Gibt es eine Smartphone App für das Bestatterweblog?

Stellvertretend für viele Anfragen dieser Art, die im Laufe der Zeit hier eingegangen sind, gebe ich mal die Zuschrift von Leserin R. wieder:

Hallo Herr Wilhelm,

fast täglich bin ich auf Ihrem Blog und lese mir Ihre Geschichten und Informationen durch und bin schlichtweg begeistert!
Nun wollte ich mal fragen, ob auch schon eine Bestatterwebblog-App in Arbeit ist oder ob man sich so etwas mal überlegen könnte, praktisch wär’s nämlich schon, da das Browsen so auf dem Handy manchmal doch recht kompliziert sein kann.
Über eine Antwort von Ihnen würde ich mich sehr freuen.
Liebe Grüße

Wir haben dieses Thema schon vor einem Jahr hier besprochen.
Damals hatte ich eine Umfrage gestartet. 97% der Leserinnen und Leser wollten keine App.

Mobil-Theme und Smartphone-App

Ehrlich gesagt, weiß ich immer noch nicht, ob, wozu und überhaupt wir eine solche App benötigten.
Bin da gerne für Ideen und Vorschläge offen. Wer da eine Meinung hat: Bitte einfach in die Kommentare schreiben.

Mir persönlich geht es so, daß ich auf dem Handy oft etwas in die URL-Leiste eintippe, um eine Google-Abfrage zu starten.
Dann suche ich mir unter den Suchergebnissen das scheinbar Passende aus.

Nun lande ich auf einer Seite, die genau das Gesuchte im Blickfeld präsentiert.
Ich darf es aber nicht lesen, denn es poppt ein Fenster auf, daß mir die Frage stellt, ob ich jetzt lieber von der Webansicht zur mobilen Ansicht wechseln möchte.
Ich klicke auf NEIN oder JA, je nachdem.
Dann geht ein neues Fenster auf.
Da steht dann „ein noch schöneres Lesevergnügen bietet unsere App, jetzt im App-Store downloaden!“

Will ich aber nicht, ich will nur lesen, was da steht.

Bezüglich es Bestatterweblogs bin ich der Meinung, daß doch eigentlich alles schön untereinander steht und man es auf dem Smartphone gut lesen kann.
Eine App bräuchte ich persönlich nicht. Wo lägen da die Vorteile/Unterschiede?

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  • Veröffentlicht am: 10. September 2016
  • 9 Kommentare
  • Veröffentlicht in: Internes

Veröffentlicht von

Der Schriftsteller Peter Wilhelm erzählt hier Geschichten und informiert als Sachverständiger über Bestattungen. Er ist Chefredakteur von "Bestatter heute".
Der Satiriker veröffentlicht seine Satiren hier und eine Kolumne hier.
Produkttests gibt es hier. Peter Wilhelm ist auch bei Facebook.
Mehr über den in der Halloweennacht geborenen Autor findet man u.a. hier und hier. Der Autor lebt mit seiner Familie bei Heidelberg.
Alle Angaben nach bestem Wissen, keine Rechts- Steuer- oder Medizinberatung! Fragen Sie einen Fachmann!

Peter Wilhelm peter wilhelm autorenlesung

9 Kommentare » Schreibe auch Du einen Kommentar

  1. Vielleicht kann man ein wenig Werbung für den RSS-Feed und entsprechende Apps machen?

    Ich persönlich fände es extrem ätzend, für alle 20+ Seiten eine App zu haben. Aber EINE App, die Feeds ausliest, ist was feines …

    • @riepichiep:
      Dito hier. In meinem Fall feedly. Sowas ist ein extrem komfortabler Weg, um eine Vielzahl vom Seiten zu verfolgen. Ganz besonders, wenn es irgendwo nur sporadisch Artikel kommen.

    • Genau das wollte ich auch vorschlagen. Mein RSS-Reader heißt „Aggregator“ und ich bin total zufrieden damit. Man kann noch im Reader auf „Originalansicht“ umstellen, wenn man das schöner findet.

  2. Also ich würde die app nicht nutzen.
    Ich gebe 2 Buchstaben ein und schon bin ich auf der gewünschten Seite

  3. Da mir die Frage auch schon mal begegnet ist, habe ich mal meine Argumente gesammelt und online gestellt:
    http://www.im-chaos-daheim.de/app.php

    Wer mag, darf gerne auf den Link verweisen …

  4. Tss, allein die Vorstellung, einen als Mobil-User erkannten Besucher zu FRAGEN, ob er eine mobiltauglichere Ansicht will, ist für mich (als web-Developer) schon grenzdebil.
    Entweder ich habe eine Mobil-Ansicht, dann zeige ich die an, oder eben nicht. Im Idealfall einfach sog. „Responsive Design“, was einfach per CSS alles hübsch macht, je nach Gerät und Auflösung.
    Im Falle eines Blogs sehe ich den Sinn einer App allerdings auch nicht. Für RSS-Feeds gibt’s sowas schon, und sonst passiert hier doch nicht „spannendes“ für eine App…

    • @Henning:
      Die Frage ist meines Erachtens nicht ganz unrelevant, da es bei der Mobil-Ansicht oft auch um eine verschlankte Version des Web-Contents geht, um das Datenvolumen für die Mobiltarife zu reduzieren. Wenn man unterwegs ist, fällt die Wahl auf die Mobil-Version.

      Wenn ich aber zu Hause über WLAN kein Problem mit höherem Datenvolumen habe, nehme ich gern die normale Ansicht der Webseite.

  5. Die Kosten für die Entwicklung einer App zum Lesen von Bestatter-Artikeln steht in keinem Verhältnis zum gewünschten Mehrwert.

    Und kommt mir jetzt nicht mit Universal-App, da kann ich auch gleich den Handy-Browser aufmachen und die Seite besuchen.

    Fazit: Mobiles Design einer Webseite JA
    App: NEIN

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