In memoriam: Prof. Dr. Heinz Haber

Heute vor 27 Jahren ist der Wissenschaftler und Wissenschaftsjournalist Prof. Dr. Heinz Haber gestorben.

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Prof. Dr. Heinz Haber (links), hier mit Wernher von Braun (rechts)(sic!), © NASA

Jetzt wird sich mancher fragen, aus welchem Grund ich hier heute an ihn erinnere.
Nun, Professor Haber ist hier in Mannheim, unserer Nachbarstadt, geboren worden, und ich bin schon oft an seinem Geburtshaus vorbei gefahren.
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Alles neu macht der Februar

Einige haben es schon bemerkt und ich bedanke mich für die vielen lobenden Mails.
Wir haben in den vergangenen Tagen vor allem nachts das Erscheinungsbild des Bestatterweblogs etwas aufgehübscht.
Im Wesentlichen ging es bei den Änderungen um die Optimierung von Ladezeiten und um eine Vereinheitlichung der verschiedenen angezeigten Elemente.
Das ist nur eine von vielen kleinen Neuerungen, die Euch das Lesen und die Benutzung des Blogs etwas leichter machen sollen.
Einiges ist noch in Arbeit und manches wird noch ein paar Tage dauern.
Manches sah auch aus heutiger Sicht etwas überladen und verstaubt aus. Der Geschmack im Web ändert sich ja immer mal wieder ein bißchen.
Eine Neuerung hat uns etwas Kopfzerbrechen bereitet, funktioniert aber jetzt.
Da ich hin und wieder ältere Artikel noch einmal überarbeite und neu oben ins Blog stelle, stehen dann oft alte Kommentare aus vergangenen Jahren darunter.
Mancher Leser sieht das nicht, daß diese Kommentare schon älter sind und antwortet dann darauf. Das ist auch weiter nicht schlimm, bloß ist die Wahrscheinlichkeit gegeben, daß der Kommentator des vorangegangenen alten Kommentars die Antwort darauf gar nicht mehr liest.

Deshalb haben wir uns eine Lösung einfallen lassen, mit der wir den „Antworten-Link“ jeweils anders anzeigen, je nachdem, ob der Kommentar neu oder älter als 1 Jahr ist.
Das sieht dann beispielsweise so aus wie unten auf dem Bild.

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Es ist deshalb durchaus keine schlechte Idee, ab und zu mal F5 zu drücken oder/und den Cache des Browsers mal zu löschen. Sonst kann es sein, daß einige der Änderungen bei Dir gar nicht angezeigt werden, da Dein Browser noch die alte Version vorrätig hat.

Wie immer wurden die Arbeiten an den Skripten von den Entwicklern bei tiggerswelt.net begleitet. Dort sitzen hervorragende Leute, die sich mit allen IT-Fragen und auch mit WordPress sehr gut auskennen.

Meine Bewerbung bei REWE

Neulich war ich bei EDEKA. Nicht in dem vorbildlichen Laden hier in Edingen-Neckarhausen, sondern irgendwo in Mannheim. Furchtbar! Enge Gänge, unfreundliche Mitarbeiter, alles vollgestellt mit auszupackender Ware…
Ich bin dann zu REWE gegangen. Toller Laden!
Aber dennoch würde ich mich nicht bei REWE bewerben. Das hat nichts mit dem Unternehmen zu tun, sondern liegt eher daran, daß ich keine Arbeitsstelle suche.

Deshalb muß mir auch niemand Stellenangebote aus dem Bereich Lebensmitteleinzelhandel oder Offsetdruck zusenden.

Das tun im Moment manche Unternehmen. Und das kommt daher, daß jemand, der auch Peter Wilhelm heißt, eine Webseite unter peterwilhelm.de betreibt, auf der man lustig in seinem Lebenslauf und seinen Bewerbungsunterlagen blättern kann.
Eine Bewerbung online abzugeben und seine Unterlagen in einem geschützten Bereich den Unternehmen zur Verfügung zu stellen, das ist ja mittlerweile üblich.
Aber ich finde es befremdlich, seine komplette Vita so offenzulegen.

Also, ich bin das nicht. Das ist ein anderer Herr Wilhelm.

Adiletten

Ich habe jetzt im Blog schon nach den gängigen Wörtern gesucht, aber nichts gefunden. Kann es sein, daß ich eine Geschichte, die ich zwar immer wieder mal zitiert habe, noch gar nicht erzählt habe?

Also, es begab sich zu einer Zeit, als junge Leute in Deutschland froh waren, wenn sie eine Ausbildungsstelle bekamen, daß sich Herr Möning bei mir bewarb.
Nun könnte man annehmen, Herr Möning habe eine Bewerbung geschrieben, wie das so üblich ist. Dann hätte er auf einen Anruf von uns gewartet und sei zu einem Vorstellungsgespräch vorbei gekommen.
Ja und er hätte sich zu diesem Bewerbungsgespräch was Ordentliches angezogen, um einen guten Eindruck zu machen.

Stattdessen steht eines Tages Frau Büser in meiner Bürotür und schaut mich vollkommen entgeistert an. Erst steht ihr Mund nur auf, dann faßt sie sich und sagt: „Chef, ich weiß, daß Sie viel zu tun haben, aber das müssen Sie gesehen haben!“
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Ausbildung zum Bestatter – Worauf kommt es an?

Ausbildung zum Bestatter

Seit langem lese ich das Bestatterweblog und kenne alle Deine Bücher. Ich würde gerne Bestatter werden. Wir haben zu Hause intensiv darüber gesprochen. Meine Eltern hatten einige Bedenken, ob ich die Anforderungen erfülle. Aber anhand dessen, was in Deinem Blog so steht, meine ich, das Wesentliche zu erfüllen.
Ich bin 25 Jahre alt und habe in einer Maschinenbaufabrik eine Ausbildung gemacht und arbeite dort.

Testtext

aber auch hier

Um Bestatter zu werden, bedarf es nicht viel. In einem früheren Artikel schrieb ich einmal „Es ist nicht sehr viel, was man können muß, um Bestatter zu werden. Ich komme sehr viel im ganzen Land herum und kenne mittlerweile Hunderte von Betrieben. Viele Bestatter können gar nichts, verdienen trotzdem viel Geld und sind seit Generationen im Geschäft und das wirst Du ja auch können.“

Willst Du jedoch ein guter Bestatter sein, dann ist da schon etwas mehr erforderlich.
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Wenigstens kein Arschgeweih

Frühstück beim amerikanischen Schachtelwirt, das ist ganz was Besonderes für meine Kinder (Josie, damals 11, und Rouven, damals 14).
Nee, ehrlich! Würde ich sie vor die Entscheidung stellen, was sie lieber haben wollten, einen 3er BMW oder einen nagelneuen Computer oder ein Frühstück bei McDonalds, ja dann würden sie unisono „Mäckes“ rufen.
Gut, also denen schmeckt und gefällt es beim Käsewanzen-Ami, also tat ich ihnen den Gefallen und beschloß, sie einen Morgen dorthin zu bringen.

Vorher sagte ich zu ihnen: „Ich muß ganz früh in die Stadt. Ich bringe Euch zu Mäcces, warte bis ihr ausgesucht habt und bezahle. Dann fahre ich zu meinem Termin in die Stadt, das dauert nicht lange. Ich komme dann, trinke noch eines dieser hervorragenden, entfernt an Kaffee erinnernden Automatenheißgetränke aus dem Pappbecher, und dann fahren wir wieder heim.“

Das stieß natürlich auf große Gegenliebe und den ganzen vorherigen Tag waren die Kinder aufgeregt und tuschelten darüber, wer was nehmen würde, was es alles gibt und ob es wohl auch Happy-Meals mit tollen Spielzeugen gibt.

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Ich kenne mich ja schon aus

Wir haben ja früher noch Lehrling gesagt. Offiziell hieß das schon Auszubildender oder Auszubildende, aber irgendwie rutschten mir immer wieder noch die Worte Lehre und Lehrling über die Lippen.
Es war im Juni und somit die Zeit, daß sich wieder einmal massenhaft junge Leute bei uns bewarben. Die meisten Bewerbungsmappen kamen mit der Post. Per E-Mail hat sich zu dieser Zeit noch keiner beworben.
Ein paar Leute kamen auch einfach vorbei, das habe ich immer nicht so gerne gehabt.

Und wenn ich mich bei den Spontanvorbeikommern erkundigte, warum sie denn nicht vorher einen Termin ausgemacht haben, bekam ich zur Antwort, das habe ihnen ihre Lehrerin Frau Soundso beigebracht. Spontanes Vorbeikommen zeuge von Initiative und verbessere die Chancen.

Aha! Gut, daß Frau Soundso das weiß. Ich wußte das nämlich bis dahin nicht. Mir waren die jungen Leute, die unangemeldet Einlaß in mein Refugium begehrten, ehrlich gesagt immer nur lästig; und ich ließ sie meistens von unserer ersten Bürodame, Frau Büser, abwimmeln.

Die Mappen, die sich neben meinem Schreibtisch auf dem Computertischlein stapelten, glichen sich wie ein Ei dem anderen. Gekaufte Hochglanzmappen mit den immer gleichen Bewerbungstexten, nichtssagenden Anschreiben und glattgebürsteten Einheitsfotos.
Sie alle wollten „was mit Menschen machen“ und alle gaben an, gerne zu schwimmen, zu lesen und „was mit Freunden zu machen“.
Es war nicht ganz einfach, aus diesem doch recht unpersönlichen Gematsche die geeigneten Kandidaten herauszufinden.
Wahrscheinlich haben ganz tolle junge Leute keine Lehrstelle bei mir bekommen, weil sie auf Frau Soundso und Frau Wieauchimmer gehört haben.
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Marc Spitz ist gestorben. Mark Spitz lebt.

Marc Spitz ist gestorben.
Über ihn heißt es bei Wikipedia:

Marc Spitz (* 2. Oktober 1969 in Queens, New York; † 4. Februar 2017[1]) war ein US-amerikanischer Schriftsteller, Dramatiker und Musikjournalist.
Der aus einer jüdischen Mittelklassefamilie stammende Marc Spitz studierte am Bennington College in Vermont. Spitz war Senior writer bei dem Musikmagazin Spin. Seine Arbeiten sind u.a. in Vanity Fair, Nylon und der New York Post erschienen.

Das wäre eigentlich keine Meldung wert (denn zumindest mir ist der Marc ((mit C am Ende des Vornamens)) eigentlich unbekannt), aber Leserin Hanna weiß darauf hin, daß bei Facebook schon großes Bedauern über den Tod des Weltklasse-Schwimmers Mark Spitz geäußert wurde.

Mark Spitz (mit K am Ende des Vornamens) ist ein Schwimmer, der zu seiner Zeit den Ehrgeiz hatte, so viele Medaillen wie möglich zu gewinnen.
1972 bei den Olympischen Sommerspielen 1972 in München gewann er dann sieben Goldmedaillen und stellte dabei jeweils einen Weltrekord auf.

Der Schwimmer lebt aber noch und wird in fünf Tagen 67 Jahre alt.
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