Sie hat alles richtig gemacht: Buchlesung

Vorhin gab es ja hier im Bestatterweblog eine Ankündigung für eine Buchlesung.
Der Veranstalterin muß ich ein großes Lob aussprechen. Kein Herumgezicke wegen des Honorars und sofortiges Zurücksenden der erforderlichen Unterlagen.
So ist das fein! Da freue ich mich. Und dann findet die Veranstaltung auch statt.

Zwei Veranstaltungen in den letzten Monaten habe ich schon abgesagt, weil auch bis 14 Tage vor der Veranstaltung der erforderliche Vertrag noch nicht eingegangen war. Ich habe keine Lust hunderte von Kilometern durch die Gegend zu fahren, ohne irgendeine vertragliche Grundlage. So macht man das nicht.

Ich finde es ganz grauenhaft, daß Leute hier anfragen und wochen-, ja monatelang herumeiern und mich mit zig Mails beschäftigen, und dann nicht in der Lage sind, mir halbwegs zeitig die Unterlagen zuzusenden. Und die benötige ich, da da der Veranstaltungsort und die Zeit draufsteht. Eins ist klar: Wenn das Ding 14 Tage vor der Veranstaltung nicht hier ist, dann sollen die meinetwegen Puppentheater spielen oder Sackhüpfen veranstalten, ich fahre da bestimmt nicht hin!

Die Veranstaltungen, die öffentlich sind, die stattfinden, stehen in der Seitenleiste oben rechts. (Mobilansicht: ganz unten.)
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Lesung mit Peter Wilhelm, 24.6.2016 in Halver

Am 24.06.2016 kommt Peter Wilhelm nach Halver.
Er liest dort aus seinen Werken und die Zuschauer und Zuhörer erwartet ein launiger, besinnlicher und auf jeden Fall unterhaltsamer Abend.

Wo:
Ev. Friedhofskapelle
Elberfelder Str. 27
58553 Halver

das liegt grob gesagt zwischen Wuppertal und Gummersbach.

Wann:
24.06.2016
19:00 Uhr

Was?
Buchlesung und Gedöns
Eintritt frei (es geht eine Spendenbox herum)

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Ja, hier:

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Der Volvo

Immer wieder fragen Leser, wie unser Volvo-Bestattungswagen ausgesehen hat. Aus irgendeinem Grund habe ich keine Bilder davon.
Heute aber stellt uns Ruben Bilder seines Volvo-„Leichenwagens“ zur Verfügung.
Genau so sah einer unserer Wagen damals aus:

volvo

Natürlich hatten wir keinen Dachgepäckträger, aber wir haben ja auch Verstorbene transportiert.
Auf 2,30 Meter Ladefläche lassen sich aber nicht nur Särge transportieren, sondern mit einigem Geschick lassen sich da zwei Sitzbänke unterbringen:

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Auch nicht schön: Spaziergänger findet Wasserleiche

Ich denke das so oft, wenn ich mit meinem Hund unterwegs bin: Immer sind es Hundespaziergänger oder Pilzsammler, die im Wald oder Gehölz Leichen finden.
Das liegt ja wohl daran, daß die Hunde und Begleiter auch mal Ecken durchstreifen, wo sonst kaum jemand hinkommt.
Und wenn mein Hund mal wieder irgendeinen blankgescheuerten Ast aus dem Neckar zieht, denke ich: Laß es bitte keinen Arm sein.

Wasserleichen und die Teile davon sind nämlich, das weiß ich nur zu gut, kein besonders schöner Anblick. Bei den Temperaturen der letzten Tage: große Hitze in sonniger Umgebung und gleichzeitig noch Eiseskälte in den Gewässern, kann sich ein Leichnam recht schnell unangenehm verändern. Das Aufquellen der nicht mehr durchbluteten Haut und des leblosen Gewebes tut mal das eine, und Tiere tun das andere.
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So siehst Du aus, wenn Du tot bist

Tja, wie würdest Du wohl aussehen, wenn Du tot im Sarg liegst?
Was für eine Kleidung würdest Du tragen und welche Gegenstände würde man Dir mit in den Sarg legen?

Mit dieser Frage beschäftigten sich nun 50 Personen, die sich für ein Fotoprojekt in einem Sarg einbetten ließen.
Der Fotograf Thomas Balzer hat davon eindrucksvolle Fotos gemacht.

Die Bilder sollen auch dazu anregen, wieder über den Wert eines Bildes nachzudenken.
Fotos werden, so die Initiatoren, heute leichtfertig und ohne bleibenden Wert angefertigt.
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Leiche weg! – Ich hab mein Herz in Heidelberg verloren…

leiche weg

…und er hat eine Leiche in München verloren:

Gruseliger Aufruf: Polizei sucht Leiche in München

München – Am Sonntag ist eine Leiche verloren gegangen

Ein 24-jähriger Pole sollte einen Verstorbenen von Italien nach Polen bringen.
In München machte er Station und suchte erquickende Labung in einem Gasthaus „irgendwo am Hauptbahnhof“.
Dort stiegen ihm Alkohol, Müdigkeit und die sommerlichen Temperaturen dermaßen zu Kopf, daß er sich nach dem Wirtshausbesuch nicht mehr erinnern konnte, wo genau er seinen Bestattungswagen abgestellt hatte.
So verständigte der Mann die polnische Bestattungsfirma, die nun ihrerseits die Münchner Polizei hinzuzog.

„Der Fahrer selbst war laut Polizei „eher unkooperativ“. „Möglicherweise ist auch Alkohol im Spiel“, hieß es.“

Da der Leichenwagen immer noch verschwunden ist, hat die Polizei nun öffentlich dazu aufgerufen, sich zu melden: Wer hat in München einen Leichenwagen gesehen?

Es handelt sich um einen schwarzen Mercedes-Vito mit polnischen Kennzeichen. Das Fahrzeug hat weiße Gardinen hinter den Fahrzeugfenstern und ist als Leichenwagen zu identifizieren.

Hinweise nimmt jede Polizeistation entgegen oder unter Telefon 089/62163322.

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Bestatter gesucht

Da sucht eine Leserin des Bestatterweblogs in Bützow nahe Rostock ein Bestattungsunternehmen oder einen Friedhofsgärtner, der die Exhumierung einer von 27 Jahren bestatteten Person vornehmen kann.

Örtliche Unternehmen haben sich entweder geweigert oder mit wechselnden Ausreden (Leichengift, zu warm, zu kalt…) den Auftrag abgelehnt.

Behördliche Genehmigung zur Graböffnung liegt vor. Es geht um einen Identitätsabgleich mittels DNA-Untersuchung.

Falls jemand aus der Gegend ein entsprechendes Unternehmen kennt, würde ich mich über eine Meldung sehr freuen.

Mein Vater liegt jetzt in Sibirien

Mein Vater ist vor 12 Jahren abgehauen und nach Sibirien gegangen. Er war gebürtiger Russe. Mehr als den Nachnamen hat er uns nicht da gelassen.
Jetzt hat meine Oma durch Bekannte aus Russland erfahren, daß der Vater schon vor über einem Jahr verstorben ist.
Ich will wissen, wo er begraben ist und wer die Beerdigung bezahlt hat. Im Netz haben wir recherchiert und anhand eines Ortsnamens den Friedhof gefunden.
Unsere Frage: Wer hat die Beerdigung bezahlt? Hatte mein Vater vielleicht großes Vermögen und jemand dort hat alles geerbt und wir gehen leer aus?

Auch in Russland und auch nicht im fernsten Winkel Sibiriens läßt man Leichen nicht unbestattet.
Stirbt jemand, wird dort wie überall, geschaut, ob es Familie gibt, die die Bestattung organisiert. Gibt es niemanden, übernimmt das die örtliche Verwaltung.
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