Meine Bewerbung bei REWE

Neulich war ich bei EDEKA. Nicht in dem vorbildlichen Laden hier in Edingen-Neckarhausen, sondern irgendwo in Mannheim. Furchtbar! Enge Gänge, unfreundliche Mitarbeiter, alles vollgestellt mit auszupackender Ware…
Ich bin dann zu REWE gegangen. Toller Laden!
Aber dennoch würde ich mich nicht bei REWE bewerben. Das hat nichts mit dem Unternehmen zu tun, sondern liegt eher daran, daß ich keine Arbeitsstelle suche.

Deshalb muß mir auch niemand Stellenangebote aus dem Bereich Lebensmitteleinzelhandel oder Offsetdruck zusenden.

Das tun im Moment manche Unternehmen. Und das kommt daher, daß jemand, der auch Peter Wilhelm heißt, eine Webseite unter peterwilhelm.de betreibt, auf der man lustig in seinem Lebenslauf und seinen Bewerbungsunterlagen blättern kann.
Eine Bewerbung online abzugeben und seine Unterlagen in einem geschützten Bereich den Unternehmen zur Verfügung zu stellen, das ist ja mittlerweile üblich.
Aber ich finde es befremdlich, seine komplette Vita so offenzulegen.

Also, ich bin das nicht. Das ist ein anderer Herr Wilhelm.

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  • 10. Februar 2017 - 7 Kommentare - Lesezeit ca.: 47 Sekunden - Kategorie: Allgemein

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Veröffentlicht von

Hier erzählt und informiert der Schriftsteller Peter Wilhelm. Der Sachverständige ist Chefredakteur von "Bestatter heute". Der Satiriker veröffentlicht Satiren und
Produkttests. Peter Wilhelm ist auch bei Facebook.
Mehr über den in der Halloweennacht geborenen Autor finden Sie u.a. hier und hier. Der Autor lebt mit seiner Familie bei Heidelberg.
Alle Angaben nach bestem Wissen, keine Rechts- Steuer- oder Medizinberatung! Fragen Sie einen Fachmann!

peter wilhelm autorenlesung

Peter Wilhelm
Peter Wilhelm10. Februar 2017

7 Kommentare von 137903.

  1. ganz nett – die zwei Firmen, bei denen Herr Wilhelm bisher arbeitete, sind (dank ihm?) pleite gegangen.

    Dann ein Seminar bei einer selbsternannten Akademie…

    Immerhin beim Vornamen der Tochter hat er mit unserem Peter (teilweise) den selben Geschmack. ;-)

    Ehrlich – SO öffentlich würde ich meine Bewerbung nicht machen!

  2. Uff, da muss man Flash aktivieren? Weia…

    Also, der gute Mann belegte Anfang 2000er einen Kurs, der unter anderem „Grundlagen Typografie und Gestaltung“ zum Inhalt hatte. Benutzt aber in seinem Schreiben Arial. Und auch trotz seinen (für mich) beachtlichen Qualifikationen in Sachen Publishing-Software gelingt es ihm nicht, eine schöne Webseite selbst zu bauen. Nein. Es muss ein Klickibunti-Flash-Dings sein.

    Wird es von einer Suchmaschine indiziert?

    Vermutlich nicht…

  3. Und in welchem Arbeitsverhältnis befindet er sich?
    Laut Lebenslauf ist er „bis dato“ (August 2016) bei einer Firma beschäftigt,
    die zum Jahresende 2015 geschlossen hat – ???

  4. Ich habe dem Peter Wilhelm einen kurzen Hinweis gemailt.

    An den anderen Peter Wilhelm: Stammen die Stellenangebote von Maschinen, oder hat da wenigstens ein Mensch ein Auge drauf geworfen? Dass du die e-mails erhältst, riecht für mich ein wenig nach einem automatischen Datenmüllmann, der auf dem Web beliebige Mailadressen zusammenkratzt, sie mit Berufsfeldern verknüpft und dann einfach drauflos spammt.

  5. Es hat seine Gründe, warum ich meinen Lebenslauf immer in einem paßwortgeschützten Bereich hatte.
    Leider gibt es Leute, die sowas nicht verstehen, aber man hängt ihn doch auch nicht am nächsten Baum (oder bei REWE am Kleinanzeigenbrett) aus!
    Aber heutzutage muß man ja auch bei XING alles angeben und wird dann von Nazitrollen gestalkt.

  6. Da kann man jedem nur das Nette Video der Verbraucherschützer ans Herz legen.

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