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Wie heißt das? Die Sache mit dem Baum

Hallo Herr Wilhelm,

wie heisst die Todesart mit dem Baum. Ich mein wo man unter ein Ast ist.
Wir haben in der Schule eine Projektwoche gehabt. User Lehererin im Fach Etik macht immer im November eine projektwoche mit dem Sterben.
Dies mal war die Woche mit dem Baum und den Todesarten im Grab auf der Wiese in eine Urne und auf dem Berg.
Ich muss ein Plakat machen und das mit meiner Kollegin vorzeigen. Wie heisst die Todesart wo man unter den Ast im Wald ist?
Ich hoffe, meine Fragen nerven Sie nicht. Liebe und schöne Grüße Maja M.

Die Todesart, bei der sich der Leichnam unter einem Baum an einem Ast befindet, nennt sich Erhängen.
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Layout überarbeitet – Wir wollen Deine Daten nicht

Dem/der einen oder anderen wird es aufgefallen sein, in den letzten Tagen wurde heftig am Erscheinungsbild des Bestatterweblogs gearbeitet.
Durch die Umstellung auf eine https-verschlüsselte Verbindung und die kommenden verschärften Datenschutzbestimmungen wurden einige Änderungen notwendig.

Wir haben dies zum Anlass genommen, die Seite grundlegend zu entrümpeln.

  • es wird durchgängig auf der ganzen Seite eine einzige Schriftart verwendet (eine zweite kommt dann hinzu, wenn Leseranfragen in einer Serifenschrift dargestellt werden)
  • es werden keine Schriften von Google oder sonstwo nachgeladen
  • wir verwenden keine eingebundenen Icons oder Icon-Fonts mehr (Fontawesome o.ä.)
  • wir haben tonnenweise kryptische Javascripte entfernt, die der ursprüngliche Themeentwickler nötig fand
  • es findet keinerlei Usertracking mittels Google-Analytics oder Piwik etc. statt.
  • wir übertragen keine Daten in die Vereinigten Staaten von Amerika
  • wir erheben bei den Kommentaren keinerlei personenbezogene Daten mehr
  • wir bieten keine Kontaktformulare an, in die man personenbezogene Daten eingeben müsste
  • wir anonymisieren sämtliche IP-Adressen auf dem Server
  • wir verzichten komplett auf die Rückverfolgbarkeit der Benutzer
  • es werden keine Mailadressen oder IP-Adressen mehr gespeichert (Ausnahme: Deine Mailadresse, wenn Du Kommentare oder Artikel abonnierst)
  • wir haben alles entfernt, das irgendwie den Eindruck machte, „nach Hause zu telefonieren“
  • uns ist es wichtig, dass Deine Daten geschützt sind, wir wollen sie nicht, uns ist die Verantwortung zu groß
  • es gibt auf dieser Seite keine einzige Google-Werbung oder irgendein Affiliate-Programm mit Tracking (Ausnahme: Links zu Büchern bei Amazon).
  • wir haben die Zahl der eingesetzten Cookies drastisch reduziert
  • wir haben über 6.000 Zeilen unnötigen Code aus den Quellfiles entfernt

Nun, ich hoffe, das alle Ein- und Umstellungen auch bei jedem funktionieren.
Das Beste ist es, wenn Du Deinen Browsercache einmal löscht und das Bestatterweblog neu aufrufst.

Wenn Dir irgendwelche Probleme auffallen, wenn irgendeine geliebte Funktion weg ist oder nicht mehr geht, wenn irgendwas grottig bei Dir aussieht, dann schreib mir das bitte gern an peter@europa-host.de

Mehr zum Datenschutz hier.
Hier erfährst Du mehr über den Umgang mit Deinen Daten im Bestatterweblog.

Bestatter hat Vertrag mit der Stadt

Wir haben hier in der Stadt folgende Situation:
Es ist eine Kleinstadt mit ca. 13.000 Einwohnern. In dieser Stadt sind Bestatter A, B und C tätig.
Nun ist es aber so, dass Bestatter A einen Vertrag mit der Stadt hat und dass nur er allein auf dem städtischen Friedhof und auf den Friedhöfen der Ortsteile Gräber öffnen und verschließen darf.

Entscheiden sich Angehörige für Bestatter B oder C, dürfen diese den Sarg verkaufen und alle Formalitäten erledigen. Bei einer Erdbestattung jedoch muss Bestatter A seinem „Konkurrenten“ das Grab ausheben und verschließen.

Ich könnte mir vorstellen, dass diese Vorgehensweise den Kollegen B und C nicht unbedingt gefällt und auch Bestatter A wird wohl kaum glücklich darüber sein, das Grab für jemanden zu öffnen, dessen Angehörige sich gegen ihn und für die Konkurrenz entschieden haben.

Erschwerend kommt hinzu, dass viele Leute über diese Background-Informationen nicht Bescheid wissen und sich anschließend wundern, warum sie Rechnungen von zwei Bestattungsunternehmen bekommen. Diejenigen, die es wissen, entscheiden sich jedoch in der Regel für Bestatter A, da sie dort eben alles „aus einer Hand“ bekommen. Zudem macht er sowieso gute Arbeit.

Sind solche Verträge eigentlich üblich? Einer darf graben und die anderen haben das Nachsehen?
Grenzt das nicht sogar an Wettbewerbsverzerrung? Bestatter B und C sind ja immer benachteiligt, weil sie die Gräber nicht öffnen dürfen.

Das ist nicht unüblich. Vor allem kleinere Gemeinden haben den Betrieb des Friedhof komplett oder in Teilen an ein Gärtnerei- oder Bestattungsunternehmen ausgelagert.
Außerdem gibt es Kommunen, die noch nie eigene Friedhofsarbeiter hatten, weil das traditionell die Bestatter machen.
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So sparen Sie bares Geld bei den Überführungskosten beim Bestatter

Überführungskosten beim Bestatter

Überführungskosten sind immer wieder Grund für Beschwerden.
Bestatter sind oft sehr phantasievoll, was die Abrechnung ihrer Fahrten anbetrifft.
Grundsätzlich dürfen sie für die Überführungskosten hohe Pauschalen und auch hohe Kilometerpreise abrechnen. Anschaffung und Instandhaltung der Spezialfahrzeuge sind teuer und die Aufrechterhaltung der Logistik ist es auch.
Aber gerade über diese Kosten machen sich die Kunden wenig Gedanken. Sie wissen grundsätzlich, daß Bestatterleistungen teuer sind.
Aber sie erwarten nicht, daß die Fahrten manchmal die Hälfte der Bestatterkosten ausmachen können, sie sind ja so selbstverständlich notwendig.

Ich sehe aber oft Bestatterrechnungen, auf denen für drei wirklich läppische Ortsfahrten fast 1.700 € abgerechnet werden. Das ist grob unverhältnismäßig.

Beispiel:

Sterbeort -> Bestatter
Bestatter -> Friedhof
Friedhof -> Krematorium

Zustande kommen solche Rechnungen, indem ein an sich schon properer Grundbetrag von 250 € für jede Fahrt noch mit 2 x Personalkosten á 90 € und einer 3 x anfallenden „gründlichen Desinfektion des Fahrzeugs“ zu je 120,- € aufgeplustert werden.
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Darf ein Bestatter ins Krematorium seiner Wahl fahren?

Darf ein Bestatter in ein Krematorium seiner Wahl fahren, um dort die Verstorbenen einäschern zu lassen?

Bestatter A macht es meiner Meinung nach richtig: Er fährt die Verstorbenen in das nächstgelegene Krematorium.
Das sind von meinem Wohnort aus ca. 30 km. Das ist für ihn schnell und für die Angehörigen billiger.

Bestatter B macht es „schlau“ (zumindest im Sinne eines Geschäftsmanns).
Er fährt seine Verstorbenen in ein weiter entferntes Krematorium (ca. 50-60 km) und weigert sich,
das nächstgelegene anzufahren. Ist auch logisch. Mehr Kilometer, mehr Arbeitszeit, mehr Geld.

Rechtlich mag es ja legal sein, aber moralisch ist das schon ein wenig verwerflich?

Um die Frage in Hinblick auf die Kosten beantworten zu können, müsste man mal einen Blick auf die Rechnung von Bestatter B werfen.
Es dreht sich nämlich darum, ob der Bestatter die Krematoriumskosten als durchlaufenden Posten oder als eigene Leistung berechnet.
Er kann nämlich beides tun.
Es ist durchaus nicht unüblich, daß der Bestatter ein nahegelegenes städtisches Krematorium anfährt und dieses dann eine Rechnung stellt, die der Bestatter 1:1 an die Angehörigen weiterleitet bzw. weiterberechnet.
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Bestatter müssen Preise inklusive Mehrwertsteuer angeben

MEHRWERTSTEUER NICHT ZUSÄTZLICH!

Menschen, die einen Bestatter aufsuchen, tun dies oft zum ersten Mal im Leben. Sie kennen die Gepflogenheiten nicht, sie wissen nicht, was sie erwartet und wie der Handel mit dem Bestatter abläuft. So fällt vielen gar nicht auf, daß Bestatter mitunter mit Nettopreisen arbeiten. Da ist ein Sarg mit 698,- € ausgeschildert, auf der Rechnung taucht er aber später mit 830,- € auf. Der Preisunterschied kommt dadurch zustande, daß noch die Mehrwertsteuer hinzugekommen ist.

Das darf der Bestatter aber nicht!
Auch für Bestatter besteht eine Pflicht zur Angabe von Endpreisen. Derjenige, der Endverbrauchern den Erwerb einer Ware oder auch die Inanspruchnahme einer Dienstleistung anbietet, hat Endpreise anzugeben.

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Kein Unterhalt – Trotzdem Bestattungskosten

Wie ist es denn wenn der Erzeuger stirbt und man ein Jahr später vom Sozialamt Post bekommt.
Man soll innerhalb von zwei Wochen 2600€ zahlen für die Bestattungskosten?
Ich habe meinen Erzeuger nie kennengelernt…
Er hat nicht einen Cent Unterhalt gezahlt für mich…
Es gab mehrere Verhandlungen deshalb und er wurde sogar verurteilt.
Quasi ging er lieber in den Knast als für mich zu zahlen…
Und nun soll ich für seine Bestattung aufkommen ist das noch gerecht…
Ich frage mich, wo wir hier leben… und das obwohl seine Mutter und seine 9 Geschwister ja auch noch da sind.
….komme mir vor wie im falschen Film… kann man da noch irgendwas machen?

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Sterbegeldversicherung auf die Töchter abschließen?

Hallo, Herr Wilhelm,

ich habe eine Frage und hoffe das ich es vernünftig und verständlich formulieren kann.

Unsere Mutter stammt aus einer Krebs vorbelasteten Familie. Sie selbst hat nur ein geringfügiges Einkommen und setzt kein Geld ein für irgendwelche Versicherungen oder vorsorgen. Da wir erlebt haben wie viel Streit das bringt wenn eine Beerdigung ansteht weil keiner für die kosten aufkommen kann, haben meine Schwester und ich überlegt eine Versicherung abzuschließen welche die Beerdigungskosten unserer Mutter abdeckt wenn etwas passieren sollte. Zur Zeit sieht es Gott sei dank nicht aus als würde in nächster Zeit etwas passieren aber wir haben z.b. an unserem Onkel gesehen das schnell alles anders aussieht.

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