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Mundpflege bei Sterbenden – wichtige Fürsorge

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Die meisten Sterbenden essen und trinken in ihrer letzten Lebensphase nichts mehr oder nur noch sehr wenig. Der Bedarf nach Essen und Trinken lässt nach, das ist normal und gut. Vor Kurzem habe ich darüber schon einmal ausführlich geschrieben. Der Wassermangel im Sterbeprozess schadet nicht, sondern kann sogar nützen: Es scheint so, als würde durch die leichte Austrocknung das Bewusstsein angenehm gedämpft und das Sterben leichter. Allerdings wird der Mund und Rachen in der Sterbephase oft sehr trocken, vor allem weil die meisten Sterbenden mit offenem Mund atmen. Die Schleimhäute der Mundhöhle und der Zunge trocknen dann aus, auch die Lippen werden trocken und spröde. Dass das unangenehm ist, kann sich wohl jeder vorstellen. Würde man nichts tun, könnten die Schleimhäute einreißen, dicke Borken bilden und sich entzünden. Deshalb ist eine gute Mundpflege sehr wichtig. Und sie ist auch für Laien wirklich einfach. Man muss nur wissen, was zu tun ist. Da gibt es gleich mehrere Möglichkeiten: Weiterlesen

Dann geh doch zu NETTO

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Eine Leserin rechnet in ihren Kommentaren zum wiederholten Male vor, dass man dieses oder jenes bei Bestattungen günstiger oder anders machen könnte. Es wird immer wieder der Eindruck erweckt, als handelten Bestatter, die nicht nach ihrer günstigen Preisschiene verfahren, unredlich oder betrieben Wucher. Darauf habe ich folgendes als Antwort:

Es wird abermals vollkommen ignoriert, dass Bestattungsunternehmen gewerbsmäßige Wirtschaftsbetriebe und keine caritativen Einrichtungen sind.

Kein Mensch zwingt irgendeinen, bei einem teuren oder einem bestimmten Bestatter seine Angehörigen bestatten zu lassen. Es ist auch nicht ersichtlich, weshalb Bestatter keine Gewinne machen sollen.

Ich bin oft bei Bestattern zu Gast, die atemberaubende Anwesen, die besten Fahrzeuge und eine große Mannschaft haben. Warum denn nicht?
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Deine Zustimmung ist erforderlich – Klickst Du, oder wartest Du noch?

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Herzlichen Dank, liebe Datenschützer und Bedenkenträger. Ihr habt uns einen Scheiß serviert, den kein Mensch braucht. Es ist Euch überhaupt nicht möglich, in irgendeiner Weise zu kontrollieren, was Internet-Giganten wie Google, Amazon, Facebook und „Ich-will-feuchte-Frauen-sehen.de“ mit unseren Daten machen. Du überschätzt die Masse der Internet-Benutzer und ihr Begehren nach Datenschutz vollkommen, die meisten klicken doch sowieso auf jeden Scheiß.

Statt irgendwas Sinnvolles zu tun, nervt Ihr kleine Webseitenbtreiber mit ständig neuen Auflagen, die abmahnwütigen Geiern Tür und Tor öffnen. Ihr nervt auch alle Nutzer unserer Seiten, weil sie ständig irgendwelche Popup-Fenster mit für sie in den meisten Fällen voll und ganz uninteressanten Datenschutzhinweisen wegklicken müssen.

Wie ist das bei Dir? Klickst Du blind weg, oder liest Du das wirklich?

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Geht Sterben wieder vorbei? – Ein Sachbilderbuch zu Tod und Trauer

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Ein Sachbilderbuch, das Kinderfragen zu Tod und Trauer beantwortet.
Von der erfahrenen Familien-Trauerbegleiterin Mechthild Schroeter-Rupieper geschrieben.
Einzigartig: Geschichte und echte Kinderfragen in einem Buch

Marlene und Paul lieben ihren Opa über alles, auch wenn sie nicht mehr zusammen mit ihm Tomaten pflanzen und daraus Ketchup machen können. Jetzt ist er sehr schwach. Wenig später stirbt er und die Kinder erleben, was danach passiert: wie der Bestatter zu ihnen nach Hause kommt, was im Krematorium passiert, wie die Beerdigung abläuft, warum man anschließend noch zusammenkommt. Aber auch, wie sie die Erinnerung an ihn bewahren können.
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Bitte beachtet die Nutzungsbedingungen

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,

herzlichen Dank für bisher mehr als 150.000 Kommentare von Euch im Bestatterweblog.
Rund 142.000 davon stehen online zur Verfügung.

Der Rest wurde gelöscht. Die allermeisten gelöschten Kommentare sind solche von Spam-Versendern, die durch unseren cleveren Spam-Filter gerutscht sind. Die wenigsten sind Kommentare von Leserinnen und Lesern. Das bedeutet, dass der Kommentarhausmeister und die Betreiber in den letzten 14 Jahren nur wenig Anlass hatten, Kommentare unserer Leser zu löschen.

Gelöscht wurden vorwiegend solche Kommentare,
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Bestatter in Sachsen: “Hinter jedem Todesfall steht eine Familie”

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  • In Sachsen sind bisher mehr als 5.000 Menschen in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben – ein Negativ-Rekord gemessen an der Einwohnerzahl.
  • Die Bestatter und Mitarbeiter in den Krematorien arbeiten am Limit.
  • Innungsobermeister Tobias Wenzel aus dem Erzgebirge erklärt im Interview, was die Corona-Pandemie für die Branche bedeutet.

Den ganzen Text könnt Ihr hier lesen

gefunden von Wolf-Dieter

Sind die Bestattungskosten zu hoch?

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Sehr geehrter Herr Wilhelm,

Ihre Email-Adresse habe ich im Internet gefunden. Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie sich die beigefügte Bestatterrechnung für die Beerdigung meiner Mutter am 17.12.2020 anschauen würden.

Es gibt darin einige Positionen, die mir doch sehr hoch vorkommen:

– z.B. das knapp 80minütige Erstgespräch, für das 145€ berechnet wurden
– die Kosten für die Überführung meiner Mutter vom Sterbeort zum Bestattungsinstitut (12km). Hier sind 3 Positionen aufgeführt: 175€ für die Bereitstellung eines Fahrzeugs, 190€ für 2 Mitarbeiter und dann nochmal 165€ für die Überführung, insgesamt also 530€.

Zum Schluss noch eine Frage: die Rechnungen der Fremdleistungen wurden der Bestatterrechnung nicht alle beigelegt und auch auf zweimalige Nachfrage hin habe ich sie nicht bekommen. Habe ich nicht ein Recht darauf, diese Rechnungen zu sehen?

Im Voraus schon mal herzlichen Dank für Ihre Antwort.
Mit freundlichen Grüßen
J. B.

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Der alte Friedhof

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Der Friedhof. Er war da, wir waren Kinder und wir haben dort gespielt. Vor allem die große Trauerweide mit ihren langen, wippenden und herabhängenden Zweigen lud uns zum Schaukeln ein. Große Rhododendron-Büsche waren innen hohl und wir hatten dort drin unser Räuberhauptquartier, wenn wir wieder einmal die anwesenden Kinder in zwei Banden aufteilten, die sich natürlich auf das Heftigste bekämpfen mussten.

Hinter die Grabsteine gekauert verfolgte die Bande der „Buschmanns“ das Treiben der „Rothäute“ und musste ganz besonders auf der Hut sein. Während die Buschmanns nur Plastikrohre als Blasrohre und weichgekaute Knubbel aus Zeitungspapier zum Schießen hatten, waren die Roten schon mit Erbsenpistolen ausgerüstet.
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