Schmutz, Schmutz, Schmutz! – Diese Welt ist so eklig!

Ich war am Freitag, wohl das letzte mal in diesem jahr mit meinen Kindern Tobias und Melody Eis essen. Da kamen die Männer vom Friedhof, diese Arbeiter in den grünen Latzhosen.
Sie setzten sich doch tatsächlich in ihrer Mittagspause auch bei dem Italiener hin und bestellten sich Tortellini und Poizza, was dieser Italiener in seinem Laden abietet, der ja eigentlich eine Eisdiele ist.
Ich habe dann den Kindern gesagt sie sollen schnell aufessen und habe dann schnell bezahlt und wir sind weiter geradelt.
Das gehört sich doch nicht. Wie können diese Männer, die den ganzen Tag Tote anfassen und Totenerde vom Grab an ihren Hosen haben, einfach in ein Lokal gehen?
Sogar Hunde müssen aus hygienischen Gründen draußen bleiben.
Ich finde das eklig und musste lange mit den Kindern darüber sprechen wie schlimm das war.
So etwas beunrihigt mich sehr und ich werde mit den andeen Eltern sprechen.
Veröffentlichen sie bitte die Adresse vom Italiener damit die Leute Bescheid wissen was da abgeht!!!

Ähm, ja, genau. Sicher.

Man weiß ja nie, was Leute, die in einem Lokal in unmittelbarer Nähe sitzen, so alles an sich haben. Ein Mann könnte Tuberkulose haben und Krankheitserreger aushusten, der nächste hat vielleicht die Syphilis und leckt sein Colaglas ab und wieder einer arbeitet bei einem Rohrreinigungsdienst und hatte vorher seine Arme bis zu den Ellenbogen in der Sch….
Das junge Pärchen am anderen Tisch hatte vielleicht unmittelbar vorher unvorstellbar schmutzigen Sex und trägt noch nicht erkennbare Spuren, Sporen und Spermien an sich.
Was da alles passieren kann!

Und noch viel schlimmer: Vielleicht war der Nudeltunker, dem der Laden gehört und der das Eis anrührt, vorher auf dem Klo und hat sich die Hände nicht gewaschen.
Was man da nicht schon alles gehört hat! Und dann noch Männer vom Friedhof in Latzhosen! Meine Güte!

Ich würde gar nicht mehr aus dem Haus gehen.
Kaufen Sie Isoliermaterial für die Fensterfugen!

© 2012

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  • Veröffentlicht am: 17. Juli 2016
  • 63 Kommentare
  • Veröffentlicht in: Frag den Bestatter

Veröffentlicht von

Der Schriftsteller Peter Wilhelm erzählt hier Geschichten und informiert als Sachverständiger über Bestattungen. Er ist Chefredakteur von "Bestatter heute".
Der Satiriker veröffentlicht seine Satiren hier und eine Kolumne hier.
Produkttests gibt es hier. Peter Wilhelm ist auch bei Facebook.
Mehr über den in der Halloweennacht geborenen Autor findet man u.a. hier und hier. Der Autor lebt mit seiner Familie bei Heidelberg.
Alle Angaben nach bestem Wissen, keine Rechts- Steuer- oder Medizinberatung! Fragen Sie einen Fachmann!

Peter Wilhelm peter wilhelm autorenlesung

63 Kommentare » Schreibe auch Du einen Kommentar

  1. Oh mönsch Tom, beruhige den Fragesteller doch etwas, und sagt ihm, das die Latzhosenmänner die Leichen nicht ständig in der Hand haben, sondern dass es schon so etwas wie Särge gibt…

    Aber Gärtner – ob nun auf dem Friedhof oder nicht – können einem schon den Appetit verderben. *g*
    Als ich in der Gärtnerei gearbeitet habe, habe ich öfters mal in der Mittagspause Kuchen beim nahen Bäcker geholt. Einmal bemerkte ich am Rande, wie mich eine Frau ziemlich angewidert anstarrte. Später machten mich die Kollegen darauf aufmerksam, dass ich mich wohl in eine zermatschte Nacktschnecke gesetzt hatte, deren klebrige Innereien noch an meiner Hose hing.
    Finde ich unappetitlicher als in Gräbern zu buddeln. *g*

    • Ich hab mal in der Bäckerfiliale eines Supermarktes für einen Polizeieinsatz gesorgt.
      Wir sind vorher in der Kanalisation rumgekrabbelt und eine fette Spinne hat (von mir unbemerkt) beschlossen, sich auf meiner Schulter niederzulassen, was zu einem üblen Schreikrampf der Backwarenfachverkäuferin führte. Und irgendwer weiter hinten hat ob des wahrhaft infernalischen Gebrülls einen Überfall vermutet und die Polizei antelefoniert.

      Im Studium sind wir übrigens gerne in der übelsten Kaschemme der Stadt versumpft, sie hieß „Zur Kiste“ (den richtigen Namen kannte keiner), weil sie genau neben dem Friedhof lag und dort die Totengräber (damals hat man noch Gräber mit Hacke&Schaufel ausgehoben) zwischen jedem Loch grundsätzlich erstmal ein Bier (und einen Kurzen) gezischt haben.

  2. stellt euch vor einer der anderen gaeste ist vllt rechtsmediziner.. dem sieht man dann nicht mal an, dass er den ganzen tag in toten wuehlt.. wirklich widerlich..

    • der wühlt ja wirklich _in_ den toten *g* im gegensatz zum friedhofsgärtner, der wühlt um tote herum >:)

      • He wo bleibt die political corectness?
        Dahinten … ? Noch ein Stück weit rechts? Oder da hinter der Friedhofhecke? Ne fort – Gott sei Dank!

      • Die wollte nur ins Blog.

        Achso, was ich noch fragen wollte: Heißen die Kinder Tschantalle und Käwwin?

        • Nee, Tobias und Melody. Was aber — zumindest beim Mädchen — nicht sehr viel besser ist…

  3. Es kann noch schlimmer gehen: in einigen Restaurants dürfen sogar Hunde mit rein, dürfen sich dort irgendwo hinlegen und bekommen -ist denn das die Möglichkeit!!!- vom Ladeninhaber Wasser angereicht. Da fällt einem wohl nichts mehr zu ein!

    Ma Rode (Hunde-Besitzerin)

    • Sag mal wo verkehrst du denn – ist ja wiederlich? (Wo ist das Lokal, zu so netten Menschen muß ich auch hin.)

      • Gibt sogar ziemlich viele Lokale. Manche haben sogar ein „Hunde verboten“-Schild und man darf trotzdem rein. Weil der Besitzer bestimmte unangenehme Hunde nicht haben will, die die Gäste belästigen, aber süße (nein nicht süß-saure), liebe Hunde dürfen rein. So erlebt bei einem Griechen in er gegend von Bad-Sooden-Allendorf. der Inhaber hat uns herinegerufen, als wir wegen dem Schild wieder gehen wollten.

        • also ich war in einem chinesischen Imbiss wo man auch richtig am Tisch bedient werden konnte. Tatsächlich kamen zwei, drei andere Kunden mit ihrem Hund rein. Und nein, auch wieder raus. Mit Hund.

          • Der Hund lag aber nicht gut durchgebraten auf einem Teller, garniert mit Reis und Frühlingsrollen? Oder hat der Betreiber die Leute mit Hund darauf hingewiesen, dass mitgebrachte Speisen dort nicht verzehrt werden dürfen? ;)

            • Ich mache mich ab und zu gerne einmal unbeliebt und bestelle „Einmal die 23, knusprig Hündchen“ – meistens bekomme ich aber nur ordinäres Geflügel. Frechheit!

    • Das Geheimnis ist ja dass Hühnchen wie Hund schmeckt. Oder verwechsele ich da was?
      ;)

  4. Wie unglaublich ist das denn ? Die Frau hatte Kinder dabei, das sind doch diese Lebewesen, die bekannterweise die Bazillenschleudern par excellence sind. (Nur mal Big Al fragen). Die Kinder wühlen in Sandkästen in denen Hunde vorher…… pfui. Sowas darf nicht in Restaurants!
    Ach und was ist mit der Luft? Die war ja vorher auch in anderen Lungen und wurde dort geatmet. Vielleicht war es ja sogar ein Raucher und nun bekomme ich von Tabak Krebs?
    Und zuletzt fällt mir noch ein, dass irgendwo mal stand das jeder Tropfen Wasser auf der Erdeirgendwie schon mal in einem Lebewesen war – IIIHHH ich trinke Dinosaurierpisse!!!!!

    • Udn nicht vergessen: „Waldhonig ist von Bienen ausgekotzte Blattlauskacke“ :)

  5. Hallo Tom,
    poste zwar ganz selten, aber dieses Mal doch eine Frage:
    Hat Dein Postfach eigentlich keinen Spam-Filter?

    Ach, da fällt mir gerade ein, wahrscheinlich hat es einen Humor-Filter,
    der Dir solche lustigen Mails besonders ins Auge hupsen lässt!

    Gruss Jast

    • Spamfilter: ja.
      Aber solche Fragen kommen über das Kontaktformular und sie sind meistenteils ja auch vollkommen ernst gemeint. Sicher, manchmal habe ich das Gefühl: Die wollte auch nur ins Blog.
      Aber wenn die Frage gut ist, warum nicht?

      Nun muß man aber wissen, daß ich oft nicht den ganzen Quark poste. Diese Mail hier war etwa 2 A4-Seiten lang. Es wurden noch die Themen „fehlende Kitas“ und „veganes Eis“ ausführlich angesprochen.

      • „Es wurden noch die Themen “fehlende Kitas” und “veganes Eis” ausführlich angesprochen.“ – OK, es war wirklich ernst gemeint.

      • veganes Eis?

        Also Kunststoff mit Geschmacksverstärkern, oder wie soll das gehen?

        • Naja, zumindest Fruchteis kann ich mir recht gut vegan vorstellen. Und ich meine, kürzlich hätte ich mal jemanden im Fernsehen gesehen, der veganes „Creme“-Eis herstellte, und die Leute, die es probierten, waren begeistert. Ich weiß aber nicht mehr, was drin war, nur noch, dass ich von der Zutatenliste nicht so arg begeistert war…

      • Hast du das nicht vielleicht missverstanden: es hieß fehlendes Eis und vegane KITAs?

      • Veganes Eis? Oh, verstehe: die Dame hat allgemein Probleme mit Leichen.

  6. In Indien ist man da viel fortschrittlicher! Da gibt es die Paria oder Dalit, die Kaste der Unberührbaren. Die dürfen alles erledigen, was mit Tod und Schmutz zu tun hat, und dafür haben sie sich von allen anderen, reinen Menschen fernzuhalten. Sowas schafft Klarheit! Sollte man bei uns auch einführen, finde ich. Damit man schön vergessen kann, dass es so unangehnehme Arbeiten überhaupt gibt.
    Achja, !!!!!!!!!!! und so weiter. Bitte frei verteilen.

  7. Viel ekliger finde ich es, wenn die Leute ihre kleinen Hunde auf den Stuhl (teilweise mit Sitzkissen) oder auf eine Bank sitzen lassen. Sowas muss echt nicht sein, finde ich.

  8. looool roflamo
    Sorry Tom, die „mail“ ist dermaßen abgedreht…. das kann man sich doch nur ausdenken…
    *koppschüttel*

  9. ihhh – Eis essen – da ist ja Sahne drin und die ist aus Milch und diese wird entgegen mancher Meinung nicht in der Milchfabrik hergestellt, sondern kommt aus dem Euter der Kuh – wie unhygienisch….

    Und der Zucker erst – um die Zuckerrübe sind ja Regenwürmer und sonstiges Bodengertier rumgekrochen – ihhh – und in den letzten 1000 Jahren war das Rübenfeld bestimmt auch mal Schlachtfeld in irgendeinem Krieg – und da hat die Rübe die Überbleibsel der Gefallenen zum Wachstum genutzt – wie kann man nur Eis essen – bähhhhh !

  10. Oh je, oh je – denkt denn hier keiner an die Kinder?
    Die armen kleinen Seelen, welch soziale Härte, mit Mutti in einem Stuhlkreis sitzen zu müssen und sich ihre ausführliche Betroffenheitspredigt über „Dreck“ in der Eisdiele anhören zu müssen. Das! ist wahre (akustische) Umweltverschmutzung. Wäre dieser Umstand Mutti bewusst, würde sie bestimmt sagrotangetränkte Wattestäbchen in die kleinen Öhrchen rammen – sie meint es doch nur gut.

    • Vielleicht wollen sie jetzt nie wieder ein Eis? Mission accomplished!

  11. Und die mail stammte von Ma Baker, Autorin des Ratgebers „Wie erziehe ich mir einen Psychopathen“, wie? *grins*

    • Bei guten Genen wird der schon als Psychopath geboren! :-) Da hat man kaum Erziehungsstress um einen aus dem „Rohmaterial“ zu machen.

  12. Es soll ja sogar Eisdieleninhaber geben…die lassen absolut realitätsferne Mütter mit ihren Kindern ins Lokal. Meist sind die Kinder durchtränkt von Vorurteilen und schlechten Argumenten ihrer Eltern.

    *Ironie an* Gut, dass alle Kinder in Deutschland grundsätzlich keinen Straßendreck anfassen und wie Kinder spielen, keimfreie Handflächen sind der heutige Standard der kleinen zukünftigen Wirtschaftselite *Ironie aus* :-D

  13. Wo wir schon bei Kindern und Hunden sind… Ich hätte ja schon Probleme mein Hund Melody zu nennen :’D

    • Ne, kommt drauf an, wieviel der rumjault und doof rumkläfft, dann passt das schon… und zu der Mutter: in einigen Jahren werden die Kiddies den Standartspruch: „Mama, du bist voll peinlich!“ drauf haben und noch ein paar Jahre später werden sie ihre Mutter beim Wochenendkurs: „Socken stricken – Mantras singen“ anmelden, sich über eine sturmfreie Bude freuen, eine Facebook-Party abhalten, die ausufert und während des Stubenarrestes, in denen Frau Mutter immense Depressionen und Migräne ob ihrer undankbaren Kinder pflegt dieses Weib bei Frauentausch anmelden und dazu deren Unterschrift fälschen. Keine Sorge, es rächt sich alles im Leben…

    • Ne, kommt drauf an, wieviel der rumjault und doof rumkläfft, dann passt das schon, beim Hund… und zu der Mutter: in einigen Jahren werden die Kiddies den Standardspruch: „Mama, du bist voll peinlich!“ drauf haben und noch ein paar Jahre später werden sie ihre Mutter beim Wochenendkurs: „Socken stricken – Mantras singen“ anmelden, sich über eine sturmfreie Bude freuen, eine Facebook-Party abhalten, die ausufert und während des Stubenarrestes, in denen Frau Mutter immense Depressionen und Migräne ob ihrer undankbaren Kinder pflegt dieses Weib bei Frauentausch anmelden und dazu deren Unterschrift fälschen. Keine Sorge, es rächt sich alles im Leben…

    • Geht noch schlimmer @Necrofridge; unlängst durfte ich einem Hund begegnen, der von der Besitzerin „Ma Petit“ gerufen wurde.

      • @Ma Rode:
        „ma petit“, hmja: Also entweder „ma petite“ bei einem Weibchen oder „mon petit“ bei einem Rüden. Bei einem kastrierten Rüden ist’s zwar immer noch kein Französisch, tät‘ aber passen. Neutrum gibt’s im Französischen halt nicht.
        Ansonsten ist gegen die Anrede „meine Kleine“ nichts einzuwenden, finde ich. Sagte ich sogar gerne mal zu einer Ex-Freundin von mir. Sie knurrte dann auch immer wie ein Hund. Aber es passte halt zur Körpergröße, und sie konnte sehr erotisch knurren.

        • @Alwin: Mit „ma petite“ necke ich manchmal auch meine Tochter… oder gleich mit „le bebe“ (gibt’s in Franzland nur in der männlichen Variante – sagt mein Mann).

  14. Ich glaube das die Kinder nicht einmal genau wussten was die Männer machen beruflich.
    Natürlich waren sie dann nach dem intensiven Gespräch mit der Mutter (vll sogar mit singen und klatschen) voll aufgeklärt was es so alles in der bösen realen Welt gibt.

    Ich persönlich finde alte, nach blumen-mottigem Parfüm riechenden, Omas schlimmer. Oder gröhlende Jugendliche die nur „alta“ und „digga“ kennen.

  15. Stimmt. Aber ich gehe ja auch nicht dort Eis essen, wo man eine Poizza abietet. Das beunrihigt mich immer so, dass ich dann mit andeen sprechen muss. ;-)

    Zugegebenerweise hat sich über die Jahre der Umgang mit Arbeitsklamotten in der Öffentlich keit arg gewandelt. Früher, als zwar auch nicht alles besser, aber manches anders war, da war in den meisten Werkstätten und auf den Baustellen die letzte Viertelstunde der Arbeitszeit „Waschen und auf Wiedersehen“, sodass nur selten jemand in Arbeitskleidung in der Öffentlichkeit herumlief. Heute gibt’s auf vielen Baustellen gar keine Möglichkeit zum Waschen und Kleidungswechsel mehr, die vielen Ich-AGs sind jeweils nur für sich selbst verantwortlich usw. Ob das nun eine gute Entwicklung ist, darüber kann man sehr geteilter Meinung sein, aber ist aktuell nun mal so…

    Dadurch sind die Men in Blue (Green, White) heutzutage doch ziemlich normal im Straßenbild.

    • Außerdem, warum sollten die „working classe heroes“ sich auch in ihrer MIttagspause umdressen, bloß sensiblen Mütterseelen den Anblick von Schmutz zu ersparen? Oder sind die dazu verurteilt, ihre belegten Brote auf dem Friedhof direkt neben dem Grab zu verzehren? Das geht doch nicht, wäre ja noch unhüschüenischer als inne Pizza-Nudel-Eisbude zu gehen.

    • @Matze65:
      Unsere Men in Orange von der Gemeinde waren vor Kurzem wieder unterwegs, Böschungen und unzugängliche Stellen in Parks mit der Motorsense mähen. Die saßen mittags auch in der Pizzeria. Ich möchte nicht wissen, wieviel fein zerstäubter Hundekot und andere Unappetitlichkeiten an deren Arbeitsklamotten kleben.

      Ansonsten hast du Recht: Was ist das für eine widerliche Arroganz, wenn einen der Anblick von Arbeitskleidung im Lokal stört?

      Übrigens, auch die Men in Red (Elektrik) stehen manchmal im Loch. Erdkabel anschließen. Oder eine tote Ratte aus dem Schaltkasten entsorgen.

      Wie solche Frauen übrigens überhaupt zu Kindern kommen können, entzieht sich (glücklicherweise) meinem Erfahrungsbereich. Normalerweise ist das doch mit dem Austausch von Körperflüssigkeiten verbunden.

  16. Wenn man keine Probleme hat, dann macht man sich welche, hm? Die Kinder tun mir Leid, die dürfen sich bestimmt nie dreckig machen und Mutti geht nie ohne Sagrotan aus dem Haus.

      • Logisch, Beagle. Sagrotan ist biozid – nach dessen Anwendung kann die vegane Mutti vor nicht willkommenen Tierchen sicher sein.

    • @Blogolade: Es gibt ja sogar Sagrotanspray, das eignet sich bestimmt auch, ganze Eisdielen einzunebeln .. ;-)
      Was ich jedoch schmerzlich vermisse, ist der Hinweis auf das überall gefürchtete Leichegift .. :-D
      (P.S.: liebe Blogolade, es ist schön, mal wieder von Dir zu lesen) Sorry Peter für den „Missbrauch“

    • @Blogolade: Eben die typisch hysterische Sagrotanmutti wie aus der Werbung, welche einen komplett sterilen Haushalt führt und sich dann wundert, warum die Kinder jede Menge Allergien ausbilden, da das Immunsystem nichts Natürliches hat, um sich damit zu beschäftigen.

  17. Ich würde auch lange mit den Kindern sprechen, wie schlimm das doch ist, solche Eltern zu haben.

  18. Ach herrje. Und wenn der Nachwuchs solcher Mütter später in der Schule über Tische und Bänke geht, weil sie nie wirkliche Sozialkompetenz gelernt haben erklärt Mutti den Lehrern wahlweise, der süße Filius habe ADHS oder sei hochbegabt. Oder beides. Ich erinnere mich da an einige sehr abfällige Bemerkungen einens Prinzesschens aus der 5. Klasse über einen Flaschensammler.

  19. ;-) wenn ich zu meinem Enkelsohn mal *Mini-Dreckspatz* sage, dann erwidert er immer, *wenn schon, dann großer Dreckspatz*, außerdem sagt Mama immer, *Von dem bißchen Dreck stirbt man nicht, wir haben ne Dusche und ne Waschmaschine, und ich (Mama) bin die Göttin des Dampfbügeleisens*:-). Aber ich glaube ich muss mal fragen, wieso er eigentlich nicht KevinJustinJason heißt … :-)

  20. Ach je, da hat wohl jemand keine Ahnung welche Aufgaben ein Friedhofsgärnter wirklich hat hat und was dieser genau macht.

    In der Grundschule hatten wir einmal die Aufgabe, Käfer im Wald zu sammeln und wir haben es ohne Anzeichen einer Erkrankung überlebt :)

    Erde ist doch nicht soooo schlimm, die paar Mikroorganismen und Bakterien…da gibt’s ekligeres – z. B. „Bodenpizza“ oder Taubenschiß.

  21. Sowas ist schon schrecklich! Muss ich sagen..!!
    Nein sowas geht gar nicht.

    Dass hart arbeitende Männer Hunger haben.. o.O

  22. Also mein Opa wusste noch, was sich gehört: Der war Friedhofsgärtner und hat an heißen Sommertagen die Mittagspausen mit seinen Gesellen in der Gruft der örtlichen Fabriksbesitzerdynastie verbracht, mit selbstgeschmierten Stullen und ein paar Flaschen Bier, die er vorher dort kaltgestellt hatte. War halt ein kühles Plätzchen fernab von spinnerten Zuschauern…

  23. Das ist ja wie beim Fernsehen,kaum sind Ferien gibt es nur noch Wiederholungen……

    ;-)

  24. Ich zweifle wirklich am Verstand der Menschen.
    Die Dame lebt wohl völlig fern der Realität….! Das einzige was hier ekelhaft ist, ist ihre Einstellung. Und so jemand gibt sie auch noch an Kinder weiter. Zum Kopf schütteln.

  25. Ich fühle mich hier fast wie bei gewissen Sendern bei denen das N angeblich für Niveau steht… So wie in Niveau, wo? wo?
    Ich bin inzwischen ja auch Mutter und versuche wirklich, meine Kleine von Dreck fernzuhalten. Mir ist zugleich Gott sei dank aber auch bewusst, dass dieses Bemühen am Ende zwecklos bleiben muss, weil ich gar nicht so schnell „NICHT!“ rufen kann, wie alles mögliche in der babyinternen Sensorenphalanx (Das war für die NERDS unter uns) verschwunden ist.
    Sollte ich JEMALS solche Allüren entwickeln wie dieses Über-Mama-Mutterschiff, darf man mich gern mit der Schaufel zu Bett bringen. Männer findens nicht schlimm, Kinder findens nicht schlimm, aber Mama findets schlimm, sonst hätte sie ja nix zu beschweren.

  26. Ich empfehle der Dame ein Ganzkörperkondom. Sie selber ist „geschützt“ und der dreckige Pöbel sieht praktischerweise gleich, wer da des Weges kommt. Aber vielleicht pieksen ihr Melody und Tobée (ein „Tobias“ ist für so jemanden doch viel zu gewöhnlich!) ja auch heimlich Löcher in die Hülle, weil ihnen diese vielen ganz, ganz langen Gespräche mit Mutti dermaßen auf die Nüsse gehen.

    Bleiben die netten, braungebrannten, muskulösen und knackigen… Rrrrrrrr….. Gemeindearbeiter schon für mich!

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