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    <title>Bestatterweblog - Kommune/Konkurrenz</title>
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<webMaster>info@europa-host.de (Tom)</webMaster>
<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 14:46:53 GMT</pubDate>

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        <title>RSS: Bestatterweblog - Kommune/Konkurrenz - Bestatterweblog</title>
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    <title>Breit aufgestellt</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/Breit-aufgestellt/4986</link>
            <category>Kommune/Konkurrenz</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
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    &lt;p&gt;&quot;Das wurde mir so nicht kommuniziert, ich bin ja ein Stück weit bei Ihnen, von daher dürfte es keine Probleme geben, wir sind ja breit aufgestellt und im Face-to-face-counter-business geübt. Ich gehe da argumentativ mit Ihnen, das ist keine Frage. Sind Sie bei Facebook, dann meldet sich unser Herr Blabla bei Ihnen.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Äh ja.&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Wed, 28 Jul 2010 09:19:32 +0200</pubDate>
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    <title>Der billige Jakob aus dem Internet </title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/Der-billige-Jakob-aus-dem-Internet/4915</link>
            <category>Kommune/Konkurrenz</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
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    &lt;p&gt;Immer wieder berichtete ich über &quot;billige&quot; Internetbestattungen und warnte davor, hier zu große Erwartungen zu haben. Bestattungen sind eine Mischung aus Warenlieferungen und Dienstleistungen. Man kann bis zu einem gewissen Grad durch geschickten Einkauf recht günstige Waren anbieten und im Zweifelsfall auch auf gewisse Dienstleistungen verzichten; dadurch erreicht man einen etwas günstigeren Preis.&lt;br /&gt;
Das kann jeder Bestatter.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wenn jedoch die Preise unterhalb einer gewissen Grenze angesiedelt sind, dann muß doch jedem klar sein, daß er dafür nur die Leistungen eines Schnellrestaurants und keine gute Küche mit gutem Service erwarten darf.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Aber tatsächlich ist es sogar möglich durch weitere Einsparungsmaßnahmen den Preis noch weiter zu drücken, dann muß aber dem Kunden auch klipp und klar gesagt werden, daß er eine Leistung erwarten muß, die der Leistung herkömmlicher Bestatter nicht entspricht. Unterm Strich ist dann zwar alles geliefert und alles gemacht, aber eben nicht einmal nach Schema F sondern unter Umständen aus der untersten Schublade.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ärgerlich hingegen ist es, wenn mit einem extrem günstigen Preis geworben wird und dem Kunden trotzdem der Einruck vermittelt wird, er könne für einen Pappenstiel eine supertolle und umfassende Leistung bekommen. Hinterher entpuppt sich das leider nur allzu oft als Mogelpackung und dann kommen die wahren Zusatzkosten zum Vorschein: &lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;Hallo,&lt;p&gt;hätte ich Ihre Website früher besucht, wäre uns das hier alles erspart geblieben.... aber der Reihe nach: &lt;br /&gt;
Mein Schwiegervater ist verstorben und weil ich telefonisch nicht erreichbar war, ließ meine Schwiegermutter sich in ihrem Schockzustand einen Bestatter aus dem Internet raussuchen (von einer Person, die das Recherchieren sicher nicht erfunden hat :-\ !). So kam es zu der unsäglichen Tatsache, dass sie A.-Bestattungen schon angerufen und per Vollmacht engagiert hatte, als ich gegen Mittag zu ihr kam. Nach der telefonischen Auskunft sollte eine Urnenbeisetzung inkl. Überführung 1000€ kosten, was meine Schwiegermutter positiv beeindruckte - also berichtete sie mir fast freudig davon. Mir graute schon vor dieser merkwürdigen Aussage, aber es sollte noch schlimmer kommen als ich befürchtete... den Bericht hänge ich unten an, erst einmal möchte ich aber meine akute Frage loswerden:&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;blockquote&gt;Dieser Bestatter hat doch die Frechheit, nicht nur die vereinbarten 1000 € in Rechnung zu stellen, sondern auch noch für das&lt;br /&gt;
Abholen von zu Hause                     150 €&lt;br /&gt;
Überführung in die Klimaräume        350 €&lt;br /&gt;
5 Tage Kühlung                               195 €&lt;br /&gt;
Überführung in das Krematorium     350€&lt;br /&gt;
Überführung der Urne zum Friedhof   90 €&lt;br /&gt;
damit liegt er schlappe 1136 € über dem vereinbarten Preis - das sind 113 % !!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wir haben der Rechnung widersprochen, könnten aber gut moralischen Beistand gebrauchen ob der Unverschämtheiten dieses Unternehmens. Wenn Sie irgendeine Idee haben, wie wir A.-Bestattungen begegnen können - besonders im Fall einer Nichtakzeptanz unseres Widerspruchs , wovon ich bei den bisherigen Geschäftsgebahren des Bestatters mal ausgehe - wären wir für jede Unterstützung dankbar.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Hier nun wie versprochen das Szenario der Abholung (man könnte es auch Kadavertransport nennen &lt;img src=&quot;http://bestatterweblog.de/templates/undertaker/img/emoticons/sad.gif&quot; alt=&quot;:-(&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt; ) - ich hatte es nach 2 Tagen niedergeschrieben, um das Erlebte besser verarbeiten zu können-&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot; Montag mittag war ich das erste Mal da, und wir haben meinen Schwiegervater schön hingelegt und zugedeckt (er starb in seinem Bett, sie war dabei) und eine Kerze angezündet.&lt;br /&gt;
Dann zeigte sie mir das Fax vom Bestatter, mit dem meine Schwägerin schon telefoniert hatte. Sie sagte, dass sei ein sehr guter Bestatter, er hätte gute Kritiken in der &quot;Zeit&quot; und im &quot;Spiegel&quot; bekommen - dass das Artikel waren, die sie von der [eigenen] Website des Bestatters hatte, sagte sie mir nicht! Natürlich schreibt der auf seiner Seite nur Gutes. [...]!!! &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Naja, also Montag: weil mein Mann auswärts auf einer Tagung war und erst gegen 18 Uhr kommen konnte, sollte der Bestatter (ich dachte ja bis dahin noch, ein Bestatter käme) um 19 Uhr kommen, damit wir alle gemeinsam nochmal Abschied nehmen können. Aber mein Mann hat einen Zug früher erwischt und war schon um 16 Uhr da - also habe ich in Berlin (man beachte, wir wohnen 300 km entfernt!!) angerufen und um frühere Abholung gebeten. Da sagte man mir, der Wagen sei schon anderweitig unterwegs und käme erst gegen 20 Uhr. Dann kam ein Anruf aus Berlin, dass es noch später würde, etwa gegen 21 Uhr. Naja, während der Wartezeit haben wir dann eine Liste gemacht für die Trauerkarten und einen Entwurf geschrieben. Als um 22 Uhr noch immer niemand da war, habe ich wieder in Berlin angerufen, ob denn noch jemand käme. Ja, kam die Antwort, der Wagen wäre in 10 Minuten da.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;20 Minuten später ging das Licht an und ein kleiner untersetzter Mann mit Riesenplautze stand auf dem Hof - einen Leichenwagen konnte ich nicht sehen. Wir gingen raus zu ihm und er begrüßte mit :&quot;Ich hasse Staus. Tschuldigung für die Verspätung, aber die Autobahn war so voll&quot; Kein Wort des Beileids.... Ich sah mich nach seinem Kollegen um, denn ich erwartete mind. zwei Leute. Da war aber niemand... &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Er stieg dann in einen silbernen Lieferwagen (!) und fuhr rückwärts auf den Hof. Ich ging schon rein und wollte den Weg freiräumen, von drinnnen sah ich , wie er die Heckklappe öffnete und drei weitere Särge zum Vorschein kamen, 2 oben, einer unten. Da hätte ich ihn am liebsten schon fortgejagt! Aber meine Schwiegermutter schien sich gut mit ihm zu unterhalten da auf dem Hof und hat dann auch noch den Sarg für ihren Mann mit aus dem Auto gehoben !!! &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich hätte heulen können, aber ich mußte ja durchhalten - für meinen Schwiegervater und für meine unter Schock stehende Schwiegermutter! Der Typ hat dann gutgelaunt und schnaufend den Sarg - eine Kieferkiste, unbehandelt!!- durch das Wohnzimmer bis ins Krankenzimmer geschoben, den Deckel hat er gleich im Wohnzimmer abgelegt, damit es in dem anderen Zimmer nicht zu eng wird. Meine Schwiegermutter scheint das alles nicht zu stören, sie bemerkt nur, wie schön es nach Wald duftet, das hätte meinem Schwiegervater wohl gefallen - ja, unbehandeltes Holz riecht eben noch! Und dann.... haben wir im Zimmer alles beiseite geräumt, er hat mit großen Getöse und Gebrabbel ( was interessiert mich seine 17jährige Tochter!) den Sarg - besser träfe wohl eher die Bezeichnung Holzkiste, an einen Sarg erinnerte nur die Form, alles andere war Baumarktbausatz - ans Bett geschoben mit den Worten &quot;Köfpchen hier, Füßchen da!&quot; *kotz* &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Er holte eine weiße Plastikfolie hervor, faltete sie aus und legte sie in den nackten Sarg. Anschließend streifte er sich Gummihandschuhe über und begleitete seine Handlungen mit dämlichen Erklärungen, als seien wir kognitiv minderbemittelt oder so. (&quot;Ich war früher mal Sanitäter, wissen Sie, und deshalb ziehe ich Handschuhe an. Das ist nicht wegen Ihnen oder ihm, ist nur für mich blablabla&quot;) Dann faßte er den einen Arm meines Schwiegervaters und bat mich, die Füße zu nehmen. Er fing an, den Toten am Arm zu ziehen und wegen der Leichenstarre bewegte sich der ganze Körper *grusel* und ich nahm die Beine und gemeinsam hoben wir ihn in den Sarg. Dabei stand der Kopf hoch und ich wollte ihm sein Kissen mitgeben und sagte zu meiner Schwiegermutter, die am Kopfende stand ,sie soll das mal rüberreichen. Da sagt sie doch, Nein, das bleibt hier !! Ich habe ein anderes Kissen geholt und es ihm unter den Kopf gelegt, da steht dann dieser dicke Mann, faltet die Hände über seiner übersimensionalen Plautze und macht einen andächtigen Seufzer: &quot;So ein hübsches Kissen, das ist aber schön, nicht wahr!&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dabei liegt mein Schwiegervater in einer nackten Holzkiste auf einer Plastikfolie!!!! Ich streichele dem Toten nochmal die Beine, plötzlich stellte sich der Mann ans Fußende des Sarges und faltete wieder seine Hände über dem Bauch, atmete zweimal schwer und schwieg - das muß er wohl mal in einem Film gesehen haben, so sah es jedenfalls aus.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dann schob er den Sarg ins Wohnzimmer, wo der Deckel lag, und weil er ihn nicht allein auflegen konnte, mußte ich mit anfassen und den Deckel auflegen.&lt;br /&gt;
Beim Ausfüllen des Zettels für den Sarg schrieb er das Geburtsdatum meiner Schwiegermutter auf die Karte - als ich korrigierte, wollte er mir erst nicht glauben, schrieb dann aber doch eine neue Karte, ohne Geburts- und Sterbedatum! Wer weiß, ob der Zettel nicht beim Auspacken runterfällt und später die Asche eines anderen in der Urne landet. Zudem hatte am Vormittag der Arzt auch noch den Totenschein falsch ausgefüllt: er hatte einen falschen Sterbemonat eingetragen - nun hatte dieser Fahrer nicht einmal gültige Papiere mit.&lt;br /&gt;
Ich bete für meinen Schwiegervater, der eine solche letzte Reise wirklich nicht verdient hat!!!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;So, das war der sehr persönlich befärbte Bericht einer von &quot;A.-Bestattungen&quot; durchgeführten Abholung von zu Hause, für die doch glatt 150 € auf der Rechnung stehen mit anschl. Überführung in die Klimaräume für weitere 350 € - hatten die die Leiche vorher auf dem Autobahnparkplatz stehen oder was!!??&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Genug erstmal von mir, ich würde mich freuen, bald von ihnen zu lesen!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Gruß, M.&lt;/blockquote&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ohne einen Einblick in die Unterlagen kann ich nicht sagen, ob Ihr übers Ohr gehauen worden seid.&lt;br /&gt;
Gerade solche Billiganbieter haben oft sehr ausgeklügelte und pfiffige Bedingungen, denn sie rechnen wahrscheinlich oft schon von vornherein mit entsprechenden Reklamationen und evtl. Klagen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In Eurer Heimatstadt gibt es sehr gute und alteingesessene Unternehmen, die binnen 20 Minuten da gewesen wären und Euch gut bedient und beraten hätten. Für über 2.000 Euro kriegen auch die eine sehr anständige Bestattung mit allerlei Drum und Dran hin, ohne daß sie sich als billiger Jakob darstellen müssen.&lt;br /&gt;
Vermutlich haben sie sogar ebenfalls sehr viel günstigere Angebote, die sich jeder leisten kann.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es war also grundsätzlich ein Fehler einen so weit entfernten Bestatter einfach aus dem Internet auszusuchen.&lt;br /&gt;
Die Probleme sieht man ja jetzt: Auf berechtigte Reklamationen wird nicht reagiert.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wie das Ganze in Einzelnen abgelaufen ist, finde ich schlimm, aber es ist der Tatsache geschuldet, daß man einen Billigbestatter genommen hat. Gute Hosen gibt&#039;s beim Schneider.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Natürlich kann man auch bei einer günstigen Variante einen entsprechend pietätvollen Umgang erwarten, aber wenn man eine Firma von weither nimmt, die man nicht kennt, dann muß man leider in den sauren Apfel beißen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zu den Kosten: Wie gesagt, es hängt von den Vertragsbedingungen ab, die ich hier nicht kenne.&lt;br /&gt;
Ansonsten würde ich für eine &quot;Abholung&quot; bei der ich als Familienangehöriger noch mit anfassen muss gar nichts bezahlen, zumindest nicht, wenn es so schrecklich abläuft wie hier geschildert.&lt;br /&gt;
Ein nackter Holzsarg nur mit Plastikfolie ist m.E. nicht fach- und sachgerecht, es ist würde- und pietätlos und muß nach meinem persönlichen Dafürhalten auch nicht bezahlt werden.&lt;br /&gt;
Es gibt Sarginnenausstattung in Stoffoptik aus Papier von der Rolle, da kosten die benötigten zwei Meter weniger als ein Päckchen Kaugummi, das sollte mal, auf einer saugfähigen Unterlage, das Mindeste sein.&lt;br /&gt;
Die undurchlässige Folie ist ansonsten eher als allerunterste Schicht zur Abdichtung gedacht und nicht, daß der Verstorbene darauf liegt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Daß der Billigbestatter einen Fahrdienst hat, der bis zu vier Verstorbene auf einmal transportiert, das ist sicherlich nicht schön, aber wenn man einen Bestatter von soweit her bestellt, der bundesweit überführt, dann wird es vermutlich fast immer solche Sammeltransporte geben. Ihr hattet ja was Günstiges gewollt.&lt;br /&gt;
Aber: man kann auch einen Mehrsargtransporter durch einfache Vorhänge vor den einzelnen Sargfächern sehr viel pietätvoller ausschauen lassen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die zusammen 500 Euro für &quot;Abholung&quot; und &quot;Überführung&quot; sind eine Frechheit. &lt;br /&gt;
Allerdings müßte man mal sehen, wie diese Leistung beworben wird und was ihr unterschrieben habt.&lt;br /&gt;
Die Kosten für die Kühlung gehen von der Höhe her in Ordnung, Strom kostet.&lt;br /&gt;
Die weiteren 350 Euro für die Überführung zum Krematorium und die 90 Euro für den Versand der Urne zum Friedhof kann ich auch nur dann beurteilen, wenn ich alle Unterlagen sehen kann.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Man muß zur abschließenden Beurteilung wissen, ob es sich bei den ursprünglichen 1.000 Euro um einen Grundpreis handelt, zu dem immer eventuelle Kosten, vielleicht sogar entfernungsabhängig, hinzukommen, oder ob es sich tatsächlich um ein Lockangebot handelt und die tatsächlich noch anfallenden Kosten verschwiegen werden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mein Tipp: Billigbestattungen aus dem Internet nur dann nehmen, wenn man wirklich gar nicht anders kann und mit dem hier Geschilderten zufrieden ist.&lt;br /&gt;
Ansonsten hat der Bestatter an der Ecke immer ein passendes Angebot. Und wenn einem das Angebot nicht gefällt oder einem die Nase dieses Bestatters nicht gefällt, meine Güte, dann geht man eben zum nächsten.&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Fri, 02 Jul 2010 15:11:00 +0200</pubDate>
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    <title>Grabplatte darf Verwesung nicht behindern</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/Grabplatte-darf-Verwesung-nicht-behindern/4850</link>
            <category>Fundstücke</category>
            <category>Kommune/Konkurrenz</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
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    &lt;p&gt;Mindestens einmal pro Monat erreichen mich Fragen zu Grabsteinen. Exakte Aussagen, die auch noch allgemeingültig wären, kann ich da in den meisten Fällen nicht machen, zu unterschiedlich sind die Bestimmungen auf den einzelnen Friedhöfen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Heute berichten verschiedene Medien über ein aktuelles Urteil&lt;br /&gt;
Schauen wir uns mal den Bericht bei Spiegel-online an:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,700600,00.html&quot;&gt;Skurriler Gerichtsbeschluss&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Unter der Überschrift: &quot;Witwer darf Leichenverwesung nicht verzögern&quot; berichtet der SPIEGEL von einem Witwer aus Norddeutschland der nun laut Gerichtsbeschluss die große Grabplatte auf der letzten Ruhestätte seiner Frau wieder entfernen lassen muß. Der Stein lasse zu wenig Luft durch und verhindere dadurch die fristgerechte Verwesung der Leiche.&lt;br /&gt;
 Damit sich ein Leichnam in der Erde zersetzen kann, ist ein gewisses Bodenklima notwendig. Dieses darf nicht zu nass und nicht zu trocken sein und vor allem sollte die Erde nicht so kompakt und luftundurchlässig sein, daß der Boden nicht mehr durchlüftet wird.&lt;br /&gt;
Deshalb sind bei etwas schlechteren Bodenverhältnissen zumeist solche Grababdeckungen untersagt, die den Boden komplett abdecken. Es kann weder genug Regenwasser ins Grab eindringen noch findet ein Luftaustausch statt.&lt;br /&gt;
Zwar sind die Auswirkungen auf das einzelne Grab u.U. gar nicht so gravierend, aber wenn solche Platten einmal zugelassen sind, wird es so kommen, daß viele solche wählen und dann die entsprechenden Probleme auftauchen.&lt;br /&gt;
Deshalb sind sie auf den entsprechenden Friedhöfen grundsätzlich untersagt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es kann aber auch durchaus sein, daß die Satzung Platten erlaubt, die wenigstens ein Drittel oder ein Viertel des Grabes frei lassen. Das hängt dann immer vom jeweiligen Friedhof ab.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auf den meisten Friedhöfen muss der Steinmetz vor der Aufstellung des Grabmales eine maßstabsgerechte Zeichnung des Steins bei der Verwaltung einreichen und genehmigen lassen. Die Kommunen kassieren dann bis zu 200 Euro Grabmalgenehmigungsgebühr dafür.&lt;br /&gt;
So albern das klingt und manchmal auch ist, so wirkungsvoll ist dieser Behördenakt. Es wird ja zuverlässig verhindert, daß ein teurer Grabstein gefertigt und aufgestellt wird, der hinterher nicht genehmigungswürdig ist.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Offenbar hat der Mann im vorliegenden Fall diese Genehmigung nicht gebraucht oder dagegen verstoßen.&lt;br /&gt;
Jedenfalls hat er gegen die Friedhofssatzung verstoßen, die klar aussagt, daß solche Platten nicht gestattet sind.&lt;br /&gt;
Wer so etwas tut, der muß dann natürlich in Kauf nehmen, daß man darauf drängen wird, die Platte wieder zu entfernen. &lt;br /&gt;
Skurril ist das Urteil jedenfalls nicht. Solche Fälle kommen immer wieder vor.&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 14 Jun 2010 17:29:05 +0200</pubDate>
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    <title>Mord unter Bestattern -IV-</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/Mord-unter-Bestattern-IV/4858</link>
            <category>Kommune/Konkurrenz</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
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    &lt;p&gt;Es geht weiter: Jetzt haben die Verurteilten angekündigt, Revision einzulegen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.merkur-online.de/nachrichten/bayern-lby/verurteilte-bestattermord-prozess-gehen-revision-lby-803801.html&quot;&gt;&lt;br /&gt;
http://www.merkur-online.de/nachrichten/bayern-lby/verurteilte-bestattermord-prozess-gehen-revision-lby-803801.html&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;small&gt;gefunden von pookii&lt;/small&gt;&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 15 Jun 2010 19:30:00 +0200</pubDate>
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    <title>Bestatter in Dortmund</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/Bestatter-in-Dortmund/4793</link>
            <category>Kommune/Konkurrenz</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
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    &lt;blockquote&gt;Meine Freundin sucht einen Bestatter in Dortmund. Ich würde mich freuen, wenn Du jemanden wüßtest, der die Bestattung gut durchführt, oder den Du empfehlen kannst.&lt;br /&gt;
Danke Dir!&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;Kann jemand wen empfehlen?&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 02 Jun 2010 14:29:44 +0200</pubDate>
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    <title>Shangri-La</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/Shangri-La/4784</link>
            <category>Kommune/Konkurrenz</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
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    &lt;p&gt;Horst ist weg, Lena hat gewonnen, der Lead-Sänger der &lt;a href=&quot;http://deathbeeper.com/5324422.html&quot;&gt;Temptations&lt;/a&gt; ist gestorben und in meinem Büro sitzt eine bunte Mischung aus allen Dreien.&lt;br /&gt;
Gut, von Mr. Woodson hat Eleonore Dürr nicht so arg viel, dafür ist sie aber, so wie ihr Name es schon andeutet, so schlank wie Lena und hat die Physiognomie des &lt;strike&gt;gescheiterten&lt;/strike&gt; geschiedenen Bundespräsidenten.&lt;br /&gt;
Ich sag&#039; jetzt mal nicht, daß sie häßlich ist, das kann man wirklich nicht sagen, das wäre auch geschmeichelt.&lt;br /&gt;
Elli, so nennt sie eigentlich jeder, nur ich nicht, ich bevorzuge es, ihren Namen extensiv auszukauen und stets deutlich auf dem zweiten &quot;o&quot; zu betonen, einfach so, weil es mir Spaß macht, also, Elli-Eleonooore ist Bestatterin, hat ein kleines Institut namens &quot;Abschiedshaus Shangri-La, vormals Pietät Himmelsfrieden A. Meyer&quot; und schlägt sich mehr schlecht als recht durch den Dschungel des Bestattungsgewerbes. Im Grunde genommen ist Eleonore eine ganz Nette, sie gehört zu den Menschen, die immer gute Laune haben und ganz arg höflich und bemüht sind. Deshalb helfe ich ihr auch gerne und Eleonore braucht immer Hilfe, immer.&lt;br /&gt;
Mal ist ihr altersschwacher Bestattungswagen kaputt, mal fehlt es ihr an einem passenden Sarg, mal sind ihr die Kerzen, die Leuchter, die Lorbeerbäumchen oder die Kunden ausgegangen.&lt;br /&gt;
Ganz besonders häufig fehlt es ihr an geeignetem Personal, weshalb Manni und Kollegen in der letzten Zeit beinahe den kompletten Überführungs- und Fahrdienst für Shangri-La übernommen haben.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Insgesamt schuldet Eleonore uns dafür einen beinahe fünfstelligen Betrag, aber immerhin zahlt sie heute vierstellig an, der Rest komme dann ganz bald, versprochen, ehrlich.&lt;br /&gt;
Solche Kooperationen gibt es im Bestattungsgewerbe immer mal wieder, sie sind aber dennoch eher selten, in der Regel gönnt man dem anderen nicht das Schwarze unter den Fingernägeln.&lt;br /&gt;
Dabei könnte vieles einfacher und rationeller gestaltet werden, etwa wenn man einen gemeinsamen Bereitschaftsdienst im Bereich Telefon und Fahrdienst unterhalten würde.&lt;br /&gt;
So stehen bei angenommenen sechs Instituten in einer Stadt auch sechs Fahrzeuge, sechs Mannschaften und sechs Telefon- und Beratungsbereite rund um die Uhr bereit, obwohl es in den meisten Fällen ausreichen würde, wenn es eine zentrale Rufnummer, eine zentrale Leichenaufbewahrung und einen gemeinsamen Fuhrpark gäbe.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Aber keiner traut dem anderen (was zu), kaum einer will auf sein Statussymbol, den dicken Benz-Leichenwagen, verzichten und jeder hat Angst, die anderen könnten das bessere Geschäft machen...&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bei Eleonore brauche ich in dieser Hinsicht zumindest keine Angst haben, sie führt nämlich alternative Bestattungen durch, für die sich offen gestanden nur eine ganz besondere Klientel interessiert.&lt;br /&gt;
So gehört es bei &quot;Shangi-La&quot; unabdingbar dazu, daß ein alter Schwarzwälder Rutengänger, den es vor Jahren in unsere Gegend verschlagen hat -und zwar vor so vielen Jahren, da hat &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Thoelke&quot;&gt;Wim Thoelke&lt;/a&gt; noch gelebt-, die vorgesehene Grabstelle mit seiner Rute untersucht.&lt;br /&gt;
Ganz genau habe ich nicht verstanden, welche Kriterien nun dafür ausschlaggebend sind, ob ein Grab geeignet ist, denn Eleonores Antworten sind da wachsweich. Mal sind es Erdverwerfungen, mal sind es Wasseradern und mal Kreuzlinien oder Energiefelder. Ich will ja nix behaupten, aber mir kommt das so vor, als ob man da schon ganz arg dran glauben muß und eigentlich alles reiner Zufall ist.&lt;br /&gt;
Aber bitte, es mag ja Sachen geben, die ich aufgrund meiner pragmatischen Veranlagung nicht besonders gut verstehe und die alte Schwarzwälder mit Wünschelruten aufspüren können.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Jedenfalls muß jedes Grab &quot;gerutet&quot; werden und ich kassiere einen sehr vorwurfsvollen Blick als ich Eleonore frage, ob es nicht schon einen drahtlosen WLAN-Ruter gäbe, dann müsse der alte Mann nicht immer bei nasskaltem Wetter mit seiner kleinen Astgabel nach draußen...&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Traueransprachen hält bei Shangi-La grundsätzlich eine pensionierte Bibliothekarin aus Göttingen, die auf ihr reine Hochdeutsch besonders stolz ist und alles sehr akzentuiert und manchmal etwas überbetont ausspricht.&lt;br /&gt;
Sie trägt bei ihren Ansprachen eine lange graue Robe, die sie sehr würdig erscheinen lässt. Hebt sie die Arme, um die Allmacht anzuflehen, sieht man wie weit die Ärmel geschnitten sind und es wirkt fast, als würde sie ihre Flügel ausbreiten und gleich abheben - wären da nicht die Birkenstocksandalen, die beim Armeheben immer sichtbar werden, in denen sie barfüßig steckt, die sie auf wundersame Weise erden und am Wegfliegen hindern.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Wasser für die Leichenreinigung strudelt Eleonore mit einem fast schon magischen Apparat. Man füllt da einige Liter ganz normales Leitungswasser ein, dann muß man eine Kurbel drehen und das Wasser wird in eine strudelnde, rotierende Bewegung versetzt, die dann immer mehr gesteigert wird.&lt;br /&gt;
Solchermaßen gedrehtes Wasser habe dann eine ganz enorme und natürlich besonders gut Wirkung auf alles mögliche, sogar auf Leichen. &lt;br /&gt;
Trinken tut Eleonore dieses Wasser allerdings nicht, dafür hat sie eine Osmoseanlage in ihrer Küche eingebaut, die dem Leitungswasser noch bevor es dem Wasserhahn entfliehen kann durch membrale Wirkung so ziemlich alles entzieht, was nicht ins Wasser hineingehört und vermutlich nebenbei auch alles entfernt, was eigentlich doch ins Wasser gehört. So ganz genau weiß ich das nicht, mir ist jedoch aufgefallen, daß Eleonore krummer und knochiger geworden ist, seit sie vor drei Jahren damit angefangen hat, sich quasi ausschließlich von diesem Wasser zu ernähren. Doch halt, sie ißt natürlich auch richtige Sachen, Tofu zum Beispiel und eine Paste aus Gemüse, die wie Teewurst schmecken soll und die man ohne Butter auf Reisplätzchen schmiert. Davon hat mir Elli mal eins angeboten und ich muß offen eingestehen, daß das gar nicht so schlecht geschmeckt hat. Zumindest habe ich jetzt eine vage Vorstellung davon, wie diverse Isolierbaustoffe schmecken könnten und kann leider immer noch nicht verstehen, warum Eleonore ausgerechnet darauf hinarbeitet, eines Tages wiedergeboren zu werden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Also wenn schon Wiedergeburt, dann als Pascha von Sangiristan und nicht als Styroporfresser, oder?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Gut, ich fange an, Eleonores Bemühungen um ihr eigenes Wohl und das ihrer Kunden, etwas ins Lächerliche zu ziehen; obwohl ich es ja nur schildere. Aber ich muß zu meiner Verteidigung sagen, daß ich meine diversen Bedenken bezüglich ihrer wundersamen Methoden und deren vermeintlicher Wirkung, auch immer mit Eleonore bespreche und keinen Hehl daraus mache, daß ich vieles davon nicht verstehe und eher etwas belustigend finde.&lt;br /&gt;
Elli kann damit leben, hat keinen missionarischen Eifer, was ich sehr schätze und erklärt mir dann stets geduldig den feinstofflichen Bereich. Tja, leider bin ich zu grobstofflich, ich weiß -trotz aller intellektueller Bemühungen- meistens gar nicht, was sie von mir will, was sie mir da erklärt und wie das alles zusammenhängt.&lt;br /&gt;
Vermutlich ist ein umfangreiches Spezialwissen eine der Voraussetzungen, um das alles verstehen zu können.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;So spielt zum Beispiel die Stellung des Mondes bei allem was Eleonore tut, eine ganz besondere Rolle. Bei bestimmten Mondstellungenn darf beispielsweise die Scholle nicht gewendet werden. Natürlich ist hier nicht von Plattfischen, sondern von der Erdkrume die Rede. Steht also der Mond ungünstig, darf ein Grab nicht ausgehoben werden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Man kann sich vorstellen, daß die Männer auf dem Friedhof der guten Eleonore schon des öfteren einen Vogel gezeigt haben. Aber Elli nimmt das in ihrer gutgelaunten Art nicht persönlich und schafft es immer wieder, die Friedhofsleute dazu zu bewegen, es so zu machen, wie sie und der Mond es haben wollen.&lt;br /&gt;
Vielleicht droht sie ihnen ja mit ihrem gedrehten Wasser oder den Tofu-Reistalern, wer weiß?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Manche Kollegen schauen mich merkwürdig an, weil ich mit Eleonore zusammenarbeite und einer hat mich mal in die gleiche Ecke gestellt und gemeint, wir wären ja auch so ein &quot;Pyramidenhaufen&quot;; das stimmt aber nicht. Ich kann mit Ellis Ideenwelt nichts anfangen, aber ohne sie wäre mein Leben einfach ärmer.&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Tue, 01 Jun 2010 07:20:23 +0200</pubDate>
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    <title>Spargelzeit</title>
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            <category>Kommune/Konkurrenz</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
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    &lt;p&gt;Ich esse gerne Spargel. Ich mag auch kalten Spargel aus dem Glas, eingewickelt in gekochten Schinken...&lt;br /&gt;
Aber frischer Spargel mit brauner Butter oder holländische Sauce... hmmmm!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Heute war ich bei Bestatterkollegen zu einer Betriebsbegehung und habe natürlich nicht Nein gesagt, als die Chefin mich fragte, ob ich nicht Lust hätte zum Mittagessen zu bleiben, sie habe frischen Spargel gemacht. Zum Spargel gab es dicke weiße Sauce, neue Kartoffeln und ein paniertes Schnitzel.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Langen Sie tüchtig zu, ich habe noch jede Menge in der Küche!&quot; hieß es und ich nahm Kartoffeln, ein Schnitzel und versenkte dann den Löffel in der Schüssel mit der weißen Sauce und dem Spargel.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Meine Güte, die hatten nur Spargelköpfe in der Sauce, keinen einzigen Spargelabschnitt, kein Stück von der Spargelstange. &lt;br /&gt;
&quot;Die müssen ja Geld haben&quot;, dachte ich und aß tüchtig.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Jaja&quot;, sagte die Gastgeberin: &quot;an Spargel könnte ich mich dumm und dämlich essen, wenn der bloß nicht so teuer wäre. Ich meine, drei Euro fuffzich fürs Pfund ist schon &#039;ne Menge.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;War schon mal teurer&quot;, sage ich kauend und sie sagt: &quot;Ja aber ich brauche ja wenigstens 5 Kilo für so eine Schüssel.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich gucke die Schüssel an, schaue die Gastgeberin an und sage, nachdem ich den Mund leergekaut habe: &quot;Fünf Kilo?&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Ja sicher, da sind ja immer noch diese langen Wurzeln dran, die schneiden wir ab, essen kann man ja nur oben den Spargel.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Sie kaufen die ganzen Stangen und werfen bis auf die Köpfe alles weg?&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Ja natürlich, die Wurzel macht man doch weg.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Nee.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Doch, mach ich immer.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Okay, manche sagen, die Köpfe seien das Beste, aber den Rest kann man doch auch essen.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Da sind doch immer nur so harte Fäden dran, das schneidet man alles ab.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Was? Die Fäden sind die Haut vom Spargel, die Schale sozusagen, die schält man ab und man ißt dann die ganzen Stangen.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Wir nicht.&quot;&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Wed, 26 May 2010 12:16:17 +0200</pubDate>
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    <title>Zufrieden in Heilbronn</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/Zufrieden-in-Heilbronn/4713</link>
            <category>Kommune/Konkurrenz</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
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    &lt;blockquote&gt;Hallo Tom,&lt;p&gt;heute möchte ich gerne aufgrund persönlicher Erfahrung einen Bestatter in Heilbronn empfehlen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wir hatten heute die Trauerfeier für meinen Onkel. Die Umstände waren etwas ungünstig, da er, sagen wir es mal so, auf der sozialen Leiter sehr weit abgestiegen war. Da meine Oma als Bestattungspflichtige auch nur eine kleine Rente hat, wurde sozusagen eine &quot;Sozialbestattung&quot;, also das Günstigste gewählt. Er wird anonym bestattet und heute war die Trauerfeier. Wie bestellt und besprochen war dann natürlich auch alles sehr schlicht und einfach. Trotzdem hat das Bestattungshaus Knapp in Heilbronn einen würdevollen Abschied gestaltet und uns auch wirklich gut beraten. Herr Knapp hat selbst die Trauerrede gehalten und er hat das wirklich wunderschön gemacht. Alle waren sehr ergriffen von seinen Worten. Die Beratung vorher war auch sehr gut und wir haben uns wirklich rundum gut aufgehoben gefühlt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Diese positive Erfahrung möchte ich gerne teilen und wenn Dich jemand aus dem Raum Heilbronn nach einem guten Bestatter fragt, kannst Du das ja vielleicht weitergeben. Es gibt auch eine Homepage: http://www.bestattungen-knapp.de/&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Viele Grüße&lt;br /&gt;
N.&lt;/blockquote&gt;&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Sat, 15 May 2010 09:49:16 +0200</pubDate>
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    <title>Schmutzige Trauerhalle</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/Schmutzige-Trauerhalle/4699</link>
            <category>Kommune/Konkurrenz</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
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    &lt;p&gt;Kürzlich berichtete ich von einer &lt;a href=&quot;http://bestatterweblog.de/archives/Trauerhalle-schmutzig/4667&quot;&gt;Trauerfeier&lt;/a&gt;, bei der die Trauerhalle total verschmutzt war.&lt;br /&gt;
Ich schrieb, daß eigentlich jeder der Anwesenden darüber geschimpft hatte.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nun kamen wir gestern mit den Angehörigen zusammen und sprachen sie auch auf die schmutzige Trauerhalle an.&lt;br /&gt;
Und tatsächlich: Den Familienangehörigen war das gar nicht aufgefallen. Sie zeigten sich völlig erstaunt, als wir ihnen das erzählten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Noch auf dem Weg zum Grab hatten wir mitbekommen, daß wirklich fast alle sonstigen Trauergäste darüber tuschelten.&lt;br /&gt;
Ist doch wieder einmal erstaunlich, wie der Blick der Angehörigen sich in dieser Situation verändert.&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Mon, 10 May 2010 07:12:08 +0200</pubDate>
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    <title>Unheilige Allianz</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/Unheilige-Allianz/4676</link>
            <category>Kommune/Konkurrenz</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
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    &lt;blockquote&gt;Hallo zusammen,&lt;br /&gt;
ich bin ein steinmetz im ruhrgebiet.&lt;br /&gt;
bei uns treibt die &quot;bestattungsmafia&quot; mittlerweile die wildesten blüten, die man sich nur vorstellen kann!&lt;br /&gt;
entweder man zahlt an die diversen Bestatter &quot;schutzgeld&quot;, oder man ist aus dem geschäft!&lt;br /&gt;
wir weigern uns standhaft, müssen aber mit den folgen leben...&lt;br /&gt;
ein bestatter ist in der lage neben seinem geschäft noch &quot;provisionen&quot; in höhe von bis zu 500 euro zu generieren....&lt;br /&gt;
(manchen sein ganzes geld)&lt;br /&gt;
der kunde weiß nichts von diesen machenschaften und ist erst wochen später, wenn er wieder klar denken kann, sehr erstaunt, was da alles ohne sein wissen gelaufen ist....&lt;br /&gt;
mittlerweile werden die kunden schon mit vertragsfeinheiten über den tisch gezogen und die &quot;vertragspartner&quot; der bestatter rufen den kunden kurz nach der beisetzung eines vertorbenen an, um die dienste in rechtswiedriger weise anzubieten!&lt;br /&gt;
es geht durch alle sparten ....vom blumenschmuck, über die gaststätten, bis zum grabstein!&lt;br /&gt;
unternehmen, die sich weigern werden aus dem geschäft gedrängt und der kunde merkt erst wochen später, daß er bis zu 1/3 der gesammtkosten hätte spären können!&lt;br /&gt;
&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt; Das ist eine haarige Geschichte, eine Medaille mit zwei Köpfen, wie Antonia sagen würde.&lt;br /&gt;
Es gibt tatsächlich Gegenden, da haben sich die Bestatter, die sich ja ansonsten gar nicht gerne kollegial verhalten, wirklich eine Art unheilige Allianz gebildet und üben Druck auf alle möglichen Firmen und Leute aus.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mir ist neulich erst wieder zu Ohren gekommen (das heißt per Mail auf den Tisch geflattert), daß sich im Osten die Bestatter weigern, die Leichenschaugebühren der niedergelassenen Ärzte zu kassieren.&lt;br /&gt;
Werfen wir also zunächst mal einen Blick auf diese Thematik:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Bestatter ist der einzige Ansprechpartner der Angehörigen, er holt die Verstorbenen auch im Krankenhaus ab und übernimmt dort die Leichenschaupapiere von der Verwaltung, wofür er selbstverständlich dort gleich die entsprechenden Gebühren bezahlt, ja bezahlen muß, sonst bekommt er meist die Papiere gar nicht.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ähnlich ist das mit den Haus- oder Landärzten, die zu daheim verstorbenen Personen gerufen werden.&lt;br /&gt;
Wie bekannt, zahlt die Krankenkasse ja die Leichenschau nicht, weshalb der Hausarzt das dafür anfallende Honorar eigentlich direkt liquidieren, d.h. in Rechnung stellen müsste.&lt;br /&gt;
Das ist natürlich in den Augen der Angehörigen pietätlos. &quot;Die Oma ist noch gar nicht kalt und Sie wollen schon kassieren.&quot;&lt;br /&gt;
Also schickt der Arzt dann die Rechnung irgendwann später, wenn die Oma also wirklich ganz sicher kalt ist, denn er braucht ja sein Geld. Zwei Fahrten durch die Nacht, die Zeit, der Aufwand...&lt;br /&gt;
Das sehen die Familien dann aber oft nicht ein: &quot;Wieso zahlt das nicht die Kasse, der will ja nur doppelt kassieren...&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In der Folge bleiben die Ärzte zunehmend auf diesen Rechnungen sitzen, weil die Familien sich einfach weigern, sie zu bezahlen. Die Folge wäre ein unangenehmes Mahnverfahren und möglicherweise ein weitergehender Verlust an Patienten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;So kommt es, daß manche Ärzte auf diese Berechnung ganz verzichten, was ihren Eifer natürlich nicht mehrt und weshalb sie gar nicht (gerne) zu solchen Leichenschauen fahren.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In anderen Regionen ist das wiederum gar kein Problem. Da erklärt der Bestatter den Familien schon bei der Beratung, wie es sich mit den Kosten für die Leichenschau verhält und bezahlt diese im Auftrag der Familie direkt an den Arzt. Später steht diese Position dann auf der Bestatterrechnung als durchlaufender Posten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nun ist es aber so, wie ich oben schon schrieb, daß sich die Bestatter in einer Ecke Ostdeutschlands gegen die Ärzte verschworen haben und behaupten, sie müssten laut Gesetz dann nochmals 19% Mehrwertsteuer auf die Arztgebühr draufschlagen und deshalb würde das Ganze für ihre Kunden zu teuer.&lt;br /&gt;
Blödsinn.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auf jeden Fall zeigt dieses Beispiel deutlich, wie sich manchmal Bestatter gegen eine andere Branche/Berufsgruppe verschwören.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;So kann das auch bei Steinmetzen, Gärtnern und Druckereien sein. Da hat der Bestatter intern Abmachungen mit Zulieferern aus diesen Branchen und drängt alle anderen aus dem Geschäft. Es ist ja auch zu leicht, den Angehörigen das &quot;verbundene Unternehmen unseres Vertrauens&quot; nahe zu legen und gleich den passenden Katalog zu präsentieren.&lt;br /&gt;
Kommen die Kunden dann von einem dieser Bestatter, dann haben sie bereits auch alles andere gekauft und bestellt und die sonstigen Anbieter kommen niemals zum Zuge.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auch hört man immer wieder, daß Bestatter ein Art Schmiergeld von Steinmetzen und Gärtnern verlangen.&lt;br /&gt;
10 bis 15% des Auftragswertes sind da keine Seltenheit.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Etwas anders sieht es aus, wenn die Kunden gar nicht wissen, welchen Steinmetz oder Gärtner sie beauftragen sollen. Sie laufen ja theoretisch auch Gefahr bei dem einzigen Halsabschneider der Branche zu landen. Hier kann der Bestatter sicherlich ein gutes und günstiges Unternehmen empfehlen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Oft arbeitet der Bestatter aufgrund jahrelanger Erfahrung mit einem Steinmetz oder Gärtner besonders gerne zusammen und übernimmt direkt im Bestattungshaus die Beratung. Das bedeutet, daß die Kunden gar nicht mehr zum Steinmetz/Gärtner hinmüssen.&lt;br /&gt;
Selbstverständlich kostet diese Beratung Zeit und Geld und hierfür bekommt der Bestatter später von den Zulieferern eine Provision, sie hatten ja auch keine Beratungsarbeit.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es ist aber schwer abzugrenzen, wo die gute Beratung und Zusammenarbeit aufhört und wo die Schummelei anfängt.&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Mon, 03 May 2010 12:14:33 +0200</pubDate>
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    <title>Da kommt ja was zusammen: Bestatterrechnung</title>
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            <category>Kommune/Konkurrenz</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
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    &lt;p&gt;Ein Bier für 2,30 ist nicht teuer, ein Espresso für 1,80 ist auch nicht überzogen, am Ende kommt aber der Wirt und will 28,30 und man guckt ein wenig verdutzt, weil es dann doch drei Bier, zwei Espresso und ein paar Limos für die Kinder waren. Das läppert sich.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und das läppert sich auch ganz schön bei großen Aufträgen. Man darf nie vergessen, daß man bei einer Bestattung einen klassischen Rund-um-die-Uhr-Notdienst mit Warenlieferungen, Dienstleistungen und Handwerkeraufgaben beauftragt, wovon jede einzelne Position durchaus ganz günstig sein kann. In der Summe sieht das dann aber ganz anders aus, da kommen schnell Beträge zwischen 1.000 und 12.000 Euro zusammen, jenachdem wie üppig man bestellt hat.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Was auch oft vergessen wird, und was manche Bestatter nur zu gerne zunächst mal gar nicht so deutlich erwähnen, es kommen unter Umständen noch jede Menge durchlaufende Kosten hinzu, also Gebühren, die der Bestatter auslegt und die im zweiten Rechnungsteil dann summiert werden. Außerdem schickt in vielen Fällen auch noch die Kommune oder Kirche eine deftige Rechnung.  Da können von 80 Cent für das Glockenläuten bis hin zu 7.800 Euro für eine Grabstelle alle Beträge auftauchen und nicht selten ist dieser Teil der Kosten weitaus höher als die eigentliche Bestatterrechnung.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In manchen Gegenden liefern sich Bestatter und Kommune wahre Wettrennen, wessen Rechnung zuerst bei den Angehörigen im Briefkasten landet. Denn manchmal muß der, der als Letzter kommt, am längsten auf die Begleichung der Rechnung warten. Während der Bestatter aus Pietätsgründen oft einige Tage wartet, scheuen sich die Kommunen nicht, die Rechnung schon am Tag der Beerdigung zuzustellen. Man kommt von der Trauerfeier nach Hause und schon liegt das der Kostenhammer im Briefkasten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Deshalb ist es wichtig, daß man den Bestatter -als denjenigen der alle Kosten und Positionen kennt- auffordert, aufzulisten was KOMPLETT auf einen zukommt. Inklusive sämtlicher Gebühren für das Grab, die Verwaltung, Blumen, Zeitung und Trauerdruck.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Manchmal kann der Bestatter diese Kosten Dritter nicht nennen, weil zum Zeitpunkt des ersten Gesprächs noch gar nicht feststeht, welches Grab zu welchen Konditionen sich die Familie aussucht und weil sie vielleicht auch selbst zur Zeitung gehen und sich dort dann für eine größere Anzeige entscheidet oder beim Gärtner doch ganz andere Blumen bestellt.&lt;br /&gt;
In einem solchen Fall sollte man aber bei den jeweiligen Stellen ebenfalls nach den genauen Kosten fragen und sie sich in seinen Unterlagen notieren.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nur so kann man die ganze Zeit über einen Überblick behalten und wird dann hinterher nichtüberrascht vom Stuhl fallen, wenn die Rechnungen eintreffen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es hat überhaupt keinen Zweck, die Tatsache zu verdrängen, daß man irgendwann diese Rechnungen bezahlen muß. Manche glauben, da fällt unterwegs noch irgendwie Geld vom Himmel und bestellen was das zeug hält, obwohl die Familienfinanzen und der Nachlass das gar nicht hergeben.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Besser ist es, sich so schnell wie möglich einen groben Überblick über das Vorhandene und die finanziellen Möglichkeiten zu verschaffen und nur innerhalb dieses Rahmens zu bestellen. Der Bestatter wird Verständnis haben, wenn man von vornherein sagt, daß man ein ganz bestimmtes Budget hat.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nun ist es aber manchmal leider so, daß man überhaupt nicht weiß, wie man selbst die niedrigste Bestatterrechnung bezahlen soll. Wenn also alles was da zusammenkommt, selbst bei Wahl der günstigsten Alternativen das eigene Budget bei weitem übersteigt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auch hier sollte man mit dem Bestatter sprechen. In vielen Fällen wird er Ratenzahlungen anbieten können und auch manche Kommunen lassen sich inzwischen auf eine solche Regelung ein. Ansonsten muß man schauen, ob man nicht in der Verwandtschaft zusammenlegen kann. Das ist überhaupt nichts Anstößiges, sondern in anderen Ländern durchaus so üblich. Schon beim ersten Telefonat mit der Verwandtschaft kann man durchaus sagen, daß die Beerdigung sehr viel Geld kosten wird und man anstelle von Blumen und anderem Trallala, lieber 50 Euro oder mehr im Umschlag haben möchte. Auf diese Weise kommen oft zwischen 700 und 2000 Euro zusammen, die Erfahrungen haben das gezeigt. Man muß es einfach nur sagen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ansonsten gibt es natürlich noch den Weg zur Sozialbehörde, mit der man im ungünstigsten Fall so früh wie möglich klären sollte, inwieweit hier teilweise oder ganz Hilfe gewährt werden kann.&lt;br /&gt;
Und nicht vergessen: Sofern der Verstorbene selbst über ausreichende Mittel, etwa auf Bankkonten, verfügte, kann man die Rechnung an den Nachlass stellen lassen und direkt und vorrangig aus diesem Vermögen begleichen lassen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wichtig ist jedoch, und darauf kommt es mir an, daß man sich frühzeitig offenbart und mit offenen Karten spielt, dann können die Angebote entsprechend ausgearbeitet werden und man wird Varianten vorschlagen, die preislich besser passen.&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Sat, 10 Apr 2010 09:20:48 +0200</pubDate>
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    <title>Bestattung zu teuer?</title>
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            <category>Frag den Bestatter</category>
            <category>Kommune/Konkurrenz</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
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    &lt;blockquote&gt;Hallo!&lt;br /&gt;
Ich weiss nicht so genau an wen ich mich so wenden kann. Deshalb versuche ich es mal hier!&lt;br /&gt;
Ich habe die Bestattungsrechnung meiner Mutter bekommen und finde sie extrem hoch! Hier mal eine Auflistung der Kosten!&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Massiver Kiefernsarg mit Innenausschlag                                                  350 Euro&lt;br /&gt;
Damentalar, Serge, Brust gel. mit Spitze                                                   80 Euro&lt;br /&gt;
Strümpfe                                                                                                 15 Euro&lt;br /&gt;
Aschenkapsel                                                                                          50 Euro&lt;br /&gt;
Grabkreuz                                                                                              144 Euro&lt;br /&gt;
Überführung Krhs G. nach Krematorium L.                                              380 Euro&lt;br /&gt;
Überführungshelfer                                                                                    95 Euro&lt;br /&gt;
Hygienische Versorgung und Einbetten in den Sarg                                    130 Euro&lt;br /&gt;
Einsarghelfer                                                                                            130 Euro&lt;br /&gt;
Erledigung von Formalitäten inkl. Telefon, Fax und Porto                              175 Euro&lt;br /&gt;
Beerdigungsbetreuung                                                                                80 Euro&lt;br /&gt;
Krematoriumskosten                                                                                 369,12 Euro&lt;br /&gt;
Bestattungsgenehmigung                                                                            14,32 Euro&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
  Ich komme auf 1.629 Euro Bestatterkosten, die Kosten für das Krematorium und die Bestattungsgenehmigung sollten durchlaufende Kosten sein und eine entsprechende Rechnung der Behörde bzw. des Krematoriumsbetreibers zumindest in Kopie beiliegen.&lt;p&gt;Die Preise für die notwendigen Warenlieferungen sind in Ordnung, Sarg, Wäsche, Urne und dergleichen wurden zu ortsüblichen Preisen abgerechnet. Hoch erscheint mir der Preis für das Grabkreuz. Hier wären, handelt es sich nicht um eine besondere Ausführung mit Dach und Tafel, Beträge zwischen 40 und 64 Euro angemessen. Ohne genaue Anschauung des Kreuzes kann man aber nicht mit Bestimmtheit sagen, ob es überteuert ist.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Sehr teuer ist in diesem Fall die Abholung, Einsargung und der Transport zum Krematorium mit immerhin zusammen 735 Euro.&lt;br /&gt;
Man darf doch annehmen, daß die beiden Fahrer mit dem Sarg zum Krankenhaus nach G. gefahren sind, dort die Einsargung vornahmen und dann den Sarg nach L. ins Krematorium brachten. Das ist keine nennenswerte Entfernung, wird von anderen Bestattern pauschal mit etwa 350-400 Euro abgerechnet. Andere Bestatter wählen die einzelne Aufschlüsselung der Positionen und kommen ebenfalls auf maximal 500 Euro.&lt;br /&gt;
380 Euro alleine für die Überführung, also die bloße Fahrt eines Fahrers mit dem Bestattungswagen finde ich sehr hoch, aber nicht so hoch, daß es -wie es die Kunden immer nennen- &quot;Wucher&quot; ist.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Daß man den zweiten Mann mit 95 Euro abrechnet, ist völlig in Ordnung, der war dabei und der kostet Geld.&lt;br /&gt;
Daß derselbe Mann aber dann zum Einsarghelfer mutiert und nochmals mit stolzen 130 Euro abgerechnet wird, ist schon ziemlich dreist.&lt;br /&gt;
Im Grunde ist ja das Abholen und Einsargen in diesem Fall ein Arbeitsschritt. Die werden ja kaum erst einmal mit der Trage abgeholt haben (wohin?) und dann noch einmal eine Einbettung in den Sarg vorgenommen haben.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Habt Ihr das denn vorher auf der Kostenaufstellung nicht gesehen? Ihr hättet sofort fragen müssen, bzw. man hätte es Euch erklären müssen, warum da der Personalaufwand mehrfach abgerechnet wird, oder wie sich das exakt zusammensetzt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Man muß sich das wirklich im Regelfall so vorstellen: Die fahren mit dem Sarg auf der Ladefläche von L. nach G. schieben den Sarg in den Keller und laden die Verstorbene aus der Kühlung in den Sarg um. Hemd überstreifen, Socken anziehen, etwas Leichenkosmetik, Haare kämmen, Hände falten, das machen zwei erfahrene Männer in gut 5-10 Minuten, dann kommt der Deckel drauf und die fahren den Sarg wieder hoch in den Laderaum des Leichenwagens.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dann holen sie eventuell noch die Sterbepapiere in der Krankenhausverwaltung ab, was aber hier den Überführungspreis nicht beeinflussen kann, denn dies wie auch die Besorgung der Sterbeurkunden beim Standesamt in G. wird ja mit 175 Euro &quot;Erledigung der Formalitäten&quot; nochmals gesondert in Rechnung gestellt, was auch richtig ist.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Vom Krankenhaus fahren die Männer zum Krematorium und laden den Sarg dort ab.&lt;br /&gt;
Ob da insgesamt 735 Euro angemessen sind, wage ich zu bezweifeln, immer vorausgesetzt, das fand alles unter normalen Bedingungen, also nicht außerhalb der Dienstzeiten o.ä. statt, was ich nicht annehme.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ob man nun eine Beerdigungsbetreuung für 80 Euro benötigt, ist jedermann selbst überlassen. 80-120 Euro sind da durchaus branchenüblich. Der Betrag ist aber dann teuer, wenn nur ein halbgescheiter Sargknecht im Arbeitskittel lustlos herumsteht und ist dann günstig, wenn ein oder zwei Mitarbeiter des Bestattungshauses den Ablauf betreuen, organisieren und sich kümmern.&lt;br /&gt;
Generell einfach eine Beerdigungsbetreuung abzurechnen, das geht nicht; diese Leistung muß vom Kunden gewünscht und bestellt worden sein, es sei denn der Beerdigungsbetreuer muß ortsüblich zwangsläufig irgendetwas machen und ist unverzichtbar.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Alles in allem scheint es mir eine Bestattung zu sein, bei der die Kundschaft Wert auf eine kostengünstige Abwicklung gelegt hat. Das wird auch durch Deine Nachfrage bei mir und durch die Wahl des doch recht günstig abgerechneten Sargmodells deutlich.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Hier verdient der Bestatter in erster Linie an den Zusatzpositionen, wovon er in diesem Fall ausgiebig Gebrauch gemacht hat.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Insgesamt ist die Höhe der Rechnung aber nicht so deutlich überzogen, daß man von unanständigem Verhalten sprechen kann. Der Kollege hat nur den Spielraum umfassend ausgeschöpft.&lt;br /&gt;
Bezüglich der Personalkosten würde ich versuchen ein klärendes Gespräch zu führen, um herauszufinden, ob es irgendwelche Besonderheiten gab, die so hohe Kosten rechtfertigen.&lt;br /&gt;
Bietet dem Kollegen an, mit einer Reduzierung der 735 Euro teuren Gesamtpositionen um 25% zufrieden zu sein und dann die Sache nicht weiter zu beanstanden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Schreibt mir mal per Mail, um welchen Kollegen es sich exakt handelt (wenngleich mir die Kostenaufstellung schon sehr bekannt vorkommt) und wie er auf Eure Nachfragen reagiert.&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 10 Apr 2010 08:44:30 +0200</pubDate>
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    <title>Reingefallen</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/Reingefallen/4556</link>
            <category>Kommune/Konkurrenz</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
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    &lt;p&gt;Ein Aprilscherz kann oft gar nicht doof genug sein, als daß nicht doch irgendwer darauf hereinfällt. Aber immerhin haben doch einige meinen Aprilscherz über das geänderte nordrhein-westfälische Bestattungsgesetz ernst genommen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ganz ernst genommen hat es die Friedhofsverwaltung einer Stadt in der Nähe von Recklinghausen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Eine Mitarbeiterin der dortigen Stadtverwaltung schrieb mir letztens dazu:&lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;&quot;Habe gerade einen Anruf von einem Kollegen der Dienststelle &quot;Friedhöfe&quot; erhalten. Er faselte dann was von Änderungen im Bestattungswesen. Das hätt er im &quot;indernett&quot; gelesen. &quot;Du kennst dich da doch aus, kannst du dich nicht mal erkundigen&quot;. Ich flugs geguckt und dann gesehen: Steht nur bei dir im Bestatterweblog. &lt;br /&gt;
Kollegen dann gesagt: &quot;Jupp, passt. ist ne neue Änderung, geh mal hin und sag das dem Kollegen vom Friedhof.&quot;&lt;p&gt;Ich komm grad von der Friedshofsverwaltung, ich wollte da nur nen Kaffee trinken.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Du glaubst nicht, was da los ist... *fg*&lt;br /&gt;
&lt;/blockquote&gt;&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 05 Apr 2010 16:59:12 +0200</pubDate>
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    <title>Bestatter wirbt vor Krankenhaus</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/Bestatter-wirbt-vor-Krankenhaus/4532</link>
            <category>Kommune/Konkurrenz</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
    <content:encoded>
    &lt;blockquote&gt;Was hältst Du denn von dieser Situation hier? Ein Bestatter wirbt direkt vor der Notaufnahme eines Krankenhauses. (Das Bild ist von mir.)&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://bestatterweblog.de/uploads/charite.jpg&quot; alt=&quot;&quot;  /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;Habe das Bild an der Stelle mit dem Schild mal etwas heller gemacht.&lt;/small&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;small&gt;&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/41707450@N08/3842656183/&quot;&gt;Bildquelle&lt;/a&gt;&lt;/small&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es liegt natürlich nahe, da zu werben wo man am ehesten mit &quot;Kundschaft&quot; oder Interessenten rechnet, also in der Nähe von Krankenhäusern, Friedhöfen und Altersheimen. Auf der einen Seite verstehe ich Kollegen, die ihre Werbung an solchen Stellen plazieren, es ist schwierig genug, geeignete Plätze zu finden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Im Allgemeinen gilt es aber unter Bestattern eher als anrüchig und verpönt, solche Stellen für seine Werbebotschaften auszusuchen und in aller Regel raten die Bestatterverbände ihren Mitgliedern auch, es nicht so zu handhaben.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Natürlich kommt es auch auf Art und Umfang der Werbung an.&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 29 Mar 2010 06:43:19 +0200</pubDate>
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    <title>Bericht eines Hinterbliebenen</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/Bericht-eines-Hinterbliebenen/4522</link>
            <category>Kommune/Konkurrenz</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
    <content:encoded>
    &lt;blockquote&gt;Sehr geehrter Undertaker Tom,&lt;p&gt;Ihr Weblog hat mir auf alle Fälle einiges erklärt und auch erleichtert.&lt;br /&gt;
Nachdem im letzten Jahr meine Großeltern verstarben hat mir das Blog es etwas leichter gemacht das gesamte Drumherum zu ertragen. Es macht die Dinge leichter wenn man etwas Hintergrundwissen hat.&lt;br /&gt;
Friedhofszwang, als Beispiel, führte dazu daß mein zuerst verstorbener Großvater in der Urnenwand &quot;zwischengeparkt&quot; werden mußte. Meine Großmutter starb gegen Jahresende und wurde an einem anderen Ort zusammen mit meinem Großvater in einem Urnengrab beigesetzt. Kommentar meiner Mutter: &quot;Das schafft auch nur Opa, zweimal in einem Jahr beerdigt zu werden.&quot;&lt;br /&gt;
Kaum zu ertragen war auch die 08/15-Rede der Pfarrerin. Dabei sah ich förmlich eine Art Redenvorlage mit Freiräumen zum Einsetzen des Namens des/der Verstorbenen vor mir. &lt;br /&gt;
Die Dinge die sich beim Bestatter während des &quot;Beratungsgespräches&quot; abspielten dürften als negatives Beispiel den Bloglesern durch das Bestatterweblog bekannt sein.&lt;br /&gt;
&quot;Herzliches Beileid usw.&quot; Alles, wirklich alles was falsch gemacht werden konnte wurde bis zum Grunde ausgeschöpft. Preise wurden erst nach intensivem Nachfragen widerwillig genannt, schließlich ist man ja erstes und ältestes Haus am Platz...usw.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Grüße aus Hessen &lt;/blockquote&gt;&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 25 Mar 2010 18:31:20 +0100</pubDate>
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    <title>Mord unter Bestattern -III-</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/Mord-unter-Bestattern-III/4516</link>
            <category>Kommune/Konkurrenz</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;Da sieht man mal wieder, wie wichtig die Lektüre des Bestatterweblogs ist und was man da alles erfährt.&lt;br /&gt;
Der Mord unter Bestattern hatte ja allgemein die Gemüter erregt und einer der Bestatterweblogleser hat die Berichte hier und in den Zeitungen mit besonderem Interesse verfolgt. Er wurde das Gefühl nicht los, daß sich hinter den in der Presse verwendeten Namensküzeln (z.B. Günther K. aus M (45)) eine ihm bekannte Person verbergen könnte.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nun hat ver Gewissheit.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich gebe seine Zuschrift dazu mal entsprechend entschärft wieder:&lt;br /&gt;
 &lt;blockquote&gt;Hallo Tom,&lt;/p&gt;&lt;p&gt;mein damaliger Verdacht hat sich bestätigt. [Einer d]er als Mörder Verurteilte[n] war heute oder gestern Zeitung abgebildet. Unverkennbar: [Beschreibung der Bekanntschaftverhältnisse].&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Bart fehlt, die Haare sind anders, aber er ist es. [Name].&lt;br /&gt;
Die letzte Gewissheit gibt der fehlende Daumen, den hat er sich irgendwann abgesägt. &lt;br /&gt;
[Nähere Beschreibung der Bekanntschaftsverhältnisse.] &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ein Gauner und Großkotz war er aber schon immer. Einmal holte er seine Familie mit dem Rolls-Royce zum Geburtstag ab. Vor ganz ganz vielen Jahren lud er uns einmal in ein recht teures Lokal ein. Ziemlich aufwendig und üppig, versuchte er, der beste Gastgeber zu sein. Leider fehlte es fast überall an tieferen Wissen, etwas, was er mit vielen Blendern gemeinsam hat. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Tja, und nun ist er am Endpunkt angekommen. Irgendwie war das alles vorgezeichnet. Für einen Mörder hätte ich ihn aber nicht gehalten. Erpressung, Betrug, ganz sicher. Aber Mord? Da ist dann doch eine Schwelle berschritten. Möge er verrecken, so viel Leid hat er über die Menschen gebracht. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Viele Grüße&lt;/blockquote&gt;&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 24 Mar 2010 16:33:46 +0100</pubDate>
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    <title>Sozialer Bestattungsdienst Heilbronn</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/Sozialer-Bestattungsdienst-Heilbronn/4496</link>
            <category>Kommune/Konkurrenz</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;In Heilbronn scheint das Sterben besonders teuer zu sein. Eine Grabstelle kostet schnell mal 2.600 Euro, ein Betrag für den andere Bestatter in anderen Städten die komplette Bestattung abwickeln. Auch im Vergleich zu anderen süddeutschen Städten steht Heilbronn recht teuer da, denn sogar in der Landeshauptstadt Stuttgart kostet ein vergleichbares Grab rund 1.000 Euro weniger.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Da sind die etwa 3.500 Euro, die ein neuer Billigbestatter für eine einfache Feuerbestattung verlangt, im Bundesvergleich sehr teuer, für Heilbronner Verhältnisse aber wohl recht günstig.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;An diesem Bestatter und vor allem der Wahl seiner Firma (vulgo: des Firmennamens) reiben sich Kommune, andere Bestatter und zunehmend auch die Bürger Heilbronns.&lt;br /&gt;
 So nennt Markus Veigel, der Inhaber des Unternehmens, sein Beerdigungsinstitut &lt;em&gt;Sozialer Bestattungsdienst&lt;/em&gt;.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Idee, die dahintersteckt ist klar. Böse Zungen behaupten, der rührige Jungbestatter ziele darauf ab, daß Unbedarfte und sozial Schwache darauf verfallen könnten, es handele sich um eine Art öffentliche Dienststelle, die möglicherweise sogar im Auftrag oder in Zusammenarbeit mit den Sozialbehörden besonders günstige Bestattungen anbiete.&lt;br /&gt;
Es wird gemunkelt, daß Kunden durch die geschickte, aber durchaus irreführende, Bezeichnung dazu verleitet werden, zu glauben, Sozialhilfeempfänger müßten ausgerechnet diesen Bestatter aufsuchen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Warum die zuständige IHK einen solchen Firmennamen überhaupt zulässt, stößt bei vielen Kollegen von Veigel auf großes Unverständnis. &quot;Demnächst macht vielleicht noch einer auf und nennt sich &lt;em&gt;Heilbronner Pflichtbestatter&lt;/em&gt; oder sogar &lt;em&gt;Hartz-IV Bestattungsdienst&lt;/em&gt;.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Allein das Wort Bestattungsdienst ist vielen ein Dorn im Auge, wird diese Bezeichnung doch häufig, so zum Beispiel im nicht weit entfernten Mannheim, von den kommunalen Bestattungsbetrieben verwendet. Schon die Bezeichnung signalisiert also, es handele sich sozusagen um eine möglicherweise städtische Dienststelle.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die, für Heilbronner Verhältnisse, günstigen Preise will Sozial-Bestatter Veigel erreichen, indem die Angehörigen &quot;Eigenleistungen&quot; erbringen:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Hinterbliebene geben zum Beispiel selbst die Todesanzeige auf oder erledigen Beurkundungen im Standesamt.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;&lt;a href=&quot;http://www.stimme.de/heilbronn/nachrichten/region/sonstige;art16305,1793982&quot;&gt;Quelle &lt;br /&gt;
&lt;/a&gt;&lt;/small&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wenn aber die Bestatterdienstleistung nur noch vom Hin- und Herfahren der Leiche im Billigsarg besteht und die ganzen Scherereien und Laufereien den Hinterbliebenen aufgebürdet werden, so ist das keine wirkliche Bestattertätigkeit.&lt;br /&gt;
Die umfasst ja gerade das &quot;Rundum-Sorglospaket&quot;, das den Angehörigen eben das Lästige und Zeitaufwändige abnimmt und ihnen den Raum und die Zeit zum Abschiednehmen und Trauern läßt.&lt;br /&gt;
Würde ein Kunde bei einem herkömmlichen Bestatter auf die komplette Erledigung der Formalitäten verzichten, würde er in der Regel kaum mehr als 150-400 Euro sparen, denn die Wege zur Verwaltung und die Telefonate mit Pfarrern und Behörden fallen beim Gesamtpreis im Regelfall nur sehr gering ins Gewicht.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und überhaupt: Muß es denn jetzt tatsächlich auch noch soweit kommen, daß sozial Hilfsbedürftigen auch noch die Zeit und der Raum zur Abschiednahme und zum Trauern genommen wird, indem man sie tagelang auf den Behördenmarathon schickt? Ich finde, daß jeder das gleiche Recht hat, an die Hand genommen und betreut zu werden. Sparen kann man an der Kiste, an den Blumen und bei dem ganzen Kladderadatsch, der sonst noch immer so schön teuer rings herum veranstaltet wird.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;2.000 Euro billiger als die Konkurrenz will der Neue mit seinem Sozialen Bestattungsdienst sein.&lt;br /&gt;
Meiner Meinung nach muß dann aber auch noch an viel mehr gespart werden, als lediglich an dem bißchen Eigenleistung beim Aufgeben einer Traueranzeige oder dem Abholen der Sterbeurkunden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Aber vielleicht, nur um mal schwarz zu malen, sieht man demnächst in Heilbronn Hartz-IV-Empfänger mit einer Sackkarre ihre Toten selbst zum &quot;Dienst&quot; karren...&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.stimme.de/heilbronn/nachrichten/region/sonstige;art16305,1793982&quot;&gt;Quelle 1&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.stimme.de/regioticker/art16233,1793820&quot;&gt;Quelle 2&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
gefunden von Nadine&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 20 Mar 2010 11:28:43 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://bestatterweblog.de/archives/guid/4496</guid>
    
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<item>
    <title>Her mit der Kohle -III-</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/Her-mit-der-Kohle-III/4378</link>
            <category>Kommune/Konkurrenz</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;Die Polizei ist nicht gekommen, kein SEK, keine Männer mit schwarzen Sturmhauben, niemand hat mich morgens um halb sechs aus dem Schlaf gerüttelt und keiner hat unsere Geschäftsunterlagen durchsucht und beschlagnahmt.&lt;br /&gt;
Und daß, obwohl doch Frau Himmelreiter doch der Meinung ist, wir hätten 3.000 Euro unterschlagen oder verprasst, Geld das ihre inzwischen verstorbene Mutter, Frau Schönleber, auf einem Sparbuch für ihre Bestattung angelegt hatte.&lt;br /&gt;
Zunächst hatte dieses Sparbuch ja auch tatsächlich bei uns gelegen, wir hatten es aber gegen Quittung an Frau Schönleber ausgehändigt, weil diese an einen anderen Ort verzogen war und die Vorsorge an den dortigen Kollegen übertragen ließ.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Irgendwo dazwischen muß dieses Geld auf ominöse Weise verloren gegangen sein. Bei uns war es nicht mehr, dessen konnte ich mir ja absolut sicher sein, beim Kollegen war es aber auch nicht angekommen; also wo war es geblieben? Tja, was gibt es da Einfacheres, als bei der betroffenen Bank nachzufragen? Genau das schlug ich Frau Himmelreiter dann auch vor, als sie am Tag nach dem denkwürdigen Auftritt mit ihrem &quot;gefährlichen&quot; Gatten wieder bei uns auf der Matte stand.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Sie sind die Erbin, gehen Sie zur Bank, klären Sie ab, was mit diesem Sparbuch passiert ist, wer das Geld abgehoben hat oder ob da noch ein Guthaben besteht.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Und wenn es tatsächlich noch irgendwo existiert? Wenn es irgendwo unter einer Matratze liegt? Ich meine, wir haben die ganze Bude auf den Kopf gestellt, das können Sie sich sicherlich vorstellen. 3.000 Euro sind schließlich kein Pappenstiel. Aber wir haben nichts gefunden und ohne Buch wird man uns das Geld auch nicht auszahlen.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Doch, doch, vielleicht können Sie es nicht sofort mitnehmen, aber wenn das Buch für verloren erklärt wurde und Sie die entsprechenden Formulare ausgefüllt haben, dürfte das kein Problem sein.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich sprach da aus eigener Erfahrung. Die zwei Sparbücher mit Minibeträgen, die wir von Tante Hilde zur Geburt der Kinder bekommen hatten, sind auch irgendwann mal unauffindbar gewesen. Tante Hilde hatte zeitlebens zu jedem Geburtstag der Kinder und zu Weihnachten immer 10 Euro auf diese Sparbücher eingezahlt. Irgendwann ist sie gestorben und die Sparbücher gerieten in Vergessenheit. &lt;br /&gt;
Als sie uns wieder in den Sinn kamen, beschlossen wir, sie mal bei der Bank vorzulegen, um die paar Cent bisher angefallene Zinsen und das aktuelle Guthaben nachtragen zu lassen. Doch die Sparbücher waren unauffindbar.&lt;br /&gt;
Wie sich später herausstellte, hatte meine Frau sie in ein Fotoalbum zu einem Bild von Tante Hilde gesteckt...&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Wie kann man auf so eine blöde Idee kommen?&quot; fragte ich meine Frau und lernte seinerzeit, daß das Tippen mit dem Zeigefinger an die Stirn in Kombination mit dem Herabziehen der Mundwinkel auch sechs sexlose Wochen bedeuten kann. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Inzwischen hatten wir die Sparbücher bei der entsprechenden Bank als verloren gemeldet. Das ging ganz einfach, man mußte nur ein entsprechendes Formular unterschreiben und eine gute Woche später war das Geld auf unserem Konto.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das muß ja auch bei dem Sparbuch von Frau Schönleber gehen, dachte ich und Frau Himmelreiter meinte nur: &quot;Wir werden ja sehen&quot; und ging.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Schon am nächsten Tag war sie wieder da. Die Bank hatte völlig problemlos Auskunft erteilt. Frau Schönleber hat das Sparbuch ein paar Tage, nachdem sie es von uns erhalten hatte, aufgelöst und sich das Geld in bar auszahlen lassen. Die Frau am Kassenschalter konnte sich sogar noch sehr gut erinnern, daß die alte Dame gesagt haben soll, sie brauche das Geld für ihre Beerdigung.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Na also, das ist ja schon mal eine Auskunft.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Geld muß also bei dem anderen Bestatter liegen. Und dem werde ich nun mal auf den Zahn fühlen.&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Thu, 18 Feb 2010 05:58:36 +0100</pubDate>
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