Pappsärge

Einen Lieferanten von verschiedenartig gestalteten Pappsärgen hat Leser Hoschi unter diesem Link hier entdeckt.

Bevor Fragen entstehen:

Es gibt auch bei uns hier Anbieter von Pappsärgen. Diese sind in der Anschaffung nicht unbedingt günstiger als ein einfacher Holzsarg. Die meisten Friedhofsordnungen schreiben Särge aus Vollholz für Erdbestattungen und für Feuerbestattungen vor.

Sarghersteller verweisen darauf, daß für die Herstellung von Pappe angeblich fast genauso viel Holz benötigt wird, wie für einen Holzsarg. Insgesamt haben sich Pappsärge für uns als wenig sinnvoll erwiesen. Sie sind vergleichsweise teuer, werden am Krematorium und Friedhof nicht angenommen und die Akzeptanz der Kunden ist extrem gering.

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  • Veröffentlicht am: 2. August 2008
  • 6 Kommentare
  • Veröffentlicht in: Allgemein

Veröffentlicht von

Der Schriftsteller Peter Wilhelm erzählt hier Geschichten und informiert als Sachverständiger über Bestattungen. Er ist Chefredakteur von "Bestatter heute".
Der Satiriker veröffentlicht seine Satiren hier und eine Kolumne hier.
Produkttests gibt es hier. Peter Wilhelm ist auch bei Facebook.
Mehr über den in der Halloweennacht geborenen Autor findet man u.a. hier und hier. Der Autor lebt mit seiner Familie bei Heidelberg.
Alle Angaben nach bestem Wissen, keine Rechts- Steuer- oder Medizinberatung! Fragen Sie einen Fachmann!

Peter Wilhelm peter wilhelm autorenlesung

6 Kommentare » Schreibe auch Du einen Kommentar

  1. Finde das irgendwie auch extrem unpassend… Hätte selbst auch keine Lust mit nem Sarg beerdigt zu werden wo unten wohlmnöglich noch ein grüner Engel aufgedruckt ist. Sparen ist schön, aber alles hat auch mal seine Grenzen. :D WObei man ja hier scheinbar nicht von sparen reden kann… oO

  2. Das Problem bei dem Preis wird wahrscheinlich einfach sein, dass das Recycling der Tageszeitung zu solch formen mehr als nur einen Moment dauert und dementsprechend dann auch die strom-/zeit kosten hinzukommen.

    Wäre bestimmt interessant wenn ein Sarg nach der ‚verwesezeit‘ ausgegraben wird und die Friedhofsmitarbeiter dann lesen „Schwerer Verkehrsunfall; Eine Person tödlich Verunglückt“…
    Okay, das war dann wohl dieser hier.

  3. @gash: geh mal in ein recyclingwerk für altpapier und guck dir an, was die da machen. es würde mich im regelfall verwundern, wenn du am produktionsende noch irgendetwas zeitungsähnliches finden könntest.
    die masse wird zerkleinert, gewaschen, druckerschwärze entfernt, usw., dann je nach weiterem zweck mit „frischfasern“ (die sind länger und machen somit das papier stabiler) versetzt, dann gegebenenfalls noch mit zusätzen behandelt, die auf das spätere produktverhalten einwirken und schlussendlich in die gewünschte form gebracht.

    und wenn du mal nen komposter hast – werf mal ein blatt zeitungspapier rein und schau, wie lange die das durchhält…

    *sigh*

  4. Was ich mich eher Frage:
    Hält so ein Pappsarg es aus „gefüllt“ getragen zu werden?
    Eigentlich sind die ganz hübsch..Nur der in Feuer-Aufmachung ist etwas unpassend für meinen Geschmack ;)

  5. Wie sollte denn bei der Kundschaft eine Akzeptanz vorhanden sein, wenn diese Särge sowieso nicht zugelassen sind?

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