5000 Euro Bußgeld – Osnabrück droht pflegebedürftiger 97-jähriger

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5000 Euro Bußgeld möglich! Grab verwahrlost: Stadt Osnabrück droht 97-Jähriger

Kann einer 97-jährigen Witwe mit höchster Pflegestufe zugemutet werden, sich um ein Grab auf dem Heger Friedhof zu kümmern? Ja, findet die Stadt Osnabrück. Und droht der Altenheimbewohnerin bei anhaltender Weigerung mit einem Bußgeld von bis zu 5000 Euro.

Mit Schreiben vom 4. Januar hat die Friedhofsverwaltung die Greisin aufgefordert, die letzte Ruhestätte ihrer 2003 verstorbenen Schwägerin auf dem Heger Friedhof binnen eines Monats auf Vordermann zu bringen. Das Grab befinde sich in einem „ungepflegten Zustand“. Sollte die Frau ihrer Pflicht nicht nachkommen, würde eine Strafzahlung fällig. Und das könnte teuer werden: Die Friedhofssatzung der Stadt Osnabrück sieht für Ordnungswidrigkeiten eine Geldbuße bis zu 5000 Euro vor.

Mehr dazu hier: http://www.noz.de/…grab-verwahrlost-droht-97-jaehriger
Eine Lösung ist auch in Sicht: http://www.noz.de/…grabpflege-streit-fehler-friedhofssatzung

gefunden von Sebe

Diebe auf dem Friedhof

az

diebe auf dem friedhof

Dreiste Diebe: Trauerkarten während Beerdigung gestohlen

Während einer Trauerfeier auf dem Saldernberger Friedhof in Havelberg wurden bereits am Freitag, 3. Februar, mehrere Trauerkarten gestohlen. Dies teilt heute Polizei mit.
Unbekannte Täter nutzten die kurze Abwesenheit der Trauergemeinde zwischen 14 und 15 Uhr aus und erbeuteten die Trauerkarten aus einem Briefkasten am Eingangsbereich der Trauerhalle.
Hinweise nimmt das Polizeirevier Stendal unter der Telefonnummer 03931/685292 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

16.02.17 AZ-Online.de

Was sich auf den ersten Blick wie eine unwichtige Meldung liest, kann für die Angehörigen ein bedeutender wirtschaftlicher Schaden sein.
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In Erbrochenem gewälzt und ausgeraubt

zentralrchiv

Haste Kinder, haste Sorgen! Das zumindest pflegte meine Oma immer zu sagen, und die wußte wovon sie sprach, sie hatte elf Stück davon.

Ich schlafe ja nie lange. Dafür bin ich viel zu umtriebig. Aber sonntags, ja da erlaube ich es mir, auch schon mal bis um 7 Uhr zu schlafen. Mich reut es dann zwar immer, den halben Tag verpennt zu haben, aber die Allerliebste sagt, lang schlafen täte gut.
Doch am vergangenen Sonntag konnte ich nicht bis in die Puppen liegen bleiben, denn schon um 5.30 Uhr surrte das Handy neben mir auf dem Nachttisch. Dieses Surren alarmierte mich. Es entsteht überhaupt nur, wenn eine als VIP gekennzeichnete Person aus meiner Kontaktliste dreimal hintereinander anruft.
Das liebe Töchterlein war dran.

Sie sei jetzt bei Regine und Justus, mit denen sie in der Disco gewesen wäre; und könne daheim nicht rein, weil jemand ihre Handtasche mitsamt Schlüssel geklaut habe.
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Leiche mit drei Beinen eingeäschert

fuerio

Hallo Undertaker,

ich habe bei ntv von einem Krematoriumskandal gelesen. Da haben die Arbeiter im Krematorium Regensburg mal wieder Mist gebaut. Sie haben Beine und Arme von anderen Menschen mit in die Särge gelegt.
Was ich aber nicht verstehe: Wo haben die die überzähligen Beine und Arme her?

Ich sende Dir den Link zu ntv mit.

Liebe Grüße
Boldrian

Und tatsächlich findet sich unter diesem Link bei ntv folgende Meldung:
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Wie wird eine unbekannte Leiche bestattet?

armengrab

Ich bin nun seit einigen Jahren schon ein stiller, aber sehr interessierter Leser ihres Blogs. Gerade weil ich durch meinen Beruf täglich mit dem Tod konfrontiert bin, ist ihr Blog für mich eine tolle Informationsquelle.
Es ist in meiner Karriere als Rettungsassistent einige Male vorgekommen, das wir unbekannte bzw auch nicht zu identifizierende Tote gefunden haben, bzw zu den Fundorten gerufen wurden. Durch eine Spiegel-TV Dokumentation ist das Thema bei mir wieder in den Fokus gekommen. In der Doku wurde das Grab (ohne Grabstein, Kreuz o.ä) einer unbekannten Toten gezeigt. Ich habe in meiner Jugend mir durch das ministrieren von Beerdigungen mein Taschengeld aufgebessert und deshalb ist mir der Ablauf einer Bestattung geläufig.
Was mich interessiert ist wie die Bestattung einer unbekannten Leiche abläuft. Ist ein Geistlicher vor Ort? Und gibt es eine Art Trauerfeier?

Ich freue mich auf ihre Antwort,

Grüße!

Da kann man keine allgemeingültige Antwort geben.
Das ist von Friedhofsverwaltung zu Friedhofsverwaltung unterschiedlich.
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Der Quetschkopp

Frau Rütten sitzt mir im Bestattungshaus gegenüber und Ihre Augen sind nur weit aufgerissen, Tränen wollen nicht herauskommen.
Der innere Druck ist hoch, die Frau ist von der Trauer überwältigt, aber sie hat einen Panzer um sich aufgebaut, der Emotionen nicht nach außen dringen lassen will.
Die 33-jährige will die schwere Situation mit Fassung durchstehen, sie will zeigen, daß sie stark ist.

So klingt auch ihre Stimme sehr bestimmend und fast schon fordernd, als sie die einzelnen Wünsche bezüglich der Bestattung ihres Mannes äußert.
Sie sagt nicht: „Ich hätte gerne gelbe Blumen auf dem Sarg“, sie fragt nicht: „Können Sie bitte gelbe Blumen auf den Sarg legen“, sondern sie sagt an: „Und Sie legen dann bitte gelbe Blumen auf den Sarg!“
Dann hakt sie es auf einer Liste ab, die sie auf die Rückseite eines alten Briefumschlags geschrieben hat.

Als erfahrender Bestatter kenne ich das. So sind viele Leute. Sie kaschieren Ohnmacht, Trauer und Hilflosigkeit durch eine Art von strengem, harten Aktionismus. Das sind die Leute, die ganz unwichtige Kleinigkeiten selbst übernehmen wollen, daraus aber eine Staatsaffäre machen, als sei das Bestellen eines Kranzes beim Friedhofsgärtner eine große Sache.
Vierzehnmal rufen sie wegen des Kranzes beim Gärtner und beim Bestatter an, erteilen teilweise widersprüchliche Anweisungen und fahren genauso oft zum Gärtner, um alles wieder zu ändern, wobei am Ende dann doch alles so gemacht wird, wie es ganz zu Anfang verabredet war.
Da braucht man Geduld, muß viel Verständnis aufbringen und man bekommt ein ganz schön dickes Fell. Und dieses Fell kann bei manchen Bestattern so dick werden, daß sie bei anderen Sterbefallbegleitungen dann eben genau so wirken: dickfellig.
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Abschied? Was, wenn die Toten schlimm aussehen?

Ein junger Bestatter hat eine Frage. Ihn beschäftigt es, daß in seiner Firma oft noch Verstorbene zur Abschiednahme „freigegeben“ werden, die eigentlich nicht mehr gut genug dafür aussehen.

old

Ich verfolge schon lange deinen Blog und bisher konnte ich mir beruflich oft gute Ratschläge einholen.
Ich hoffe auch das du mir nun weiter helfen kannst.

Ich halte sehr viel von einen direkten Abschied am offenen Sarg, da er oft ein wichtiger Teil einer Trauerbewältigung sein kann
Nur mein Problem ist oft der Zustand der Verstorbenen.

Mein Chef macht Gespräche und sieht meist gar nicht die Verstorbenen. Die liegen dann manchmal schon 2 Wochen, doch der Chef sagt: „Abschied am offenen Sarg? Kein Problem!“

Die Augen sind eingefallen und die Haut der Lippen ist für eine Ligaturnicht mehr fest genug.
Ich bin Quereinsteiger mache das nun 8 Monate aber es ist schwer für mich einen würdevollen Abschied zu machen ( in meinen Augen ).

Vielleicht hast du eine Seite wo ich mir Infos einholen kann oder Tipps.
Zb … Zeitraum zwischen Eintritt des Todes und einen Abschied .
Habe das Gefühl ich brauche für meinem Betrieb eine Ausbildung zum Thanatologen…

Oder stelle ich mich zu sehr an?
Habe erst meine erste Schulung zur hygienischen Versorgung
Aber bis dahin werde ich noch paar abschiede haben

Es gibt Bestatter, die sagen, daß sie jeden Verstorbenen so hinbekommen, daß er offen aufgebahrt werden kann.
Andere sehen ihre Grenzen schon weit früher und lehnen eine offene Aufbahrung schon bei kleinsten Anzeichen des Vergehens ab.

Das hängt ganz sicher immer vom Zustand des Verstorbenen ab, ob man eine späte Aufbahrung noch machen kann oder nicht.
Letztlich ist es aber eine Frage der fachlichen Qualifikation des jeweiligen Bestatters, was er noch hinbekommt, und was nicht.
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Darf der Steinmetz unseren Grabstein mitnehmen und als Pfand behalten?

metz

Die Urne eines Mannes wird beigesetzt. Seine Tochter beschließt, mit der Familie gegen seinen Wunsch an der Beisetzung teilzunehmen.
Ein Steinmetz muß für die Beisetzung die Grabplatte hochnehmen und nachher wieder hinlegen.
Er soll dann auch das Sterbejahr in die Platte meisseln.
Nun lehnt die Tochter es ab. die Kosten für das Hochnehmen und Wiederverlegen der Grabplatte zu bezahlen.
Das hätte sowieso gemacht werden müssen und alles das sei bereits durch einen Vorsorgevertrag beim Bestatter bezahlt gewesen.
Der Steinmetz ist zornig und nimmt nun den Grabstein einfach weg. Er behält ihn als Pfand.

Ist das Erpressung? Ist so ein Verhalten zulässig?

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