Pater Pio

Pater Pio ist exhumiert worden.
Warum man das macht, wer Pater Pio war und daß sein Leichnam kaum verwest ist, das steht alles in diesem Artikel bei Spiegel-onine.

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  • Veröffentlicht am: 4. März 2008
  • 16 Kommentare
  • Veröffentlicht in: Allgemein

Veröffentlicht von

Der Schriftsteller Peter Wilhelm erzählt hier Geschichten und informiert als Sachverständiger über Bestattungen. Er ist Chefredakteur von "Bestatter heute".
Der Satiriker veröffentlicht seine Satiren hier und eine Kolumne hier.
Produkttests gibt es hier. Peter Wilhelm ist auch bei Facebook.
Mehr über den in der Halloweennacht geborenen Autor findet man u.a. hier und hier. Der Autor lebt mit seiner Familie bei Heidelberg.
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Peter Wilhelm peter wilhelm autorenlesung

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  1. Welchen Grund kann es geben, dass ein Leichnam nach ~40 Jahren noch kaum verwest ist?

  2. auch ein gutes beispiel für das nicht-verwesen:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Friedrich_von_Kahlbutz

  3. Als durch und durch materialistisch denkender Mensch halte ich es eher für warscheinlich, daß jemand, der sich zeits Lebens wundmerkmale zugefügt und offen gehalten hat, auch ‚Corsorge‘ für seinen körper nach dem Tode getroffen hat um ein echter Heiliger zu werden (z.B. durch selbstmumifizierende Techniken wie langzeitaufnahme geringer Mengen von Arsen u.Ä. Stoffe vor dem Tode um den Körper steril zu machen und die natürliche Verwesung zu unterbinden (siehe Selbstmumifizierung v. daoistischen Mönchen) als daß ich beginne an höhere Mächte und Wunder zu glauben. Auch ist nicht auszuschließen, daß sein Körper nach seinem Tode von beflissenen Helfern ohne großes Aufsehen inoffiziell noch etwas präpariert wurde, und die Lagerung spielt natürlich auch och eine Rolle, wie Tom sicher bestätigen kann..

  4. die ‚Corsorge‘ sollte natürlich ‚Vorsorge‘ heißen..

  5. Ich verstehe immer noch nicht, warum man das macht.

    „Schaut her, dass ist die stinkende Leiche von Pio, geht hin und glotzt mal“.

    So ein Schwachfug.

  6. @Matthias:

    Ich hegte gerade ganz ähnliche Gedanken. Irgendwie wirkt das Ganze etwas gestellt: Man buddelt eine 40 Jahre alte Leiche aus, um sie der Öffentlichkeit zu präsentieren und stellt dann überraschend (?) fest, dass da fast nix dran passiert ist…

    Irgendwie seltsam, obwohl ich solchen immer wieder auftauchenden Manipulationstheorien eher ablehnend gegenüberstehe. Aber hier drängt sich der Verdacht geradezu auf.

  7. Zu diesem Thema fällt mir gerade mein Sizilien-Urlaub ein. Dort habe ich folgendes Kloster besucht:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Kapuzinergruft_(Palermo)

    Niemals habe ich ein beklemmenderes und gruseliges Gefühl erlebt als dort!

  8. Solche Mumien wie den Ritter gibt es in Wien auch in der Michaelergruft

    http://www.wien-vienna.at/blickpunkte.php?ID=883

    Ich kam da das erste Mal völlig unvorbereitet hinein, da läuft es einem eiskalt über den Rücken wenn einen da die Mumien ansehen.

  9. Echt krass sowas… ich liebe Wien, aber da war ich leider nur in der Kaisergruft, die aber auch mit ihren dunklen Metallsärgen schon für eine Gruselatmosphäre sorgt!!!

  10. Wenn eine solche Attraktion da ist kommen auch viele Gäubige. Und viele Gläubige spenden auch gern…….usw….

  11. Ich komme aus S.Giovanni Rotondo, meine ganze Familie lebt dort…ich finde es erschreckend solche Kommentare zu lesen, genauso die Behauptung dieses angeblichen Apothekers…der hat sicherlich einiges kassiert, um solch ein dummes Gerücht in die Welt zu setzen. Ihr habt wirklich keine Ahnung wie verstrickt alles plötzlich sein kann, wenn man in Süditalien viel Geld erhält dafür. Padre Pio ist und bleibt für immer ein Heiliger auf ehrliche Art und Weise! Zu Lebzeiten hat er Paparazzis und Medien weggejagd, er hat die Leute beschimpft, die mit seinem Bildchen Geld gemacht haben..er hat ein Krankenhaus erbaut, dass bis heute ihn in sich trägt..ihr habt echt kein Plan,von dem was ihr hier schreibt! Der Vatikan hatte Angst vor ihm, weil er ECHT war! Es ging Ihnen nur um die Macht und um das Geld. Padre Pio erhielt aus aller Welt spenden, die er bis auf die letzte Lira in das Kranknehaus steckte. Nur Papst Johannes Paul II. wusste, was Padre Pio wirklich war, nämlich ein echter Heiliger! Padre Pio sagte ihm damals schon, dass er eines Tages Papst werden würde! Sry..das musste mal raus, kann mir das nicht geben…Lächerliche Behauptungen, keine Ahnung von der Korruption in Italien aber Padre Pio beleidigen!………

  12. @Anna: Aber Du hast schon etwas mehr als nur den Namen „Padre Pio“ hier auf der Seite gelesen, oder?

    In dem Artikel geht es lediglich um einen Hinweis darauf, daß der Padre exhumiert wird. In keinem der Kommentare ist der gute Padre beleidigt worden.
    Worauf stützt sich Dein Kommentar?

  13. “Schaut her, dass ist die stinkende Leiche von Pio, geht hin und glotzt mal”.

    Meine Aussage stützt dich ja nicht nur auf das was hier geschrieben wurde, ich bin gestern etliche Seiten durchgegangen, einfach um Infos zu holen, weil ja die öffentliche Heiligsprechung von Padre Pio stattfindet und sein Leichnam öffentlich am 24.04. gezeigt wird. In S.Giovanni Rotondo ist gerade die Hölle los deswegen, alle sind in aufruhr und da dachte ich, ich recherchiere mal etwas im Internet, weil ich nicht vor Ort sein kann…und was ich alles teilweise lesen musste, war echt nur noch zum Kopf schütteln, also bitte nichts persönlich nehmen.

    Aber was ich eben las oder die, die es schreiben waren anscheinend nur Leute, die sich gar nicht mit diesem Thema richtiug befasst ahben, die wirklich nichtmal ein Haar von dem kennen, was Sie behaupten zu wissen, aber erstmal wird alles in den Dreck gezogen…deshalb schreib ich auch so. Es hat mich einfach nur maßlos geärgert, wie Leute sich ein urteil erlauben, ohne hinter den Kulissen geschaut zu haben.

  14. @Anna: Das was Du da eingangs Deines letzten Kommentars zitierst, hatte der ursprüngliche Kommentator schon in Anführungszeichen gesetzt. Allgemein wird damit eine Aussage gekennzeichnet, die man provokanterweise äußert oder als nicht ganz so gemeint darstellen möchte.

    Schon deshalb nehme ich an, daß hier keine Herabwürdigung des Padre Pio stattgefunden hat.
    Du mußt aber verstehen, daß Vieles was sich rund um Padre Pio ereignet hat, eindeutig in den Bereich des Glaubens und Wunderglaubens gehört und daß es sehr viele Menschen gibt, die diesen Glauben nicht teilen oder nichts damit anfangen können.
    Was in den Augen der Gläubigen ein wundertätiger alter Mann ist, mag für einen Nichtgläubigen nur ein alter Mann sein, der dummes Zeug redet.
    Das bezieht sich nicht konkret auf Pdre Pio, sondern ist von mir ganz allgemein gemeint.

    So gesehen ist es für Viele gar nicht verständlich, warum man den Toten exhumiert und nun zur Schau stellt.
    Darüber hat man sein Befremden geäußert.

    Über Padre Pio und den Glauben der Menschen an ihn und seine religiösen Hintergründe kann ich nichts Abwertendes finden.

    Ich nehme das auch nicht persönlich, sondern ich habe den Eindruck, als ob Du sehr viel dummes Zeug über Padre Pio lesen mußtest und hier Deinen Frust abgelassen hat, obwohl es hier um die reine Berichterstattung über seine Exhumierung ging.

  15. Ja kann schon gut sein, dass es eben diese Reaktion von mir war. Es hat mich wie gesagt nur sehr geärgert, was ich alles gestern so gelesen habe darüber und fand es eine Frechheit, dass leute, die eben keinen Bezug zu Padre Pio haben son Mist von sich geben, ohne überhaupt zu wissen, was er wirklich auch für die Gemeinde damals tat.
    Sogar ich kann mich an ihn erinnern, ich war 10 als er starb. Es war eins der schlimmsten Erlebnisse überhaupt, diesen Menschen verloren zu haben.

    Aber ok, lassen wir das damit einfach beruhen.

  16. “Schaut her, dass ist die stinkende Leiche von Pio, geht hin und glotzt mal”.
    Daran stosse ich mich auch und ich habe schon verstanden!
    Es ist eine Sache des Charakters, der Sitte und Moral.
    So spricht man nicht über einen Toten und über Padre Pio schon erst zweimal nicht.

    Solche und ähnliche Respektlosigkeiten gehören anscheinend heute zum guten Ton. Die Gesellschaft geht langsam den Bach runter.

    Gruss
    Marcello

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