Ingeborg Krabbe verstorben

ingeborg krabbe verstorben

Die Schauspielerin und Kabarettistin Ingeborg Krabbe ist verstorben.

Ingeborg Krabbe, auch Ingeborg Simmich-Krabbe, (* 13. Juni 1931 in Leipzig; † 17. März 2017 in Berlin) war eine deutsche Schauspielerin und Kabarettistin.
Sie ist vor allem dem Publikum in den sogenannten neuen Bundesländern bekannt, wurde aber nach der Wende auch einem größeren Publikum im Rest der Republik bekannt.

Ingeborg Krabbe wurde als Tochter eines Schlossers geboren. Bereits in ihrer Schulzeit wurde ihr schauspielerische Können von ihrer damaligen Deutschlehrerin erkannt, die sie auf das Podium einer Veranstaltung stellte.
Sie besuchte ab 1949 die Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig und begann in ihrer Geburtsstadt ihre Theaterkarriere.

1954 war Krabbe in dem Fernsehfilm Der Weg ins Leben erstmals als Filmschauspielerin zu sehen. Danach spielte sie bis 1961 in weiteren Fernsehproduktionen. 1962 folgte mit Heinz Thiels Kriminalfilm Tanz am Sonnabend – Mord? ihre erste Rolle in einem DEFA-Kinospielfilm.
In der Romanverfilmung Die Abenteuer des Werner Holt spielte sie die Frau des SS-Manns (Dieter Franke).
Ab 1971 gastierte sie oft in den Fernsehkrimireihen Der Staatsanwalt hat das Wort und Polizeiruf 110, in denen sie prägnante Nebenrollen verkörperte.
Im vierteiligen Fernsehfilm Eva und Adam (1973) spielte sie die Rolle der Franziska.

In den heiteren Lustspielen um den Berliner Maxe Baumann (Gerd E. Schäfer) verkörperte sie die Marlene Kleinschmidt.
In der Fernsehlustspielreihe Drei reizende Schwestern war sie von 1984 bis 1991 in einer durchgehenden Hauptrolle als Irmgard Schulze-Knopf an der Seite von Marianne Kiefer und Helga Göring zu sehen.
Eine weitere Serienhauptrolle hatte sie als Schwester Renate Liebetraut in der Arztserie Bereitschaft Dr. Federau (1988).
Außerdem hatte sie eine Hauptrolle als Bruni Winzig in der Fernsehserie Mit Herz und Robe (1991).

Nach der Wende übernahm sie mehrfach auch Gastrollen und größere Episodenrollen in Fernsehsendungen, darunter in der ZDF-Fahndungssendung Aktenzeichen XY … ungelöst oder in den Fernsehkrimireihen Der Bulle von Tölz (als Frau Ratke; 2003), Siska (als Ilse Wilkens; 2006) und Pfarrer Braun (als Muttchen Bollmann; 2008). Insgesamt vier Auftritte hatte sie in der ARD-Arztserie In aller Freundschaft. In der im Februar 2016 erstgesendeten Episode Vergiss mein nicht spielte sie die Christel Wusthoff, die nach einer fortgeschrittenen Krebserkrankung ihrem Leben gemeinsam mit ihrem Mann Fritz (Herbert Köfer) ein Ende setzen möchte.

Sie betätigte sich auch als Hörspielsprecherin.

Ingeborg Krabbe hatte drei Geschwister. Sie war bis 1984 30 Jahre lang mit einem Buchlektor verheiratet. Aus dieser Ehe gingen ihre zwei Töchter hervor. Seit dem 7. April 2010 war sie in zweiter Ehe mit dem Ingenieur Kurt Müller, den sie im Jahr 1999 kennengelernt hatte, verheiratet. Ingeborg Krabbe verstarb im Alter von 85 Jahren in ihrer Wohnung in Berlin-Pankow, in der sie bis zuletzt mit ihrem Mann gelebt hatte, an den Folgen einer Krebserkrankung. Sie litt an einem Tumor in der Bauchspeicheldrüse.

Gemeldet von Mesi
Text: Wikipedia, Artikel Ingeborg Krabbe
Bild: Udo Grimberg, Lizenz: Creative Commons by-sa-3.0 de, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=19930935

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Peter Wilhelm26. März 2017

1 Kommentar von 138752.

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