Fesselnd

„Können Sie dann jemanden vorbeischicken, um meinen Vater abzuholen?“

Es folgen die üblichen Fragen, ob denn der Arzt schon da war, nach der Adresse und Telefonnummer und dann rufen wir zurück, bestätigen den Termin und sichern uns ab, daß der Anruf echt ist.

„Wir sind dann in etwa 30 bis 45 Minute da.“

„Lassen Sie sich ruhig Zeit, wir haben den Vater festgebunden.“

„Sie haben was?“

„Ihn festgebunden! Da hat uns sogar der Arzt dabei geholfen.“

„Aha.“

„Ja, jetzt nicht so wie Sie denken, nur den Mund. Wir haben dem Vater mit einer Mullbinde den Mund festgebunden.“

„Ach so.“

Fehler durch Lektorin Anya bereinigt.

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  • Veröffentlicht am: 21. Juli 2008
  • 6 Kommentare
  • Veröffentlicht in: Allgemein

Veröffentlicht von

Der Schriftsteller Peter Wilhelm erzählt hier Geschichten und informiert als Sachverständiger über Bestattungen. Er ist Chefredakteur von "Bestatter heute".
Der Satiriker veröffentlicht seine Satiren hier und eine Kolumne hier.
Produkttests gibt es hier. Peter Wilhelm ist auch bei Facebook.
Mehr über den in der Halloweennacht geborenen Autor findet man u.a. hier und hier. Der Autor lebt mit seiner Familie bei Heidelberg.
Alle Angaben nach bestem Wissen, keine Rechts- Steuer- oder Medizinberatung! Fragen Sie einen Fachmann!

Peter Wilhelm peter wilhelm autorenlesung

6 Kommentare » Schreibe auch Du einen Kommentar

  1. Festbinden ist schon richtig. Nicht dass die Leiche noch wegrennt. Knebeln kann auch einen guten Grund haben ;-)

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