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    <title>Bestatterweblog - Frag den Bestatter</title>
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    <managingEditor>undertaker@bestatterweblog.de (Tom)</managingEditor>
<webMaster>info@europa-host.de (Tom)</webMaster>
<pubDate>Mon, 22 Mar 2010 11:39:49 GMT</pubDate>

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        <title>RSS: Bestatterweblog - Frag den Bestatter - Bestatterweblog</title>
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    <title>Bestattungen zum Nulltarif</title>
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    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
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    &lt;p&gt;Hier bekommen Sie eine Gratisbestattung, alles kostenlos ohne Zuzahlung.&lt;br /&gt;
Das könnte man angesichts der heutigen Möglichkeiten durchaus realisieren, gäbe es das Sterbegeld der Krankenkassen noch.&lt;br /&gt;
Doch diese Leistung von ehemals max. 2.100 Euro wurde bis 2004 stufenweise abgeschafft.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Frage, die mich zu diesem Thema erreichte, lautete:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Was ist eigentlich mit dem Sterbegeld? Davon ist gar keine Rede mehr. Die Krankenkassen bezahlen doch immer die Beerdigung.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ja, das war mal so und manch einer hat mit etwas Geschick und einem spitzen Bleistift sogar tatsächlich nahezu die gesamte Bestattung davon bestritten, sodaß später beim Bestatter nur wenig und manchmal gar nichts hinzugezahlt werden mußte.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Heute gibt es dieses Sterbegeld nicht mehr. Hat man nicht privat durch eine Sterbegeldversicherung oder einen entsprechenden Zusatz zu anderen Versicherungen vorgesorgt, gibt es da nichts mehr.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Anders sieht das aus, wenn man durch einen Unfall verstirbt.&lt;br /&gt;
 &lt;blockquote&gt;&quot;Verstirbt ein Versicherter an den Folgen eines Arbeitsunfalles, erhalten die Hinterbliebenen ein Sterbegeld in Höhe von einem Siebtel der im Zeitpunkt des Todes geltenden Bezugsgröße. Es kommt also weder auf die Höhe des Arbeitsverdienstes  des Verstorbenen noch auf die Höhe der tatsächlichen Bestattungskosten an. Das bedeutet zugleich: Sterbegeld in gleicher Höhe wird aus der gesetzlichen Unfallversicherung auch dann bezahlt, wenn ein Student während seiner Anwesenheit in der Hochschule, ein Schüler  in der Schule  oder ein Kind  im Kindergarten einen tödlichen Unfall erleidet. Auch die Unfälle im Zusammenhang mit dem Studium, der Schule und dem Besuch des Kindergartens (einschließlich der direkten Wege zur und von der Einrichtung) sind Arbeitsunfällen gleichgestellt. Gezahlt wird das Sterbegeld von den Berufsgenossenschaften sowie den Unfallversicherungsträgern der öffentlichen Hand.&quot;&lt;/blockquote&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;small&gt;Quelle des Zitates: &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Sterbegeld&amp;amp;oldid=69664585&quot;&gt;„Sterbegeld“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie&lt;/a&gt;. Bearbeitungsstand: 22. Januar 2010, 18:13 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Sterbegeld&amp;oldid=69664585&lt;/small&gt;  &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Unter dem oben angegebenen Wikipedia-Link sind auch noch die besonderen Bedingungen für Beamte, Versorgungsberechtigte und Unfallversicherte nachzulesen.&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Mon, 22 Mar 2010 08:31:22 +0100</pubDate>
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    <title>Justiztote, was passiert damit?</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/Justiztote,-was-passiert-damit/4492</link>
            <category>Frag den Bestatter</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
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    &lt;blockquote&gt;1. Wie wird bei größeren Unfällen (z.B. das große Zugunglück in Eschede damals mit über 100 Toten) der Abtransport der Toten geregelt? Werden dafür alle im Umkreis sich befindlichen Bestatter angefordert oder werden dafür nur bestimmte Firmen ausgewählt?&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
2. Kürzlich hab ich im TV in einer Reportage gesehen, wie Fahrzeuge die eine JVA anliefern bzw. ein JVA Gelände verlassen kontrolliert werden.&lt;br /&gt;
Nun wird in einer JVA ja auch hin und wieder gestorben. Wird der Bestatter auch so streng kontrolliert?&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
3. Frage zu Winnenden 2009. Der Täter hat sich lt. Presse selbst gerichtet. Gibt es für den Bestatter der den Täter abtransportiert gesonderte Vorschriften was den Umgang mit der Leiche betrifft?&lt;br /&gt;
&lt;/blockquote&gt; &lt;p&gt;1. Ja, in solchen Fällen werden alle verfügbaren Bestatter angefordert.&lt;br /&gt;
2. Ja, auch Bestattungswagen werden untersucht. Seit dem Grafen von Monte Christo hat man auch auf Leichen und deren Transporte ein Auge.&lt;br /&gt;
3. Das ist ganz verschieden. In manchen Städten holt die Gerichtsmedizin die Verstorbenen und es gibt auch Regionen, in denen sogar die Polizei solche Transporte macht. Sind freie Bestatter als Vertragsnehmer tätig, gilt für die beschlagnahmten Leichen eine besondere Sorgfaltspflicht. So darf ohne Anweisung nichts verändert werden und auch keine hygienische Versorgung stattfinden. Es könnten theoretisch ja Spuren verwischt oder die Untersuchungsergebnisse der folgenden Obduktion verfälscht werden.&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Thu, 18 Mar 2010 13:55:38 +0100</pubDate>
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    <title>Aus, auf, was denn nun?</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/Aus,-auf,-was-denn-nun/4482</link>
            <category>Frag den Bestatter</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
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    &lt;blockquote&gt;Ich lese in Todesanzeigen immer wieder die Floskel: &quot;KONDOLENZBUCH LIEGT AUF&quot;.&lt;br /&gt;
Ist das denn richtig? Es müsste doch heissen: LIEGT AUS.&lt;br /&gt;
Warum machen das alle Bestatter verkehrt?&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;Es ist beides richtig. Selbstverständlich wird das Buch ausgelegt und liegt demnach aus.&lt;br /&gt;
Da es aber offen ausgelegt wird, damit sich jedermann eintragen kann, ist auch der Ausdruck, daß es aufliegt, völlig korrekt.&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 15 Mar 2010 12:34:52 +0100</pubDate>
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    <title>Sitzt der Ex-Freund in der ersten Reihe?</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/Sitzt-der-Ex-Freund-in-der-ersten-Reihe/4479</link>
            <category>Frag den Bestatter</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
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    &lt;blockquote&gt;Bei Beerdigungen ist es in der Regel ja so, dass vorne in der ersten Bank die engsten Angehörigen nebst Lebensgefährten/Ehepartner sitzen. Aber wie ist das, wenn man bspw. der Exfreund der Tochter ist, also mal zur Familie gehört hat, nun nicht mehr direkt verbandelt ist, aber trotzdem noch gut befreundet ist? Ich gehe bei meiner Frage davon aus, dass es noch keinen Nachfolger gibt.&lt;p&gt;Ich schätze mal, das muss die Familie dann entscheiden, wie sie das handhabt. Direkte moralische Unterstützung aus der letzten Bank heraus zu leisten ist aber eher schwierig. Gibt es da irgendeine übliche Handhabung?&lt;/blockquote&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nun ja, zwischen der ersten Reihe und der letzten Bank gibt es ja auch noch Bänke.&lt;br /&gt;
Feste Regeln, wer wo zu sitzen hat, gibt es -abgesehen von regionalen Sitten- nicht. Es hat sich aber so eingebürgert, daß die Hauptpersonen in den ersten Reihen sitzen, dahinter die Verwandten und noch weiter hinten Nachbarn und Freunde.&lt;/p&gt;&lt;p&gt; Fremde, Beerdigungstouristen und Neugierige sollten diesen Personen den Vortritt bei der Auswahl der Sitzplätze lassen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wenn es Fragen dazu gibt, wer genau wo zu sitzen hat, spricht man am Besten mit den betroffenen Angehörigen.&lt;br /&gt;
In Deinem Fall solltest Du Deine Ex-Freundin fragen, ob Sie Deinen Beistand wünscht und ob sie es möchte, daß Du neben ihr sitzt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Irgendeinen Anspruch hat man als Ex-Freund auf einen der vorderen Sitzplätze nicht. Wäre das so, wäre manche erste Reihe sehr voll.&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 15 Mar 2010 06:48:26 +0100</pubDate>
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    <title>Kondolenzbriefe an das Bestattungshaus</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/Kondolenzbriefe-an-das-Bestattungshaus/4469</link>
            <category>Frag den Bestatter</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
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    &lt;blockquote&gt;In einer Traueranzeige las ich heute: Kondolenzbriefe bitte ausschließlich an das Beerdigungsinstitut Meier.&lt;br /&gt;
Wollen die Leute keine persönlichen Briefe? Das Institut wirft die Karten doch weg.&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;Nein, das Institut sammelt die Karten und überreicht sie dann anschließend den Angehörigen.&lt;br /&gt;
Entweder möchten sich die Angehörigen einfach nicht mit dem täglichen Posteingang belasten oder aber sie wohnen eventuell weit voneinander entfernt auswärts und wünschen zur Vereinfachung eine zentrale Stelle, bei der die Post eingeht.&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 12 Mar 2010 07:36:00 +0100</pubDate>
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    <title>Todesanzeigen und Beerdigungskalender</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/Todesanzeigen-und-Beerdigungskalender/4468</link>
            <category>Frag den Bestatter</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
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    &lt;blockquote&gt;Kurze Frage: Bei uns in der Tageszeitung gibt es Totenanzeigen. Daneben ist immer ein Kasten in dem die Beerdigungen des Tages angekündigt sind.Nun fällt mir auf, dass die Namen auch über Tage hinweg nicht übereinstimmen. Das h. manche Namen tauchen dort zwei drei Tage später wieder auf, andere nicht, dafür stehen dort aber oft Namen von Leuten, die vorher garnicht in der Zeitung waren. Kannst du mir das erklären?&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;In vielen Städten werden als besonderer Service von den Friedhofsverwaltungen die Termine der täglichen Beerdigungen und Trauerfeiern der Tageszeitung mitgeteilt.&lt;br /&gt;
Traueranzeigen hingegen werden von den Angehörigen gegen nicht zu knappe Bezahlung bei den Zeitungen in Auftrag gegeben.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Möchte man auf eine Zeitungsanzeige verzichten, so kann der Name des Verstorbenen dennoch in der täglichen Terminübersicht auftauchen. Andersherum kann es sein, daß die Familie zwar eine Anzeige aufgegeben hat, aber die Nennung in der täglichen Terminübersicht nicht möchte. Man kann das nämlich auch &quot;abbestellen&quot;.&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 12 Mar 2010 06:59:49 +0100</pubDate>
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    <title>Herzschrittmacher Krematorium</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/Herzschrittmacher-Krematorium/4459</link>
            <category>Frag den Bestatter</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
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    &lt;p&gt;Hallo,&lt;br /&gt;
ich habe da eine Frage zur Kremation.&lt;br /&gt;
Stimmt es, daß ein Herzschrittmacher entfernt werden muß und wer macht das dann?&lt;br /&gt;
Gruß&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://lmgtfy.com/?q=Herzschrittmacher+Bestatterweblog&quot;&gt;Die Antwort findest Du hier.&lt;/a&gt;&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Wed, 10 Mar 2010 20:20:00 +0100</pubDate>
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    <title>Unsere Plüschtiere sollen mit ins Grab</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/Unsere-Plueschtiere-sollen-mit-ins-Grab/4454</link>
            <category>Frag den Bestatter</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
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    &lt;blockquote&gt;Mit viel Freude lesen wir seit einiger Zeit dein Blog und seit kurzem beschäftigt uns eine Frage.&lt;br /&gt;
Aber bitte nicht lachen, das ist eine ernste Frage:&lt;br /&gt;
Wir sind ein Haushalt mit einem kinderlosen, erwachsenem Paar, in dem einige liebgewonne Plüschtiere leben. Die Plüschtiere sind uns ans Herz gewachsen. Da tauchte die Frage auf, ob es erlaubt ist, sich mit Plüschtieren bestatten zu lassen. Wäre schön, wenn du uns kurz mit ja oder nein antworten könntest, unsere Plüschis wären übrigens einverstanden.&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;Die Frage ist doch durchaus nicht zum Lachen. Man ersetze einfach &quot;Plüschtiere&quot; durch den Gegenstand, der anderen etwas bedeutet und schon hat die Frage eine ganz allgemeine Bedeutung. Nebenbei bemerkt: Plüschtiere sind noch das Harmloseste und wohl auch (neben dem Buch) das Häufigste, was mit in den Sarg gelegt wird.&lt;br /&gt;
 Nun ist es aber so, daß man aufgrund der Friedhofsordnungen, die ja von Ort zu Ort verschieden sind, wieder einmal keine generell zutreffende Antwort geben kann. Die meisten Satzungen werden wohl inzwischen vorschreiben, daß nur verrottbare Gegenstände mit in den Sarg gegeben werden dürfen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dennoch aber wird auf sehr vielen Friedhöfen solange über Verstöße gegen diesen Passus hinweggesehen, wie die Angelegenheit nicht überhand nimmt. Im Zweifelsfall ist eben bei späterem Wiederausheben des Grabes außer den Sargbeschlägen und Resten von Sarg und Sargausstattung noch ein halbverfallener Teddy oder eine Flasche vom Lieblingsbier des Verstorbenen oder ein Sportpokal im Grab. Das wird dann in 15 oder 20 Jahren oder wann immer das Grab mal wieder geöffnet wird, weggeworfen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das macht den Friedhofsarbeitern auch normalerweise nichts aus, solange sie nicht Tonnen von Krempel pro Tag entsorgen müssen; hier und da eine Kleinigkeit - und keiner sagt was.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Außerdem gilt auch hier wieder, daß diverse kleine Aufmerksamkeiten in Papierform die Kooperationsbereitschaft zumeist sehr rasch erhöhen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Damit später einmal alles so läuft wie Ihr Euch das vorstellt, ist es wichtig, daß Ihr zu Lebzeiten darüber redet und diesen Wunsch auch äußert. Sofern Ihr eine Vorsorge plant, solltet Ihr die Wünsche bezüglich der Kuscheltiere auch dem Bestatter mitteilen, der kann nämlich nur Wünsche erfüllen, die er auch kennt. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Tut mir leid, daß die Antwort so lang geworden ist, ich hatte keine Zeit für eine kürzere.&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 10 Mar 2010 17:31:35 +0100</pubDate>
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    <title>Können Tote noch hören?</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/Koennen-Tote-noch-hoeren/4450</link>
            <category>Frag den Bestatter</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
    <content:encoded>
    &lt;blockquote&gt;Hallo Tom,&lt;p&gt;ich bin eine begeisterte Leserin Deines Blogs. Herzlichen Dank für dieses großartige Werk!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bei meiner Ausbildung zur Krankenschwester vor grob 10 Jahren, habe ich gelernt, dass das menschliche Gehör zuletzt sterben würde. Da man nicht wüsste, wann es soweit sei, sollten wir bei der Versorgung Verstorbener mit diesen reden, ihn also erklären, was man gerade tut. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Was weißt Du zu diesem Thema? Stimmt es, dass das Gehör als letztes stirbt?&lt;/blockquote&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich bin kein Mediziner und ich weiß auch nicht, in welcher Reihenfolge die Sinne ihren Dienst einstellen.&lt;br /&gt;
Man fragt sich natürlich, wie Ärzte so etwas feststellen wollen. Ich könnte mir vorstellen, daß man auf den entsprechenden Instrumenten sehen kann, welche Gehirnregionen bis zuletzt aktiv bleiben und dann eben die passenden Rückschlüsse zieht.&lt;br /&gt;
 Außerdem gibt es ja auch eine ganze Reihe so genannter Nahtoderfahrungen, also die Berichte von Menschen die &quot;ziemlich&quot; tot waren und ins Leben zurückgekehrt sind. Diese berichten sehr häufig, daß sie den Eindruck hatten, ihren Körper verlassen zu haben und das gesamte Geschehen rund um den toten Körper aus der Perspektive des Zuschauers und Zuhörers wahrgenommen haben.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Grundsätzlich gibt es also mehrere Anzeichen, die dafür sprechen, daß es durchaus so sein könnte, daß Menschen auch nach dem offiziellen Ableben noch in der Lage sind auf die eine oder andere Weise Sinneseindrücke wahrzunehmen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es kann aber, egal wie man sich das alles nach dem Tode vorstellt oder erhofft, durchaus in keinster Weise schaden, mit einem Sterbenden oder bereits Verstorbenen freundlich, beruhigend und respektvoll zu sprechen. Es kann somit unter Umständen nicht nur dem Sterbenden, sondern auch dem bereits Verstorbenen viel von der Angst vor dem Unbekannten genommen werden, könnte ich mir vorstellen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Tod ist ja nicht das Umlegen eines Schalters und schlagartig sind alle Körperfunktionen auf AUS.&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 10 Mar 2010 16:49:50 +0100</pubDate>
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    <title>Friedwald, Baumbestattung, Waldbestattung, Seebestattung</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/Friedwald,-Baumbestattung,-Waldbestattung,-Seebestattung/4447</link>
            <category>Frag den Bestatter</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
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    &lt;blockquote&gt;Tom, ich lese Deinen Blog schon lange und es ist schon eine Weile her, dass Du was über Seebestattung, Diamantbestattung und Waldbestattung geschrieben hast. Aktuell stehe ich vor der Situation, dass ich mit einer krebskranken Freundin deren letzten Weg plane. Sie will das ganz bewusst frühzeitig entscheiden und selbst mit gestalten, solange sie noch kann.&lt;br /&gt;
Nun finde ich die ganzen Artikel nur mit Mühe. Könntest Du insb. zu der Bestattung im Friedwald und zur Seebestattung nochmal was schreiben?&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;Seit Oktober sitze ich daran und will eine Übersichtsseite mit den gängigsten Bestattungsformen erstellen.&lt;br /&gt;
Angefangen habe ich jetzt ausgerechnet mit dem Thema Friedwald und schreibe gerade am Thema Seebestattung.&lt;br /&gt;
Alles zu Friedwald findest Du unter dem entsprechenden Link rechts in der Seitenleiste im Hauptmenü. Das zum Thema Seebestattung sende ich Dir vorab per Mail zu, es ist noch nicht fertig zum Veröffentlichen.&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 09 Mar 2010 12:15:11 +0100</pubDate>
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    <title>Zwei Köpfe und vier Beine</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/Zwei-Koepfe-und-vier-Beine/4443</link>
            <category>Frag den Bestatter</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
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    &lt;blockquote&gt;Sehr geehrter Undertaker,&lt;p&gt;ich lese Ihren Blog fast täglich und mit großem Vergnügen (ich hoffe, das ist jetzt nicht pietätlos. Gratulations zu der schönen Ausgewogenheit zwischen Ernstem, Trivialem und (Galgen)Humor.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Jetzt habe ich aber auch einmal eine Frage, ich bin zwar der Meinung die Antwort zu kennen, möchte es aber quasi von einem Experten bestätigt bekommen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In einem Krimi, den ich kürzlich gelesen haben und der im Bestatter-Milieu spielt wird als eine der Mordmethoden die Verbrennung in einem Krematorium gewählt. Das Opfer wird mit einem Elektroschocker bewußtlos gemacht, entkleidet und in einen Sarg gelegt in welchem schon eine Leiche drin ist. Dann werden beide gemeinsam verbrannt (das Opfer natürlich bei lebendigem Leibe - grauenvolle Vorstellung), ohne daß es dafür dann Beweise bzw. Rückstände gibt. Das Ganze wird nur aufgeklärt, weil es beim zweiten Opfer schief läuft und die Täter den ersten Mord dann auch gestehen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Meine Frage nun:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ist es wirklich möglich, daß zwei Leichen in einem Sarg verbrannt werden, ohne daß dies bei den Rückständen (Asche, Knochenteile, evtl. Implantate, Goldzähne o.ä.) bemerkt wird?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Braucht man nicht zum &quot;rückstandsfreien&quot; Verbrennen von zwei Leichen auf einmal mehr Energie (Wärme, Feuer) und mehr Zeit, wie wenn nur eine Leiche (wie ja vorgesehen) im Sarg liegt?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wie schon gesagt, in meinen Augen ist es kein gutes Plot, ich denke, daß ein solcher Mord nicht funktionieren könnte. Mich ärgern schlechte Tötungsmethoden in Krimis, nicht daß sie denken ich plane jetzt einen solchen Mord, aber eigentlich kann mir nur ein Fachmann wirklich sagen ob mein Bauchgefühl (das funktioniert nicht und ist schlecht) so stimmt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Über eine Antwort würde ich mich freuen&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
 Sie haben Recht. Aus den von Ihnen genannten Gründen würde das tatsächlich nicht oder nur in einem sehr nachlässig geführten Krematorium funktionieren. Tatsächlich benötigt man zu Verbrennung einer größeren Menge Mensch auch mehr Energie und vor allem Zeit.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auch wäre die Menge der Rückstände natürlich rund doppelt so groß, sodaß ein erfahrener Krematoriumsmitarbeiter sofort bemerken würde, daß da etwas nicht stimmen kann.&lt;br /&gt;
Es ist ja nicht so, daß unten aus dem Krematoriumsofen feine Zigarettenasche herausrieselt, die man durch Aufstampefen der Aschendose zusammenstoßen könnte. Vielmehr sind vor allem die großen Knochen des Körpers (z.B. Oberschenkelknochen, Schädel) u.U. soweit intakt, daß sie nicht mal in eine Urne passen würden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Daher müssen diese Knochen vor dem Abfüllen noch zermahlen werden und ich kann es mir nicht vorstellen, daß ein Krematoriumsarbeiter nicht stutzig würde, wenn da ein Mensch mit zwei Köpfen oder vier Beinen in seiner Aschenlade liegt.&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Mon, 08 Mar 2010 15:57:19 +0100</pubDate>
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    <title>Muslime auf deutschen Friedhöfen?</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/Muslime-auf-deutschen-Friedhoefen/4440</link>
            <category>Frag den Bestatter</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
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    &lt;blockquote&gt;Lieber Tom,&lt;p&gt;wenn in meinem Umfeld ältere Menschen türkischer Abstammung sterben, dann werden sie eigentlich immer in die Türkei überführt und dort begraben. Jetzt frage ich mich, ob sich manche auch in Deutschland bestatten lassen und ob, das auf ganz &quot;normalen&quot; Friedhöfen gemacht wird.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es gibt ja auch viele jüdische Friedhöfe oder jüdische Abschnitte auf Friedhöfen. Gibt es z.B. auch muslimische Abschnitte oder ganze muslimische Friedhöfe in Deutschland. Weißt du ob, das dem Kanon nach für Muslime relevant ist, ob sie auf einem eigenen Friedhof/Abschnitt begraben werden, oder ob das nur Tradition/Brauch ist?&lt;/blockquote&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Selbstverständlich gibt es auf deutschen Friedhöfen muslimische Abteilungen. Ob und in welcher Größe diese zur Verfügung stehen und welche Art der Bestattung (mit Sarg, mit teilgeöffnetem Sarg oder nur mit Tuch) dort möglich ist, ist von Land zu Land und Stadt zu Stadt unterschiedlich. Auskunft erteilt das örtliche Friedhofsamt.&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 05 Mar 2010 11:15:00 +0100</pubDate>
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    <title>Fuchs, Du hast das Bein gestohlen</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/Fuchs,-Du-hast-das-Bein-gestohlen/4439</link>
            <category>Frag den Bestatter</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
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    &lt;blockquote&gt;Wir sind ein wenig in heller Entgeisterung. Meine Frau und ich waren gestern auf dem Friedhof am Grab meiner Schwester und haben die ersten Frühlingsboten gesetzt. Immer wenn wir auf dem Friedhof sind, ruhen wir uns anschliessend auf den Bänken am Hauptweg aus. Gestern sahen wir einen Fuchs der ganz eindeutig einen Knochen davongetragen hat. Das sind doch nicht etwa Menschenknochen die der Fuchs da ausgräbt? Das wäre ja ein eklige Sache.&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;Es ist durchaus möglich, daß beim Ausheben eines Grabes auch Knochenfragmente von lang zurückliegenden Bestattungen mit ausgegraben werden. Friedhofsmitarbeiter und Bestatter, die etwas von ihrer Arbeit verstehen, werden diese aber unverzüglich einsammeln und in einer Setzgrube am Boden des Grabes vergraben. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Dennoch sieht man immer wieder, daß die knochendurchsetzte Erde einfach bis zur Wiederverfüllung in einen Container oder auf einen Haufen gekippt und nur mit einer Kunstgrasmatte abgedeckt wird. Das kann zur Folge haben, daß bei unsachgemäßer Ausführung Friedhofsbesucher die Knochen sehen oder Tiere diese wegschleppen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es wird zwar hin und wieder von Füchsen berichtet, die auf Friedhöfen unterwegs sind, aber auf frequentierten Friedhöfen werden sie keine Chance haben, einen tiefen Bau ausgerechnet im Bereich der Gräber anzulegen.&lt;br /&gt;
Somit halte ich es persönlich für eher unwahrscheinlich, daß ein Fuchs beim Graben seines Baus auf Knochen stößt; ich glaube auch kaum, daß er sie dann wegtragen würde.&lt;br /&gt;
Daß Füchse nun Löcher graben, um bewußt und gezielt an die in den Gräbern befindlichen Leichen zu kommen, habe ich noch nie gehört.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Füchse sind sehr geschickte Jäger und am wahrscheinlichsten ist es, daß der Fuchs in diesem Fall Knochen von eigener oder fremder Beute davongetragen hat.&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 04 Mar 2010 13:00:56 +0100</pubDate>
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    <title>Sind Urnen unkaputtbar?</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/Sind-Urnen-unkaputtbar/4438</link>
            <category>Frag den Bestatter</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
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    &lt;blockquote&gt;In der WDR-Medithek habe ich nun gesehen dass der Verkäufer der Urnen sagte die würden alle im Boden zergehen. Also auch die aus Metall und Keramik. Du schreibst doch aber immer dass die Urnen nach der Ruhezeit alle wieder ausgegraben und woanders gesammelt werden. Was stimmt nun?&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;Nein, ich schreibe, daß Urnen, wenn sie während der Ruhezeit nicht vergangen sind und noch intakt sind, entweder an Ort und Stelle belassen werden, falls sie beim Ausheben eines neuen Lochs entdeckt werden, oder daß sie dann an eine allerletzte Sammelruhestätte kommen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Urnen, die schon so kaputt sind, daß der Inhalt nicht mehr von ihnen umschlossen wird, werden einfach entsorgt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das alles heißt aber nicht, daß grundsätzlich mit allen Urnen so verfahren wird. Es hängt von den Bodenverhältnissen und dem Material der Urne ab, was letztlich nach 15 oder 20 Jahren noch vorhanden ist. Selbsverständlich verrosten und verrotten die meisten Urnen innerhalb irgendeines Zeitraumes. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ganz normale Blechurnen und vor allem solche aus Holz sind recht schnell weg. Man darf aber nicht vergessen, daß es auch immer mehr Urnen aus Keramik und edleren Metallen gibt, die je nach Bodenbeschaffenheit nahezu unzerstörbar ewig im Boden lagern.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bei einem Kollegen habe ich neulich sehr ordentliche und würdevolle Urnen aus ungebranntem Ton gesehen.&lt;br /&gt;
Hier ist es so, daß Feuchtigkeit das nur getrocknete Ausgangsmaterial in kürzester Zeit aufweicht.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zu berücksichtigen ist aber auch, daß wir es in den meisten Fällen mit einer doppelten &quot;Dose&quot; zu tun haben, einmal die Aschenkapsel und außenherum die Schmuckurne.&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 04 Mar 2010 12:50:37 +0100</pubDate>
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    <title>Kriechgang</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/Kriechgang/4428</link>
            <category>Frag den Bestatter</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
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    &lt;blockquote&gt;Mir ist neulich bei einer Beerdigung aufgefallen, daß der Bestattungswagen mit dem Sarg sehr langsam und gleichmäßig vor der Trauergemeinde hergefahren ist. Haben diese Wagen so etwas wie einen Schleichgang?&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;Manche haben tatsächlich einen Kriechgang, andere haben einen Bowdenzug, mit dem man das Standgas hoch&quot;drehen&quot; kann und so auch ohne Gasgeben sehr langsam fahren kann. &lt;br /&gt;
Ein erfahrener Bestattungsfahrer kann aber mit jedem Bestattungswagen sehr langsam und gleichmäßig fahren.&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 04 Mar 2010 09:05:00 +0100</pubDate>
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    <title>Luis Trenker dreistöckig beerdigt</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/Luis-Trenker-dreistoeckig-beerdigt/4417</link>
            <category>Frag den Bestatter</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
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    &lt;blockquote&gt;Neulich unterhielten sich drei, vier alte Männer an einem Stammtisch über einen Friedhof in St. Ulrich Südtirol. Zitat: &quot;Ich war am Grab von Luis Trenker!&quot;.&lt;br /&gt;
Sie redeten darüber, dass auf diesem Friedhof die Toten &quot;übereinander&quot; beerdigt werden würden. Zitat:(&quot;Jaja, da kommen drei aufeinander. Franz, stell dir vor wir müssten auch im Tod auf unseren Alten liegen, harharhar!&quot;) Nun weiß ich nicht ob man mich vera... hat oder ob dem tatsächlich so ist. Ich hab mal gegugelt aber nichts vernünftiges gefunden.&lt;br /&gt;
Also drei &quot;Särge&quot; wohlgemerkt, übereinander, was weißt du darüber?&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;Es gibt ja sehr viele Gräber, in denen mehr als eine Person Platz finden sollen. Wie wir wissen, können im Laufe der Zeit in solchen Gräbern, bedingt durch die ablaufenden Ruhezeiten, ganze Familien Platz finden.&lt;br /&gt;
Würde man die nun immer nebeneinander beerdigen wollen, würde das Grab ja mit jeder Beerdigung immer breiter.&lt;br /&gt;
Deshalb werden die zuerst Bestatteten tiefer bestattet und die Nachfolgenden kommen oben drauf.&lt;br /&gt;
Es ist durchaus nicht unüblich, daß das auch mehr als zwei &quot;Etagen&quot; sein können.&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 02 Mar 2010 11:46:45 +0100</pubDate>
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    <title>Fenster auf</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/Fenster-auf/4416</link>
            <category>Frag den Bestatter</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
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    &lt;blockquote&gt;Hallo Bestatter,&lt;p&gt;ich habe seit Monaten ein Geruchsproblem durch die Mieterin unter meiner Wohnung, sobald diese ihr Fenster öffnet. Ich meine in dem starken chemischen Geruch auch einen penetrant-süsslichen Geruch wahrzunehmen. Teilweise wird mir davon ganz übel. Ausserdem war die Hauswand über ihrem Fenster auffallend geschwärzt. Der Reinigungsdienst vermutete Schimmel.(?)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Muß ich jetzt einen Leichengeruch annehmen oder gibt es eine andere Erklärung? Ich stehe deswegen ständig unter Streß und hoffe auf eine baldige Antwort. Vielen Dank schon mal.&lt;/blockquote&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zumindest ist klar, daß die Frau, solange sie das Fenster auf- und zumacht, nicht verstorben ist und in ihrer Wohnung verwest.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Gehen wir mal davon aus, daß dort auch sonst niemand verwest, ist eher anzunehmen, daß es mit den Tätigkeiten der Frau zu tun hat, daß es merkwürdig riecht und sich ein schwarzer Belag außen über dem Fenster bildet.&lt;/p&gt;&lt;p&gt; Die Gründe hierfür können mannigfaltig sein und entziehen sich damit meiner Beurteilung.&lt;br /&gt;
Mutmaßen könnte man, daß sie eventuell zu exzessiv kocht oder zu viele Pflanzen zu feucht gießt oder daß Lebensmittel und Müll dort vergammeln. Genaueres kann man aus der Ferne nicht sagen.&lt;br /&gt;
Ansprechpartner wäre der Hausbesitzer, Hausmeister oder Hausverwaltung.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Aber wie gesagt: Solange die das Fenster öffnen kann, lebt sie.&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 02 Mar 2010 11:40:40 +0100</pubDate>
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    <title>Zwei Trauerfeiern?</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/Zwei-Trauerfeiern/4414</link>
            <category>Frag den Bestatter</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
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    &lt;blockquote&gt;Hallo TOM,&lt;br /&gt;
ich hatte letztens ein Gespräch, wie alles mal in ihrem Sinne laufen soll, mit einer Tante welche in Bayern lebt.&lt;br /&gt;
Sie hatte klare Vorstellungen über alles und es war schnell klar das sie bei uns im Ruhrgebiet bestattet werden will.&lt;br /&gt;
Nur eine Frage blieb offen:&lt;br /&gt;
Familie gibt es nur noch bei uns in NRW. Bekannte und Freunde gibt es nur in Bayern welche allerdings nicht so mobil sind mal eben kurzfristig nach NRW zu kommen.&lt;p&gt;Was tun damit auch der Freundeskreis sich in einem angemessenen Rahmen verabschieden kann?&lt;br /&gt;
Es wird eine Erdbestattung Geld ist ausreichend vorhanden.&lt;/blockquote&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Du hast die Antwort durch die Überschrift Deiner Mail, die ich hier übernehme, selbst gegeben.&lt;br /&gt;
Macht zwei Trauerfeiern!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das habe ich erst unlängst in meiner Familie auch so organisiert. Eine Tante hatten ihren Lebensmittelpunkt am Niederrhein, war aber auch hier bei uns in der Region seit vielen Jahren mit vielen Menschen befreundet.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;So haben wir hier eine Trauerfeier, nebst Totenfeier in der Kirche abgehalten und so allen Hiesigen die Gelegenheit gegeben, ihrer Trauer Ausdruck zu verleihen.&lt;br /&gt;
Vor der Beerdigung am Niederrhein fand dann dort nochmals eine Trauerfeier statt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mehrfaches Feiern schadet dem Verstorbenen nicht.&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 02 Mar 2010 08:47:15 +0100</pubDate>
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</item>
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    <title>Stinker</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/Stinker/4406</link>
            <category>Frag den Bestatter</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
    <content:encoded>
    &lt;blockquote&gt;Bei uns im Nachbarhaus ist eine Leiche abgeholt worden. Der alte Mann war schon am Freitag gestorben und ist gestern abend erst entdeckt worden. Die Leichenabholer wurden von einem Polizisten gefragt, ob das ein Stinker ist. Später sah ich einen Polizisten hinter eine Hecke göbeln. Ist das mit dem Geruch wirklich so schlimm? Jetzt im Winter?&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;Es ist tatsächlich unter Polizisten, Feuerwehrlern und Bestattern ein intern durchaus gebräuchlicher Ausdruck, eine Leiche mit erheblicher Geruchsbelästigung als &quot;Stinker&quot; zu bezeichnen. Nur tut man das für gewöhnlich nur dann, wenn Außenstehende es nicht mitbekommen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ob nun ein Verstorbener kaum oder stark riecht, hängt von ganz vielen Faktoren ab. Die Masse des Körperfetts, die Art der Vorerkankung, eingenommene Medikamente, die zu sich genommene Nahrung und natürlich die räumlichen und zeitlichen Umstände unter denen die Leiche gelegen hat, spielen hier eine ganz entscheidende Rolle. Liegt sie kühl und trocken und ist für genügend Luftzug gesorgt, kann eine Leiche durchaus Wochen und Monate in einer Wohnung liegen, ohne daß man davon etwas mitbekommt. Andererseits kann ein Leichnam, der nur wenige Tage bei voll aufgedrehter Heizung liegt, so einen starken Geruch entwickeln, daß man es kaum aushalten kann.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es hat auch nichts damit zu tun, ob nun die beteiligten Personen besonders berufserfahren, abgehärtet oder hartgesotten sind, ob es ihnen nun den Magen umdreht oder nicht. Man kann schon seit Jahrzehnten im Beruf sein und alles Mögliche gesehen und gerochen haben, es kann immer der Tag kommen, da reicht schon ein &quot;leichtes Lüftchen&quot; und es überkommt einen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Einsatzkräfte versuchen sich in solchen Fällen so gut es geht zu schützen. Im einfachsten Fall reicht kurzes Luftanhalten nach dem Motto &quot;Nase zu und durch&quot;, hilft das nichts, dann nimmt man etwas Mentholsalbe und reibt sich die unter die Nase. Auch Grippe- oder Staubschutzmasken mit etwas Mundwasser getränkt, sollen gut helfen.&lt;br /&gt;
In wirklich schlimmen Fällen reicht dann aber oft nur noch die Atemschutzmaske mit Aktivkohlefilter.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bei Leichenfunden, bei denen neben der Geruchsbelästigung auch noch ein Befall mit Insekten(larven) hinzukommt, ist oft auch noch zusätzlich Schutzkleidung angesagt.&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 26 Feb 2010 07:56:21 +0100</pubDate>
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    <title>Das Zippo-Orakel</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/Das-Zippo-Orakel/4397</link>
            <category>Frag den Bestatter</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
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    &lt;blockquote&gt;Ich will mich nicht blamieren, aber in keinem Freundeskreis geht das Gerücht um, es gäbe so etwas wie eine Altersvorhersage für Zippo-Benutzer. Kennst Du diese amerik. Feuerzeuge? Da steht unten ein Buchstabe und eine Zahl drauf. Daraus soll man das Todesdatum des Besitzers ablesen können. Das stimmt nicht, oder?&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;Nein, das ist Quatsch! Die eingeprägten Buchstaben und Ziffern geben Aufschluss über das Produktionsjahr. &lt;a href=&quot;http://www.gabys-geniessertreff.de/zinfo.php&quot;&gt;Hier findest&lt;/a&gt; Du (ziemlich am Ende der Seite) eine Liste mit den entsprechenden Angaben.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Angaben über das zu erwartende Lebensalter oder den Todestag stehen immer nur unten auf den kleinen Party-Schnapsfläschchen.&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 23 Feb 2010 15:55:53 +0100</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Wie viele Kühlzellen hat ein Krankenhaus?</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/Wie-viele-Kuehlzellen-hat-ein-Krankenhaus/4386</link>
            <category>Frag den Bestatter</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
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    &lt;blockquote&gt;Ich würde gerne wissen, wie viele Kühlfächer für Leichen in einem Krankenhaus zur Verfügung stehen (nehmen wir mal ein etwas größeres, wie die Charite in Berlin oder die Uni-Klinik Köln z.B.). Eine weitere Frage wäre, wie viele Leichen im Ernstfall in ein Kühlfach hineinpassen würden?&lt;p&gt;Für eine Antwort wäre ich Ihnen wirklich sehr dankbar. Die Fragen sind durchaus ernst gemeint, ich recherchiere gerade für ein dramaturgisches Manuskript.&lt;/blockquote&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Um herauszufinden wie viele Kühlfächer z.B. die Charité oder das Uni-Klinikum in Köln hat, würde ich mich mit einer Mail direkt an die Kliniken wenden. &lt;br /&gt;
Normalerweise hat ein Krankenhaus Kühl- und Lagermöglichkeiten, die seinem Bedarf angepasst sind. Das können Kühlfachanlagen sein, also Edelstahlwände mit einer Klappe für jeden einzelnen Verstorbenen, aber das können durchaus auch einfach nur entsprechend große gekachelte Räume mit Kühlung sein, in denen Dutzende Verstorbener auf Betten oder Bahren liegen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Es hängt auch ganz wesentlich davon ab, wie gut und schnell die Krankenhäuser mit den Bestattern zusammenarbeiten. Dort wo es reibungslos läuft und das Krankenhaus entsprechend Druck macht, wird auch schnell abgeholt und dementsprechend weniger Lagerplatz benötigt. Dort wo es keinen schert, wie lange die Toten liegenbleiben, dort benutzen die Bestatter das Krankenhaus oft als günstiges Leichenlager und holen die Verstorbenen erst ganz kurz vor der Bestattung ab.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Trend geht aber, vor allem bei konzerngeführten Krankenhäusern, durchaus dahin, daß man so gut wie gar keine Lagermöglichkeiten mehr hat und den Angehörigen und Bestattern nur noch ein sehr knapp bemessenes Zeitfenster lässt, in dem der Verstorbene abgeholt werden muß, ansonsten geht automatisch ein Auftrag an einen Konzern- oder Vertragsbestatter wie z.B. die &quot;Pietät Eichenlaub&quot; heraus.&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 21 Feb 2010 09:39:47 +0100</pubDate>
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    <title>Fenster auf?</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/Fenster-auf/4370</link>
            <category>Frag den Bestatter</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
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    &lt;blockquote&gt;Hallo und guten Tag,&lt;p&gt;seit geraumer Zeit diskutieren wir im Freundeskreis verschiedene Fragen rund um das Thema Tod und Umgang mit demselben, von denen ich einige jedoch aus Pietätgründen nicht öffentlich stellen möchte.&lt;/blockquote&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Tod ist immer noch ein Tabuthema. Das Bestatterweblog bemüht sich, dieses Tabu aufzuweichen und offen über Fragen und Themen zu sprechen, die Menschen sonst eher nur im Flüsterton diskutieren. Ich finde aber an den Fragen nichts Ungewöhnliches.&lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;Nach der Selbsttötung eines Prominenten, der von einem Zug mit 160 km/h erfasst wurde, haben wir uns z.B. gefragt, in welchem Zustand so ein Mensch wohl sein wird wenn er in einen Sarg gelegt wird. Werden die gefundenen Überreste dabei in Plastikbeuteln einfach hineingelegt, oder wird das, was noch übrig ist, in halbwegs menschlicher Form &quot;angeordnet&quot;? Sie mögen antworten, dies sei jeweils im Einzelfall vom Zustand des Körpers abhängig. Wie vermuten Sie aufgrund Ihrer Erfahrung, wird es im vorgenannten Fall wahrscheinlich gewesen sein?&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Das ist tatsächlich so, daß es vom Zustand des Leichnams abhängig ist. Man wird aber kaum einfach Plastikbeutel in einen Sarg legen, auch wenn das immer mal wieder vorkommt. Normalerweise kommt das was da ist, dorthin wo es hin gehört und über alles kommt eine Decke. Leider ist manchmal nicht sehr viel übrig, was man anordnen könnte. Hier kann man dann vom Bestatter auch nicht mehr verlangen als nach menschlichem Ermessen möglich ist.&lt;blockquote&gt;Ist im Falle eines Schienensuizides und den damit verbundenen Folgen für den menschlichen Körper eine &quot;normale&quot; Sargausstattung eher üblich oder unüblich?&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;Die Ausstattung der Särge ist in der Regel immer gleich. Bei einfacheren Särgen ist auch die Ausstattung einfacher, bei Luxusmodellen ist sie aufwendiger. Ansonsten ist der Grundaufbau aus Folie, Papier, Füllmaterial, Sargmatratze und Bespannung immer gleich. Es gibt einige Umstände, die eine besondere Vorbereitung des Sarges erforderlich machen könnten. Etwa wenn der Leichnam schon stark von Insektenlarven befallen ist (Waldfund) oder in großem Maße Flüssigkeit verliert oder wenn die Geruchsentwicklung außerordentlich ist. Hier wird man besonders abdichtende Maßnahmen bis hin zum Verkleben des Sarges mit silikonartiger Masse anwenden.&lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;Immer wieder höre und erlebe ich (auch im Krankenhaus und in Altenheimen), dass nach Eintritt des Todes die Fenster weit geöffnet werden. Was hat dies für eine Bewandnis?&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;Im Tod erschlafft die Muskulatur und der Verstorbene hat keine Kontrolle mehr über seinen Körper. Es können Kot und Urin austreten, Tote pupsen aber auch. Auch riecht mancher Tote aufgrund der vorhergegangenen Krankheit und Ernährung nicht gut aus den Körperöffnungen. Das alles verstärkt sich, wenn ein Mensch just verstorben ist, eben aufgrund der fehlenden Kontrolle über die Körperöffnungen.&lt;br /&gt;
Es ist also ein probates Mittel gegen schlechten Geruch, wenn die Fenster geöffnet werden.&lt;br /&gt;
In manchen Gegenden war es früher einmal darüberhinaus mit der Vorstellung verbunden, die Seele zu entlassen, deshalb hat man die Fenster geöffnet.&lt;br /&gt;
In weitaus mehr Fällen allerdings werden die Fenster verhängt und geschlossen gehalten, solange der Tote in der Wohnung ist.&lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;Bevor meine Oma vor vielen Jahren verstarb, lag sie nach zwei schweren Schlaganfällen mehrere Tage mit geschlossenen Augen im Bett, unfähig, die Augen zu öffnen. Kurz bevor sie starb, öffnete sie dann jedoch die Augen, die zu strahlen schienen und langsam von unten nach oben wanderten, so, als ob sie etwas &quot;verfolgen&quot; würden, was sich von unten nach oben an die Zimmerdecke bewegt. Ähnliche Berichte habe ich schon des öfteren gehört. Haben Sie ähnliche Erfahrungen und was ist Ihre Einschätzung hierzu?&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;Wir werden es, zumindest mal auf absehbare Zeit, nicht erfahren. Was mit uns passiert, wenn wir sterben, das kann ich nur aus rein bestattungstechnischer Sicht beschreiben und wissen. Es ist nicht sehr schön.&lt;br /&gt;
Letztlich vergehen wir und es bleiben irgendwann nur noch Knochenfragmente.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Was die Seele anbetrifft und das Licht das sich manche erhoffen, da kann auch ich nur spekulieren.&lt;br /&gt;
Wer entsprechende religiöse Vorstellungen und Erwartungen hat, der wird in die Berichte von Menschen, die eine Nahtoderfahrung hatten, allerlei hineininterpretieren können. Immer wieder wird dort von einem hellen Licht berichtet und einer Person oder einem Wesen, das einen förmlich dazu anleitet, in das Licht zu gehen, dort hindurchzuschweben und in ein wohliges Gefühl der Geborgenheit einzutauchen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Vielleicht gibt es so etwas tatsächlich wenn man stirbt und vielleicht hat Deine Oma so etwas noch erlebt oder man muß es ja fast so sagen &quot;erstorben&quot;. Ich weiß es nicht.&lt;br /&gt;
Wirklich tot ist für mich jemand nur dann, wenn er die sicheren Anzeichen des Todes (Leichenstarre, Fäulnis, Totenflecken...) hat und nicht wenn er mal fast tot war, jetzt aber wieder lebt.&lt;br /&gt;
Diese Menschen waren eben nur fast tot oder kurz so gut wie tot und vielleicht erlebt man innerhalb dieser Phase so etwas wie beschrieben. Wie es aber ist, wenn man wirklich tot ist... nun, frag mich in 70 Jahren.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Haben Sie im Laufe Ihrer Tätigkeit als Bestatter besondere/außergewöhnliche Erlebnisse gehabt, die Ihre persönlichen Gedanken oder Überlegungen zum Thema &quot;was kommt nach dem Tod&quot; eher in die eine oder in die andere Richtung verstärkt haben?&lt;/blockquote&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Meine Gedanken zu Nahtoderfahrungen habe ich oben bereits dargelegt. Ich kann mir nicht vorstellen, daß das diesseitige Leben schon alles gewesen sein soll. Vielleicht lasse ich mal auf meinen Grabstein schreiben: &quot;Und? War das schon alles?&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wäre das hier wirklich alles, wäre ich vielleicht am Ende meines Lebens ein wenig enttäuscht. Andererseits wissen wir nur um die diesseitige Zeit und haben keine sicheren Erkenntnisse darüber, was danach kommt. Also sollte man sein Leben so leben, als hätte man nur dieses eine. Rein auf die Hoffnung hin, da komme noch was ganz Dolles, sich im Hier und Jetzt zu kasteien, das hielte ich für den falschen Weg.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wir sollten damit erst anfangen, wenn wirklich mal jemand zurückgekommen ist.&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Tue, 16 Feb 2010 06:11:53 +0100</pubDate>
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    <title>Fragen über Fragen</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/Fragen-ueber-Fragen/4348</link>
            <category>Frag den Bestatter</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
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    &lt;p&gt;Zum Thema Schnitzel und Cola:&lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;Warum wird die Frage hier gestellt? Ich meine der Fragende bezieht sich mehr auf das was ihm serviert wurde in einem Lokal, anstelle zu dem eigentlichen Thema dieses Webblogs hier.&lt;br /&gt;
Ich glaube ich stelle Tom auch einfach einmal eine Frage die ich auf eine Beerdigung hinführe und dann aber wissen möchte warum der Pastor dann Braune Schuhe anhatte und keine Schwarzen.&lt;br /&gt;
&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;Das ist sehr nah verwandt mit der Frage, warum in manchen Gegenden die evangelischen Kirchen mit schwarzen Dachpfannen gedeckt sind und die katholischen mit roten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nun, die Antwort ist einfach: Damit es nicht reinregnet.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;So ist das auch mit den braunen und schwarzen Schuhen beim Pfarrer: Damit er keine kalten Füße bekommt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Du siehst: Die Antworten fallen mir nicht schwer.&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 06 Feb 2010 11:16:53 +0100</pubDate>
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    <title>Särge, Schnitzel, Coca Cola und Tempo-Tesa-Film</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/Saerge,-Schnitzel,-Coca-Cola-und-Tempo-Tesa-Film/4346</link>
            <category>Frag den Bestatter</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
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    &lt;blockquote&gt;Lieber Tom,&lt;p&gt;wir sind keine Prinzipienreiter, aber sehr unzufrieden. Etwas näher zur Sache: Wir hatten in der verg.Woche eine Beerdigung mit anschliessendem Treffen der Familie in einer Gaststätte. Mit der Beerdigung waren wir zufrieden, es dreht sich um das Kaffetrinken. Mit dem Wirt hatte ich alles abgesprochen und im Voraus die Preise geklärt. Das Essen geht soweit in Ordnung. Aber bei den Getränken hat was nicht gestimmt. Die Gäste haben zum größten Teil Fanta, Coca und Sprite bestellt und Kffee. Alkoholisches wurde nur vereinzelt genommen.&lt;br /&gt;
Okay. Aber am Ende bin ich dann bezahlen gegangen und sah dann hinter der Theke, dass der Wirt statt Fanta, Coca und Sprite ähnliche Produkte aus anderthalb Liter Billigflaschen eingeschenkt hatte.&lt;br /&gt;
Ist ja eigentlich nur eine Kleinigkeit, aber wie sieht das aus. Hätte der uns nicht echte Fanta, Cola und Sprite liefern müssen?&lt;/blockquote&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich bin kein Rechtsanwalt und falls ich mich irre, mögen die Fachleute sich in den Kommentaren melden.&lt;br /&gt;
Aber wenn Du in einem Lokal eine Bestellung über bestimmte Speisen und Getränke aufgibst und der Wirt die Bestellung annimmt, habt ihr einen Vertrag geschlossen. Wer also Fanta und Sprite bestellt, darf eigentlich auch darauf bauen, daß sich im Glas anschließend auch Fanta und Sprite befinden, denn bei diesen Namen handelt es sich um Markenbezeichnungen und nicht etwa um Gattungsbezeichnungen für alles Mögliche was so ähnlich schmeckt. Bei Cola sieht das etwas anders aus. Cola steht für eine ganze Reihe von coffeinhaltigen Limonaden. Auch Pepsi Cola trägt das z.B. im Namen. Wer also nur Cola sagt, bekommt auch nur irgendeine Cola. Coca ist hingegem auch Bestandteil des Namens Coca Cola, was wiederum eine Markenbezeichnung ist.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Aber man kennt das ja. Sagt man Tempotuch, meint man in der Regel ein Papiertaschentuch ganz allgemein und nimmt man Tesa-Film, so meint man irgendeine Kleberolle.&lt;br /&gt;
So ist es inzwischen in der Gastronomie allgemein üblich, daß Fanta als Sammelbegriff für eine Orangenlimonade und Sprite für Zitronenlimonade steht.&lt;br /&gt;
Meiner persönlichen Meinung nach darf man aber normalerweise erwarten, daß man auch genau das bekommt, was man bestellt. Wenn der Wirt diese Markenprodukte nicht führt und ein anderes Markenprodukt oder gar ein No-Name-Produkt ausschenkt, müßte er das im Grunde eigentlich bei der Bestellung sagen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mir persönlich ist das solange egal, wie der Wirt auf der Karte nicht die Markenbezeichnungen verwendet und nicht im Restaurant auch noch Coca-Cola-Werbung hängen hat. Ist das so, daß er beispielsweise an der Theke eine Zapfmaschine für diese Markenprodukte stehen hat und ich bestelle diese Produkte, dann will ich keine Restbrühe aus einer seit Tagen geöffneten 1,5 Liter-Flasche eines Billigproduktes.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ob der Wirt nun Pepsi oder Coca ausschenkt, ist mir egal, bei einem ordentlich durchgeführten Pepsi-Test würden sowieso die meisten Leute reinfallen, wenngleich ich einige kenne, die das richtige Getränk immer sehr zielsicher herausfinden.&lt;br /&gt;
Aber wenn da Fanta, Sprite und Coca-Cola angeboten werden, dann will ich eigentlich auch diese Produkte haben und nicht irgendwas, was so ähnlich schmeckt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Man bestellt sich ja auch keinen Moselwein und der Wirt bringt einem einfach was Italienisches.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dazu passt auch eine Frage einer Leserin, die mich schon vor Monaten erreichte und die ich zunächst auf Halde legte.&lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;Wir hatten beim Leichenschmaus Wiener Schnitzel bestellt. Dann bemerkten wir aber, dass das ein ganz normales Schweineschnitzel war. Das grenzt doch an Betrug, oder?&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;Besonders bei den Lebensmitteln verkauft man uns, oft mit dem Segen des Gesetzgebers, alles Mögliche als irgendetwas anderes. In Kalbsleberwurst beispielsweise ist selten bis gar nicht irgendeine Spur von Kalbfleisch enthalten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ein Wiener Schnitzel, und das ist im deutschen Lebensmittelbuch so manifestiert, ist ein dünnes paniertes Schnitzel aus Kalbfleisch. Will der Wirt nicht das teurere Kalbfleisch verwenden, sondern stattdessen das durchaus günstigere Schweine- oder Putenfleisch etc., dann muß er auf die Karte schreiben &quot;Schnitzel Wiener Art&quot; oder zum Beispiel &quot;Wiener Schnitzel vom Schwein&quot; usw.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In allen solchen Fällen ist es ratsam, vor allem wenn man Essen und Trinken vorbestellt, wie bei Leichenfeiern und anderen Familienfesten, daß man vorher nachfragt: &quot;Ist das auch richtige Coca Cola? Sind die Schnitzel auch vom Kalb und ist der Wein wirklich von der Mosel?&quot;&lt;br /&gt;
Ist das vorher geklärt, gibt es hinterher keine Diskussionen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Im Grunde ist es aber so, daß man das was man bestellt hat auch erwarten darf.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auch beim Bestatter gibt es solche &quot;Fallen&quot;.&lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;&quot;Wir hatten uns beim Bestatter für einen Eichensarg entschieden. Der sah beim Bestatter supertoll aus. Bei der Beerdigung sah mein Onkel dann, dass es nur Nadelholz war. Geht sowas?&quot;&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;Das hängt davon ab, was beim Verkaufsgespräch gesagt wurde und was ihr bestellt habt.&lt;br /&gt;
Auch wir haben Särge im Angebot, die nach Eiche oder Mahagoni aussehen, in Wirklichkeit aber aus einem preisgünstigeren Material bestehen. Bei günstigen Modellen ist die Oberfläche nur entsprechend gebeizt, etwas bessere Särge haben ein auflaminiertes bedrucktes Papierdesign (sie sehen im Übrigen besonders gut aus).&lt;br /&gt;
Teurere Modelle sind aus Furnierholz. Hier wird eine dünne Schicht des wertvollen Holzes auf das Trägerholz aufgebracht und der Laie sieht keinen Unterschied mehr zum Vollholzsarg aus dem teureren Material.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zunächst einmal muß gesagt werden, daß so etwas nicht etwa der Kundentäuschung dient. Vielmehr sind solche Beschichtungen durchaus begründet. Man stattet einmal ein günstigeres Trägerholz mit dem Aussehen eines wertvolleren Holzes aus und andererseits gibt man dem Holz, nach dem der Sarg aussieht, die Eigenschaften des darunterbefindlichen Grundholzes.&lt;br /&gt;
Das kann alles durchaus begründet und sinnvoll sein.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Beispielsweise lassen sich auf diese Weise auch große und wertvoll aussehende Eichentruhen herstellen, die aber nur für eine Einäscherung gedacht sind.&lt;br /&gt;
Auch aus finanziellen Gründen sind solche Särge interessant, sie kosten in der Regel -bei nahezu gleichem Aussehen- bedeutend weniger, als Särge die komplett aus dem Außenmaterial gefertigt sind.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es muß dann aber deutlich m Sarg stehen, bzw. deutlich vom Bestatter gesagt werden, daß es sich um einen Sarg in Mahagoni-Optik handelt. Gängige Bezeichnungen sind beispielsweise: &quot;Sarg aus Kiefernholz in Mahagonidesign&quot; oder &quot;Nadelholztruhe in Eiche altdeutsch (gebeizt)&quot;.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Solange der Kunde eindeutig erkennen kann, was ihm da verkauft wird, ist das auch alles in Ordnung.&lt;br /&gt;
Ich will aber nicht verhehlen, daß es Bestatter gibt, die es da mit der Transparenz nicht so ganz ernst nehmen.&lt;br /&gt;
Da wird dann gerne mal vom Eichensarg gesprochen und anschließend ist es nur ein billiges Holz mit einer Lasurfarbe in Eichentönung. Das geht natürlich nicht.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Hier kommt es also darauf an, was ihr mit dem Bestatter vereinbart hat und was auf der Rechnung steht.&lt;br /&gt;
Aber Achtung: Es ist nicht maßgebend was der Kollege auf die Rechnung schreibt!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das ist nämlich ein beliebter Trick vor allem aber nicht nur bei ganz großen Bestattungshäusern mit vielen Filialen.&lt;br /&gt;
Im Beratungsgspräch wird etwas ganz anderes gesagt, als hinterher geliefert wird. Man wäscht sich dann rein, indem man die korrekten Warenbezeichnungen auf der Rechnung aufführt, so als sei das vereinbart gewesen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Darum gilt einmal mehr: Wer schreibt, der bleibt!&lt;br /&gt;
Also: Niemals von einem Bestatter weggehen, ohne eine Aufstellung der zu liefernden Waren und der zu leistenden Dienste mit Preisen in den Händen zu halten. Da muß dann auch genau stehen WAS geleistet und geliefert wird und nicht nur &quot;Sarg&quot; oder &quot;Urne&quot;.&lt;br /&gt;
Dann gibt es hinterher auch kein Vertun und keiner kann sich darauf hinausreden, er sei so arg in Trauer gewesen und habe das alles nicht mitbekommen; auch der Bestatter kann nicht anführen, er habe alles richtig erklärt und die Leute hätten das nicht begriffen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Sprecht drüber! Schreibt es auf!&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Sat, 06 Feb 2010 08:21:00 +0100</pubDate>
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    <title>Bestatter Nähe Chemnitz</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/Bestatter-Naehe-Chemnitz/4330</link>
            <category>Frag den Bestatter</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
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    &lt;blockquote&gt;Hallo Tom,&lt;p&gt;ich bin auf der Suche nach einem guten Bestatter in 03099 Kolkwitz, bzw. Chemnitz.&lt;br /&gt;
&lt;/blockquote&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Kennt da jemand einen Kollegen und kann ihn empfehlen?&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 01 Feb 2010 14:30:14 +0100</pubDate>
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    <title>Krankmeldung zu spät, jetzt gekündigt</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/Krankmeldung-zu-spaet,-jetzt-gekuendigt/4327</link>
            <category>Frag den Bestatter</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
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    &lt;blockquote&gt;Ich bin alleinerziehend und seit mein Sohn in den Kindergarten geht, bin ich wieder berufstätig. Ich habe eine Stelle als Schreibkraft und PC in einem Beerdigungsinstitut. Hallo, der Vater kümmert sich nicht und die Verantwortung liegt allein bei mir. Mir ist mein Sohn wichtiger als mein Beruf und wenn im Kindergarten Stuhlkreis ist oder ein Ausflug stattfindet oder wenn die Kinder Läuse haben oder Kindergartn sonstwie geschlossen ist, dann bleibe ich selbstverständlich zu Hause. &lt;br /&gt;
Mein Chef behandelt seine Mitarbeiter sehr ungleichmässig. Na ja das ist zur Hälfte auch Familie. Da weiß man ja schon alles.&lt;br /&gt;
Wenn ich dann eine Krankmeldung bringe, damit ihm für den Lohn keine Unkostenbeiträge entstehen, dann ist er sauer. Ich habe die immer wie gesetzlich vorgeschrieben, am dritten Tag gebracht, manchmal also mitgebracht wenn ich schon wieder gesund war.&lt;br /&gt;
Da hat er von mir als einziger verlangt, dass ich die Krankmeldung schon am ersten Tag der Krankheit bringe. Das ist ja sowieso nicht gültig, hat mir eine Freundin gesagt, die bei einem RA arbeitet. Wenn er das verlangt, muss er das von allen verlangen, sonst wirkt das bei mir nicht.&lt;br /&gt;
Am ersten Tag hilft mir aber nichts, weil ich den ersten Tag für meinen Sohn brauche. Also bringe ich die Zettel nach wie vor am dritten Tag und hab schon drei Abmahnungen deshalb bekommen. Kein anderer in der Firma hat eine Abmahnung bekommen !!!&lt;br /&gt;
Nun hat er mich fristlos und gleichzeitig fristgerecht gekündigt, weil die letzte Krankmeldung auch erst wieder am gesetzlichen dritten Tag gekommen ist. Was soll ich tun?&lt;/blockquote&gt; Die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung dient dazu, dem Arbeitgeber belegen zu können, daß der Arbeitnehmer aus gesundheitlichen Gründen nicht in der Lage ist, arbeiten zu gehen. Neben dieser Möglichkeit gibt es auch noch die Ausübung eines öffentlichen Amtes, zum Beispiel als Schöffe, als Begründung, vom Dienst freigestellt zu werden.&lt;br /&gt;
Neben diesen Besonderheiten gibt es eigentlich nur noch die Möglichkeit bezahlten oder unbezahlten Urlaub zu nehmen, wenn man aus dringenden Gründen zu Hause bleiben muß.&lt;p&gt;Die Gründe hierfür können, müssen aber nicht den Arbeitgeber interessieren. Im Grunde schuldest Du ihm die Arbeit und er Dir den Lohn. &lt;br /&gt;
Wenn Du schon häufiger vorgeschobene Erkrankungen benutzt hast, um daheim bleiben zu können, ist es durchaus angemessen, wenn ein skeptisch gewordener Arbeitgeber die sofortige Vorlage einer ärztlichen Bescheinigung verlangt. Das kann er auch bei einzelnen Mitarbeitern anordnen.&lt;br /&gt;
Kommst Du dieser Anordnung nicht nach, riskierst Du eine Abmahnung und letztlich, wie es jetzt passiert ist, eine Kündigung.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zunächst einmal ist &quot;Alleinerziehen&quot; keine Krankheit und kein Schicksalsschlag, sondern ein in unserer Gesellschaft vielfach vorkommender Zustand. Auch wenn es schwer ist, muß man sich entsprechend häuslich arrangieren, um auch noch arbeiten gehen zu können. Man kann nicht einfach den Alleinerziehungsumstand als so wichtig und schicksalhaft hinstellen und von der Arbeit fernbleiben, wenn sich ganz oder punktuell die Situation verschlechtert.&lt;br /&gt;
In dringenden Einzelfällen darf man bei normalen Arbeitgebern durchaus auf Verständnis hoffen, wird dann aber auf den guten Willen und vor allem auf bezahlte oder unbezahlte Urlaubstage angewiesen sein.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Hat man den Arbeitgeber durch vorgetäuschte Erkrankungen schon mehrfach betrogen und belogen, so darf man sich sicher sein, daß ein aufmerksamer Chef den Braten schnell riecht und durch entsprechende Anordnungen, so wie bei Dir geschehen, dem entgegenwirkt.&lt;br /&gt;
Dann ist es weder eine Ungerechtigkeit, noch grundsätzich ein gemeiner Schlag des Schicksals, wenn man einer verstärkten Kontrolle unterliegt.&lt;br /&gt;
Kommt man dem nicht nach, wird man die Konsequenzen zu tragen haben.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In Deinem konkreten Fall sehe ich persönlich wenig Chancen, den Arbeitsplatz behalten zu können bzw. wieder zu bekommen. Allerdings könnte eine Klage vor dem Arbeitsgericht insoweit Erfolg haben, als daß das Gericht bei Würdigung aller Umstände, nach meiner Erfahrung, durchaus zu dem Schluß kommen könnte, daß eine fristgemäße Kündigung ausreicht und eine fristlose Kündigung überzogen sein könnte.&lt;br /&gt;
Hier würde ich mich anwaltlicher Hilfe versichern. Auch Gewerkschaften, Berufs- und Sozialverbände helfen und beraten bei arbeitsgerichtlichen Auseinandersetzungen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es ist übrigens ein Irrglaube, der Arbeitgeber müsse für Deinen Lohn nicht einstehen, wenn Du ihm eine AU-Bescheinigung des Arztes bringst. Das ist ggfs. allenfalls bei immer wiederkehrenden Krankmeldungen aufgrund der selben Erkrankung der Fall, ansonsten tritt die Krankenkasse erst nach mehreren Wochen für den Lohn ein. Der Arbeitgeber muß also normalerweise beim üblichen &quot;Krankfeiern&quot; immer den Lohn fortzahlen.&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 01 Feb 2010 06:06:16 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://bestatterweblog.de/archives/guid/4327</guid>
    
</item>
<item>
    <title>Leiche mit Feuerzangenbowle</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/Leiche-mit-Feuerzangenbowle/4313</link>
            <category>Frag den Bestatter</category>
    
    <comments>http://bestatterweblog.de/archives/Leiche-mit-Feuerzangenbowle/4313#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
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    &lt;blockquote&gt;Neulich war ich auf einer Beerdigung von unserem Hausmeister. Ich bin da nur aus Höflichkeit hingegangen, denn eigentlich war der Typ ein A....&lt;br /&gt;
Ich war auch ganz hinten gestanden und bin als einer der Ersten rausgegangen. Da habe ich gehört wie der eine Fahrer vom Leichenwagen zu seinem Beifahrer sagte: &quot;Gibt es heute Feuerzangenbowle?&quot; Der andere hat dann geantwortet: &quot;Nur wenns richtig kalt wird.&quot;&lt;br /&gt;
Nun meine Frage: Was hat es mit dieser Feuerzangenbowle auf sich? Ist das ein spezieller Bestatterausdruck? Könnte mir vorstellen, dass das aus dem Bereich der Einäscherung kommt und synonym für was anderes steht. Kannst Du mich aufklären?&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;Also, im Zusammenhang mit Bestattungen im Allgemeinen und Einäscherungen im Speziellen habe ich von dem Ausdruck &quot;Feuerzangenbowle&quot; noch nie etwas gehört. Wenn dieses mitgehörte Gespräch überhaupt etwas mit Bestattung zu tun gehabt haben soll, dann müßte das schon ein sehr spezieller Jargon innerhalb dieses Unternehmens bzw. unter diesen Kollegen sein.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich vermute eher, daß die Bestattungshelfer sich tatsächlich nur zu einer gemütlichen Runde mit &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Feuerzangenbowle&quot;&gt;Feuerzangenbowle&lt;/a&gt; verabredet haben.&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Mon, 25 Jan 2010 14:23:00 +0100</pubDate>
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    <title>Homöopathische Leichenbehandlung</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/Homoeopathische-Leichenbehandlung/4312</link>
            <category>Frag den Bestatter</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
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    &lt;blockquote&gt;Nach meinem Tod möchte ich nur mit homöopatischen Präparaten behandelt werden, also nur Produkte auf pflanzlicher Basis. Ich will keinesfalls mit Mitteln und Substanzen aus der Industrie vollgepumpt werden. Wird so etwas überhaupt von Bestattern angeboten?&lt;/blockquote&gt; &lt;p&gt;Nun...&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bei homöopathischen Präparaten handelt es sich um Stoffe, die durch Verdünnen und Verreiben auf nahezu nicht mehr feststellbar winzige Mengen des Stoffes reduziert wurden und mit anderen, von Natur aus nicht wirksamen Stoffen -wie z.B. Wasser- gestreckt werden. Man geht innerhalb der Homöopathie davon aus, daß die mögliche Wirksamkeit des Stoffes auf das Streckmittel übergeht.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Jedoch...&lt;br /&gt;
 ...ich zitiere mal aus dem Artikel &quot;&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Hom%C3%B6opathie&quot;&gt;Homöopathie&lt;/a&gt;&quot; aus Wikipedia.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Homöopathische Zubereitungen wurden bereits vor über 170 Jahren kritisch getestet und konnten in ihrer Wirkung schon damals nicht von Placebos unterschieden werden. Homöopathische Behandlungserfolge beruhen auch nach aktuellem Kenntnisstand auf Placeboeffekten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zudem gibt es für das angenommene Ähnlichkeitsprinzip keinen Hinweis auf einen Wirkungsmechanismus. Die mechanischen Prozeduren (Verreiben, Verschütteln), die im Potenzierungsverfahren angewandt werden, sind aus wissenschaftlicher Sicht Ritualen gleichzusetzen, da die damit beabsichtigten Wirkungen elementaren physikalischen Erkenntnissen widersprechen. Für eine Wirkung extrem kleiner Substanzgaben gibt es keine Anhaltspunkte. Sogenannte Hochpotenzen enthalten überhaupt keinen Wirkstoff. Die von vielen Homöopathen angenommene selektive Steigerung erwünschter Wirkungen durch das Potenzierungsverfahren widerspricht jeglicher wissenschaftlicher Erkenntnis. Aus diesen und weiteren Gründen wird die Homöopathie der Pseudowissenschaft, Paramedizin oder auch dem Aberglauben zugerechnet.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Man darf aber nun grundsätzlich nicht homöopathische Mittel mit pflanzlichen Mitteln gleichsetzen. Viele Pflanzen liefern hochwirksame Substanzen (Stichworte: Tollkirsche, Digitalis, Aspirin etc.) die heilende wie auch toxische Wirkung haben können und im Gegensatz zur oben behaupteten Wirkungslosigkeit homöopathischer Mittel durchaus eine starke Wirkung haben können.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auch ist die These, die Industrie liefere &quot;schlechte&quot; Produkte, nicht richtig. Einerseits liefern Fabriken durchaus brauchbare Produkte, andererseits werden auch homöopathische Mittel z.T. von Konzernen industriell gefertigt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Du müßtest Dir also zunächst einmal klar darüber werden, was Du überhaupt willst, bzw. was Du nicht willst.&lt;br /&gt;
Ich habe derzeit aber keine Vorstellung davon, welchen Unterschied es machen würde, würde man einen toten Körper nun mit diesem oder jenem behandeln.&lt;br /&gt;
Davon einmal abgesehen werden Verstorbene nicht mit &quot;Chemie vollgepumpt&quot;, zumindest nicht grundsätzlich. Allenfalls beim Einbalsamieren käme dieser Gedanke in Betracht, aber das Einbalsamieren hat sich in Deutschland glücklicherweise noch nicht als Standard durchgesetzt und kommt sowieso nur bei recht seltenen Einzelfällen zur Anwendung.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ist Dir daran gelegen, daß bei der hygienischen Versorgung und der kosmetischen Behandlung Deiner Leiche nur natürliche und biologisch abbaubare Substanzen zum Einsatz kommen, so sollte Dich Dein Weg einmal zu einem Bestatter führen und Du solltest dort Deine diesbezüglichen Wünsche, denen sicher leicht entsprochen werden kann, im Rahmen einer Bestattungsvorsorge festlegen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;small&gt;Ich nehme in diesem Artikel keinen wertenden Standpunkt zur Homöopathie ein. Bei mir persönlich wirken solche Substanzen nicht, weshalb ich sie nicht mehr ausprobiere. Das soll jeder aber selbst handhaben, wie er es mag.&lt;/small&gt;&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Mon, 25 Jan 2010 11:04:00 +0100</pubDate>
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    <title>Als Maskenbildnerin zur Leichenkosmetikerin?</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/Als-Maskenbildnerin-zur-Leichenkosmetikerin/4311</link>
            <category>Frag den Bestatter</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
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    &lt;blockquote&gt;Ich bin Maskenbildnerin und wollte mal nachfragen, ob es eine Chance gibt in diesem &quot;Bestattergewerbe&quot; als &quot;Leichenkosmetikerin&quot; zu arbeiten bzw. gibt es bestimmte Ansprechpartner, an die ich mich wenden könnte oder etwa Spezialisierungen in diesem Gebiet ohne das ich eine neue Ausbildung machen müsste?&lt;br /&gt;
Mit freundlichen Grüßen und vielen Dank im voraus,&lt;br /&gt;
N.&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;Ich denke, daß es durchaus von Vorteil ist, wenn man entsprechende Vorkenntnisse als Kosmetikerin oder Maskenbildnerin hat, wenn es um das Herrichten eines Verstorbenen geht. Nur ob man daraus einen Beruf machen kann, das ist sehr fraglich. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Gefragt ist in der Branche doch eher der &#039;Allrounder&#039;, der Mitarbeiter, der sowohl im Fahrdienst, beim Sargtragen und beim hygienischen Versorgen gleichermaßen einsetzbar ist; idealerweise auch im Bereich Beratung und Verwaltung.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nur sehr große Häuser mit entsprechend vielen Sterbefällen pro Jahr werden sich Spezialisten leisten können, die nur einen Teilbereich der Arbeit übernehmen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Am ehesten sehe ich noch eine Chance als freie Mitarbeiterin, die nur dann gerufen wird, wenn es um besondere Aufgabenstellungen geht, die ein Bestattungshaus nicht aus eigenen Kräften leisten kann.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Spezialwissen über die kosmetische Behandlung Verstorbener, insbesondere bei schwierigen Fällen, haben insbesondere die Thanatopraktiker. Über die umfangreiche, nicht einfache und recht kostspielige Ausbildung informieren die einschlägigen Internetseiten.&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Mon, 25 Jan 2010 10:19:00 +0100</pubDate>
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    <title>Kann man die Lage eines anonymen Grabes erfahren?</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/Kann-man-die-Lage-eines-anonymen-Grabes-erfahren/4304</link>
            <category>Frag den Bestatter</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
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    &lt;blockquote&gt;In einem Frageforum habe ich eine Frage und die ganzen &quot;Expertenmeinungen&quot; gelesen und kann das nicht nachvollziehen. Eine Leserin fragte ob die Friedhofsverwaltung ihr oder anderen die genaue Lage eines anonymen Rasengrabes mitteilen darf. Die Antworten sind alle im Grunde Unsinn, denn die meisten Leute schreiben, dass das nicht geht. Ich weiss aber, dass das geht, denn es war kein Problem in B. zu erfahren, wo genau mein Vater begraben liegt.&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;So ist das eben, wenn man irgendwo im Internet eine Frage stellt und auf die Intelligenz der Masse hofft. Man glaubt, viele Antwortgeber zusammen ergeben eine kollektive Intelligenz, etwa vergleichbar einem Ameisenstaat. Dabei wird aber nicht berücksichtigt, daß Menschen nunmal keine Ameisen sind und leider Gottes viele Menschen weniger Intelligenz haben, als eine durchschnittliche Ameise. Außerdem kann man Sch.... so hoch stapeln wie man will, es bleibt Sch...., nur eben mehr davon.&lt;/p&gt;&lt;p&gt; Selbstverständlich ist den Friedhofsverwaltungen die Lage der Urnen auf einem anonymen Gräberfeld bekannt. Hierüber gibt es Lagepläne, sodaß es theoretisch kein Problem wäre, eine Urne wiederzufinden. Es ist aber nunmal Sinn und Zweck dieser Rasengräber, daß die genaue Lage nicht bekannt gegeben wird. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wer relativ wenig für ein solches Gemeinschaftsgrab bezahlt, der hat keinen Anspruch darauf, eine individuell gestaltbare Grabfläche zu haben. Die Angehörigen können Blumen nur am Rande oder an extra dafür eingerichteten Gedenkplätzen niederlegen. Dafür übernimmt der Friedhofsbetreiber die Pflege des Grabes, indem er die gesamte Anlage in Ordnung hält.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;So ist es auch dieser Gedanke, der viele Menschen bewußt in die Entscheidung treibt, sich für ein solches Grab zu entscheiden. Sie wollen nach ihrem Tode niemandem zur Last fallen und ihren Hinterbliebenen keine Grabstätte aufbürden, die gepflegt werden muß.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Häufig sind es aber auch finanzielle Gründe, die zu einer solchen Entscheidung führen, ich schrieb ja eingangs schon, daß diese Bestattungsform recht günstig ist.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Hieraus ergibt sich aber auch im Einzelfall ein gewisses Konfliktpotential, denn manchmal teilen die Angehörigen diesen Wunsch nicht oder bereuen später eine solche Entscheidung. Sie möchten dann oft wissen, wo sich das Grab denn nun genau befindet. Ein solches Auskunftbegehren wird aber regelmäßig unbefriedigt bleiben, weil es sich die Friedhofsverwaltungen nicht erlauben können, die einzelnen Liegestätten preiszugeben. Die Folge wäre, daß es auf der neutralen Grabanlage/Rasenfläche doch zu Markierungen und zur Niederlegung von Grabschmuck bis hin zu persönlichen Gegenständen kommt. Das würde den Gesamteindruck der Anlage stören.&lt;br /&gt;
Gründe des Datenschutzes, wie oft angeführt, spielen hier eher keine Rolle.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dennoch aber machen die Friedhofsverwaltungen hin und wieder Ausnahmen. In besonders begründeten Fällen, deren Begründung weitergeht als &quot;ich wollt mal fragen...&quot;, bekommt man als Hinterbliebener auch schon einmal Auskunft über die genaue Lage der Urne. Fast regelmäßig wird die &#039;Anonymität&#039; aufgehoben, wenn die Angehörigen eine teurere Grabstätte kaufen und die Urne umbetten lassen wollen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ob das im Einzelfall geht und inwieweit tatsächlich Auskunft erteilt wird, kann man aber jeweils nur vor Ort erfahren.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Grundidee bei den anonymen Gräbern, das muß man sich klar machen, ist nicht etwa der Schutz des Verstorbenen vor der Auffindung seines Grabes, sondern die Einschränkung bei der Grabpflege.&lt;br /&gt;
Man verzichtet im Allgemeinen darauf, daß die Angehörigen bei der Beisetzung dabei sein können und bei solchen Beisetzungen werden auch selten einzelne Urnen beigesetzt, sondern immer gleich mehrere, schön ordentlich jede an ihrem Platz nebeneinander und schön im Plan eingetragen. Außerdem hat man, wie bereits mehrfach angeführt, eben keine oder nur eingeschränkte Möglichkeiten hinsichtlich der Grabgestaltung.&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Thu, 21 Jan 2010 06:01:02 +0100</pubDate>
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