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Irgendwarum auch nicht?

Ulf schreibt in seinem Weblog etwas über das Bestatterweblog. Nichts Weltbewegendes, aber nachgeschaut habe ich trotzdem. Und zwischen vielen anderen schönen Sätzen stoße ich auf diesen hier:

Wie ich auf den Bestatter gekommen bin, weiß ich nicht mehr, irgendwarum über Google, weiß nicht mehr, was ich suchte.

In diesem scheinbar belanglosen Satz verbirgt sich bei näherer Betrachtung eine Perle der deutschen Sprache, das Wort ‚irgendwarum‘.

Diese Perle merke ich mir. „irgendwarum“
Meine Güte, was liegt da für ein Potential in dieser Wortschöpfung! Wie oft werde ich im Laufe eines Tages mit Sätzen konfrontiert, die mit ‚wieso‘, ‚weshalb‘ oder ‚warum‘ beginnen. Wie einfach wird es von nun an sein, immer nur noch mit jenem schönen neuen Wort ‚irgendwarum!‘ zu antworten.

Dank, Dank, immerwährender Dank an Ulf!

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Peter Wilhelm 28. Mai 2012


25 Kommentare von 141079.

  1. G**gle sagt:
    Ergebnisse 1 – 10 von ungefähr 1.360 für irgendwarum

    Ganz so unbekannt scheint das Wort ja net zu sein. Nur selten. Und klar ist Tom damit wieder Nr. 1 neu G**gle.

  2. War das „irgendwarum“ im Ursprungstext eigentlich beabsichtigt oder war es ein Versprecher/Verschreiber und sollte eigentlich „irgendwann über Google“ heißen?

  3. @Georg: analog zu „irgendwann“, dass „wann auch immer“ und „irgendwo“, das „wo auch immer“ bedeutet, heißt „irgendwarum“ „warum auch immer“.

    „irgendwarum über google gefunden“ heißt also „aus welchem Grund auch immer über Google gefunden“.

    Hoffe, geholfen zu haben.
    Officeblog

  4. nuja das is aber net halb so lustig wie was studiumsrelevantes zu suchen und auf seinem eigenen blog zu landen -.- is mir passiert^^

  5. Wäre doch mal ein toller Wettbewerb: In allen bekannten Blogs immer die gleichen unsinnigen Wortkreationen posten, einfach mal um zu schauen, welcher Blog ganz oben steht. ;)

  6. Ich liebe solche Wortkreationen zwar auch, das einzige Problem dabei ist aber, dass sie sich leicht einbürgern und dann normal werden. Und was zunächst lustig war, wird dann ein völlig verblödetes Modewort, das man nicht mehr aus dem Sprachgebrauch wegkriegt.

    Ist zwar jetzt nicht das beste Beispiel, aber mir fällt dazu der hiesig irgendwann aufgekommene „Scherzbold“ ein. Ursprünglich eine Mixtur aus Scherzkeks und Witzbold klang es anfangs irrsinnig witzig (jaja, die 80er…), aber dann hat es plötzlich jeder und auch völlig ironiefrei gebraucht, und dahin war der Spaß.

  7. Gute Nacht, ich glaub irgendwarum sollt ich jetzt so langsam zu Bett gehn.

    Hm, geht flüssig über die Lippen und durch die Denke. Die Bedeutung müßte man noch genau festlegen, und bei Wikipedia als Begriff eintragen!

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