JETZT IST SENSE

Der Tod gehört zum Leben einfach dazu. Das ist spätestens seit der Sitcom „JETZT IST SENSE“ mehr als klar. Denn hier hat der Tod seinen großen Auftritt – unfreiwillig begleitet vom Schlüsseldienstler Andi Hartmann. Der Tod hat noch einen gut bei Andi, der eigentlich schon lange tot sein müsste. Nur durch einen dummen Zufall und die Schusseligkeit des Todes lebt Andi eben noch… mit dem kleinen Unterschied, dass er jetzt als einziger Mensch den Tod sehen kann. Und das findet der Tod einfach prima. Endlich hat er einen besten Freund!

bei ZDF neo TV-Lab

http://tvlab.zdfneo.de/jetzt_ist_sense.html

entdeckt von Anne aus Dubai

Lebenslustig

Neulich an der Tankstelle: Dort verkaufen sie jetzt auch Glückwunschkarten. Na ja, nicht nur Glückwunschkarten, sondern auch Beileidskarten.
Ist ja praktisch, wenn man mitten in der Nacht auf die Idee kommt, jemandem zu kondolieren, dann kann man dort auch nach Ladenschluß eine passende Karte bekommen.
Nun waren aber die Glückwunschkarten ausverkauft und zwei einsame Karten mit schwarzgerändertem Umschlag und den üblichen Trauermotiven “Betende Hände” und “Trauerweide” standen noch in dem Verkaufsständer.
Und oben drüber stand auf dem Ständer: “Das Leben lustig genießen!”

Paßt ja!

Etwas Ähnliches hat Leser Veith gefunden:

bestatterin

Krematorium darf über Zahngold verfügen – offene Fragen bleiben

Zu meinem Artikel über Zahngold von heute Morgen, erreicht mich soeben freundlicherweise eine Pressemitteilung mit der Stellungnahme eines der führenden Experten.

Schadensersatzklage wurde ans Hamburger Landesarbeitsgericht zurückverwiesen

„Krematorien dürfen das Zahngold von Toten nach der Einäscherung behalten und auch verwerten. Das heute am BAG gefällte Urteil, das den eigentlichen Gegenstand der Klage – die Schadensersatzforderung des Krematoriums – zurück ans Hamburger Landesarbeitsgericht verwiesen hat – schließt eine bisher bestehende Rechtslücke. Offene Fragen aber bleiben bestehen.

Das brisante Problem in diesem Fall lautete: Wem gehört das Zahngold einer Leiche nach deren Verbrennung? Damit sind erhebliche juristische Schwierigkeiten verbunden, die in die Tiefen des Straf- und Bürgerlichen Rechtes führen. Ob Zahngold Bestandteil der Asche ist und dieser nicht entnommen werden darf, war unter Juristen bis heute strittig. Eine Leiche kann nicht Eigentümer des Zahngoldes sein, denn ein Toter kommt als juristischer Rechtsträger nicht in Frage. Wie sieht es mit den Angehörigen aus? Auch hier Fehlanzeige: Das Zahngold gehört zur Leiche; die Leiche ist aber nicht Bestandteil des Vermögens, das vererbt werden kann. Also können auch die Erben nicht Eigentümer des Goldes sein. Das Krematorium bzw. sein Betreiber scheidet vor dem aktuellen rechtlichen Hintergrund als Eigentümer ebenfalls aus, weil ihm das Zahngold nicht zu Eigentum verschafft wurde. Doch auch wenn das Krematorium nicht als Eigentümer des Zahngoldes gelten kann, so doch immerhin als deren rechtmäßiger Besitzer. Vor diesem Hintergrund lässt sich das BAG-Urteil nachvollziehen:

Besitzer einer Sache ist nämlich jeder, der darüber verfügt, ohne dass er deshalb automatisch auch Eigentümer sein müsste. Betrachtet man das Zahngold als Teil der Asche des verbrannten Leichnams, die sich in der Verwahrung des Krematoriums und damit in dessen rechtmäßigem Besitz befunden hat, so ist das Krematorium auch befugt, diesen ganz besonderen Teil der Asche zu verwerten.

Auf der rechtlichen Ebene gibt es demnach nichts zu kritisieren – auf der ethischen jedoch schon: Ein Krematorium ist für die Verbrennung der Leichen zuständig. Dafür muss es natürlich auch vergütet werden. Ein Werttransfer, der mit dem Lohn für die Dienstleistung nichts mehr zu tun hat, ist moralisch zweifelhaft. Dieser Fall wirft Fragen auf, die weit über den eigentlichen Rechtsstreit hinausgehen. Hier sollten ethische Aspekte neu gewichtet und ggf. die Gesetzeslage neu gestaltet werden.“

Wilfried Mosebach

Über den Experten:

Wilfried Mosebach ist Gründungspartner und Namensgeber der Kanzlei Mosebach & Partner. Schon kurz nach seinem Start im Anwaltsberuf vor über dreißig Jahren konzentrierte er sich auf arbeitsrechtliche Fälle. Dank seiner Expertise in diesem Bereich avancierte er schnell zum wohl führenden Revisionsanwalt beim Bundesarbeitsgericht. Diese Tätigkeit übte er bis zum Umzug des Bundesarbeitsgerichtes von Kassel nach Erfurt aus. Nach früheren Erhebungen des Wirtschaftsmagazins „FOCUS“ zählt Rechtsanwalt und Notar Wilfried Mosebach zu den renommiertesten Arbeitsrechtlern der Bundesrepublik Deutschland

Wem gehört das Zahngold der Toten?

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Es ist ja eine nicht auszurottende urbane Legende, daß Bestatter Toten die Knochen brechen und ihnen die Goldzähne herausreißen. Nahrung finden solche Märchen oft durch Geschichten, die immer wieder durch die Presse geistern und in denen undifferenziert Selbstverständlichkeiten und Notwendigkeiten zu skandalösen “Aufregern der Woche” oder “Hammer der Nation” hochgelallt werden.

Ich habe es immer so gehandhabt, daß nach der Sechsaugenmethode die beiden Männer, die einen Verstorbenen abholten, im Beisein eines Angehörigen sämtliche am Verstorbenen befindlichen Wertgegenstände aufzählten, auf dem Auftrag notierten und direkt auch nachfragten, was mit z.B. der Armbanduhr oder dem Ehering geschehen sollte. Im Bestattungshaus führten wir ein sogenanntes Schmuckbuch, in dem mit Namen und Lebensdaten alle Wertgegenstände, die beim Eintreffen des Toten in unserem Haus, sich an ihm befanden, aufgeschrieben wurden. Forderten die Angehörigen rechtzeitig vor Einäscherung oder Beerdigung die Herausgabe, so wurde auch das aufgeschrieben.
So konnten wir stets lückenlos beweisen, was mit diesen Gegenständen geschehen ist.
Hinzu kam eine Beratung der Angehörigen, die deutlich machte, daß es zwar eine nette Geste ist, dem Verstorbenen seinen Ehering zu belassen, dieser aber im Krematoriumsofen später als wertvoller Abfall übrig bleibt und zumeist nicht mitbestattet wird.

Doch über den Schmuck hinaus tragen viele Menschen auch ganz erkleckliche Mengen Edelmetall in sich, sei es in Zahnprothesen oder Implantaten nach Operationen.
Bei Zahnprothesen läßt sich auch noch eine Herausgabe an die Angehörigen realisieren, soweit diese Prothesen nicht festsitzend sind.
Aber das restliche Metall fällt später, wenn die Asche dem Krematoriumsofen entnommen wird, als wertvoller Abfall an.

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Wolfgang Leonhard verstorben

Bundesarchiv_Bild_183-1990-0625-029a,_Berlin,_Wolfgang_LeonhardWolfgang Leonhard (* 16. April 1921 in Wien als Wladimir Leonhard; † 17. August 2014 in Daun[1]) war ein deutscher Historiker. Er galt als einer der führenden Kenner der Sowjetunion und des Kommunismus. Leonhard war Mitglied der Gruppe Ulbricht und wurde bekannt durch seinen Bestseller Die Revolution entläßt ihre Kinder. Seit 1968 bis zu seinem Tod war er Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland.

Leonhard war einer breiten Öffentlichkeit durch seine Mitwirkung als Zeitzeuge und Experte in vielen Geschichtssendungen des Fernsehens bekannt.

Quelle: Wikipedia

Bild: Fotograf: Uhlemann, Thomas. Dieses Bild wurde im Rahmen einer Kooperation zwischen dem Bundesarchiv und Wikimedia Deutschland aus dem Bundesarchiv für Wikimedia Commons zur Verfügung gestellt. Diese Datei ist unter der Creative-Commons-Lizenz „Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland“ lizenziert. Namensnennung: Bundesarchiv, Bild 183-1990-0625-029a / Uhlemann, Thomas / CC-BY-SA

Peter Scholl-Latour verstorben

Die Journalistenlegende Peter Scholl-Latour ist im Alter von 90 Jahren verstorben.

Peterscholllatour

Mehr über Peter Scholl-Latour hier in der Wikipedia.

Bild: Bernd Andres, der Urheber dieses Werkes, veröffentlicht es unter der folgenden Lizenz: Diese Datei ist unter der Creative-Commons-Lizenz „Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 nicht portiert“ lizenziert.

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