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Streit mit Bestatter eskaliert

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Erstaunlicherweise ist das Wort eskalieren heute bei der jungen Generation in einer offenbar völlig anderen Sinnstellung sehr beliebt. Neulich hörte ich: „Komm, jetzt eskalier mich mal nicht so!“ und „Ich war ja innerlich schon am eskalieren“ oder „Da eskaliert der mich voll blöd von der Seite an“.

Dabei bedeutet Eskalation immer eine wechselseitige, auf Aktionen und Reaktionen basierende Steigerung des Intensitätsgrades einer Konfliktreaktion*. Einer alleine, es sei denn er ist schizophren, kann also gar nicht eskalieren.

Es kann aber leicht eine Situation eskalieren, wenn Menschen sich per Whatsapp und in Facebook-Gruppen gegenseitig anheizen, die Gerüchteküche schüren und versuchen, ihrem Ärger dadurch Ausdruck zu verleihen, dass sie lügen.

In Hövelhof (NRW bei Paderborn) eskalierte es nämlich tatsächlich. Und was da eskalierte, das war ein Streit zwischen einer Familie und einem Bestatter. Nach dem Tod eines Mannes ist zwischen seiner Familie und einem Hövelhofer Bestattungsunternehmen ein Streit entbrannt, der zu einem Polizei­einsatz und wechselseitigen Strafanzeigen geführt hat. Privat verteilte Handzettel sowie Äußerungen in WhatsApp- und Facebookgruppen heizen die Gerüchte­küche an.
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Anzeichen des nahendes Todes: die Rasselatmung

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Der Sohn von Herr S. nimmt mich an der Tür in Empfang. „Mein Vater liegt oben“, meint er und führt mich zum Wohnzimmer, in dem das Pflegebett steht. Doch bevor wir den Raum betreten, hält er noch einmal inne und dreht sich zu mir um. „Er macht diese Geräusche beim Atmen. Aber vielleicht kennen Sie das ja schon.“ Ich trete ein. Herr S. wirkt entspannt, aber jeder Atemzug rasselt und blubbert. Ja, das kenne ich. Die Rasselatmung tritt bei sehr vielen Menschen in den letzten Lebenstagen oder -stunden auf. Sie kann für Angehörige sehr erschreckend sein, ist aber eigentlich völlig harmlos. Weiterlesen

Es ist doch nicht das Ende

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Am 11. August 2020 ist die neue Version 5.5 der Blogsoftware WordPress erschienen. Leider hat es mit der Abwärtkompatibilität (was für ein Wort!) etwas gehapert. Deshalb konnten in den letzten vier Tagen keine Kommentare erscheinen, bzw. man konnte sie nicht immer und überall sehen.

Jetzt ist es uns endlich gelungen, den Fehler zu finden und alles zu reparieren (hoffen wir).

Fall Dir Fehler auffallen, dann melde Dich bitte in den Kommentaren oder über das Kontaktformular (oben im Menü oder nach dem Weiterlesen-Link).
Vor einer Fehlermeldung an mich bitte einen Refresh der Seite im Browser durchführen: F5 oder bei Chrome Ctrl + Shift + R (Hard reload). Sonst siehst Du nur die „alte“ und fehlerbehaftete Version.

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Lebendig gefangen – „Notruf“ aus dem Leichenwagen

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„Notruf“ aus dem Leichenwagen löst Polizeieinsatz in Hann. Münden aus

LUTTERBERG (jk) – Es gibt die unterschiedlichsten Orte, von denen aus Notrufe an die Polizei abgesetzt werden können. Auch ungewöhnliche sind von Zeit zu Zeit darunter. Dass aber jemand aus dem Laderaum eines Leichenwagens anruft und die „Lebenden“ um Hilfe bittet, ist zumindest in der Polizeiinspektion Göttingen wahrscheinlich noch nie vorgekommen. Zumal in der Regel die „Passagiere“, die dort aus unabänderlichen Gründen gezwungenermaßen verweilen müssen, ja auch nicht mehr telefonieren können.

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2 Dinge, die ich niemals tun würde

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Es gibt so Tage…
Es gibt so Tage, da schüttelt man schon morgens kurz nach dem Aufstehen das erste Mal den Kopf. Und dann gibt es so Tage, da kommt man aus dem Kopfschütteln gar nicht mehr heraus. Ja, und dann sind da die Tage, an denen einem sowas hier begegnet:

Hygieneregeln auf dem Friedhof – Wenn die Angehörigen quer treiben

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Ein Trauerredner hat Probleme mit der Einhaltung der Hygieneregeln auf den Friedhöfen. Er fragt, ob und wie er die Einhaltung der AHA-Regeln* durchsetzen kann und soll. Er beobachtet folgendes Fehlverhalten:

  1. Die Höchstanzahl der Personen in einer Trauerhalle ist erreicht. Während der Rede schleichen sich zwei weitere Personen in die Trauerhalle.
  2. Die Höchstanzahl der Personen in einer Trauerhalle ist erreicht. Ich stehe noch an der Türe und warte auf das Ende der Einzugsmusik. Ein Ehepaar will noch in die Trauerhalle. Ich verweise darauf, dass die Höchstanzahl erreicht ist und ein Zutritt nicht gestattet ist. „Wir kommen für diese Beerdigung extra aus Bayern. Sie glauben doch wohl nicht, dass wir jetzt draußen bleiben!“
  3. Trauergäste sitzen ohne Mund-Nasen-Schutz in der Trauerhalle.
  4. Vor der Trauerhalle bzw. am offenen Grab fallen sich die Trauergäste um den Hals bzw. begrüßen sich reihum mit Handschlag.
  5. Wie ist das, wenn die Trauergemeinde – trotz vorherigen Hinweises – Lieder mitsingt.

Danke für die interessanten Fragen.
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