Urne in Mundharmonikaform?

mundharmonika-pixabayDa ich nun schon über 70 bin, beginne ich, mir Gedanken über meine Bestattung zu machen. Ich spiele leidenschaftlich Mundharmonika und habe die Idee, in einer Überurne beigesetzt zu werden, die die Form einer Mundharmonika hat.
Meine Fragen
1. Ist das erlaubt?
2. Welches Material muss es sein?
3. Darf man so ein Modell selber anferigen bzw. anfertigen lassen
4. Welche Masse und Sonstiges ist zu beachten?

Dies kann ich nicht gut meinen Bestatter fragen, denn der will ja teure Urnen verkaufen.

Ein guter Bestatter wird sein Bestreben, Umsatz zu machen, hinten an stellen und Ihnen bei der Suche oder Beschaffung einer solchen Urne behilflich sein.
An Materialien kommen beispielsweise Blech, Ton oder Holz in Frage.
Vermutlich wird es am einfachsten sein, ein entsprechendes Urnenmodell, das es meines Wissens am Markt nicht gibt, aus Holz bei einem Schreiner machen zu lassen.

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Bücher signieren

Habe mir ihr Buch gekauft könnten sie es mir bitte signieren wenn ich es gelesen habe?“

Solche Anfragen bekomme ich in letzter Zeit sehr häufig.
Es ist kein Problem, ein erworbenes Buch von mir signieren zu lassen.
Man muß es nur mit beigefügtem Rückumschlag an die Adresse im Impressum schicken.
Die Bearbeitungszeit kann bis zu 14 Tage betragen.

Was ich nicht machen kann ist die Erfüllung dieser Bitte hier:

Wollte ihr Buch an einen Freund verschenken und habe es bei Amazon gekauft. Dann habe ich eine Widmung reinschreiben wollen und mich verschrieben. Kann ich ihnen das verschriebene Exemplar zuschicken und sie schicken mir als Ersatz kostenlos ein neues. Die Widmung wäre dann: Für Martin. Sie haben sicherlich mehr Verwendung für ein verschriebenes Buch wie ich.

Wenn sie sich noch bewegen, sind sie nicht wirklich richtig tot

zombie-pixabayEin Rettungsassistent und ein Rettungssanitäter des DRK haben am Montagabend in Stadthagen irrtümlich angenommen, dass eine 79-jährige Frau verstorben ist. Zusammen mit der Polizei sahen sie die Seniorin offensichtlich leblos auf dem Boden ihres Schlafzimmers liegen. Die beiden Rettungskräfte hielten sie für tot und zogen ab – ohne die Frau überhaupt zu berühren. Als ein Polizist kurz darauf den Körper der Frau umdrehen wollte, um wegen möglicher Spuren Fotos zu machen, bewegte die Seniorin plötzlich ihren Arm. “Dem Kollegen standen vor Schreck die Haare zu Berge”, sagte ein Sprecher der Polizei.

Quelle: NDR

gemeldet von Stephanie, Daniel u.a.

Die niedrigen Preise können einen in den Ruin treiben

Ein Leser schreibt zum Thema “Rabatte beim Bestatter”:

Ich kenne dieses aus meiner langjährigen Tätigkeit.
Wie nur 500 Euro Rabatt? Ich dachte da wäre mehr drin!!
Wer sich wie mein alter Arbeitgeber mit solchen Leuten immer mehr einläßt, und bei jedem weiteren Auftrag noch mehr runterhandeln akzeptiert, ist ganz schnell am Ende!
Ich habe selbst erlebt, wie dieses Verhalten von Kunden und andere Gründe zur Pleite geführt haben. Das besondere ist das die “Runterhandler” dann nach dem Beratungsgespräch in einem schönem Auto aus Stuttgart oder München nach Hause fahren!! Mein alter Chef fährt jetzt ein altes Auto, aber Hauptsache die Kunden sind zufrieden, wie er immer gerne sagte. Man darf auch seine eigenen Interessen nicht aus dem Auge verlieren, und man sollte bedenken wie gross die Verantwortung für seine Mitarbeiter ist! Wer nicht kaufmännisch denken kann, sollte nicht in einem Bestattungsinstitut als Chef sitzen, er hätte lieber in seinem Handwerksberuf bleiben sollen! Wenn ich an manche Deckengarnituren denke, die wie Blei in den Regalen lagen, zum Teil über zehn Jahre, kann ich selbst heute nur den Kopf schütteln!
Liebe Grüße!

Im Prinzip hat der Leser recht, man darf den Bogen nicht überspannen.
Aber ein kaufmännischer Grundsatz lautet: Rabatte zahlt immer der Kunde!

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Bitte helfen Sie mir!

Neulich saß ich vor einem Eiscafé und schlürfte einen Espresso, da überquerte ein Mann in einem Rollstuhl die Straße. Und wie er so geschickt den einen Bordstein hinunter und den anderen wieder hinauf fuhr, kam mir Herr Dörrer in den Sinn.
Herrn Dörrer hatte ich vor vielen Jahren in seinem Haus im Odenwald aufgesucht. Unser Bestattungsinstitut war ihm von einer Bekannten empfohlen worden und so hatte er uns gezielt angerufen und auch direkt nach mir gefragt.
Den fast 50 Kilometer langen Weg nahm ich gerne in Kauf, es war an diesem Tag wunderbares Wetter und auf der Hinfahrt, ich lag gut im Zeitplan, gönnte ich mir noch eines der legendär großen Tortenstücke in einer Gaststätte.

Zwar hatte Herr Dörrer von “seinem” Haus gesprochen, aber an der angegeben Adresse fand ich ein Zweifamilienhaus, das unten von einer Familie mit zwei Kindern bewohnt wurde und in dessen Obergeschoß Herr Dörrer wohnte.

“Mein Haus? Ja, das sage ich immer noch, weil’s ja eigentlich so ist. Aber um ehrlich zu sein, habe ich es vor zwei Jahren verkaufen müssen und mir ein lebenslanges Wohn- und Nutzungsrecht für die Wohnung hier oben eintragen lassen.”

Irgendwann würde das Haus mal der Familie Sommer vom Parterre ganz gehören. Bei dem Wort “irgendwann” irritierte mich irgendetwas, ich kann aber nicht sagen, ob es die Betonung war, jedenfalls störte mich da etwas an der Art wie er das sagte.
Schnell kam er zum vorgeblichen Grund meines Besuchs. Er habe eine seltene Gefäßerkrankung, weshalb man ihm beide Beine habe amputieren müssen und außerdem schwinde seine Muskelkraft. Deshalb müsse er sich nun doch endlich auch mal Gedanken machen, was dereinst mit ihm geschehen würde.

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Vielen Dank

In letzter Zeit haben sich einige Weblog-Leserinnen und -Leser entschlossen, mir per Überweisung oder PayPal etwas zukommen zu lassen. Der eine oder andere hat sogar einen Dauerauftrag angelegt und läßt 5 oder 10 Euro im Monat als kleines Dankeschön da.
Auch auf die Beantwortung teils delikater und schwieriger Fragen hin, haben einige einen kleinen Obolus da gelassen. Das finde ich sehr anständig und nett.

Vielen Dank einmal dafür.

Das alles ist ja nicht zuletzt auch ein Freizeitprojekt. Aus einem Freizeitprojekt haben sich meine Bücher entwickelt, aus denen der eine oder andere Auftritt resultiert. Das ist sehr schön und dafür bin ich sehr dankbar.
Aber natürlich geht die Arbeit an diesem Weblog bei weitem über das hinaus, was man so nebenbei machen kann. Deshalb gibt es die kostenpflichtige Hotline, die auch einige für sich entdeckt haben und nur mal kurz Hallo sagen, um mir etwas zukommen zu lassen.
Und deshalb gibt es die Möglichkeit, zu spenden.

Ich freue mich wirklich über jede Spende und sei es nur ein Euro.

Vielen, vielen Dank an alle, die davon schon Gebrauch gemacht haben.

Warum sah er so aus?

Ein Angehöriger des Fragestellers wurde tot auf seiner Couch tot aufgefunden. Der Leichnam hat sich innerhalb kürzester Zeit dramatisch verändert. Deshalb stellt der Einsender folgende Frage:

Der Verstorbene war schon sehr kalt und zeigte blau-lila Verfärbungen am ganzen Körper.
Sein Gesicht war ab Mundhöhe nach unten ziemlich angeschwollen.
Der Notarzt hat als Todeszeitpunkt den Fundtag von gestern aufgeschrieben.

Die Familie ist sich aber sicher, dass er schon gut 2 Tage so dagelegen hat und einfach eingeschlafen ist…

Er war auch schon ziemlich steif und unbeweglich.

Als der Bestatter nach einer Stunde eintraf und sie ihn zurechtmachten für den Transport, sah man, dass er ab Gesicht abwärts immer mehr anschwoll und am Ende fast doppelt so dick war.
Es passte keiner seiner Sachen mehr, ausser das geliebte xxxl fussballshirt was ich ihm mal aus Versehen zu gross gekauft hatte.
Ich würde nun gerne wissen was da mit seinem Körper passiert ist, ist das normal dass er so blau lila wurde?
Und warum schwoll er innerhalb von ein paar stunden so doll an am ganzen Körper? ist er erstickt?
Die letzten aktivitäten an seinem Telefon waren 3 Tage zuvor, ab da war er nicht mehr erreichbar und ging nicht ans Telefon.
Ich glaube nicht dass er an dem Tag gestorben ist, an dem er gefunden wurde oder? genau an diesem Tag hat der Verstorbene nämlich Geburtstag, da weiss man ja gar nicht, ob man an diesem tag lachen oder weinen soll…
Ich hoffe sie können mir etwas Auskunft geben!

Der eine Teil Ihrer Frage ist leicht zu beantworten. Die Totenstarre bildet sich ab etwa 1-2 Stunden nach dem Tod langsam aus und ist nach 10-12 Stunden voll ausgeprägt. Nach 24-48 Stunden löst sie sich wieder und tritt auch nicht mehr auf.
Wenn der Verstorbene also zum Zeitpunkt des Auffindens “steif und unbeweglich” war, war die Totenstarre bereits eingetreten aber noch nicht wieder vergangen. Nach allen Erfahrungswerten ist ein Verstorbener, der noch die Totenstarre zeigt, noch keine 48 Stunden tot und vermutlich innerhalb der letzten 24 Stunden verstorben.

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