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Shreibarbeit

Hallo! Ich heiße Phillip und ich bin der Mitarbeiter in einem Shreibarbeitsunternehmen. Ich möchte eine Voranmeldung zum Artikeln – Schreiben auf Ihre Webseite https://bestatterweblog.de anzufragen. Ein von unseren hochqualifizierten Verfassern könnte gern einen Artikel für Ihre Webseite zu schreiben. Ich garantiere, dass Ihre Followers diesen Artikel interessant und nützlich finden. Das Thema des Artikels wird die allgemeine Thematik Ihrer Webseite beleuchten. Der Artikel wird auch einen Link zur unseren Webseite einzuschließen (ein Schreibarbeitsservice).

Bitte, melden Sie sich bei uns, falls Sie unser Angebot interessant finden.

Mit freundlichen Grüßen,

Phillip

Hallo, Phillip, Ihre Shreibarbeiten für das Artikeln-Schreiben auf meine Webseite von ein hochqualifizierten Verfasser sind nicht interessant.

(abgelegt unter Realsatire)

Dr. Mark Benecke und Peter Wilhelm im Irrenhaus – Vorankündigung –

Eine ganz besondere Einladung ergeht an die Leserinnen und Leser des Bestatterweblogs. Exklusive Vorankündigung mit der Möglichkeit der vorzeitigen Kartenbestellung (Kontakt ganz unten), bevor alle Karten vergriffen sind:

SCIENTIA MORTUORUM

VON DER WISSENSCHAFT DER TOTEN

11. AUGUST 2018 von 10 Uhr bis OPEN END

LANDESIRRENANSTALT DOMJÜCH
NEUSTRELITZ

Veranstalter: Dr. Anja Kretschmer (Interview mit Frau Dr. Kretschmer weiter unten)

Findest Du auch…
… dass verlassene Orte einen ganz eigenen und ehrfürchtigen Charme besitzen?

Besitzt Du auch…
… diesen Hang zum Morbiden und fasziniert Dich die Endlichkeit?

Wolltest Du schon immer einmal…
… Einblick in die Welt von Wissenschaftlern erhalten, deren Beruf der Tod ist?

Die ehemalige Landesirrenanstalt Domjüch zählte um 1900 zu den modernsten und humansten Anstalten dieser Art. 2018 wird sie nun erstmals zur Kulisse eines ganz besonderen Events – der Akademie des Todes. Ein interdisziplinäres Symposium wartet der Öffentlichkeit auf. Wissenschaftler aus unterschiedlichen Bereichen stellen ihre Arbeit mit dem Tod vor. Eindrucksvolle Bilder und spannende Geschichten erwarten Euch. Und das Beste daran ist, dass Ihr endlich Gelegenheit habt, mit ihnen ins Gespräch zu kommen, Euch auszutauschen und kennenzulernen.
In bizarrer Umgebung und zugleich idyllischer Lage klingt der Tag dann bei Musik und Tanz aus. Fürs leibliche Wohl ist gesorgt.

Den Tod entdecken – Das Leben feiern!

Acts:

Dr. Mark Benecke (Kriminalbiologe)
Peter Wilhelm (Publizist und Bestattungsexperte)
Rurik von Hagens (Plastinate GmbH)
Jörg Vieweg (Thanatologe)

Rahmenprogramm:

Robert Meyer auf dem Theremin,
Leichenwagentreffen,
Führungen durch die hist. Anlage Domjüch,
Führung durch den „irrsinnigen Keller“,
DJ Lord of Midnight,
DJ Decano
u.v.m.

Wenn Du nicht weißt, was ein Theremin ist, dann gibt es hier in der Wikipedia weitere Infos zum Theremin und hier eine Hörprobe:

Eintritt: 29,- €

(Änderungen vorbehalten)

Kontakt und weitere Informationen:
info@anja-kretschmer.de
www.anja-kretschmer.de

Auf nach Neustrelitz, das Irrenhaus wartet auf Euch!

Und hier das versprochene Interview, das Ingo Lorenz von Radio Paradiso Nord mit Frau Dr. Anja Kretschmer geführt hat:


Bildnachweis:
Foto Domjüch: Von Eandré, Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, Link
Irrenhaus innen: Pixabay.com

Wie beginne ich als Bestatter das Beratungsgespräch?

Ich würde gern erfahren, wie man als Bestatter ein Beratungsgespräch bei einem Hausbesuch am besten beginnt.
Statt eines „Guten Tag“ spricht man natürlich zuerst sein Beileid aus.

Sobald aber dann alle an einem Tisch sitzen und die Leute sich gegenseitig anstarren, wie beginnt man da?

Erstmal belanglos über das Wetter (wenn es schlecht oder besonders gut ist), über die gute (oder staureiche) Anfahrt, über den Verstorbenen oder kommt man gleich zur Sache, beginnt mit den Formalitäten, der Frage nach den Familienpapieren.

Selbstverständlich kommt auch alles auf die jeweilige Situation und das Gegenüber an, aber eine Art roter Faden an den sich der Bestatter hält, sollte doch irgendwie vorhanden sein.

Es ist gar nicht mal gesagt, daß der Bestatter zwanghaft immer „Herzliches Beileid“ ausspricht.
Ich habe die Erfahrung gemacht, daß das vielen Angehörigen nochmals zusätzlich einen Kloß in den Hals zaubert.
Hier ist viel Erfahrung, Einfühlungsvermögen und Fingerspitzengefühl erforderlich, um in Sekunden abwägen zu können, ob diese Beileidsformel angebracht ist oder nicht.
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Alles über Rechtsmediziner – Polizeiarzt – Pathologe – Rechtsmedizin

Über die Thematik der Rechtsmediziner werden viele Ammenmärchen erzählt.
Vor allem in Fernsehserien und Spielfilmen wird die Funktion der Mediziner häufig völlig falsch dargestellt.
Ganz besonders Serien wie beispielsweise Quincy haben zu dem falschen Bild in der Öffentlichkeit beigetragen.

Rechtsmedizin, Polizeiarzt, Pathologe

„Wir brauchen den Rechtsmediziner. Das sieht nach einer abgebrühten Beziehungstat aus.“

Jack Klugman verkörpert dort einen Gerichtsmediziner, der sich mit seinen Mitarbeitern immer wieder aktiv in die Ermittlungsarbeit der Polizei einbringt, bzw. auf eigene Faust Ermittlungen anstellt und oft zu anderen Ergebnissen kommt, als die Polizei.
Einerseits ist die Situation in den USA eine andere als bei uns, und andererseits ist gerade der Punkt der eigenen Ermittlungsarbeit stark übertrieben.
Diese Darstellungsweise wird und wurde aber in zahlreichen anderen Verfilmungen übernommen.

Grund genug, hier einmal sehr ausführlich auf dieses Thema einzugehen und die Unterschiede zu erklären. Weiter unten gibt es auch ein Video zum Thema Rechtsmediziner.
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Von Dienstag bis Mittwoch verstorben

Bei dem starken Gewitter musste die Feuerwehr Dutzende von Malen ausrücken und so allerlei abgerissene Äste von den Fahrbahnen holen, Keller leerpumpen und verstopfte Gullis durchstoßen. Menschen sind in dieser Nacht glücklicherweise nicht zu Schaden gekommen, sieht man einmal davon ab, daß der alte Herr Kaufsopp auf dem Nachhauseweg im Gewittersturm „von irgendetwas“ heftig am Kopf getroffen wurde.

Seine anschließenden Schilderungen beim Verpflastern der kleinen Platzwunde ließen aber darauf schließen, daß das „irgendwas“ ein Bürgersteig gewesen sein mußte und sich die Annäherung von Gehwegoberfläche und Kopf doch wohl so vollzogen hat, daß der Gehweg an seinem ihm zugedachten Platz geblieben ist und Herr Kaufsopp aufgrund fortgeschrittenen Alkoholkonsums seine Füße nicht ordnungsgemäß um die Ecke Beethovenstraße/Rathenaustraße gelenkt hatte.

Nun gut, der alte Kaufsopp ist für seine ausschweifenden nächtlichen Heimwärtsversuche bekannt, die nicht immer von Erfolg gekrönt sind, manchmal enden sie auch am Straßenbahndepot, wo er schon mal in einer Sandkiste schlafend vorgefunden wurde.

Und dennoch mußte unser Bestattungswagen in dieser Nacht ausrücken.

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7 Fettnäpfchen bei einer Beerdigung (mit Video)

Mancher war noch nie auf einer Beerdigung und weiß nicht, wie er sich verhalten soll.

Werde ich eingeladen?
Was ziehe ich an?
Wann geht man dahin?
Wie verhält man sich in der Trauerhalle?
Wie benimmt man sich?
Was, wenn das Handy klingelt?

Es gibt viele Fragen, die die Leute sich stellen.
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Wahre Kunst – Zufriedenheit mit dem Nonkonformismus

Zieh den Stecker raus, das Wasser kocht. Das ist der Name eines satirischen Stückes von Ephraim Kishon. Einmal in meinem Leben hatte ich die Gelegenheit den großen Meister persönlich zu treffen. Ich wünschte, es wäre ein kleiner Funke seines Geistes auf mich übergesprungen.

Ich habe ja jetzt ein neues Büro. Mit viel Mühe und noch viel Mehr Geduld haben wir ja das Dachgeschoß ausbauen lassen.
Seit geraumer Zeit räume ich dort ein und um, und noch nicht alles hat seinen richtigen Platz gefunden. Ja, mancher Gegenstand parkt nur irre irgendwo, bis ich den endgültigen Platz für ihn gefunden habe. Einige Gegenstände parken so sehr direkt in meinem Blickfeld, daß ich sie nicht mehr finde und inzwischen neu gekauft habe.

Von irgendeinem Hacker-Kongress fliegt eine Anonymous-Maske herum. Der Hund droht den armen Guy Fawkes zu zerkauen. Also rette ich den doch recht passiv daherkommenden Plastik-Aktivisten, indem ich mit ihm eine häßliche graue Verteilerdose an der Wand abdecke.

Am nächsten Tag kommt ein Bilderrahmen via Amazon und ein weiterer herumliegender Gegenstand, nämlich eine Fotografie, findet endlich ein umrahmendes Zuhause.
Nur das mitgelieferte Passepartout benötige ich nicht, finde es aber zu schade, es wegzuwerfen.
Ich schaue mich um, ach ja, da um den häßlichen grauen Verteiler, an dem die Guy Fawkes Maske hängt, da wäre doch noch Platz für dieses Passepartout.
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