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Immer wieder die Mehrwertsteuer – Wenn Bestatter betrügen und abzocken

Mir gehen ja die Worte Bestatter und Abzocker immer nur sehr schwer über die Lippen. In all den Jahren habe ich mich immer sehr bemüht, einen fairen und neutralen Standpunkt einzunehmen. Viele, die mir geschrieben haben, sind bestimmt enttäuscht gewesen, weil ich nicht -so wie sie- in allen möglichen Kleinigkeiten einen böswilligen Betrug gesehen habe.

Es ist nach wie vor so, dass Trauernde in einer Ausnahmesituation sind und sich während des Beratungs- und Verkaufsgesprächs nicht immer über die gesamten Kosten im Klaren sind. Deshalb stutzen sie oft bei der späteren Bestatterrechnung und möchten dann von mir wissen, ob da alles mit rechten Dingen zugegangen ist.
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Sigmund Jähn verstorben

Der DDR-Kosmonaut Sigmund Jähn ist im Alter von 82 Jahren verstorben.

Jähn flog am 26. August 1978 in der sowjetischen Raumkapsel Sojus 31 zusammen mit Waleri Fjodorowitsch Bykowski zur sowjetischen Raumstation Saljut 6. Der Flug dauerte 7 Tage, 20 Stunden, 49 Minuten und 4 Sekunden. Während der 125 Erdumkreisungen führte Jähn zahlreiche Experimente durch. Dazu zählten wissenschaftlich-technische Experimente mit der Multispektralkamera MKF 6 zur Erdfernerkundung, materialwissenschaftliche Experimente, Experimente zur Kristallisation, Formzüchtung und Rekristallisation sowie Züchtung eines Monokristalls, medizinische Experimente, Untersuchung der Auswirkungen der Schwerelosigkeit auf das Sprechvermögen, arbeitspsychologische Untersuchungen, Überprüfung der Hörempfindlichkeit der Stammbesatzung, biologische Experimente zum Zellwachstum in der Schwerelosigkeit und zur Verbindung von Mikroorganismen mit organischen Polymeren und anorganischen Stoffen.

Bild: Von Bundesarchiv, Bild 183-T0709-148 / Peter Koard / CC-BY-SA, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5818133
Text: Wikipedia, Sigmund Jähn

Leichentourismus oder Vernunftfrage?

Aktuell wird in Österreich das diskutiert, was in Deutschland schon lange Realität ist. Verstorbene, die eingeäschert werden sollen, werden nicht im nächstgelegenen Krematorium verbrannt, sondern in weit entfernten Anlagen, weil es billiger ist.

Diese Krematorien, die günstige Preise und auch Boni für Bestatter anbieten, sowie oft einen besseren Service, können an anderem Ort in Deutschland (bzw. Österreich) liegen oder auch jenseits der Grenzen in Tschechien oder den Niederlanden usw.

Oft regt man sich darüber auf, es handele sich dabei um einen gerne so genannten Leichentourismus und es wird auch gerne von Dumpingpreisen und unseriösem Verhalten gesprochen.

Um es ganz klar sofort zu sagen: Bestatter, die den Angehörigen eine teure Einäscherung vor Ort verkaufen und dann günstig anderswo einäschern lassen, handeln betrügerisch.

Aber wenn die Angehörigen darüber informiert sind, spricht zunächst nichts dagegen, wenn kommunale Krematorien außen vor bleiben.
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Luigi Colani ist tot

Der Designer Luigi Colani ist heute verstorben.

Colani beeindruckte seit vielen Jahrzehnten mit seinen organisch wirkenden Entwürfen. Viele seiner Kreationen haben auch Eingang in unsere Alltagswelt gefunden.

Erst neulich sah ich einen Bericht über Luigi Colani und fragte mich, wie alt der wohl sein möge. Ich war erstaunt, wie alt Colani schon war. Es betrübt mich etwas, dass ich heute lesen musste, er sei nach schwerer Krankheit gestorben. Das wünscht man niemandem.
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Falsche Kleidung

Ich wende mich in der Hoffnung auf Rat an Sie.

Ich bin mir nicht sicher, ob Sie mir wirklich weiterhelfen können, da die Frage eher den Rand Ihrer eigentlichen Tätigkeit berührt,aber den Versuch ist es wert.

Meine Grossmutter ist am letzten Mittwoch nach mehrjährigem Aufenthalt in einem Pflegeheim gestorben.

Nun muss dazu gesagt werden, dass die Behandelung, die sie dort seit einem Personalwechsel der Leitungsebene 2017 erfuhr, immer schlechter wurde. Auch einstweilige Beschwerden und Gespräche brachten nichts.

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Da hatte ich mehr erwartet

Olli Dissert kam eines Tages zu uns ins Bestattungshaus und fragte nach Arbeit. Der 27-Jährige hatte eine geschiedene Frau, seine aktuelle Gattin und insgesamt 4 Kinder zu versorgen. Der schlanke, aber hochgewachsene Mann versprach Fleiß, Pünktlichkeit und Flexibilität.

Da ich gerade halbherzig jemanden suchte, stellte ich Olli zur Probe ein.
Wenn jemand bei uns zur Probe arbeitete, dann bedeutete das, dass er jederzeit ohne Nennung von Gründen weggeschickt werden konnte, beispielsweise wenn mir seine Nase nicht mehr gefiel, oder so. Es bedeutet aber nicht, dass dieser Mensch, der Zeit und Arbeitskraft investiert, ohne Bezahlung bleibt.

Ich habe für Arbeitgeber, die Menschen ohne Bezahlung „probearbeiten“ lassen, überhaupt kein Verständnis.
Ebensowenig verstehe ich die Leute, die ihren Mitarbeitern nur den gesetzlichen Mindestlohn zahlen. Der Name Mindestlohn beinhaltet es doch schon: Es ist das Mindeste, was gezahlt werden MUSS. Es bedeutet aber nicht, dass man auf gar keinen Fall mehr zahlen sollte, darf oder kann!

Wenn heute einer halbwegs über die Runden kommen soll, dann benötigt er allerwenigstens 10 Euro/Stunde, besser 12,50 Euro.
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Zertifizierte Bestatter können wettbewerbswidrig handeln !

„Matrixzertifizierungen oftmals unzulässig“

„zertifizierte“ Bestatter können wettbewerbswidrig handeln !

Bestatter aufgepasst: Die Deutsche Akkreditierungsstelle (DAkkS) hat in einer amtlichen Mitteilung darauf hingewiesen, das sogenannte „Matrix- bzw. Verbundzertifizierungen“ oftmals unzulässig sind, da den einzelnen Unternehmen jeweils „Unterzertifikate“ erteilt wurden, obwohl die Anforderungen an das Zertifizierungsverfahren nicht erfüllt wurden.

Die Nutzer solcher unzulässigen „Unterzertifikate“ wie sie auch im Bestattungsgewerbe nicht selten verwendet werden, sind unter Umständen dem Risiko ausgesetzt, wettbewerbswidrig zu handeln, da eine Konformität beworben wird, die nicht korrekt festgestellt wurde.

Kennzeichnend für fehlerhafte Matrixzertifizierungen ist nach Aussage der DAkkS, dass im Geltungsbereich des sog. „Unterzertifikats“ die bestätigte Dienstleistung nicht zentral von einer einheitlichen Organisation mit verschiedenen Filialen, sondern von unterschiedlichen Wirtschaftssubjekten erbracht wird.

Info von Deutsches Institut für Bestattungskultur GmbH

Bestatterrechnung überprüfen – in eigener Sache

Meine Frage, bei einer Rechnung (ohne Rechnungsnummer) vom bestattungsinstitut steht eine Summe 1000,00 Euro, nächste Position Blumenschmuck usw.
Woher weiß ich was in den 1000,00 Euro für Kosten stecken. Wäre schön wenn sie meine Frage beantworten.
Danke im voraus.

Ich möchte die Fragestellerin nicht bloßstellen oder vorführen.
Aber diese Frage wurde als Kommentar zu einem Artikel aus dem Jahr 2013 abgegeben. Da ist es schon ziemlich blauäugig, zu hoffen, dass jemand bei so alten Beiträgen noch die Kommentare regelmäßig liest. Nicht umsonst ist bei vielen Blogs die Kommentarfunktion für ältere Beiträge deaktiviert.

Wenn also jemand Fragen hat oder eben eine solche Überprüfung einer Bestatterrechnung haben möchte, mag er oder sie sich bitte ausschlielich per Mail an info@bestatterweblog.de wenden. Die Möglichkeit, mich in diesen Belangen auch anzurufen, wird bis Ende August abgeschafft.
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