Heiner Geißler gestorben

Heiner Geißler ist tot.
Er war von Mai 1967 bis Juni 1977 Minister in der Landesregierung von Rheinland-Pfalz unter den Ministerpräsidenten Peter Altmeier, Helmut Kohl und Bernhard Vogel, 1982 bis 1985 Bundesminister für Jugend, Familie und Gesundheit im Kabinett Kohl und von 1977 bis 1989 Generalsekretär der CDU. Besonders während der Zeit als Generalsekretär fiel Geißler öfter durch stark polarisierende Äußerungen über politische Gegner auf. Später sorgte seine Wendung zu tendenziell linken Positionen, vor allem in der Wirtschafts- und Sozialpolitik, für beträchtliches Aufsehen und Kritik in seiner Partei, z.B. als er im Jahr 2007 der globalisierungskritischen Organisation attac beitrat.

Ab 1997 vermittelte Geißler als Schlichter in verschiedenen Tarifkonflikten. In den Jahren 2010 und 2011 fungierte er als Schlichter im Konflikt um das Bahnhofsbauprojekt Stuttgart 21.

Heinrichjosef Georg „Heiner“ Geißler (* 3. März 1930 in Oberndorf am Neckar; † 12. September 2017 in Gleisweiler) war ein deutscher Politiker (CDU).

https://de.wikipedia.org/wiki/Heiner_Gei%C3%9Fler

Hohe Bestattungskosten für eine nahezu unbekannte Verwandte

Hohe Bestattungskosten für eine nahezu unbekannte Verwandte

Hallo und guten Tag,

ich habe das www abgesucht nach Hilfe und bin jetzt auf Ihre Seite gestoßen. Wir haben folgendes Problem:

Die Oma Opa meiner Töchter, zu der bereits meine verstorbene Frau in den 80ern den Kontakt abbrach, ist nun in NRW verstorben.
Die Ordnungsbehörde ist nun auf meine volljährigen Töchter zugekommen. Sie sollen diese Beerdigung bezahlen.
Da wir die Oma nie kennengelernt haben, war es uns wichtig, die Kosten möglichst gering zu halten. Bei einem Telefonat mit dem Beerdigungsinstitut wurde vereinbart, den bereits eingeäscherten Toten anonym beisetzen zu lassen. Am Telefon sagte der Herr vom Beerdigungsinstitut dass bei ihm ca. 1000 Euro angefallen sind und die Beerdigung in einem Urnen-Gemeinschaftsgrab nochmal 299 Euro kostet. Nun ist die Rechnung gekommen und wir sind fast umgefallen: Der Gesamtpreis liegt jetzt bei 2405 Euro !?! Nachfolgend die genaue Aufstellung:

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Aus aktuellem Anlass: Thema Abmahnungen

Das hat jetzt mit dem zuvor besprochenen tollen Buch von Ingrid Zeller nichts zu tun, aber es ist halte heute auch mal wieder aktuell geworden, weil es auch um ein Buch geht:

1Ich habe echt keine Lust mehr auf diese Abmahnscheiße.

Wir werden beschissen und betrogen, wo es nur geht. Die großen Konzerne erlauben sich alles und niemand wird dafür zur Rechenschaft gezogen. Ich sach jetzt mal nur Diesel-Skandal…
Man darf in unser Essen Sachen reinpacken, die uns krank machen und muß es nicht einmal richtig auf die Verpackung schreiben. Man darf uns Autos mit dem Versprechen eines niedrigen Verbrauchs verkaufen, obwohl jeder Depp weiß, daß alle Autos wenigstens 30-50% mehr verbrauchen, wenn das mit ihnen tut, wofür man sie kauft, nämlich fahren. Konzerne bilden geheimnisvolle Kartelle und halten gemeinsam Innovationen zurück und sprechen Preise und Schummeleien ab. Das interessiert, dank guter Lobby-Arbeit, immer erst, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist. Oder glaubt wirklich jemand, in Deutschland wäre beispielsweise die rotzfreche Betrugsmasche der Autokonzerne bei den Dieselabgasen auf den Tisch gekommen, wenn die Amis Volkswagen nicht auf die Pfoten gehauen hätten?

Das Internet ist voll von Abzockern, Betrügern und Tricksern und Täuschern. Aber wir kleinen Seitenbetreiber, die niemandem etwas Böses wollen, werden von irgendwelchen Heinis und deren Anwälten gef***t, wo immer es nur geht.
Beinahe jeden Monat gibt es wieder irgendeinen Scheiß, den man auf seinen Seiten einbauen, ins Impressum aufnehmen oder wieder weglassen muß.

Ich hab grad wieder rund 1.200 € Abmahnkosten zu stemmen, es ist wirklich zum Kotzen!

Wen’s interessiert:
Ich habe vor Jahren mal mehr oder weniger maßgeblich an einem Buch mitgearbeitet. Dieses Buch habe ich auf meinen Seiten beworben. Jetzt habe ich u.a. eine Abmahnung dafür bekommen, daß ich das Buch abgebildet habe. Der Buchtitel beinhaltet das Foto eines Fotografen, der deshalb eine Verletzung des Urheberrechts geltend macht. So wie es aussieht, hat der Gegner Recht. Auch wenn es natürlich normalerweise durchaus im Interesse der Autoren ist, wenn ihre Bücher mit Foto beworben werden, ist und bleibt das Titelbild ein urheberrechtlich geschütztes Werk.
Eigentlich sollte man vor diesem Hintergrund gar keine Buchwerbung mehr machen. Mein Verlag aber beruhigt mich, mit einer massenhaften Verfolgung von Leute, die beispielsweise Amazon-Buchbilder verlinken, ist überhaupt nicht zu rechnen. Dumm nur, daß das abgemahnte Werk nicht in einem der großen Verlage, sondern in einem Kleinstverlag erschienen ist, den es -soviel ich weiß- auch gar nicht mehr gibt.

Eine billige Bestattung kann teuer werden und den Angehörigen Kummer bereiten.

Eine günstige Bestattung bei einem billigen Bestatter kann ganz schön teuer werden und den Angehörigen großen Kummer bereiten.

Solange man selbst von Trauer nicht betroffen ist, kann man fröhlich und frei seine Einstellung zum Thema Tod, Sterben und Beisetzung zum Besten geben.
Ich höre da immer wieder Sätze wie:

Werft mich nach meinem Tod einfach auf den Kompost!“

„Ich möchte ein anonymes Urnengrab, ich will meinen Kindern nicht zur Last fallen.“

„Hauptsache, das kostet nicht so viel, es muß besonders preisgünstig sein, der Rest ist mir egal.“

Grundsätzlich finde ich es gut, daß sich die Menschen überhaupt Gedanken über dieses Thema machen. Wie oft saß schon eine weinende Witwe vor mir, die nicht einmal wußte, ob ihr verstorbener Mann lieber eingeäschert oder lieber begraben werden wollte.
Mit zwei, drei Sätze zum dem Thema, wie man sich das für sich selbst eines Tages mal vorstellt, kann viel Kummer und Rätselraten erspart bleiben.

Ganz wichtig: Immer sollte man versuchen, sich in die Hinterbliebenen hineinzuversetzen.
Dazu kann man sich die folgenden Fragen stellen: Ist es wirklich so, daß niemand ein Grab pflegen würde? Entspricht mein Wunsch dem der Kinder? Bürde ich mit einem großen Familiengrab einem Angehörigen viel Arbeit auf? Wird es Kummer bereiten, wenn kein Grab vorhanden ist?

Wie dem auch sei, viele Menschen messen dem Thema Friedhof und Bestattung keine große Bedeutung bei. Einmal ist das ein Thema, mit dem man sich nicht gerne beschäftigt. Zum anderen ist es heute nicht mehr so, daß ein „mager“ ausgestattetes Begräbnis eine Schande ist.
Die Lebensprioritäten der Menschen haben sich verändert.
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Welche Bestattungsart ist die billigste, die man in Deutschland wählen kann?

Meine Mutter wird bald sterben. Wir Kinder haben keinen Kontakt zu ihr gehabt. Die Beerdigung wird aber wohl an uns hängenbleiben. Wir sind uns einig, dass es nur eine ganz günstige Bestattung werden soll.
Die Pflicht wollen wir erfüllen, aber da sich die Frau nie um uns gekümmert hat, soll es auch dabei bleiben. Was ist denn die billigste Bestattungsart in Deutschland?

„Bestattung bei uns nur 500 Euro. Wir holen den Verstorbenen auch ab.“

Suchen Sie im Vorfeld im Internet nach günstigen Angeboten und schauen Sie in der Tageszeitung bei den Sterbeanzeigen nach Werbung von günstigen Bestattern.
Dort geben Sie eine anonyme Feuerbestattung in Auftrag.
Weichen Sie nicht vom vorgegebenen günstigen Auftragsumfang ab. Schon kleinste Sonderwünsche, die Ihnen selbstverständlich erscheinen, können dazu führen, daß die Billigbestatter sich nicht mehr an ihr 799-Euro-Angebot gebunden fühlen und alles teuer einzeln abrechnen.
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Warum sind Bestatter so ruppig? Ist ein Totenhemd Pflicht?

Oftmals nur reine Geldmacherei: Das Totenhemd oder der Talar.

Ich bin exam. Altenpflegerin und habe schon viele Verstorbene versorgt.
Nachdem der Arzt da war, die Leichenschau durchgeführt und den Totenschein ausgestellt hat, waschen wir den Bewohner, ziehen frisches Inkontinenzmaterial an und machen den verstorbenen zurecht.
Es kommen ja meist noch Angehörige, um Abschied zu nehmen.
Ich finde auch das ein „schöner“, also nett hergerichteter Anblick den Abschied etwas einfacher macht.
Auch für uns als Pflegekräfte die den Bewohner eine lange Zeit begleitet haben, ist es eine Art letzte Ehre, den Verstorbenen zurecht zu machen.
Nun ist es mir schon sehr oft aufgefallen, dass die Bestatter, wenn sie kommen, um den Verstorben abzuholen, erst mal ziemlich ruppig mit den Verstorbenen umgehen.
Es wird dann alles sofort aufgeschnitten und ausgezogen, damit der Verstorbene sein Totenhemd angezogen bekommt.
Warum ist das so?
Waschen die Bestatter jeden Toten nicht auch nochmal?
Und ich dachte, man darf auch in seiner eigenen Kleidung beerdigt werden.
Man sieht immer in Filmen und Reportagen, wie schön und würdevoll das alles passiert, und in der Realität sieht das leider oft anders aus.
Lieben Gruß und danke fürs beantworten :)

So, wie Sie es machen, finde ich das richtig und gut. Sie haben über eine gewisse Zeit das Leben dieses Menschen begleitet und verabschieden ihn durch diese Handlungen. Sie waschen ihn, versorgen ihn ein letztes Mal und kleiden ihn dann an. So wird der Verstorbene auch seiner Familie präsentiert.
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Warum wird eine Leiche gewaschen?

Mich interessiert, warum man eine Leiche eigentlich wäscht. Die kommen doch sowieso ins Grab.
Warum macht man das?

Deshalb wird ein Verstorbener gewaschen

Das hat mehrere Gründe.

  1. Letzter Dienst
  2. Zersetzung und Gerüche aufhalten
  3. Verschmutzungen beseitigen
  4. kosmetische Gründe
  5. der letzte Weg

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Studie Uni Rostock : Fehler auf fast jedem Totenschein

Was rede ich mir seit Jahren den Mund fusselig, wenn es um die ärztlichen Leichenschauen geht.
Ich habe hunderte solcher Leichenschauen miterlebt. Sie es, dass wir als Bestatter zu früh gerufen wurden, und der Arzt erst noch kommen und leichenschauen musste; oder sei es im Krematorium, wenn wir an dem Tag da waren, als der Amtsarzt die zweite Leichenschau vor der Einäscherung durchführte.
Ich beschreibe Euch mal grob meine Beobachtungen:

  • Ein altes Mütterchen ist verstorben. Die Angehörigen haben sie gewaschen und ihr das schönste Kleid angezogen. Die Oma hat einen Rosenkranz und ein Sträußchen Maiglöckchen in den Händen. Auf der Bettdecke haben ihre Töchter Rosenblätter ausgestreut.
    Nun kommt erst der Pastor, betet mit der Familie und erst danach wird der Arzt gerufen. Wozu auch Eile? Alle wissen, dass die Oma tot ist; der Arzt soll das Bekannte ja nur bestätigen.
    Der Arzt kommt, er wünscht allen Anwesenden Beileid, stockt dann kurz in seinen Bewegungen und weiß offensichtlich nicht, wie er mit der so hergerichteten Verstorbenen umgehen soll. Er beläßt es dabei, sein Stethoskop auf die Brust zu legen und in ein Auge zu leuchten. Dann setzt er sich an den Küchentisch und macht sein Kreuz bei „natürliche Todesursache“.
    Drei Tage später wird die alte Dame beerdigt. Ob sie ein Messer im Rücken hatte, oder ob sie sonstwie Anzeichen einer Gewalttat hatte, das wurde nicht überprüft.
  • Ein Mann, Mitte 50, fällt beim nachmittäglichen Kaffeetrinken tot vom Stuhl. Der herbeigerufene Notarzt bescheinigt nur den Tod des Mannes. Die Polizei erscheint in Form von zwei uniformierten Beamten des örtlichen Reviers. Die schauen sich den Verstorbenen an, sprechen mit der Witwe über die Umstände und machen sich ein paar Notizen.
    Während die Polizisten noch da sind, kommt atemlos der Hausarzt. Er spricht nur mit den Beamten, schildert die schwere Herzerkrankung des Verstorbenen. Irgendeine Untersuchung erfolgt nicht. Die Beamten erlauben uns, den Leichnam mitzunehmen, erklären ihn aber für beschlagnahmt.
    Am nächsten Morgen wird der Verstorbene freigegeben. Er wird ein paar Tage später beerdigt.
  • Im Krematorium stehen 30 Särge. Der Krematoriumsmitarbeiter hat alle Sargdeckel abgenommen und die Verstorbenen teilweise entkleidet. Tragen sie ein Sterbehemd, wird das nur hochgeklappt, tragen Sie ein Kleid oder eine Hose, so schneidet er diese Kleidungsstücke auf und zieht sie zur Seite. Die Sargdeckel legt er halbschräg wieder auf. Oben auf jedem Sarg liegen die Papiere, die zu diesem Leichnam gehören.
    Der Arzt kommt. Ein großer, übergewichtiger Mann mit ausgeprägter Stirnglatze. Er streift sich einen weißen Kittel über und zieht blaue Gummihandschuhe an.
    Vom ersten Sarg nimmt er sich die Papiere, der Krematoriumsmitarbeiter nimmt den Sargdeckel hoch. Herr Doktor kann sich nicht richtig bücken und ist auch ansonsten eher rückensteif. Durch seine dicken Brillengläser studiert er die Papiere, dann schaut er mit zusammengekniffenen Augen einmal kurz in den Sarg. Er nickt, die Sache ist erledigt.
    Am nächsten Sarg läuft die selbe Szene ab und auch an allen anderen Särgen. Nur einmal beugt er sich ächzend herunter und zieht eine aufgeklebte Papierabdeckung von einer Operation beiseite.
    Eine Dreiviertelstunde später sitzt er, nun ohne Gummihandschuhe, bei einer dampfenden Tasse Kaffee und macht einen nach dem anderen die Leichenschauberichte fertig.

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