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    <title>Bestatterweblog - daily stuff</title>
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    <managingEditor>undertaker@bestatterweblog.de (Tom)</managingEditor>
<webMaster>info@europa-host.de (Tom)</webMaster>
<pubDate>Sun, 21 Mar 2010 15:48:37 GMT</pubDate>

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    <title>Weg jetzt</title>
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    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
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    &lt;p&gt;So, bis um 3:08 Uhr gebloggt, jetzt ab in die Federbetten.&lt;br /&gt;
Gute Nacht!&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Sun, 21 Mar 2010 03:07:56 +0100</pubDate>
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    <title>Ist die Hotelbettenleiche ein Hoax?</title>
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            <category>daily stuff</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
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    &lt;blockquote&gt;Tom, wie glaubwürdig findest du das mit der Leiche im Hotelbett? Wenn einer wissen muss, ob das ins Reich der Urban Legends einzusortieren ist, dann doch du. Oder ist das ein Hoax?&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;Tja, was soll man dazu sagen? Ich habe gerade kein Hoaxkabel zur Hand...&lt;br /&gt;
Ziegen mit drei Köpfen werden auch immer nur in Kasachstan geboren und nur im Kaukasus werden die Leute dreihundert Jahre alt; und den Yeti hat auch nur dieser Südtiroler Bergfex gesehen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Eine Leiche die stinkt, kann nicht &quot;überrochen&quot; werden. Punkt.&lt;br /&gt;
Aber nicht jede Leiche verwest genauso wie die meisten anderen Leichen. Es gibt Fälle, da haben Tote wochenlang an stark frequentierten Orten gelegen und keiner hat auch nur das Geringste wahrgenommen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt; Nun kenne ich das betroffene Hotel nicht, weiß aber daß es in den USA Hotels gibt, bei deren Zimmern man annehmen könnte, da seien schon Dutzende Leichen unterm Bett gewesen, so riecht es da nach Muff und Fäule.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Show me the rooms at first!&quot; ist einer der wenigen Sätze, die man beim Buchen eines Motelzimmers beherrschen muß.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nun sind amerikanische Betten auch durchaus anders gebaut als unsere. Sehr verbreitet sind Betten, in denen sich gar kein Lattenrost befindet. Man kennt diese aus vielen amerikanischen TV-Serien, es sieht auf den ersten Blick so aus, als hätten die Amis da zwei oder gar drei dicke Matratzen übereinander gestapelt.&lt;br /&gt;
Dabei handelt es sich um einen bespannten Rahmen, eine matratzendicke Auflage, die die Federung (quasi unseren Lattenrost) enthält und darauf dann die dicke Matratze.&lt;br /&gt;
Der bespannte Rahmen hat unten mehrere Längs- und Querstreben auf denen man durchaus einen Körper verstauen kann. Amerikanische Kinder lieben diesen Platz als Versteck bei &quot;hide and seek&quot; also dem Versteckenspielen. Der Platz ist deshalb so gut, weil man noch unter dem Bett durchschauen kann und dennoch niemanden sieht.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wenn es sich in dem Hotel also um so ein Kingsize-Bett gehandelt hat, wäre es zumindest mal vom Platz her ganz leicht möglich eine Frauenleiche zu verstecken, obwohl das Personal mit dem Staubsauger auch unter das Bett fährt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wir wissen nichts über die klimatischen Verhältnisse im Zimmer.&lt;br /&gt;
War es dauernd über geöffnete Fenster mit Frischluft versorgt? Oder lief Tag und Nacht eine dieser Zimmerklimaanlagen, die permanent einen kühlschrankähnlichen Plastikgeruch ausströmen?&lt;br /&gt;
Oder verwendete das Hotelpersonal, eben weil es etwas komisch roch, diese typisch amerikanischen Raumsprays mit dem penetranten Grape-Duft?&lt;br /&gt;
All das wissen wir nicht.&lt;br /&gt;
Wir wissen aber, daß es irgendwann dann doch zu einer Geruchsbelästigung gekommen ist, die einen Gast dann zu einer Beschwerde veranlasste, was letztlich zur Entdeckung der Leiche geführt haben soll.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Solange man aber nicht mehr weiß als das was in dieser kurzen Nachrichtendienstmeldung stand, solange können wir nur spekulieren. Es wäre genauso falsch, das Ganze von vornherein als Hoax abzutun, wie es als unbedingt glaubwürdig einzustufen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Meine persönliche Meinung ist, und deshalb habe ich das auch unkommentiert wiedergegeben, daß es grundsätzlich durchaus möglich sein kann. Es kann durchaus sein, daß eine überaus starke Geruchsentwicklung ziemlich schlagartig erst nach längerer Liegezeit eintritt, somit wäre auch die lange unbemerkte Liegezeit absolut möglich. &lt;br /&gt;
Und es gibt unter manchen Betten in Amerika auch genug Platz um ein oder zwei Leichen aufzubewahren.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es ist ja auch nicht gesagt, daß die Leiche nicht schon wochenlang einen unangenehmen Duft ausgeströmt hat, dem man bei der Zimmerreinigung jeweils mit Duftmitteln begegnet ist.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich hab mir mal beim Import-Export-Türken so ein türkisches Duftbaumdings fürs Auto gekauft. Den Vanille-Scheiß hat man sogar Wochen später im Kofferraum noch gerochen, obwohl ich den Baum schon nach einer Stunde Fahrt irgendwo auf der A8 bei Tempo 140 entsorgt habe.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Also: Durchaus möglich, aber für Geschichten aus dem Kaukasus, aus Kasachstan und Amerika lege ich meine Hand nicht ins Feuer.&lt;br /&gt;
Auf der anderen Seite: Wir leben im Internetzeitalter und vielleicht lässt sich das ja noch besser recherchieren.&lt;br /&gt;
Vielleicht fragt ja mal einer bei dem betreffenden Hotel per Mail an, ob das Zimmer inzwischen gereinigt ist.&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Sun, 21 Mar 2010 02:24:50 +0100</pubDate>
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    <title>Gestatten, Bestatter</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/Gestatten,-Bestatter/4495</link>
            <category>daily stuff</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
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    &lt;p&gt;Im Dezember ist das Buch zum Weblog &lt;em&gt;&quot;Gestatten, Bestatter!&quot; Bei uns liegen Sie richtig&lt;/em&gt; erschienen und bereits zum offiziellen Verkaufsstart war die komplette erste, bereits an den Handel ausgelieferte, Auflage ausverkauft. Somit startete der offizielle Verkaufs gleich mit Auflage Nr. 2&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Doch die Verkäufe haben sich auch weiterhin so gut entwickelt, daß heute die 3. Auflage herausgekommen ist.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Vielen Dank an alle Leser und Buchkäufer!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;http://www.amazon.de/gp/product/3426782413/&#039; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:569 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;240&quot; height=&quot;240&quot; src=&quot;http://bestatterweblog.de/uploads/51ZgMiiNWFL._SL500_AA240_.jpg&quot; alt=&quot;&quot;  /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;240 Seiten&lt;br /&gt;
Verlag: Droemer Knaur (1. Dezember 2009)&lt;br /&gt;
ISBN-10: 3426782413, ISBN-13: 978-3426782415&lt;br /&gt;
Durchschnittliche Amazon-Bewertung: 5 von 5 Sternen.&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Sat, 20 Mar 2010 10:02:37 +0100</pubDate>
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    <title>So ein Theater</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/So-ein-Theater/4488</link>
            <category>daily stuff</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
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    &lt;p&gt;Sie wollte ins Theater. &lt;br /&gt;
Er wollte nicht, schon gar nicht, weil er den dunklen Anzug anziehen mußte.&lt;br /&gt;
Er regt sich im Taxi fürchterlich auf, weil er keine Lustspiele mag.&lt;br /&gt;
Sie besänftigt ihn.&lt;br /&gt;
Dann, kurz nach dem Aussteigen, im Foyer des Theaters, da wo die meisten Leute zuschauen, kippt er tot um.&lt;br /&gt;
Das Herz, sagt der Notarzt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Na, immerhin hat er sich das Lustspiel nicht anschauen müssen.&lt;br /&gt;
Ich fürchte, daß er den engen, dunklen Anzug so schnell nicht mehr los wird.&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 17 Mar 2010 16:15:27 +0100</pubDate>
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    <title>Der Starrer</title>
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    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
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    &lt;p&gt;Ich stehe an einer Bushaltestelle, es ist noch recht früh und ich träume noch vor mich hin, als eine etwas spitze, mädchenhafte Stimme an mein Ohr dringt:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Was starren Sie mich so an?&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Wie bitte?&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Sie starren mich an.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Oh nein, durchaus nicht, ich habe geträumt und ganz allgemein in diese Richtung geschaut.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Wissen Sie nicht, daß es sehr unhöflich ist, andere Menschen anzustarren.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Ich habe Sie nicht bewußt angestarrt, ich schaute bloß so.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Warum schauen Sie nicht woanders hin.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Mach ich jetzt ja auch.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &quot;Aber vorher haben Sie mich angestarrt. Sehr unhöflich ist das.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Ich habe nicht gestarrt, ich habe herumgeträumt und gar nicht wahrgenommen, wo ich hingeschaut habe.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;In meine Richtung!&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Mag sein, aber ohne Absicht.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Man schaut doch nicht nur einfach so.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Doch, manchmal mache ich das.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Ach, und dann schauen Sie immer fremde Frauen an?&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Manchmal schon, wenn sie mir gefallen.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Also schauen Sie doch absichtlich hin.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Manchmal so und manchmal so, also manchmal mit Absicht und manchmal auch einfach nur so.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Und immer nur bei Frauen, die Ihnen gefallen?&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Das weiß ich ja erst, wenn ich geschaut habe.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Ach, und Männer gucken Sie nie an.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Weniger.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Sie schauen also ab und zu auch Männer an und Frauen nur, wenn sie Ihnen gefallen?&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Könnte man so sagen. Ich schaue ja eigentlich immer, ich kann ja schlecht mit geschlossenen Augen herumlaufen. Und dabei sehe ich sowohl Männer als auch Frauen. Und bei hübschen Frauen schaue ich gerne nochmals hin.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;So wie bei mir?&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Bei Ihnen habe ich nicht geschaut, ich habe bloß träumend meinen Blick in Ihre Richtung schweifen lassen.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Also gefalle ich Ihnen nicht?&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Das habe ich nicht gesagt.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Wenn ich Ihnen nicht gefalle, warum haben Sie dann geschaut.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Ich habe ja nicht gesagt, daß Sie mir nicht gefallen, ich habe lediglich jetzt gerade nur ganz zufällig und allgemein in Ihre Richtung geschaut.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Dabei habe ich heute ein neues Kostüm an - und neue Schuhe!&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Sehr hübsch, die Sachen stehen Ihnen.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Danke.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Bittesehr.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Und der Rest?&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Der Rest wovon?&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Na, zum Beispiel meine Jacke und meine Handtasche?&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Auch sehr hübsch.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Aber sie stehen mir nicht?&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Doch, doch.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Und warum sagen Sie das nicht?&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Wie bitte?&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Zu meinem Kostüm und meinen Schuhen haben Sie gesagt, sie seien hübsch und würden mir stehen, von meiner Jacke und meiner Tasche haben Sie aber nur gesagt, daß Sie sie hübsch finden.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Ihnen steht alles sehr gut und es sieht hübsch aus.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Und das haben Sie festgestellt, indem Sie nur mal so, ganz zufällig und allgemein in meine Richtung geträumt haben?&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Nein, das habe ich jetzt gerade eben festgestellt, als wir ins Gespräch gekommen sind.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Sprechen Sie öfters wildfremde Frauen an?&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Ich habe Sie nicht angesprochen, Sie haben mich angesprochen!&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Aber nur weil Sie mich angestarrt haben.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Ich HABE Sie nicht angestarrt!&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Werden Sie bitte nicht laut! Erst fremde Damen belästigen und dann noch laut werden.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Da kommt der Bus.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Gott sei Dank! Ach, was ist der voll, da haben Sie ja jede Menge zu tun, da gibt es viel anzustarren.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Ich nehme sowieso den nächsten Bus, der muß ja auch gleich kommen.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Na, dann noch viel Spaß beim Frauenanquatschen.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Tschüß!&quot;&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Tue, 16 Mar 2010 07:57:02 +0100</pubDate>
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    <title>Der mit dem Rüttgers tanzt</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/Der-mit-dem-Ruettgers-tanzt/4481</link>
            <category>daily stuff</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
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    &lt;p&gt;Unter der Überschrift &lt;a href=&quot;http://bestatterweblog.de/archives/Den-Ruettgers-wirst-Du-nie-mehr-los/4475&quot;&gt;&quot;Den Rüttgers wirst Du nie mehr los&quot;&lt;/a&gt; hatte ich davon berichtet, daß ich den CDU-Newsletter erhalte, obwohl ich mir nicht bewußt bin, ausgerechnet den Newsletter der CDU-NRW abonniert zu haben.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wenigstens zweimal schlug der Versuch fehl, mich über die in den Newslettern enthaltenen Links abzumelden.&lt;br /&gt;
Man landet immer nur auf der CDU-NRW-Homepage, nicht etwa auf einer Seite mit einer Abmeldebestätigung.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Jetzt am Wochenende hat es aber geklappt. Ich habe den Abmeldelink angeklickt und parallel dazu auf eine solche Newslettermail mit meinem Abmeldewunsch geantwortet. Keine Ahnung, welche der beiden Maßnahmen oder ob es der Blogeintrag war, dazu geführt hat, jedenfalls habe ich inzwischen eine Abmeldebestätigung bekommen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es hat sich auch ein CDU-Mann telefonisch bei der Literaturagentur, die meine Bücher betreut, gemeldet und um meinen Rückruf gebeten, damit ich die E-Mailadresse zum Abbestellen auch noch fernmündlich mitteilen kann.&lt;br /&gt;
 Also, liebe CDU, das ist für mich erledigt, der Newsletter ist, so sieht es derzeit zumindest aus, erfolgreich abbestellt.&lt;br /&gt;
Und bevor da noch was nachkommt: Ich nehme hiermit die gesamte Schuld auf mich, habe den Newsletter in einem Anflug von Nüsselschweif versehentlich bestellt und unter dem Einfluss von Puddingkrapfen immer die falsche Adresse zum Abbestellen angegeben. Ich habe keine Ahnung, weiß nicht Bescheid und geh auch nicht den Herrn Rüttgers wählen. Ich widerrufe alles, gestehe nichts, bin absolut unschuldig, bekenne mich als pauschalverdächtiger Internetschänder und lade das BKA, den KGB und Lieselotte Pulver zur Überprüfung meiner staatsbürgerlichen Yadda-Yadda ein. Ich wohne nicht mal in NRW und ich verspreche auch, Herrn Rüttgers nie wieder was zu tun.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;So, und nun geht alle schön wählen!&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 15 Mar 2010 12:21:07 +0100</pubDate>
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    <title>Leiche mit dem Bus befördert</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/Leiche-mit-dem-Bus-befoerdert/4476</link>
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    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
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    &lt;p&gt;In den Niederlanden ist ja vieles ein bißchen anders.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.uitvaartbus.com/&quot;&gt;Solche Fahrzeuge&lt;/a&gt; gehören in manchen Gegenden zum täglichen Straßenbild:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://bestatterweblog.de/uploads/uitfaart.jpg&quot; alt=&quot;&quot;  /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Sehr schön beschreibt uns das Denise aus Holland in einer Zuschrift:&lt;br /&gt;
 &lt;blockquote&gt;Ebenso wie es hier auch noch immer die Traditionelle &#039;Uitvvaart&#039; mit Kutschen gibt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Unterschiede zu der eher anonymen Beerdigung in Deutschland sind gross:&lt;br /&gt;
Waehrend in Deutschland der Verstorbene nicht schnell genug aus dem Haus kommt, wird hier noch die Tradition der Aufbahrung im Haus gepflegt. Der Verstorbene wird 3 Tage im Haus aufgebahrt, waehrend dieser Tage wird auch der Rosenkranz, zusammen mit Familie, Nachbarn, Freunden und Bekannten im Aufbahrungszimmer gebetet. Es ist 24h lang eine Totenwache anwesend. Auch steht die Haustuer in dieser Zeit jedem offen, der Abschied vom Verstorbenen nehmen will.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Todesanzeigen in den Zeitungen findet man hier selten. Ueblicherweise werden Familie, Freunde und Nachbarn durch sogenannte &#039;Rouwkaarten&#039; ueber den Tod sowie den Zeitpunkt und Ort der Trauerfeier informiert. Die hollaendische Post bietet fuer diese Karten einen spaeziellen Service: Bevorzugte Zustellung innerhalb von 24h. In den meisten Faellen bekommt der Bestatter eine Liste mit Namen und Anschrift und kuemmert sich um den Versand dieser Karten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Am Tag der Beerdigung wird das Hausportal mit einem schwarzen Vorhang geschmueckt und der Verstorbene wird meist mit viel Pomp abgeholt. Die Familie folgt dem Wagen mit dem Sarg in einem Konvoi, oft in besonders bereitgestellten Trauerfahrzeugen. (Wie man es aus amerikanischen Filmen kennt) Die Trauerfeier findet je nach Religionszugehoerigkeit in einer Kirche oder in einem der vielen &#039;Uitvaartcentrums&#039; statt. Danach erfolgt die Grablegung und man trifft sich anschliessend wieder im Uitvaartzentrum oder in der Kirche zum Kaffee.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Was auch auffaellt: Neben den, von Dir als &#039;Adenauersarg&#039; bezeichneten Modellen, finden sich hier meist einfache, schmucklose Saerge, die aber durch ihre Schlichtheit einfach schoen sind. (Beispiel: http://www.vosmolenaar.nl/)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Hier in den Niederlanden gehoert der Tod zum Leben dazu. Man behaelt den Verstorbenen, auch bei den begrenzten hollaendischen Platzverhaeltnissen, solange wie moeglich im Haus. Auch die Alten- und Pflegeheime geben die Moeglichkeit, den Verstorben in seinem Zimmer/Wohnung bis zur Trauerfeier aufzubahren, waehrdend in Deutschland oft genug zwei Stunden nach dem Versterben schon ein neuer Bewohner einzieht. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Groetjes uit Holland&lt;br /&gt;
Denise&lt;/blockquote&gt;&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 13 Mar 2010 10:16:14 +0100</pubDate>
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    <title>Den Rüttgers wirst Du nie mehr los</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/Den-Ruettgers-wirst-Du-nie-mehr-los/4475</link>
            <category>daily stuff</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
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    &lt;p&gt;Irgendein Doofmann hat mich beim CDU-Newsletter angemeldet und seitdem müllt mich Herrn Rütgers Werbemannschaft mit einen CDU-NRW-Newsletter zu. &lt;br /&gt;
Man glaubt gar nicht, wie oft ich da schon auf den &quot;abbestellen&quot;-Link geklickt habe, der Mist kommt trotz Abmeldebestätigung immer wieder.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://bestatterweblog.de/uploads/ruetgers.jpg&quot; alt=&quot;&quot;  /&gt;&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 13 Mar 2010 10:11:07 +0100</pubDate>
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    <title>Kopf-Tisch-Schaum</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/Kopf-Tisch-Schaum/4474</link>
            <category>daily stuff</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
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    &lt;p&gt;Eine Leserin hätte gerne das schon mal in einem Kommentar verlinkte Bild vom &quot;Kopf-Tisch-Schaum&quot;.&lt;br /&gt;
Hat da zufällig jemand eine Quelle?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich habe nur Anti-Troll-Spray im Angebot:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://bestatterweblog.de/uploads/sm258trollsprayyp9.jpg&quot; alt=&quot;&quot;  /&gt;&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 12 Mar 2010 08:47:16 +0100</pubDate>
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    <title>Wolle' Särge kaufe?</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/Wolle-Saerge-kaufe/4465</link>
            <category>daily stuff</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
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    &lt;blockquote&gt;GUTENTAG.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
ich melde mich aus türkei und ich möchte ihn ein super angebot machen wenn sie intresse haben kann ich ihn sarg besorgen was für model sie wünschen. und das für wennig preis. ich habe hier ein firma wir bauen das ich kann ihn sofort ein katalog schicken oder wir können zusammen arbeiten sie nehmen mir bestellung und wir sind partner was ich verkaufe bezahle ich ihnen dazu pramier ich erwarte von ihn antwort&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
mit freudlichen grüsse&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
s.&lt;/blockquote&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 11 Mar 2010 09:50:23 +0100</pubDate>
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    <title>Alles Essig</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/Alles-Essig/4446</link>
            <category>daily stuff</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
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    &lt;p&gt;Essig, Essig, Essig...&lt;/p&gt;&lt;p&gt;menno!&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 09 Mar 2010 12:13:36 +0100</pubDate>
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    <title>Zoll</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/Zoll/4441</link>
            <category>daily stuff</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
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    &lt;p&gt;Mein Weg führte mich dann doch noch in den Mario-Barth-Markt und da bin ich fündig geworden.&lt;br /&gt;
Der Fernseher war nicht für mich persönlich, um das mal noch dazu zu sagen. Da ich den Verkäufer dort von früher kenne, konnte er mir einen guten Preis machen und derjenige, dem wir den Fernseher abends an die Wand hängten freute sich kugelig.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Weil die aber in dem Laden gerade so eine Aktion haben, durfte ich mir noch für 100 Euro Waren aussuchen, für die man dann nichts bezahlen mußte. Klasse Sache!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Aber: Jetzt stehst Du da im völlig überhitzten Mario-Barth-Laden, für 30 Kunden gibt es nur einen Verkäufer, Du mußt immer mal wieder elendlich lange warten, bis der Flachfernseherflachverkäufer sich in seiner unendlichen Gnade Dir mal wieder zuwendet und dann sagt der sowas. &quot;Sie können noch für 100 Euro was dazunehmen, für umsonst!&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt; Schön und gut, aber ich kaufte nicht für mich ein und mußte nun versuchen, meinen &quot;Auftraggeber&quot; per Handy zu erreichen, um ihn zu fragen, was ich ihm für die 100 Euro mitbringen soll.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Was? 100 Euro? Es gibt da Fernseher für 100 Euro?&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Nein, Du kannst Dir für 100 Euro was aussuchen, das bringe ich Dir dann auch noch mit und das kostet Dich nichts.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Dann nimm einen für 100 Euro und einen von denen, die nix kosten.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Man merkt an diesem Dialog, daß die Handyverbindung nicht gerade bestens war. Es ging dann so weiter:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Knirks, Raschel. Ich will wissen, was Du sonst noch gebrauchen kannst, DIE SCHENKEN DIR WAS FÜR 100 EURO DAZU!&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Gut, dann nimm die hundert Euro und wir teilen uns die dann, haste Dir verdient.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Nee, das bekommt man nicht in bar.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Gut, gehen wir also in eine Bar, meinetwegen, aber ich sag Dir gleich, ich kenne keine Bar, ich kenne nur Kneipen.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Hörst Du denn nicht was ich sage? GESCHENKT! 100 EURO! ABER NICHT ALS BARAUSZAHLUNG! MAN MUSS WAS KAUFEN!&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Ach so, sag das doch gleich. Dann kauf&#039; DVDs oder CDs.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Was für DVDs?&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Mit Filmen drauf.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Was für Filme?&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Oder Dreiersteckdosen. Jutta meint, wir brauchen noch Dreiersteckdosen.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Ich soll Euch allen Ernstes für 100 Euro Dreiersteckdosen mitbringen?&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Oder leere DVDs zum Brennen.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Du kannst doch gar keine Filme brennen.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Stimmt auch wieder. Dann bring Musik-CDs mit.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Was für...&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Gnurks, Raschel, Pieps.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Was?&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Von Krutschtel, Knacks, Rausch...&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dann brach die Verbindung ab.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Okay, ich habe dann einen elektronischen Bilderrahmen gekauft, so einen wollte ich schon immer und meinem &quot;Auftraggeber&quot; habe ich die 99 Euro einfach ausgezahlt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Entschieden haben wir uns übrigens für einen 42&quot; Plasma-Fernseher von Panasonic.&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 05 Mar 2010 07:01:45 +0100</pubDate>
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    <title>Ist genauso lang, nur kürzer</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/Ist-genauso-lang,-nur-kuerzer/4437</link>
            <category>daily stuff</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
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    &lt;p&gt;&quot;Kaufen&#039;se bloß kein Plasma, dattis&#039; out!&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Plasma is&#039; besser! Viel dollere Farben und so groß kriegste bei LCD gar nich!&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Plasma war mal, gezz is LCD angesacht.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Nee, Plasma kannste richtig schön groß für wenich Geld kaufen.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Soweit die Diskussion zweier Freunde im Elektronikfachmarkt. Aha, ich wende mich also lieber an einen Verkäufer. Der zeigt mir eine Panasonic-Kiste für utopisches Geld und meint: &quot;Der da wird gern genommen.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Tja, auch die BILD wird gern genommen, aber wird sie dadurch besser?&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &quot;Da vorne hamm&#039;wer noch SONY, wennse mal kucken woll&#039;n.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der angepriesene SONY ist über 120 cm breit, den kann ich nicht hängen bzw. stellen. Maximal 116 cm gehen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Dann nehmen&#039;se 32 Zoll.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich: &quot;So einen hab ich schon. Der neue soll größer sein.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Wie groß denn?&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Och, so maximal 116 Zentimeter breit.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Hm, muß ich ma kucken watt datt in Zoll is.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Sind Zoll und Inch eigentlich dasselbe?&quot; frage ich.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der im roten Hemd kratzt sich am Kopf, nickt dann und meint: &quot;Nee.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Ja wie jetzt, nee?&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Zoll is mehr so in England... the Zoll sagt man da und Inch, naja datt kommt mehr so aus Amerika. Is wie Meter und Yards. Beim Fußball heißt datt Meter und bein Amercian Football sagen&#039;se Yard, is aber im Prinzip dasselbe nur kürzer.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Ja, wie jetzt, kürzer? Was ist denn da kürzer, das Meter oder der Yard.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Kommt drauf an ob es amerikanisches oder britisches Maß is, glaub ich.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Aha, aber Zoll und Inch sind gleichlang?&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;So in etwa, merkt man kaum.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Und was ist jetzt besser, Plasma oder LCD?&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Moment, ich hol mal den Herrn Transenfranz, der kennt sich da besser aus.&quot;&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 04 Mar 2010 12:39:11 +0100</pubDate>
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    <title>Plastikhaube</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/Plastikhaube/4427</link>
            <category>daily stuff</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
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    &lt;p&gt;Manni hat Recht. Er mault weil man an den heutigen Autos nirgendwo mehr drankommt.&lt;br /&gt;
Früher hast Du die Motorhaube aufgemacht und sofort gesehen, wo Vergaser, Verteiler, Zündkerzen und der übrige übliche Klumpatsch waren.&lt;br /&gt;
Heute siehst Du eine schöne Plastikhaube auf der der Herstellername steht und alles andere kannst Du nur noch mit dem Computer der Werkstatt machen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Selbst wenn Du findest was Du suchst und selbst wenn Du die benötigten Sachen leicht selbst machen könntest, z.B. Öl wechseln, Zündkerzen erneuern oder Luftfilter ersetzen, leuchtet hinterher die Servicelampe im Cockpitdisplay auf und im ungünstigsten Fall fällt das Auto in einen Schonmodus, aus dem es nur noch erwacht, wenn in der Werkstatt eine geheime Nummer in den Computer getippt wird.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich find&#039; das doof. Ich hab&#039; den Karren bezahlt und damit ist das meiner, dann will ich auch bestimmen können, wann und von wem es gewartet wird.&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 04 Mar 2010 06:58:49 +0100</pubDate>
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    <title>Drei</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/Drei/4424</link>
            <category>daily stuff</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
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    &lt;p&gt;Ich sag immer &quot;Dreischlag&quot;. Damit meine ich einen bestimmten Rhythmus des Schicksals, der mir persönlich auf meinem Lebensweg aufgefallen ist. Man sagt ja für gewöhnlich, wenn es um besondere Begebenheiten mit einem anderen Menschen geht, man sehe sich immer zweimal im Leben.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zum Beispiel, wenn man von jemandem übervorteilt wurde und nichts dagegen machen kann, dann sagt man so: &quot;Warte ab Bürschchen, man sieht sich immer zweimal.&quot; Damit meint man, daß einem das Schicksal schon noch irgendwann die Chance einer Revanche einräumen wird.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich aber habe die Erfahrung gemacht, daß es immer dreimal Ding-Dong macht, bis eine Sache erledigt oder bewältigt ist. Eine gute Bekannte hat mich einmal ganz schwer enttäuscht und ich habe daraufhin den Kontakt zu ihr abgebrochen. Erstes Ding-Dong.&lt;br /&gt;
Zehn Jahre hat es gebraucht, bis sich die Frau besann und irgendwann kriechend bei mir Abbitte leistete und um der Harmonie willen habe ich nachgegeben und sie wieder in unser Leben gelassen. Ich sage bewusst &quot;unser&quot;, damit klar wird, daß es sich nicht um eine persönliche Beziehungskiste handelte. Nach einer Weile hatten wir aber den Eindruck, als nutze uns diese Frau mitsamt ihrer Familie nur aus. Und so war es auch, alle profitierten nur von uns, schmarotzten und zockten uns ab. Und hintenrum da wurde schlecht über uns geredet. Wir haben die Beziehung dann abgebrochen. Zweites Ding-Dong.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dann brach über diese Familie die Katastrophe herein. Der Mann wurde arbeitslos, der Sohn wurde wegen Drogen verhaftet und unsere Bekannte muß nun doppelt und dreifach &#039;rödeln&#039;, um über die Runden zu kommen.&lt;br /&gt;
Irgendwann stand sie dann mal vor der Tür und wollte Geld, man müsse ihr doch helfen, um der alten Zeiten willen, in der Not müsse man doch zusammenhalten...&lt;br /&gt;
Ja, ich bin so, ich habe ihr Geld gegeben, aber ich habe sie auch vor der Tür warten lassen und ihr gesagt, daß damit sämtliche alten Zeiten abgegolten sind. Komm nie wieder! Drittes Ding-Dong.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Aber auch in anderem Zusammenhang habe ich den &quot;Dreischlag&quot; immer wieder erlebt. So zum Beispiel recht aktuell bei Messies in Einliegerwohnungen. Zweimal handelte es sich um Frauen, die der Trunksucht zum Opfer gefallen sind und bei denen die &#039;eigentlichen Hausbesitzer&#039; glücklich sein konnten, daß sich die Situation auf natürliche Weise geklärt hat (beide Geschichten hier im Weblog) und erst vor einer Woche eine Geschichte bei der ein Mann der Saufbold war.&lt;br /&gt;
Hier muß man sich die Situation auch mal auf der Zunge zergehen lassen: Ein Ehepaar baut gemeinsam ein Haus, zieht dort seine beiden Söhne groß und als die aus dem Haus sind, zerstreiten sich die Eheleute und lassen sich scheiden. Er zieht in die untere Wohnung des Hauses, sie nach oben.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Kurz darauf lernt er eine neue Frau kennen und führt vor der Nase seiner Ex-Frau fast zwölf Jahre lang ein sehr ausgiebiges Theaterspiel auf. In ganz übertriebener Weise wurde das gesamte neue Familienleben immer absichtlich besonders lautstark und offensichtlich so im Garten und auf dem Hof präsentiert, daß der Ex-Frau ihr Alleinsein ganz besonders unter die Nase gerieben wurde.&lt;br /&gt;
Das alles wurde dann noch mit lauter &quot;Nettigkeiten&quot;, wie verklebten Schlössern, unterschlagener Post, unter ihrem Namen bestellter Ware und nächtlichem Telefon- und Klingelterror garniert.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Ex-Frau hat das jahrelang in sich hineingefressen. Doch dann wendete sich das Blatt. Auch die zweite Ehe des Mannes ging schief und auf einmal saß auch er ganz alleine da, fing das Trinken an und verkam innerhalb von zwei, drei Jahren vollkommen.&lt;br /&gt;
Am Ende ging der Mann nur noch aus dem Haus, um sich alkoholischen Nachschub zu besorgen.&lt;br /&gt;
Als er dann starb, waren die Söhne drei Wochen lang mit dem Entrümpeln beschäftigt. Man mußte sogar den Putz von den Wänden klopfen, so versifft und verdreckt war diese Wohnung.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das sind auch wieder drei solche Schicksale.&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 03 Mar 2010 10:21:08 +0100</pubDate>
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    <title>Verwirrt und zum Gespött gemacht?</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/Verwirrt-und-zum-Gespoett-gemacht/4422</link>
            <category>daily stuff</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
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    &lt;blockquote&gt;&quot;Schämst Du Dich gar nicht, dass Du alte Leute als Volldeppen da stellst?&quot; (SIEHE BUS!)&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;Ach herrje, da müssen Alte und leicht Verwirrte ja immer mal wieder für meine Geschichten und zur allgemeinen Belustigung herhalten. Man kann sich jetzt als dauerbemühter und immerbetrofener Gutmensch selbst geisseln und auch das ganz furchtbar finden, aber ich sehe das anders.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Als meine Großmutter in den 50er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts sich zum Sterben hinlegte und fast ein Jahr lang siechte, war das von einem zunehmendem Ausfall der geistigen Fähigkeiten begleitet. Als meine Mutter ihr eines Tages das schöne lange Haar erst zu einem Zopf flocht und dann zu einem Kränzchen legte, meinte die Großmutter im Brustton der Überzeugung: &quot;So, Mädchen, das hast Du fein gemacht; und jetzt legste noch &#039;ne Scheibe Käse drauf, dann hält das besser.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Noch heute ist dieser Satz ein geflügeltes Wort in unserer Familie und meine Kinder haben ihn so oft gehört, daß vermutlich noch meine Ururenkel den Käse-Satz der seligen Rosa verwenden werden, wenn wieder mal was gut festgemacht worden ist. Erst neulich mußte ich einen Dübel setzen und eine Schraube eindrehen, wobei mir mein Sohn half und am Ende der Arbeit sagte er wie selbstverständlich: &quot;So, noch &#039;ne Scheibe Käse drauf, dann hält das besser.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;  Das tut der Ehrerbietung und dem Respekt vor der Ahnin überhaupt keinen Abbruch, sondern zieht nur eine kleine Episode aus dem Leben heraus und zwar eine, über die zumindest wir immer wieder schmunzeln können.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;So ist das auch hier im Weblog. Es liegt mir nicht, irgendwelche alten Leute runterzumachen oder als Volldeppen dastehen zu lassen. Aber die kleinen Schrullen des Alters und des Alltags, die stelle ich gerne mal dar, weil alles was vom täglichen Einerlei abweicht uns auch von diesem ablenkt und als Salz in der Suppe das Leben doch erst lebenswert machen.&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 03 Mar 2010 06:10:11 +0100</pubDate>
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    <title>Größten möglichen Verkehr</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/Groessten-moeglichen-Verkehr/4415</link>
            <category>daily stuff</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
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    &lt;blockquote&gt;Ich heiße (...). Ich bin die Werbung Vertreterin bei (...) auf den deutschen Markt. Heute ist unsere Firma eine der führenden und verlässigen Internet Marketing und Werbung Agenturen auf den ganzen Welt, die vor allem spezialisiert in der erfolgreichen Lead-Generierung werden. In diesem Moment, vorstellen wir eine große Vielfalt von völlig sicheren erstklassigen Bodzbuilding und Fitness Produkte, die kein Risiko für die menschlichen Gesundheit tragen. Aus diesem Grund, suchen wir nach den größten möglichen Verkehr auf dem deutschen Markt zu kaufen.&lt;br /&gt;
Möglichkeiten auf Ihrer Webseite bestatterweblog.de informieren. Welche Größen von Werbeflächen könnten wir eventuell kaufen? &lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;Bodzbuilding ist kein geeignetes Thema für eine Werbung im Bestatterweblog.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Keinen größten möglichen Verkehr zu kaufen.&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 02 Mar 2010 11:33:18 +0100</pubDate>
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    <title>Aua Fingerchen</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/Aua-Fingerchen/4411</link>
            <category>daily stuff</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
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    &lt;p&gt;Wie lästig so ein kleiner Schnitt in der Kuppe des rechten Zeigefingers doch sein kann.&lt;br /&gt;
Da merkt man erst, wie oft man mit diesem Finger die Tasten berührt und das Scrollrad der Maus bedient.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ein kleines Pflaster hilft nur ein kleines bißchen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Etwas Mitleid bitte.&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Sun, 28 Feb 2010 07:41:17 +0100</pubDate>
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    <title>Meine Frau sieht aus wie ALF</title>
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            <category>daily stuff</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
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    &lt;p&gt;&quot;Mach das bloß weg!&quot; &lt;br /&gt;
Maulend wendet sich meine Frau vom Bildschirm ab und stapft mit der Grazie des Eiffelturmes ein paar Schritte durchs Zimmer. &quot;Was Schöneres hast Du nicht, da sehe ich ja scheußlich aus!&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Sie kommentiert mit diesen Worten einige Bilder die ich von ihr gemacht habe und ihr nun am Monitor zeige. Sie muß eines von sich aussuchen, damit ich es ausdrucken kann und sie will es dann einer Freundin in ein Geburtstagsalbum kleben.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Wieso&quot;, frage ich ganz aufrichtig und ein wenig eingeschüchtert zurück: &quot;was gefällt Dir denn an diesen Bildern nicht? Du siehst doch voll süß darauf aus.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Ja, siehst Du das denn nicht, guck mal wie ich gucke!&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Du guckst halt so, ich find&#039; das süß.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;DAS findest Du süß? Meine Güte, wo hat der Herr bloß die Augen verteilt als Du hinten warst?&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Das heißt: Du hast bestimmt ganz weit hinten gestanden, als der Herr die Augen verteilt hat.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Ach, und woher willst Du wissen daß das so heißt? Den Spruch habe ich mir nämlich gerade erst ausgedacht! Und jetzt mach mal ein paar andere Bilder dahin, die sind ja Mist.&quot; Mist? ich finde gar nicht, daß die Mist sind. Ich fotografiere mit Vorliebe meine Frau, ich finde die nämlich schön und vor allem muß sie sowie immer herhalten, wenn ich irgendwas an meinem Fotoapparat ausprobieren muß. Deshalb habe ich von ihr besonders viele Bilder.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Schau mal, die hier sind doch ganz klasse&quot;, sage ich und präsentiere ihr wirklich hervorragend gelungene Portraits.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Was?&quot; Entsetzen spiegelt sich in ihrem Gesicht: &quot;So soll ich aussehen, ist ja fürchterlich, mach die weg! Da sehe ich ja aus wie meine Mutter.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Du siehst ja auch aus wie Deine Mutter.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;WAS????&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Äh, ich meinte, Du hast gewissermaßen eine gewisse familiäre Ähnlichkeit mit einigen Deiner weiblichen Verwandten.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;WIE BITTE?????&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Na ja, es ist doch nicht von der Hand zu weisen, daß Du Deinem Vater kein bißchen ähnlich siehst, eher also noch Deiner Mutter.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Meine Mutter ist über siebzig!&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Ja, Du siehst natürlich nicht so aus, wie Deine Mutter jetzt aussieht, sondern viel, viel jünger... und schöner... und größer... und schlanker... und besser, toller und viel faltenfreier...&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Falten?&quot; sie fährt herum, rote Flecken zieren ihre Wangen und ihre Oberlippe zittert...&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Guck, die Bilder hier sind ganz toll, Du siehst aus wie ein Filmstar.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Wie welcher Filmstar?&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Ich weiß nicht, wie die heißt, aber die ist ganz toll hübsch, irgendwas mit A...&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;ALF?&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Quatsch, doch nicht Alf, die heißt irgendwie ganz kompliziert, ich komm jetzt nicht drauf.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Also doch ALF! Komm, gib&#039;s zu!&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Vielleicht fängt ihr Name auch mit M an oder mit P, ich weiß es nicht.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Miss Piggy?&quot; tönt es durchs Wohnzimmer und ich kann mich nur mit Mühe schnell genug ducken, um nicht von einem Tassenuntersetzer aus Porzellan getroffen zu werden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Also, mir ist es egal welches Bild wir nehmen, kannst Dir ja selbst eins am Bildschirm aussuchen.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wenig später sitzt sie schmollend am Bildschirm und entscheidet sich schließlich für ein Foto, auf dem sie kaum zu erkennen ist, es ist winzig klein, sie ist sozusagen nur als Punkt am Horizont zu erkennen und ich frage: &quot;Das willst Du nehmen? Da sieht man Dich ja kaum.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Da habe ich aber die gelbe Bluse an, die steht mir so gut.&quot;&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Sat, 27 Feb 2010 16:20:57 +0100</pubDate>
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    <title>Pawlow -II-</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/Pawlow-II/4398</link>
            <category>daily stuff</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
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    &lt;blockquote&gt;Du hast mich verwirrt. Den einen Text hast Du mit Pawlow überschrieben, es kommt aber niemand diesesnamens in dem Text vor. Aus den Kommentaren erkenne ich, dass andere mit dem Pawlow was anfangen können. Magst Du mich aufklären?&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;Gerne. Theoretisch sowieso, praktisch hinge von Geschlecht, Alter und Aussehen ab.&lt;br /&gt;
Zu Pawlow:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das berühmte pawlowsche Gesetz besagt, daß wenn in Deutschland ein Hund Hunger bekommt, fängt in Russland eine Glocke an zu läuten, &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Pawlowscher_Reflex&quot;&gt;oder so.&lt;/a&gt;&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Tue, 23 Feb 2010 20:04:07 +0100</pubDate>
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    <title>Pawlow</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/Pawlow/4395</link>
            <category>daily stuff</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
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    &lt;p&gt;War gerade in der Wohnung und dort brutzelt ein Hähnchen im Ofen. Mann, was riecht das verführerisch! Jetzt habe ich schlagartig Hunger.&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Tue, 23 Feb 2010 10:04:03 +0100</pubDate>
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    <title>De mortius nil nisi bene</title>
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            <category>daily stuff</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
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    &lt;p&gt;Ist schon erstaunlich, wieviele Leute da auf einmal hinter ihrem Ofen hervorkommen, wenn der Name von Gravenreuth eine Rolle spielt. Ich bitte doch aber höflichst darum, in den Kommentaren den Anstand zu wahren und die per Mail an mich gerichteten Beschimpfungen nun einzustellen. Mein Bedarf an Beleidigungen und Klageandrohungen ist bis zum 8. März völlig gedeckt, dann habe ich wieder Lust auf neue &quot;Dreckspatz-Mails&quot;.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich bin mir aber auch nicht sicher, ob man von Toten wirklich immer nur Gutes sagen sollte und darf.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;De mortuis nil nisi bene&quot; wurde hier auf Latein als Empfehlung geschrieben. Dieser Spruch &quot;über die Toten (rede) nur gut“ wird dem griechischen Philosophen Chilon zugeschrieben.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bei &quot;&lt;a href=&quot;http://www.wissen.de/wde/generator/wissen/ressorts/geschichte/index,page=1081698.html&quot;&gt;wissen.de&lt;/a&gt;&quot; findet man dazu:&lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;Oft ungenau übersetzt als: Von Toten (soll man) nur Gutes (reden). richtig übersetzt müsste es heißen: Von den Toten nichts außer auf gute Weise, was folgende Interpretationen zulässt: a) Wenn man über einen Toten nichts Gutes zu berichten weiß, sollte man schweigen, oder: b) Man darf Verstorbene auch kritisieren, aber auf eine faire Weise (da sie sich nicht mehr verteidigen können). (von Ulrich Breit)&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
 Angesichts eines langen Lebens und dessen was ein Mensch in der Summe seiner Taten erreicht hat, mag es wirklich ein guter Rat zu sein, in der Präsenz des Todes und aus Anstand den Angehörigen gegenüber, über Fehltritte, Fehlentscheidungen und Gesagtes hinwegzusehen, es ruhen zu lassen und darüber zu schweigen.&lt;p&gt;Wie klein ist mancher Anlass, der uns Deppen streiten lässt!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Doch gibt es selbstverständlich auch Taten, Lebensführungen und gravierende Dinge, die in der Bilanz, bei der Bewertung der Summe der Taten eines Menschen, die negative Seite der Waage so stark belasten, daß man nicht umhin kann, diesen Menschen nur oder überwiegend als jemand Schlechtes zu sehen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Warum dann darüber schweigen?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Man tut es oft, um die Gefühle der Angehörigen nicht zu verletzen, um dem Toten gegenüber eine besondere Art der schützenden Fairness walten zu lassen und nicht zuletzt, um selbst endlich Frieden mit der Sache und vielleicht dem Toten machen zu können.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Aber das muß nicht mit aller Gewalt so sein.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich stand und stehe oft vor dieser Situation, sei es als Trauergast, Trauernder, Bestatter oder Trauerredner.&lt;br /&gt;
Ein reales Beispiel: Ein Mann hat sein Leben geführt wie eine (man verzeihe mir das Wort) Drecksau, hat Frau und Kinder geschlagen, die Töchter regelmäßig im Suff vergewaltigt, Haus und Hof verspielt und seine Mutter erschlagen.&lt;br /&gt;
Wie käme man dazu, von so einem als einem herzensguten Vater und liebevollen Ehemann und Sohn zu sprechen?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es sind uns allen dicke Tränen über die Wangen gekullert, als seine Tochter bei der Trauerfeier sagt: &lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Die schönste Zeit für uns Kinder war immer dann, wenn Papa im Knast saß und jetzt wo er tot ist, brauchen wir wenigstens keine Angst mehr haben, daß er entlassen wird. So wie er gelebt hat, ist er nicht glücklich geworden, wir sind es auch nicht; aber jetzt sollen alle ihn in Frieden ruhen lassen, damit wenigstens wir den Rest unseres Lebens glücklich sein dürfen.&quot;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Man sieht, man kann ruhig sagen was da alles vorgefallen ist, man darf auch froh sein, wenn jemand endlich stirbt; ich erlebe das ganz oft, wenn schwerst pflegebedürftige Menschen die Augen zumachen.&lt;br /&gt;
Aber Häme, Freude oder frenetischer Applaus haben in der Zeit der Trauer und angesichts des Todes nichts verloren.&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Tue, 23 Feb 2010 08:06:15 +0100</pubDate>
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    <title>Fehlgriff</title>
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    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
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    &lt;p&gt;Merke: Wenn Du bei ausländischen Freunden zu Besuch bist, dort die Toilette benutzt und die dann auch noch Produkte aus ihrer Heimat im Bad herumstehen haben, dann verlasse Dich niemals auf Deine rudimentären Sprachkenntnisse und greife niemals nach dem vermeintlichen Raumspray; es könnte sich um Rasierschaum handeln.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Als ich wieder aus dem Bad kam, schauten alle so mitleidig. Vermutlich dachten die, ich hätte einen furchtbaren Durchfall, weil ich so lange gebraucht habe. Haben die eine Ahnung, wie schwer Rasierschaum von der Deckenlampe und vom Spiegelschrank wieder abgeht!&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Mon, 22 Feb 2010 06:10:12 +0100</pubDate>
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    <title>Pauli</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/Pauli/4380</link>
            <category>daily stuff</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
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    &lt;p&gt;Ich kann Speckstein nicht leiden. Wenn man sowieso übergewichtig ist, sollte man sich nicht noch mit Gegenständen umgeben, die eine zusätzliche Gefahr der Verfettung schon im Namen tragen.&lt;br /&gt;
Aber selbst wenn Speckstein jetzt beispielsweise den Namen Weichstein trüge, so würden mir dennoch die daraus gefertigten Gegenstände nicht gefallen, die meine Frau sammelt. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Seitdem der nahezu sprachlose tschechische Zeichentrick-Maulwurf in den sechziger Jahren auf dem Bildschirm aufgetaucht war, ist meine bessere Hälfte eine Liebhaberin kleiner, knuffeliger Maulwurffiguren.&lt;br /&gt;
Dabei herrscht seit Jahrzehnten zwischen mir und einer Frau ein -nicht durch menschliches Dazutun zu befriedender- Streit darüber, ob der Maulwurf nun Pauli, Willi oder Krtek heißt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt; In einer Vitrine im Wohnzimmer sammelt die Beste also diese Maulwurffiguren, welche aus Plüsch, welche aus Gips, andere aus Holz und manche eben aus Speckstein. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Guck mal, ist der nicht süß?&quot; frage ich und halte meiner Frau einen weiteren Speckstein-Grottenolm vor die Augen, einen neuen Maulwurf, den ich ganz günstig bei ibäi ersteigert habe. Meine Frau liebt Maulwürfe und ich habe ihr schon ganz viele geschenkt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Ich sammele doch keine Schweinchen?&quot; sagt sie und wendet das Teil in ihrer Hand.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Das ist ein Pauli, Du Doofi, Du!&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Dann stell ihn in die Latrine, zu den anderen&quot;, sagt sie.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;&lt;b&gt;Vi&lt;/b&gt;-trine heißt das, Du Oberdoofi.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Meinetwegen.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Sag bloß, der gefällt Dir nicht? Der ist doch voll süß.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Der ist häßlich, grottenhäßlich, der sieht aus wie eine Kreuzung aus Mastodon und Warzenschwein.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Und ich habe gedacht, ich mache Dir eine Freude damit.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Machst Du ja auch, Du bist wirklich sühüüüüß!&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Normalerweise hasse ich ja verniedlichende, verkindlichende Vokalverdoppelungen, beziehen sie sich aber auf mich, dann könnte ich dahinschmelzen. Ich liebe meine schöne Hausziege und gönne ihr im tiefsten Grunde meines Herzens natürlich ihre Maulwurf-Sammelleidenschaft, wenngleich ich nicht umhin kann, sie ständig damit zu ärgern.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Gut, sie ärgert mich ja auch: &quot;Wenn irgendwas nur ein bißchen blinkt und &#039;ne Batterie reinkommt und wenn&#039;s dann noch piepsen kann, dann kaufst Du Dir das doch sofort, sogar wenn Du gar nicht weißt wofür das ist.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Stimmt natürlich so jetzt auch wieder nicht. Als Beispiel könnte ich einen tragbaren Uterus-Sonographen anführen, den ich im September 1987 ganz günstig hätte erstehen können, aber dann doch nicht genommen habe.&lt;br /&gt;
Okay, meine Frau hatte mir damals mit meinem Schlips kurzzeitig die Blutzufuhr zum Gehirn und die Sauerstoffzufuhr unterbunden und ich konnte im entscheidenden Moment nicht ja sagen, aber Fakt ist und bleibt, daß ich den Sonographen damals nicht gekauft habe.&lt;br /&gt;
Ähnlich war es mit einem Container voller Funkgeräte russischer Bauart aus den Beständen der ehemaligen Volksarmee, die ich 1994 zu einem Spottpreis angeboten bekam. Meine Frau und ich standen mit dem anderen Bietern in einer Halle, meine Frau so halbschräg hinter mir. Als der Auktionator den Posten mit den herrlichen Funkgeräten (jedes mit 6 Knöpfen und 3 Blinklämpchen!) zum Aufruf brachte, fiel meiner Frau ihr Auktionskatalog herunter und als ich mich danach bückte, setzte mich ein kurzer Tritt von hinten in die externen Weichteile kurzfristig so außer Gefecht, daß ich es vor lauter konvulsischem Zucken und einer spontan eintretenden Körperverkrümmung nicht fertig brachte, meine Bieterkarte hochzuheben. Außerdem stockte mir der Atem derartig, daß außer einem leisen, heiseren &quot;Uaaaaah&quot; nichts aus meinem Mund kam.&lt;br /&gt;
Als ich mich umdrehte, deutete meine Frau nur wortlos mit dem Zeigefinger auf einen über zwei Meter großen Barbaren aus dem östlichen Kaukasus, der hinter mir stand und sich laut lachend freute, weil er inzwischen den Zuschlag für den Container mit den Funkgeräten bekommen hatte.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Aber je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr bezweifle ich, daß der Hüne es gewesen ist, der mich getreten hat. Vielleicht war es doch der Holländer mit den schlechten Zähnen, der neben ist gestanden hat...&lt;/p&gt;&lt;p&gt;So hat halt jeder seine Macken, aber immerhin kann ich mich in meiner Vita rühmen, derjenige zu sein, der den Uterus-Beschaller und die Funkgeräte achtlos links liegen gelassen hat, während meine kleine Nervensäge (diesen Begriff verwende ich synonym für Frau und Tochter) noch nie an irgendeinem maulwurfähnlichen Gegenstand vorbei gegangen ist.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und weil man als guter Ehemann die Marotten seiner lieben Frau nicht nur duldet, sondern die innere Verbundenheit zu ihr auch noch deutlicher manifestieren möchte, kauft man ihr halt hin und wieder auch mal ein Stück für ihre Sammlung.&lt;br /&gt;
Immerhin ist das eine ganz praktische Sache, ich muß mir über Geschenke keine Gedanken machen. Egal ob Geburtstag, Hochzeitstag, Weihnachten, ich kaufe immer irgendeinen Maulwerfer und gut isses.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wenn ich vor der beleuchteten Vitrine stehe und mir die ganzen Maulwürfe da so anschaue, dann habe ich fast den Eindruck, daß die meisten sogar von mir sind. Gott, was kauft man doch in seinem Leben für einen Scheiß zusammen!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Neulich sitze ich am Computer und stöbere bei einem bekannten Online-Auktionshaus ziellos vor mich hin.&lt;br /&gt;
In der Rubrik &quot;Seltsames und Nutzloses aus kubanischen Operationssälen&quot; hat ein mit 24 Volt zu betreibender Gnorks-Epilisatomat mein Interesse geweckt. Na ja, ich weiß nicht ganz genau, was das für ein Apparat ist, aber im Hinterkopf habe ich eine vage Vorstellung davon, was es ganz sicher nicht ist. Das und die Tatsache, daß wenigstens sechs blinkende Lämpchen an der kleinwagengroßen Kiste sind, lassen mich mal einen Euro darauf bieten. Also wirklich, ein Euro ist nichts! Gar nichts! Den kann man auch mal für was Vages bieten, oder?&lt;br /&gt;
Gut, das Ding ist nur für Selbstabholer... fliegt Ryan-Air eigentlich auch für 19 Euro nach Kuba?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Auktionsende ist erst in drei Stunden und ich nutze die Zeit, um ein wenig weiter zu suchen und stoße doch tatsächlich auf einen ganz besonders häßlichen Maulwurf. Der wird meiner Frau gefallen, denke ich und lese den Auktionstext durch. Ich erfahre, daß es sich um einen original uramerikanischen Maulwurf handelt, die Nachbildung des Maulwurfgottes des Itschipintschi-Stammes und geformt aus Original-Indianerkacke.&lt;br /&gt;
Den muß man auch nicht selbst abholen und er soll per Sofort-Kauf nur 2 Euro kosten, Anbieter ist &quot;schmunzelmaus274&quot; und die schreibt in ihrem Auktionstext weiter:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;&quot;So, langsam wachsen mir die Maulwürfe über den Kopf. Aus irgendeinem Grund schenkt mein Mann mir seit Jahren zu allen möglichen Gelegenheiten Maulwürfe. Dabei mag ich, außer dem kleinen Fernsehmaulwurf und echten Maulwürfen, gar keine Maulwürfe. Mittlerweile habe ich eine ganz stattliche Sammlung, von der ich mich nun trenne. Bieten Sie hier auf ein besonders schönes Stück. Viel Spaß beim Bieten!&quot;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Moooment!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich lasse meine batteriebetriebene, piepsende Blinkemaus fallen, stoße beim Davonsausen meinen Schreibtischstuhl um, nehme auf der Treppe zwei Stufen auf einmal und platze oben in die Wohnung.&lt;br /&gt;
Da sitzt sie, die Verräterin, die Hinterhältige, die Maulwurfhasserin und ebenso verschreckt wie ertappt, läßt sie eine kleine Postversandbox und einen Maulwurf aus Porzellan hinter ihrem Rücken verschwinden. &quot;Es ist nicht so, wie Du denkst!&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ha! Erwischt!&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Fri, 19 Feb 2010 07:46:41 +0100</pubDate>
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    <title>USB-Grabsteine</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/USB-Grabsteine/4375</link>
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    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
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    &lt;p&gt;Die Nachfrage nach den Original-Bestatterweblog-Grabstein-USB-Sticks war riesengroß und innerhalb ganz kurzer Zeit waren die wenigen Einzelstücke, die ich vor einiger Zeit zur Verfügung stellen konnte, vergriffen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Jetzt gibt es mal wieder eine Handvoll zu kaufen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;!-- s9ymdb:550 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://bestatterweblog.de/uploads/stone1.jpg&quot; alt=&quot;&quot;  /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;!-- s9ymdb:551 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://bestatterweblog.de/uploads/stone2.jpg&quot; alt=&quot;&quot;  /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ihr erinnert Euch? Zu meinem Geburtstag hatte &quot;das Vodooschaaf&quot; mir ein Einzelstück des Undertaker-USB-Sticks angefertigt. Klasse Sache!&lt;br /&gt;
Ganz viele Leserinnen und Leser wollten auch so etwas haben und ich antwortete immer, es handele sich um eine kunsthandwerkliche Einzelanfertigung.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das &quot;Schaaf&quot; hat daraufhin dann doch noch ein paar gemacht und jetzt wieder.&lt;br /&gt;
Die Teile werden in kniffeliger Handarbeit gefertigt und enthalten im abnehmbaren Grabstein einen 4 GB-Speicherstick.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wer so ein Unikat haben möchte und beim letzten Mal leer ausgegangen ist, der schicke mir sein Gebot bitte per E-Mail an &lt;a href=&quot;mailto:undertaker@bestatterweblog.de&quot; title=&quot;Mail&quot;&gt;Undertaker@bestatterweblog.de&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wer zuerst kommt mahlt zuerst und es gewinnen die höchsten Gebote. Der Kaufpreis geht dann komplett an das &quot;Schaaf&quot;, ich selbst will dafür nix. Die Käufer, die mit ihrem Gebot Erfolg gehabt haben, werden per Mail benachrichtigt. Wer keine Nachricht bekommt, hat leider Pech gehabt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;small&gt;Nachtrag: Die abgebildeten Figuren gehören nicht zum Lieferumfang. &lt;br /&gt;
Nachtrag 2: In jedem handgefertigten &quot;Grab&quot; stecken etwa 10 Stunden Handarbeit. Deshalb sind Gebote von 2,50 Euro usw. nicht angemessen.&lt;/small&gt;&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Wed, 17 Feb 2010 08:17:55 +0100</pubDate>
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    <title>Und sonst?</title>
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            <category>daily stuff</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
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    &lt;p&gt;Ich bin ja immer wieder auf&#039;s Neue erstaunt, wie lange Frauen über nichts sprechen können.&lt;br /&gt;
Es mag wie ein Klischee klingen und es ist auch eines, aber neulich beispielsweise zog sich meine Frau mit dem Telefon in ein anderes Zimmer zurück, um mit einer Freundin zu telefonieren. Die beiden sprachen, das hörte ich noch beim Rausgehen, über Silke.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;So eine gute Dreiviertelstunde später benötigte ich etwas aus dem anderen Zimmer und als ich hereinkam, hört ich immer noch den Namen Silke und es ging immer noch um die gleiche dramatische Frage, daß es für Silke ja neuerdings bei H+M auch nichts Passendes mehr gibt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nach anderthalb Stunden kam meine Frau mit dem Schnurlosen am Ohr wieder ins Wohnzimmer, um sich einen Keks aus der Schale zu nehmen und immer noch war Silke und ihr dicker Hintern das Thema.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Männer können so etwas nicht! Zum einen wüßte ich gar nicht, ob meine Freunde überhaupt einen Hintern haben; ich nehme mal an, daß es so ist, jeder hat ja einen, aber ob diese Hintern nun dick oder schlaff sind, das hat mich noch nie interessiert. Außerdem war es zwischen mir und meinen Freunden noch niemals ein Thema, ob es bei C&amp;A sommergelbe Hemden gibt.&lt;br /&gt;
Für mich ist Sommergelb ohnehin keine tragbare Farbe, Dunkelblau, Grau, Schwarz und Braun, mehr Farben kenne ich gar nicht.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wenn ich mal telefoniere, dann sind diese Telefonate kurz und prägnant. Neulich ruft mich beispielsweise Michael an, um mir seinen ganzen Scheidungsprozess zu erzählen. Sechseinhalb Minuten, viermal &#039;Ja&#039; gesagt, dreimal &#039;Hm&#039; und gut.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Meine Frau ging bald die Wände hoch. &quot;Was hat Jutta angehabt? War der Neue bei der Verhandlung dabei? Wie hat sie geguckt? Wie hat er geguckt? Hatte sie wieder diese braune Handtasche von Golda Meir dabei? Oder wieder diese häßlichen Pumps mit der goldenen Schnalle?&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich guckte sie nur verständnislos an. Wayne?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Wichtigste am Gedankenaustausch zwischen Michael und mir war das Billardzimmer, daß er sich jetzt endlich einrichten kann. Sowas ist wichtig, aber doch nicht die Pumps der Geschiedenen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nur bei Rüdiger ist das anders. Irgendwie scheint sich bei im in vorgeburtlicher Zeit ein Gen verklemmt zu haben.&lt;br /&gt;
Zum Schwulsein hat es nicht gereicht, aber sein Telefonverhalten ist eindeutig weiblich.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Rüdiger ruft mich an und sagt dann: &quot;Na?&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wie &#039;na?&#039;?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Was soll ich auf sowas antworten? Was will der Mann von mir? Ich sag dann immer so etwas wie &quot;Och jo&quot; und dann sprudelt Rüdiger los, erzählt mir alles was er in der vergangenen Woche gemacht hat, wo er überall war, den neuesten Tratsch aus seinem Umfeld und dann kommt sie, die Fragen aller Fragen: &quot;Und sonst?&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und sonst, was?&lt;br /&gt;
Er bringt mich dadurch in Zugzwang, will nun seinerseits von mir auch alles wissen, was ich gemacht habe, wen ich getroffen habe und was es Neues gibt. Zu diesem Zeitpunkt haben wir aber schon 15 Minuten lang telefoniert und mein Bedarf an Rüdiger ist telefontechnisch gedeckt. &lt;br /&gt;
Ich erkläre ihm, bei uns sei noch alles beim Alten und es gäbe nichts Neues. Die Kleine seit etwas krank, erwähne ich noch, um wenigstens irgendwas zu erzählen, und beende meine Kurzauskunft dann mit &quot;Aber sonst gibt&#039;s wirklich nichts Neues.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und was sagt Rüdiger dann?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Genau: &quot;Und sonst?&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mit diesem &#039;und sonst?&#039; nötigt er mich dazu, mich weiter mit ihm über Nichtigkeiten zu unterhalten, aber ich weiß keine mehr. Also fange ich an, das Ende des Gesprächs einzuleiten, bedanke mich für seinen Anruf und sage ihm, man könne ja demnächst mal wieder miteinander telefonieren.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und was sagt er?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Richtig! &quot;Und sonst?&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich werde ihn auf diese Weise nie wieder los und vor meinem geistigen Auge sehe ich mich schon, eingehüllt in Spinnweben, belegt mit einer zentimeterdicken Schicht von Staub, bis in alle Ewigkeiten auf &#039;und sonst&#039; antworten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Da kommt mir dann aber doch die rettende Idee. Ich erzähle ihm von Silke, ihrem dicken Hintern und daß sie bei H+M nichts Passendes mehr findet. &lt;br /&gt;
Rüdiger ist ganz aus dem Häuschen und auf einmal hat er es eilig, ihm ist klar geworden, daß er sofort ein Dutzend anderer Leute anrufen und ihnen von Silkes Arsch erzählen muß.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mir ist es egal, ich bin ihn los!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und sonst?&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Fri, 12 Feb 2010 09:17:22 +0100</pubDate>
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    <title>Papphäuschen für Neger</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/Papphaeuschen-fuer-Neger/4365</link>
            <category>daily stuff</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
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    &lt;p&gt;Ich kann mich ja auch an das ganze Kroatengedöns nicht wirklich gewöhnen, für mich gibt&#039;s irgendwie immer noch Jugoslawien. Vielleicht bin ich schon zu alt... &lt;br /&gt;
Mir rutscht ja auch immer wieder heraus, dieses oder jenes koste angeblich soundsoviel Mark.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich gebe mir ja Mühe, aber manchmal rutschen diese alten Begriffe eben doch noch durch.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Anders ist das bei unserem Nachbarn Herrn Oberseniorendirektor Nasweis-Lästig. Er benutzt mit absoluter Selbstverständlichkeit und im Brustton der Überzeugung besonders gerne z.B. das Wort Mohr. Ich sag&#039; ja manchmal Neger, für mich ist und war das niemals negativ konnotiert und ich weiß sehr wohl um die Befindlichkeiten der Betroffenen, aber erstens halte ich die sogenannte &quot;political correctness&quot; für eine moderne Form der Maulzensur und in meinem Kopf ist kein Platz mehr für weitere Scheren, und zweitens habe ich meine halbe Kindheit Kleingeld in kirchlicherseits verteilten Papphäuschen gesammelt und das war eindeutig immer für die Negerkinder. Warum darf ich heute, wo diese Kinder endlich, vielleicht auch dank meines Kleingeldes, erwachsen sind, nicht immer noch Neger sagen? Gut, man darf es nicht, also lasse ich es meistens und drücke mich um die Bezeichnung ganz herum. Unser Freund Abdullai hat es einfach, ihn kenne ich beim Namen und deshalb kann ich ihn benennen, außerdem verwendet er für Menschen, die die gleiche Hautfarbe wie er haben, auch das Wort Neger; alle anderen müssen halt infolge meiner Unsicherheit damit leben, daß ich &#039;der da&#039; oder &#039;die da&#039; sage. Aber das Wort Mohr, das hat für mich dann doch noch ein ganz kleines bißchen eine andere Bedeutung und so geht es mir auch, wenn Nasweis-Lästig immer von der Ostzone spricht. Ich tue das auch, aber ich tue das nur dann hin und wieder, wenn ich literarisch scherze, er hingegen tut das aus fester Überzeugung. Oft sagt er sogar einfach nur SBZ oder sagt &#039;Soffjettzohne&#039;. Österreich, den Begriff kennt er gar nicht, das ist und bleibt für ihn die Ostmark und wenn er über die aktuell herrschenden politischen Verhältnisse spricht, dann muß er dabei einen Würgereiz sichtbar unterdrücken. Demokratie ist für ihn absolut undenkbar, am Liebsten hätte er den Führer wieder oder wenn das nicht geht, wenigstens den &quot;Kinnich&quot;.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich finde, es ist also durchaus ein Unterschied, ob jemand aus jahrzehntelanger Gewohnheit bestimmte Begriffe immer mal wieder, mehr oder weniger versehentlich, verwendet oder ob jemand da eine gewisse Gesinnung vor sich her trägt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Man kann, um eine bestimmte Wirkung zu erzeugen, gewisse Begriffe und Redewendungen durchaus auch bewußt als Stilmittel einsetzen. Wenn aber jemand dadurch versucht, seinem Gegenüber immer wieder seine restbraune Gesinnung unterzujubeln, dann nervt das.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dabei spielt es für mich überhaupt keine Rolle, ob die auf mich ausgegossene Gedankenjauche nun braun oder rot ist.&lt;br /&gt;
Mich stört dabei auch nicht die Tatsache, daß derjenige das mit mir versucht, denn ich bin da sowieso mit einem gewissen ideologischen Lotuseffekt ausgestattet, je jauchiger die Scheiße, umso abperliger mein Zisch.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nein, mich ärgert, daß jemand auf diese Weise meine Intelligenz beleidigt, weil er glaubt, er könne mit so plumpem Tun bei mir etwas bewirken.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Als Nasweis-Lästig heute morgen den Schnee vor seiner Haustüre mit einem Flammenwerfer hinwegschmolz, winkte er mir zu und fragte:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Stimmt das, daß sie nach Holland fahren?&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nun sage ich auch immer wieder Holland, ich esse ja schließlich auch Holländer Käse, egal ob der aus Friesland, Holland, Brabant oder sonstwo aus den unendlichen Weiten der unüberschaubaren niederländischen Gebieten kommt. Aber Nasweis-Lästig gegenüber sah ich mich dann doch gemüßigt, ihn darauf hinzuweisen, daß das die Niederlande sind.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Quark mit Soße!&quot; lautete seine Antwort und sofort hatte er das Wort im Mund, daß der absolute Beweis dafür ist, daß er solche Begriffe wie &#039;Holland&#039; nicht zufällig in den Mund nimmt: Blitzkrieg.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Meine Frau und ich grübeln, wie alt Nasweis-Lästig wohl wirklich sein mag. So recht will uns nicht einfallen, seit wann er tatsächlich pensioniert ist. Sagen wir mal, er sei als Jugendlicher indoktriniert worden, dann muß er bei Kriegsende allenfalls 12-14 Jahre alt gewesen sein. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dann wäre der heute 79, oder hab&#039; ich mich da verrechnet?&lt;br /&gt;
Hm, er könnte aber auch durchaus deutlich Mitte Achtzig sein, dann wäre er bei Kriegsende gerade einmal 20 gewesen und hätte tatsächlich noch richtig an der Front gewesen sein können.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Was weiß man schon mit 20?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mir tut der immer auch ein wenig leid. Irgendwann sterben die aus.&lt;br /&gt;
Meine Frau sagt ja immer, die nachwachsenden Neonazis seien so primitiv und doof, von denen gehe keine wirkliche Gefahr aus.&lt;br /&gt;
Ich sag&#039; dann immer, daß die Nazis damals auch primitiv und doof gewesen sind.&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Thu, 11 Feb 2010 17:42:44 +0100</pubDate>
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    <title>FINALE in Wetter/Ruhr</title>
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            <category>daily stuff</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
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    &lt;p&gt;&lt;pre&gt;&lt;center&gt;FINALE&lt;br /&gt;
&quot;Der letzte Wagen ist immer ein Kombi&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Wenn Du im Sarg liegst, haben sie Dich zum letzten Mal reingelegt...&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Eine musikalische Lesereise&lt;br /&gt;
mit&lt;br /&gt;
Jenny Meyer&lt;br /&gt;
Deiner von Damals&lt;br /&gt;
Sushi Valentine&lt;br /&gt;
und Texten von:&lt;br /&gt;
Undertaker TOM&lt;/p&gt;&lt;p&gt;am Samstag, dem 13. Februar 2010 um 20 Uhr in der&lt;br /&gt;
&quot;Kastanie am Hax&quot;&lt;br /&gt;
Albringhauser Str. 291&lt;br /&gt;
Wetter/Ruhr&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Eintritt ist frei.&lt;/center&gt;&lt;/pre&gt;&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Thu, 11 Feb 2010 12:15:15 +0100</pubDate>
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    <title>On the road again -II-</title>
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    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
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    &lt;p&gt;So schnell kann das manchmal gehen:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Tour für&#039;s Wochenende ist abgesagt. Bei den Wetterbedingungen ist das, glaube ich, auch besser so.&lt;br /&gt;
Es hat mich aber gefreut, daß über 30 Leute mir und meiner Frau Kost und Logis angeboten haben, wirklich ganz lieb von Euch.&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Thu, 11 Feb 2010 09:54:15 +0100</pubDate>
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    <title>On the road again</title>
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    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
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    &lt;p&gt;Am Wochenende werde ich wieder in der Republik unterwegs sein.&lt;br /&gt;
Krefeld, Grefrath, Düsseldorf, Gelsenkirchen und falls die Zeit reicht auch Wetter/Ruhr.&lt;br /&gt;
Auch die grenznahen Teile der Niederlande werden heimgesucht.&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Thu, 11 Feb 2010 06:27:05 +0100</pubDate>
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