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Cliffhanger

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Viele unterstellen mir ja, ich würde absichtlich diese Wartespannungsbögen produzieren, wie dieses Stilmittel heisst. Das ist aber in Wirklichkeit nur manchmal der Fall.

Daß es zu diesen Fortsetzungen kommt, hat mehrere Gründe. Zum einen ist es so, daß ich mich bei vielen meiner Geschichten auf meine Aufzeichnungen stütze und die Episoden immer einem Eintrag in meinem „Tagebuch“ entsprechen. So ist das bei der Geschichte „Olugulade“ zum Beispiel.

Die „Henning“-Geschichte hingegen wird auch hier immer wieder von aktuellen Dingen unterbrochen. Ich sende dann, das was fertig ist, ab und setze es später fort.

Ein anderer Grund kann sein, daß ich während des Schreibens merke, daß der Text wahnsinnig lang wird und dann bewusst schon mal das Fertige absetze, damit die Leser Futter haben, während ich den Rest weiterschreibe.

Ein Leser hat mir unterstellt, ich würde das machen, um irgendeinen merkantilen Vorteil daraus zu ziehen. Dabei ist mir allerdings nicht ganz klar, worin der bestehen soll. Ich kann ja nicht, wie die Privatsender, Werbung einblenden und dafür Kohle kassieren. Die Leser dieses Blogs werden in den Zeiten, in denen sie auf eine Fortsetzung warten, ja nicht aus Langeweile die hier angezeigte Werbung durchklicken (was übrigens sowieso kaum einer tut, um mal entsprechende Gerüchte zu entkräften).

Also, Cliffhanger können beabsichtigt sein, sind es aber oft nicht.

Olugulade kommt heute noch, Henning „Das Ende“ auch noch.


Peter Wilhelm 28. Mai 2012

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