefrau und kaufe seit gut 30 Minuten eine halbe Zwiebel, da kommt die junge Frau mit dem Lama an die Tür. Nun parkt die Frau ihren Schwielensohler nicht etwa draußen vor dem Laden, sondern das Lama steckt seinen Kopf zur Tür herein und die Frau ruft so vom hinteren Teil des Lamas über dessen Rücken hinweg in den Laden: "Guten Tach, Leute!"</p><p>Ich dreh' mich nur kurz um und grüße zurück: "Tach, Dalai!"</p><p>Die Gemüsefrau ist religionskulturell unterbelichtet und überhört meinen gnadenlos genialen Wortspaß und schießt, mit einer Salatgurke bewaffnet, hinter ihrer Theke hervor und schreit: "Nehmen Sie das Vieh das weg! Aber schnell! Raus mit dem elenden Vieh! Sowas von einem häßlichen Schaf habe ich ja noch nie gesehen, was für ein häßliches Schaf!"</p><p>Die junge Frau hinter dem Lama ruft noch, es handele sich doch um ein Lama, aber da will die Gemüsefrau die Jüngere schon mit der Gurke hauen. Doch das Lama, nicht so doof wie es scheint, dreht den Hals, schnappt die Gurke und schon stand die Gemüsefrau ohne Schlagwaffe da. </p><p>So hatten wir einen frustierten Genialwitzerzähler, eine entwaffnete Gemüsefrau, ein glückliches Lama und eine junge Frau, die mit dem Lama abziehend, über die Schulter rief: "Danke für die Futterspende!"</p> 
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        <published>2010-08-29T07:24:00Z</published>
        <updated>2010-08-30T10:38:00Z</updated>
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        <title type="html">Waldkremation</title>
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                <p>Weil ein Bestatter im oberfränkischen Selb seine Ehefrau erschlagen und im Wald verbrannt haben soll, hat die Staatsanwaltschaft Hof Anklage wegen Mordes erhoben. </p><p><a href="http://www.nordbayerischer-kurier.de/nachrichten/1293337/details_8.htm">Quelle und Meldung hier.</a></p><p><small>gefunden von Oliver</small></p> 
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        <published>2010-08-29T08:00:00Z</published>
        <updated>2010-08-30T08:39:47Z</updated>
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        <title type="html">Erst wenn die dicke Dame gesungen hat...</title>
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                <p>Die Möglichkeiten, mit der Totenasche eines lieben Menschen noch etwas mehr oder weniger Sinnvolles anzufangen, sind ja schon ziemlich umfangreich. Jetzt ist noch neu hinzugekommen, daß man die Asche in eine Vinyl-Schallplatte einpressen lassen kann.</p><p><!-- s9ymdb:707 --><img class="serendipity_image_center" width="110" height="94" src="http://bestatterweblog.de/uploads/platte2.serendipityThumb.jpg" alt=""  /></p><p><a href="http://www.wired.co.uk/news/archive/2010-08/27/and-vinyly">Hier kann man es (in Englisch) nachlesen.</a></p><p>gefunden von: ganz vielen<br />
Bild: © Andre Müller / <a href="http://pixelio.de">pixelio.de </a></p> 
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            <name>Undertaker TOM</name>
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        <published>2010-08-25T08:51:55Z</published>
        <updated>2010-08-29T21:38:47Z</updated>
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        <title type="html">Die Tausendergrenze bei Twitter</title>
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                <p>Nun sind es 960 Follower, die mich verfolgen, soll ich mich im Dunkeln vorsichtshalber immer mal umdrehen?<br />
Auf jeden Fall bedanke ich mich für das Folgen bei <a href="https://twitter.com/UndertakerTom">Twitter</a>.</p> 
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        <published>2010-08-25T08:37:45Z</published>
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        <title type="html">Eltern entdecken Grab ihres Sohnes</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <blockquote>Der Zufall hat ein merkwürdiges Spiel gespielt: Bei der Beerdigung eines Familienmitglieds in Frankreich hat ein Ehepaar vom Tod seines Sohnes erfahren und auch sein Grab entdeckt. Er war bereits im Juli eines natürlichen Todes gestorben.</blockquote><p>gefunden von "kelleraxel" <a href="http://www.ksta.de/html/artikel/1282224351419.shtml">hier</a></p> 
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        <published>2010-08-26T06:35:04Z</published>
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        <title type="html">Frühbier -IV-</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <p>"Das ist doch das Gerede einer alten verwirrten Frau. Diese Angela war doch bekloppt, schon mit zwölf Jahren hat die vor jedem Mann ihren Rock hochgehoben. Ist gut, daß die dann weggezogen ist. Aber meinen Mann haben sie eingesperrt, ist ja klar. Der war doch schon vorverurteilt, weil er tätowiert war. <br />
Ja heute da ist doch jeder tätowiert, aber damals... <br />
Aber ich will nicht darüber sprechen. Der Horst hat sowieso eine schwere Kindheit gehabt, bei <strong>der</strong> Mutter!"</p><p>Es ist Frau Frühbier, die Ehefrau des Verstorbenen, die vor mir sitzt und die einiges ein wenig anders haben will als ihre Schwiegermutter.</p><p>"Verbrennen ist gut, das hat mein Mann so gewollt, aber er kriegt einen richtigen, anständigen Sarg und eine schöne Urne. Deshalb bin ich gekommen, um das auszusuchen." Ich kenne Frau Frühbier nur vom Sehen. Sie arbeitet in einem Supermarkt, geht morgens ganz früh weg und kommt erst spät wieder heim. Auf mich macht sie einen fleißigen Eindruck.<br />
Nervös nestelt die schlanke, blonde Frau an ihrer Handtasche herum und es sieht aus, als sitze sie auf einem Nadelkissen. Man merkt, daß ihr das alles sehr unangenehm ist und sie es am liebsten hätte, wenn sie gar nicht über die Vergangenheit ihres Mannes sprechen müsste.</p><p>Natürlich habe ich mich diskret verhalten und mit keinem Wort irgendetwas von dem erwähnt, das mir die Mutter des Verstorbenen erzählt hatte. Nein, die Witwe hatte von sich aus davon angefangen. Ungefähr so: "Meine Schwiegermutter war ja schon bei Ihnen gewesen und wie ich die kenne, hat die Ihnen ja schon alles über meinen Mann erzählt..."</p><p>Dem Bestatter ist es egal ob der Mensch, den er bestatten soll, ein Heiliger oder ein Sünder war. Seine Aufgabe ist es, die Menschen würdig unter die Erde zu bringen. Mehr als ein paar grundlegende Informationen über Sarg, Grab und Bestattungsform muß der Bestatter gar nicht wissen. Und dennoch fangen die Leute immer wieder an zu erzählen.</p><p>Vielleicht liegt es an meiner ruhigen Art, an meiner Größe und Körperfülle, daran, daß ich zuhören kann, jedenfalls schütten mir die Menschen immer ihr Herz aus. Übrigens ist das bei Sandy nicht viel anders, auch ihr schenken die Menschen Vertrauen und erzählen alle möglichen Geschichten. Vermutlich liegt es an ihrer Jugend, ihrem Aussehen und ihrem manchmal etwas unkonventionellen Auftreten. Wenn die Leute dann merken, daß sie trotz alledem sehr kompetent und klug ist, sind sie vermutlich auch bereit, ausgerechnet ihr vieles anzuvertrauen.</p><p>Jetzt könnte man meinen, ich sei auch besonders neugierig auf das was die Menschen zu erzählen haben. Aber das ist gar nicht so. Schon gar nicht habe ich jemals jemanden zum Sprechen aufgefordert, um an packende Geschichten für ein Weblog oder Buch zu kommen. An so etwas habe ich nie gedacht, so etwas war nie geplant und die Möglichkeiten, sich über ein Weblog mitzuteilen, die gab es zu dieser Zeit, als die meisten Geschichten passiert sind, überhaupt noch nicht in dieser Form.<br />
Auch bin ich es müde, diese Geschichten zu hören. Man kann sich nicht vorstellen, wie oft ich die immer gleiche Geschichte von Krieg, Flucht, Vertreibung und Wirtschaftswunder schon gehört habe...<br />
Oder die ewig gleichen Geschichten von der jahrelangen Pflege eines Angehörigen, bockigen Krankenkassen und langem Leiden...</p><p>Es ist schön, wenn es anders ist, aber in vielen Regionen gibt es keine Seelsorger mehr, die Zeit zum zuhören haben, oder die Menschen haben einfach den Draht zum Pfarrer verloren. Ja und genau deshalb sehen sie in dem großen Dicken mit dem Bart jemanden, dem sie ihr Herz ausschütten können, bei dem sie einen Teil ihres Leids abladen können.</p><p>"Der könnte doch auch in den Friedwald, oder?"</p><p>Mit dieser Frage reißt mich Frau Frühbier aus meinen Gedanken und ich muß eine Sekunde lang überlegen, bis ich wieder bei der Sache bin. Ja klar, der kann auch in den Wald, ich überlege schon die nächsten Schritte, da sagt sie: "Ein Grab will ich nämlich keins, aber eine schöne Stelle soll er haben und bei einer solchen Waldbestattung kann man sich den Platz doch raussuchen und da wird er nicht einfach so irgendwo auf der grünen Wiese verbuddelt."</p><p>Das ist richtig. Im Friedwald kann man sich seinen Baum aussuchen, man hat die Wahl zwischen Einzelbäumen, Familienbäumen und Gemeinschaftsbäumen und man weiß, wo der Verstorbene liegt.</p><p>Meinetwegen, soll also Horst Frühbier einen Platz unter einem Baum im Friedwald bekommen. Die Ehefrau ist die Bestattungsberechtigte und ich bitte sie, das doch mit ihrer Schwiegermutter selbst abzuklären, nicht daß die dann ihre Meinungsverschiedenheiten noch auf meinem Rücken austragen.</p><p>Trotzdem kommt mir die Sache merkwürdig vor, irgendwas stimmt mit der Witwe nicht, immer wenn sie von ihrem Mann sprach, blickte sie mir nicht mehr in die Augen, sah an mir vorbei und es war ganz eindeutig, daß da noch irgendwo der Hase im Mondschein begraben liegt.</p><p>-<br />
Doch zu einer Meinungsverschiedenheit sollte es gar nicht kommen. Am Nachmittag tauchte Mutter Frühbier bei uns auf und zeigte sich mit den Änderungswünschen ihrer Schwiegertochter einverstanden: "Wenn die's bezahlt, soll's mir recht sein. Hauptsache der ist weg."</p><p>Ich kann die Frau verstehen und ich sehe, wie sie zwischen mütterlichen Gefühlen und ablehnender Härte hin und her gerissen ist. Während sie über Gott und die Welt erzählt, höre ich heraus, daß sie ihrem Sohn die Vergewaltigung der behinderten Angela schon lange nachgesehen hat und das als längst erledigt, längst vergessen für sich abgehakt hat. Was sie ihm aber nicht verzeihen kann, das ist die Schande, die er über die Familie gebracht hat und daß sie in diesem Moment sozusagen einen anständigen Sohn verloren hatte.<br />
Bis dahin war er ein rauflustiger, ungezogener Bengel gewesen, aber welche -heute in ganz achtungsvollen Berufen arbeitenden- Männer sind nicht auch noch alle gewesen.<br />
Aber durch diese Tat war die Chance, mal ein anständiger Erwachsener zu werden, zumindest in den Augen der Leute, ein für allemal vertan. Für die Menschen war das dann nur noch Frühbier der Vergewaltiger.</p><p>Tatsächlich, aber darüber hatte ich ja schon geschrieben, ist es dann ganz anders gekommen. Die Leute haben schneller vergessen, als man es meinen möchte.</p><p>"Ach, wenn das nur alles gewesen wäre. Der Horst hat mir von da an nur noch Kummer gemacht. Aber wenigstens hat er nicht mehr vors Gericht gemusst, also dafür wenigsten nicht, für andere Sachen schon. Aber davon weiß hier ja niemand was, die kleinen Sachen sind alle ohne viel Geschreibsel in der Zeitung abgegangen und die große Sache, da wird er sich vor dem lieben Gott verantworten müssen."</p><p>"Für die Vergewaltigung", sage ich verstehend und die alte Frau schüttelt nur den Kopf. <br />
"Nein", sagt sie, "dafür, daß er seinen Bruder auf dem Gewissen hat."</p> 
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        <link href="http://bestatterweblog.de/archives/Lesen-hier-nur-Bestatter-mit/5126" rel="alternate" title="Lesen hier nur Bestatter mit?" />
        <author>
            <name>Undertaker TOM</name>
                    </author>
    
        <published>2010-08-26T09:32:58Z</published>
        <updated>2010-08-29T11:25:44Z</updated>
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        <title type="html">Lesen hier nur Bestatter mit?</title>
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                <blockquote>Eine Frage, die mich sehr beschäftigt ist folgende: Ich finde Deinen Blog super, aber die Herrschaften, die da schreiben sind doch nicht alle Bestatter,oder? Ich bin doch auch eine fast normale Frau ( verwaiste Mutter ) und lese so hammergerne mit. Ich habe Dein Buch gekauft und lese seit dem jeden Tag im Internet. Machst Du ein Treffen in Göttingen ( 40 km von hier ) bin ich dabei, bin aber nicht in Deinem Beruf tätig...<br />
 <br />
Ganz liebe Grüße von E. (Fännin)</blockquote><p>Es lesen hier nicht nur oder überwiegend Bestatter mit, sondern ganz normale Leute wie Du <strike>und ich</strike>. Allerdings lesen hier mehr Bestatter mit, als offensichtlich.<br />
Das Bestatterweblog wendet sich auch in erster Linie an den ganz normalen Leser. Es soll ja Tabus aufbrechen und über Hintergründe informieren und das brauchen die Bestatter ja eigentlich nicht.<br />
Das ist hier ja kein Bestatterforum nur für Eingeweihte, sondern das Bestatterweblog.</p><p>Nach wie vor klingt Göttingen ganz gut, aber in diesem Jahr wird das sicher nichts. Mein Terminkalender ist bis Ende März 2011 voll.</p> 
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        <link href="http://bestatterweblog.de/archives/Statistik-Kommentare/5128" rel="alternate" title="Statistik Kommentare" />
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            <name>Undertaker TOM</name>
                    </author>
    
        <published>2010-08-26T13:40:41Z</published>
        <updated>2010-08-29T11:20:24Z</updated>
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        <title type="html">Statistik Kommentare</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <p>Weil jemand danach gefragt hat und es vielleicht ja auch noch andere interessiert: MacKaber<br />
    3272 Kommentar(e)<br />
Ma Rode<br />
    973 Kommentar(e)<br />
thomas (Link)<br />
    743 Kommentar(e)<br />
Matthias (Link)<br />
    711 Kommentar(e)<br />
NiNa (Link)<br />
    639 Kommentar(e)<br />
Undertaker J. A. Fox (Link)<br />
    611 Kommentar(e)<br />
eulchen (Link)<br />
    580 Kommentar(e)<br />
Sensenmann<br />
    559 Kommentar(e)<br />
Big Al<br />
    545 Kommentar(e)<br />
anita (Link)<br />
    521 Kommentar(e)<br />
Tante Jay (Link)<br />
    468 Kommentar(e)<br />
Christina (Link)<br />
    430 Kommentar(e)<br />
Micha (Link)<br />
    418 Kommentar(e)<br />
Lars (Link)<br />
    407 Kommentar(e)<br />
kumi (Link)<br />
    402 Kommentar(e)<br />
Rena<br />
    400 Kommentar(e)<br />
Kerstin (Link)<br />
    390 Kommentar(e)<br />
turtle of doom (Link)<br />
    388 Kommentar(e)<br />
Stefan (Link)<br />
    375 Kommentar(e)<br />
MiniMoppel<br />
    366 Kommentar(e)<br />
Martin (Link)<br />
    359 Kommentar(e)<br />
Christians Ex<br />
    346 Kommentar(e)<br />
Ein anderer Stefan<br />
    340 Kommentar(e)<br />
Claudia (Link)<br />
    319 Kommentar(e)</p><p>Insgesamt sind es beinahe 80.000 Kommentare.<br />
Das Geschenk für den 70.000sten Kommentar ist übrigens bei den "Eckenleichen" gewesen und geht am Montag neu und frisch raus.<br />
Da ich nicht jeden 10.000sten Kommentator beschenken will, wird der 80.000ste erwähnt und gefeiert, eine richtige schöne Belohnung bekommt aber erst wieder der 100.000ste.</p><p>Grob geschätzt wird das in etwa einem halben Jahr soweit sein. Kommt halt darauf an, wie fleißig kommentiert wird.</p><p>Vorher aber, wahrscheinlich in anderthalb Monaten wird der 5.000ste Artikel hier erscheinen, ist ja auch ne Menge.<br />
Das sind immerhin 10.160.139 Zeichen oder drei Apple-Tastaturen. Wirklich wahr, drei Stück habe ich schon durchgehämmert.</p> 
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        <link href="http://bestatterweblog.de/archives/Patientenverfuegung,-Vorsorgevollmacht,-Betreuungsverfuegung,-Bestattungsvorsorge-und-Bestattungsverfuegung/5130" rel="alternate" title="Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung, Bestattungsvorsorge und Bestattungsverfügung" />
        <author>
            <name>Undertaker TOM</name>
                    </author>
    
        <published>2010-08-27T07:48:49Z</published>
        <updated>2010-08-28T21:47:14Z</updated>
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        <title type="html">Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung, Bestattungsvorsorge und Bestattungsverfügung</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <blockquote>Wir mußten aus bestimmten Gründen die mit mir vereinbarte Patientenverfügung (PV) und Vorsorgevollmacht (VV) meiner Mutter an meine Nichte abgeben. Meine demente Mutter lebt in einem Pflegeheim und ich bin mir jetzt nicht sicher, was die Übergabe der PV und der VV an die Nichte für Konsequenzen hat.<br />
Wenn ich Deine Berichte richtig verstanden habe, bin ich als älteste (1) Tochter bestattungspflichtig. <br />
Greift hier noch irgendeine vage mündlich getroffene Wunschäußerung bezüglich einer anonymen Bestattung, die von meiner restlichen Familie abgelehnt wird oder habe ich wenn nichts schriftlich verfügt wurde das Recht sie anonym zu bestatten? <br />
Für eine hilfreiche Antwort bin ich Dir sehr dankbar.</blockquote><p>Man muß die verschiedenen "Vorsorgen" sorgfältig unterscheiden.<br />
Hier haben wir es mit einer <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Patientenverf%C3%BCgung">Patientenverfügung</a> und einer <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vorsorgevollmacht">Vorsorgevollmacht</a> zu tun.<br />
Darüberhinaus ist hier im Weblog auch immer wieder von der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Betreuungsverf%C3%BCgung">Betreuungsverfügung</a> und der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bestattungsvorsorge">Bestattungsvorsorge</a> die Rede, wobei letztere immer auch eine <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bestattungsverf%C3%BCgung">Bestattungsverfügung</a> beinhaltet.<br />
 Wirklich über den Tod hinaus wirksam und sicher gegenüber der Einrede durch Dritte (Bestattungspflichtige, Erben usw.) ist nur die Bestattungsvorsorge bzw. die Bestattungsverfügung.<br />
Lies bitte die Links raus, die ich Dir herausgesucht habe (oben im Text verlinkt), dann wird Dir klarer sein, welche Bereiche von welcher Vorsorge abgedeckt werden und wie die verschiedenen Willensäußerungen gegeneinander abzugrenzen sind.</p><p>Ein vager, irgendwann mal mündlich geäußerter Wunsch bezüglich der Bestattungsform, kann von Dir als bestattungspflichtiger Person natürlich zum Anlass genommen werden, es nun auch so zu machen.<br />
Sofern keine anderen Verfügungen bezüglich der Bestattung getroffen wurden, haben -nach meine Einschätzung- die anderen Bevollmächtigten nicht das Recht, hier einzuwirken.</p><p>Dennoch bleibt immer die Frage, ob es sinnvoll ist, einen so vage geäußerten Wunsch, gegen den Willen der gesamten restlichen Familie durchzusetzen. Um das beurteilen zu können, fehlen mir die Hintergründe aus Eurer zerstrittenen Familie. Jedoch bringt es mit Sicherheit mehr Einheit und Frieden, wenn man aufeinander zugeht und einen gemeinsamen Kompromiss findet.</p><p>Ein Grab (oder anonymer Beisetzungspunkt) über den sich die meisten jahre- oder jahrzehntelang ärgern ist sicherlich kein guter Ansatz für den Familienfrieden.</p><p>Letztlich wirst Du entscheiden und beurteilen müssen, wie bedeutsam diese vage Wunschäußerung dann tatsächlich war.</p><p>(1) Siehe auch Nachsatz in den Kommentaren 3 und 4.</p> 
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            <name>Undertaker TOM</name>
                    </author>
    
        <published>2010-08-27T10:19:26Z</published>
        <updated>2010-08-28T13:58:29Z</updated>
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        <title type="html">TAB-Taste</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <p>Warum gibt es eigentlich in der Umgebung des Zahlenblocks keine Tab-Taste?<br />
Ich muss oft Zahlenkombinationen eingeben, z.B. Kontonummer und Bankleitzahl und mache das auf dem Ziffernblock. Zum Springen von einem Eingabefeld ins nächste muß ich dann aber die Tab-Taste ganz links auf der Tastatur betätigen.</p> 
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        <link href="http://bestatterweblog.de/archives/Totenfuersorgerecht,-Bestattungspflicht/5134" rel="alternate" title="Totenfürsorgerecht, Bestattungspflicht" />
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            <name>Undertaker TOM</name>
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        <published>2010-08-27T14:18:07Z</published>
        <updated>2010-08-28T12:17:24Z</updated>
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        <title type="html">Totenfürsorgerecht, Bestattungspflicht</title>
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                <p>Ich schreibe mir ja seit Jahren die Finger wund und beteuere immer wieder, wie wichtig z.B. eine Bestattungsvorsorge sein kann. Dabei bin ich auch schon sehr oft auf die Frage sich widersprechender Vorstellungen eingegangen. Was passiert zum Beispiel wenn der Verstorbene bei einem Bestatter die Feuerbestattung bestellt hat und die Familie eine Erdbestattung bevorzugen würde?</p><p>Genau für diese Fälle gibt es eben die Bestattungsvorsorge, in deren Rahmen auch eine Bestattungsverfügung unterzeichnet wird, die das Totenfürsorgerecht dem Bestatter überträgt.</p><p>Hierzu schreibt uns Leser Schröder das Gleiche noch einmal in wohlgesetzten Worten:</p><blockquote>Maßgeblich für die Bestattungsart und den Bestattungsort ist der Wille des Verstorbenen. Ist dieser nicht bekannt, bestimmen die Angehörigen. Das Totenfürsorgerecht ist ein Ausfluss familienrechtlicher Beziehungen. Gleichrangige Totenfürsorgeberechtigte wie z. B. Geschwister müssen sich einig sein. Anderenfalls muss eine gerichtliche Entscheidung ergehen. Das Totenfürsorgerecht kann jeder beliebigen Person (z. B. ein<br />
em bestimmten Kind oder dem Bestatter im Rahmen der Bestattungsvorsorge)schriftlich übertragen werden. Die anderen Familienmitglieder sind dann außen vor.<br />
Bitte Totenfürsorgerecht und Bestattungspflicht (Landesbestattungsgesetze) nicht verwechseln!</blockquote> 
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        <link href="http://bestatterweblog.de/archives/Vorsicht-Captain,-die-Karanken-greifen-an!/5113" rel="alternate" title="Vorsicht Captain, die Karanken greifen an!" />
        <author>
            <name>Undertaker TOM</name>
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        <published>2010-08-24T08:06:20Z</published>
        <updated>2010-08-28T06:44:51Z</updated>
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        <title type="html">Vorsicht Captain, die Karanken greifen an!</title>
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                <blockquote>Machen Sie mit uns jetzt den unabhängigen Vergleich für eine private Karankenversicherung. </blockquote><p>Is' klar, zu Euch hab' ich Vertrauen.</p> 
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        <link href="http://bestatterweblog.de/archives/Finale-ist-in-Forchheim-mit-dabei/5131" rel="alternate" title="&quot;Finale&quot; ist in Forchheim mit dabei" />
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            <name>Undertaker TOM</name>
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        <published>2010-08-27T08:27:33Z</published>
        <updated>2010-08-27T19:30:39Z</updated>
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        <title type="html">&quot;Finale&quot; ist in Forchheim mit dabei</title>
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                <p>Es ist eine besondere Freude für mich, daß die beiden Künstler Jenny Meyer und "Deiner von Damals" ihre Teilnahme am Bestatterweblog-Treffen in Forchheim zugesagt haben. </p><p>Mehr über ihr Programm "Finale" gibt es <a href="http://bestatterweblog.de/index.php?serendipity[action]=search&amp;serendipity[searchTerm]=finale&amp;serendipity[searchButton]=%3E">hier im Bestatterweblog zu lesen.</a></p><p>Eventuell können sie sogar noch ihren Gitarrenmann überreden, auch noch mitzukommen...<br />
Dann dürfen wir uns sicherlich auf Ausschnitte aus ihrem Programm und andere Kleinode freuen.</p><p>Auf jeden Fall wird "Deiner von Damals" den Text "Schneewittchen einst im Sarge lag" vortragen, ein Hochgenuss, der auf den bisherigen Live-Veranstaltungen immer ein großes Echo hatte.</p><p>Wir dürfen uns also auf das Abendprogramm am Samstag ganz besonders freuen.</p> 
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            <name>Undertaker TOM</name>
                    </author>
    
        <published>2010-08-27T10:23:38Z</published>
        <updated>2010-08-27T17:24:07Z</updated>
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        <title type="html">Rätsel um den Ötzi</title>
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                <p>Ich bin ja überzeugt, daß der Ötzi gar nicht tot ist, zumindest begegnet mir hier im Ort immer wieder die Lydia und Lydia hat zu lange und zu oft im Sonnenstudio gelegen...</p><p>Aber ganz ernsthaft beschäftigt sich "Die Presse" mit der Frage, ob der Ötzi an seinem Fundort gemördert wurde oder ob der (CSI ick hör' dir trapsen) Fundort nicht gleich dem Tatort ist.</p><p><a href="http://diepresse.com/home/science/590076/index.do?_vl_backlink=/home/index.do">Hier kann man den von Leser Kimo gefundenen Artikel online nachlesen.</a></p> 
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            <name>Undertaker TOM</name>
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        <published>2010-08-26T15:03:02Z</published>
        <updated>2010-08-27T08:31:48Z</updated>
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        <title type="html">Bestattungswagen driftet</title>
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                <p>Leser Thomas hat dieses Video für uns gefunden:<br />
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</p> 
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        <link href="http://bestatterweblog.de/archives/Ouzo-und-Trinkgeld/5114" rel="alternate" title="Ouzo und Trinkgeld" />
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            <name>Undertaker TOM</name>
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        <published>2010-08-24T10:26:42Z</published>
        <updated>2010-08-27T07:45:55Z</updated>
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        <title type="html">Ouzo und Trinkgeld</title>
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                <p>Wir kommen gerade vom Mittagessen wieder zurück. Antonia, Sandy und ich haben uns Gyros mit Gedöns geleistet und weil der Grieche nicht hinter der Theke schabt und sein Schabefleisch an stehende Kundschaft verscherbelt, wie Ashkay der Türke, muß man sich reinsetzen, ein bißchen warten und bedienen lassen.</p><p>Da dienstags Gyros-Tag ist, muß man bei Alexis-Christos aber gar nicht viel mehr bezahlen, als bei Ashkay.</p><p>Vor zwei Wochen waren wir schon einmal dort und an diesem Tag machte die Rechnung mit Getränken und der zweiten Portion Taramas für Antonia 27,50 Euro.<br />
Das junge Mädchen, welches uns bediente, hatte seinen Job sehr gut gemacht, war flink und freundlich, aufmerksam und höflich und so hatte es sich meiner Meinung nach ein Trinkgeld verdient.  Nun gehen ja bezüglich des Trinkgeldes die Meinungen auseinander, aber ich gebe meistens ein gutes Trinkgeld.<br />
In dem Fall passte es doch ganz gut, daß ich dem Mädchen 30 Euro aufs Tablett mit der Rechnung legte und dann sagte: "Stimmt so."</p><p>Doch die Bedienung schüttelte nur kurz den Kopf, legte mir meine 2,50 Euro Wechselgeld auf den Tisch und meinte leise: "Darf ich sowieso nicht behalten, nimmt sich alles der Chef."</p><p>Na ja.<br />
Eigentlich gebe ich das Trinkgeld ja als kleine Belohnung für den Service am Tisch und den hat ja nunmal das Mädchen geleistet und nicht der Wirt. Außerdem ist doch das Trinkgeld irgendwo Bestandteil der Entlohnung und die Bedienungen kalkulieren damit oder spekulieren darauf. Jedenfalls werden sie ja meistens so mies bezahlt, daß sie ohne das Trinkgeld gar nicht herum kämen.</p><p>Wie gesagt: Heute waren wir wieder bei Alexis-Christos und dieses mal bediente er uns selbst. Da konnte ich dann, ohne das Mädchen zu kompromittieren den Griechen fragen: "Sag mal, die Gemüsefrau hat mir erzählt, Du würdest Deinen Angestellten das Trinkgeld wegnehmen, stimmt das?"</p><p>"Die alte Gurkenschlampe soll doch ruhig sein, was weiß den die schon!"</p><p>"Aber stimmt das denn?"</p><p>"Ja sicher. Weißt Du, in keinem deutschen Restaurant bekommst Du noch einen Schnaps auf Rechnung des Hauses, aber bei mir erwarten die das einfach, daß ich immer noch für jeden einen Ouzo hinstelle. Genau dafür nehme ich das Trinkgeld. Alles was in einem Monat an Trinkgeld rein kommt, das nehme ich um beim griechischen Großhändler Ouzo davon zu kaufen."</p><p>Finde ich nicht richtig, nee.</p> 
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        <link href="http://bestatterweblog.de/archives/Kurpfalz-Leichenverbrennung-auf-dem-Markt/5123" rel="alternate" title="Kurpfalz: Leichenverbrennung auf dem Markt" />
        <author>
            <name>Undertaker TOM</name>
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        <published>2010-08-26T06:14:56Z</published>
        <updated>2010-08-26T22:24:10Z</updated>
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        <title type="html">Kurpfalz: Leichenverbrennung auf dem Markt</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <blockquote>Am Dienstag kam ich durch das Dorf A. und mußte dort mit dem Auto an einer grünen (!!!) Ampel anhalten. Ein Polizist sperrte die Straße und dann kam ein Trauerzug von lauter Leuten in schwarzer Trauerkleidung. Okay, das kann ich noch verstehen, aber die schoben die Leiche in einen Sack gehüllt in einer Schubkarre vor sich her.<br />
Entschuldigung, aber nach der Lektüre deines Blogs hatte ich irgendwie andere Vorstellungen von Pietät.</blockquote><p>In A. war am vergangenen Wochenende "Kerb" = Kerwe = Kirchweih = Kirmes.<br />
Zum Abschluss des Festes am Montag ist es dort, wie an vielen anderen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kirchweihtraditionen">Orten mit ähnlicher Tradition</a>, üblich, daß eine Stohpuppe in Frauenkleidern, die Kerweschlumbel, feierlich "zu Grabe" getragen bzw. auf dem Festplatz verbrannt wird.</p><p> Es handelte sich also nicht um eine echte Beerdigung, sondern um ein nachgestelltes Treiben.</p><p>Du hast Glück, daß Du nicht im Fränkischen warst, dort wird in manchen Orten der Besoffenste zur "Kärwasau" gekürt und vor den Augen aller symbolisch geschlachtet. Dabei wird dann mit echten Schweineohren und -schwänzen um sich geworfen.</p> 
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        <link href="http://bestatterweblog.de/archives/Kommentarabo/5122" rel="alternate" title="Kommentarabo" />
        <author>
            <name>Undertaker TOM</name>
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        <published>2010-08-25T20:48:53Z</published>
        <updated>2010-08-26T15:27:41Z</updated>
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        <title type="html">Kommentarabo</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <blockquote>Hilfe, ich habe unter den Kommentaren ein falsches Kreuzchen gemacht und jetzt bekomme ich so eine Mail:<p><em>Hallo,</p><p>Sie haben bei ihrem Blog-Kommentar zu dem Eintrag "Teilnehmer Bestatterweblog-Treffen" das Abonnement neuer Kommentare gewünscht. Um dies zu bestätigen ("Double Opt In") klicken Sie bitte diesen Link:<br />
http://bestatterweblog.de/xyz...</em></p><p>Ich möchte aber keine Unterlagen!<br />
Besten Dank<br />
M.</blockquote><br />
 Wenn man bei einem besonders interessanten Thema hier im Weblog auf dem Laufenden bleiben möchte und nicht ständig nachschauen will, ob inzwischen neue Kommentare dazu eingetroffen sind, besteht die Möglichkeit, sich per E-Mail bequem die folgenden Kommentare (im Folgenden "die Folgekommentare" genannt) zusenden zu lassen.</p><p>Bevor man aber das Abonnement eingeht und die Flut der Kommentare über einen hereinbricht, versendet das System zur Sicherheit die von Dir erhaltene Mail. So ist u.a. sichergestellt, daß nicht irgendein Dritter einfach auf Deine Mail-Adresse solche Kommentarabos abschließt.</p><p>Aber es handelt sich nur um eine Benachrichtigung darüber, daß jemand bei den Kommentaren ein Abonnement wünscht.<br />
Damit wird selbst noch kein Kommentarabonnement ausgelöst.<br />
Man kann sich nach Erhalt nun in Ruhe überlegen, ob man überhaupt diese Kommentare zugesandt haben will.<br />
Will man das, klickt man auf den Link in der Mail, will man es nicht, na dann läßt man das einfach.</p><p>Es geht überdies sowieso nur darum, daß man die nächstfolgenden Kommentare zu diesem Artikel per Mail zugesandt bekäme.<br />
Da der Artikel sowieso nach kurzer Zeit aus dem Fokus der Leser verschwindet, werden dann auch keine Kommentare mehr eintreffen.<br />
Desweiteren hat man in den Kommentarbenachrichtigungen auch wiederum die Möglichkeit, das Abonnement wieder jederzeit zu beenden.</p><p>Unterlagen senden wir sowieso nicht zu.</p> 
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        <link href="http://bestatterweblog.de/archives/Herzlich-willkommen,-liebe-Neue/5125" rel="alternate" title="Herzlich willkommen, liebe Neue" />
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            <name>Undertaker TOM</name>
                    </author>
    
        <published>2010-08-26T09:27:01Z</published>
        <updated>2010-08-26T11:51:13Z</updated>
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        <title type="html">Herzlich willkommen, liebe Neue</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <p>Im Moment kommen wieder ganz viele neue Leser zum Bestatterweblog hinzu.<br />
Sie alle seien herzlich begrüßt.<br />
Ich freue mich über so viel Zuspruch und bedanke mich auch für die vielen lieben und lobenden Mails.<br />
Sehr viele Neue stellen nun Fragen, die längst abgehandelt bzw. deren Antworten den "alten" Lesern längst bekannt sind. Es ist durchaus nicht ungewöhnlich, daß ich auch auf solche immer wiederkehrenden Fragen nochmals antworte, vor allem wenn auf irgendeine Weise doch noch ein neuer Aspekt beleuchtet wird.<br />
Aber jedem sei dringend empfohlen, die Suchfelder in der Seitenleiste und den Punkt "Info" im Menü rechts zu bemühen. Insbesondere die Google-Suche in der Seitenleiste durchsucht auch Kommentare und liefert oft noch weiterreichende Ergebnisse als die bloginterne Suche obendrüber.</p> 
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        <link href="http://bestatterweblog.de/archives/Aquamation/5111" rel="alternate" title="Aquamation" />
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        <published>2010-08-24T05:43:35Z</published>
        <updated>2010-08-26T11:44:29Z</updated>
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        <title type="html">Aquamation</title>
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                <p>Was übrig bleibt sind ein hervorragender Flüssigdünger und die Knochen. Ausprobiert habe man das mit Schweineleichen und dabei herausgefunden, daß es bei 93° C am besten funktioniert.<br />
Um was es geht? Um die "Aquamation". Das ist ein vierstündiger Kochprozess bei dem Verstorbene in Wasser und Kaliumcarbonat gekocht werden.</p><p>John Humphries, der Leiter von "Aquamation Industries" in Gold Coast, Queensland, Australien, der das Verfahren entwickelt hat, weiß noch einiges über sein neues Verfahren zu erzählen. </p><p><a href="http://www.newscientist.com/article/dn19333-dissolving-your-earthly-remains-will-protect-the-earth.html?DCMP=OTC-rss&amp;nsref=online-news">Hier</a> und <a href="http://www.gizmodo.de/2010/08/23/aquamation-die-oko-beerdigung.html#more-57389">hier</a> kann man mehr nachlesen.</p><p><small>gefunden von Stefan u.a.</small></p> 
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            <name>Undertaker TOM</name>
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        <published>2010-08-24T16:03:12Z</published>
        <updated>2010-08-25T22:12:18Z</updated>
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        <title type="html">Verwaist?</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <p>Können Eltern verwaist sein ohne daß sie Waisen sind?<br />
Der Meinung ist zumindest "Die Zeit", die da schreibt:</p><blockquote>Wie kann der Trauer im Klinikalltag Platz eingeräumt werden? Im Virchow-Krankenhaus in Berlin gibt es einen Raum, in dem verwaiste Eltern ihr totes Kind verabschieden können.</blockquote><p>...und damit den Artikel <a href="http://www.zeit.de/gesellschaft/familie/2010-08/tote-babys-abschied">"Abschied vom toten Baby"</a> einleiten.</p> 
            </div>
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        <link href="http://bestatterweblog.de/archives/Teilnehmer-Bestatterweblog-Treffen/5119" rel="alternate" title="Teilnehmer Bestatterweblog-Treffen" />
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            <name>Undertaker TOM</name>
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        <published>2010-08-25T08:27:36Z</published>
        <updated>2010-08-25T19:25:05Z</updated>
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        <title type="html">Teilnehmer Bestatterweblog-Treffen</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <p>Gerade habe ich einmal nachgezählt, bis jetzt haben sich 35+ Personen für das Bestatterweblog-Treffen angemeldet.<br />
Das Pluszeichen steht für 2-3 Wackelkandidaten.<br />
Wer auch noch wackelt und jetzt damit aufhören möchte, der soll sich doch bitte jetzt bald anmelden.</p><p>Für denjenigen mit der weitesten Anreise gibt es eine kleine Belohnung.</p><p>Wer noch Mitfahrgelegenheiten bietet oder sucht: schaut ins Forum, da ist der beste Platz für sowas.</p> 
            </div>
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            <name>Undertaker TOM</name>
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        <published>2010-08-21T10:14:55Z</published>
        <updated>2010-08-25T17:27:04Z</updated>
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        <title type="html">Google Kloview</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <p>Im Sanitärbereich für Kunden, Abteilung Damen, hängt ein kleiner Duftspender über der Tür. Dieser kleine Apparat hat einen Bewegungssensor und versprüht beim Öffnen der Tür einmal kurz einen Hauch von Meeresbrise. Danach fällt er wieder in Tiefschlaf und harrt des nächsten Besuchers, oder um genau zu sein: der nächsten Besucherin.</p><p>Diesem Harren verleiht das klein Teil durch das Blinken eines kleinen grünen Lämpchens Ausdruck: "Hallo ich harre so vor mich hin und meine Batterie ist dolle voll."</p><p> Der Kundin Frau Hoppinger-Lehmkuhl war dieses aufdringlich grün blinkende Harren dann doch etwas zu viel und sie kommentierte einen Besuch unserer keramischen Sitzabteilung anschließend mit den Worten: "Sie müssen aber nicht glauben, daß ich das Google-Teil über der Tür nicht gesehen habe. Aber was soll ich sagen? Man wird ja heute überall überwacht. Hauptsache der kann nicht in die Kabinen reingucken."</p><p>Nee, kann er nicht. Da haben wir Unterwasserkameras von Google Kloview.</p> 
            </div>
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            <name>Undertaker TOM</name>
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        <published>2010-08-19T10:32:41Z</published>
        <updated>2010-08-25T15:09:10Z</updated>
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        <title type="html">In New York stapeln sich die Urnen</title>
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                <blockquote>In New York City gibt es kaum noch freie Grabstätten. Die Preise für die letzte Ruhestätte schießen nach oben wie jene für Vorstadthäuser auf dem Höhepunkt der Immobilienblase. Ein Friedhof geht sogar dazu über, Urnen übereinander zu türmen.</blockquote><p>schreibt der Kölner Stadtanzeiger.</p><p><a href="http://www.ksta.de/html/artikel/1281431635570.shtml">Hier kann man den ganzen Artikel lesen.</a></p> 
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            <name>Undertaker TOM</name>
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        <published>2010-08-22T07:33:24Z</published>
        <updated>2010-08-25T14:59:56Z</updated>
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        <title type="html">Ist Österreich geteilt?</title>
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                <p>"Ach, das ist ja gut, daß ich Sie treffe. Sagen Sie mal, haben Sie nicht Arbeit für meinen Sohn?"</p><p>"Eigentlich suchen wir im Moment niemanden."</p><p>"Der ist ja gelernter Speditionskaufmann. Also das erste Lehrjahr hat er fast fertig gehabt, bis auf 8 Monate, die fehlen ihm noch und dann haben die sich im, wie sagt man da so, gegenseitigen Einvernehmen getrennt. Der ist also nicht gekündigt worden; ist ein guter Junge."</p><p>"Wie gesagt, wir suchen derzeit niemanden."</p><p>"21 ist er jetzt und der kann viel. Der Jochen hat mit sogar gestern die Küchenwaage aufgehängt. Das kann der, da staunen Sie, jaja, so ist der Jochen."<br />
  "Wir brauchen niemanden."</p><p>"Ach, da kommt'er ja gerade. Joooohochennnn! Komm mal ebend her!<br />
Guck mal, der Mann hier hat Arbeit für Dich. Steh gerade, benimm Dich!<br />
Setzt Dich mal hin! So, ich geh mal ebend weg, dann können Sie sich unterhalten."</p><p>"Tut mir leid, aber ich glaube, Ihre Frau Mutter hat da was falsch verstanden. Wir suchen derzeit niemanden."</p><p>"Ich hab schon 56 Bewerbungen geschrieben, am PC."</p><p>"Ja, es ist schwer, heute was zu finden, aber Sie sind jung, Sie sollten sich tüchtig weiter bewerben und nicht nur aufs Arbeitsamt verlassen; auch mal auf Firmen zugehen und im Internet umschauen. Wieso hat Ihr Ausbildungsbetrieb sich von Ihnen denn getrennt?"</p><p>"Das ist weil ich dort gedisst worden bin."</p><p>"Wie bitte?"</p><p>"Ja, wegen dem Mobbing."</p><p>"Ach was."</p><p>"Ja, ehrlich Mann, wegen dem da aus dem Islam."</p><p>"Aha."</p><p>"Ja, der Kaydan is' ja aussem Islam und Sie wissen doch wie das so ist, die werden überall bevorzugt. Bei denen traut sich keiner was. Ich hatte da voll die Arschkarte gezogen."</p><p>"Aha."</p><p>"Kaydan hier, Kaydan da, Kaydan ist ein Guter Mann! So ging das von morgens bis abends und ich, ich war nur voll der Arsch. Kaydan kann sogar besser Deutsch als Sie, haben die gesagt, Kaydan is' schneller am PC und Kaydan is' natürlich auch freundlicher. Voll das Mobbing!"</p><p>"Aha."</p><p>"Dann gleich der Rausschmiss, nur wegen dem bißchen Schweineblut."</p><p>"Schweineblut?"</p><p>"Ja, hab ich inne Pumpgun gemacht, also jetzt keine echte, so eine wo man Wasser mit spritzen kann; und dann hab ich dem seinen Ford mit Schweineblut mal so richtig vollgesaut. Hehehe..."</p><p>"Sowas macht man doch aber auch nicht."</p><p>"Der ist bevorzugt worden, weil'er aussem Islam kommt."</p><p>"Der kommt aus dem Islam?"</p><p>"Ja sicher, sach ich doch."</p><p>"Wo liegt denn der Islam?"</p><p>"Keine Ahnung, ich denke mal da unten irgendwo. So bei Asien in der Nähe."</p><p>"Und wie heißt denn die Hauptstadt vom Islam?"</p><p>"Na hören'se mal, das weiß doch jeder, die heißt Mekka."</p><p>"Mekka ist die Hauptstadt vom Land Islam?"</p><p>"Nich? Ja gut, dann vielleicht Kuweit, oder? Nu' sagen'se, Kuweit is' richtig, oder?"</p><p>"Und wie ist es denn da im Islam, wie sieht's da aus?"</p><p>"Flach, also vor allem isser flach, wegen der Wüste und den Pyramiden und dem ganzen Zeug. Die haben ja auch voll viel Öl."</p><p>"Ach, so ein Land gibt es? Und wer wohnt da alles?"</p><p>"Die Taliban, sonst keiner, die anderen sind alle hier."</p><p>"Wie heißen denn die Leute, die von da kommen."</p><p>"Türken!"</p><p>"Und kamen die nicht früher aus der Türkei?"</p><p>"Ja, stimmt schon, jetzt wo Sie das so sagen. Aber vielleicht ist die Türkei nur ein Teil vom Islam, keine Ahnung."</p><p>"Was sprechen die denn da für eine Sprache?"</p><p>"Türkisch - und Islamistisch, glaub ich jetzt wenigstens, ganz sicher bin ich nicht."</p><p>"Und warum kommen so viele Türken hier zu uns?"</p><p>"Wegen dem Krieg, da is' doch immer Krieg."</p><p>"Aber es fahren doch immer ganz viele Leute in die Türkei in Urlaub. Dann kann da doch kein Krieg sein."</p><p>"Hmm, is' vielleicht ne andere Türkei. Is' doch bei Spanien auch so, da gibt's Spanien wo die Spanier wohnen und Spanien mit Strand."</p><p>"Ist dieses Land weit weg?"</p><p>"Wie jetzt Spanien?"</p><p>"Nein, das Land von dem Sie erzählt haben, der Islam."</p><p>"Nee, nich weit."</p><p>"Liegt aber trotzdem bei den Pyramiden und in Asien?"</p><p>"Ja genau, is' nicht so weit."</p><p>"Weiter als Österreich?"</p><p>"Gibt's das noch?"</p><p>"Ob es Österreich noch gibt?"</p><p>"Ja, da war doch was. Sie wollen mich doch jetzt testen oder was. Da war doch was mit dem einen da. Warten Sie mal, ich hab's gleich. Der mit dem Schnurrbart, hieß der nicht Hitler oder so? Haben wir viel in der Schule drüber gehört, deshalb muß man doch die Juden so verehren."</p><p>"Österreich gibt's noch."</p><p>"Dann war das so ein anderes Land, aber auch da irgendwo, nech? Irgendwas war da doch mit dem Hitler, eins von den Ländern ist dann doch irgendwie so geteilt worden."</p><p>"Also, wie gesagt, wir haben keine Stelle frei; war aber trotzdem nett mit Ihnen zu plaudern."</p><p>"Schade."</p><p>"Aber nicht aufhören mit den Bewerbungen."</p><p>"Nee, mach ich nich'."</p><p>"Aber nicht bei uns bewerben, nicht wahr, wir haben ja jetzt schon miteinander gesprochen."</p><p>"Is' gut."</p> 
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            <name>Undertaker TOM</name>
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        <published>2010-08-25T08:09:19Z</published>
        <updated>2010-08-25T12:49:56Z</updated>
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        <title type="html">Anmeldung im Forum</title>
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                <p>In den letzten beiden Wochen haben sich sehr viele Leute im Forum zum Bestatterweblog angemeldet.<br />
Gleichzeit stieg auch die Zahl der Fake-Anmeldungen stark an. So kann es durchaus sein, daß der eine oder andere immer noch auf seine Freischaltung wartet.</p><p>Das betrifft in erster Linie diejenigen, die sich Usernamen wie "wtzauakooopilll" ausgesucht haben.<br />
Solche kryptischen Namen habe ich gar nicht erst freigeschaltet, weil der Spam immer mit solchen Usernamen kommt.</p><p>Durch die Fülle von "hsurzzzzzrt"-Anmeldungen ist auch die eine oder andere mit einem normalen Namen hängen geblieben. In diesem Fall genügt eine kurze Nachricht mit dem Usernamen an mich oder einfach eine erneute Anmeldung.</p><p>Den Link zum Forum findet man leicht in der Seitenleiste.</p> 
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