Freunde

Lieber Tom!

Als täglicher Leser deines Blog sind für mich die Sprüche und Zitate in deiner Menüleiste sehr oft ein Anlass zum Nachdenken. Leider ist mir heute jedoch einer sehr negativ aufgefallen.

„Kraft durch Freude“
Tom

viele Leute die die NS-Zeit miterleben mussten, verbinden damit sehr negative Erinnerungen. Abgekürzt KdF war eine politische Organisation der Nazis.
Es ist nicht so, das ich ein ultralinker Negerkusshasser bin und ich unterstelle dir natürlich nicht, braunem Gedankengut anzuhängen. Nur finde ich diesen Spruch für den Blog unpassend.

Liebe Grüße
T.

Da steht „Kraft durch Freunde“.
Sicher, der Spruch ist bewußt in Anlehnung an den Namen der Nazi-Organisation gewählt worden, persifliert ihn aber und stellt ihn in einen völlig anderen positiven Gesamtzusammenhang.

Mir sind viele der Kommentatorinnen und Kommentatoren hier im Bestatterweblog inzwischen ans Herz gewachsen und viele von ihnen würden sicherlich zu meinen Freunden gehören, würde man sich näher kennen.
Immer wieder habe ich aber erlebt, wie wichtig Freunde sein können und ganz besonders einer von meinen Freunden ist mir über ganz viele Jahre treu geblieben und hat mir schon sehr oft geholfen.

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Peter Wilhelm22. Juni 2012

13 Kommentare von 138942.

  1. Ich habe beim Mailschreiber auch „Freunde“ gelesen. Beim Spruch noch nie was anderes, als da steht.

    Nachdem ich dieses Jahr die „Kündigung“ einer Freundin bekommen habe (die mir viel bedeudet hat), bin ich sehr vorsichtig geworden, wen ich so benenne.

  2. Tja und dann gibts ja auch noch die „guten Freunde“ die jeden, aber wirklich jeden noch so „bösen Feind“ ersetzen. :-)
    Darum ja auch der Spruch: „Wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde mehr.“ :-)
    Manchmal erst nach vielen Jahren erkannt, habe ich sämtliche dieser Art aus meinem Umfeld entfernt bzw. verbannt.

  3. Hmm … gut dass andere auch zweimal lesen mußten … willkommen im Club sozusagen …

    Den Spruch kann ich nur gut heißen, aus eigener Erfahrung. Freunde können wirklich Kraft geben – ich habe das erfahren dürfen – und mir hat es wirklich und wahrhaftig geholfen.

    Zum Mail – beweisen wir auch ein bißchen Freundschaft und vor allem Nachsicht, denn auch Nachsicht ist etwas, wovon man selber nie genug bekommen kann. Oft schießt man ja selber einen „Bock“ und hofft dann auf eben diese.

    schönen Sonntag Uli

  4. Tom, ich habe Internetbekanntschaften, die schon 15 Jahre halten. Mein allererster Chatkontakt über damals ein 14.4-Modem ist einer meiner besten Freunde geworden. Zufall? Vielleicht nicht :-). Für diese Leute bin ich im Bekanntenkreis oft belächelt worden, „Du und Deine imaginären Freunde“, bis sie sie dann kennengelernt haben. Einige hatten dann die Größe, sich für diese Bemerkung zu entschuldigen.
    Ich habe total nette Kontakte bis nach USA und Neuseeland, die ich sogar schon persönlich treffen konnte.
    Man kann sich vertun, aber ich glaube man entwickelt dann das richtige Gefühl irgendwann.
    Weiter so :-)

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