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    <title>Bestatterweblog - Frag den Bestatter</title>
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    <managingEditor>undertaker@bestatterweblog.de (Tom)</managingEditor>
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<pubDate>Mon, 14 May 2012 12:26:18 GMT</pubDate>

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        <title>RSS: Bestatterweblog - Frag den Bestatter - Bestatterweblog</title>
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    <title>Ausbildung Krematorium</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/Ausbildung-Krematorium/6567</link>
            <category>Frag den Bestatter</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
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    &lt;blockquote&gt;Hallo,&lt;p&gt;mein Name ist K. und ich bin auf euren Blog hier gestoßen und habe schon sehr viel interessantes gefunden. Wollte aber dennoch nochmal genau nachfragen (vlt habe ich es einfahc nicht gefunden oder nur Überlesen) was für Vorraussetzungen man braucht um im Krematorium zu Arbeiten bzw wie überhaupt die genaue Berufsbezeichnung ist?&lt;br /&gt;
Ist das nur ein Teil vom Bestatter sein, ist das was eigenes oder wie genau ist das unterteilt?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Würde mcih sehr über eine Antwort freuen.&lt;br /&gt;
mfg&lt;br /&gt;
K.&lt;/blockquote&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Im Prinzip braucht man keine besondere Ausbildung, um in einem Krematorium arbeiten zu können. Die meisten Arbeiter dort sind allerdings Handwerker (Schlosser, Mechaniker, Werkzeugmacher etc.).&lt;br /&gt;
Die Anforderungen an den Betrieb einer so komplexen Ofenanlage sind aber mit den Jahren gewachsen und deshalb gibt es inzwischen das Berufsbild des Krematoriumtechnikers.&lt;br /&gt;
Nach diesem Begriff kannst Du googeln.&lt;br /&gt;
In manchen Krematorien werden auf Industriekaufleute in Feuerbestattungsanlagen ausgebildet.&lt;br /&gt;
Auf dieser Seite hier gibt es Hinweise dazu: &lt;a href=&quot;http://www.fbcuxhaven.de/fbcuxhaven/soziales/bildung.html&quot; title=&quot;Ausbildung Krematorium&quot;&gt;http://www.fbcuxhaven.de/fbcuxhaven/soziales/bildung.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Da kann man sich mal erkundigen, auch wenn man nicht aus Cuxhaven ist.&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 13 May 2012 09:16:29 +0200</pubDate>
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    <title>Umzug einer Urne und des Grabsteins</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/Umzug-einer-Urne-und-des-Grabsteins/6544</link>
            <category>Frag den Bestatter</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
    <content:encoded>
    &lt;blockquote&gt;Lieber Undertaker,&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
erst einmal möchte ich Dir danken. Vor &lt;em&gt;einiger Zeit ist ein naher Verwandter&lt;/em&gt; an Krebs verstorben. Das Ende war bereits einige Wochen zuvor absehbar und da er den Wunsch hatte zu Hause zu versterben &lt;em&gt;haben wir&lt;/em&gt; ihn aus dem Krankenhaus geholt.&lt;br /&gt;
Zu der Zeit bin ich im Internet auf deinen Blog gestoßen und dieser hat mir sehr geholfen, bei mit dem was auf &lt;em&gt;uns alle&lt;/em&gt; zu kam. Die Angst vor dem Moment in dem &lt;em&gt;es passiert&lt;/em&gt; hast du mir mit deinen zahlreichen Antworten auf jede noch so kleine Frage genommen. Und als es soweit war wusste ich genau wie was zu laufen hat und was nun mit &lt;em&gt;dem Verstorbenen&lt;/em&gt; passierte. Also nochmals &quot;Danke&quot;!&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Nun habe ich selbst eine Frage:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Meine &lt;em&gt;Tante&lt;/em&gt; zieht von K. nach B. und möchte gerne die Urne meines &lt;em&gt;vor einigen Jahren&lt;/em&gt; verstorbenen &lt;em&gt;Onkels&lt;/em&gt; dorthin umbetten lassen. Mit was für Kosten müssen wir da rechnen? Meine &lt;em&gt;Tante&lt;/em&gt; hat ja bereits das Grab für die komplette Mindestruhezeit der Urne bezahlt, bekommt sie dann den &quot;Rest&quot; wieder zurück? Und wie ist das mit dem Grabstein, müssen wir den mit unserem Privat PKW transportieren? Oder müssen wir auch da eine Firma beauftragen?&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.&lt;p&gt;Mit freundlichen Grüßen&lt;br /&gt;
R.&lt;/blockquote&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ganz herzlichen Dank für Deine lieben Zeilen. Es ist mein Anliegen, den Menschen durch einen Blick hinter die Kulissen die Angst vor dem Bestatter und dem Unbekannten zu nehmen und so erfüllt es mich mit Genugtuung, wenn mir jemand so wie Du schreibt.&lt;br /&gt;
Zu Deiner Frage: &lt;br /&gt;
Ob eine Umbettung der Urne möglich ist und was das exakt kostet, könnt Ihr mit einem Anruf beim Friedhofsamt klären. So ohne weiteres machen die nämlich eine Urnenausgrabung nicht. Der Wegzug in eine andere Stadt ist kein ausreichender Grund.&lt;br /&gt;
Ich würde aber trotzdem anfragen, oft ist man überrascht was dann doch möglich ist.&lt;br /&gt;
Das Geld für die restliche Laufzeit wird es nicht zurückgeben.&lt;br /&gt;
Der Grabstein ist Euer Eigentum und so könnt Ihr den natürlich nach der Entnahme der Urne, sofern das geht, einfach mitnehmen. Ich weiß ja nun nicht, um was für einen Stein es sich handelt. Eine kleine liegende Platte ist leichter mitzunehmen als ein stehender Stein mit Fundament. Ggfs. könnt ihr bei einem Steinmetz anfragen.&lt;br /&gt;
Den Transport könnt ihr durchaus selbst machen, sofern das vom Gewicht her geht.&lt;br /&gt;
Ist es ein liegender Stein, könnt ihr den am Zielfriedhof auch wieder hinlegen, wenn dort solche Grabsteine überhaupt gestattet sind.&lt;br /&gt;
Bei einem stehenden Stein mit Fundament muss ein Steinmetzbetrieb her, der eine Grabmalgenehmigung einholen und den Stein fachmännisch einbauen muss.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wenn Du noch Fragen hast, melde Dich bitte.&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 23 Apr 2012 22:56:10 +0200</pubDate>
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    <title>Was ist mit den Leichen von der Titanic passiert?</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/Was-ist-mit-den-Leichen-von-der-Titanic-passiert/6518</link>
            <category>Frag den Bestatter</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
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    &lt;blockquote&gt;Eine Frage zum Jahrestag des Titanic-Unglücks: Was ist eigentlich aus all den Leichen geworden ist. Auf Filmen von Tauchgängen sind keinerlei Leichen zu sehen. &lt;p&gt;Ich würde mich über die Beantwortung freuen und bedanke mich.&lt;/blockquote&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Etwa 1.513 Personen sind beim Untergang der Titanic ums Leben gekommen.&lt;br /&gt;
Wie viele davon mit dem Schiff auf den Grund des Ozeans gerissen wurden und dort verblieben, weiß man nicht. Bei den Aufnahmen, die u.a. James Cameron von Grund des Meeres aus dem Wrack mitgebracht hat, sind etliche beieinander liegende Paar Schuhe zu sehen, woraus geschlossen wird, sie könnten an den Füssen der so in die Tiefe Gerissenen gewesen sein. Von den Leichen ist tatsächlich nichts mehr zu sehen. &lt;br /&gt;
Etwa 307 Leichen sind in den nächsten Tagen aus dem Meer gefischt worden und teils auf hoher See oder an Land beigesetzt worden.&lt;br /&gt;
Es ist jedoch davon auszugehen, daß die allermeisten, wenn auch nicht alle, der Opfer an die Oberfläche getrieben sind, jedoch nie gefunden wurden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Ich nehme mal an, daß die Leichname, die im Meer geblieben sind, von Tieren bzw. Organismen aufgegessen worden sind.&lt;br /&gt;
Ein Skelett bleibt ja nicht, wie man das fälschlicherweise oft in Filmen sieht, am Stück erhalten und wie der Knochenmann aus dem Biologieunterricht stehen. Sondern meiner Meinung nach fallen die Knochen irgendwann auf einen Haufen bzw. folgen der Schwerkraft.&lt;br /&gt;
Man darf auch nicht vergessen, daß das Wrack der Titanic in eine Tiefe gesunken ist, in der der 370-fache Druck herrscht. Ich könnte mir vorstellen, daß das auch Auswirkungen auf die Leichen gehabt haben könnte.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Was nun mit Knochen in Salzwasser passiert weiß ich auch nicht.&lt;br /&gt;
Ich nehme an, das Kalzium wird im Laufe der Zeit abgebaut.&lt;br /&gt;
Vielleicht weiß es einer der Leser.&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 15 Apr 2012 08:25:00 +0200</pubDate>
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</item>
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    <title>Wie regle ich meine Bestattung so, dass meine Freunde alles machen können?</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/Wie-regle-ich-meine-Bestattung-so,-dass-meine-Freunde-alles-machen-koennen/6521</link>
            <category>Frag den Bestatter</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
    <content:encoded>
    &lt;blockquote&gt;Du sprichst es ja immer wieder an, dass man die Bestattung am besten über eine Vorsorge regelt. Wie sieht es aber aus, wenn man darüber hinaus einigen Menschen ein gewisses Mitspracherecht geben, den eigentlichen Bestattungspflichtigen jedoch jedwedes Mitspracherecht verwehren möchte. Wie würdest Du sowas konkret regeln?&lt;p&gt;Ich lese übrigens schon seit langer Zeit hier aufmerksam mit und habe das gesamte Blog verschlungen, kann mich aber nicht entsinnen, dass diese Frage so bereits eine Antwort gefunden hätte. Falls ich sie verdrängt/überlesen habe, bitte ich um Nachsicht. Ansonsten wäre diese Frage bestimmt auch gut als Beitrag geeignet, dann bitte ohne Namensnennung. Die Frage kam übrigens durch &lt;a href=&quot;http://bestatterweblog.de/archives/Unser-Freund-wird-von-der-boesen-Schwester-anonym-beerdigt.-Was-duerfen-wir/6509&quot;&gt;diesen Beitrag&lt;/a&gt;  auf, der in gewisser Weise auch auf meine Situation abzielen könnte - abgesehen von den Schulden. Ich möchte eben, dass die Menschen, die mir wirklich nahe stehen und mich als Mensch verstanden haben wie ich bin, sich um meine letzten Geschäfte kümmern und nicht diejenigen, die mit mir verwandt sind und mit denen ich sonst keine Gemeinsamkeit mehr teile.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Deiner wundervollen Arbeit sei es außerdem gedankt, dass ich den Todesfall eines Freundes im letzten Jahr sehr gut verarbeiten konnte, da ich wusste, was und wie da nun passieren wird und mich somit voll und ganz der Trauerarbeit widmen konnte. Vielen Dank dafür!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Markus&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
 Eine Bestattungsvorsorge ist genau der richtige Weg. &lt;br /&gt;
Im Rahmen einer letztwilligen Verfügung und mit Vollmachten, die über den Tod hinaus gehen, kann man hier sehr genau verfügen, wer was machen darf und wie man bestattet wird.&lt;br /&gt;
Insbesondere wenn die finanziellen Mittel vorhanden sind, greift später die Regel &quot;wer die Musik bezahlt, der bestimmt auch was gespielt wird&quot;.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Im Zweifelsfall würde ich mich bei einem Bestatter beraten lassen. Gibt es nur die leichtesten Unsicherheiten, würde ich noch einen Juristen um Rat befragen, der noch viel besser beraten kann, wie solche Verfügungen und Vollmachten auszusehen haben.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auf jeden Fall würde ich die finanzielle Seite abklären. Eventuell durch eine Einmalzahlung in eine Sterbegeldkasse.&lt;br /&gt;
Angenommen Du bist 45 Jahre alt und möchtest 5.000 Euro Bestattungskosten absichern.&lt;br /&gt;
Dann könntest Du eine Versicherung abschließen, bei der Du bis zum 65. Lebensjahr monatlich 16 Euro bezahlst. Das sind dann bis 65 rund 3.840 Euro.&lt;br /&gt;
Zahlst Du bis zum 85. Lebensjahr, sind es sogar nur 12 Euro im Monat.&lt;br /&gt;
Das ist interessant für diejenigen, so hart es jetzt klingen mag, die sich keine hohe Lebenserwartung ausrechnen, denn die Versicherung zahlt ja schon nach kurzer Zeit die volle Summe, auch wenn man erst ganz wenig eingezahlt hat.&lt;br /&gt;
Anders ist es bei einem Einmalbetrag.&lt;br /&gt;
Den legt man jetzt sofort hin und zwar wäre das in diesem angenommenen Fall (Mann, 45 Jahre) nicht einmal die Hälfte der gewünschten 5.000 Euro, nämlich lediglich 2.450 Euro.&lt;br /&gt;
(Es sind natürlich auch höhere und niedrigere Beträge zwichen 500 und 8.000 Euro möglich.)&lt;br /&gt;
Das bedeutet, daß man jetzt soviel einzahlt, wie heutzutage mancherorts eine einfache anonyme Feuerbestattung kostet und man &quot;kauft&quot; dafür im Rahmen einer Vorsorge bei einem Bestatter eine wesentlich umfangreichere und bessere Ausstattung.&lt;br /&gt;
Hat man Angst, die 5.000 Euro könnten nicht ausreichen, dann kann man auch 8.000 Euro versichern und zahlt auch hier wieder weniger als 50% davon tatsächlich ein, nämlich 3.920 Euro.&lt;br /&gt;
Ich empfehle seit längerem schon die &lt;a href=&quot;http://www.solidar-versicherung.de/leistungen/highlights.html&quot;&gt;Solidar&lt;/a&gt;, weil das kein Versicherungskonzern ist, bei dem sich erst der Vertreter und dann die Gesellschaft die Taschen voll machen, sondern weil das eine ganz traditionelle und klassische &lt;a href=&quot;http://www.solidar-versicherung.de/leistungen/highlights.html&quot;&gt;Sterbegeldkasse&lt;/a&gt; ist, die schnell und problemlos bezahlt.&lt;br /&gt;
Außerdem bekommt man hier, je nach Versicherungsverlauf und Entwicklung, zu der garantierten Summe auch noch Gewinn- und Überschussanteile ausgezahlt, die sich im Laufe der Jahre zu einem ganz hübschen Sümmchen entwickeln können, sodaß oftmals noch ordentlich was für die Hinterbliebenen übrig bleibt.&lt;br /&gt;
Auch darüber sollte man mit dem Bestatter/Anwalt sprechen, damit sicher gestellt ist, dass dieses Geld an die Richtigen fällt und nicht an diejenigen, die man davon ausschließen wollte!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(Name geändert)&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 10 Apr 2012 08:21:49 +0200</pubDate>
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</item>
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    <title>Eigene Kleidung, gehen auch Ballettschuhe?</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/Eigene-Kleidung,-gehen-auch-Ballettschuhe/6519</link>
            <category>Frag den Bestatter</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
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    &lt;blockquote&gt;Eine mir nahestehende Dame, die einen starken Bezug zum klassischen Ballett hat, möchte mir folgendes Versprechen abnehmen: Sie möchte bei der Erdbestattung Ballett-Spitzenschuhe tragen, sie will damit angezogen bestattet werden. Kann diesem Wunsch entsprochen werden? Das Material ist zersetzungsfähig, zumindest dies sollte nicht im Wege stehen.&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;Nein, dem steht normalerweise wirklich nichts entgegen.&lt;br /&gt;
Diesen Wunsch hatten wir auch schon. Die Dame war 60 Jahre früher einmal Tänzerin gewesen und passte auch wieder in ihr Ballettkleid.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es ist dies ja einer der häufigsten Wünsche, nämlich in einer bestimmten Kleidung bestattet zu werden, sei es eine Uniform, eine Vereinstracht oder eine bestimmte berufstypische Kleidung.&lt;br /&gt;
Glücklicherweise stellen sich nicht alle Friedhöfe und Krematorien quer, wenn es um die Erfüllung dieser Wünsche geht. Ich erinnere mich an einen Sterbefall, da kam ich im Beratungsgespräch an die Position &quot;Talar&quot; und wies die Angehörigen darauf hin, daß auch eigene Kleidung möglich sei. Das wollten vor allem die Kinder auch.&lt;br /&gt;
Später bei der Verabschiedung sagte ich dann: &quot;Und denken Sie bitte daran, mir noch die eigene Kleidung zu bringen.&quot;&lt;br /&gt;
Am Nachmittag kam dann die Witwe, die inzwischen Schwarz trug, und brachte mir ihr geblümtes Kleid vom Vormittag. &quot;Sie sagtem doch ich solle die eigene Kleidung bringen.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wir haben den Mann dann aber trotzdem in einem dunklen Anzug beerdigt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Übrigens: Wir hatten immer zwei oder drei dunkle Anzüge im Keller hängen. Viele Witwen entsorgen die gesamte Kleidung ihres Verstorbenen oder manchmal bringen Familien einen Anzug und man kann ihn dann doch nicht verwenden.&lt;br /&gt;
So ein paar Kleidungsstücke in Reserve helfen ungemein, wenn so ein toter Opa aufgrund erhöhten Gewichts oder weil er durch Alter und Krankheit nur noch ein Schatten seiner selbst ist, so gar nicht mehr in seinen guten Anzug passen will. Man hat dann ein paar Stücke, die man nicht aufschneiden oder um den Toten wickeln muss, damit sie passen.&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 09 Apr 2012 09:35:00 +0200</pubDate>
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</item>
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    <title>Science fiction Bestattung mit Folie?</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/Science-fiction-Bestattung-mit-Folie/6517</link>
            <category>Frag den Bestatter</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
    <content:encoded>
    &lt;blockquote&gt;Science-Fiction Bestattung?&lt;p&gt;Die Mutter eines Bekannten ist neulich verstorben.&lt;br /&gt;
Ich war bei der Beerdigung nicht dabei. Mein Bekannter erzählte mir jedoch davon und, dass hier eine völlig neuartische Bestattungsart angewandt wurde.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Grab wurde offenbar mit einer Folie ausgelegt die um den Sarg herum verschlossen wurde. Diese Folie wurde mit einer Erde bedeckt, die aus der Schweiz importiert wird. In diese Erde wird nun ein Filter eingesetzt. Am Ende wird das Grab mit Rest des vorhandenen Erdaushub bedeckt. Somit würde garantiert, dass der Körper nach Ablauf der Ruhefrist auch wirklich Restlos vergangen ist. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Meine Frage ist: Gibt es solch eine Art der Beerdigung?&lt;/blockquote&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Etwa ein Viertel der über 30.000 Friedhöfe in Deutschland hat mit zu feuchten Böden zu kämpfen.&lt;br /&gt;
Das rührt daher, daß Friedhöfe früher oft an Stellen angelegt wurde, die für die Landwirtschaft uninteressant waren. So liegen sie über dicken Lehmschichten oder in Gebieten mit zu hohem Grundwasserspiegel.&lt;br /&gt;
Dort können Leichen oftmals nicht innerhalb der Ruhezeiten verwesen. Um dies zu verhindern, haben verschiedene Unternehmen neue Methoden entwickelt, um auch auf solchen Friedhöfen einen zügigeren Zersetzungsprozess zu ermöglichen. Im Wesentlichen basieren diese Methoden darauf, daß der Sarg von der umgebenden Erde und vor allem dem Wasser abgeschottet wird. &lt;br /&gt;
Das geschieht durch in die Gräber eingesetzte Kammern aus den verschiedensten Materialien oder aber auch durch Folienbehältnisse, die den Sarg umschließen.&lt;br /&gt;
Ein gewisser Teil Erde, der mit in die Umhüllung gegeben wird, soll Schadstoffe binden und Mikroorganismen einen Lebensraum bieten. Hinzu kommt die Belüftung dieser Systeme durch Rohre und Drainagen.&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 08 Apr 2012 13:56:21 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Der Bestatter hat die Rechnung aufgebläht! Wirklich?</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/Der-Bestatter-hat-die-Rechnung-aufgeblaeht!-Wirklich/6497</link>
            <category>Frag den Bestatter</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
    <content:encoded>
    &lt;blockquote&gt;Wir haben mit einem schwere Trauerfall zu Kämpfen unser Bruder also der vom Vater ist gestorben. Dieser Onkel meiner Mutter sie hat immer Onkel gesagt, weil es der Vater von dem Vater meines Bruders isst war lange Schwer krank und hat nun das seitliche gesegnet.&lt;br /&gt;
Der bestater ist sofort gekommen und war noch in der nacht da Wo der Onkel gestorben ist. Mein Vater sagt das daß ein Aasgeier ist der immer am telefon sitzt und auf Kunden Wartet.&lt;br /&gt;
Meine Mutter sagt der sei gut der häte auch die Oma von ihr schon berdigt und gut gemacht.&lt;br /&gt;
Wir sind Über den Bestater entrüstet weil das jetzt mehr kostet als VORGESEHEN!&lt;br /&gt;
Am Abend wo Die den geholt haben hat es geheissen die ganze Sache wär mit 700 Euro vom Tisch.&lt;br /&gt;
Jetzt soll ES ÜBER !!!!!!!!  2500 EURO KOESTEN WAS EIN UNVERSCHÄHMTEIT ISST!!!!!!!!&lt;br /&gt;
Der Bestater HEIST (Name bekannt) UND ISST IN (Ort bekannt) UND STREKT SEINE KRAKE AUCH IN DER ZEITUNG AUS. SEINE NUMMER ISST: (Nummer bekannt)&lt;br /&gt;
Wie hoch kann Der schadensersattz sein wollen meine Leute hier Wissen.&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;Manchmal glaube ich ja, da will mich jemand auf die Rolle nehmen, wenn ich so eine Zuschrift bekomme. Aber in diesem, wie in vielen anderen Fällen auch, konnte ich bequem Kontakt zu dem Kollegen, der die Bestattung durchgeführt hat, aufnehmen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Um es gleich zu sagen, das ist kein modernes Bestattungshaus mit großer Kundenserviceorientierung, sondern eher der etwas kurz angebundene Handwerker, der nebenher auch Bestattungen macht.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Aber... ...in dem Gespräch kam recht schnell heraus, daß am Abend der Überführung gefragt worden sei, was denn die billigste anonyme Bestattung bei diesem Bestatter kostet.&lt;br /&gt;
Daraufhin wurde die Summe 799 Euro genannt, die auch in der Zeitung so beworben wird.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Feuerbestattung anonym, 799 Euro&lt;br /&gt;
(Kiefernsarg schlicht, Grundausstattung, zzgl. Kirche, Friedhof, Grab, amtl. Geb. u. Sonderwünsche)&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das heißt, für diese 799 Euro bekommt man exakt folgendes:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;1. Überführung vom Sterbeort zum Bestatter&lt;br /&gt;
2. Einbetten des Verstorbenen&lt;br /&gt;
3. Einfaches Totenhemd (Talar)&lt;br /&gt;
4. Einfache Sargausstattung (Papier und Köperstoff)&lt;br /&gt;
5. Verbrennungssarg aus Nadelholz&lt;br /&gt;
6. Überführung zum Krematorium&lt;br /&gt;
7. einfache Stahlblechurne blau oder rot&lt;br /&gt;
8. Überführung der Urne zum Friedhof&lt;br /&gt;
9. Beratung und Erledigung der Formalitäten&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Im Beratungsgespräch äußerten die Angehörigen den Wunsch nach einem besseren Sarg und einem Urneneinzelgrab.&lt;br /&gt;
Was das Wort &quot;anonym&quot; in der Werbung des Bestatters zu suchen hat, konnte er mir selbst, trotz vieler Worte, nicht klar machen, denn bis dahin macht es keinen Unterschied, ob mit dieser 799-Euro-Ausstattung nun anonym oder &quot;normal&quot; bestattet wird.&lt;br /&gt;
Vielleicht soll anonym hier bedeuten, daß keine Aufbahrung erfolgt, weil das mit mehr Aufwand verbunden ist und weil die sehr preisgünstige Ausstattung etwas einfach wirken könnte.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Jedenfalls kamen zu den 799 Euro noch diese Dinge hinzu:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;1. Aufpreis gebeizter Sarg mit Palmenschnitzung 200,- Euro&lt;br /&gt;
2. Aufpreis Kupferurne 50,- Euro&lt;br /&gt;
3. Einzelurnengrab 560,- Euro&lt;br /&gt;
4. Auslagen Gebühren (mit Belegen) 112,- Euro&lt;br /&gt;
5. Friedhofsgebühr 431,- Euro&lt;br /&gt;
6. Trauerhalle 120,- Euro&lt;br /&gt;
7. Benutzung der Kühlung auf dem Friedhof 140,- Euro&lt;br /&gt;
8. Sarggesteck und Kranz 219 Euro&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Macht mit den 799 Euro insgesamt 2.631 Euro.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wären die Angehörigen tatsächlich bei der Variante &quot;anonyme Bestattung&quot; geblieben, dann hätte die Berechnung so ausgesehen:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;1. Bestatter 799,- Euro&lt;br /&gt;
2. Auslagen Gebühren 112,-&lt;br /&gt;
3. anonyme Bestattung (Grab, Friedhofsgebühren) pauschal 310,- Euro&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Komplett also 1.221,- Euro&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Bestatter hat hier also nicht kräftig hingelangt, sondern kleine Änderungswünsche der Angehörigen haben eine Kette einzeln nicht allzu großer Kosten ausgelöst, die in der Summe dann doch viel ausmachen.&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 08 Apr 2012 10:53:00 +0200</pubDate>
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    <title>Ein Glas Wasser unterm Bett beruhigt böse Geister</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/Ein-Glas-Wasser-unterm-Bett-beruhigt-boese-Geister/6514</link>
            <category>Frag den Bestatter</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
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    &lt;blockquote&gt;Mein Opa ist vorletzte Woche gestorben und dank der regelmäßigen Lektüre des Bestatterblogs konnte ich meinen Eltern mit Rat und Tat zur Seite stehen. Meine Oma ist mit der ganzen Sache ja ziemlich überfordert.&lt;br /&gt;
Nun aber zu meiner Frage:&lt;br /&gt;
Als mein Opa seine vorletzten Atemzüge gemacht hat, das klingt vielleicht komisch, aber er ist scheinbar gestorben, hat sich dann aber noch mal gefangen und eine gute Stunde noch geatmet, dann ist er verstorben. Da hat meine Oma ein Glas Wasser geholt und unter das Bett gestellt.&lt;br /&gt;
Nach der Beerdigung habe ich sie gefragt, was das bedeuten soll. Sie hat gesagt, das macht man doch so.&lt;br /&gt;
Hast Du eine Ahnung, was das bedeuten soll?&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;Schau doch mal bei Google und Wikipedia nach &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Santer%C3%ADa&quot;&gt;Santéria&lt;/a&gt; und Orisha Oyá.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Hierbei handelt es sich um einen afroamerikanischen Kult, der mit verschiedenen anderen Religionen vermischt ist. Mir ist nur aus diesem Kultbereich bekannt, daß man unter das Bett Schwerkranker und Sterbender ein Glas mit Wasser stellt, um die &quot;Herrin der Friedhöfe&quot; gnädig zu stimmen.&lt;br /&gt;
Ich gebe aber zu, daß ich von dieser Religion nicht besonders viel weiß.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ob Deine Oma nun ausgerechnet diesem Kult folgt, kann ich nicht sagen. Aus unserem abendländisch-christlichen Kulturkreis ist mit kein entsprechender (Aber)Glaube bekannt.&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 07 Apr 2012 19:55:02 +0200</pubDate>
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    <title>Unser Freund wird von der bösen Schwester anonym beerdigt. Was dürfen wir?</title>
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            <category>Frag den Bestatter</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
    <content:encoded>
    &lt;blockquote&gt;Wo fange ich an...&lt;br /&gt;
Vor ein paar Tagen habe ich erfahren, daß ein guter Freund ganz plötzlich mit Mitte  Vierzig gestorben ist. Todesursache ist unklar, es werden Blut und Gewebeproben toxikologisch untersucht, da ein Herzinfarkt ausgeschlossen werden konnte. Ein Freund fand ihn tot in der Wohnung, friedlich auf der Couch liegend.&lt;p&gt;Zu meiner Frage: Die Schwester kümmert sich um die Bestattung, da die Mutter dement ist. Sie will eine anonyme Bestattung, es wird nur das wirklich Nötigste ausgegeben. &lt;br /&gt;
Hierzu meine erste Frage: Erfahren die besten Freunde vom Verstorbenen, wo er später liegt? &lt;br /&gt;
Haben sie die Möglichkeit, das Grab, wenn es denn eine offizielle Stätte gibt, mitzugestalten indem sie vielleicht einen Grabstein kaufen oder vielleicht ein &lt;a href=&quot;http://www.google.de/search?q=holzkreuz&amp;amp;hl=de&amp;amp;prmd=imvns&amp;amp;source=lnms&amp;amp;tbm=isch&amp;amp;ei=LumoT6SqG8PzsgbcqOiHBQ&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=mode_link&amp;amp;ct=mode&amp;amp;cd=2&amp;amp;sqi=2&amp;amp;ved=0CF4Q_AUoAQ&amp;amp;biw=1920&amp;amp;bih=908&quot;&gt;einfaches Holzkreuz&lt;/a&gt;? &lt;br /&gt;
Sie waren quasi seine Ersatzfamilie.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Schwester schl&amp;auml;gt das Erbe aus, das steht fest. (Schulden des Verstorbenen sind nicht unerheblich). Als sie nach dem Tod des Bruders in der Wohnung war, nahm sie einige Dinge mit. Es handelte sich hierbei nicht um Erinnerungsst&amp;uuml;cke wie Fotos, sondern um Silberbesteck usw. Darf sie das?&lt;br /&gt;
Der Verstorbene war begeisteter Gitarrenspieler und hat noch einige Gitarren in der Wohnung.&lt;br /&gt;
Zu Lebzeiten hatte er den Wunsch ge&amp;auml;u&amp;szlig;ert, da&amp;szlig; sie an seine besten Freunde gehen sollen.&lt;br /&gt;
Zweite Frage: Hat die Schwester trotz Ausschlagen des Erbes irgendwelche Handhabe &amp;uuml;ber die Instrumente oder gehen sie, so wie der komplette Wohnungsinhalt an die Entr&amp;uuml;mplungsfirma?&lt;br /&gt;
Es stand die Idee im Raum, der Vermieterin anzubieten die Wohnung auf eigene Kosten zu enr&amp;uuml;mpeln und zu renovieren, , dabei die eine oder andere &lt;a href=&quot;http://de.rs-online.com/web/c/sicherungen-automaten-schutzschalter/elektrische-installation-zubehoer/steckdosen/&quot;&gt;Kabeltrommel mitzunehmen&lt;/a&gt; und in der Hoffnung, ein paar sch&amp;ouml;ne Erinnerungen mitnehmen zu k&amp;ouml;nnen...Was anderes ist uns noch nicht eingefallen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es tut mir einfach weh, die Menschen, Freunde die ihn schätzten und liebten so hilflos zu sehen. Uns bleibt nix anderes übrig, als abzuwarten mit welchen Informationen die Schwester &quot;rausrückt&quot;, in der Hoffnung vielleicht doch zu wissen, wo er begraben wird.&lt;br /&gt;
Die, der er immer egal war hat jetzt Macht und die, die immer für ihn da waren, denen sind die Hände gebunden.&lt;/blockquote&gt; &lt;em&gt;Zu meiner Frage: Die Schwester kümmert sich um die Bestattung, da die Mutter dement ist. Sie will eine anonyme Bestattung, es wird nur das wirklich Nötigste ausgegeben. &lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Gehen wir also einmal davon aus, daß die Schwester in Vertretung der Mutter die Bestattungspflichtige und auch -berechtigte ist. Sie kann somit bestimmen, wann, wie und wo bestattet wird.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Hierzu meine erste Frage: Erfahren die besten Freunde vom Verstorbenen, wo er später liegt? &lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es gibt für die Schwester keine Verpflichtung, die Grabstätte  oder den Termin der Bestattung bekanntzugeben. Eventuell erfährt sie bei einer anonymen Bestattung selbst nicht wo der Verstorbenen bestattet wird.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Haben sie die Möglichkeit, das Grab, wenn es denn eine offizielle Stätte gibt, mitzugestalten indem sie vielleicht einen Grabstein kaufen oder vielleicht ein einfaches Holzkreuz? &lt;br /&gt;
Sie waren quasi seine Ersatzfamilie.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es gibt keine &quot;offizielle Stätte&quot;. Wenn ich Dich richtig verstanden habe, läuft alles auf eine anonyme Bestattung hinaus und da gibt es dann eben kein sichtbares Grab, das man besuchen und schmücken kann.&lt;br /&gt;
Aber selbst wenn es ein solches Grab geben sollte, ist das kein für jedermann frei gestaltbarer Fleck.&lt;br /&gt;
Es ist den Bestattungsberechtigten und in erster Linie dem Grabkäufer vorbehalten, über die Gestaltung des Grabes zu bestimmen.&lt;br /&gt;
Dritte haben nicht das Recht einfach ein Kreuz oder einen Grabstein aufzustellen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Die Schwester schlägt das Erbe aus, das steht fest. (Schulden des Verstorbenen sind nicht unerheblich).&lt;/em&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das entbindet sie nicht von der Bestattungspflicht, somit bleibt sie also auch trotzdem die Bestattungsberechtigte.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Als sie nach dem Tod des Bruders in der Wohnung war, nahm sie einige Dinge mit. Es handelte sich hierbei nicht um Erinnerungsstücke wie Fotos, sondern um Silberbesteck usw. Darf sie das?&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Sie hat das Erbe ausgeschlagen, somit steht ihr auch nichts zu. Sie kann den Nachlasspfleger bitten, eventuell ein Foto o.ä. zu bekommen, einfach wegnehmen ist AFAIK Erbunterschlagung.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Der Verstorbene war begeisteter Gitarrenspieler und hat noch einige Gitarren in der Wohnung.&lt;br /&gt;
Zu Lebzeiten hatte er den Wunsch geäußert, daß sie an seine besten Freunde gehen sollen.&lt;br /&gt;
Zweite Frage: Hat die Schwester trotz Ausschlagen des Erbes irgendwelche Handhabe über die Instrumente oder gehen sie, so wie der komplette Wohnungsinhalt an die Entrümplungsfirma?&lt;br /&gt;
Es stand die Idee im Raum, der Vermieterin anzubieten die Wohnung auf eigene Kosten zu enrümpeln und zu renovieren, in der Hoffnung, ein paar Erinnerungen mitnehmen zu können...Was anderes ist uns noch nicht eingefallen.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Weder die Schwester noch die Freunde haben hier irgendeinen erkennbaren Anspruch. Die Instrumente gehören zur Erbmasse und werden vom Nachlasspfleger u.U. dazu hergenommen, um die Schulden auszugleichen.&lt;br /&gt;
Es gibt aber eine Testamentsform gemäß § 2250 BGB, daß auch ein mündliches Testament vor drei Zeugen Gültigkeit haben kann. Hierfür sind aber bestimmte Voraussetzungen zu erfüllen, die ich nicht als gegeben sehe.&lt;br /&gt;
Somit ist das Inaussichtstellen der Gitarren eher ohne Belang. &lt;br /&gt;
Es bleibt auch fraglich ob man wegen einer Gitarre eventuell die Schulden miterben möchte.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es ist Euch natürlich unbenommen, bei der Schwester vorzusprechen und evtl. im Freundeskreis Geld zusammenzulegen, um die Bestattung in Absprache mit der Bestattungspflichtigen &quot;aufzuwerten&quot;.&lt;br /&gt;
Erfahrungsgemäß fruchtet das aber bei Streitigkeiten nicht.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Es tut mir einfach weh, die Menschen, Freunde die ihn schätzten und liebten so hilflos zu sehen...Uns bleibt nix anderes übrig, als abzuwarten mit welchen Informationen die Schwester &quot;rausrückt&quot;, in der Hoffnung vielleicht doch zu wissen, wo er begraben wird.&lt;br /&gt;
Die, der er immer egal war hat jetzt Macht und die, die immer für ihn da waren, denen sind die Hände gebunden.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich kenne das nur zu gut. Viele Menschen haben zu ihren Familien gar keinen Kontakt und leben, so wie Du es sagst, in einer Art Ersatzfamilie. Es ist dann bitter, wenn diese Ersatzfamilie bei der Bestattung außen vor bleiben muss.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mein Tipp:&lt;br /&gt;
Macht eine Ersatzgedenkfeier für Euren Freund. Sucht Euch eine schöne Stelle im Wald und widmet ihm einfach einen Baum und geht immer dort hin, wenn ihr an ihn denken wollt und einen solchen Ort für ihn/Euch braucht.&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 07 Apr 2012 10:24:00 +0200</pubDate>
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    <title>Wir mussten dem Arzt und dem Bestatter bei der toten Oma helfen</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/Wir-mussten-dem-Arzt-und-dem-Bestatter-bei-der-toten-Oma-helfen/6510</link>
            <category>Frag den Bestatter</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
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    &lt;blockquote&gt;Ich bin zufällig über Ihren Blog gestolpert und habe gleich mal ein paar Fragen.&lt;br /&gt;
Meinem Opa wurde bei der Aufbahrung ein Lächeln im Gesicht hergestellt. Nach 2 Tagen öffnete sich der Mund jedoch an den Seiten und sah nicht mehr besonders angenehm aus, um es mal freundlich auszudrücken.&lt;br /&gt;
Mich würde interessieren, ob das normal ist, oder einfach schlampige Arbeit.&lt;br /&gt;
Zudem sagte mir ein anderer Bestatter, dass es nicht stimmen würde, dass den Toten der Mund zugeklebt würde, um den Gesichtsausdruck zu ändern. Aufgrund der Tatsache, dass ich eine ganze Gruppe Menschen dabei hatte, wollte ich das jetzt nicht näher mit ihm diskutieren, aber wenn der Mund NICHT zugeklebt wird, wie kriegt man dann ein geschlossenes Lächeln hin (und vor allem: wie kann es sich dann plötzlich halb öffnen?)&lt;p&gt;Und was mich auch interessiert, bei dem ich allerdings nicht weiß, ob Sie da der richtige Ansprechpartner sind: Meine Oma ist vor kurzem gestorben und bis der Arzt mal Zeit hatte, den obligatorischen Besuch zu machen, verging einige Zeit, in der sie in ihrem Krankenbett lag. Die Gerüche, die sich da bilden, muss ich Ihnen sicher am allerwenigsten beschreiben.&lt;br /&gt;
Als der Arzt endlich mal kam, kam er allein und wies meine Mutter an, ihm bei der Untersuchung (wie die aussieht, muss ich Ihnen sicherlich ebenfalls nicht erzählen) zu helfen! &lt;br /&gt;
Und weil das noch nicht reichte, waren die beiden Herren, die kamen, um meine Oma abzuholen, nicht in der Lage, den Katheder zu entfernen, sodass meine MUTTER ihrer toten Schwiegermutter den Katherder selbst ziehen musste.&lt;br /&gt;
Mir kommt das als extreme Zumutung vor. Daher meine Frage: haben sich der Arzt und die Herren, die sie abgeholt haben normal/korrekt verhalten, oder hatten wir gleich doppeltes Glück?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Vielen Dank für Ihre Antworten.&lt;/blockquote&gt; Um den Mund eines Verstorbenen zu verschließen gibt es mehrere Möglichkeiten. Die nach wie vor häufigste Methode ist immer noch das Zukleben mit &quot;Lipofix&quot; oder einem ähnlichen Sekundenkleber.&lt;br /&gt;
Als besonders fachmännisch wird es heute angesehen, dem Toten den Mund nach alter Methode mittels einer Ligatur zu vernähen und zu verknoten.&lt;br /&gt;
Es kommen aber auch durchsichtige Kinnstützen aus Plastik oder Nacken-Kinnstützen aus Maisstärke zum Einsatz.&lt;br /&gt;
Vielfach wird der Mund aber auch durch Hochbinden oder -stützen des Kinns bis zum Eintritt der Totenstarre geschlossen gehalten und verbleibt dann eine mehr oder weniger lange Zeit so.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Egal welche Methode man anwendet, das Ergebnis ist in den meisten Fällen so, daß die Angehörigen zwar einen geschlossenen Mund sehen, was wesentlich besser aussieht, als der offenstehende Mund eines Verstorbenen, jedoch das Bild von dem abweicht, das man zu Lebzeiten vom Verstorbenen hatte.&lt;br /&gt;
Das liegt daran, daß mit der Auflösung der Totenstarre das Kinn wieder absackt und sich der Mund so verziehen kann. Das führt wiederum unter Umständen und je nach angewandter Methode auch dazu, dass er sich wieder ganz oder teilweise öffnen kann.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das sind Unwägbarkeiten, die nicht regelmäßig eintreten und die der Bestatter auch nicht immer voraussehen und verhindern kann. Er muss dann eben nacharbeiten, falls das zu Irritationen bei den Angehörigen führen könnte.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zu Ihren weiteren Fragen:&lt;br /&gt;
Dass Verstorbene unter Umständen recht schnell einen üblen Geruch entwickeln, ist durchaus möglich. Das ist aber nun einmal ein Bestandteil unseres Daseins, der Tod gehört zum Leben.&lt;br /&gt;
Da muss man dann eben einfach durch.&lt;br /&gt;
Wenn der Arzt Angehörige bittet, ihm bei der Umlagerung zu helfen, dann ist das keine Faulheit oder Bequemlichkeit. Er muss im Rahmen einer ordentlichen Leichenschau den Körper von allen Seiten betrachten können.&lt;br /&gt;
Wenn ein Arzt das, vor allem im Beisein von Angehörigen, alleine macht, was er durchaus kann, dann sieht das aber für die Umstehenden möglicherweise ruppig und würdelos aus.&lt;br /&gt;
Einfacher und etwas würdevoller geht es doch, wenn die Familienangehörigen helfen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Was mich immer verwundert, ist die Tatsache, daß Familienagehörige ihre Kranken und Alten oft über Wochen und Monate pflegen und dann urplötzlich Probleme damit haben, diese anzufassen, wenn sie verstorben sind.&lt;br /&gt;
Aber auch wenn keine Pflege erforderlich war, es ist doch die Oma/Mutter der Umstehenden und wer sonst außer der engeren Familie sollte bereit sein, bei den notwendigen Handgriffen zu helfen?&lt;br /&gt;
Für den Arzt und die Bestatter riecht es genau so und auch sie empfinden vielleicht das Aussehen und den Zustand des Verstorbenen als wenig angenehm.&lt;br /&gt;
Jetzt einen Wildfremden zu bitten, hier zu helfen, das könnte und dürfte dieser durchaus als Zumutung empfinden.&lt;br /&gt;
Aber die eigene Familie?&lt;br /&gt;
Wessen ureigenste Aufgabe ist es denn, die Verstorbenen zu betten und zu waschen?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Natürlich verstehe ich Ihren Standpunkt in gewisser Weise, aber das Leben endet nunmal für uns alle mit dem Tod und kaum einer wird beim Sterben schöner. Unser Ende besteht aus der Erschlaffung der Muskulatur und dem anschließenden Verwesen.&lt;br /&gt;
Das ist immer auch mit wenig schönen Anblicken und Gerüchen verbunden. Das ist nicht die Schuld von irgendwem, sondern das ist einfach so.&lt;br /&gt;
Normalerweise wären es die Familienmitglieder, die sich um die Versorgung der Toten kümmern müssten, wer denn sonst?&lt;br /&gt;
Glücklicherweise gibt es Bestatter, die einem die allermeisten Handgriffe und Besorgungen abnehmen und kein Bestatter wird die Angehörigen zwingen, ihm zu helfen. Er bittet manchmal darum und er tut dies, damit die notwendigen Handgriffe am Sterbeort schnell, würdevoll und ohne Verletzung der Pietät erfolgen können.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Also, der Arzt weiß, wie er eine Verstorbene umdrehen muss, das geht aber würdevoller, wenn jemand hilft.&lt;br /&gt;
Der Bestatter weiß selbstverständlich, wie ein Katheter gezogen wird, aber er behandelt seine Verstorbenen normalerweise in seinem Bestattungshaus, da schauen keine Angehörigen zu und da wird das getan, was getan werden muss, sehr pragmatisch.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Sie hatten das Glück, das letzte Wegstück Ihrer Oma begleiten zu dürfen und ihr letzte Dienste der Menschlichkeit erweisen zu dürfen.&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 07 Apr 2012 09:45:54 +0200</pubDate>
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    <title>Wie lange ist ein Mensch ein Mensch?</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/Wie-lange-ist-ein-Mensch-ein-Mensch/6508</link>
            <category>Frag den Bestatter</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
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    &lt;blockquote&gt;Ich bin definitiv Toms Ansicht bin; frage mich mich aber wie lange ein Mensch das Recht auf Würde hat. Sicher über den Tod hinaus aber wie lange dann noch? Bis zur Beerdigung oder bis zum Jüngsten Gericht? Oder solange das Grab gepachtet ist?&lt;br /&gt;
Es heisst doch, das nach Ablauf der Urnengräber die Urnen dann manchmal auf den Müll kommen.&lt;br /&gt;
Damit hab ich echt ein Problem. &lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;Die Trauer dient dazu, den Körper eines Menschen gehen zu lassen und seine Nähe durch Erinnerungen zu ersetzen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dem Vergehen des Körpers sind die Bestattungsgesetze und Friedhofsordnungen angepasst, indem sie Mindestruhezeiten vorschreiben, innerhalb derer erfahrungsgemäß und voraussichtlich die Körper der Beerdigten zerfallen. Wird ein Grab nun über diesen Zeitraum hinweg betrieben, dient es nicht mehr der Ruhe des zerfallenden Körpers sondern allein der örtlich dokumentierten Erinnerung an den Verstorbenen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt; So lange in dem Grab noch mehr als nur die oft über viele Jahrzehnte noch auffindbaren Knochenfragmente vorhanden ist, haben wir es nach meiner Meinung mit dem zu tun, was von einem Menschen körperlich noch übrig ist.&lt;br /&gt;
Würde jemand dieses Grab (egal wie) schänden, besudeln, verhöhnen usw., so würde er diesen dort begrabenen Menschen herabwürdigen. Ich finde, so lange noch etwas da ist (immer abgesehen von den mineralischen Resten wie Knochensplitter etc.), ist das da noch eine Form des Menschseins.&lt;br /&gt;
Danach würde sich eine Grabschändung meiner Ansicht nach höchstens noch gegen das Andenken an den Verstorbenen und gegen die Empfindungen der Angehörigen richten.&lt;br /&gt;
Und so lange es jemanden gibt, der diesen Menschen in Erinnerung behält, so lange ist auch etwas von ihm da, eben die Erinnerung. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nun ist es aber so, daß bei einer Einäscherung eben genau das, innerhalb von etwa 90 Minuten beseitigt wird, was in der Erde oft 30 Jahre braucht, bis es vergangen ist. Was nach einer Verbrennung übrig bleibt, das ist nur die mineralische Asche, keine Leiche, kein Mensch, sondern nur der Staub.&lt;br /&gt;
Aus Achtung vor dem, was diese Asche einmal war, behandeln wir sie in ähnlich ehrfurchtsvoller und pietätvoller Weise wie einen zu beerdigenden Leichnam.&lt;br /&gt;
De facto befindet sich aber in einem Urnengrab nichts, was noch verwesen müsste. Der Mensch, der Leib, das ist schon vorher weg.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wenn also nun ein solches Urnengrab abläuft, kann es durchaus (oft) vorkommen, dass eine nahezu unbeschädigte Urne vorgefunden wird. In aller Regel kommen diese aber nicht auf den Müll.&lt;br /&gt;
Entweder sie können einfach dort bleiben wo sie sind oder sie werden an bestimmten Stellen des Friedhofes gesammelt und erneut zu Dutzenden bestattet. Auch ich habe aber schon gesehen, daß Aschenkapseln auf den Kompost gekommen sind. Da später aus dem Kompost die metallischen und nicht verrottbaren Bestandteile entfernt werden, geht die Asche dann doch einen sehr natürlichen Weg, finde ich.&lt;br /&gt;
So eine Totenasche ist kein Mensch, keine Leiche. Wie gesagt, angesichts seines Menschgewesenseins billigt man ihr eine pietätvolle Behandlung zu, aber wenn die Asche nach Jahren dem Kompost beigegeben oder ausgestreut würde, wäre das nichts Schlechtes, meine ich.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Was immer auch bleibt und dessen Verfall nur wir aufhalten können, das ist das Andenken und das sind die Erinnerungen.&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 06 Apr 2012 14:47:16 +0200</pubDate>
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    <title>Ab 1.4.2012 in NRW keine Feuerbestattung mehr - Das Blumengeschäft verkauft Bestattungen</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/Ab-1.4.2012-in-NRW-keine-Feuerbestattung-mehr-Das-Blumengeschaeft-verkauft-Bestattungen/6505</link>
            <category>Frag den Bestatter</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
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    &lt;h3&gt;Ab 1.4.2012 Einäscherung nur noch mit schriftlicher Vollmacht des Verstorbenen?&lt;br /&gt;
Kann ein Blumengeschäft gute Beerdigungen verkaufen?&lt;br /&gt;
Ist billig denn gut?&lt;/h3&gt;&lt;blockquote&gt;Hallo Tom,&lt;p&gt;die Mutter meiner Frau ist gestorben und eigentlich wollten wir zu dem Bestatter, der auch den Vater beerdigt hat. Meine Schwägerin drängte uns aber, zu einem Blumengeschäft mit Friedhofsgärtnerei, die jetzt auch Bestattungen machen.&lt;br /&gt;
Etwas komisch bin ich mir schon vorgekommen, als wir an einem kleinen Korbtischchen im Seitenbereich des Blumengeschäftes aus einem Katalog Särge und Urnen aussuchten. Ich hatte schon den Eindruck, daß die das noch nicht oft gemacht hatten, insgesamt war die Beratung aber o.k.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Als wir dann aber äußerten, daß die Mutter eingeäschert werden soll, sagte die Frau vom Blumenladen, das gehe nicht mehr. Wir haben jetzt schon April und seit 1.4.2012 gebe es in NRW eine Regelung, daß nur solche Leute noch verbrannt werden dürften, die das selbst zu Lebzeiten schriftlich festgelegt haben. So einen Zettel haben wir aber nicht.&lt;br /&gt;
Gibt es so ein Gesetz? Warum verlangt die Frau das von uns? Jetzt wird ja alles auch teurer.&lt;/blockquote&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Eine solche Gesetzesänderung zum 1.4.2012 ist mir nicht bekannt.&lt;br /&gt;
Ich habe einige Bestatter in NRW befragt, bei den Behörden habe ich gestern Nachmittag niemanden mehr erreicht, und die sagten mir einhellig, daß sie auch in diesen ersten 5 Tagen des Monats problemlos Verstorbene zu den Krematorien gebracht haben, ohne dass die Willenserklärung des Verstorbenen vorlag. Eine entsprechende Erklärung der Angehörigen genügt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 Anders ist das bei Seebestattungen und Aschenverstreuungen. Da wird immer noch so eine Erklärung verlangt. Bei uns war das früher mit den Seebestattungen so.&lt;br /&gt;
Ich persönlich halte das für Quatsch, so eine Erklärung zu verlangen, denn die Angehörigen können ja beispielsweise auch entscheiden, ob der Verstorbene zum Zwecke der weitergehenden medizinischen Untersuchung aufgeschnitten wird und dass seine Organe entnommen werden. Das stellt in meinen Augen einen viel weitergehenden Eingriff dar, als die Frage, ob jemand nun verbrannt, seebestattet oder verstreut wird.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wenn wir früher von den Witwen eine solche schriftliche Erklärung des verstorbenen Ehemannes verlangten, hatten die meisten Witwen so etwas nicht, plötzlich tauchte aber so ein handschriftliches Dokument auf...&lt;br /&gt;
Es wird bei einem Verstorbenen noch nicht einmal anhand eines Fotos die Identität überprüft, wer sollte dann die Echtheit eines solchen Zettels prüfen?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich bin der Auffassung, daß man den Willen des Verstorbenen respektieren sollte. Aber es ist doch de facto so, daß die allermeisten Menschen sich eben nicht zu Lebzeiten mit diesem Thema beschäftigen wollen und deshalb eher gar nichts dazu gesagt haben. Immer dann sollte man es den Angehörigen überlassen, diese Entscheidungen zu treffen, denn sie sind es ja, die später auch das Grab pflegen müssen bzw. sich mit der Trauerzeremonie auseinandersetzen müssen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Was die Beratung in der Ecke eines Blumengeschäftes anbetrifft, so bin ich da natürlich eher etwas skeptisch. Es gibt natürlich sehr gute Bestatter, die auch eine Friedhofsgärtnerei o.ä. betreiben. Wenn aber Bestattungen jetzt auch vom Blumenhändler nebenbei verkauft werden, stimmt mich das wie gesagt eher skeptisch.&lt;br /&gt;
Grundsätzlich finde ich es ja gut, daß man Bestatter auch lernen kann. Um Bestatter zu sein, reicht ein Gewerbeschein und damit ist die Zugangshürde zu diesem Beruf nicht gerade hoch. Es kann also nicht schaden, wenn im allgemeinen Wettbewerb viele Bestatter heute ihre fachliche Qualifikation durch bestimmte Abschlüsse und Prüfungen dokumentieren um sich vom Rest abzuheben.&lt;br /&gt;
Andererseits bin ich aber auch der Auffassung, daß der beste Zugang zu diesem Beruf immer noch das &quot;Lernen von der Pike auf&quot; ist. In einem ordentlichen Betrieb alle Abteilungen durchlaufen, sich langsam an die Arbeit mit den Verstorbenen herantasten und dann ggfs. noch die eine oder andere Lernwoche in einem anderen Bestattungshaus, um Techniken zu lernen, die im &#039;eigenen&#039; Haus nicht oder nur selten angewandt werden. Das ist ein sehr guter Weg.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Sich allerdings einfach nur einen Sarg- und Urnenkatalog zu besorgen und irgendwie noch nebenbei Bestattungen zu machen, das ist heutzutage ein bißchen wenig. Das war früher mit den Schreinern so und ist oft im dörflichen Bereich auch heute noch so, aber da stirbt auch nur 3 mal im Jahr einer...&lt;br /&gt;
Der Beruf hat sich in den Jahrzehnten so gewandelt und es sind so mannigfaltige Aufgaben zu übernehmen, die auch ein umfangreiches Fachwissen benötigen, daß es nicht jeder, der sich überlegt, so etwas jetzt auch noch mit anbieten zu können, eine gute Leistung erbringen können wird.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;An der Art wie Ihr Eure Toten behandelt, wird man Euch messen.&lt;/em&gt; (Plinius)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bei all den vielen Diskussionen um Preise, Discounter, Billiganbieter und so weiter, wird doch immer ein Aspekt völlig außen vor gelassen: Wir alle wollen doch, daß unsere Verstorbenen anständig und sorgsam behandelt werden. Und so sollte doch unsere Überlegung in erster Linie auch dahin gehen, ob ich bei dem jeweiligen Anbieter das Gefühl habe, daß dieser diesem Anspruch auch gerecht wird.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wenn ein 999-Euro-Bestatter aus dem Internet auch noch so blumig beschreibt, wie toll er das alles angeblich macht, dann halte man sich vor Augen, daß da oft nur ein einziger Fahrer mit einem Sprinter-LKW durch die Gegend fährt und die Toten abholt. Hat sich da mal jemand Gedanken gemacht, wie dieser Fahrer mit dem Verstorbenen umgehen muss, um ihn ganz allein in seinen Sarg zu bekommen? Damit fängt es doch schon an!&lt;br /&gt;
Bei jedem Masthähnchen regen sich die Deutschen mittlerweile auf wissen dass die schlecht gehalten wurden/werden, weil wir es billig, billig, billig haben wollen.&lt;br /&gt;
Aber bei ihren Toten gehen die Menschen immer mehr auch den Weg, alles billig, billig, billig haben zu wollen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Keine Chance den Abzockern, Preiswucherern und Überteuerten! Nein!&lt;br /&gt;
Aber für 799 oder 999 Euro... so nebenher im Blumengeschäft gekauft....&lt;br /&gt;
Jede Mühe verdient ihren Lohn! Und wer mit Toten arbeitet, was wirklich keine angenehme Arbeit ist, der sollte entsprechend entlohnt werden.&lt;br /&gt;
Wenn da alles auf der Billigschiene läuft, wo soll denn da die Qualität und das sorgfältige Umgehen herkommen?&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 06 Apr 2012 08:56:37 +0200</pubDate>
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    <title>Die Tote liegt mit Verbänden und Kanülen im nassen Totenhemd!</title>
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            <category>Frag den Bestatter</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
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    &lt;blockquote&gt;Hallo Tom!&lt;br /&gt;
Vielleicht habe ich ja Glück und Sie antworten mir. Und zwar habe ich noch niemanden beerdigen müssen, jetzt ist es leider soweit und ich bin ziemlich enttäust. &lt;br /&gt;
Es geht um &lt;em&gt;eine nahe Verwandte&lt;/em&gt;, sie war zur Untersuchung in eine Klinik für paar Tage gekommen. Es war kein Tumor aber dabei haben die Ärzte die Lunge beschädigt und so hat sie &lt;em&gt;über 2 Monate&lt;/em&gt; gekämpft. Vieles ist danach noch schief gegangen, letzlich war sie zwei Tage ins künstliche Koma versetzt worden und starb an Lungenentzündung und Blutvergiftung. Sie können sich sicherlich vorstellen wie so eine Tote dann aussieht. Ich kenne mich wenig mit diesen Begriffen aus daher bitte ich um Entschuldigung für die Fehler. Sie hat viele Kanüllen, am Hals steckten die noch bei der Leichenschau, die Pflaster am Körper sind dran, nach allergischen Reaktion hatte sie bullas die aufgegangen sind und dieser Verband ist auch noch an den Beinen. Sie hat ein leichtes Talar bekommen der vom Blut und blutigem Wasser durchnässt ist. Nach der Leichenschau sollte sie noch zur Obtuktion gefahren werden, der Bestatter meinte danach sollten wir sie nicht mehr anschauen. Mir weint das Herz wenn ich nur vorstelle dass es nach dem Tod wirklich was gibt und sie sich schämen muss für derartige Beerdigung. Das ist doch nicht normal oder?&lt;br /&gt;
Dazu hat der Bestatter uns nur in eine Halle geführt damit wir ein Sarg aussuchen, bzw. wegen Wasserablagerung eine True. Alles andere wäre Standard. Wir haben es erst von innen nicht gesehen, erst bei der Leichenschau. Sarg war nicht gefüttert, billige rüschchen am dünnen Kissen und der Decke, keine Unterlage etc. Wir standen unter Schock und jetzt frage ich mich ob ein Bestatter sowas nicht mit Angehörigen absprechen sollte, bzw was anständiges anbieten sollte..&lt;br /&gt;
Es ist noch nicht zu spät, morgen wird sie erst von der Obtuktion evtl von der Staatsanwaltschaft freigegeben. bis zur beerdigung könne ich noch was organisieren, bzw den Bestatter bitten zu ändern. Wenn es Ihnen nicht viel Arbeit macht mir zu antworten, wäre es toll.&lt;br /&gt;
Verheulte Grüße&lt;br /&gt;
L&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;Noch in derselben Nacht, als diese Mail eingegangen ist, habe ich geantwortet: Zum Verlust Deiner Verwandten möchte ich Dir mein Mitgefühl ausdrücken. Es ist nur zu verständlich, daß Du angesichts dieser fremden Situation das Gefühl hast überfordert zu sein und vor einem Berg unlösbarer Aufgaben und Fragen zu stehen.&lt;br /&gt;
Gerne will ich Dir so gut ich es kann antworten:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Eine Verstorbene muss so hergerichtet werden, daß keine Kanülen oder Verbände mehr vorhanden sind. Das Totenhemd sollte sauber und natürlich trocken sein. &lt;strong&gt;Das alles gilt für die Aufbahrung und die Abschiednahme, nachdem ein möglicherweise beschlagnahmter Leichnam von der Staatsanwaltschaft freigegeben wurde.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auch &lt;strong&gt;nach einer Obduktion&lt;/strong&gt; ist eine Aufbahrung zumeist noch möglich. Das bedeutet zwar mehr Arbeit für den Bestatter, aber der Aufwand ist nicht so groß, dass er rundweg abgelehnt oder mit einer Zusatzgebühr von mehr als 80 Euro berechnet werden dürfte.&lt;br /&gt;
Nur in seltenen Ausnahmefällen kann eine Aufbahrung nicht mehr stattfinden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Was sollen diese Wasserablagerungen sein, die zum Verkauf einer (viel teureren?) Truhe führten?&lt;br /&gt;
Wenn es eine Erdbestattung sein soll, geht jeder Sarg mit Ausnahme der ganz einfachen Verbrennungssärge. Eine Notwendigkeit, eine Truhe zu kaufen besteht normalerweise nicht.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In den Sarg gehört unten eine wasserdichte Folie, darüber eine saugfähige Schicht und natürlich eine Sargmatratze oder entsprechend unterpolsterte Bespannung. Auch seitlich gehört der Sarg ordentlich ausgestattet, bis an den Rand.&lt;br /&gt;
Die Ausführung von Decke und Kopfkissen reicht von einfacher Papierware bis hin zur Atlasseide, je nach Geldbeutel und Wünschen der Angehörigen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Lass Dir bitte alle Punkte der Versorgung der Verstorbenen vom Bestatter ganz genau erklären und auch die Ausstattung des Sarges.&lt;br /&gt;
Äußere Deine Wünsche und Vorstellungen und frage auch nach den Preisen.&lt;br /&gt;
Lass Dir eine vorläufige Kostenaufstellung geben und spreche die einzelnen Punkte durch und achte darauf, daß auch alles so gemacht wird, wie es auf dieser Aufstellung steht.&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 06 Apr 2012 08:45:00 +0200</pubDate>
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    <title>Bestattung am Karsamstag verboten?</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/Bestattung-am-Karsamstag-verboten/6502</link>
            <category>Frag den Bestatter</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
    <content:encoded>
    &lt;blockquote&gt;Lieber Tom,&lt;p&gt;ich lese seit 2 1/2 Jahren täglich Deinen Blog und mag ihn sehr. Nun habe ich eine Frage: Wie sieht es in der katholischen Tradition bezüglich Bestattungen in der Karwoche aus? Müssen die Verstorbenen vor Karfreitag beerdigt werden, oder kann man sie auch am Karsamstag beerdigen...Beerdigungen am Samstag, gibt es hier auf dem Dorf ( nicht weit von Augsburg) schon.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich komme auf diese Frage, weil vor 2 Tagen eine alte Dame aus dem Dorf gestorben ist....jedesmal wenn jemand stirbt hängt ein kleiner weißer Zettel an der Kirchentür (sprichtwörtlich ein &quot;Death Note&quot;..wenn du das Manga kennst).&lt;br /&gt;
Da mein Mann und ich direkt neben dem Friedhof wohnen, wir sehen vom Arbeitszimmer, von der Küche, vom Bad und vom Schlafzimmer darauf bekomme ich natürlich fast alles mit, was dort passiert. Und eben jetzt, während ich diese&lt;br /&gt;
Mail schreibe heben sie das Grab aus (mit einem netten Minibagger)..als ob sie es sehr eilig hätten. Der Bestatter hat gestern auch den Sarg ins Leichenhaus gebracht, meistens kommt der Sarg nicht direkt einen Tag nach dem Tod ins Leichenhaus, soweit meine Beobachtungen...also muss es die Familie recht eilig haben.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich finde es weder unheimlich noch komisch neben einem Friedhof zu wohnen und ich liebe diese Aussicht. Natürlich ist das ein wenig klischeehaft, dass ein Gruftipärchen ausgerechnet neben den Dorffriedhof wohnt...aber was solls.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Viele Grüße&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Alsuna&lt;/blockquote&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mir ist nicht bekannt, daß am Karfreitag grundsätzlich keine Bestattungen stattfinden.&lt;br /&gt;
Selbstverständlich ist es vielerorts so, daß die Friedhofsleute nur montags bis freitags arbeiten und deshalb samstags nicht bestattet wird, aber Du schreibst, ja, dass das bei Euch nicht so ist.&lt;/p&gt;&lt;p&gt; Wohl werden an Karsamstag auf katholischen Friedhöfen meistens keine Glocken geläutet, weil ja in der Karwoche (von Karfreitag bis Ostern) das Glockenläuten ausbleibt und erst wieder an Ostern einsetzt. (Kindern hat man früher erzählt, die Glocken fliegen in dieser Zeit nach Rom und kommen sonntags wieder.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wenn also in diesem konkreten Fall so zügig bestattet wird, hat das andere Gründe. &lt;br /&gt;
Gerne machen die Gemeinden an Karsamstagen keine Bestattungen, da Pfarrer und Ministranten usw. sehr in die österlichen Zeremonien eingebunden sind.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auch hier gilt wieder: Das kann örtlich natürlich alles ganz unterschiedlich sein.&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 05 Apr 2012 11:16:50 +0200</pubDate>
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    <title>Krankenpfleger wird durch wenige Handgriffe zum Mordverdächtigen</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/Krankenpfleger-wird-durch-wenige-Handgriffe-zum-Mordverdaechtigen/6500</link>
            <category>Frag den Bestatter</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
    <content:encoded>
    &lt;blockquote&gt;Ich bin seit Jahren treuer Leser des Bestatterweblogs. Bei manchen Beiträgen musste ich schmunzeln, bei anderen trat der berühmte &quot;Achsoooistdas-Effekt&quot; ein.&lt;p&gt;Nun zu meiner Frage, die mich schon lange beschäftigt:&lt;br /&gt;
Ich arbeite als Nachtkrankenpfleger in einem Seniorenheim in Bayern. Wenn nachts einer unserer Bewohner stirbt, rufen wir den Arzt. Oft dauert es aber 2-3 Stunden bis der kommt und manchmal wollen in der Zwischenzeit die Angehörigen Abschied nehmen.  Nun bietet ja mancher Tote nicht gerade einen angenehmen Anblick. Ich möchte aber nich, dass die Angehörigen durch diesen Anblick verstört oder gar traumatisiert werden. Schließlich soll die Abschiednahme ja würdevoll von statten gehen. Mit einigen wenigen Handgriffen könnte ich den Verstorbenen so richten, dass der Würde des Augenblikcks genüge getan wird.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Aber wenn der Arzt dann kommt, dann kann es vor allem bei jüngeren Ärzten dazu kommen, daß er aufgrund der Lageveränderung dann von einer unnatürlichen Todesursache ausgeht. Die Konsequenz: Mitten in der Nacht kommt die Kripo, Spurensicherung und das ganze Programm.&lt;br /&gt;
Für die Angehörigen der absolute Albtraum. Für uns Pflegepersonal auch.&lt;br /&gt;
Als Krankenpfleger steht man alleine gelassen da. So! Und jetzt meine Frage:&lt;br /&gt;
Was kann man da tun?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich weiß, dass es keine einfache Antwort gibt. Aber vielleicht haben Sie ein paar Ideen, um dieses Dilemma zumindest etwas aufzulösen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Viele Grüße,&lt;br /&gt;
J.&lt;/blockquote&gt; Normalerweise würde man ja jetzt sagen, daß es selbstverständlich möglich sein sollte, daß das Pflegepersonal einem Verstorbenen diesen letzten Dienst erweist. Und das ist auch so. Niemand kann etwas dagegen sagen, wenn Ihr die Verstorbenen wascht, ordentlich ankleidet und vernünftig bettet.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In einem Altenheim hier ist es üblich, daß die Verstorbenen alle ein Totenhemd bekommen, die Hände gefaltet und dann bei Kerzenlich in einem extra Zimmer aufgebahrt werden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das geht deshalb, weil die Ärzte da dort kennen und &quot;mitspielen&quot;.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Verändert man die Lage eines Verstorbenen, kann das dazu führen, dass sich die Leichenflecken an falschen Stellen bilden und nicht mehr mit möglichen anderen Anzeichen korrespondieren. Oder die Leichenfelcken passen nicht zur späteren Lage des Toten.&lt;br /&gt;
Der Arzt möchte u.U. auch die Lage und Haltung des Verstorbenen mit in seine Beurteilung einbeziehen. Das gilt um so mehr, je weniger der Arzt den Toten vorher gekannt hat.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auf der anderen Seite schreibst Du mir aus Bayern und ich weiß von bayerischen Kollegen, daß dort oft die Verstorbenen auch von den Angehörigen in ihr bestes G&#039;wand gesteckt und feierlich aufgebahrt werden. Der Arzt kommt dann auch erst später dazu.&lt;br /&gt;
Natürlich erschweren solche Maßnahmen die Leichenschau, aber ein Arzt sollte trotzdem in der Lage sein, zu beurteilen, ob der Verstorbene eines natürlichen Todes gestorben ist.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nun muss man aber auch die Ärzte verstehen. Ich behaupte ja immer wieder und stehe damit mit den führenden Forensikern in Einklang, dass in Deutschland eine große Zahl von Tötungsdelikten unerkannt bleibt. Immerhin kann auch jeder Augenarzt oder wer immer gerade Bereitschaftsdienst hat, solche Leichenschauen durchführen. Ich will damit nicht sagen, daß ein Augenarzt das nicht kann, möchte aber behaupten, daß ein darauf spezialisierter Fachmann das besser könnte.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Anders herum gesagt bedeutet das, daß Ärzte die sich bemühen, sehr sorgfältig zu arbeiten, dazu gezwungen sind, jede Merkwürdigkeit als Anlass zu nehmen, das Kreuz bei &quot;nichtnatürliche Todesursache&quot; zu machen. Nach dem Motto: Im Zweifel lieber melden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Lösung kann nur darin bestehen, daß Ihr alle nur erdenklichen Ärzte schon im Vorfeld über Eure letzten Bemühungen informiert, damit sie Bescheid wissen, warum der Verstorbene verändert wurde.&lt;br /&gt;
Ich weiß, daß das in einer großen Stadt sehr schwierig sein kann.&lt;br /&gt;
Es hilft aber auch, den Arzt direkt bei seinem Eintreffen nochmals darüber zu informieren.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Jedenfalls kann man es weder dem Pflegepersonal, noch den Angehörigen verbieten, ihren Toten &quot;schön zu machen&quot;, auch das ist nämlich in gewisser Weise Bestandteil der Totenfürsorgepflicht.&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Wed, 04 Apr 2012 14:32:29 +0200</pubDate>
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    <title>In welchem Grab liegt der Onkel?</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/In-welchem-Grab-liegt-der-Onkel/6494</link>
            <category>Frag den Bestatter</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
    <content:encoded>
    &lt;blockquote&gt;Hallo Tom,&lt;p&gt;unser Onkel wurde neulich in einer Urnengemeinsschaftsgrabanlage bestattet. Nach ihm wurden noch zwei Urnen beigesetzt. Es waren insgesamt nur zwei Gräber ausgehoben. Das meines Onkels hatte die Nummer 11. Minuten nach der Beisetzung kamen wir ans Grab zurück und fanden es leer vor.&lt;br /&gt;
Am nächsten Tag lagen dann unsere Blumen auf Grab 10. Wir haben dann die Gräber gezählt und das mit der Nummer 10 ist das neunte Grab. Wir sind verwirrt!&lt;br /&gt;
Sind zwei Urnen in ein Grab gekommen? Ist die Urne des Onkels überhaupt bestattet? In welchem Grab liegt er? In der Reihe gab es Bestattunen bis Nr. 13 es sind aber nur 11 Gräber.&lt;br /&gt;
Gibt es irgendeine Möglichkeit raus zu bekommen, was da nicht stimmt?&lt;br /&gt;
Vielen Dank&lt;br /&gt;
M&lt;/blockquote&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ja, den Friedhofsverwalter fragen!&lt;br /&gt;
Es gibt ein Verzeichnis aus dem hervorgeht, wer wo bestattet wurde.&lt;br /&gt;
 Nun sind die UGA, also die Urnengemeinschaftsanlagen, von Friedhof zu Friedhof in ihrer Handhabung unterschiedlich. Auf manchen wird nur anonym bestattet, manchmal kommen zwei Urnen in ein Grab, manchmal 60 auf einmal, manchmal nur einzelne...&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Antwort darauf kann Euch nur jemand vor Ort geben.&lt;br /&gt;
Entweder direkt auf dem Friedhof einen der Mitarbeiter ansprechen oder die zuständige Friedhofsverwaltung anrufen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Gib mir/uns doch dann auch bitte Bescheid, wie sich die Sache aufgeklärt hat.&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 03 Apr 2012 12:30:13 +0200</pubDate>
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    <title>Bei unserem Pfarrer rappelt es und dann schändet er Gräber</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/Bei-unserem-Pfarrer-rappelt-es-und-dann-schaendet-er-Graeber/6460</link>
            <category>Frag den Bestatter</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
    <content:encoded>
    &lt;blockquote&gt;Hallo Tom,&lt;p&gt;letztens rappelte es unseren Pfarrer und er zog bewaffnet mit einem Spaten los, um zu schauen, ob auf dem Friedhof die Friedhofsordnung eingehalten wird. Diesmal (ihn rappelt es immer mal) war er auf der Suche nach sündigen Angehörigen, die es sich wagten unter der Kiesschicht Folie auszulegen, um zu verhindern, dass Gras durch die Steine wächst. Er nahm dazu seinen Spaten, stieß ihn in die Erde und bei einer erfolgreichen Folienentdeckung zog er mit einem kräftigen Ruck diese soweit wie möglich raus. Und so verließ er dann das Schlachtfeld, die Angehörigen sind nun verpflichtet das wegzumachen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ist das rechtens? Ich sehe ja ein, dass es diese Friedhofsverordnung nicht ohne Grund gibt und man sich daran halten muss/ sollte, aber ist das der richtige Weg? Oder ist das schon Grabschändung?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;MFG&lt;/blockquote&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Also hier in der Gegend laufen die Menschen den Kirchen scharenweise davon, was dazu geführt hat, daß fünf Gemeinden zu einer Seelsorgeeinheit zusammengeschlossen worden sind.&lt;br /&gt;
Ich kann nur sagen: Unser Pfarrer hier hätte für so etwas gar keine Zeit.&lt;/p&gt;&lt;p&gt; Ich halte das rein persönlich auch für etwas übertrieben.&lt;br /&gt;
Aber auf der anderen Seite hat man ja die Friedhofsordnungen nicht aus Jux und Dollerei erlassen.&lt;br /&gt;
Viele Dinge die in dieser und in anderen Verordnungen stehen, stehen ja, auch wenn uns das heute und in dieser Situation merkwürdig vorkommen mag, da drin, weil es den Wunsch der Menschen widerspiegelt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es ist nicht ratsam, größere Flächen auf einem Friedhof mit Folie zu versiegeln. Die Einflüsse der Witterung sorgen mit dafür, daß im Grab der Zersetzungsprozess ordentlich ablaufen kann. Eine großflächige Abdeckung des Erdreiches mit wasserdichten Platten, Blechen oder Folien ist daher vielerorts verboten.&lt;br /&gt;
Ein warnender Aufkleber mit typisch deutscher Fristsetzung auf dem Grabstein hätte es sicherlich auch getan und wäre auch von einem Nichttheologen fachgerecht anzubringen gewesen.&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 19 Mar 2012 09:00:06 +0100</pubDate>
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    <title>Ich habe Scheißangst vor dem Sterben</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/Ich-habe-Scheissangst-vor-dem-Sterben/6459</link>
            <category>Frag den Bestatter</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
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    &lt;blockquote&gt;Hi Tom,&lt;p&gt;seit langem lese ich Deinen blog mit und bin meistens sehr amüsiert. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nun ist es so, daß ich sterben werde. Das ist sicher, ich habe im schlimmsten Fall noch 3 Monate, die ich noch mit irgendetwas Sinnvollem füllen sollte. &lt;br /&gt;
Tom, ich habe eine Scheißangst vor dem Sterben. Durch meine Krebserkrankung habe ich erlebt, was es bedeutet, Schmerzen zu haben. Und dann die Diagnose, daß alles für die Katz war...Ich habe wirklich alles durch, Chemo, OP und Bestrahung. Und trotz all der Leiden kriege ich es nicht hin, endlich zu gehen. &lt;br /&gt;
Ich habe mich damals, als es mir noch gutging, mit Esoterik beschäftigt u. war so sicher, daß es etwas gibt, danach. &lt;br /&gt;
Jetzt ist nur noch Angst da. Bitte, kannst du mir sagen, daß es etwas gibt, danach???&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Du darfst das hier auch veröffentlichen. Vielleicht gibt es Menschen, denen es ähnlich geht. &lt;/blockquote&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nein, ich kann Dir nicht sagen, daß es da etwas gibt. Ich kann Dir keine Garantie geben und kein Versprechen machen. Solange von da niemand zu uns zurückkehrt oder zu uns spricht, werden wir nicht wissen, was es da oder danach etwas gibt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Aber ich kann Dir sagen, was ich glaube. Ich glaube, daß es Gott gibt. Er offenbart sich mir in so vielen schönen Dingen, die er geschaffen hat. Allein wenn ich einen wunderschön gefärbten Vogel sehe oder die Vielfalt des Lebens im Meer, so zeigt sich mir da die schöpfende Kraft, die sich für mich auch nicht durch Evolution erklären lässt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich bin mir auf der anderen Seite sicher, daß das was wir Menschen hier auf Erden veranstalten um diesem Gott zu gefallen, in den allermeisten Fällen der größte Blödsinn ist und daß wir uns alle eines Tages ganz blöd umsehen werden, wenn wir erkennen müssen welche von den vielen Religionen Recht hatte, wenn überhaupt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ein allmächtiger Gott braucht kein Bodenpersonal, das stellte ja seine Allmacht in Frage.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich bin davon überzeugt, daß es nach dem Todes etwas gibt. Punkt.&lt;br /&gt;
Ich kann und will es mir auch gar nicht vorstellen, daß mit dem Tod einfach alles vorbei sein soll. Dafür die ganze Mühe?&lt;br /&gt;
Aber was es da gibt und ob es da besser ist? Das weiß ich nicht.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Aber ich schreibe das nicht, damit sich darüber eine Diskussion entwickelt.&lt;br /&gt;
Ich möchte die Leser vielmehr bitten, auf die Zuschrift an sich einzugehen.&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 18 Mar 2012 14:41:12 +0100</pubDate>
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    <title>Wird ein Friedhof von einem Pfarrer geweiht? Oder was bedeutet geweihte Erde?</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/Wird-ein-Friedhof-von-einem-Pfarrer-geweiht-Oder-was-bedeutet-geweihte-Erde/6458</link>
            <category>Frag den Bestatter</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
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    &lt;blockquote&gt;habe schon selbst gesucht u. nix gefunden. Was bedeutet &quot;geweihte Erde&quot;? Das ist doch so, daß Tote in geweihter Erde bestattet werden.&lt;br /&gt;
 Wie stelle ich mir das vor? Rennt da bei der &quot;Eröffung eines Friedhofes&quot; ein Pfarrer rum und segnet die Erde? &lt;br /&gt;
Und Selbstmörder dürfen ja angeblich nicht in geweihter Erde bestattet werden? &lt;br /&gt;
Alles Liebe für Dich und Deine Familie!&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://lmgtfy.com/?q=friedhof+pastor+geweiht&quot;&gt;Hier findest Du die Antworten.&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Soll jetzt wirklich nicht blöd klingen, aber die Antwort findet man doch wirklich soooo leicht.&lt;br /&gt;
Selbst wenn man bei Wikipedia &quot;Friedhof&quot; eintippt und dann nach &quot;geweiht&quot; sucht, findet man den Satz:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;&quot;In vielen Religionen ist der Friedhof ein heiliger Ort. Im Christentum wird er traditionell vom zuständigen Geistlichen geweiht.&quot;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 18 Mar 2012 14:37:43 +0100</pubDate>
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    <title>Sterbegeldversicherung, unser Versicherungsmann bietet stattdessen Aktien an</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/Sterbegeldversicherung,-unser-Versicherungsmann-bietet-stattdessen-Aktien-an/6450</link>
            <category>Frag den Bestatter</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
    <content:encoded>
    &lt;blockquote&gt;Hallo Tom,&lt;br /&gt;
ich lese Dein Bestatterweblog nun schon viele Jahre und habe mich noch nie zu Wort gemeldet. Deshalb habe ich fast ein schlechtes Gewissen, wenn ich jetzt mit einer Fachfrage komme. Du darfst die Zuschrift gerne veröffentlichen, wenn es geht aber ohne Namen.&lt;br /&gt;
Ich habe nun meine Bestattungsvorsorge in Angriff genommen, mein Mann will ja nicht, der will gar nicht über das Thema reden.&lt;br /&gt;
Der Bestatter will, daß ich das Geld auf ein Sparbuch einzahle, da weiß ich, daß Du das auch nicht schlecht findest. Aber ich habe auch schon mehrmals hier gelesen, dass Du auch zu einer Sterbegeldversicherung rätst. Unser Versicherungsmann, der schon Jahrzehnte alles für uns macht und mit dem wir an sich zufrieden sind, will mir aber nun unbedingt eine Risiko-LV verkaufen.&lt;br /&gt;
Er hat auch Fond-Anteile und Rentenpapiere sowie Aktien angeboten.&lt;br /&gt;
Die Sterbegeldversicherung sei unattraktiv sagt er und lässt sich da auf nichts ein.&lt;br /&gt;
Wie komme ich an eine richtige und gute Sterbegeldversicherung?&lt;br /&gt;
Schon mal jetzt vielen Dank für Deine Antwort und falls keine kommt, ist auch nicht schlimm.&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;So Versicherungsleute sind mir lieb. &lt;br /&gt;
Natürlich ist es die Aufgabe eines guten Versicherungsberaters, seine Kunden auch vor unnötigen oder wenig sinnvollen Versicherungen zu warnen. Und ich nehme an, dass die Gesellschaft für die er tätig ist, gar keine attraktive Sterbegeldversicherung im Portfolio hat. Aber im Grunde genommen hast Du ja genau formuliert, was Du haben möchtest und da ist es schon etwas fragwürdig, wenn Dir stattdessen Fond-Anteile oder Aktien angeboten werden. Bei solchen Anlageformen, habe ich das Gefühl, weiß man doch nie, was am Ende dabei herumkommt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Immer wieder schwirren die komischsten Geschichten und Behauptungen über die Sterbegeldversicherungen durch den Blätterwald. Sie werden meist unreflektiert und vollkommen unüberprüft aus den Pressemitteilungen der Finanzwirtschaft übernommen, die natürlich lieber andere Produkte verkauft, bei denen sie mehr verdient. Leider kommt dann am Ende oft gar nichts oder nicht genug heraus und alles was gelaufen ist, ist eine jahrelange Zahlung des Kunden, die zuerst zur Erwirtschaftung der nicht unbeträchtlichen Provisionen und Verwaltungsgebühren herangezogen wird.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich persönlich kenne die &lt;a href=&quot;http://www.solidar-versicherung.de/leistungen/highlights.html&quot;&gt;Sterbegeldversicherung&lt;/a&gt; noch aus der guten alten Zeit, wo es nachbarschaftliche Hilfsvereine und &quot;Sterbekassen&quot; waren, in die man Groschenbeträge wöchentlich einzahlte und die dann ohne großen Verwaltungsapparat am Ende eines Lebens schlicht und ergreifend eins getan hat, nämlich die Beerdigung bezahlen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und solche Spezialversicherungen genau für diesen Zweck gibt es auch heute noch. Unterm Strich kommt man auf eine laufende Verzinsung von rd. 4 % zuzüglich Gewinnausschüttung.&lt;br /&gt;
Das Wichtigste jedoch ist in meinen Augen, daß Sparbücher, irgendwelche anderen Anlageformen und komische Sparpläne von Bestattern ja erst dann die Beerdigung bezahlen können, wenn man irgendwann in ferner Zukunft fertiggespart hat. Bis dahin ist ja immer nur ein Teilbetrag im Topf und mehr kann da auch nicht heraus kommen.&lt;br /&gt;
Die klassische Sterbegeldversicherung ist aber genau für den Zweck gemacht worden, um nämlich dann wenn man es braucht, im Sterbefall, genau das zu bezahlen, was man dann braucht: Die Bestattung.&lt;br /&gt;
Nach einer kurze Wartezeit, damit sich also nicht die schon beinahe Toten auch daraus bedienen, steht die Sterbegeldversicherung, eben weil es kein Sparen in kleinen Schritten ist, mit der vereinbarten Versicherungssumme parat. Egal wie viel man bis dahin eingezahlt hat. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Man stelle sich mal vor, man möchte eine Hausratversicherung abschließen und jemand rät Dir: Sparen sie das Geld doch lieber langsam an!&lt;br /&gt;
Was machst Du dann, wenn morgen eingebrochen wird?&lt;br /&gt;
Diese ganzen Sparverträge und Lebensversicherungen haben u.a. einen geringen Zins, das Risiko der Kapitalanlage, oft einen fehlenden Vers.Schutz bei Auslaufen der RLV gerade im Alter.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bei einer guten Sterbegeldversicherung kommt IMMER was raus und seien es nur die bis dahin eingezahlten Beiträge. (Das kann immer dann passieren, wenn man sich anmeldet und der Sterbefall kurz danach passiert, wenn also so gut wie noch gar nichts im Topf ist und die Gesellschaft somit aufgrund der kurzen zeit auch nichts erwirtschaften konnte.) Aber dann hat man wenigstens gar keinen finanziellen Verlust erlitten und diese Wartezeiten sind oft gestaffelt und recht kurz.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Deshalb rate ich, so früh wie möglich so eine &lt;a href=&quot;http://www.solidar-versicherung.de/leistungen/highlights.html&quot;&gt;Sterbegeldversicherung&lt;/a&gt; abzuschließen, dann sind die Beiträge niedrig und die Wartezeit spielt sowieso keine Rolle.&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 15 Mar 2012 09:00:03 +0100</pubDate>
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    <title>Knochenfund auf dem Friedhof, muss ich den melden?</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/Knochenfund-auf-dem-Friedhof,-muss-ich-den-melden/6432</link>
            <category>Frag den Bestatter</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
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    &lt;blockquote&gt;Hallo lieber Tom,&lt;p&gt;bin eben durch google auf deinen Blog gestoßen und finde ihn sehr interessant allerdings habe ich´s nicht geschafft mir meine Frage zu beantworten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und zwar geht es darum, dass ich gestern bei der Grabpflege einen Wirbelknochen gefunden habe. In den letzten Wochen wurden in der Nähe Gräber ausgehoben. Auch wenn es ein Friedhof ist fand ich den Fund nicht gerade erfreulich. &lt;br /&gt;
Nun meine Frage. Soll oder muss ich meinen Knochenfund melden und wenn ja wem?&lt;br /&gt;
Wie soll ich mich nun also richtig verhalten, gibt es da irgendwelche Vorschriften, Tipps oder Verhaltensregeln? Über eine Antowrt wäre ich sehr, sehr froh, denn irgendwie nagt dieser Vorfall schon leicht an mir. Kommt ja nicht jeden Tag sowas vor, zum Glück...&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich danke dir schon mal vielmals um vorraus und hinterlasse liebe Grüße&lt;br /&gt;
J.&lt;/blockquote&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Man könnte das dem zuständigen Friedhofsverwalter melden. Gibt es keinen solchen vor Ort, kann man die Friedhofsverwaltung auch anrufen. Schön sind solche Funde nicht, vor allem wenn Größe und Art der Skelettteile deutliche Rückschlüsse auf ihre Funktion zulassen.&lt;br /&gt;
Ich meine damit, daß ich mich an eine Geschichte erinnere, als ich selbst noch ein kleiner Junge war und regelmäßig mit meiner Mutter zu den Gräbern meiner Großeltern ging.&lt;br /&gt;
Da sah ich eines Tages eine Frau, die mit einem seltsam gebogenen, gelblichen &quot;Stock&quot; das Unkraut rund um den Grabstein wegkratzte. Meine Mutter hat sie dann darauf aufmerksam gemacht, daß der Stock eigentlich eine menschliche Rippe war.&lt;br /&gt;
Also oft kann man Fragmente von Knochen gar nicht erkennen.&lt;br /&gt;
Einen Unterkiefer hingegen oder einen Oberschenkelknochen könnte vermutlich auch ein Laie als solchen identifizieren.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Aber solche Dinge gehören zum Friedhof dazu. Wie gesagt: Einfach dem Verwalter Bescheid sagen.&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 09 Mar 2012 07:49:59 +0100</pubDate>
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    <title>Berufswunsch Krematorium</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/Berufswunsch-Krematorium/6423</link>
            <category>Frag den Bestatter</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
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    &lt;blockquote&gt;Hallo,&lt;br /&gt;
ich habe mal eine frage und zwar wollte ich wissen was ich für eine Ausbildung brauche wenn ich in einem Krematorium arbeiten möchte, ich bin 28 jahre alt und habe nur einen Hauptschulabschluss,&lt;br /&gt;
ich habe in der Altenpflege als Pflegeassistent gearbeitet und mir hat der Umgang mit den Verstorbenen nichts ausgemacht.&lt;br /&gt;
Ich bin leider arbeitsunfähig und bekomme 3 jahre Arbeitsunfähigkeitsrente, wenn ich eine Arbeit finde kann ich das ändern und ich will arbeiten, habe aber soziale phobien und kann nur bedingt mit Menschen arbeiten, also dneke ich das die Arbeit mit verstorbenen gut wäre zumal ich es auch sehr interessant finde das ganze Thema,&lt;br /&gt;
ich habe schon versucht eine Ausbildung zu bekommen, als Bestatter aber es scheiterte leider an dem niedrigen Schulabschluss, ich bin ansonsten ein belastbarer und umgänglicher junger Mann der auch Körperlich top Fit ist.&lt;br /&gt;
Nun wollte ich halt mal fragen ob Sie vielleicht ein paar Tips für mich hätten in welchem Umfeld da vielleicht was machbar wäre für mich, ich komme aus XYZ  und bin auch gerne bereit in ganz Deutschland zu arbeiten und auch umzuziehen wäre kein Thema...&lt;p&gt;Ich würde mich freuen von Ihnen zu hören und wünsche einen schönen Wochenstart.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;mit freundlichem Gruß O&lt;/blockquote&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Grundsätzlich ist es nicht verkehrt, wenn man mit der Einstellung, mobil zu sein und auch einen Umzug in Kauf zu nehmen, an die Sache heran geht.&lt;br /&gt;
 Mich wundert nur, daß man drei Jahre lang eine Arbeitsunfähigkeitsrente bezieht, gleichzeitig aber sagt, man könne das bei Bedarf selbst ändern.&lt;br /&gt;
Auch im Krematorium wird man nicht als einsamer Einäscherer mit den Verstorbenen allein sein, sondern tagtäglich mit eher bodenständigen Kollegen, den anliefernden Bestattern, Ärzten, Handwerkern, Lieferanten und ggf. auch mit Angehörigen zu tun haben.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die technische Arbeit in einem Krematorium ist nicht leicht und erfordert umfangreiches technisches Verständnis. Handwerker werden deshalb vielfach bevorzugt.&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 05 Mar 2012 07:13:10 +0100</pubDate>
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    <title>Tüte über dem Kopf von Unfallopfern</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/Tuete-ueber-dem-Kopf-von-Unfallopfern/6420</link>
            <category>Frag den Bestatter</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;&lt;!-- s9ymdb:962 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;170&quot; src=&quot;http://bestatterweblog.de/uploads/tuetekopf.jpg&quot; alt=&quot;&quot;  /&gt;&lt;blockquote&gt;Vor ein paar Jahren bin ich mit meinen Kindern in ein Stauende geraten. Nun ging es nach einer langen Zeit weiter und der Stau löste sich langsam auf. Schließlich kamen wir an der Stauursache vorbei, es war ein schwerer Autounfall. Feuerwehr und Rettung waren natürlich vor Ort. Am Unfallauto konnte man nur im Schritttempo vorbei und es war gar nicht anders möglich, als hinzuschauen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Da saßen aber noch die Insassen drin, mit Tüten über dem Kopf!!&lt;br /&gt;
Ich nehme mal an das die Insassen den Unfall nicht überlebt haben, aber ist das üblich, den Unfallopfern Tüten über den Kopf zu stülpen? &lt;br /&gt;
Ich bin ja hart &quot;gesotten&quot; und gehe da ja locker mit um, aber das fand ich schon Hammer hart.&lt;br /&gt;
Ich würde mich sehr über eine Antwort freuen!!&lt;/blockquote&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Eine gute Schilderung. Ja, das ist üblich, wenn es auch nicht überall so gemacht wird. Oft werden auch Tücher über die Verstorbenen gedeckt oder neuerdings portable Sichtschutzwände aufgestellt. Du schreibst, daß Du &quot;hart gesotten&quot; bist. Ich sage Dir, so hart gesotten bist Du wahrscheinlich nicht, daß Du das hättest sehen wollen, was unter der Kaschierung war. Und selbst wenn Du wirklich damit &quot;locker&quot; hättest umgehen können, Deinen Kindern hätte ich diesen Anblick nicht zugemutet.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Kopf eines Menschen hat nur wenige, nicht sehr große Öffnungen. Es sind dies der Rückenmarkskanal, die Nasenöffnung, die Gehöröffnungen und die Augenhöhlen.&lt;br /&gt;
Wird auf den Schädel eines Menschen ein zu großer Druck ausgeübt, will sich die im Schädel befindliche Masse, Gehirn, Hirnwasser, Blut etc. irgendwohin einen Weg bahnen. Das tut sie z.T. durch die eben genannten Öffnungen oder indem der Schädel sich öffnet.&lt;br /&gt;
Auch die Verletztungen die durch das Aufprallen des Gesichts auf das Fahrzeuginnere entstehen können, hinterlassen oft Verletzunge, die Unbedarfte oft nicht verkraften können.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Verantwortlichen stehen bei solchen Unfällen immer in dem Dilemma, einerseits die Unfallstelle gut zu sichern, Schaulustigen kein Bild zu bieten und eine gefahrlose Rettung und Bergung zu ermöglichen, andererseits soll aber möglichst schnell der Verkehrsfluss wieder in Gang kommen. Das ist nicht unbedingt deshalb der Fall, weil man den im Stau befindlichen Fahrern ein schnelles Fortkommen ermöglichen will, sondern weil ein Stau immer auch das Risiko weiterer sehr schwerer Unfälle bietet.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wenn eine Bergung nicht zügig genug möglich ist, oder mit dieser aufgrund weiterer Untersuchungen vor Ort noch gewartet werden muss, werden solche Maßnahmen (Sichtschutz) ergriffen, um den Vorbeifahrenden Schlimmes zu ersparen und auch um die Würde der Opfer etwas zu bewahren.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Eine Tüte über dem Kopf ist sicherlich nicht die schönste Methode, aber immerhin ist es eine, die funktioniert.&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 03 Mar 2012 19:56:12 +0100</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Darf ich im Sarg auch auf der Seite oder auf dem Bauch liegen?</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/Darf-ich-im-Sarg-auch-auf-der-Seite-oder-auf-dem-Bauch-liegen/6416</link>
            <category>Frag den Bestatter</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
    <content:encoded>
    &lt;blockquote&gt;Guten Tag&lt;p&gt;inspiriert vom link betreffend erhaltung von Gedankengut, welcher Sie heute (oder gestern) hier eingestellt haben möchte ich Sie gerne etwas fragen:&lt;br /&gt;
Dort hat es einen runden Sarg, wo der Mensch drin liegt, in einer Embryo-Haltung. Ist das hier auch möglich? Also ist es möglich jemanden in einer anderen Haltung als in der Rückenlage in einen Sarg zu legen, bzw zu vergraben. Ich z.B. liege gar nicht gerne auf dem Rücken, müsste dann aber nach meinem Ableben so beerdigt werden, das behagt mir nicht. Klar man kann nun darüber diskutieren ob es dann noch wichtig ist wie man liegt, aber mich würde es trotzdem interessieren. =)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;freundliche grüsse&lt;br /&gt;
s&lt;/blockquote&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Hierüber gibt es keine Vorschriften. Man kann sich so in den Sarg legen lassen, wie man möchte.&lt;br /&gt;
 Natürlich sind hier durch die Form des Sarges gewisse Grenzen gesetzt. Aber eine seitliche Lagerung oder auch Bauchlage ist durchaus machbar.&lt;br /&gt;
Manche Menschen sind auch an einer Verformung der Wirbelsäule erkrankt und waren schon im Leben vekrümmt. Sie können ja manchmal gar nichts anders bestattet werden, als in der Seitenlage.&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 02 Mar 2012 09:19:18 +0100</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Darf man Tote zu Hause aufbahren?</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/Darf-man-Tote-zu-Hause-aufbahren/6414</link>
            <category>Frag den Bestatter</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
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    &lt;blockquote&gt;Hallo Tom,&lt;p&gt;ist es in Deutschland rechtlich zulässig bzw. seitens der Bestatter möglich, einen Verstorbenen nach der Einsargung im Bestattungsinstitut noch einmal in seinen privaten häuslichen Bereich zurückzuüberführen und dort aufzubahren, zum Beispiel für eine Nacht?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Frage stellt sich mir vor dem Hintergrund des Todes von Prinzessin Diana, die während der Nacht vor ihrer Beisetzung in ihrer privaten Wohnung im Kensington Palace aufgebahrt wurde und von ihrem Butler Paul Burrell betreut wurde, der die Totenwache hielt.&lt;/blockquote&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ja, bis zu 36 Stunden nach Eintritt des Todes können Verstorbene i.d.R. zu Hause aufgebahrt werden oder einfach bleiben.&lt;/p&gt;&lt;p&gt; Danach greift in den meisten Bundesländern die Leichenhallenpflicht.&lt;br /&gt;
Wird eine längere Aufbahrung notwendig, kann man über den Bestatter versuchen eine Genehmigung des zuständigen Gesundheitsamts zu bekommen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Was nicht geht, ist z.B. ein Überführen des Leichnams ins Bestattungsinstitut, ihn dort mehrere Tage aufzubewahren und dann nochmals für 36 Stunden nach Hause holen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die 36 Stunden beginnen mit dem Eintritt des Todes.&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 01 Mar 2012 08:05:37 +0100</pubDate>
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</item>
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    <title>Der kommt auch nicht</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/Der-kommt-auch-nicht/6408</link>
            <category>Frag den Bestatter</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
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    &lt;blockquote&gt;&quot;Können Sie mir sagen, was ich machen soll? Ein Stammtischbruder ist gestorben und wird am Donnerstag um 13 Uhr beigesetzt. Ich habe aber um 10.45 Uhr einen Termin beim Augenarzt und bekomme Tropfen in die Augen. Danach tränen meine Augen immer sehr.&lt;br /&gt;
Ich will den Termin beim Arzt aber nicht absagen, da man beim Augenarzt immer nur schwer einen neuen Termin bekommt.&lt;br /&gt;
Ist es unhöflich nicht zur Beerdigung zu gehen? Meinen Sie, mein Stammtischbruder nimmt mir das krumm?&quot;&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;Ich glaube nicht, daß Ihr Stammtischbruder Ihnen das krumm nimmt, er wird auch zu Ihrer Beerdigung nicht kommen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wenn die Behandlung beim Augenarzt nicht zu lange dauert und Sie anschließend ausreichend genug sehen, schadet es doch ausgerechnet auf einem Friedhof anlässlich einer Beerdigung nichts, wenn Ihre Augen tränen.&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Tue, 28 Feb 2012 18:08:02 +0100</pubDate>
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    <title>Warum müssen junge Bestatter Baggern lernen?</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/Warum-muessen-junge-Bestatter-Baggern-lernen/6404</link>
            <category>Frag den Bestatter</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
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    &lt;blockquote&gt;Hallo,&lt;br /&gt;
meine beiden Eltern sind Bestatter und haben mir auch schon viel über den Beruf erzählt. Trotzdem habe ich eine große Frage, die mir beide nicht beantworten können. Deshalb frage ich nun sie: warum muss ich als Bestatter noch mit einem Bagger umgehen können? Der Bestatter hebt das Grab ja nicht wirklich aus.&lt;p&gt;Über eine Antwort freue ich mich sehr!&lt;br /&gt;
Alles liebe,&lt;br /&gt;
M.&lt;/blockquote&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das ist in jedem Beruf so, den man von der Pike auf lernt. Es gehört ein gewisses Handwerkszeug dazu und man muss Fertigkeiten erlernen, die vielleicht in dem Betrieb oder Umfeld, in dem man selbst arbeitet, gar nicht gefragt sind. Das ist auch einer der Gründe, weshalb Auszubildende in überbetriebliche Lehrmaßnahmen gesteckt werden, damit sie eben auch das lernen, was der eigene Betrieb nicht vermitteln kann. Der Umgang mit dem Bagger ist auch bei uns in der Gegend scheinbar nicht notwendig, weil die Kommunen bzw. die Friedhofsbetreiber den Grabaushub erledigen (lassen). Aber schon zehn Kilometer von hier sieht das ganz anders aus, da ist es selbstverständlich, daß der Bestatter sich auch um diese Arbeit kümmert.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Man kann also nicht unbedingt sagen, daß diese Arbeit grundsätzlich nicht zum Berufsbild des Bestatters gehört.&lt;br /&gt;
Deshalb ist es durchaus richtig und gut, daß junge Bestatter auch das lernen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es könnte ja durchaus sein, daß der Bestatter eines Tages einen Betrieb in einer Gegend übernimmt, wo das Baggern mit zu seinen Aufgaben gehört. Auch könnte es passieren, daß ein Friedhof privatisiert wird und die Gemeinde den Grabaushub nicht mehr übernimmt.&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Sun, 26 Feb 2012 21:57:04 +0100</pubDate>
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    <title>Erbe ausschlagen, wer hilft?</title>
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            <category>Frag den Bestatter</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
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    &lt;blockquote&gt;Hallo Tom,&lt;p&gt;zuerst vielen Dank für Deine informativen und lustigen Artikel. Ich habe ein paar Informationen gefunden, die ich gesucht habe, würde aber gerne noch Einzelheiten klären.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nun meine Frage:&lt;br /&gt;
Meine Großmutter wird vermutlich bald sterben (eigentlich mag ich gar nicht dran denken).&lt;br /&gt;
Durch einen schlechten Investment-Tip hat sie aber Schulden, die weder mein Vater noch ich übernehmen können. Sie hat keinerlei Vermögen mehr, nur die Dinge in Ihrer Wohnung, darunter auch nichts wertvolles. Die nächsten Angehörigen sind dann ihre Geschwister.&lt;br /&gt;
Falls es wichtig ist: Meine Großmutter wohnt in NDS, mein Vater in B und ich in BY.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;1. Wer muss alles das Erbe ausschlagen, damit er die Schulden nicht übernimmt? Mein Vater und ich sind mir klar. Aber was ist mit meiner Tochter und den Geschwistern meiner Oma oder sogar ihre Cousinen? Wie weit verfolgen die Behörden die Erbfolge?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;2. Ist es richtig, das mein Vater sich um die Formalitäten nach dem Tod kümmern muss, auch wenn er das Erbe ausschlägt? Wenn er dann die Wohnung auflöst, könnten wir dann Erinnerungsstücke behalten, auch wenn wir das Erbe ausgeschlagen haben?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;3. Wer außer Dir könnte uns weiterhelfen?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Danke und viele Grüße,&lt;br /&gt;
M.&lt;/blockquote&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es ist immer so, daß das Ausschlagen des Erbes nicht vor der Bestattungspflicht schützt. Die für die Bestattung anfallenden Kosten müssen die Bestattungspflichtigen trotzdem übernehmen und sich auch um die Bestattung kümmern.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Innerhalb von sechs Wochen muss beim Nachlassgericht das Erbe ausgeschlagen werden. Danach tritt das jeweilige Bundesland (der Fiskus) als Erbe ein. Ihm gehören dann auch alle verwertbaren Gegenstände des Erblassers. &lt;br /&gt;
 Normalerweise hat der Fiskus aber kein Interesse an persönlichen Erinnerungsstücken von geringem Wert, z.B. Fotos.&lt;br /&gt;
Auch die Wohnungsauflösung und die Folgekosten (Entrümpelung, Haushaltsauflösung, Restmiete bis zum Ende der Mietlaufzeit, Forderungen von Versorgungswerken) fallen in  den Bereich des Erben, also des Fiskus.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Man kann nicht als Erbe, der das Erbe ausgeschlagen hat, den Haushalt auflösen und den Rest dem Fiskus überlassen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Sehr einfach gelangt Ihr an alle benötigten Informationen, wenn Ihr einen Rechtspfleger beim Nachlassgericht des zu erwartenden Sterbeortes anruft. Dort kann man Euch direkt sagen, wie das in der jeweiligen Stadt gehandhabt wird.&lt;br /&gt;
In jedem Fall würde ich mir schriftlich bestätigen lassen, dass keine Einwände gegen die Mitnahme von Erinnerungsstücken von geringem Wert bestehen. Diese würde ich jetzt schon genau auflisten.&lt;br /&gt;
Dort erfahrt Ihr auch, wer alles für das Nachlassgericht als möglicher Erbe in Betracht kommt und wer demnach das überschuldete Erbe ausschlagen muss.&lt;br /&gt;
Das Aufsuchen eines Anwalts zu ersten Klärung solcher Dinge kann weder schaden, noch ist es teuer.&lt;br /&gt;
Hüten würde ich mich vor Frage-und-Antwort-Portalen im Internet. Fragt lieber einen Fachmann!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Übrigens: Vielleicht hat die Großmutter dem Vater aber auch schon einiges vor vielen Jahren geschenkt...&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Thu, 23 Feb 2012 12:41:20 +0100</pubDate>
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    <title>Ahnen Bestatter, wenn potentielle Selbstmörder ihre eigene Bestattung bestellen?</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/Ahnen-Bestatter,-wenn-potentielle-Selbstmoerder-ihre-eigene-Bestattung-bestellen/6393</link>
            <category>Frag den Bestatter</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
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    &lt;blockquote&gt;Ahnen Bestatter, wenn potentielle Selbstmörder ihre eigene Bestattung bestellen?&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;Das ist so ähnlich wie mit den Negern, Selbstmord darf man nicht mehr sagen...&lt;br /&gt;
Also: Es gab in meiner Laufbahn zwei Fälle, beides Frauen, die eine noch ganz jung, die andere schon älter, bei denen ich instinktiv das Gefühl hatte, es könne so sein, daß die Frauen jetzt die Beerdigung bestellen, weil sie unmittelbar vorhaben, sich umzubringen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Hmmmm, wie ist das jetzt? Darf man &quot;sich selbst umbringen&quot; sagen? Wäre dann Selbstumbringer ein besseres Wort?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zurück zum Thema: &lt;br /&gt;
Aber was soll man machen, wenn man nur das &quot;Gefühl&quot; hat?&lt;br /&gt;
 Bei der jüngeren Frau ergab sich für mich im Gespräch die Gelegenheit, vorsichtig nachzuhaken. Danach durfte ich beruhigt sein, denn es war klar, daß die Frau mit dem Eindruck spielte. Das Abschließen der Bestattungsvorsorge sollte ihre Familie nur weiter unter Druck setzen. Eine Selbsttötung und auch ein entsprechender Versuch haben da meines Wissens nie stattgefunden, ich sehe die Frau auch heute noch hin und wieder.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die ältere Frau hingegen wollte ernsthaft alle ihre Angelegenheiten regeln, um sich dann irgendwann zu töten.&lt;br /&gt;
Sie war von einer Erbkrankheit betroffen, deren Ausgang immer gleich scheußlich ist und letztlich im Wahnsinn endet. Sie hatte vor, sich dann selbst zu töten, wenn es soweit sein würde...&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Leider oder glücklicherweise hat sie den richtigen Zeitpunkt verpasst. Ich weiß, daß sie acht Jahre später auch an den Folgen der Krankheit gestorben ist und wenigstens zwei Jahre in der geschlossenen Abteilung der Psychiatrie zugebracht hat.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Zusammenhänge habe ich aber erst später, anlässlich ihrer Beerdigung vom Sohn erfahren.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ansonsten hatten wir viele Menschen, die sich selbst umgebracht haben. Aber keiner davon hatte vorher eine Bestattungsvorsorge abgeschlossen.&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Tue, 21 Feb 2012 17:05:03 +0100</pubDate>
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    <title>Hohe Sterbegeldversicherung - hohe Bestatterrechnung</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/Hohe-Sterbegeldversicherung-hohe-Bestatterrechnung/6387</link>
            <category>Frag den Bestatter</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
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    &lt;blockquote&gt;Hallo Undertaker,&lt;br /&gt;
mein inzwischen verstorbener Vater hatte einen Vorsorgevertrag abgeschlossen. &lt;br /&gt;
Der Posten für den Kiefernsarg, Deckengarnitur, Wäsche, Überführung und Träger, Einkleiden, Einbetten, Erledigung aller Formalitäten wurde mit ca. 2.100 Euro veranschlagt. Jetzt taucht in der Rechnung allerdings eine Eichenvolltruhe (war so nicht verabredet) mit 2150 Euro auf. Die o.g. Kostenpunkte kommen noch hinzu (Gesamtsumme ca. 3.010 €).&lt;br /&gt;
Meines Wissens nach, sind Vorsorgeverträge rechtsverbindlich und die Bestatter dürfen sich diese, nachdem festgestellt wird, dass zusätzliche Gelder (Sterbegeld) fliessen, nicht schön rechnen, bzw. Leistungen abrechnen, die vom Verstorbenen zu Lebzeiten gar nicht gewünscht wurden.&lt;br /&gt;
Ich bedanke mich im Voraus für die Antwort.&lt;br /&gt;
LG C.&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;Ja, das ist ein etwas häufiger zu beobachtendes Verhalten. Korrekt ist es natürlich nicht.&lt;br /&gt;
Du hast Recht, so wie es im Vorsorgevertrag festgelegt worden ist, so hat der Bestatter hinterher auch abzurechnen. Haben die Hinterbliebenen noch Sonderwünsche oder liegt der Fall dann in der Realität anders als vorausgeplant, kann es zu Preisabweichungen kommen. Für die Unwägbarkeiten hat der Bestatter bei der Formulierung der Vorsorge selbst Sorge zu tragen. Ein guter Bestatter rechnet immer den ungünstigsten Fall aus, also mit Nachtzuschlägen, teuren Winterblumen etc.&lt;br /&gt;
Bleibt dann etwas übrig, so fließt das in den Nachlass.&lt;br /&gt;
Ist tatsächlich noch ein offener Rest übrig, den die Angehörigen bezahlen müssten, so sollte dieser Rest sehr klein und nachvollziehbar sein. 10% der Rechnungssumme können das durch aktuelle Entwicklungen auch schon mal sein.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Etwas anderes ist es, wenn die Angehörigen durch eigene Sonderwünsche die Rechnung selbst nach oben getrieben haben, dann kann der Bestatter natürlich nicht den Mehraufwand aus eigener Tasche bezahlen, soviel ist klar.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Hat ein Verstorbener keine Hinterbliebenen und hat der Bestatter klug und korrekt etwas zuviel in die Vorsorge geschrieben um auf der sicheren Seite zu sein, dann wird er dem Verstorbenen ein paar Blümchen mehr gönnen oder den restlichen Betrag von sagen wir 150 Euro anderswo in der Abrechnung unterbringen, indem er dem Verstorbenen sonst noch etwas mit auf den Weg gibt. Das wird manchmal so gemacht, damit in solchen Fällen die Rechnung einfach aufgeht und keine komplizierte Abrechnerei mit dem nun als Erbe auftauchenden Fiskus angefangen werden muss.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Versuchung ist allerdings auch recht groß, genau so viel abzurechnen, wie zur Verfügung steht, wenn der Bestatter sieht, daß aus der Sterbegeldversicherung bedeutend mehr herauskommt, als die Vorsorge ausmacht.&lt;br /&gt;
Ich plädiere ja immer dafür, eine &lt;a href=&quot;http://www.solidar-versicherung.de&quot;&gt;Sterbegeldversicherung&lt;/a&gt; etwas höher abzuschließen, damit außer für die reinen Bestattungskosten auch noch etwas Geld für das Kaffeetrinken, den Grabstein und die Haushaltsauflösung übrig bleibt. Und wenn dann noch Eintausend oder Zweitausend Euro für die Erben übrig sind, werden die sich auch darüber freuen.&lt;br /&gt;
Manche Bestatter sehen aber nur die effektive Zahl und auf einmal fallen ihnen zig Gründe ein, warum sie in der Abrechnung exakt diesen Betrag beanspruchen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das ist nicht korrekt. Vertrag ist Vertrag. Gibt es über die Lieferung eines hochwertigen Eichensarges anstelle eines günstigen Kiefernsarges keinen Auftrag und gibt es hierfür keine zwingenden Gründe, dann bleibt der Bestatter auf dieser Mehrleistung sitzen. Ich würde hier einen Anwalt einschalten.&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 20 Feb 2012 07:05:33 +0100</pubDate>
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