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Martin Landau im Alter von 89 Jahren verstorben

Martin James Landau (* 20. Juni 1928 in Brooklyn, New York City, † 15. Juli 2017 in Los Angeles) war ein US-amerikanischer Schauspieler.

Martin Landau wurde in Brooklyn geboren. Im Alter von 17 Jahren wurde er Illustrator bei der New York Daily News, für die er insgesamt fünf Jahre tätig war. Zu dieser Zeit assistierte er auch Gus Edson als Cartoonist beim Comicstrip The Gumps. Anschließend besuchte Landau das Actors Studio von Lee Strasberg, wo er sich mit dem Studienkollegen James Dean anfreundete. Ende der 1950er Jahre trat er erstmals in Nebenrollen in Hollywoodfilmen auf. Im Jahr 1955 lernte Martin Landau die Schauspielerin Barbara Bain kennen, die bei ihm Schauspielunterricht nahm. Nach anfänglichen Antipathien kamen sich die beiden näher und heirateten am 31. Januar 1957. Zwei Jahre später erhielt er seine erste Rolle in einem größeren Hollywoodfilm, in Hitchcocks „Der unsichtbare Dritte“ spielte er einen Handlanger mit homosexuellen Untertönen.

In Deutschland wurde Landau vor allem durch seine mehrjährige Mitarbeit in den Fernsehserien Mondbasis Alpha 1 und Kobra, übernehmen Sie bekannt. Dazu kamen zahlreiche Gastrollen in populären Serien wie Bonanza oder Rauchende Colts. Im Jahre 1969 kam allerdings das Ende für ihn bei Kobra, übernehmen Sie, da er wegen zu hoher Gagenforderung aus der Serie gestrichen wurde. Daraufhin stieg auch seine Frau Barbara Bain trotz gültigem Vertrag aus der Serie aus. Seine größten Erfolge feierte er in den letzten fünfzehn Jahren durch Auftritte in Filmen von Woody Allen und Tim Burton. In Burtons Ed Wood spielte er die Rolle des abgehalfterten Dracula-Schauspielers Bela Lugosi und erhielt dafür einen Oscar als bester Nebendarsteller. Weitere Nominierungen erfuhr er für seine Rollen in Tucker von Francis Ford Coppola und in Allens Verbrechen und andere Kleinigkeiten. Insgesamt dreimal gewann er den Golden Globe Award, fünfmal war er in der Endauswahl für den Emmy.

In der Bibelverfilmung Die Bibel – Josef stellte er Jakob dar, in Am Anfang, einer weiteren Bibelverfilmung, verkörperte er Abraham. Im Fernsehfilm Max und Helen porträtierte Landau Simon Wiesenthal. Neben seinen Kinorollen hatte er eine regelmäßige Gastrolle in der TV-Serie Without a Trace. Bis zuletzt war er als Schauspieler aktiv, sein Schaffen umfasst mehr als 150 Film- und Fernsehproduktionen.

Der Ehe mit Barbara Bain entstammen zwei Töchter, beide sind im Filmgeschäft: Während Susan Landau Finch als Produzentin tätig ist, wählte Juliet Landau den Beruf der Schauspielerin. Im Jahre 1993 wurde Landau geschieden.

Bild: Von Toglenn – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=9750207

Der Vater der Zombies ist tot – George Romero ist gestorben

George Andrew Romero (* 4. Februar 1940 in New York; † 16. Juli 2017)[1] war ein US-amerikanischer Regisseur, Autor, Filmeditor und Schauspieler.

Romero gilt als Mitbegründer und einer der wichtigsten Vertreter des modernen Horrorfilms. Viele seiner Filme haben Kultstatus erreicht. Romero schrieb für die meisten seiner Filme das Drehbuch selbst, daher kann sein Werk weitestgehend dem Autorenfilm zugeordnet werden. Typisch für seine Filme ist, dass sie bewusst die in den USA herrschende gesellschaftliche Situation ihrer jeweiligen Entstehungszeit widerspiegeln und einen politischen Subtext aufweisen, der soziale und politische Missstände kritisiert. Zu seinen bekanntesten Filmen zählen Die Nacht der lebenden Toten (Night of the Living Dead) und Zombie (Dawn of the Dead).

Von George_Romero,66ème_Festival_de_Venise(Mostra).jpg: nicolas geninderivative work: Andibrunt (talk) – George_Romero,66ème_Festival_de_Venise(Mostra).jpg, CC BY-SA 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=9384890

Die Urne der Oma ist eine Belastung

Vor 3 Jahren ist meine Oma gestorben. Obwohl meine Mutter als deren Kind dagegen war, hat ihre Schwester -meine Tante- darauf bestanden, dass die Asche nach Holland überführt wird. Die Urne ist dann an meine Tante geschickt worden.
Die Tante hat uns alle nicht zur Oma gelassen. Uns fehlt ein Ort zum Trauern. Wie schön wäre es, wenn ich mit meinen Kindern zum Grab deren Uroma gehen könnte. So liegt der Uropa nun ganz allein in einem Doppelgrab.
Jetzt ist die Tante das mit der Urne leid. Sie hat einen neuen Lebenspartner und wollte die Oma loswerden. Seitdem steht sie bei uns im Kellerregal. Es ist für uns eine Belastung, diese Urne im Haus zu haben.
Meine Tante gibt heute zu, damals schlecht beraten worden zu sein. Die ursprünglich gewünschte Nähe zu ihrer Mutter hat sich nicht eingestellt. Das Interesse an der Urne war schnell erloschen.

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Helmut Kohl – Bestattung Fragen und Antworten

Waren die vielen Sargträger nötig, weil Helmut Kohl so dick war?

Die Zahl der Sargträger entsprach dem Protokoll. Es handelte sich um Abordnungen der deutschen Streitkräfte.
Auch Altkanzler Helmut Schmidt hatte acht Sargträger. Durch die hohe Anzahl möchte man dem Verstorbenen eine besondere Ehre erweisen.

Das Gewicht des verstorbenen Kanzlers hat hier keine Rolle gespielt.
Helmut Kohl war beinahe 90 Jahre alt und hatte in den letzten Jahren auch sichtlich an Gewicht verloren.

War der Leichenwagen für Kohl ein Bugatti? Ich habe das B am Kühlergrill gesehen.

Nein. Es handelte sich um einen Bestattungswagen auf Basis einer Mercedes E-Klasse, wenn mich nicht alles täuscht.
Das Fahrzeug stammte von der Firma Binz.
Unter diesem Link kann man weitere Fahrzeuge der Firma betrachten, unter anderem auch den Tesla-Bestattungswagen.

https://www.binz.com/de/fahrzeuge/bestattung.html

Das B im Kühlergrill ist das Signet der Firma Binz.
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Ich will ein Grab für die Ewigkeit

Leser Thomas möchte am liebsten in einem amerikanischen Metallsarg für alle Zeiten irgendwo als Leichnam überdauern. Geht das?

Hallo,

nicht zuletzt durch diesen Blog angeregt macht man sich Gedanken um die eigene Bestattung.
Mir gefallen beide gängige Möglichkeiten nicht sonderlich. Verbrennen? Nee!
Erdbestattung? Damit man bei Neubelegung des Grabes einmal durchgequirlt wird – auch nee! (mit dem Ewigkeitsgebot der Juden oder Moslems könnte ich leben – möchte aber nicht unbedingt Mitglied dieser Religionen werden)
Was mir am besten gefallen würde: In einem USA-Sarg in irgendeinem Keller oder U-Bahnschacht in ein freies Eckchen gestellt werden und dort bleiben bis in the year 2525!
Gut – jetzt wird das Argument kommen, dass man nach dem Tod von alledem nichts mehr merkt – mag stimmen – beruhigt mich trotzdem nicht!
Privatmausoleum scheidet aus pekunären Gründen eher aus!
Was würde der erfahrene Bestatter mir da raten? Gibt es irgendwo annonyme Erdbestattung mit „Ewigkeit“? Gäbe doch sicherlich Interessenten dafür.

Thomas

Hi Thomas,

Du könntest noch Bischof werden, um unter dem Fußboden einer Kirche bestattet zu werden.
Oder Du gründest eine eigene Religion mit besonderen Bestattungsvorschriften und berufst Dich vehement auf das Gleichstellungsgebot.
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Dieser Kölner Bestatter hat uns abgezockt – bekommen wir das Geld wieder?

Sehr geehrter Herr Wilhelm,

ich habe im Internet Ihren Blog entdeckt, finde toll, dass Sie das machen. Ich möchte mich mit einer Sache wegen Bestattervertrag an Sie wenden.

Meine Mutter hatte schon vor vielen Jahren einen Bestattervorsorgevertrag bei der Kölner Firma I. abgeschlossen.
2014 ist sie verstorben und ich habe innerhalb von 2 1/2 Tagen die Beerdigung stemmen müssen.
Zunächst war ich dankbar auf den Bestattervertrag zurückgreifen zu können, habe dann aber im Gespräch mit dem Bestatter mich oft über die ziemlich hohen Preise gewundert.
Allerdings hatte ich wegen des emotionalen und zeitlichen Stresses keine Möglichkeit und keine Nerven, da nochmal Vergleichsangebote einzuholen.
Der Bestatter hat dann nochmal alle Positionen aufgelistet, teilweise wusste ich gar nicht, was mit den einzelnen Positionen gemeint war und habe dann das unterschrieben.

Als dann die Beerdigung vorbei war, und die Endabrechnung kam, habe ich mich sehr geärgert, weil ich dann wusste, was die einzelnen Positionen bedeuteten und ich immer mehr erkannte, dass meine Mutter damals sehr übervorteilt wurde.
Ich hatte mich auch bei anderen Bestattern am Ort, bei dem Verbraucherschutz und im Internet schlau gemacht.
Ich war so verärgert, als ich erkannte wie da der gute Glaube der alten Menschen ausgenutzt wird, dass ich in diesem Zustand keinen Brief an den Bestatter schreiben wollte, zumal ich auch immer wieder längere Zeit im Ausland war.

Da ja die Ansprüche aus den Bestatterverträgen erst nach 3 Jahren verjähren ( in unserem Fall Ende 2017) und ich jetzt mehr emotionale Distanz zu der Sache habe, habe ich vor kurzem einen Brief an den Bestatter geschrieben, in dem ich um Rückerstattung mancher Beträge gebeten habe.
Die abgerechneten Leistungen lagen alle über dem Branchendurchschnitt, bei den Sterbebildern kann ich sogar sagen, dass das Wucher ist, was mir auch der Verbraucherschutz bestätigte, ich aber in dem Brief nicht ganz so ausdrückte.

Bereits nach 2 Tagen kam ein ganz kurzer Brief zurück, der auch wieder zeigt, dass es dieser Kölner Firma nicht um Kundenzufriedenheit geht, sondern nur um Geldverdienen.
2 kurze Sätze und sonst nichts, i.A. unterschrieben von jemand aus dem Qualitäts- und Reklamationsdienst.
Ein privater Bestatter würde so nie schreiben.

Ich sende Ihnen den Brief und die Antwort und auch die Abrechnung von damals. Ich bitte Sie herzlich, das mal durchzulesen und mir mitzuteilen, ob ich so falsch liege und was ich jetzt machen soll. Ich habe gehört, da gibt es so eine Schlichtungsstelle.
Mir geht es um das zuviel bezahlte Geld, aber auch um das Prinzip, weil ich den Eindruck habe, dass das mit vielen alten Menschen so gemacht wird.

Dieser Eindruck deckt sich auch mit den Testberichten über dieses Unternehmen, wo es hiess, dass bei vielen Testberatungen trotz ausdrücklichen Wunsch nach der günstigsten Bestattung, von den Beratern viel teuere Bestattungsangebote abgegeben wurden, und die billigere Variante erst gar nicht erwähnt wurde. So wird es wohl auch meiner Mutter gegangen sein.

Ich habe mir die Rechnungsaufstellung angeschaut. Ich kann daran nichts Außergewöhnliches feststellen.
Der Gesamtpreis liegt im Rahmen dessen, was in der Branche verlangt wird.
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HIV und Hepatitis – Aufbahrung möglich?

Mein Name ist N. und vor einer Woche ist mein Bruder gestorben.
Wir wollten Abschied nehmen, aber der Bestatter hat das abgelehnt mit der Begründung, dass mein Bruder HIV und Hepatitis C hätte.
Meine Frage ist: War das richtig so oder gab es eine Möglichkeit des Abschieds mit offenen Sarg .
Ich bedanke mich für Ihre Zeit und eine Antwort
Mit freundlichen Grüßen
N.

Heutzutage ist eine kurze Abschiednahme am Sarg bei Vorliegen von HIV und HVC unter streng kontrollierten Bedingungen möglich.
Ein Kontakt mit dem Verstorbenen und mit der Innenseite des Sarges ist zu vermeiden.

Gemäß dieser Vorstellungen würde man als Bestatter die Angehörigen zur Abschiednahme begleiten, den Sarg kurz öffnen und bis zum Ende der Abschiednahme dabei bleiben. Eventuell würde man noch Einweghandschuhe an die Familie ausgeben und eine Desinfektion sicherstellen.
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