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            <name>Undertaker TOM</name>
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        <published>2010-03-12T10:28:00Z</published>
        <updated>2010-03-13T00:06:55Z</updated>
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        <title type="html">Ich bin sehr talentiert</title>
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                <p>Laut Frau Büser bin ich sehr talentiert!</p><p>"Chef, niemand ist so talentiert wie Sie! Keiner bringt es sonst fertig, beim Einschenken einer einzigen Tasse Kaffee so eine Sauerei zu veranstalten."</p> 
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            <name>Undertaker TOM</name>
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        <published>2010-03-12T07:47:16Z</published>
        <updated>2010-03-12T18:25:52Z</updated>
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        <title type="html">Kopf-Tisch-Schaum</title>
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                <p>Eine Leserin hätte gerne das schon mal in einem Kommentar verlinkte Bild vom "Kopf-Tisch-Schaum".<br />
Hat da zufällig jemand eine Quelle?</p><p>Ich habe nur Anti-Troll-Spray im Angebot:</p><p><img src="http://bestatterweblog.de/uploads/sm258trollsprayyp9.jpg" alt=""  /></p> 
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        <link href="http://bestatterweblog.de/archives/Bitte-keine-Feuerbestattung/4473" rel="alternate" title="Bitte keine Feuerbestattung" />
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            <name>Undertaker TOM</name>
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        <published>2010-03-12T07:37:55Z</published>
        <updated>2010-03-12T20:19:43Z</updated>
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        <title type="html">Bitte keine Feuerbestattung</title>
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                <p>Mr. Wrinkle hatte eigens verfügt, daß er dereinst mal keine Feuerbestattung will:</p><p><!-- xhtml clean youtube --><object type="application/x-shockwave-flash" width="320" height="265" data="http://www.youtube.com/v/_-Vf0B-kqFE&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/_-Vf0B-kqFE&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b" /><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/_-Vf0B-kqFE&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param></object><!-- /xhtml clean youtube -->

<!-- <object width="320" height="265"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/_-Vf0B-kqFE&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/_-Vf0B-kqFE&hl=de_DE&fs=1&color1=0x5d1719&color2=0xcd311b" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="320" height="265"></embed></object> -->

</p><p><small>gefunden von Michael S.</small></p> 
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            <name>Undertaker TOM</name>
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        <published>2010-03-12T07:23:00Z</published>
        <updated>2010-03-12T21:47:06Z</updated>
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        <title type="html">Die Kuckucksuhr -II-</title>
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                <p>Die meisten Leser des Bestatterweblogs kennen ja Frau Birnbaumer-Nüsselschweif bereits, wer sie noch nicht kennt, der wird sie schon noch kennenlernen. Es genügt zunächst, Folgendes zu wissen: Die kinderlose, etwas dralle und omnipräsente Frau Birnbaumer-Nüsselschweif ist Mitglied des kirchlichen Mütterkreises, Vorsitzende der Afrika-Gruppe und Mitglied in weiteren wenigstens 20 Vereinen. Unter dem Deckmäntelchen, für jeden Hilfsbedürftigen nur das Beste zu wollen, hat die Birnbaumer allerdings nur im Auge, sich selbst als lebendig gewordener Schleimauswurf von Mutter Theresa und nachgerade als deutsche Multiinkarnation des Dalai Lama darzustellen.</p><p>Wenn irgendwo Geld für ein Jugendhaus gesammelt wird, dann helfen da ganz viele mit, in der Zeitung sieht man später nur die Birnbaumer-Nüsselschweif. Sie ist es, die morgens vor der Schule patrouilliert, um durch ihre viertelstündige Präsenz sowohl Kinderschänder, Drogendealer, als auch potentielle Amokläufer einzuschüchtern. Und sie ist es auch, die dem "Sicherheitskomitee zur Verbietung offener Flammen beim Martinsumzug" vorsteht und die gerne auch mal mit einem umgehängten Plakat vor der einzigen Raucherkneipe gegen den Nikotinmißbrauch protestiert.</p><p> Jetzt steht sie mir also an der Wohnungstür der Mandels gegenüber und wird von Frau Mandel schon erwartet. Denn die Birnbaumer-Nüsselschweif ist diejenige, die im Auftrag der Kirchengemeinde die nicht mehr benötigte Kleidung des verstorbenen Herrn Mandel abholen soll.</p><p>Ich nicke ihr nur kurz und kühl zu und gehe an ihr vorbei. Und während Frau Mandel hinter mir die Tür schließt, höre ich, wie die Birnbaumer-Nüsselschweif begeistert juchzt: "Ach, was ist das denn da für eine schöne Kuckucksuhr, die ist ja supersüß, die wollen Sie doch bestimmt auch nicht mehr, oder? Die geben Sie auch her, oder nicht?"</p><p>Pietätlose, habgierige Fettschlampe, schießt es mir durch den Kopf und denselben noch eine ganze Weile schüttelnd fahre ich zum Büro.</p><p>Gut, ich kenne das ja nur zur Genüge, kaum ist jemand tot -manchmal lebt er auch noch so gerade eben so ein bißchen vor sich hin- da sind immer schon die Aasgeier da und kreisen über der vermeintlichen Beute und dabei handelt es sich nicht um den Kadaver des Verstorbenen, sondern um die ganzen vielen kleinen Habseligkeiten, die er hinterlassen hat oder wird.</p><p>Kennt noch jemand diese kleinen Plastikharken mit etwa ein Meter langem Stiel? Man benutzt(e) die, um die Fransen eines Teppichs immer schön in redlich-deutschem Gleichstrich zu halten. Um so eine doofe Plastik-Fransenharke entbrannte in einem unserer Beratungsräume einmal ein Streit unter den Hinterbliebenen. Die einen waren der Meinung, daß derjenige, der den Teppich bekommt, logischerweise auch die Harke beanspruchen darf und die anderen vertraten den Standpunkt, daß es ja wohl sonnenklar sei, daß alles gerecht geteilt werden müsse und einer den Teppich und der andere die Harke bekommen müsse.<br />
Wenn man mich fragt, ich hätte den Teppich bevorzugt, aber mich fragt ja keiner und so stritten sich die Leute in vollkommene Rage und zankten sich mit hochroten Köpfen um eine Plastikharke für 3 Euro 50.<br />
Merke: Für jeden Firlefanz gibt es einen passenden Aasgeier.</p><p>Doch zurück zu Frau Mandel und ihrem toten Schorsch.</p><p>Dank des glücklichen Umstands, daß ich Pfarrer und Friedhofsamt rasch erreicht hatte, konnte die Beerdigung schon drei Tage nach dem plötzlichen Herztod von Georg Mandel stattfinden. Am Morgen des Beerdigungstages kam Frau Mandel zu uns ins Haus und besuchte ihren "Schorschi", der in einem unserer Aufbahrungsräume auf seinen Abtransport zum Friedhof wartete.</p><p>"Ach, Schorschi, was machst'e denn? Jetzt liegst du da und ich hab' die ganze Scheiße am Backen. Komm her, ich kämm' dich noch mal, damittu auch schön die Haare fein hast, Schorschilein."</p><p>Ich ließ Frau Mandel mit ihrem Schorsch alleine und nach einer guten halben Stunde kam sie dann heraus, ein leichtes Lächeln lag auf ihren Lippen und ich konnte sehen, daß sie Abschied genommen hatte.<br />
Als wir wenig später den Deckel auf den Sarg machten, schien es mir fast so, als würde auch Schorsch ein wenig lächeln.</p><p>Zur Beerdigung an sich gibt es nichts Besonderes zu berichten. Gut zwei Dutzend Leute waren gekommen, die meisten davon Nachbarn. "So nimm denn meine Hände", das Ave Maria, eine gut vorgetragene Standardrede vom Pfarrer und dann drei Schaufeln Sand auf den Deckel, das war's.</p> 
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            <name>Undertaker TOM</name>
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        <published>2010-03-12T07:20:00Z</published>
        <updated>2010-03-12T11:50:22Z</updated>
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        <title type="html">Auch Du kannst Totengräber sein!</title>
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                <p>Ja, auch Du kannst ein Totengräber sein, zumindest in dem Spiel "Mr. Jones Graveyard Shift", das Meike entdeckt hat.<br />
<a href="http://www.bigfishgames.com/download-games/6002/mr-jones-graveyard-shift/index.html">Hier unter diesem Link</a> bekommt man weitere Informationen über das knapp 7 Dollar teure Spiel, das es für PC und Mac gibt. Dort findet man auch eine kostenlose Testversion, Screenshots und ein Video.</p><p><img src="http://bestatterweblog.de/uploads/screen3.jpg" alt=""  /></p> 
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            <name>Undertaker TOM</name>
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        <published>2010-03-12T06:36:00Z</published>
        <updated>2010-03-12T16:54:28Z</updated>
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        <title type="html">Kondolenzbriefe an das Bestattungshaus</title>
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                <blockquote>In einer Traueranzeige las ich heute: Kondolenzbriefe bitte ausschließlich an das Beerdigungsinstitut Meier.<br />
Wollen die Leute keine persönlichen Briefe? Das Institut wirft die Karten doch weg.</blockquote><p>Nein, das Institut sammelt die Karten und überreicht sie dann anschließend den Angehörigen.<br />
Entweder möchten sich die Angehörigen einfach nicht mit dem täglichen Posteingang belasten oder aber sie wohnen eventuell weit voneinander entfernt auswärts und wünschen zur Vereinfachung eine zentrale Stelle, bei der die Post eingeht.</p> 
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        <published>2010-03-12T05:59:49Z</published>
        <updated>2010-03-12T10:31:14Z</updated>
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        <title type="html">Todesanzeigen und Beerdigungskalender</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <blockquote>Kurze Frage: Bei uns in der Tageszeitung gibt es Totenanzeigen. Daneben ist immer ein Kasten in dem die Beerdigungen des Tages angekündigt sind.Nun fällt mir auf, dass die Namen auch über Tage hinweg nicht übereinstimmen. Das h. manche Namen tauchen dort zwei drei Tage später wieder auf, andere nicht, dafür stehen dort aber oft Namen von Leuten, die vorher garnicht in der Zeitung waren. Kannst du mir das erklären?</blockquote><p>In vielen Städten werden als besonderer Service von den Friedhofsverwaltungen die Termine der täglichen Beerdigungen und Trauerfeiern der Tageszeitung mitgeteilt.<br />
Traueranzeigen hingegen werden von den Angehörigen gegen nicht zu knappe Bezahlung bei den Zeitungen in Auftrag gegeben.</p><p>Möchte man auf eine Zeitungsanzeige verzichten, so kann der Name des Verstorbenen dennoch in der täglichen Terminübersicht auftauchen. Andersherum kann es sein, daß die Familie zwar eine Anzeige aufgegeben hat, aber die Nennung in der täglichen Terminübersicht nicht möchte. Man kann das nämlich auch "abbestellen".</p> 
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            <name>Undertaker TOM</name>
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        <published>2010-03-11T10:10:41Z</published>
        <updated>2010-03-12T21:19:50Z</updated>
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        <title type="html">Beratungsresistent</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <p>Manchmal bräuchte man eine gepolsterte Stelle an der Wand, auf die man so ein paar mal den Kopf aufschlagen lassen kann, ohne sich zu verletzen. Ich gehe am Büro vorbei und höre wie Frau Büser ins Telefon sagt:</p><p>"Nein, die Einäscherung muß schon im Krematorium gemacht werden, das geht nicht bei Ihnen zu Hause."</p><p>Mehr muß ich gar nicht hören, um zu wissen, daß da ein völlig beratungsresistenter Kunde am Telefon ist.</p><p>Ich war bei einem älteren Ehepaar und just während ich da mit denen sitze, kommt auch der örtliche Elektromann, um nach der defekten Spülmaschine zu schauen. Wir lassen uns durch den Handwerker nicht weiter stören bis der Handwerker dann sagt: "So, Frau Sowieso, ich habe mir das jetzt mal angeschaut. Die Maschine ist 20 Jahre alt und die ganze Elektronik ist durchgeschmort. Da lohnt es sich nicht, das Ding zu reparieren, das wird teurer als 'ne neue Maschine. Und gucken Sie mal, Sie haben hier eine 45er Maschine, also 'ne ganz schmale. Neben der Maschine ist aber noch Platz, da ist ja bloß 'ne Stange für zum Handtücher aufzuhängen. Wir könnten also locker 'ne ganz normale Maschine nehmen, die sind viel billiger und die gibbet auch in stromsparend. Platz für die Handtücher für zum Aufhängen wär' trotzdem noch."</p><p>Der Handwerker macht die Rentner also darauf aufmerksam, daß eine schmale Maschine viel teurer wäre und nach seinen Unterlagen, die er den Rentner vorlegt, auch noch doppelt so viel Strom und Wasser verbraucht. Und was machen die Rentner? Sie schlagen sein Angebot für eine 399-Euro-Maschine aus und nehmen eine schmale für 899 Euro. Begründung: Wir sind doch schon so alt, da bekommen wir so eine große Maschine nie voll, für die kleine brauchen wir ja schon eine ganze Woche...</p><p>"Nein, für Sie kommt ein Empfänger von XY-Sat nicht in Frage, Sie haben doch nur einen Kabelanschluss, da können Sie den gar nicht verwenden", sagt ein Verkäufer im Elektromarkt zu einem älteren Herrn. Der aber sagt: "Egal, mein Sangesbruder Egon hat den auch und der ist sehr zufrieden! Ich nehm' den trotzdem."</p><p>Unser Onkel hat einen Computer, aber kein Internet, infolgedessen auch keinen Router und kein WLAN. Da kannst Du reden wie ein Wasserfall, mit Engelszungen predigen, der kauft sich trotzdem eine WLAN-Festplatte und einen WLAN-Drucker und ruft dann abends an: "Du mußt kommen und mir das anschließen, das geht alles gar nicht!"</p><p>Ich sage zu einer Kundin: "Dieser Sarg ist für Erdbestattungen nicht geeignet. Auf dem Waldfriedhof haben wir sehr nassen, schweren Boden, da verrottet der Sarg so schnell und bricht uns dann in ein paar Monaten schon zusammen."</p><p>Sie sagt: "Gut, dann nehm ich den."</p><p>Man wiederholt seine ganze Rede, erklärt es nochmals ausführlich, die Kundin bleibt dabei. Dann läßt man sich das auch noch unterschreiben; nicht, daß da dann hinterher die Klagen kommen...</p><p>"Ich bestehe auf diesem Sarg, Sie wollen mir bloß was Teures verkaufen!"</p><p>Und was passiert? Nach acht Monaten steht die Frau flennend im Laden und gibt uns die Schuld weil das Grab jetzt schon so stark eingesunken ist. "Ach, der arme Hugo, jetzt ist sein schöner Sarg bestimmt kaputt!"</p> 
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            <name>Undertaker TOM</name>
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        <published>2010-03-11T08:50:23Z</published>
        <updated>2010-03-12T00:03:29Z</updated>
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        <title type="html">Wolle' Särge kaufe?</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <blockquote>GUTENTAG.<br />
 <br />
ich melde mich aus türkei und ich möchte ihn ein super angebot machen wenn sie intresse haben kann ich ihn sarg besorgen was für model sie wünschen. und das für wennig preis. ich habe hier ein firma wir bauen das ich kann ihn sofort ein katalog schicken oder wir können zusammen arbeiten sie nehmen mir bestellung und wir sind partner was ich verkaufe bezahle ich ihnen dazu pramier ich erwarte von ihn antwort<br />
 <br />
mit freudlichen grüsse<br />
 <br />
s.</blockquote> 
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            <name>Undertaker TOM</name>
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        <published>2010-03-11T08:46:21Z</published>
        <updated>2010-03-11T12:44:46Z</updated>
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        <title type="html">Kuckucksuhr - in eigener Sache-</title>
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                <p>Da kommen noch einige Teile von der Kuckucksuhren-Geschichte. So jeden Tag ein Teil, hatte ich mir vorgestellt.<br />
Nun ist mir aber beim Abspeichern der dritte Teil schon heute rausgeflutscht und wohl auch per Feed schon rausgegangen.</p><p>Im Weblog konnte ich den wieder rausnehmen und brav für den 13.03. auf Halde legen.<br />
Wer sich also den Spaß nicht verderben will, der ignoriere den vielleicht schon vorliegenden dritten Teil und warte erst den zweiten ab.</p> 
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            <name>Undertaker TOM</name>
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        <published>2010-03-11T06:55:00Z</published>
        <updated>2010-03-11T18:30:20Z</updated>
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        <title type="html">Die Kuckucksuhr</title>
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                <p>Emma und Georg Mandel, genannt Emmel und Schorsch, waren schon seit über 50 Jahren verheiratet. Manchmal kann es passieren, daß man sich während einer so langen gemeinsamen Zeit schon alles erzählt hat und sich somit im Alter nicht mehr viel Neues zu sagen hat. Das was sie sich zu sagen hatten, das trugen sie sich gegenseitig in einer Art Kleinkindersprache vor.</p><p>"Hat denn der Schorschi fein Bubu gemacht?" fragte Frau Mandel, als ihr Mann vom täglichen Mittagsschlaf auferstanden und zu uns in die Küche gekommen war. Er antwortete: "Hattu lecker Käffchen für den Schorschi?"</p><p>Jaja, ich sag ja Maus zu meiner Alten und das ist allemal besser als würde ich die Begriffe andersherum verwenden, aber ansonsten bemühen wir uns doch um eine halbwegs vernünftige Sprache. Aber diese beiden alten Leute, deren Ehe kinderlos geblieben war, liebten es offenbar, auf ihre Weise zu kommunizieren und als Dritter im Bunde, nur zu Gast, um eine Bestattungsvorsorge niederzuschreiben, kommt man sich da schon ein bißchen komisch vor. "Hattu noch Essi-Essi oder willtu noch Stückele Kuchen?" fragt Frau Mandel ihren Mann und an mich gewandt: "Und Sie, möchten Sie auch noch ein Stück?" Die Bestattungsvorsorge ist ganz schnell unter Dach und Fach, was in erster Linie darauf zurückzuführen ist, daß Frau Mandel und ich schon so ziemlich alles besprochen hatten und Herr Mandel nur sagt: "Ich will das Gleiche wie meine Frau, ganz genauso, schreiben'se das auf, alles genauso."</p><p>Wieder ins Büro zurückgekehrt, tippe ich das alles in den PC, lasse es von Nadine ausdrucken, hefte die notwendigen Unterlagen an und Frau Büser ist so nett, abends auf dem Heimweg noch bei den Mandels vorbeizufahren und die Unterlagen vorzulegen. Am nächsten Tag brachte sie die unterschriebenen Vorsorgen mit.</p><p>Es vergehen vielleicht fünf oder sechs Tage, die Vorsorge war noch ganz warm, lag noch im grauen Ablagekorb rechts auf meinem Schreibtisch, da ruft uns Frau Mandel an und teilt uns mit, ihr Mann sei vergangene Nacht gestorben.</p><p>Wenig später sitze ich wieder in der Mandel'schen Küche, Frau Mandel hat es an den Beinen, sie verlässt das Haus nur selten und widerwillig, und bin erschüttert. Als Bestatter hat man tagtäglich mit dem Tod und mit Toten zu tun, aber es ist doch immer wieder eine etwas andere Situation, wenn man die Leute gekannt hat; und sei es nur, weil man mit ihnen bei einem einzigen Gespräch gelacht, gescherzt und Kuchen gegessen hat.</p><p>Frau Mandel ist fix und fertig, das kommt aber eher daher, daß ihr der plötzliche Tod ihres Mannes einen gehörigen Schreck eingejagt hat und daß ihr Schorschi ihr leid tut. Der Verlust an sich, so ist mein erster Eindruck und der würde sich später auch noch festigen, macht ihr weniger zu schaffen.<br />
Herr Mandel war bereits 86 Jahre alt und hatte in den letzten Jahren gesundheitlich sehr abgebaut. "Der konnte ja kaum noch was sehen, aber meinen Sie, der hätte sein Auto abgegeben? Der Wagen steht seit mindestens sechs Jahren angemeldet und versichert in der Garage und der Schorsch ist keinen Meter mehr gefahren. Ist dasselbe wie mit dem Haus in der Schweiz. Da waren wir vor 25 Jahren mal in Urlaub und er hat sich in den Kopf gesetzt, daß er eines Tages dort seinen Lebensabend verbringen würde. Da mußte unser ganzes Erspartes in ein Haus gesteckt werden und was war dann? Ganz einfach, wir waren zu alt und zu klapprig, um da hinzuziehen. Zweimal im Jahr haben wir uns mit der Eisenbahn auf den Weg gemacht und ein paar Tage dort verbracht, aber glauben Sie mir, das war nur Mühsal und Arbeit und hat keinen Spaß gemacht. Jetzt kann ich diese Klötze am Bein endlich abstoßen, ich fange heute schon an. Gleich kommt nämlich eine Frau von der Kirchengemeinde und holt die ganzen Klamotten vom Schorsch ab. Da gibt es bestimmt noch arme Leute, die sowas gut anziehen können. Am Besten wir suchen gleich mal einen Anzug für meinen Mann raus, damit der was Anständiges anzuziehen hat, wenn er im Sarg liegt."</p><p>Sie entscheidet sich für einen dunkelblauen Anzug, ein weißes Hemd und eine ebenfalls dunkelblaue Krawatte mit feinen silbernen Streifen. "Ganz im Vertrauen, das hat der Schorsch nur ungern angezogen, dabei sah er immer so toll aus, wenn er das an hatte. Ich meine, der merkt das doch jetzt nicht mehr, oder?"</p><p>Ich lächele und schüttele langsam den Kopf: "Nein, das merkt er nicht."</p><p>"Gut so, schließlich soll er mir ja gefallen, wenn er so daliegt. Schöner wird der bestimmt nicht, wenn er da so im Sarg liegt, da soll'er wenigstens was Hübsches an haben."</p><p>Die restlichen Formalitäten sind rasch geklärt, noch von Frau Mandels Telefon aus erreiche ich das Friedhofsamt und bekomme einen Beerdigungstermin, der auch dem Pfarrer passt, den ich praktischerweise ebenfalls problemlos erreiche. So können Frau Mandel und ich auch gleich noch die Anzeige für die Zeitung besprechen und die Blumen gemeinsam bestellen. </p><p>Wenig später stehe ich an der Wohnungstür, habe den Anzug des Herrn Mandel über dem linken Arm, meinen Aktenkoffer in der rechten Hand und Frau Mandel will mir gerade die Tür öffnen, da klingelt es.<br />
Frau Mandel sagt: "Ach, das wird die Frau von der Kirchengemeinde sein, die die Klamotten vom Schorsch abholt", sie öffnet die Tür und wer steht da vor mir?</p><p>Frau Birnbaumer-Nüsselschweif!</p> 
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            <name>Undertaker TOM</name>
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        <published>2010-03-10T19:38:01Z</published>
        <updated>2010-03-11T07:36:47Z</updated>
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        <title type="html">Celebrity death?</title>
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                <p>A celebrity death?</p><p>ACTOR COREY HAIM DIES AT 38<br />
<a href="http://deathbeeper.com/8229301.html">http://deathbeeper.com/8229301.html</a></p> 
            </div>
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        <published>2010-03-10T19:20:00Z</published>
        <updated>2010-03-11T18:32:50Z</updated>
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        <title type="html">Herzschrittmacher Krematorium</title>
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                <p>Hallo,<br />
ich habe da eine Frage zur Kremation.<br />
Stimmt es, daß ein Herzschrittmacher entfernt werden muß und wer macht das dann?<br />
Gruß</p><p><a href="http://lmgtfy.com/?q=Herzschrittmacher+Bestatterweblog">Die Antwort findest Du hier.</a></p> 
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        <published>2010-03-10T16:55:47Z</published>
        <updated>2010-03-10T19:13:49Z</updated>
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        <title type="html">Die Qual mit der Quelle</title>
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                <p>Täglich erreichen mich unglaublich viele Mails mit Fragen, Vorschlägen und Linktips.<br />
Herzlichen Dank für diese freundliche und großartige Mitarbeit!</p><p>Wenn mir jemand Fotos, Comics oder sonstige Dokumente zur Veröffentlichung schickt, dann nutzt mir das nur dann etwas, wenn auch eine nachvollziehbare Quelle angegeben ist. Ich kann beispielsweise die genialen Cartoons von Ruthe nicht einfach aus einer Mail herauskopieren und in mein Weblog stellen.</p><p>Lieber also, als die Zusendung von Material, ist mir die Nennung eines Links, den ich dann einbinden kann oder unter dem ich wegen einer Veröffentlichung nachfragen kann.</p> 
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            <name>Undertaker TOM</name>
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        <published>2010-03-10T16:53:28Z</published>
        <updated>2010-03-11T11:34:42Z</updated>
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        <title type="html">Hilfe - unsere Leichen verwesen nicht mehr!</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <p>Bei <em>Express</em> gefunden: "<a href="http://www.express.de/regional/duesseldorf/unsere-leichen-verwesen-nicht-mehr/-/2858/1198130/-/index.html">Hilfe, unsere Leichen verwesen nicht mehr</a>" - Friedhofsgärtner in Düsseldorf plädiert für längere Liegezeiten</p><p><small>gefunden von Mascha</small></p> 
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        <link href="http://bestatterweblog.de/archives/La-dama-y-la-muerte-the-lady-and-the-reaper/4456" rel="alternate" title="La dama y la muerte - the lady and the reaper" />
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            <name>Undertaker TOM</name>
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        <published>2010-03-10T16:49:30Z</published>
        <updated>2010-03-11T15:05:10Z</updated>
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        <title type="html">La dama y la muerte - the lady and the reaper</title>
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                <p>Leser Malchus hat ein Video gefunden, das einen preisgekrönten Kurzfilm zeigt.<br />
<em>La dama y la muerte - the lady and the reaper. </em></p><p>Video auf der Folgeseite - nach "weiterlesen" <!-- xhtml clean youtube --><object type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="295" data="http://www.youtube.com/v/3dt47iqLBfU&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/3dt47iqLBfU&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b" /><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/3dt47iqLBfU&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param></object><!-- /xhtml clean youtube -->

<!-- <object width="480" height="295"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/3dt47iqLBfU&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/3dt47iqLBfU&hl=de_DE&fs=1&color1=0x5d1719&color2=0xcd311b" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="295"></embed></object> -->

</p> 
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        <link href="http://bestatterweblog.de/archives/Auf-den-Schienen-gepennt/4455" rel="alternate" title="Auf den Schienen gepennt" />
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        <published>2010-03-10T16:44:27Z</published>
        <updated>2010-03-12T13:39:38Z</updated>
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        <title type="html">Auf den Schienen gepennt</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <blockquote>Für Deinen Blog, den ich jetzt auch schon seit über einem Jahr lese (ganz große Anerkennung und vielen Dank für Deine Mühe, mach weiter so!) habe ich gerade etwas gefunden aus der Rubrik "Kuriose Todesfälle":<br />
 <br />
http://www.fr-online.de/in_und_ausland/panorama/2398074_Vom-Zug-ueberrollt-18-Jaehrige-schlaeft-auf-Bahngleisen-ein.html<br />
 <br />
"<a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/panorama/2398074_Vom-Zug-ueberrollt-18-Jaehrige-schlaeft-auf-Bahngleisen-ein.html">18-Jährige schläft auf Bahngleisen ein: Vom Zug überrollt"</a>. <br />
 <br />
Beste Grüße<br />
bee</blockquote> 
            </div>
        </content>
        
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        <link href="http://bestatterweblog.de/archives/Unsere-Plueschtiere-sollen-mit-ins-Grab/4454" rel="alternate" title="Unsere Plüschtiere sollen mit ins Grab" />
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            <name>Undertaker TOM</name>
                    </author>
    
        <published>2010-03-10T16:31:35Z</published>
        <updated>2010-03-11T21:03:20Z</updated>
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        <title type="html">Unsere Plüschtiere sollen mit ins Grab</title>
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                <blockquote>Mit viel Freude lesen wir seit einiger Zeit dein Blog und seit kurzem beschäftigt uns eine Frage.<br />
Aber bitte nicht lachen, das ist eine ernste Frage:<br />
Wir sind ein Haushalt mit einem kinderlosen, erwachsenem Paar, in dem einige liebgewonne Plüschtiere leben. Die Plüschtiere sind uns ans Herz gewachsen. Da tauchte die Frage auf, ob es erlaubt ist, sich mit Plüschtieren bestatten zu lassen. Wäre schön, wenn du uns kurz mit ja oder nein antworten könntest, unsere Plüschis wären übrigens einverstanden.</blockquote><p>Die Frage ist doch durchaus nicht zum Lachen. Man ersetze einfach "Plüschtiere" durch den Gegenstand, der anderen etwas bedeutet und schon hat die Frage eine ganz allgemeine Bedeutung. Nebenbei bemerkt: Plüschtiere sind noch das Harmloseste und wohl auch (neben dem Buch) das Häufigste, was mit in den Sarg gelegt wird.<br />
 Nun ist es aber so, daß man aufgrund der Friedhofsordnungen, die ja von Ort zu Ort verschieden sind, wieder einmal keine generell zutreffende Antwort geben kann. Die meisten Satzungen werden wohl inzwischen vorschreiben, daß nur verrottbare Gegenstände mit in den Sarg gegeben werden dürfen.</p><p>Dennoch aber wird auf sehr vielen Friedhöfen solange über Verstöße gegen diesen Passus hinweggesehen, wie die Angelegenheit nicht überhand nimmt. Im Zweifelsfall ist eben bei späterem Wiederausheben des Grabes außer den Sargbeschlägen und Resten von Sarg und Sargausstattung noch ein halbverfallener Teddy oder eine Flasche vom Lieblingsbier des Verstorbenen oder ein Sportpokal im Grab. Das wird dann in 15 oder 20 Jahren oder wann immer das Grab mal wieder geöffnet wird, weggeworfen.</p><p>Das macht den Friedhofsarbeitern auch normalerweise nichts aus, solange sie nicht Tonnen von Krempel pro Tag entsorgen müssen; hier und da eine Kleinigkeit - und keiner sagt was.</p><p>Außerdem gilt auch hier wieder, daß diverse kleine Aufmerksamkeiten in Papierform die Kooperationsbereitschaft zumeist sehr rasch erhöhen.</p><p>Damit später einmal alles so läuft wie Ihr Euch das vorstellt, ist es wichtig, daß Ihr zu Lebzeiten darüber redet und diesen Wunsch auch äußert. Sofern Ihr eine Vorsorge plant, solltet Ihr die Wünsche bezüglich der Kuscheltiere auch dem Bestatter mitteilen, der kann nämlich nur Wünsche erfüllen, die er auch kennt. </p><p>Tut mir leid, daß die Antwort so lang geworden ist, ich hatte keine Zeit für eine kürzere.</p> 
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        <link href="http://bestatterweblog.de/archives/Gott-sei-Dank-waren-da-keine-Leichen-drin/4453" rel="alternate" title="Gott sei Dank waren da keine Leichen drin" />
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            <name>Undertaker TOM</name>
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        <published>2010-03-10T16:09:51Z</published>
        <updated>2010-03-10T22:50:43Z</updated>
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        <title type="html">Gott sei Dank waren da keine Leichen drin</title>
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                <p>Der Kistenpole ist eine Figur, die früher oder später bei jedem Bestatter auftaucht. Irgendein Kleinwagen, Transporter oder Wagen mit Anhänger, ein unrasierter Geselle, der offensichtlich schon ein paarmal im Auto übernachtet haben muß und dann steht er beim Bestatter im Laden und will Särge verkaufen.</p><p>In Osteuropa sind die Löhne so niedrig, daß dort Särge zu Preisen gefertigt werden können, die keine deutsche Sargfabrik halten kann. <br />
Nichts gegen Särge aus dem Ausland, auch nicht gegen die aus Osteuropa. Man muß ja <strike>auch</strike> als Kaufmann sehen wo man bleibt, aber man muß als Bestatter auf jeden Fall gucken, daß man hochwertiges Qualität anbietet. Und genau daran hapert es bei Särgen aus irgendeiner Fabrikation mitunter. Ob es nun der Kistenpole ist oder ein Rumäne, Tscheche oder Ukrainer, sie alle können theoretisch Särge liefern, die genauso gut sind, wie deutsche Ware, aber sie tun es eben oft nicht.<br />
Da mag es noch so sein, daß die ersten bestellten Särge supergut aussehen, stabil sind und den Anforderungen genügen, dann ist es bei der nächsten Lieferung schon wieder anders.<br />
Man hat aufgrund der überraschend guten ersten Lieferung vielleicht einen größeren Posten bestellt und die Osteuropäer haben gar kein Lager für eine solche Menge. Die Särge stehen in einer feuchten Halle, Deckel und Unterkästen verziehen sich und hier kann man dann mit dem krummen Krempel nix anfangen.<br />
Oder zwei, drei Leichendecken kann Oma Jelenka abends immer schön auf ihrer Singer-Vollzickzack für kleines deutsches Geld zusammennähen, bei 20 oder 30 oder gar 200 Decken sieht das dann ganz anders aus.<br />
Es gibt so viele Punkte an denen etwas schief gehen kann, bis hin zum Transport.</p><p>Unser Hauptsarglieferant hat einen Spezialtransporter mit extra entwickelten Sarghaltern, er hat jede Menge Transportdecken zum Schutz der empfindlichen Oberflächen und er lädt auch nur soviel Ware, wie in den Wagen hineingeht.</p><p>Anders sah das neulich <a href="http://www.general-anzeiger-bonn.de/index.php?k=news&amp;itemid=10895&amp;detailid=710343">laut diesem Bericht hier</a> (gefunden von Torsten) bei einem polnischen Lieferanten aus.</p> 
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        <link href="http://bestatterweblog.de/archives/Die-Muecken-fliegen-tief/4452" rel="alternate" title="Die Mücken fliegen tief" />
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            <name>Undertaker TOM</name>
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        <published>2010-03-10T16:06:42Z</published>
        <updated>2010-03-10T22:12:57Z</updated>
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        <title type="html">Die Mücken fliegen tief</title>
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                <p>Manche schauen aus dem Fenster, um festzustellen wie das Wetter wohl wird, damit sie ihre beruflichen Aktivitäten für die nächsten Tage planen können.</p><p>Der Bestatter <a href="http://ru.fishki.net/picsw/032010/10/pics/photopodborka_074..jpg">in diesem Cartoon</a> tut das auch, aber er schaut nach Rauchzeichen.</p><p><small>gefunden von Ronald</small></p> 
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            <name>Undertaker TOM</name>
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        <published>2010-03-10T16:03:38Z</published>
        <updated>2010-03-11T11:26:38Z</updated>
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        <title type="html">Ungewöhnliche Bestattungsformen</title>
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                <p>Eine Fotostrecke über ungewöhnliche Bestattungsformen haben Leserin Tina und einige andere gefunden.</p><p>Hier geht es <a href="http://www.oddee.com/item_96994.aspx?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+Oddee+%28Oddee%29">zu der entsprechenden Seite.</a></p> 
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        <link href="http://bestatterweblog.de/archives/Koennen-Tote-noch-hoeren/4450" rel="alternate" title="Können Tote noch hören?" />
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            <name>Undertaker TOM</name>
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        <published>2010-03-10T15:49:50Z</published>
        <updated>2010-03-11T15:53:43Z</updated>
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        <title type="html">Können Tote noch hören?</title>
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                <blockquote>Hallo Tom,<p>ich bin eine begeisterte Leserin Deines Blogs. Herzlichen Dank für dieses großartige Werk!</p><p>Bei meiner Ausbildung zur Krankenschwester vor grob 10 Jahren, habe ich gelernt, dass das menschliche Gehör zuletzt sterben würde. Da man nicht wüsste, wann es soweit sei, sollten wir bei der Versorgung Verstorbener mit diesen reden, ihn also erklären, was man gerade tut. </p><p>Was weißt Du zu diesem Thema? Stimmt es, dass das Gehör als letztes stirbt?</blockquote></p><p>Ich bin kein Mediziner und ich weiß auch nicht, in welcher Reihenfolge die Sinne ihren Dienst einstellen.<br />
Man fragt sich natürlich, wie Ärzte so etwas feststellen wollen. Ich könnte mir vorstellen, daß man auf den entsprechenden Instrumenten sehen kann, welche Gehirnregionen bis zuletzt aktiv bleiben und dann eben die passenden Rückschlüsse zieht.<br />
 Außerdem gibt es ja auch eine ganze Reihe so genannter Nahtoderfahrungen, also die Berichte von Menschen die "ziemlich" tot waren und ins Leben zurückgekehrt sind. Diese berichten sehr häufig, daß sie den Eindruck hatten, ihren Körper verlassen zu haben und das gesamte Geschehen rund um den toten Körper aus der Perspektive des Zuschauers und Zuhörers wahrgenommen haben.</p><p>Grundsätzlich gibt es also mehrere Anzeichen, die dafür sprechen, daß es durchaus so sein könnte, daß Menschen auch nach dem offiziellen Ableben noch in der Lage sind auf die eine oder andere Weise Sinneseindrücke wahrzunehmen.</p><p>Es kann aber, egal wie man sich das alles nach dem Tode vorstellt oder erhofft, durchaus in keinster Weise schaden, mit einem Sterbenden oder bereits Verstorbenen freundlich, beruhigend und respektvoll zu sprechen. Es kann somit unter Umständen nicht nur dem Sterbenden, sondern auch dem bereits Verstorbenen viel von der Angst vor dem Unbekannten genommen werden, könnte ich mir vorstellen.</p><p>Der Tod ist ja nicht das Umlegen eines Schalters und schlagartig sind alle Körperfunktionen auf AUS.</p> 
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        <link href="http://bestatterweblog.de/archives/Zurueck-aus-Amerika-II/4449" rel="alternate" title="Zurück aus Amerika -II-" />
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            <name>Undertaker TOM</name>
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        <published>2010-03-10T06:20:04Z</published>
        <updated>2010-03-11T07:24:27Z</updated>
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        <title type="html">Zurück aus Amerika -II-</title>
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                <p>Ich war ja nicht dabei, aber ich stelle es mir vor meinem geistigen Auge so vor: Herr Avenroid tappert mit der Urne seines Vaters in einem Samsonite-Kosmetikkoffer durch die Oberurseler Taunuspampa und sucht einen "Lake", also einen See.<br />
Es ist nicht genau bekannt, wie es an den Orten aussieht, an denen die Avenroids in Amerika gelebt haben, aber so für gewöhnlich stellt sich der Amerikaner unter einem Lake ein Gewässer von mindestens der Größe des Mittelmeeres vor. Tatsächlich ist ein Lake ein See und so ein See, das kann nach deutschem Empfinden auch schon mal ein besserer Tümpel sein. </p><p>Mehrere Tage hat Dietmar P. Avenroid im "Gasthof zum Fass" genächtigt und sich tagsüber in der Gegend auf die Suche nach dem See oder Weiher gemacht, an dessen Gestaden die berühmten Bäume stehen sollen, von denen einer ins seiner Rinde ein Herz mit Initialen eingeritzt haben soll. Um es kurz zu machen: Er hat den See gefunden und auch wieder nicht.<br />
Ein Bauer konnte ihm schließlich sagen, wo sich dieser Weiher einmal befunden hat, der Weiher selbst ist aber schon vor Jahrzehnten zugeschüttet worden und dort befindet sich heute eine Fabrik für Flugzeugmotoren. Bäume gibt's da auch keine mehr.</p><p>So kommt es, daß Herr Avenroid wenig später wieder in unserem Büro sitzt und vor uns auf dem Tisch der Samsonite Kosmetikkoffer steht.<br />
Eins ist klar, nachdem er es jetzt auf sich genommen hat, extra nach Deutschland zu fliegen und die Asche seines Vaters im Gepäck mitgebracht hat, kommt es für ihn nicht in Frage, die Asche unverrichteter Dinge einfach wieder mitzunehmen.</p><p>Viele Amerikaner sind, was unsere Gesetze anbetrifft, durchaus etwas blauäugig und es ist schon etwas Besonderes, daß Herr Avenroid überhaupt einen Bestatter aufgesucht hat. Dieser Umstand ist nur auf die Tatsache zurückzuführen, daß wir vor Jahren eine Urne in die Vereinigten Staaten überführen ließen und die bei einem Bestatter landete, der einer Vereinigung von Bestattern angehört, und wir nun bei dieser Organisation als deutscher Kontakt in den Unterlagen stehen.</p><p>Wir hätten also nun die Möglichkeit, den Sterbefall ganz normal bei den Behörden anzumelden und ein Grab auf einem Friedhof oder in einem Friedwald zu kaufen. Aber das möchte Herr Avenroid nicht, ihm schwebt immer noch ein romantischer Platz irgendwo in der freien Natur vor; nur hat er bislang noch keinen passenden gefunden.</p><p>"Überall gibt es Häuser, Deutschland ist ja zugebaut mit Häusern und Straßen."</p><p>Tja, quadratkilometergroße Seen, die völlig unberührt irgendwo in einem, nur mit einem Wasserflugzeug zu erreichenden, unwegsamen Waldgebiet von der Größe Luxemburgs liegen, so etwas findet sich in Deutschland nur schwer.</p> 
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        <published>2010-03-09T14:24:18Z</published>
        <updated>2010-03-09T15:04:12Z</updated>
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        <title type="html">ZDF heute Abend</title>
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                <p>Hallo Tom,</p><p>TV-Tipp für heute abend: </p><p><a href="http://tinyurl.com/ygom2ao">Frontal21 im ZDF, Beginn 21 Uhr</a></p><p>Einsamer Tod<br />
"Bestattung von Amts wegen"</p><p>Ein Mensch stirbt, und niemand ist da, der ihn beerdigt. Dann kümmert sich das Amt um die einsamen Toten. In der Münchner Friedhofsverwaltung kommt das jeden Tag vor.  ...</p><p><small>gemeldet von Ma Rode</small></p> 
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        <published>2010-03-09T11:15:11Z</published>
        <updated>2010-03-10T10:23:55Z</updated>
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        <title type="html">Friedwald, Baumbestattung, Waldbestattung, Seebestattung</title>
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                <blockquote>Tom, ich lese Deinen Blog schon lange und es ist schon eine Weile her, dass Du was über Seebestattung, Diamantbestattung und Waldbestattung geschrieben hast. Aktuell stehe ich vor der Situation, dass ich mit einer krebskranken Freundin deren letzten Weg plane. Sie will das ganz bewusst frühzeitig entscheiden und selbst mit gestalten, solange sie noch kann.<br />
Nun finde ich die ganzen Artikel nur mit Mühe. Könntest Du insb. zu der Bestattung im Friedwald und zur Seebestattung nochmal was schreiben?</blockquote><p>Seit Oktober sitze ich daran und will eine Übersichtsseite mit den gängigsten Bestattungsformen erstellen.<br />
Angefangen habe ich jetzt ausgerechnet mit dem Thema Friedwald und schreibe gerade am Thema Seebestattung.<br />
Alles zu Friedwald findest Du unter dem entsprechenden Link rechts in der Seitenleiste im Hauptmenü. Das zum Thema Seebestattung sende ich Dir vorab per Mail zu, es ist noch nicht fertig zum Veröffentlichen.</p> 
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        <published>2010-03-09T11:13:36Z</published>
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        <title type="html">Alles Essig</title>
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                <p>Essig, Essig, Essig...</p><p>menno!</p> 
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        <link href="http://bestatterweblog.de/archives/Das-oelige-Haar-des-Operettenbuffos/4445" rel="alternate" title="Das ölige Haar des Operettenbuffos" />
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            <name>Undertaker TOM</name>
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        <published>2010-03-09T08:43:55Z</published>
        <updated>2010-03-09T19:56:37Z</updated>
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        <title type="html">Das ölige Haar des Operettenbuffos</title>
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                <p>Ich frühstücke fast nie. Das ist <em>furchtbar</em> ungesund und gemessen an dem, was Mutter, Doktor und Ehefrau über diese meine Angewohnheit sagen, müßte ich schon mindestens 20 Jahre tot sein.<br />
Ich krieg' morgens nix runter. Ein Tässchen schwarzer, heißer Kaffee, gerne auch mal zwei oder drei, das ist mein frühes Lebenselexier und Appetit bekomme ich erst immer wenn es auf elf Uhr zugeht.<br />
Ist halt so, war schon immer so, wird sich auch nicht ändern.</p><p>Außer...<br />
 Ja, außer ich habe abends vorher fulminant gespeist. Meistens esse ich mittags ganz gut und abends nur ausnahmsweise mal noch was Größeres. Abends esse ich lieber so blödes Zeug wie Süßig- und Salzigkeiten...<br />
(Jaja, Mutter, Doktor, Frau..., ich weiß.)</p><p>Aber neulich hatte ich abends drei bis vier Gänge bei Luciano dem Italiener und hinterher noch "Türamisssuuuuh" (wie das die Frau am Nebentisch nannte) und immer wenn ich abends viel futtere, dann wache ich morgens mit einem Loch im Bauch auf. Es ist so als würde ein inneres Vakuum die Bauchdecke sozusagen nach innen saugen.</p><p>Auf dem Weg zu einer Kundin, die gerne zu Hause beraten werden wollte, kam ich an so vielen Bäckereien und Metzgereien vorbei, daß es mir schon fast weh tat, daß ich etwas unter Zeitdruck stand und nicht anhalten und was kaufen konnte. Sogar eine McDonalds-Filiale ließ ich links liegen (man lobe mich ob meiner unbändigen Willenskraft, denn ich hatte sogar Mäcces-Gutscheine im Handschuhfach!).</p><p>Neben dem Haus, in dem die Kundin wohnte, fand einen Stellplatz auf einem Parkplatz und als ich aus dem Auto stieg, umwehte mich der Hauch des fetten Orients, eine Dönerbude blies ihre Drehspieß-Abluft direkt durch die Wand auf den Parkplatz. Im Treppenhaus roch es so, wie es anderswo riecht, wenn jemand ganz was Falsches gegessen hatte..., hier wurde nur Kohl gekocht (hoffe ich mal). Eine Etage höher umschwallte mich der fettige Wabber von altem Pommesfett, der durch eine spaltbreit geöffnete Wohnungstür ranzte, ganz offensichtlich wird in diesem Haus sehr intensiv gekocht.</p><p>Auch Frau Kuschel empfing mich mit umgebundener Küchenschürze und einem Pfannenwender in der Hand: "Ach, Sie sind schon da? Na ja, wir hatten ja auch zehn Uhr gesagt, dann setzen Sie sich mal ins Wohnzimmer oder noch besser, kommen Sie mit in die Küche, ich muß noch eben was fertigkochen, nachher kommt ja die ganze Familie, die wollen ja alle meinen Mann nochmal sehen, ziehen Sie dem auch seinen guten Anzug an, ach, das ist ja alles so schnell gegangen, aber für ihn ist es eine Erlösung, wissen Sie, der hatte ja alles was Männer so haben können, ist wirklich besser für ihn, Sie wissen ja, daß wir eine Feuerbestattung wollen..."</p><p>In der Küche räumte ich zwei, drei Dutzend Heftchenromane auf der Eckbank beiseite, nahm Platz und harrte der Dinge die da kommen. Frau Kuschel nahm vorerst keine weitere Notiz von mir und fuhrwerkte mit wenigstens drei Töpfen und einer Pfanne herum. Dabei produzierte sie eine solche Menge fettigen Dunst und Dampf, daß ich sie zeitweise gar nicht mehr richtig sehen konnte. Ein Dunsthaube über dem Herd saugte das Gedunste nur unzureichend ab und verteilte es dann, infolge einer fehlenden Abluftmöglichkeit, wieder nach oben an die Küchendecke.<br />
Tauschwere Tropfen hingen da an den braunfarbigen plastiküberzogenen Styroporplatten, mit denen man vor Jahren noch jede Zimmerdecke verschandelte.<br />
Langsam begann meine Brille zu beschlagen und als ich sie dann putzen wollte, merkte ich, daß es beinahe pures Fett war, was sich da niedergeschlagen hatte.</p><p>"Wollen'se mal probieren, is lecker, is Schwein, koch ich immer in Gänseschmalz und Entenfett, obendrauf noch Speck, lecker!"</p><p>Nee, ich wollte lieber nicht probieren, in der Küche lag der schwere Geruch von "fettigem Löffel", jener Mischung aus ranzigem Pommesfett, leicht verbrannter Panierung und irgendwelchen sauer gewordenen Lebensmitteln. Nein, mein Magen war wie zugeschnürt.</p><p>"Schreibense doch schon mal auf, Südfriedhof, Familiengrab Kuschel, Pfarrer Mertens, keine Trauerfeier, wir gehen nachher alle zum Gucken auf den Friedhof, dann ab ins Krematorium, also mein Mann jetzt, nicht wir, dann sagen Sie uns wann die Urnenbeisetzung ist und wir kommen dann an dem Tag alle auf den Friedhof, mit dem Pfarrer. Nehmense den einfachsten Sarg."</p><p>Jau, so kann man natürlich auch alles bestellen.<br />
Ein paar Details gab es noch zu klären, Frau Kuschel kam nur einmal kurz vom Herd zum Tisch, setzte ihre Unterschriften unter die Papiere und etwa 40 Minuten später verließ ich mit operettenbuffoöligem Haar die Wohnung, kämpfte mich durch Pommesduft und Kohlgeruch zum orientbedufteten Auto und war froh, als ich auf der Umgehungsstraße mal die Fenster weit aufmachen konnte.</p><p>Für mich nur einen Salat, aber nur mit Essen, kein Öl!</p> 
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        <published>2010-03-09T08:41:47Z</published>
        <updated>2010-03-09T13:31:15Z</updated>
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                <p>...hat Andrea im Internet gefunden und zwar ganz genau an <a href="http://www.oddee.com/item_96991.aspx">dieser schönen Stelle hier.</a></p> 
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        <published>2010-03-08T14:57:19Z</published>
        <updated>2010-03-10T22:57:25Z</updated>
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                <blockquote>Sehr geehrter Undertaker,<p>ich lese Ihren Blog fast täglich und mit großem Vergnügen (ich hoffe, das ist jetzt nicht pietätlos. Gratulations zu der schönen Ausgewogenheit zwischen Ernstem, Trivialem und (Galgen)Humor.</p><p>Jetzt habe ich aber auch einmal eine Frage, ich bin zwar der Meinung die Antwort zu kennen, möchte es aber quasi von einem Experten bestätigt bekommen.</p><p>In einem Krimi, den ich kürzlich gelesen haben und der im Bestatter-Milieu spielt wird als eine der Mordmethoden die Verbrennung in einem Krematorium gewählt. Das Opfer wird mit einem Elektroschocker bewußtlos gemacht, entkleidet und in einen Sarg gelegt in welchem schon eine Leiche drin ist. Dann werden beide gemeinsam verbrannt (das Opfer natürlich bei lebendigem Leibe - grauenvolle Vorstellung), ohne daß es dafür dann Beweise bzw. Rückstände gibt. Das Ganze wird nur aufgeklärt, weil es beim zweiten Opfer schief läuft und die Täter den ersten Mord dann auch gestehen.</p><p>Meine Frage nun:</p><p>Ist es wirklich möglich, daß zwei Leichen in einem Sarg verbrannt werden, ohne daß dies bei den Rückständen (Asche, Knochenteile, evtl. Implantate, Goldzähne o.ä.) bemerkt wird?</p><p>Braucht man nicht zum "rückstandsfreien" Verbrennen von zwei Leichen auf einmal mehr Energie (Wärme, Feuer) und mehr Zeit, wie wenn nur eine Leiche (wie ja vorgesehen) im Sarg liegt?</p><p>Wie schon gesagt, in meinen Augen ist es kein gutes Plot, ich denke, daß ein solcher Mord nicht funktionieren könnte. Mich ärgern schlechte Tötungsmethoden in Krimis, nicht daß sie denken ich plane jetzt einen solchen Mord, aber eigentlich kann mir nur ein Fachmann wirklich sagen ob mein Bauchgefühl (das funktioniert nicht und ist schlecht) so stimmt.</p><p>Über eine Antwort würde ich mich freuen</blockquote><br />
 Sie haben Recht. Aus den von Ihnen genannten Gründen würde das tatsächlich nicht oder nur in einem sehr nachlässig geführten Krematorium funktionieren. Tatsächlich benötigt man zu Verbrennung einer größeren Menge Mensch auch mehr Energie und vor allem Zeit.</p><p>Auch wäre die Menge der Rückstände natürlich rund doppelt so groß, sodaß ein erfahrener Krematoriumsmitarbeiter sofort bemerken würde, daß da etwas nicht stimmen kann.<br />
Es ist ja nicht so, daß unten aus dem Krematoriumsofen feine Zigarettenasche herausrieselt, die man durch Aufstampefen der Aschendose zusammenstoßen könnte. Vielmehr sind vor allem die großen Knochen des Körpers (z.B. Oberschenkelknochen, Schädel) u.U. soweit intakt, daß sie nicht mal in eine Urne passen würden.</p><p>Daher müssen diese Knochen vor dem Abfüllen noch zermahlen werden und ich kann es mir nicht vorstellen, daß ein Krematoriumsarbeiter nicht stutzig würde, wenn da ein Mensch mit zwei Köpfen oder vier Beinen in seiner Aschenlade liegt.</p> 
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        <published>2010-03-08T07:15:00Z</published>
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                <p>Als vorerst letzten Beitrag aus der WDR-Mediathek empfehle ich heute einen <a href="http://www.wdr.de/mediathek/html/regional/2009/07/06/aktuelle-stunde-konservierung.xml">Video-Bericht über Einbalsamierungen.</a></p> 
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