Lies weiter und du wirst erfahren, welchem gespenstischen Zweck diese Eisenbahn diente!

BBC berichtete gerade über eine Eisenbahnlinie, damit Familien und ihre Verstorbenen von London zu einem eigens erbauten Friedhof ausserhalb der überfüllten Stadt reisen konnten.

Mitte des 19. Jahrhundert besass London nur 121 Hektar Friedhofsgelände, musste aber trotzdem jedes Jahr 50’000 Menschen bestatten. Da wurden Verstorbene wieder ausgegraben und kremiert, damit man den nächsten bestatten konnte. Nur die Oberschicht konnte sich z.b. in Highgate eine definitive Ruhestätte leisten.

http://www.bbc.com/autos/story/20161018-the-passenger-train-that-carried-the-dead

David / turtle of doom

Radiotipp: Bayern 2 – Zum Abschied weiße Chrysanthemen – mit Peter Wilhelm

Bayerischer Rundfunk
Bayern 2
Sendereihe „Zeit für Bayern“

Dienstag, 01.11.2016
12:05 bis 13:00 Uhr

Zum Abschied weiße Chrysanthemen

Pläne für den letzten großen Auftritt

Von Joseph Berlinger

Mutter und Tochter. Die Mutter, einst eine umschwärmte Filmschauspielerin, empfängt in ihrem Apartment am Starnberger See ihre einzige Tochter.
Diese Tochter, alleinstehend mit Kind, ist überfordert. Denn die Mutter wünscht sich zum bevorstehenden 90. Geburtstag einen Gutschein für eine
sündteure Weltraumbestattung. Die Tochter findet die Idee absurd. Aber die Mutter beharrt auf diesem letzten großen Auftritt. Selbst wenn er nach ihrem Tod stattfindet. Die Tochter versucht der Mutter einen nicht ganz so spektakulären Abschied einzureden und beginnt zu recherchieren. Die Asche von einem Ausflugsdampfer aus im See verstreuen? Oder von einem Heißluftballon aus? Eine Urnenbestattung in einem Meer von weißen Chrysanthemen? Ein Grab im Münchner Nordfriedhof zwischen Johannes Heesters und Beppo Brem? Oder eine klassische Beerdigung im romantischen Rosenfriedhof von Dietkirchen?
Auch der Tod unterliegt dem Wandel der Zeit. Wem eine klassische Beisetzung zu banal erscheint, hat viele Möglichkeiten, den Abschied als Event zu
inszenieren. Dafür bieten eigene Agenturen ihre Dienste an. Joseph Berlinger spannt in seinem Hörstück einen weiten Bogen von einfachen bis zu spektakulären Plänen über den letzten großen Auftritt.

Die Sendung ist danach beim BR auch als Podcast verfügbar

Sarg selbst gestalten?

In der heutigen Ausgabe unserer Tageszeitung (Kreiszeitung für den Landkreis Diepholz) ist ein Artikel über eine Schulklasse, die einen Sarg individuell gestaltet hat, und zwar nicht für einen aktuellen Trauerfall, sondern um sich im Rahmen ihres Religions- und Kunstgestaltungsunterrichts mit dem Thema auseinanderzusetzen. Ich fand diesen Ansatz sehr interessant; vielleicht geht es Dir und anderen Lesern deines Blogs ja ähnlich.
Hier der Link:

http://www.kreiszeitung.de/lokales/diepholz/stuhr-ort52271/bunt-froehlich-statt-dunkel-traurig-6913511.html

Viele Grüße
Andrea

Reverend Paris Hilton

Francis Miller ist gestorben.
Er wurde 119 Jahre alt.
Nach 70 Jahren in seinem Beruf als Produktredakteur bei Amazon, das seit 20 Jahren zum größten Konzern der Welt, zu Google, gehört, war er mit 87 Jahren in den Ruhestand gegangen.
Dank der Altersversorgung von Google konnte er sich, im Gegensatz zu Millionen anderer Menschen, sein Leben ganz nach seinen Wünschen gestalten.

Mit 88 Jahren hatte geheiratet, was ja vorher von Google aus Karrieregründen verboten war.
Mit seiner 2 Jahre jüngeren Frau Elisa hatte er in der Kölner Bucht das Wellenreiten erlernt und die beiden waren begeisterte Mitglieder der Fallschirmtruppe „The Highlanders“ geworden.
Im Alter von 89 Jahren war Francis Miller Vater geworden. Elisa gebar ihm drei genetisch identische Söhnen. Drei war das von Google vorgeschriebene Minimum.
Mit ihrer Geburt waren Henry, Tom und Florian schon bei der „Mario-Barth-University“ in Berlin eingeschrieben worden, wo sie 10 Jahre später ihr Studium der Peguinistik aufnahmen.
Ihre Arbeitsverträge mit Google hatten sie im Alter von 3 Jahren schon zugeschickt bekommen.

Francis Millers Vitalscan hatte zwar ergeben, daß er 145 Jahre alt werden würde, doch ist es auch heute noch so, daß Menschen einfach sterben, auch wenn sie noch so jung sind.
Dieser sogenannte „plötzliche Menschtod“ ist nach wie vor eines der großen Rätsel der Menschheit. Krebs, Alzheimer und alle Arten von Kreislauferkrankungen gehören längst der Vergangenheit an, man kennt sie nicht mehr. Aber warum viele Menschen auf einmal von Mattigkeit und Gliederschmerzen befallen werden und dann einfach eines Morgens nicht mehr aufwachen, das ist und bleibt rätselhaft.
Einige wenige Menschen können sogar 200 oder 300 Jahre alt werden, was aber nur der Fall ist, wenn sie zur Kaste der Politicians oder der C-Proms gehören.
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Bestatter zu teuer? Kein Kostenvoranschlag

Wir haben ein großes Problem. Vor ein paar Wochen ist der Vater meines Mannes gestorben, zu dem er seit über 25 Jahren keinen Kontakt hatte.
Bei Bestatter wünschten wir „den billigsten Weg“ (wie sich mein Mann ausgedrückt hatte).
Der Bestatter hat uns einen Komplettpreis mit Ruheforst für 2000 € zugesichert.
Einige Tage später kamen auch die ersten Rechnungen (Leichenschau, Ruheforst …).
Es war sogar eine Rechnung an den Bestatter adressiert, die er uns per Fax zukommen ließ und die wir ebenfalls bezahlt haben.
Alles in der Annahme, es handle sich um Teilzahlungen auf die Komplettsumme, das waren 1.588 Euro.
Doch dann bekamen wir die Endrechnung des Bestatters und ich habe fast einen Herzschlag erlitten: 3.226,81 €.

In der Summe macht das rd. 4.815,51 €.
Vor 2 Tagen habe ich einen Widerspruch gegen die Rechnung geschrieben. Direkt per Fax gesendet und am gleichen Tag per Einschreiben mit Rückschein. Heute kam die Nachricht, dass das Einschreiben nicht angenommen wurde. Und ein Anruf vom Bestatter, der alles abstreitet. Wir fühlen uns betrogen und belogen. An wen können wir uns wenden und was können wir unternehmen?

Da leider die Zeit drängt (wg. dem Widerspruch), wären wir Ihnen für eine schnelle, erste Einschätzung der Lage sehr dankbar.

Vielen herzlichen Dank für Ihr Vertrauen.
Es ist natürlich bitter, daß man für einen Menschen, zu dem man keinen Kontakt hatte, nun so tief in die Tasche greifen soll.
Meiner Meinung nach müßte es da eine Art Verjährung geben. Wenn Menschen so und so lange nichts mehr miteinander zu tun haben, haben andere ihnen gegenüber auch keine Verpflichtungen mehr. Aber so ist es leider nicht.

Ich sehe das Problem sofort.
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Hilfe! Da soll ein Fremder zu meiner Mutter ins Grab

Ich habe zwei Anliegen und hoffe, dass ich hier richtig bin.

1 – Meine Mutter ist vor 21 Jahren gestorben. Ich habe mit dem Friedhofsamt letztes Jahr gesprochen und er sagte mir, dass es bis 2016 bleiben wird.
Ich habe ihn gefragt, ob es möglich sei dabei zu sein, wenn sie aus dem Grab entfernt wird.
Darauf antwortete er, dass alles drin bleibt und ein neuer Verstorbener einfach oben drauf kommt. Ich habe damit große Schwierigkeiten gehabt, denn die Vorstellung, dass da plötzlich jemand fremdes über ihr liegt, ist einfach grauenhaft. Ich habe auch nicht erfahren, ob ich dabei sein kann, was sich dadurch ja erübrigt hat. Ist es üblich, dass jemand Fremdes in ein Grab gelegt wird, in dem schon jemand liegt?

2 – Ich habe noch eine Frage: wenn jemand verbrannt wird, wird es ja im Sarg sein. Wie viel Asche ist dann tatsächlich nur von dem Verstorbenen? Oder ist es so wenig, dass fast nur Asche des Sarges übrig bleibt?

Ich wünsche eine schöne neue Woche,

Der Mensch wird in der Erde beigesetzt, damit er vergehen kann. Das tun Menschen auch, wenn sie begraben sind.
Man darf nicht an Knochenfunde aus prähistorischer Zeit denken. Damals sind auch tausende von Menschen gestorben, gefunden werden aber nur sehr wenige Knochen. Das sind die die in besonders günstiger Lage konservierend in der Erde lagen oder die sogar inzwischen versteinert sind.
Das bedeutet, daß in der Erde eines Friedhofs die Menschen tatsächlich vergehen und irgendwann weg sind.
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Bestatter verlor Sarg auf der Straße

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Englische Medien berichteten von einem Fall, bei dem ein Bestatter einen Sarg auf offener Straße verloren hat.
Ein Kollege fragte mich, ob ich das Foto für echt halte.

Ich kann nicht ausschließen, daß diese Situation insgesamt gestellt ist. Um in den (sozialen) Medien und bei YouTube nach vorne zu kommen, lassen sich ja manche alles Mögliche einfallen und es wird dabei auch ganz schön geschummelt.

Aber bei diesem Bild halte ich es durchaus für wahrscheinlich, daß es echt sein könnte.
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Mit dem Tesla zur letzten Ruhe

Lautlos zur letzten Ruhe. Das ermöglicht jetzt ein Leichenwagen auf Basis des Tesla Model S. Gebaut hat ihn die Firma RemetzCar aus den Niederlanden.

„Für eine stilvolle, moderne und ruhige Beerdigung“, so preist RemetzCar, die ansonsten auf den Bau von Stretchlimousinen spezialisiert sind, den neuen Leichenwagen auf Basis des Tesla Model S an. Durchaus passend, denn stiller als im Elektroauto dürfte die letzte Reise des Verblichenen kaum ausfallen können.

Bilder und mehr dazu findest Du hier

Gefunden von Melancholia

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