<?xml version="1.0" encoding="utf-8" ?>

<rss version="2.0" 
   xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#"
   xmlns:admin="http://webns.net/mvcb/"
   xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
   xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
   xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
   xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
   >
<channel>
    <title>Bestatterweblog</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/</link>
    <description>Bestatterweblog</description>
    <dc:language>de</dc:language>
    <generator>Serendipity 1.5-beta1 - http://www.s9y.org/</generator>
    <managingEditor>undertaker@bestatterweblog.de (Tom)</managingEditor>
<webMaster>info@europa-host.de (Tom)</webMaster>
<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 12:16:41 GMT</pubDate>

    <image>
        <url>http://bestatterweblog.de/templates/undertaker/img/s9y_banner_small.png</url>
        <title>RSS: Bestatterweblog - Bestatterweblog</title>
        <link>http://bestatterweblog.de/</link>
        <width>100</width>
        <height>21</height>
    </image>

<item>
    <title>Nehmt den da bitte auch noch mit! -III-</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/Nehmt-den-da-bitte-auch-noch-mit!-III/4355</link>
            <category>Menschen</category>
    
    <comments>http://bestatterweblog.de/archives/Nehmt-den-da-bitte-auch-noch-mit!-III/4355#comments</comments>
    <wfw:comment>http://bestatterweblog.de/wfwcomment.php?cid=4355</wfw:comment>

    <slash:comments>10</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://bestatterweblog.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=4355</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
    <content:encoded>
    &lt;blockquote&gt;zu erlaubt: Ich habe leider keine aussage gefunden worauf sich die 2m beziehen. Auf das was im Fahrzeugschein als Fahrzeugbreite eingetragen ist oder die tatsächliche breite.&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;Maßgeblich ist die tatsächliche Breite.&lt;br /&gt;
Nehmt als Beispiel einfach statt der Breite mal die Höhe. Denn bei dem hier besprochenen Fall mit einer Autobahnbaustelle und der Breite des Fahrstreifens mag es ja noch funktionieren, wenn man mit einem etwas zu breiten Fahrzeug die 2 m-Spur befährt. Anders sieht das jedoch sogleich bei Unterführungen mit einer maximalen Durchfahrtshöhe von 3 Metern aus. Da hilft es keinem, wenn im Kfz-Schein etwas von 2995 mm steht, das Fahrzeug mit Ladung oder Hängeraufbau 3220 mm hoch ist.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das gebietet doch schon die Logik, daß sich die Durchfahrverbote nicht auf irgendwelche technischen Angaben beziehen, vor allem weil in manchen Kfz-Scheinen wegen mehrerer typischer Ausführungsvarianten Von-bis-Werte oder Auch-Werte angegeben sind. Das was nur zählen kann, ist die tatsächliche Fahrzeugbreite.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Oder liege ich da mit meinem gesunden Menschenverstand so falsch?&lt;br /&gt;
 Es kann doch nicht sein, daß man sich darauf beruft, wie breit das Fahrzeug &quot;eigentlich&quot; wäre; es muß doch so sein, daß das zählt, was de facto vorliegt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Im Übrigen: Interessant, welche Diskussionen sich aus dem Ursprungsartikel ergeben, zumal dort keine Fahrbahnbreiten angegeben sind. Mir ist nichts anderes bekannt, als daß der Sprinterfahrer dort fahren durfte. Vermutlich war die schmale linke Seite also doch für mehr als 2 m freigegeben, vielleicht 2,5 Meter, ich weiß es nicht. Inzwischen ist die Baustelle längst verändert, jetzt fährt man in einem weiten Bogen viel weiter rechts über den neuen Standstreifen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es wird trotzdem mal Zeit, daß sich unsere Verkehrsplaner mal Gedanken über die Breite von Fahrstreifen, Ein- und Ausfahrten, Garagen und Parkplätzen machen.&lt;br /&gt;
War der erste Golf 1974 noch gute 1,60 breit, bringt es die aktuelle Version schon auf knapp 1,80 Meter.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auch der Trend weg vom Kleinwagen für die kinderbefördernde Mama hin zum Familienvan bringt größere Fahrzeugmaße mit sich. So maß ein Ford Fiesta einmal 1,57 m Breite. Heute fahren Muttis gerne mal einen Renault Espace oder einen Kia Carnival, nur um mal zwei wahllos herausgegriffene Beispiele zu nennen, die es auf knapp 1,90 Meter bringen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Obwohl die Autos ja immer leichter und ökonomischer werden sollen, will man doch dem gesteigerten Sicherheitsbewußtsein und dem Wunsch nach mehr Innenraumkomfort durch eine große Fahrgastzelle Rechnung tragen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich behaupte mal, daß ich ein ganz passabler Autofahrer bin, erliege nicht dem urdeutschen Männerphänomen, zu glauben, ich sei der Beste, kann aber mit Stolz sagen, nur in sehr wenige Unfälle -und niemals schuldhaft- verwickelt gewesen zu sein und bis heute -nach mehreren Jahrzehnten- noch nie einen Flensburgpunkt gehabt zu haben.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Egal was für eine unübersichtliche Mühle das ist, nach ganz kurzer Eingewöhnungszeit parke ich das Geschoss überall ein, für Bestatter, die elendlich lange Leichenwagen fahren müssen, ein Muss!&lt;br /&gt;
Aber wenn man in einem ganz normalen städtischen Parkhaus mit einer herkömmlichen Limousine der Oberklasse nicht mehr ohne Rangieren um die Ecken kommt, dann stimmt was mit den Maßen nicht.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Gestern erst mußte ich (mit einem ganz ordinären Passat) auf einem Parkplatz halten und auf jemanden warten. Die Parkbuchten waren so, daß die Autos nebeneinander standen. Die Parkplätze waren aber so schmal, daß selbst bei ganz normalem und sauberem Einparken sich die Spiegel der nebeneinanderstehenden Autos beinahe berührten. Um meinen Fahrgast einsteigen lassen zu können, mußte ich erst aus der Parkbucht herausfahren.&lt;br /&gt;
Dann lieber einen Parkplatz weniger, dafür aber dann in der richtigen Breite.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Gut, die Amis haben mehr Platz, aber die deutschen Verkehrsplaner könnten sich dennoch mal eine Scheibe davon abschneiden und endlich einsehen, daß Sinn und Zweck einer Verkehrs- und Straßenplanung nicht die Bestrafung des Autofahrers an sich sein sollte.&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 09 Feb 2010 11:08:08 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://bestatterweblog.de/archives/guid/4355</guid>
    
</item>
<item>
    <title>Nehmt den da bitte auch noch mit! -II-</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/Nehmt-den-da-bitte-auch-noch-mit!-II/4353</link>
            <category>Menschen</category>
    
    <comments>http://bestatterweblog.de/archives/Nehmt-den-da-bitte-auch-noch-mit!-II/4353#comments</comments>
    <wfw:comment>http://bestatterweblog.de/wfwcomment.php?cid=4353</wfw:comment>

    <slash:comments>38</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://bestatterweblog.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=4353</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;Ich erfahre ja ansonsten bei Unfällen selten etwas über die näheren Umstände. Dieses Mal ist das anders.&lt;br /&gt;
Der Sprinterfahrer ist am Unfallort geblieben und hat seine Beteiligung am Unfall zugegeben, das war gar keine Frage für ihn, er ist -so wurde mir berichtet- fix und fertig. Allerdings bestreitet er, zu schnell gefahren zu sein und sein Fahrzeug ist wohl auch nicht zu breit für die normalerweise ja viel schmalere linke Fahrbahn (auf Neudeutsch: Fahrstreifen) in Baustellenbereichen. Auch habe er gar nicht überholt, sondern sei mit dem Verkehr mitgeschwommen und er könne ja wohl nichts dafür, daß es rechts dann auf einmal langsamer vorwärts ging und dann mal wieder schneller. Das sei kein Überholen, sondern nur Vorbeifahren.&lt;br /&gt;
 Er streitet auch nicht ab, daß es zu einer Berührung der Fahrzeuge gekommen ist, aber er will daran nicht oder zumindest nicht alleine die Schuld tragen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Denn, so argumentiert er mit Hilfe eines Dolmetschers, die rechte Fahrbahn sei wegen der LKW viel breiter und der Geländewagenfahrer habe mehr Möglichkeiten zum Manövrieren als er. Er sei schon ziemlich weit links an der Betonkante gefahren und wenn dann ein Auto von rechts noch näher rückt, wo solle er dann bitte hin?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Leute aus dem Geländewagen wird man nicht mehr befragen können.&lt;br /&gt;
Wenn es so stimmt, wie der Mann das aussagt, dann hoffen wir mal, daß er einen Richter bekommt, der ihm das auch glaubt.&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 08 Feb 2010 12:28:08 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://bestatterweblog.de/archives/guid/4353</guid>
    
</item>
<item>
    <title>Her mit der Kohle!</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/Her-mit-der-Kohle!/4352</link>
            <category>Kommune/Konkurrenz</category>
    
    <comments>http://bestatterweblog.de/archives/Her-mit-der-Kohle!/4352#comments</comments>
    <wfw:comment>http://bestatterweblog.de/wfwcomment.php?cid=4352</wfw:comment>

    <slash:comments>23</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://bestatterweblog.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=4352</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;Das ist ja eine merkwürdige Geschichte.&lt;br /&gt;
Frau Himmelreiter steht vor mir und will 3.000 Euro von mir. Ihren Salz-und-Pfeffer-Mantel hat sie aufgeknöpft und öffnet nun auch den um den Hals geknoteten Schal, so warm ist es ihr vor lauter Aufregung geworden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Das ist ja Halsabschneiderei!&quot; ruft sie empört aus und fuchtelt mir mit einem Schnellhefter vor der Nase herum. &quot;So kommen Sie mir nicht davon!&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich versuche, die Frau etwas zu beruhigen und biete ihr einen Platz und ein Getränk an, doch sie lehnt entrüstet ab und fordert: &quot;Her mit der Kohle! Wenn Sie mir jetzt einfach mein Geld geben wollen, bin ich schon wieder verschwunden.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zum wiederholten Male erkläre ich ihr die Situation:&lt;br /&gt;
 Ihre Mutter, eine gewisse Frau Schönleber, war vor zwei Jahren bei uns gewesen und hatte eine Bestattungsvorsorge über eben jene 3.000 Euro abgeschlossen. Wir hatten das wie üblich gehandhabt und Frau Schönleber verschiedene Möglichkeiten angeboten, sie hatte sich für das Anlegen eines gesperrten Sparbuches entschieden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Allerdings war die alte Dame dann schon vor über einem Jahr wieder bei uns gewesen und hatte die Vorsorge aufgelöst. Weil sie in eine andere Stadt zu ihrer Tochter, eben dieser Frau Himmelreiter, gezogen ist, hatte sie uns gebeten, die Vorsorge auf ein Bestattungsinstitut am neuen Wohnort zu übertragen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das haben wir auch gemacht, die Unterlagen wurden ungültig gestempelt, das Sparbuch auf ausdrücklichen Wunsch an Frau Schönleber ausgehändigt und dafür eine Quittung von ihr bekommen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich erkläre das nochmal: Man sollte das Geld für eine Bestattungsvorsorge niemals in bar an den Bestatter bezahlen oder an ihn überweisen. Hat ein Unternehmer das Geld erst einmal so erhalten, hat man nichts weiter als eine vertragliche Verpflichtung in Händen, also quasi das Versprechen, daß der Bestatter dereinst die Bestattung zu diesen und jenen Konditionen ausführen wird. Es wird zwar immer geglaubt, der Bestatter sei verpflichtet, solche Gelder auf einem Konto anzulegen, jedoch spricht überhaupt gar nichts dagegen, daß man in nach geltendem Recht eine Ware oder Dienstleistung lange vor der Lieferung oder Leistung im Voraus bezahlt. &lt;br /&gt;
Im Grunde kann der Bestatter das Geld direkt in sein Geschäft fließen lassen.&lt;br /&gt;
Leider geht das manchmal in die Hose und deshalb sollte man sich grundsätzlich auf solche Abmachungen nicht einlassen.&lt;br /&gt;
Es gibt mannigfaltige Möglichkeiten, das Geld sicher anzulegen, jedoch sind viele ältere Menschen von allem was mit Banken und Versicherungen zu tun hat, nicht besonders begeistert.&lt;br /&gt;
Sehr flexibel und den alten Menschen sehr leicht zu vermitteln, aber darüberhinaus auch sehr sicher, ist das von uns präferierte Verfahren mit dem Sparbuch. Der Vorsorgekunde zahlt den Vorsorgebetrag auf ein Sparbuch ein und dieses wird mit einem Sperrvermerk versehen &quot;Nur im Falle meines Todes gegen Vorlage einer Sterbeurkunde an das Bestattungshaus XYZ auszuzahlen&quot;. Das Buch verbleibt beim Bestatter, so ist dieser sicher, daß der Kunde das Geld inzwischen nicht abhebt und ausgibt; und der Kunde kann durch den Sperrvermerk sicher sein, daß auch der Bestatter nicht vor der Zeit an das Geld kommt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;So ein Sparbuch gab es auch für Frau Schönleber und eben dieses haben wir auch an sie ausgehändigt, worüber ein Aktenvermerk und eine von ihr selbst unterschriebene Quittung bestehen.&lt;br /&gt;
Normalerweise würden wir das Sparbuch an den übernehmenden Bestatter senden, aber Frau Schönleber wollte das nicht und erklärte das seinerzeit damit, daß sie noch den Namen des Bestatters im Sparbuch bei der Bank ändern lassen wollte.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Jetzt hat die gute Alte vor zwei Tagen im Buch der Lebenden den Erledigungsvermerk bekommen, ist also verstorben. Nun steht ihre Tochter vor dem Problem, daß das Bestattungshaus Kuhmeier behauptet, kein Geld von Frau Schönleber bekommen zu haben.&lt;br /&gt;
Bei uns hat sie das Sparbuch abgeholt aber bei Kollege Kuhmeier weder das Buch abgegeben, noch das Geld bezahlt.&lt;br /&gt;
Sie habe gesagt, sie verfüge über genügend Geld und es sei im Falle ihres Todes genug da.&lt;br /&gt;
Auch solche Bestattungsvorsorgen kann man abschließen, ganz ohne Geld, aber logischerweise ist der Bestatter nur dann auch zur Bestattung verpflichtet, wenn das Geld auch wirklich zur Verfügung steht.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wir jedenfalls haben Frau Schönlebers &quot;Kohle&quot; nicht mehr und das können wir belegen.&lt;br /&gt;
Aber das interessiert die Tochter, Frau Himmelreiter, überhaupt nicht: &quot;Sehen Sie zu, wie Sie das Geld zusammenbringen, ich komme heut&#039; Nachmittag mit meinem Mann vorbei und hole es ab.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Noch ehe ich irgendwas sagen kann, hat sie den Schal wieder festgezurrt und verläßt wutschnaubend unser Haus.&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 08 Feb 2010 08:37:00 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://bestatterweblog.de/archives/guid/4352</guid>
    
</item>
<item>
    <title>Root-Beer</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/Root-Beer/4351</link>
            <category>daily stuff</category>
    
    <comments>http://bestatterweblog.de/archives/Root-Beer/4351#comments</comments>
    <wfw:comment>http://bestatterweblog.de/wfwcomment.php?cid=4351</wfw:comment>

    <slash:comments>15</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://bestatterweblog.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=4351</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;Heute Morgen ist die halbe Belegschaft sowieso übermüdet.&lt;br /&gt;
Gemeinsam mit Sandy, meinem amerikanischen Freund Bill und Manni, sowie Jörg und Ralf (die man nicht kennen muß) haben wir gestern Nacht &quot;Superbowl&quot; geguckt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es gab Butter-Turkey, Root-Beer und Hershey-Kisses.&lt;br /&gt;
Coole Sache, aber ich zumindest bin todmüde.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Na ja, wer feiern will, muß auch leiden können...&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Früher hat man sowas lockerer weggesteckt. War man mal krank, war man schneller wieder auf dem Damm und wenn man mal &#039;ne Nacht durchgemacht hat, konnte man am nächsten Tag um Sieben wieder auf der Matte stehen; heute hängt einem so etwas eine Woche lang in den Knochen.&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 08 Feb 2010 08:01:48 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://bestatterweblog.de/archives/guid/4351</guid>
    
</item>
<item>
    <title>Nehmt den da bitte auch noch mit!</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/Nehmt-den-da-bitte-auch-noch-mit!/4350</link>
            <category>Menschen</category>
    
    <comments>http://bestatterweblog.de/archives/Nehmt-den-da-bitte-auch-noch-mit!/4350#comments</comments>
    <wfw:comment>http://bestatterweblog.de/wfwcomment.php?cid=4350</wfw:comment>

    <slash:comments>21</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://bestatterweblog.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=4350</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;&quot;Nehmt den da bitte auch noch mit!&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Schweiß steht ihm auf der Stirn, sein Gesicht ist versteinert, seine Hände zittern. Er ist Einsatzleiter der Feuerwehr, neben ihm steht ein ranghoher Polizist, der mir zwei Zettel und einen Ausweis in die Hand drückt und beide deuten auf die Fahrerkabine eines Lastwagens.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Einige Retter spannen zum wiederholten Mal weiße Tücher als Sichtschutz auf. Von der nahegelegenen Brücke fotografieren späte Passanten die von Blaulichtern und Einsatzscheinwerfen beleuchtete Unfallstelle auf der gesperrten Autobahn. Man rangelt um die besten Plätze und hofft wohl, endlich mal eine Leiche knipsen zu können.&lt;br /&gt;
 Unser Bestattungswagen ist voll. Zwei Leichen hieß es, als wir angerufen wurden.&lt;br /&gt;
Ein Sprinter-Transporter hatte bei Nieselregen und Dunkelheit im Bereich einer Baustelle verbotenerweise überholt und mit seinem rechten Außenspiegel einen Geländewagen berührt. Der Fahrer dieses Fahrzeuges hatte daraufhin auf den viel zu engen Fahrstreifen die Nerven verloren und war nach rechts durch die Absperrbaken in den Baustellenbereich geraten, dort über einen Sandhaufen gefahren und dann nach links quer über die Fahrbahn und die Mittelabsperrung in den Gegenverkehr gerast.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ein Sattelschlepper konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und zermalmte den schweren Geländewagen und seine beiden Insassen.&lt;br /&gt;
Ein weiterer nachfolgender LKW fuhr dann noch auf seinen Brummi-Kollegen auf.&lt;br /&gt;
Als wir etwa eine Dreiviertelstunde nach dem Unfall zur Unfallstelle gerufen wurden, war die Feuerwehr immer noch dabei, den Fahrer dieses Lasters aus seinem Führerhaus zu befreien. Der Mann sprach mit den Rettern, erstaunlich ruhig und gefasst erschien er, obwohl er unterhalb des Brustkorbs komplett eingeklemmt war.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mehrere Rettungskräfte waren nur damit beschäftigt, dem Mann die Hände zu halten und ihn zu beruhigen.&lt;br /&gt;
Auch ein Notfallseelsorger war vor Ort.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die beiden Verstorbenen aus dem Geländewagen waren bereits geborgen und lagen mit Tüchern bedeckt auf der Fahrbahn. &lt;br /&gt;
Gerade hatten wir diese beiden eingeladen, da kam die Nachricht, daß auch der Lastwagenfahrer verstorben ist.&lt;br /&gt;
&quot;Wir schneiden den jetzt raus, dann könnt ihr den auch mitnehmen.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Für uns bedeutet das, daß wir einen zweiten Wagen anfordern müssen, auch nicht so einfach, die Fahrer müssen erst von zu Hause gerufen werden; oder wir fahren zweimal...&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Uns drückt es den Hals zu, eben haben wir den Mann noch sprechen hören, das ist was Anderes, als wenn sie schon tot sind, wenn man kommt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Von der Brücke blitzt es wieder, jemand ruft uns zu: &quot;Hebt mal das Tuch hoch!&quot;&lt;br /&gt;
Manni zeigt den ausgestreckten Mittelfinger und ich knurre unwillig, so will man morgen nicht als Leserfoto in der BILD sein.&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 08 Feb 2010 06:52:00 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://bestatterweblog.de/archives/guid/4350</guid>
    
</item>
<item>
    <title>Fragen über Fragen</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/Fragen-ueber-Fragen/4348</link>
            <category>Frag den Bestatter</category>
    
    <comments>http://bestatterweblog.de/archives/Fragen-ueber-Fragen/4348#comments</comments>
    <wfw:comment>http://bestatterweblog.de/wfwcomment.php?cid=4348</wfw:comment>

    <slash:comments>10</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://bestatterweblog.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=4348</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;Zum Thema Schnitzel und Cola:&lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;Warum wird die Frage hier gestellt? Ich meine der Fragende bezieht sich mehr auf das was ihm serviert wurde in einem Lokal, anstelle zu dem eigentlichen Thema dieses Webblogs hier.&lt;br /&gt;
Ich glaube ich stelle Tom auch einfach einmal eine Frage die ich auf eine Beerdigung hinführe und dann aber wissen möchte warum der Pastor dann Braune Schuhe anhatte und keine Schwarzen.&lt;br /&gt;
&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;Das ist sehr nah verwandt mit der Frage, warum in manchen Gegenden die evangelischen Kirchen mit schwarzen Dachpfannen gedeckt sind und die katholischen mit roten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nun, die Antwort ist einfach: Damit es nicht reinregnet.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;So ist das auch mit den braunen und schwarzen Schuhen beim Pfarrer: Damit er keine kalten Füße bekommt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Du siehst: Die Antworten fallen mir nicht schwer.&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 06 Feb 2010 11:16:53 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://bestatterweblog.de/archives/guid/4348</guid>
    
</item>
<item>
    <title>Sandy sitzt nackt im Büro</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/Sandy-sitzt-nackt-im-Buero/4347</link>
            <category>Mitarbeiter Firma</category>
    
    <comments>http://bestatterweblog.de/archives/Sandy-sitzt-nackt-im-Buero/4347#comments</comments>
    <wfw:comment>http://bestatterweblog.de/wfwcomment.php?cid=4347</wfw:comment>

    <slash:comments>20</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://bestatterweblog.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=4347</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;Jaja, das hat natürlich die Gemüter erregt und die Phantasie angestachelt. Da schreibe ich, daß Sandy oben ohne in ihrem Büro sitzt...&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nein, wir sind keine völlig durchgeknallte Firma und ich lasse der jungen Frau nicht alles durchgehen. Es ist durchaus nicht üblich, daß unsere Mitarbeiter nackt in der Firma herumlaufen.&lt;br /&gt;
Aber Sandy nimmt sich hin und wieder einiges heraus, was sich kein anderer herausnehmen würde und einige, wenige dieser Sachen lassen wir ihr auch durchgehen. Sie leistet einfach gute Arbeit und ist beinahe unverzichtbar.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dennoch: Nackig geht nicht.&lt;br /&gt;
Aber es ist halt vorgekommen, Sandy hat vollkommen andere Vorstellungen von dem was normal ist, als andere Leute und sie findet überhaupt nichts dabei, ihren Körper zu zeigen. Mir ist bis heute noch nicht klar, ob sie mit dem Tragen einer fast transparenten Bluse beispielsweise die Männer verrückt machen will oder ob sie das Teil einfach nur schön findet und sich nichts dabei denkt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Selbstverständlich stehen Frau Büser und ich sofort auf der Matte, wenn das Ganze zu offenherzig ist und Sandy muß sich an an- bzw. umkleiden. &lt;br /&gt;
Erwähnen muß ich noch, daß sie niemals in unangemessener Kleidung vor Kunden auftreten würde. Dafür hat sie im Büro eine ganze Garnitur bestehend aus weißer Bluse, schwarzem &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%A4ffchen&quot;&gt;Bäffchen&lt;/a&gt; und schwarzer Hose hängen. In Windeseile kann sie sich von einer Vampirbraut in ein ansehnliches Büromädchen verwandeln.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Aber solche Vorfälle, wie neulich beschrieben, kommen eben immer mal wieder vor und wir müssen immer mal wieder regulierend eingreifen. &lt;br /&gt;
Es gibt auch so Zeiten, meistens im Frühjahr -ich sage dann immer, daß sie in der Brunftzeit oder rollig ist-, da häufen sich die Ausrutscher. Sie kommt dann oft zu spät, meldet sich auch schon mal überraschend krank oder ist, das hatten wir auch schon, drei bis vier Tage verschollen.&lt;br /&gt;
Man muß Sandy kennen, um zu verstehen, warum sie beinahe Narrenfreiheit hat.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Vor Jahren hatte ich sogar schon einmal eine Kündigung ausformuliert, da war mir das Verhalten zu bunt und frech geworden. Alle Ermahnungen hatten nichts geholfen und ich hatte den Eindruck, die junge Amerikanerin wolle sich nicht mehr in die betrieblichen Abläufe einfügen.&lt;br /&gt;
Aber dann haben wir uns einen ganzen Nachmittag eingehend unterhalten und die Fronten geklärt. Heute bin ich froh, daß ich sie behalten habe.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Um es kurz zu sagen: Die große junge Frau mit den endlos langen Beinen ist einfach durchgeknallt, balla balla und gaga. Dafür ist sie in ihrem Fach aber auch ein Ass.&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 06 Feb 2010 09:11:28 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://bestatterweblog.de/archives/guid/4347</guid>
    
</item>
<item>
    <title>Särge, Schnitzel, Coca Cola und Tempo-Tesa-Film</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/Saerge,-Schnitzel,-Coca-Cola-und-Tempo-Tesa-Film/4346</link>
            <category>Frag den Bestatter</category>
    
    <comments>http://bestatterweblog.de/archives/Saerge,-Schnitzel,-Coca-Cola-und-Tempo-Tesa-Film/4346#comments</comments>
    <wfw:comment>http://bestatterweblog.de/wfwcomment.php?cid=4346</wfw:comment>

    <slash:comments>22</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://bestatterweblog.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=4346</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
    <content:encoded>
    &lt;blockquote&gt;Lieber Tom,&lt;p&gt;wir sind keine Prinzipienreiter, aber sehr unzufrieden. Etwas näher zur Sache: Wir hatten in der verg.Woche eine Beerdigung mit anschliessendem Treffen der Familie in einer Gaststätte. Mit der Beerdigung waren wir zufrieden, es dreht sich um das Kaffetrinken. Mit dem Wirt hatte ich alles abgesprochen und im Voraus die Preise geklärt. Das Essen geht soweit in Ordnung. Aber bei den Getränken hat was nicht gestimmt. Die Gäste haben zum größten Teil Fanta, Coca und Sprite bestellt und Kffee. Alkoholisches wurde nur vereinzelt genommen.&lt;br /&gt;
Okay. Aber am Ende bin ich dann bezahlen gegangen und sah dann hinter der Theke, dass der Wirt statt Fanta, Coca und Sprite ähnliche Produkte aus anderthalb Liter Billigflaschen eingeschenkt hatte.&lt;br /&gt;
Ist ja eigentlich nur eine Kleinigkeit, aber wie sieht das aus. Hätte der uns nicht echte Fanta, Cola und Sprite liefern müssen?&lt;/blockquote&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich bin kein Rechtsanwalt und falls ich mich irre, mögen die Fachleute sich in den Kommentaren melden.&lt;br /&gt;
Aber wenn Du in einem Lokal eine Bestellung über bestimmte Speisen und Getränke aufgibst und der Wirt die Bestellung annimmt, habt ihr einen Vertrag geschlossen. Wer also Fanta und Sprite bestellt, darf eigentlich auch darauf bauen, daß sich im Glas anschließend auch Fanta und Sprite befinden, denn bei diesen Namen handelt es sich um Markenbezeichnungen und nicht etwa um Gattungsbezeichnungen für alles Mögliche was so ähnlich schmeckt. Bei Cola sieht das etwas anders aus. Cola steht für eine ganze Reihe von coffeinhaltigen Limonaden. Auch Pepsi Cola trägt das z.B. im Namen. Wer also nur Cola sagt, bekommt auch nur irgendeine Cola. Coca ist hingegem auch Bestandteil des Namens Coca Cola, was wiederum eine Markenbezeichnung ist.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Aber man kennt das ja. Sagt man Tempotuch, meint man in der Regel ein Papiertaschentuch ganz allgemein und nimmt man Tesa-Film, so meint man irgendeine Kleberolle.&lt;br /&gt;
So ist es inzwischen in der Gastronomie allgemein üblich, daß Fanta als Sammelbegriff für eine Orangenlimonade und Sprite für Zitronenlimonade steht.&lt;br /&gt;
Meiner persönlichen Meinung nach darf man aber normalerweise erwarten, daß man auch genau das bekommt, was man bestellt. Wenn der Wirt diese Markenprodukte nicht führt und ein anderes Markenprodukt oder gar ein No-Name-Produkt ausschenkt, müßte er das im Grunde eigentlich bei der Bestellung sagen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mir persönlich ist das solange egal, wie der Wirt auf der Karte nicht die Markenbezeichnungen verwendet und nicht im Restaurant auch noch Coca-Cola-Werbung hängen hat. Ist das so, daß er beispielsweise an der Theke eine Zapfmaschine für diese Markenprodukte stehen hat und ich bestelle diese Produkte, dann will ich keine Restbrühe aus einer seit Tagen geöffneten 1,5 Liter-Flasche eines Billigproduktes.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ob der Wirt nun Pepsi oder Coca ausschenkt, ist mir egal, bei einem ordentlich durchgeführten Pepsi-Test würden sowieso die meisten Leute reinfallen, wenngleich ich einige kenne, die das richtige Getränk immer sehr zielsicher herausfinden.&lt;br /&gt;
Aber wenn da Fanta, Sprite und Coca-Cola angeboten werden, dann will ich eigentlich auch diese Produkte haben und nicht irgendwas, was so ähnlich schmeckt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Man bestellt sich ja auch keinen Moselwein und der Wirt bringt einem einfach was Italienisches.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dazu passt auch eine Frage einer Leserin, die mich schon vor Monaten erreichte und die ich zunächst auf Halde legte.&lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;Wir hatten beim Leichenschmaus Wiener Schnitzel bestellt. Dann bemerkten wir aber, dass das ein ganz normales Schweineschnitzel war. Das grenzt doch an Betrug, oder?&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;Besonders bei den Lebensmitteln verkauft man uns, oft mit dem Segen des Gesetzgebers, alles Mögliche als irgendetwas anderes. In Kalbsleberwurst beispielsweise ist selten bis gar nicht irgendeine Spur von Kalbfleisch enthalten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ein Wiener Schnitzel, und das ist im deutschen Lebensmittelbuch so manifestiert, ist ein dünnes paniertes Schnitzel aus Kalbfleisch. Will der Wirt nicht das teurere Kalbfleisch verwenden, sondern stattdessen das durchaus günstigere Schweine- oder Putenfleisch etc., dann muß er auf die Karte schreiben &quot;Schnitzel Wiener Art&quot; oder zum Beispiel &quot;Wiener Schnitzel vom Schwein&quot; usw.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In allen solchen Fällen ist es ratsam, vor allem wenn man Essen und Trinken vorbestellt, wie bei Leichenfeiern und anderen Familienfesten, daß man vorher nachfragt: &quot;Ist das auch richtige Coca Cola? Sind die Schnitzel auch vom Kalb und ist der Wein wirklich von der Mosel?&quot;&lt;br /&gt;
Ist das vorher geklärt, gibt es hinterher keine Diskussionen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Im Grunde ist es aber so, daß man das was man bestellt hat auch erwarten darf.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auch beim Bestatter gibt es solche &quot;Fallen&quot;.&lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;&quot;Wir hatten uns beim Bestatter für einen Eichensarg entschieden. Der sah beim Bestatter supertoll aus. Bei der Beerdigung sah mein Onkel dann, dass es nur Nadelholz war. Geht sowas?&quot;&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;Das hängt davon ab, was beim Verkaufsgespräch gesagt wurde und was ihr bestellt habt.&lt;br /&gt;
Auch wir haben Särge im Angebot, die nach Eiche oder Mahagoni aussehen, in Wirklichkeit aber aus einem preisgünstigeren Material bestehen. Bei günstigen Modellen ist die Oberfläche nur entsprechend gebeizt, etwas bessere Särge haben ein auflaminiertes bedrucktes Papierdesign (sie sehen im Übrigen besonders gut aus).&lt;br /&gt;
Teurere Modelle sind aus Furnierholz. Hier wird eine dünne Schicht des wertvollen Holzes auf das Trägerholz aufgebracht und der Laie sieht keinen Unterschied mehr zum Vollholzsarg aus dem teureren Material.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zunächst einmal muß gesagt werden, daß so etwas nicht etwa der Kundentäuschung dient. Vielmehr sind solche Beschichtungen durchaus begründet. Man stattet einmal ein günstigeres Trägerholz mit dem Aussehen eines wertvolleren Holzes aus und andererseits gibt man dem Holz, nach dem der Sarg aussieht, die Eigenschaften des darunterbefindlichen Grundholzes.&lt;br /&gt;
Das kann alles durchaus begründet und sinnvoll sein.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Beispielsweise lassen sich auf diese Weise auch große und wertvoll aussehende Eichentruhen herstellen, die aber nur für eine Einäscherung gedacht sind.&lt;br /&gt;
Auch aus finanziellen Gründen sind solche Särge interessant, sie kosten in der Regel -bei nahezu gleichem Aussehen- bedeutend weniger, als Särge die komplett aus dem Außenmaterial gefertigt sind.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es muß dann aber deutlich m Sarg stehen, bzw. deutlich vom Bestatter gesagt werden, daß es sich um einen Sarg in Mahagoni-Optik handelt. Gängige Bezeichnungen sind beispielsweise: &quot;Sarg aus Kiefernholz in Mahagonidesign&quot; oder &quot;Nadelholztruhe in Eiche altdeutsch (gebeizt)&quot;.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Solange der Kunde eindeutig erkennen kann, was ihm da verkauft wird, ist das auch alles in Ordnung.&lt;br /&gt;
Ich will aber nicht verhehlen, daß es Bestatter gibt, die es da mit der Transparenz nicht so ganz ernst nehmen.&lt;br /&gt;
Da wird dann gerne mal vom Eichensarg gesprochen und anschließend ist es nur ein billiges Holz mit einer Lasurfarbe in Eichentönung. Das geht natürlich nicht.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Hier kommt es also darauf an, was ihr mit dem Bestatter vereinbart hat und was auf der Rechnung steht.&lt;br /&gt;
Aber Achtung: Es ist nicht maßgebend was der Kollege auf die Rechnung schreibt!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das ist nämlich ein beliebter Trick vor allem aber nicht nur bei ganz großen Bestattungshäusern mit vielen Filialen.&lt;br /&gt;
Im Beratungsgspräch wird etwas ganz anderes gesagt, als hinterher geliefert wird. Man wäscht sich dann rein, indem man die korrekten Warenbezeichnungen auf der Rechnung aufführt, so als sei das vereinbart gewesen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Darum gilt einmal mehr: Wer schreibt, der bleibt!&lt;br /&gt;
Also: Niemals von einem Bestatter weggehen, ohne eine Aufstellung der zu liefernden Waren und der zu leistenden Dienste mit Preisen in den Händen zu halten. Da muß dann auch genau stehen WAS geleistet und geliefert wird und nicht nur &quot;Sarg&quot; oder &quot;Urne&quot;.&lt;br /&gt;
Dann gibt es hinterher auch kein Vertun und keiner kann sich darauf hinausreden, er sei so arg in Trauer gewesen und habe das alles nicht mitbekommen; auch der Bestatter kann nicht anführen, er habe alles richtig erklärt und die Leute hätten das nicht begriffen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Sprecht drüber! Schreibt es auf!&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 06 Feb 2010 08:21:00 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://bestatterweblog.de/archives/guid/4346</guid>
    
</item>
<item>
    <title>Düse am 13.</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/Duese-am-13./4345</link>
            <category>Mitarbeiter Firma</category>
    
    <comments>http://bestatterweblog.de/archives/Duese-am-13./4345#comments</comments>
    <wfw:comment>http://bestatterweblog.de/wfwcomment.php?cid=4345</wfw:comment>

    <slash:comments>45</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://bestatterweblog.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=4345</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;06:30 Uhr&lt;br /&gt;
Die Düse setzt sich mit Schwebstoffen zu und verweigert nach kurzem aber heftigem Zögern spontan ihren Dienst.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;06:31 Uhr&lt;br /&gt;
Der Heizungsbrenner bekommt kein Öl mehr und denkt sich: &quot;Och, wenn die Düse streikt, schließe ich mich aus Solidarität an.&quot; Er geht aus.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;06:40 Uhr &lt;br /&gt;
Die Temperatur im gesamten Gebäude beginnt zu fallen.&lt;br /&gt;
Es sind 22,5 Grad.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;07:30 Uhr&lt;br /&gt;
Der Chef kommt ins Büro, er fühlt sich sehr viel wohler als an den anderen Tagen, irgendwie frischer, weiß aber nicht woran das liegt und beginnt sein Tagwerk. 08:00 Uhr&lt;br /&gt;
Büroleiterin Frau Büser betritt das Haus und bemerkt, sich aus dem Mantel schälend: &quot;Mensch, watt isset heute wieder usselig, is&#039; kalt hier.&quot;&lt;br /&gt;
Es sind 21 Grad, der Chef entwickelt ungeahnte Arbeitswut.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;08:10 Uhr&lt;br /&gt;
Nadine, Sandy und Antonia kommen, ein kollektiver Aufschrei: &quot;Hilfe, es ist so kalt!&quot;&lt;br /&gt;
Frau Büser greift an den Heizkörper.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;08:11 Uhr&lt;br /&gt;
Vier Frauen stehen zitternd im Büro des Chefs, der fröhlich pfeifend sein Radio leiser dreht und gar nicht verstehen kann, was die Frauen von ihm wollen: &quot;Wieso? Ist doch ganz angenehm so.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;08:12 Uhr&lt;br /&gt;
Auf Druck der weiblichen Belegschaft hin ruft er den Heizungsdienst an. Es könne aber etwas dauern, man habe viel zu tun, sagt der.&lt;br /&gt;
20 Grad.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;09:00 Uhr&lt;br /&gt;
Frau Büser trägt drei Mäntel übereinander, schüttelt vorwurfsvoll ihren Kopf in Richtung des hemdsärmeligen Chefs und nippt an einer Tasse Grog. Sandy hat sich eine Wolldecke umgeschlungen, Antonia wärmt ihre blauen Finger an der heißen Kanne der Kaffeemaschine, Nadines Zähne klappern.&lt;br /&gt;
18 Grad.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;09:01 Uhr&lt;br /&gt;
Manni und Klaus werden als Verräter aus der Gemeinschaft der Beschäftigten ausgestoßen, weil sie sich mit dem Chef solidarisch erklären und es angenehm finden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;09.45 Uhr&lt;br /&gt;
Sandy schlägt vor, mitten im Büro ein Blechfass aufzustellen und die Steuerakten der Jahre 2002-2006 darin zu verbrennen, damit man sich um die Tonne stellen und aufwärmen kann.&lt;br /&gt;
Der Chef: tippt sich an die Stirn.&lt;br /&gt;
16 Grad.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;10:00 Uhr&lt;br /&gt;
Sowohl aus dem Keller, wo Manni und Klaus arbeiten, als auch aus dem Chefbüro tönt fröhliche Musik. Die Männer arbeiten frohgelaunt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;11:07 Uhr &lt;br /&gt;
Der Heizungsmonteur erscheint, bläst die Düse durch und infolge der Arbeitsaufnahme der Düse will auch der Brenner nicht länger untätig sein und beginnt mit dem Aufheizen des Heizungswassers.&lt;br /&gt;
16,5 Grad.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;13:00 Uhr&lt;br /&gt;
Es hängen Kondenswassertropfen an der Decke, tropische Tierarten beginnen ins Büro einzuwandern, das mitteleuropäische Silberfischchen stirbt aus.&lt;br /&gt;
27 Grad&lt;/p&gt;&lt;p&gt;13:10 Uhr&lt;br /&gt;
Frau Büser, Antonia, Sandy und Nadine stecken vorsichtig ihre Nasen unter der schweren Wehrmachtszeltplane (Modell Stalingrad) hervor und beschließen, daß es so gaaaanz allmählich erträglich wird.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;14:00 Uhr&lt;br /&gt;
Die vier Frauen sind an ihre Arbeitsplätze zurückgekehrt, es sei ihnen noch von innen heraus kalt, aber so halbwegs ginge es jetzt.&lt;br /&gt;
30 Grad.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;14:15 Uhr&lt;br /&gt;
Manni, Klaus und der Chef sind in der Hitzestarre und können nur noch mit dem Teil ihres Gehirns denken, der als Reptiliengehirn bezeichnet wird. Schweiß steht auf ihren Stirnen (was für ein Plural!) und unterhalb des Kopfes rinnt ihnen der Schweiß in Bächen bis in den Schritt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;14:30 Uhr&lt;br /&gt;
Die Phalaenopsis büserensis treibt schlagartig Blüten und das Glas der Fensterscheiben beginnt sich in eine zähflüssige Masse zu verwandeln.&lt;br /&gt;
Die Frauen finden es jetzt &quot;grad mal so überschlagen&quot;, den Männern klebt die Zunge wie Sandpapier am ausgetrockneten Gaumen, die Lippen springen auf.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;14:45 Uhr&lt;br /&gt;
Feierabend.&lt;br /&gt;
Die Frauen verkünden jede für sich daheim ein heißes Vollbad nehmen zu wollen.&lt;br /&gt;
Die Männer kriechen auf allen Vieren, nach frischem Wasser lallend, mit getrübten Sinnen nach Hause und wollen nichts sehnlicher, als eine kalte Dusche zu nehmen.&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 05 Feb 2010 08:26:53 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://bestatterweblog.de/archives/guid/4345</guid>
    
</item>
<item>
    <title>Hallo!</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/Hallo!/4344</link>
            <category>Kunden!</category>
    
    <comments>http://bestatterweblog.de/archives/Hallo!/4344#comments</comments>
    <wfw:comment>http://bestatterweblog.de/wfwcomment.php?cid=4344</wfw:comment>

    <slash:comments>20</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://bestatterweblog.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=4344</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;Frau Buttinger ist Ende 60, keineswegs senil, aber durchaus, was das Technische anbetrifft, nicht mehr besonders wissensdurstig und flexibel. Das kennt man ja von vielen älteren Menschen, irgendwann wurde das ganze neumodische technische Zeug zu schnell. So erklärte es mir mal ein älterer Herr: &quot;Mir ist das alles zu schnell geworden. Ich bin Ingenieur, mir ist alles Technische nicht fremd, aber ich komme da nicht mehr mit. Kaum hat man die Funktionen irgendeines Apparates endlich begriffen und kommt gut damit zurecht, dann geht er kaputt oder man muß aus anderen Gründen was Neues anschaffen und schon stehe ich wieder wie der Ochs vor dem Berg.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt; Ein bißchen kann ich das sogar nachvollziehen. Es gab einmal eine Zeit, da kannte ich zum Beispiel alle Handy-Typen, aber wirklich alle. Ich war im Freundes- und Bekanntenkreis DER angesagte Experte für alle Fragen rund ums Handy, kannte die Vorzüge dieser Marke, die Nachteile jener Marke und wußte bei jedem Handy, wo man in welchem versteckten Untermenü welche Funktion findet.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Inzwischen können Handys natürlich viel mehr und es gibt auch noch mehr Hersteller, aber insgesamt habe ich mich irgendwann aus diesem &quot;Run&quot; einfach ausgeklinkt. Die kurzen Abstände zwischen dem Erscheinen immer neuer Modelle machte es irgendwann unmöglich, da noch auf dem Laufenden zu bleiben.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auch was Spielekonsolen anbetrifft, bin ich doch recht unbedarft. Wenn überhaupt spiele ich am iMac Simulationen. Alles was Reaktionsfähigkeit erfordert, ist mir zu schwer und um mir die notwendige Geschicklichkeit anzutrainieren fehlt mir die Zeit und Gelegenheit.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Aber kommen wir zurück zu Frau Buttinger.&lt;br /&gt;
Ihr Mann ist gestorben und ich sitze bei ihr in der Küche und fülle meine Formulare aus, die Rentner-Bravo, also die Apotheken-Umschau, dient mir als Unterlage. Wann denn die Trauerfeier stattfindet, will Frau Buttinger wissen und ein Blick auf die Uhr verrät mir, daß ich beim Friedhofsamt und bei der Kirchengemeinde noch jemanden erreichen werde.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Ich klär das jetzt gleich mal und rufe da an&quot;, sage ich und zücke mein Handy.&lt;br /&gt;
&quot;Oh weh! Sie haben nur so ein teures Ding? Warten Sie, ich gebe Ihnen mein Telefon, das ist doch billiger&quot;, sagt Frau Buttinger und wackelt in den Flur.&lt;br /&gt;
Als sie zurückkommt, drückt sie mir die Basisstation eines Schnurlostelefons in die Hand. Das grausilberne Teil hängt an etwa 30 Meter verzotteletem Netz- und Telefonkabel, zusammengestöpselt aus rund einem Dutzend Verlängerungsstücke und Dreifachsteckdosen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Äh, und wo ist das Telefon?&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;DAS ist mein Telefon.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Ja aber, der Hörer, ich meine das Handteil...&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Braucht man nicht, da sind doch auch Tasten zum Wählen dran und außerdem ist das Ding da viel lauter. Den Hörer habe ich schon vor einem Jahr weggeschmissen, da waren immer so schnell die Batterien alle.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Sie hätten das Handteil auf die Basisstation stellen sollen, das lädt sich dann wieder auf.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Basisstation? Hab ich nicht.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich hebe die grausilberne Basisstation hoch, tippe darauf und sage: &quot;DAS HIER, das ist die Basisstation.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Nee, das ist mein Telefon, da ruf ich alle mit an, das geht ganz wunderbar und man versteht wenigstens was.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es ist so eine Basisstation, mit dem man mehrere Mobilteile rufen könnte, auch für hausinterne Gespräche, deshalb hat sie eine richtige, vollständige Telefontastatur.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Sie nimmt mir das Ding aus der Hand, wirft einen kurzen Blick auf meinen Zettel und tippt auf den Tasten die Nummer des Friedhofsamtes ein. Es tutet aus irgendeinem Gehäuselautsprecher. Und der trägt seinen Namen zurecht. Das Tuten hat in etwa so einen starken Schalldruck, wie das Nebelhorn der MS Deutschland.&lt;br /&gt;
Trotzdem hält sich die alte Dame das Teil unmittelbar ans Ohr und als sich überlaut und scheppernd Herr Knoffinger vom Friedhofsamt meldet, brüllt Frau Buttinger mit anschwellenden Schläfenadern: &quot;Moment, der Mann hier will was von Ihnen!&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Obwohl sie das Ding immer noch ans Ohr gepresst hält, kann ich mich problemlos mit Herrn Knoffinger unterhalten. Frau Buttinger strahlt und als alles geklärt ist und Knoffinger wieder aufgelegt hat, freut sie sich: &quot;Sehen Sie, wie toll das funktioniert! So telefoniere ich immer.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und da erfinden manche Firmen Seniorentelefone...&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 05 Feb 2010 06:19:15 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://bestatterweblog.de/archives/guid/4344</guid>
    
</item>
<item>
    <title>Deutschlandfunk dradio heute 10:10 Uhr</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/Deutschlandfunk-dradio-heute-1010-Uhr/4343</link>
            <category>TV + Medien</category>
    
    <comments>http://bestatterweblog.de/archives/Deutschlandfunk-dradio-heute-1010-Uhr/4343#comments</comments>
    <wfw:comment>http://bestatterweblog.de/wfwcomment.php?cid=4343</wfw:comment>

    <slash:comments>2</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://bestatterweblog.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=4343</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;Marktplatz  04.02.2010 · 10:10 Uhr&lt;br /&gt;
Nach welchen Kriterien sucht man die Beerdigungsfirma aus? &lt;br /&gt;
Der letzte Weg&lt;br /&gt;
Die eigene Beerdigung planen&lt;br /&gt;
Am Mikrofon: Wiebke Lehnhoff&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Sterben, Tod, Beerdigung - das sind Themen, über die viele Menschen nicht gern reden oder nachdenken. Aber das sollten wir, denn auch für Angehörige ist es hilfreich, wenn einiges vorbereitet und organisiert ist.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dazu gehört die Frage, wie ich bestattet werden möchte - Feuerbestattung oder nicht, anonym oder im Familiengrab in der Geburtsstadt?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nach welchen Kriterien wähle ich ein Beerdigungsunternehmen aus und wie können die Beerdigungszeremonie und die Feier danach gestaltet werden? Wer soll benachrichtigt und eingeladen werden?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und natürlich sollten Sie sich Gedanken über Ihren Nachlass machen - auch über den digitalen, wie E-Mail-Postfach und Homepage.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Über diese und weitere Aspekte von Beerdigungen informiert Wiebke Lehnhoff mit Experten im heutigen &quot;Marktplatz&quot;.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Hörerfragen sind, wie immer, willkommen.&lt;br /&gt;
Die Nummer für das Hörertelefon lautet: 00 800 - 44 64 44 64&lt;br /&gt;
Die Nummer für das Faxgerät lautet: 00 800 - 44 64 44 65&lt;br /&gt;
Und die E-Mail-Adresse: marktplatz@dradio.de&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(Quelle: dradio, Hinweis von &quot;Erdmöbeltischler&quot;)&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 04 Feb 2010 09:58:38 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://bestatterweblog.de/archives/guid/4343</guid>
    
</item>
<item>
    <title>Lady Undertaker II</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/Lady-Undertaker-II/4342</link>
            <category>Internes</category>
    
    <comments>http://bestatterweblog.de/archives/Lady-Undertaker-II/4342#comments</comments>
    <wfw:comment>http://bestatterweblog.de/wfwcomment.php?cid=4342</wfw:comment>

    <slash:comments>23</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://bestatterweblog.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=4342</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;Vor einigen Tagen machte man mich darauf aufmerksam, daß &quot;Lady Undertaker&quot; komplette Texte aus dem Bestatterweblog in ihr eigenes Weblog übernommen und dort unter ihrem Namen veröffentlicht hat.&lt;br /&gt;
Ich nahm das zur Kenntnis, schrieb aber auch gleich hier im Bestatterweblog, daß ich nichts dagegen unternehmen werde.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mir war von früheren ähnlichen Vorfällen bekannt, daß die Dame hörbehindert und sprachlich beeinträchtigt ist.&lt;br /&gt;
Da es nicht auszuschließen war, daß noch weitere Wahrnehmungsbeeinträchtigungen vorliegen könnten, wollte ich nicht auch noch sinnloserweise auf sie einknüppeln.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In einem weiteren Artikel hatte ich meine Haltung zum Thema Abmahnungen dargelegt. Meine Meinung ist: Wer fragt, der wird selten eine abschlägige Antwort bekommen. Ich gehe grundsätzlich, soweit möglich, gegen automatisierte Seiten vor, die meine Seiten abgrasen und den Content einfach erneut publizieren und mit Werbung durchsetzen. Gegen Blogger oder private Seitenbetreiber bin ich noch nie vorgegangen, ein- oder zweimal mußte ich eine Mail schreiben und um Entfernung des Materials bzw. ordentliche Quellennennung bitten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich sehe aber auch nicht ein, daß man das Büßergewand anlegen muß, wenn man sich gegen Urheberrechtsverletzungen zur Wehr setzt. Ich investiere eine Menge Zeit und Herzblut in meine Projekte und möchte natürlich nicht, daß sich dann ein Dritter an meinen Sachen bereichert. Gegen Lady Undertakers Vorgehen habe ich nichts unternommen, ihr nicht einmal eine Mail geschrieben. Ob sie nun von meinem Standpunkt hier im Weblog oder durch die Zunahme der Besucherzahlen auf ihrer Seite erfahren hat, weiß ich nicht. Jedenfalls hat sie recht verschreckt reagiert und hier in den Kommentaren auch von Strafe und Bestrafung geschrieben.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Um Himmels Willen, das stammt nicht von mir, das kommt nicht aus meiner Ecke. Niemand hier hat Kontakt zu ihr aufgenommen und ihr etwa mit Strafe oder anderem Ungemach gedroht. Wenn jemand aus der Leserschaft meines Weblogs ihr die möglichen Konsequenzen von Urheberrechtsverletzungen dargelegt hat, dann hat er das auf eigene Verantwortung, ohne mein Wissen und ohne meinen Auftrag getan.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auf jeden Fall hat sie jetzt ihr Weblog komplett geschlossen, was weder in meiner Absicht lag, noch von mir betrieben wurde.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Dauerbetroffenen und von-allem-Leid-der-Welt-Geplagten können also ihre Keulen wieder einpacken.&lt;br /&gt;
Ich bin weder der &quot;arrogante Fiesling&quot; noch der &quot;Behindertenfeind&quot; wie mir zwei Schreiber unterstellten.&lt;br /&gt;
Ich kann nix dafür, daß die Lady eingepackt hat.&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 04 Feb 2010 08:50:43 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://bestatterweblog.de/archives/guid/4342</guid>
    
</item>
<item>
    <title>Douglas II</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/Douglas-II/4341</link>
            <category>Mitarbeiter Firma</category>
    
    <comments>http://bestatterweblog.de/archives/Douglas-II/4341#comments</comments>
    <wfw:comment>http://bestatterweblog.de/wfwcomment.php?cid=4341</wfw:comment>

    <slash:comments>40</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://bestatterweblog.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=4341</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;Ja nee, is&#039; klar, bei Douglas bekommt man keine Tampons. Hätte mir ja auch gleich in den Sinn kommen können, es heißt ja Parfümerie Douglas un nicht Drogerie Douglas. Gut, ich gebe zu, ich hatte mir eingebildet, Douglas sei so etwas wie Schlecker für Kreditkartenzahlerinnen...&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Gleich am Eingang hatte ich eine Begegnung der dritten Art. Eine Dame im dunkelblauen Kostüm wedelte mir mit einem Papierstreifen unter der Nase herum und zwang mich durch intensives mechanisches Anlächeln, den Duft von &lt;em&gt;Mirage&lt;/em&gt; einzuatmen. Das wäre neu und das wäre genau das Richtige für meine Frau, lächelte die Kostümierte und nur weil sich innerhalb von Sekunden sämtliche Geruchsporen meiner Nase durch intensiven Zuschwellen der weiteren geruchstechnischen Begutachtung der douglas&#039;schen Atmosphäre entzogen, konnte ich es gefahrlos wagen, weiter in das Ladeninnere vorzudringen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt; Eine weitere blaukostümierte Dame mit deutlich orientalischen Wurzeln stellte sich als Meriban Olkylül vor und sprühte mir einen Herrenduft unters Kinn. Leider konnte ich meinen Mund nicht schnell genug zu machen und bekam einen Teil der kostenlosen Duftladung von halbschräg unten unter den Gaumen gesprüht.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das würde mich später in die Lage versetzen, bei &quot;Tante Lottes Frittenbude&quot; zu essen, meine Geschmacksnerven sind noch heute irgendwo hinterm Zäpfchen auf der Flucht verschollen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nein, Tampons habe man nicht, klärte mich meine persönliche Gaumenkitzlerin auf und empfahl mir die schräg gegenüber liegende DM-Drogerie-Filiale. Ich bedankte mich artig und nur ein einziges weiteres Mal schaffte es eine Spritzerin im Blaukostüm, mir ein kleines bißchen &lt;em&gt;Adamo Rucci&lt;/em&gt; ins rechte Ohr zu spritzen. Okay, ich höre links sowieso etwas besser...&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auf dem Weg zu DM machte ich noch einen klitzekleinen, nur wenige Minuten dauernden Umweg durch die Hussel-Filiale (78,23 Euro), nur das Notwendigste, nur so für unterwegs, nie mehr als man auf dem Heimweg im Auto gleich futtern kann, sonst merkt&#039;s die Frau.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nein, ich habe mich wirklich nicht ungeschickt angestellt im DM-Markt. Denn clever wie ich bin und um allen möglichen peinlichen Nachfragen aus dem Weg zu gehen, habe ich gleich vier Packungen Tampons in den kleinen Einkaufskorb gepackt: mini, medium, maxi und EXTRA XXXXL.&lt;br /&gt;
Es muß ja unterschiedliche Größen geben, denn schließlich menstruieren sowohl zarte Mägdelein als auch Waschweiber, die ihre sechs Kinder quasi im Galopp verloren haben. Irgendwas davon wird auch Sandy passen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Insofern bin ich also erfolgreich allen peinlichen Situationen aus dem Weg gegangen, bis mich an der Kasse diese kleine Rothaarige erwischte. Die fixierte die Waren in meinem Einkaufskörbchen, stierte auf die XXXXXLs, zeigte dann erst stumm mit dem Finger darauf und quatschte mich dann, durch die Nase nöhlend, an: &quot;Sie da, sagen Sie mal, wo haben Sie denn die Dicken her, die suche ich wie wild, ich blute immer wie ein Schwein.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich deutete bloß stumm in die Richtung des Tamponregals und bin mir auf jeden Fall einmal mehr sicher, daß Frauen von einem anderen Planeten stammen, als Männer.&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 04 Feb 2010 07:10:02 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://bestatterweblog.de/archives/guid/4341</guid>
    
</item>
<item>
    <title>Douglas</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/Douglas/4340</link>
            <category>Mitarbeiter Firma</category>
    
    <comments>http://bestatterweblog.de/archives/Douglas/4340#comments</comments>
    <wfw:comment>http://bestatterweblog.de/wfwcomment.php?cid=4340</wfw:comment>

    <slash:comments>56</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://bestatterweblog.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=4340</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;Wenn Männer was kaufen, dann kaufen sie es im Elektronik-Fachmarkt. Alles was nicht blinkt und piepst und wo keine Batterien rein kommen, das ist überflüssiger Krempel.&lt;br /&gt;
Ich sach nur eins: Duftkerzen!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ja, ihr Männer da draußen: Duftkerzen!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und? Werden Eure Nasenflügel schon weich? Habt ihr nicht unverzüglich jenen süßlichen, beinahe tödlichen Duft von Vanille, Kirschblüte und Appelkorn in der Nase? Kennt ihr das, wenn ihr es gerne romantisch hättet und eure Angebetete Duftkerzen anzündet?&lt;br /&gt;
Wenn dieser beißende Kunstduft nach Pflaume-Koriander sich direkt in euer Stammhirn windet?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Jaaaa, das ist Folter! Aber es gibt noch eine Steigerung. Jaha, das gibt es! Es ist die Hölle auf Erden, ein Ort an dem du jede Männlichkeit verlierst, von schnatternden Frauen umgeben sozusagen auf ein Nichts reduziert wirst. Soll ich es sagen? Soll ich es wirklich aussprechen?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich tu&#039;s!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;PARFÜMERIE DOUGLAS&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ha!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Sandy geht ja mit geschlechtlichen Dingen sehr alltagstauglich um. So etwas wie Scham kennt diese Frau eher nur vom Hörensagen und so kann es durchaus passieren, daß sie an heißen Sommertagen oben ohne hinten im Archiv sitzt. Da hat die Tür eine Scheibe aus Milchglas mit einem nicht milchigen Sichtstreifen in der Mitte. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ist ja klar, das alle Männer in unserer Firma dann ganz plötzlich und völlig unmotiviert auf einmal da hinten am Ende des Ganges irgendetwas zu schaffen haben.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ist dann wieder einmal viel Verkehr auf dem Gang, weiß ich, daß die schwarzhaarige Amerikanerin, die inzwischen Schwarz zu ihrer bevorzugten Farbe erklärt hat, mal wieder irgendetwas Ungehöriges treibt. Entweder liegt sie auf ihrem Schreibtisch und schläft oder sie hat etwas Nippelbetontes an oder aber sie treibt es auf die Spitze und hat obenrum gar nichts an.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ja, das T-Shirt sei noch neu und sie vertrage die Stärke nicht und das habe so an ihren Brustwarzen gerieben...&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Du spinnst! Zieh Dich sofort wieder an!&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wie gesagt, sie geht mit sowas locker um, findet einfach nichts dabei.&lt;br /&gt;
So kommt es auch, daß sie mich heute am frühen Nachmittag beim Verlassen des Hauses erwischt und fragt: &quot;Chef, gehst Du einkaufen?&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Nö.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Prima, dann kannste mir ja was mitbringen, geht das, wärst Du so lieb?&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Was denn?&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Stöpsel.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Was?&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Stöööpsel!&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Was&#039;n das?&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Meine Güte, Tampons.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Ich geh&#039; doch keine Tampons kaufen.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Menno!&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und wenn Sandy &#039;menno&#039; sagt, dann steigt sie auf die Zehenspitzen, dreht und wendet ihren Po, macht einen Schmollmund und klimpert mit den Wimpern...&lt;br /&gt;
Ich weiß, ich bin ein Opfer...&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich habe meine Besorgungen schon erledigt und bin schon wieder auf dem Weg zum Wagen, da fällt mir das mit den Tampons wieder ein und ich entdecke so eine Parfümerie Douglas-Filiale. Wenn es irgendwo Tampons gibt, dann dort, denke ich.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich weiß ja nicht, warum das so ist, aber ich als Mann schäme mich, wenn ich Hygieneartikel für Frauen kaufen muß. Es verursacht mir Unbehagen, ist mir unangenehm und ich weiß nicht wie ich mich verhalten soll.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;---Sorry muß weg, schreibe später zu Ende---&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 03 Feb 2010 16:39:09 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://bestatterweblog.de/archives/guid/4340</guid>
    
</item>
<item>
    <title>Widerlicher Tod</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/Widerlicher-Tod/4339</link>
            <category>daily stuff</category>
    
    <comments>http://bestatterweblog.de/archives/Widerlicher-Tod/4339#comments</comments>
    <wfw:comment>http://bestatterweblog.de/wfwcomment.php?cid=4339</wfw:comment>

    <slash:comments>26</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://bestatterweblog.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=4339</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
    <content:encoded>
    &lt;blockquote&gt;Ich finde es grauenvoll, wie Du mit dieser Frau mit dem Espresso umgesprungen bist. Es ist eine Trauernde die einen Tot zu beklagen hat. Dann geilst Du Dich auch noch an Ihren schönen Zähnen auf, Einfach wiederlich der Blog.&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;Die Dame mit dem Espresso wollte mir eine Anzeige im örtlichen Telefonbuch verkaufen.&lt;br /&gt;
Nicht alles was ich als schön betrachte, geilt mich auch auf. Ich finde zum Beispiel auch graugesprenkelte Dachpappe unter gewissen Umständen schön.&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 03 Feb 2010 12:09:51 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://bestatterweblog.de/archives/guid/4339</guid>
    
</item>
<item>
    <title>Die Ex</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/Die-Ex/4338</link>
            <category>Kunden!</category>
    
    <comments>http://bestatterweblog.de/archives/Die-Ex/4338#comments</comments>
    <wfw:comment>http://bestatterweblog.de/wfwcomment.php?cid=4338</wfw:comment>

    <slash:comments>53</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://bestatterweblog.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=4338</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;&quot;Hamm&#039;se &#039;ne Latte?&quot; fragt Ulrike Niebel, lacht mir dabei ins Gesicht und ihre weißen Zähne blitzen. Ich weiß, daß sie nicht auf meine sexuelle Leistungsfähigkeit anspielt, denn kurz zuvor hatte ich sie gefragt, ob sie einen Kaffee möchte.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Ja, klar, haben wir&quot; sage ich und will schon die Bestellung an Antonia weitergeben, da erkundigt sich meine Besucherin: &quot;Oder gibbet vielleicht auch Kappeschiehnies?&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Jawoll, Cappuccino haben wir auch&quot;. Wieder will ich Antonia mit der Anfertigung des Kaffeegetränks beauftragen, da ereilt mich jenes Wort, das mir in den Ohren fast so wehtut wie &quot;zeitnah&quot;, &quot;ich erinnere&quot; oder &quot;Zwozehn&quot; als Synonym für 2010, Frau Niebel sagt: &quot;Wenn&#039;se aber &#039;nen Expresso haben, das wär&#039; klasse.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich kann nix dafür, es ist einfach so, es ist ein starker Trieb, der ganz unten aus dem Beckenboden kommt, in mir über die Nabelgrenze emporsteigt, sich in der ganzen Brust breit macht und der mich alle mir zur Verfügung stehenden Kräfte aufbringen lässt, um zu unterdrücken, daß ich dem Expresso-Sager sein doofes X aus dem eben gesagten Expresso herausreiße und es ihm in den Hals stopfe. Ich kann wirklich nichts dafür! &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Espresso! Espresso, Essssssssssssspresso! Mein Gott, das kann doch nicht so schwer sein!&lt;br /&gt;
Gut, wir haben kein eigenes richtiges Wort für Espresso, die Braunen hätten ihn vielleicht Kleintassenstarkkaffee genannt aber &lt;em&gt;teutsches&lt;/em&gt; Wortgut als Ersatz für Fremdwörter hat selten gut getan, man denke nur an die tolle Schöpfung &quot;Zerknalltreibling&quot; für den Explosionsmotor...&lt;br /&gt;
Aber selbst wenn wir ein eigenes Wort für Espresso hätten und das Wort Espresso, wie auch die Namen der anderen derzeit modernen Kaffeespezialitäten, nur so aus modetechnischen Gründen verwenden würden, finde ich, sollte man sich bemühen, wenigstens die paar Sachen, die man immer wieder bestellt, mit dem richtigen Namen zu benennen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Was hat denn die Tante bislang bei mir bestellt?&lt;br /&gt;
Einmal eine Latte, wobei sich die Frage stellt, ob die Latte auch aus sägerauhem Kiefernholz bestehen darf.&lt;br /&gt;
Dann Kappeschiehnies! Was will die? Verkappte Schienen? Eine Kappe aus Schienen?&lt;br /&gt;
Und dann der Expresso...&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Irgendwie muß Frau Niebel dieses kurze dunkle Gewitter des Unbehagens in meinem Antlitz bemerkt haben und vorsichtshalber sagt sie: &quot;Aber wenn Expresso nich&#039;geht, nehm&#039; ich auch einen Rostbuschtee.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Nein, nein, ist kein Problem, Sie bekommen Ihren Espresso&quot;, beruhige ich sie und sie meint:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Aber bitte einen Doppelten, in einer größeren Tasse... und machen Sie bitte etwas Sahne oben drauf.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Das wäre ja dann fast schon ein Cappuccino.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Ja, sozusagen ein Exischiehni!&quot; Sie lacht und wieder blitzen ihre schönen weißen Zähne.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich kann einfach keine schönen Frauen mördern, aber wehe, wenn die alt und häßlich gewesen wäre!&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 03 Feb 2010 07:48:10 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://bestatterweblog.de/archives/guid/4338</guid>
    
</item>
<item>
    <title>Guten Morgen!</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/Guten-Morgen!/4337</link>
            <category>Mitarbeiter Firma</category>
    
    <comments>http://bestatterweblog.de/archives/Guten-Morgen!/4337#comments</comments>
    <wfw:comment>http://bestatterweblog.de/wfwcomment.php?cid=4337</wfw:comment>

    <slash:comments>32</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://bestatterweblog.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=4337</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;Wo bekomme ich eine Schrotflinte her? Am Besten so eine abgesägte, mit der man ganze Türen aus dem Rahmen pusten kann! Ich will töten!&lt;br /&gt;
Es ist donnerstags, 6 Uhr und 15 Minuten, für die Ruhrpottler: Viertel nach Sechs, für die Ossis: Viertel Sieben, für die Doofen: 75 nach Fünf.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Jemand hat es gewagt, mich anzusprechen. Mich! Morgens! &lt;br /&gt;
Geh&#039; mir weg!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich hatte noch keinen Kaffee, das ist mal das Erste, dann hatte ich auch noch keine Zigarette, das ist mal das Zweite und ich hatte weder Zeit zum Pullern, noch mir den Geschmack von vollgepisstem Katzenklo aus dem Mund zu schäumen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nee, das geht gar nicht, ohne Zähneputzen geht das nicht. Punkt.&lt;br /&gt;
 Irgendeine graumelierte Schicht aus Zement liegt über meinen Augäpfeln, meine Augenlider wollen gar nicht oben bleiben.&lt;br /&gt;
Ich bin noch so müde, aber sowas von müde...&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Gestern erst um 20 Uhr aus dem Büro gekommen, dann entspannt mein Spielhöschen angezogen und vor den Fernseher gesetzt...&lt;br /&gt;
Mein Spielhöschen? Na das ist eine schwarze Jogginghose aus dem Discount, weich, flauschig und meiner Meinung nach für alle Anlässe, auch feierliche, sehr gut geeignet und außerordentlich kleidsam. Gut, meine Frau ist da anderer Meinung. Ihre Kommentare reichen von: &quot;Mit dem Ding gehst Du mir keinesfalls vor die Tür!&quot; bis hin zu &quot;Bei nächster Gelegenheit fliegt die in die Tonne.&quot;&lt;br /&gt;
Ich finde sie gut, alle beide, meine Frau und die Spielhose und das sogar aus fast den gleichen Gründen. Aber das wäre zu schlüpfrig für ein gut geführtes Weblog mit gewissem Anspruch.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;So saß ich also vor dem Fernseher, in meinem Glas perlte herrlichstes Mineralwasser (medium) und ich äffte gerade Fischfried Otter, den Dicken aus der Möbelwerbung, nach und legte ihm die Worte in dem Mund: &quot;Besuchen Sie mal wieder Ihren Gynäkologen, den mit dem roten Stuhl&quot; da kam der erste Anruf.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Familie Knotz-Knierym hat den Tod ihrer Mutter zu beklagen und will sofort daheim beraten werden. Es seien gerade alle Geschwister beisammen und ich solle mich bitte beeilen, es seien alle Akademiker und man habe keine Zeit.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Geschwisterbande hatte ich schnell gewindelt und gewickelt. Mit einigen Sprüchen aus meinem unerschöpflichen Repertoire an erfundenen Sprüchen aus Phantasie-Latein (z.B. &quot;Nile sinto romanum katelarum este&quot; oder &quot;In merinam est qualifungur&quot;, sehr beliebt ist auch &quot;In africolam este sine sensum&quot;) konnte ich den Damen und Herren Akademiker schnell den Schneid abkaufen. Man muß den Quatsch nur an der richtigen Stelle mit todernstem Gesicht und immer über die Brille hinwegblickend aufsagen. Keiner wird zugeben, daß sein Latein nicht ausreicht, um den Nonsens zu entlarven.&lt;br /&gt;
Immerhin hab ich auch mal studiert und das sogar mit ganz passablem Ergebnis. Aber ich mag keine Akademiker, die das ständig raushängen müssen, um zu zeigen, daß sie sich für etwas Anderes oder Besseres halten, als den Rest der Welt. Ich gebe aber unumwunden zu, daß mein großes Latinum auch für die Katz&#039; war. Es hilft gelegentlich, aber ob der Aufwand sich gelohnt hat?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nunja, die alte Mutter der Akademiker sei immer eine ganz bescheidene Frau gewesen und habe sich ganz gewiss eine ebenso bescheidene Trauerfeier, den billigsten Kistensarg und ein anonymes Grab gewünscht. Ja, alle nickten heftig, so sei es.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Obwohl an sich alles ganz schnell klar und unter Dach und Fach war, hatte man dann doch noch die eine oder andere Frage, noch eine und noch eine, alles Fragen die sich mit nicht zutreffenden Varianten der Bestattung beschäftigten. Zwei Stunden gingen drauf, noch &#039;ne halbe Stunde später war ich wieder bei meinem Spielhöschen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich wollte gerade in das warme, weiche, kuschelige Höschen schlüpfen, da kommt meine Frau herein, legt mir einen unserer gelben Telefonzettel hin und zuckt nur mitleidvoll mit den Schultern.&lt;br /&gt;
Nach K-Stadt? Jetzt? Naja...&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ein alter Herr ist daheim verstorben, seine Frau sitzt ganz allein mit ihm und den Sterbepapieren in der Wohnung und braucht Beratung, Trost und jemanden der sich kümmert.&lt;br /&gt;
Herr Knorzen ist nur 70 Jahre alt geworden, seine Frau bedauert, daß er so wenig von seiner Rente hatte und die geplante Kreuzfahrt im Sommer nun nicht machen kann. Dafür will sie ihm eine Seebestattung gönnen, mit allem Drum und Dran. Fetter Sarg, Trauerfeier auf dem Hauptfriedhof, viele Blumen, großes Kaffeetrinken und später Beisetzung auf hoher See. &lt;br /&gt;
Manni kommt dazu, wir laden gemeinsam den Verstorbenen in den Bestattungswagen, ich bleibe noch eine Weile bei Frau Knorzen, sie hat Angst vor dem Alleinsein, ihre Tochter wird aber erst in zwei Stunden eintreffen. Ich bleibe auch noch diese Weile, helfe der alten Dame beim Bettbeziehen und beim Wegräumen der Pflegeartikel.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Um halb vier in der Nacht bin ich wieder zu Hause, falle todmüde ins Bett, meine Frau schläft schon.&lt;br /&gt;
Es dauert keine 10 Minuten und ich bin weg, sowas von weit weg...&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Immerhin lassen die mich 45 Minuten schlafen, dann klingelt das Telefon. Es ist dienstlich, natürlich, und immer wenn es dienstlich ist, bin ich innerhalb von einer Sekunde sende- und empfangsbereit. Ein Mann von 45 Jahren ist im Krankenhaus verstorben, die Ehefrau will einen Termin für morgen Früh machen. Gut, ich erkläre ihr in kurzen Sätzen das weitere Vorgehen, am nächsten Morgen wird Sandy hinfahren und die Beratung machen.&lt;br /&gt;
Das Gespräch dauert nicht lange, aber ich kann anschließend nicht mehr einschlafen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Im Wohnzimmer auf den 42 Zoll krähen mich zwei nackte Weiber, die in einer vollen Badewanne sitzen an und teilen mir mit, sie seien schon ganz feucht und ich soll sie unbedingt anrufen. Nee, ich mag nicht und zappe weiter. Auf dem nächsten Kanal schreit mich der Big-Brother-Jürgen an, ich soll endlich durchsagen, wie die gesuchte Automarke heißt, die auf OLKSWAGEN endet. Ein Heiko aus Görlitz ruft an und schreit &quot;Fauwäh&quot; ins Telefon, im Studio macht es Boooäääääääng und Jürgen schreit: &quot;Leider nein!&quot;&lt;br /&gt;
Auf ARTE zeigen sie, wie man einen Baum umarmt, um Energie zu tanken und ich schalte weiter...&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es ist Viertel nach sechs als ich geweckt werde. Mit der Fernbedienung in der Hand sitze ich vor dem laufenden Fernseher und habe grauen Zement auf den Augenlidern.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich will töten! Wer wagt es, mich zu wecken?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ein Kuß auf meine Stirn erlöst meine Augenlider von der Schwere. So ein zarter Kuß, von einem Wesen, das nach Himbeeren duftet. Ich öffne die Augen und schaue in die kolkrabenschwarzen Augen meiner Tochter.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Papa, Du hast mir versprochen, mich zum Südbahnhof zu fahren, ich geh&#039; doch auf Klassenfahrt.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Kann man einem Himbeerkuß widerstehen?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;small&gt;Diese Geschichte ist Sabine H., der bekennenden Morgenmuffelin, gewidmet.&lt;/small&gt;&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 03 Feb 2010 06:20:00 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://bestatterweblog.de/archives/guid/4337</guid>
    
</item>
<item>
    <title>Ruthe</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/Ruthe/4336</link>
            <category>Fundstücke</category>
    
    <comments>http://bestatterweblog.de/archives/Ruthe/4336#comments</comments>
    <wfw:comment>http://bestatterweblog.de/wfwcomment.php?cid=4336</wfw:comment>

    <slash:comments>1</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://bestatterweblog.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=4336</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;Auch Ruthe macht sich immer wieder Gedanken über Tod, Sterben und Bestatter.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.ruthe.de/frontend/index.php?pic=1151&amp;amp;sort=datum&amp;amp;order=DESC&quot;&gt;Aktuell hier&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;small&gt;gefunden von vielen&lt;/small&gt;&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 02 Feb 2010 17:47:59 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://bestatterweblog.de/archives/guid/4336</guid>
    
</item>
<item>
    <title>Mord unter Bestattern</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/Mord-unter-Bestattern/4334</link>
            <category>Fundstücke</category>
    
    <comments>http://bestatterweblog.de/archives/Mord-unter-Bestattern/4334#comments</comments>
    <wfw:comment>http://bestatterweblog.de/wfwcomment.php?cid=4334</wfw:comment>

    <slash:comments>2</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://bestatterweblog.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=4334</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;Über einen Mord unter Bestattern berichtete ich schon vor längerer Zeit. Aktuell steht wieder in vielen Zeitungen etwas darüber:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=1166014&amp;amp;kat=120&quot;&gt;Hier geht es zur Meldung.&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;small&gt;gefunden von: gaaaaanz vielen und von Konni&lt;/small&gt;&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 02 Feb 2010 17:44:43 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://bestatterweblog.de/archives/guid/4334</guid>
    
</item>
<item>
    <title>Anfrage</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/Anfrage/4333</link>
            <category>daily stuff</category>
    
    <comments>http://bestatterweblog.de/archives/Anfrage/4333#comments</comments>
    <wfw:comment>http://bestatterweblog.de/wfwcomment.php?cid=4333</wfw:comment>

    <slash:comments>26</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://bestatterweblog.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=4333</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
    <content:encoded>
    &lt;blockquote&gt;Lieber Tom,&lt;p&gt;wir sind ein kleiner Verlag in Berlin und haben Ihr Buch &quot;Gestatten, Bestatter&quot; gelesen. Was sollen wir sagen? Wir sind hellauf begeistert und würden gerne anfragen, ob Sie uns eventuell kostenlos etwa 24 Kapitel neuerer Geschichten für ein neues Buchprojekt zur Verfügung stellen könnten. Über eine Umsatzbeteiligung am Verkauf des Buches ließe sich eventuell sogar reden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Über eine möglichst kurzfristige Rückantwort würden wir uns freuen.&lt;/blockquote&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wenn im Gegenzug Heidi Klum bei mir jede Wochen kostenlos zum Nacktputzen kommt, gerne!&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 02 Feb 2010 17:32:18 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://bestatterweblog.de/archives/guid/4333</guid>
    
</item>
<item>
    <title>Abmahnung</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/Abmahnung/4332</link>
            <category>daily stuff</category>
    
    <comments>http://bestatterweblog.de/archives/Abmahnung/4332#comments</comments>
    <wfw:comment>http://bestatterweblog.de/wfwcomment.php?cid=4332</wfw:comment>

    <slash:comments>19</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://bestatterweblog.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=4332</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;Nein, ich mahne Lady Undertaker nicht ab. Warum auch? Wer ihre Seite besucht, der erkennt, daß die Seite von einer Behinderten betrieben wird. Ich vermutete, daß die Seitenbetreiberin sich einfach mit den ganzen rechtlichen Bestimmungen und den Gepflogenheiten nicht auskennt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und genau da liegt das Problem. Zwar gilt zunächst einmal der Rechtsgrundsatz &quot;Unwissenheit schützt vor Schaden nicht&quot;, jedoch reiten genau auf diesem Grundsatz die ganzen Abmahner sehr erfolgreich herum. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zunächst einmal sind Abmahnungen an sich nichts Schlechtes. Sie eröffnen einen sogenannten &quot;kleinen Dienstweg&quot;, der es möglich macht, daß z.B. Kaufleute sich bei Wettbewerbsverstößen eines Konkurrenten auch ohne aufwendige Einschaltung der Gerichte direkt an den Verursacher wenden.&lt;br /&gt;
Das spart letztlich Geld und Zeit und ist so lange ein gutes Mittel, auch und sogar für den Abgemahnten, wenn er durch das Abgeben einer Unterlassungserklärung und die Übernahme &lt;em&gt;geringer aber angemessener&lt;/em&gt; Kosten wieder aus der Sache herauskommen kann. Unter Kaufleuten, Unternehmen, Fernsehsendern usw. handelt es sich letztlich bei den Abmahn&quot;gebühren&quot; aus deren Sicht um kleine Beträge. Manchmal verstoßen sie bewußt gegen Gesetze und verletzen absichtlich die Rechte Dritter, um einen Vorteil für sich daraus zu ziehen und nehmen lieber die hinterher auf sie zukommenden Abmahnungen in Kauf, als im Voraus die Rechtefrage zu klären.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Anders sieht das bei Privatleuten und nur am Rande gewerblich Tätigen aus. Für einen Blogger, der vielleicht mit Mühe 49 Euro im Monat an Werbeeinnahmen realisiert, sind 900 Euro eben kein Pappenstiel sondern die Einnahme von anderthalb Jahren.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Hier ist das Problem in erster Linie darin zu sehen, daß sich die Abmahngebühren oft genug nur an einem behaupteten und nicht selten total überzogenen Streitwert bemessen und nicht an dem möglichen geldwerten Vorteil des Verursachers oder am tatsächlich entstandenen Schaden beim Abmahnenden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Desweiteren wird ja völlig unberücksichtigt gelassen, ob der Verursacher sich über den Rechtsverstoß überhaupt im Klaren war. Ich meine, daß sich heutzutage niemand mehr damit herausreden kann, er habe nicht gewußt, daß man fremde Bilder, Texte, Töne usw. nicht einfach übernehmen darf. Wer auf der einen Seite weiß, wo und wie man illegal Filme und Songs herunterlädt und von Kopierschutzsperren befreit, der kann auf der anderen Seite nicht so blauäugig sein und meinen, Bilder und Videos zu klauen, sei erlaubt.&lt;br /&gt;
Außerdem wird überall und oft genug darauf hingewiesen, daß es so etwas wie ein Urheberrecht gibt.&lt;br /&gt;
Die Leute finden beispielsweise auf meiner Seite jeden kleinen Fliegenköttel im Layout, behaupten dann aber, sie hätten das ©-Zeichen nie gesehen oder das Impressum nicht gefunden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und selbst wenn jemand all diese Hinweise nicht sieht, gehe ich davon aus, daß heute jeder weiß, was Urheberrecht grundsätzlich bedeutet und daß ein Verstoß dagegen Folgen haben kann.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Aber dennoch muß man unterscheiden zwischen denen, die absichtlich gegen das Urheberrecht verstoßen und denen, die in eine Falle getappt sind.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wer beispielsweise im Internet nach Bildern von Lebensmitteln googelt, der stößt unweigerlich auf die Aufnahmen eines Fotografen, dessen Frau ein Internet-Kochbuch betreibt. Auf den Seiten findet sich kein Hinweis darauf, daß die Bilder besonders geschützt sind. Deutlich heißt es dort aber, die Nutzung des Kochbuchs sei kostenlos.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wer seine Sesamkörner noch alle auf dem Brötchen hat, der wird wissen, daß man grundsätzlich nicht einfach Texte und Bilder übernehmen darf (außer man hat gefragt oder im Rahmen von eng umrissenen Zitaten).&lt;br /&gt;
Aber die Aufmachung als &quot;frei und kostenlos&quot; kann den einen oder anderen ebenso zum Kopieren eines solchen Lebensmittelbildes verführen, wie die Banalität der Aufnahme an sich. Ein einfaches trockenes Brötchen oder ein Paar Wiener Würstchen, was kann da schon wert sein, daß das Bild urheberrechtlich geschützt ist, mag mancher irrigerweise denken.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Böse Zungen behaupten, solche Fotografen setzten ihre Bilder überhaupt nur deshalb in solchen Massen und gut auffindbar ins Netz, um hinterher an den Abmahnungen und Honorarnachforderungen zu verdienen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mir persönlich ist es einmal passiert, daß ich in einem Portal, daß frei herunterladbare Bilder anbietet, ein Foto heruntergeladen habe und es auf meine Seite packte. Schön brav mit Hinweis auf den im Portal genannten Urheber.&lt;br /&gt;
Nur meldete sich ein halbes Jahr später eine Fotoagentur, die beweisen konnte, daß sie der Rechteinhaber an diesem Foto ist. Derjenige, der das Bild in das Portal mit den kostenlosen, freien Bildern eingestellt hatte, hatte schlichtweg gelogen. Der dort zur Anmeldung genutzte Name war falsch und somit der Typ auch nicht zu belangen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;An mir blieb die Sch.... aber hängen, wie man so sagt, und ich sollte nun knapp 900 Euro bezahlen.&lt;br /&gt;
Glücklicherweise hatte ich es in dem Chef der Fotoagentur mit jemandem zu tun, der die Sache ebenso vernünftig sieht, wie ich und wir konnten uns auf 79 Euro Nutzungsgebühren einigen. So ein Betrag ist einsehbar und ich habe ihn auch bezahlt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Aber man sieht, wie schnell man in eine Urheberrechtsfalle tappen kann.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die einfachste Methode besteht immer noch darin, daß man den Rechteinhaber einfach fragt. Man glaubt gar nicht, wie oft man selbst für besondere Bilder und Texte eine Freigabe bekommt.&lt;br /&gt;
Die meisten fühlen sich nämlich geschmeichelt, wenn man ihre Sachen gut findet und bei Namensnennung verwenden möchte. Egal nun, ob die Sachen besonders gut sind, die Leute fühlen sich verständlicherweise &quot;angepisst&quot;, wenn jemand im Gegensatz dazu einfach ihre Inhalte übernimmt.&lt;br /&gt;
Fragen kost&#039; nix.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich rege mich immer auf, wenn Leute, die nach meinem Dafürhalten wissen was sie tun, einfach rotzfrech ganze Kapitel übernehmen und dann noch auf Quelle und/oder Link verzichten. Da könnte ich auch schon mal über anwaltliche Hilfe nachdenken.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Allerdings ist mir das mit dem Bestatterweblog bislang erspart geblieben und bei gelegentlichen Vorkommnissen hat eine Mail an den &quot;Übernehmer&quot; immer ausgereicht.&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 02 Feb 2010 08:42:06 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://bestatterweblog.de/archives/guid/4332</guid>
    
</item>
<item>
    <title>Lady Undertaker</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/Lady-Undertaker/4331</link>
            <category>Internes</category>
    
    <comments>http://bestatterweblog.de/archives/Lady-Undertaker/4331#comments</comments>
    <wfw:comment>http://bestatterweblog.de/wfwcomment.php?cid=4331</wfw:comment>

    <slash:comments>40</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://bestatterweblog.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=4331</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;Derzeit erreichen mich ganz viele Mails, weil eine Frau aus Bayern eine Art &lt;a href=&quot;http://leichenbestatterin.over-blog.de/pages/Das_bin_ich--2280695.html&quot;&gt;&quot;Bestatterweblog-Abklatsch&quot;&lt;/a&gt; geschaffen hat. Sie kopiert hierfür ganze Texte aus dem Bestatterweblog auf ihre Seite und veröffentlicht sie dann als &quot;Lady Undertaker&quot; unter ihrem Namen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;!-- s9ymdb:601 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;450&quot; height=&quot;168&quot; src=&quot;http://bestatterweblog.de/uploads/krankmeld.jpg&quot; alt=&quot;&quot;  /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auch ein Anwaltsbüo hat sich schon gemeldet und mir seine Hilfe beim &lt;strike&gt;Absahnen&lt;/strike&gt;, äh Abmahnen angeboten.&lt;br /&gt;
Ich möchte aber derzeit in dieser Sache nichts unternehmen. Art und Aufmachung der Seiten lassen nicht den Eindruck zu, es könne sich um eine Seite handeln, die ernsthaft von vielen Leuten besucht wird.&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 01 Feb 2010 14:54:25 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://bestatterweblog.de/archives/guid/4331</guid>
    
</item>
<item>
    <title>Bestatter Nähe Chemnitz</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/Bestatter-Naehe-Chemnitz/4330</link>
            <category>Frag den Bestatter</category>
    
    <comments>http://bestatterweblog.de/archives/Bestatter-Naehe-Chemnitz/4330#comments</comments>
    <wfw:comment>http://bestatterweblog.de/wfwcomment.php?cid=4330</wfw:comment>

    <slash:comments>2</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://bestatterweblog.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=4330</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
    <content:encoded>
    &lt;blockquote&gt;Hallo Tom,&lt;p&gt;ich bin auf der Suche nach einem guten Bestatter in 03099 Kolkwitz, bzw. Chemnitz.&lt;br /&gt;
&lt;/blockquote&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Kennt da jemand einen Kollegen und kann ihn empfehlen?&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 01 Feb 2010 14:30:14 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://bestatterweblog.de/archives/guid/4330</guid>
    
</item>
<item>
    <title>Fragen an den Bestatter</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/Fragen-an-den-Bestatter/4329</link>
            <category>Internes</category>
    
    <comments>http://bestatterweblog.de/archives/Fragen-an-den-Bestatter/4329#comments</comments>
    <wfw:comment>http://bestatterweblog.de/wfwcomment.php?cid=4329</wfw:comment>

    <slash:comments>8</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://bestatterweblog.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=4329</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;Gesucht werden die kuriosesten &lt;a href=&quot;http://bestatterweblog.de/categories/7-Frag-den-Bestatter&quot;&gt;&quot;Fragen an den Bestatter&quot;&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Welche Frage oder Antwort findet Ihr besonders kurios oder bemerkenswert?&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 01 Feb 2010 10:02:02 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://bestatterweblog.de/archives/guid/4329</guid>
    
</item>
<item>
    <title>Schmetterlinge</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/Schmetterlinge/4328</link>
            <category>Menschen</category>
    
    <comments>http://bestatterweblog.de/archives/Schmetterlinge/4328#comments</comments>
    <wfw:comment>http://bestatterweblog.de/wfwcomment.php?cid=4328</wfw:comment>

    <slash:comments>30</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://bestatterweblog.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=4328</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;Herr Mischnigg erzählt mir sein Schicksal und ich finde er tut das so eindrucksvoll, daß ich es einfach so wiedergebe: &lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Wir haben diese Woche unsere kleine Tochter im 6. Schwangerschaftsmonat verloren.&lt;br /&gt;
Es ist Donnerstag. Meine Frau steht wie üblich 5:30 Uhr auf und weckt mich auf dem Weg zur Tür. Ich selbst ziehe wie immer ins Wohnzimmer um, koche mir einen Kaffee und genieße die Zeit bis 7:30 Uhr, dem Zeitpunkt, an dem ich so langsam zur Arbeit aufbrechen sollte. &lt;br /&gt;
Nach einem entspannten Vormittag mit diversen Telefonaten und Emails, fahre ich mittags nach XY-Stadt um bei meinem örtlichen Kaffeeröster neuen Kaffee zu kaufen - 1 Pfund, für die Drückerkanne gemahlen. Kenia Blend .. 7.70 €. &lt;p&gt;Ein Anruf, der all dies zu Makulatur verkommen lässt: Schatz, ich muß ins Krankenhaus, komm schnell hier vorbei!&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;blockquote&gt;Eine Stunde später warte ich mit meiner Frau auf das erste Ergebnis der Blutuntersuchung. Der Ultraschall hat ergeben, dass unser Zwerg kaum noch Fruchtwasser hat und jetzt quasi ungeschützt gegen den Rest der Welt steht.&lt;br /&gt;
Meine Frau bekommt die erste Ladung Antibiotika intravenös.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wir sitzen im Kreissaal 2 der Klinik und schieben Panik. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Eine supernette Hebamme beruhigt uns. Die Ärztin aus Weißrussland (ihr deutsch ist bescheiden) kann ihre Besorgnis kaum verbergen, versucht uns Hoffnung zu machen. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Oberarzt kommt. Er malt ein düsteres Bild, schließt aber einen positiven Ausgang nicht aus.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Hebamme hat Feierabend, sie stellt ihre Kollegin der Abendschicht vor. Auch die nächste ist nett. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Stationsärztin schaut vorbei. Meine Frau bekommt die nächste Ladung Antibiotika an den Tropf geklemmt. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Oberarzt und Hebamme machen uns Hoffnung. Wenn die Wehen in der nächsten Stunde nachlassen, besteht Hoffnung. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;.&lt;br /&gt;
.&lt;br /&gt;
.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;sie lassen nicht nach&lt;br /&gt;
.&lt;br /&gt;
.&lt;br /&gt;
.&lt;br /&gt;
Ein neuer Arzt hat die Station übernommen. Er kommt zu uns, sieht furchtbar sorgenvoll aus und versucht irgendwie Hoffnung zu verbreiten - es gelingt ihm nicht wirklich.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;.&lt;br /&gt;
.&lt;br /&gt;
.&lt;br /&gt;
19:00 Uhr Wir werden vorsichtig darauf vorbereitet, irgendwann eine Entscheidung treffen zu müssen. Es werden nochmals alle Werte genommen. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;.&lt;br /&gt;
.&lt;br /&gt;
19:20 Uhr die Werte sind noch nicht da. Die Hebamme kontrolliert alle Parameter und stürzt uns ins Bodenlose: Der Muttermund ist geöffnet ... wir werden unser Kind in dieser Nacht verlieren. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;19:30 Uhr Ultraschall: Das Herz des Kindes schlägt. Bewegungen von ihr sind kaum festzustellen. Fruchtwasser ist keines mehr vorhanden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;19:34 Uhr der Stationsarzt eröffnet uns: Unsere Tochter wird diese Nacht zur Welt kommen und sie wird nicht überleben können&lt;br /&gt;
.&lt;br /&gt;
.&lt;br /&gt;
Die Welt stürzt ins Chaos.&lt;br /&gt;
.&lt;br /&gt;
.&lt;br /&gt;
19:50 Uhr die Wehen kommen regelmäßiger aller 2 Minuten. Wir entscheiden uns, den Wehentropf zu akzeptieren und dass meine Frau Schmerzmittel bekommt. &lt;br /&gt;
.&lt;br /&gt;
Alles noch extrem unwirklich.&lt;br /&gt;
.&lt;br /&gt;
20:15 Uhr Kontrolle - der Wehentropf wird hochgesetzt. &lt;br /&gt;
Stärkere Wehen. Wir ertrinken in Tränen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;22:00 Uhr Das Schmerzmittel wird nachgespritzt. Der Wehentropf wird noch nen Zacken stärker eingestellt. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;.&lt;br /&gt;
.&lt;br /&gt;
Wehen&lt;br /&gt;
.&lt;br /&gt;
Tränen&lt;br /&gt;
.&lt;br /&gt;
0:30 Uhr&lt;br /&gt;
Ihr geht es schlechter. Viel Blut in den letzen paar &quot;Bettpfannen&quot;. Toilettengang mit Aufsicht.&lt;br /&gt;
.&lt;br /&gt;
0.40 Uhr&lt;br /&gt;
aus Öffnungswehen werden Presswehen&lt;br /&gt;
.&lt;br /&gt;
.&lt;br /&gt;
0.50 Uhr&lt;br /&gt;
Unser Kind ist geboren. Ohne Atmung ... Ohne Herzschlag. Eine Handvoll.&lt;br /&gt;
500 g. 490 nach kurzer Rücksprache, denn ab 500g fängt die Beerdigungspflicht an. &lt;br /&gt;
. &lt;br /&gt;
.&lt;br /&gt;
Die Welt besteht aus nichts anderem als aus Traurigkeit, Schmerz und unserer Kleinen. Sie passt in eine Hand - trotz Handtuch in dass sie eingewickelt ist. Sie hat die Ohren meiner Frau ... und ihr süßes Grübchen am Kinn. Die Kleine hätte meine Finger gehabt .. und meine Nase. &lt;br /&gt;
.&lt;br /&gt;
Wir bekommen alle Zeit die wir brauchen. Wir können Abschied nehmen von unserer kleinen Tochter. Außer furchtbar zu heulen und diesen kleinen Engel zu küssen und zu herzen können wir nichts tun. Alle Emotionen sind auf diesen kleinen, nicht einmal ein Pfund schweren Schatz gerichtet. Zu jung um selbst leben zu können. Dass sie bei der Geburt gestorben ist, merken wir bald. Sie hat so kalte Hände .. klein wie ein Daumennagel. Nahe wie kaum etwas vor ihr in dieser Welt. &lt;br /&gt;
.&lt;br /&gt;
Es ist, als müssen wir uns selbst die Herzen herausreißen. Das Kind müssen wir aus der Hand geben. Wir könnten morgen noch einmal zu ihr .. doch die Angst, dass sie dann noch viel kälter wäre, als sie in der Stunde in unseren Armen geworden ist, bringt uns dazu, auf dieses Angebot zu verzichten. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auch ohne, daß wir betteln müssen oder Umwege beschreiten müssen, wird das Kind kein &quot;Klinikabfall&quot; .. Sie wird wie alle unglücklich beendeten Schwangerschaften hier in XY-Stadt auf dem Städtischen Friedhof beigesetzt werden. Ein Schmetterlingsgrab ... für all die kleinen Engel, die nicht die Chance hatten um ihr Leben zu kämpfen - wie eben unsere Kleine - gibt es seit einiger Zeit hier auf dem städtischen Friedhof. Die Kleinen bekommen einen Sarg .. und einen Platz, an den Eltern wie wir, die von heute auf Morgen aus der Normalität gerissen werden, hingehen können. Dort werden die kleinen Schmetterlinge beerdigt ... &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wir hätten es nach diesem plötzlichen Verlust niemals hinbekommen, eine Beerdigung zu organisieren. So ist es überaus tröstlich zu wissen, dass all die Kleinen die ihren Start ins Leben nicht nehmen durften, trotzdem ein würdiges Begräbnis bekommen .. einen Ort, der an sie erinnert. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ob wir die Kraft haben zur Trauerfeier zu gehen weiß ich noch nicht ... später einmal zu den Schmetterlingen zu gehen und nach dem Rechten zu sehen, dass wird uns niemand nehmen können. &lt;/blockquote&gt;&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 01 Feb 2010 06:40:23 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://bestatterweblog.de/archives/guid/4328</guid>
    
</item>
<item>
    <title>Krankmeldung zu spät, jetzt gekündigt</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/Krankmeldung-zu-spaet,-jetzt-gekuendigt/4327</link>
            <category>Frag den Bestatter</category>
    
    <comments>http://bestatterweblog.de/archives/Krankmeldung-zu-spaet,-jetzt-gekuendigt/4327#comments</comments>
    <wfw:comment>http://bestatterweblog.de/wfwcomment.php?cid=4327</wfw:comment>

    <slash:comments>55</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://bestatterweblog.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=4327</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
    <content:encoded>
    &lt;blockquote&gt;Ich bin alleinerziehend und seit mein Sohn in den Kindergarten geht, bin ich wieder berufstätig. Ich habe eine Stelle als Schreibkraft und PC in einem Beerdigungsinstitut. Hallo, der Vater kümmert sich nicht und die Verantwortung liegt allein bei mir. Mir ist mein Sohn wichtiger als mein Beruf und wenn im Kindergarten Stuhlkreis ist oder ein Ausflug stattfindet oder wenn die Kinder Läuse haben oder Kindergartn sonstwie geschlossen ist, dann bleibe ich selbstverständlich zu Hause. &lt;br /&gt;
Mein Chef behandelt seine Mitarbeiter sehr ungleichmässig. Na ja das ist zur Hälfte auch Familie. Da weiß man ja schon alles.&lt;br /&gt;
Wenn ich dann eine Krankmeldung bringe, damit ihm für den Lohn keine Unkostenbeiträge entstehen, dann ist er sauer. Ich habe die immer wie gesetzlich vorgeschrieben, am dritten Tag gebracht, manchmal also mitgebracht wenn ich schon wieder gesund war.&lt;br /&gt;
Da hat er von mir als einziger verlangt, dass ich die Krankmeldung schon am ersten Tag der Krankheit bringe. Das ist ja sowieso nicht gültig, hat mir eine Freundin gesagt, die bei einem RA arbeitet. Wenn er das verlangt, muss er das von allen verlangen, sonst wirkt das bei mir nicht.&lt;br /&gt;
Am ersten Tag hilft mir aber nichts, weil ich den ersten Tag für meinen Sohn brauche. Also bringe ich die Zettel nach wie vor am dritten Tag und hab schon drei Abmahnungen deshalb bekommen. Kein anderer in der Firma hat eine Abmahnung bekommen !!!&lt;br /&gt;
Nun hat er mich fristlos und gleichzeitig fristgerecht gekündigt, weil die letzte Krankmeldung auch erst wieder am gesetzlichen dritten Tag gekommen ist. Was soll ich tun?&lt;/blockquote&gt; Die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung dient dazu, dem Arbeitgeber belegen zu können, daß der Arbeitnehmer aus gesundheitlichen Gründen nicht in der Lage ist, arbeiten zu gehen. Neben dieser Möglichkeit gibt es auch noch die Ausübung eines öffentlichen Amtes, zum Beispiel als Schöffe, als Begründung, vom Dienst freigestellt zu werden.&lt;br /&gt;
Neben diesen Besonderheiten gibt es eigentlich nur noch die Möglichkeit bezahlten oder unbezahlten Urlaub zu nehmen, wenn man aus dringenden Gründen zu Hause bleiben muß.&lt;p&gt;Die Gründe hierfür können, müssen aber nicht den Arbeitgeber interessieren. Im Grunde schuldest Du ihm die Arbeit und er Dir den Lohn. &lt;br /&gt;
Wenn Du schon häufiger vorgeschobene Erkrankungen benutzt hast, um daheim bleiben zu können, ist es durchaus angemessen, wenn ein skeptisch gewordener Arbeitgeber die sofortige Vorlage einer ärztlichen Bescheinigung verlangt. Das kann er auch bei einzelnen Mitarbeitern anordnen.&lt;br /&gt;
Kommst Du dieser Anordnung nicht nach, riskierst Du eine Abmahnung und letztlich, wie es jetzt passiert ist, eine Kündigung.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zunächst einmal ist &quot;Alleinerziehen&quot; keine Krankheit und kein Schicksalsschlag, sondern ein in unserer Gesellschaft vielfach vorkommender Zustand. Auch wenn es schwer ist, muß man sich entsprechend häuslich arrangieren, um auch noch arbeiten gehen zu können. Man kann nicht einfach den Alleinerziehungsumstand als so wichtig und schicksalhaft hinstellen und von der Arbeit fernbleiben, wenn sich ganz oder punktuell die Situation verschlechtert.&lt;br /&gt;
In dringenden Einzelfällen darf man bei normalen Arbeitgebern durchaus auf Verständnis hoffen, wird dann aber auf den guten Willen und vor allem auf bezahlte oder unbezahlte Urlaubstage angewiesen sein.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Hat man den Arbeitgeber durch vorgetäuschte Erkrankungen schon mehrfach betrogen und belogen, so darf man sich sicher sein, daß ein aufmerksamer Chef den Braten schnell riecht und durch entsprechende Anordnungen, so wie bei Dir geschehen, dem entgegenwirkt.&lt;br /&gt;
Dann ist es weder eine Ungerechtigkeit, noch grundsätzich ein gemeiner Schlag des Schicksals, wenn man einer verstärkten Kontrolle unterliegt.&lt;br /&gt;
Kommt man dem nicht nach, wird man die Konsequenzen zu tragen haben.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In Deinem konkreten Fall sehe ich persönlich wenig Chancen, den Arbeitsplatz behalten zu können bzw. wieder zu bekommen. Allerdings könnte eine Klage vor dem Arbeitsgericht insoweit Erfolg haben, als daß das Gericht bei Würdigung aller Umstände, nach meiner Erfahrung, durchaus zu dem Schluß kommen könnte, daß eine fristgemäße Kündigung ausreicht und eine fristlose Kündigung überzogen sein könnte.&lt;br /&gt;
Hier würde ich mich anwaltlicher Hilfe versichern. Auch Gewerkschaften, Berufs- und Sozialverbände helfen und beraten bei arbeitsgerichtlichen Auseinandersetzungen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es ist übrigens ein Irrglaube, der Arbeitgeber müsse für Deinen Lohn nicht einstehen, wenn Du ihm eine AU-Bescheinigung des Arztes bringst. Das ist ggfs. allenfalls bei immer wiederkehrenden Krankmeldungen aufgrund der selben Erkrankung der Fall, ansonsten tritt die Krankenkasse erst nach mehreren Wochen für den Lohn ein. Der Arbeitgeber muß also normalerweise beim üblichen &quot;Krankfeiern&quot; immer den Lohn fortzahlen.&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 01 Feb 2010 06:06:16 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://bestatterweblog.de/archives/guid/4327</guid>
    
</item>
<item>
    <title>Petition: Erste Hilfe und Lebensrettende Sofortmaßnahmen</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/Petition-Erste-Hilfe-und-Lebensrettende-Sofortmassnahmen/4326</link>
            <category>daily stuff</category>
    
    <comments>http://bestatterweblog.de/archives/Petition-Erste-Hilfe-und-Lebensrettende-Sofortmassnahmen/4326#comments</comments>
    <wfw:comment>http://bestatterweblog.de/wfwcomment.php?cid=4326</wfw:comment>

    <slash:comments>32</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://bestatterweblog.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=4326</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;&lt;em&gt;Es gibt zu wenig Ersthelfer. Viele Menschen sterben allein deshalb, weil zu wenig Erste Hilfe geleistet wird, ob aus Schaulust, Angst oder Unvermögen. Selbst Autofahrer, die zur Erlangung der Fahrerlaubnis einen derartigen Kurs nachweisen müssen, sind dazu selten in der Lage. Mit frühzeitiger und altersgemäßer und wiederholter Heranführung an die Kompetenzen, Notfälle zu erkennen und seinen Fähigkeiten entsprechend zu handeln, würde die Selbstverständlichkeit Erster Hilfe verinnerlicht. Zudem würde dadurch der Inhalt im Ernstfall besser abrufbar.&lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Deshalb wurde folgende Petition erarbeitet:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Petition: Erste Hilfe und Lebensrettende Sofortmaßnahmen in den Schulunterricht!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Text der Petition&lt;br /&gt;
Der Nordrhein-Westfälische Landtag möge beschließen, daß Schülerinnen und Schüler frühzeitig, jährlich und altersangepaßt in Erster Hilfe und lebensrettenden Sofortmaßnahmen unterwiesen werden. Dies schließt auch das Erkennen von Notfall- und vergleichbaren Situationen ein. Die Fertigkeiten werden von Jahr zu Jahr wiederholt und ausgebaut, bis ab etwa der 10. Klasse auch Herz-Lungen-Wiederbelebung behandelt wird.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://weblog.hundeiker.de/item-1496.html&quot;&gt;Mehr Informationen hier&lt;/a&gt;&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 31 Jan 2010 14:19:52 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://bestatterweblog.de/archives/guid/4326</guid>
    
</item>
<item>
    <title>Mit der Hayabusa zur letzten Ruhe</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/Mit-der-Hayabusa-zur-letzten-Ruhe/4325</link>
            <category>Fundstücke</category>
    
    <comments>http://bestatterweblog.de/archives/Mit-der-Hayabusa-zur-letzten-Ruhe/4325#comments</comments>
    <wfw:comment>http://bestatterweblog.de/wfwcomment.php?cid=4325</wfw:comment>

    <slash:comments>14</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://bestatterweblog.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=4325</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;Im Sarg mit der Hayabusa zum Grab, das hat was.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-50879-4.html&quot;&gt;Hier hat ein Leser aus Burbach eine entsprechende Fotostrecke gefunden.&lt;/a&gt;&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 31 Jan 2010 09:41:09 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://bestatterweblog.de/archives/guid/4325</guid>
    
</item>
<item>
    <title>Der Ernst ist weg!</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/Der-Ernst-ist-weg!/4324</link>
            <category>Menschen</category>
    
    <comments>http://bestatterweblog.de/archives/Der-Ernst-ist-weg!/4324#comments</comments>
    <wfw:comment>http://bestatterweblog.de/wfwcomment.php?cid=4324</wfw:comment>

    <slash:comments>32</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://bestatterweblog.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=4324</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;Den letzten Abschied würdig gestalten... Wir haben viel Arbeit vor uns.&lt;br /&gt;
Frau Kruse sitzt mir gegenüber, weint, schluchzt, meine Papiertaschentücher sind alle, ich schiebe ihr eine Box mit Kosmetiktüchern über den Tisch, sie zupft eins heraus und schnieft hinein, blickt mich dankbar an und kaum will ein Lächeln über ihr Gesicht huschen, da schüttelt ein neuer Weinkrampf die kleine, etwas rundliche Frau.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Das kann man doch nicht machen&quot;, schluchzt sie und schüttelt den Kopf, während sie das zusammengeknüllte Papiertuch so fest in der Fast zusammenpresst, daß die Knöchel ihrer Finger weiß hervortreten. &lt;br /&gt;
Wut und Zorn mischen sich mit der Trauer, Frau Kruse seufzt, wieder kullern ihr dicke Tränen die Wangen hinunter.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Am Abend vorher hatte ihr Mann Ernst beim Abendessen plötzlich über Übelkeit geklagt: &quot;Ich fühl&#039; mich gar nicht so, wie ich mich fühlen sollte, mir steht&#039;s auf einmal bis in den Hals und mir ist so kodderig&quot;, hatte er gesagt, dann war er ins Bad gegangen, um sich zu übergeben, doch es wollte nichts kommen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Ich hab&#039; dann ganz automatisch an dem hartgekochten Ei gerochen, daß er gerade essen wollte; nur um zu sehen, ob es vielleicht verdorben ist, aber da war nichts. Komm Ernst, wir fahren zum Arzt, hab ich noch zu ihm gesagt, doch er saß nur im Badezimmer auf dem Rand der Badewanne und hat mich aus glasigen Augen angeschaut.&quot;&lt;br /&gt;
 Da sie nicht Auto fahren kann, hatte Frau Kruse ein Taxi gerufen und ist mit ihrem Mann ins Barbara-Hospital gefahren. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;In der Notaufnahme mußten wir bald eine Stunde warten, bis sich überhaupt jemand um uns gekümmert hat. Da rennen alle Nase lang Schwestern, Pfleger und Ärzte an einem vorbei und ich habe x-mal gesagt, daß es meinem Mann sehr schlecht geht und jeder hat nur gesagt: &#039;Dann müssen Sie vorne an die Info, melden Sie ihren Mann dort an, dann kümmert sich jemand um Sie&#039;. Aber das hatten wir schon lange vorher gemacht, bloß es kam keiner.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wenigstens 50 Minuten haben wir dort gesessen, mein Mann hatte schon eiskalten Schweiß auf der Stirn und war ganz grau geworden, da kam dann endlich ein Arzt. Sie, ich hab&#039; den kaum verstanden, der war aus Thailand oder von den Philippinen, Dr. Bambungopol oder so ähnlich... Der war zwar unheimlich nett, aber er hat so schnell gesprochen und alles so schlecht ausgesprochen, daß ich nicht begriffen haben, was der Mann von mir will.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Er hat dann meinen Ernst untersucht, ihm in die Augen geleuchtet, das Herz abgehört und den Blutdruck gemessen.&lt;br /&gt;
Schließlich hat er gesagt, soviel hab&#039; ich verstanden, daß mein Mann viel zu hohen Blutdruck hat und über Nacht zur Beobachtung da bleiben muß. Er ist dann auf die Station gekommen und an einen Tropf gelegt worden.&lt;br /&gt;
Obwohl es schon spät war, hat der Stationspfleger sogar noch gefragt, ob er meinem Mann noch ein Butterbrot bringen soll, doch mein Mann hat nur gesagt, daß ihm so schlecht ist.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Heute Morgen bin ich dann gleich wieder ins Krankenhaus gefahren und komme in das Zimmer, da ist da nur noch ein leeres Bett. Sie können sich gar nicht vorstellen, was ich für einen Schreck bekommen habe. Als Erste hab ich gedacht &#039;Mein Gott, der Ernst ist weg!&#039; Ich hab&#039; dann eine Schwester gefragt und die hat mir nur gesagt, mein Mann sei in der Prosektur. Ich hab&#039; gedacht, das sei sowas wie Labor oder Intensiv, wissen Sie? Ich frag&#039; die also, wie ich da hin komme und die sagt: &#039;Frau Kruse, da können Sie nicht hin, da kommen nur die Leichen runter.&#039; So hab&#039; ich vom Tod meines Mannes erfahren, können Sie sich das vorstellen?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es ist dann noch eine Schwester gekommen, die hat mir dann ihr Beileid ausgesprochen und mich in das Stationszimmer gebeten. Aber da ging es dann auch nur um die Formalitäten für die Krankenkasse und die Verwaltung. Einen mal in den Arm zu nehmen oder einem mal zu sagen, wie es jetzt weitergeht, nee das können die nicht. Aber die haben ja auch keine Zeit, sind ja viel zu wenige von denen da.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich mußte dann runter in die Verwaltung und da sitze ich also dieser Frau gegenüber, die mich das gleiche Zeug fragt, wie die Schwester im Stationszimmer; ich glaub&#039; sogar, daß die die gleichen Formulare nochmal ausgefüllt hat und da frag&#039; ich dann, was man jetzt machen muß. Die Frau sagt nur: &#039;Gehen Sie am besten gleich gegenüber zum städtischen Beerdigungsinstitut, da gehen alle immer hin.&#039;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&#039;Um Gottes Willen&#039;, hab ich gesagt, &quot;da gehe ich ganz gewiss nicht hin, die haben unseren Freund, den Karl beerdigt, schrecklich sage ich Ihnen, so eine Fließbandabfertigung und sehr teuer soll das obendrein auch noch gewesen sein.&#039; &#039;Mir egal&#039;, hat die Frau gesagt, nur mit den Achseln gezuckt und dann im Computer nachgeschaut. &#039;Ihr Mann ist aber schon von denen abgeholt worden&#039;. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das geht bei denen vollautomatisch. Die haben bei mir zu Hause angerufen, ich war aber nicht da, konnte ich ja auch nicht, ich war ja auf dem Weg ins Krankenhaus, das dauert aber mit Bus und Bahn, ich mußte nämlich zweimal umsteigen. Bis ich im Krankenhaus war, waren fast anderthalb Stunden herum, dann war ich ja noch fast eine Dreiviertelstunde auf der Station und in der Zwischenzeit haben die meinen Mann einfach abholen lassen.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich kenne das nur zur Genüge, die machen das oft so. Das Krankenhaus steht in städtischer Trägerschaft und da wäscht eine Hand die andere...&lt;br /&gt;
Dabei gibt es klare Absprachen zwischen den Bestattern und der Stadtverwaltung. Die Krankenhäuser sind angeblich angewiesen worden, keine Empfehlungen für einen bestimmten Bestatter auszusprechen und wenn es mal knapp wird mit dem Lagerraum für Verstorbene, dann wird einer der Bestatter gerufen, die Polizeidienst haben. Die sind wenigstens aufgrund ihres Vertrages gehalten, nur bestimmte Leistungen zu einem niedrigen Preis abzurechnen.&lt;br /&gt;
Doch sollte, so lautet die Abmachung, ein Kapazitätsengpass des Krankenhauses den Angehörigen nicht auch noch eine finanzielle Mehrbelastung einbringen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Doch diese Abmachung ist nur auf einer Besprechung mit den Verantwortlichen getroffen worden, es ist nur vom Sollen und nicht vom Müssen die Rede und oft genug halten sich vor allem die städtischen Krankenhäuser einfach nicht daran.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Ich hab&#039; dann gleich da angerufen und gefragt, wann ich meinen Ernst denn sehen kann, ich muß mich doch noch von ihm verabschieden. Aber die haben gesagt, ich soll vorbei kommen und am besten gleich die EC-Karte mitbringen. Verabschieden könnte ich mich dann später auf dem Friedhof. Und die wollten mir den Sarg gleich am Telefon verkaufen. Die Frau war ziemlich schnippisch und hat nur gefragt &#039;Erd&#039; oder Feuer?&#039;. Ich hab&#039; dann gesagt, daß mein Mann verbrannt werden will und dann hat sie gesagt: &#039;Da gibt es dann sowieso nur drei Sargmodelle: billig, also eine einfache Holzkiste für Sozialbestattungen, mittelhell und Eiche dunkel, welchen wollen Sie?&#039;.&lt;br /&gt;
Einfach so, am Telefon, ohne daß ich die gesehen habe.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Und was haben Sie geantwortet&quot;, erkundige ich mich und Frau Kruse sagt zu meiner Beruhigung: &quot;Ich hab&#039; gesagt: &#039;Legen Sie meinen Mann bloß nicht in einen Sarg, ich lass&#039; den bei Ihnen wieder abholen; und dann bin ich mit dem Taxi zu Ihnen gefahren.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich erkläre Frau Kruse, daß sie nicht mit dem Taxi fahren muß, sondern daß wir sie gerne auch zu Hause beraten und wann immer es nötig ist, auch abholen und wieder heim bringen. Dann rufe ich vom Büro nebenan beim städtischen Beerdigungsinstitut an, man fackelt dort gar nicht lange, die kennen das schon und schließlich bekomme ich die Standardantwort, daß wir 98 Euro mitbringen sollen, dann können wir den Toten haben.&lt;br /&gt;
Auch das kennen wir, den Angehörigen hätte man 230 Euro abgenommen, unter Bestattern berechnen sie nur den sogenannten Kollegentarif. &lt;br /&gt;
Auch wegen der 98 Euro könnte man streiten, aber dazu hat keiner richtig Lust. Jeder Bestatter sagt, daß man da was machen müsste, aber keiner macht was und zusammenschließen will man sich irgendwann mal, aber nicht jetzt und schon gar nicht zum Prozessieren. So kommt es, daß die Bestatter meist die 98 Euro aus eigener Tasche bezahlen und den Kunden gar nicht in Rechnung stellen, damit es ja keinen Anreiz gibt, doch beim städtischen Institut zu bleiben.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Gehen Angehörige jedoch aus eigenem Antrieb zuerst zum städtischen Institut, etwa um dort Bescheid zu sagen, daß sie eigentlich einen anderen Bestatter beauftragen wollen, dann sieht die Sache etwas anders aus. Auf einmal ist dann von 230 bis 280 Euro die Rede und es wird klipp und klar gesagt, die privaten Bestatter hätten alle keine Ahnung, keine Erfahrung, es mangele ihnen an Seriosität, die hätten ja gar keine richtigen Kühlräume, das Personal sei nicht richtig ausgebildet und wenn man beim städtischen Institut bliebe, dann wisse man als Bürger doch, was man habe.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nun, ich kann Frau Kruse beruhigen, wir werden ihren Ernst abholen und ihr einen Abschied ermöglichen, so wie sie es sich vorstellt.&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 31 Jan 2010 08:15:40 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://bestatterweblog.de/archives/guid/4324</guid>
    
</item>
<item>
    <title>TV-Tip</title>
    <link>http://bestatterweblog.de/archives/TV-Tip/4323</link>
            <category>TV + Medien</category>
    
    <comments>http://bestatterweblog.de/archives/TV-Tip/4323#comments</comments>
    <wfw:comment>http://bestatterweblog.de/wfwcomment.php?cid=4323</wfw:comment>

    <slash:comments>6</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://bestatterweblog.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=4323</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Undertaker TOM)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;VOX&lt;br /&gt;
Sa - 30.01.2010&lt;br /&gt;
 21:55 &lt;br /&gt;
Spiegel TV - Special&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Bestatter - Der Tod ist ihr Leben&lt;br /&gt;
Ende: 23:55&lt;br /&gt;
Laufzeit: 120 Minuten&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 30 Jan 2010 21:28:06 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://bestatterweblog.de/archives/guid/4323</guid>
    
</item>

</channel>
</rss>