Hugh Hefner ist tot. Wir lesen den Playboy nur wegen der Texte

Hugh Hefner, der Herausgeber der Zeitschrift Playboy, ist gestorben. Er wurde 91 Jahre alt. Zeitschrift und Marke „Playboy“ lebten über viele Jahrzehnte auch durch Hefners -stets gut kolportiertes- Privatleben. Er stellte sich selbst gerne als luxuriös und ausschweifend lebenden und sexuell besonders aktiven Mann dar. Das löste sicherlich bei vielen Lesern seines Magazins geheime Wunschvorstellungen aus, trug aber auf jeden Fall zur Manifestierung der Marke „Playboy“ bei.

Es war uns Männern ja schon immer lästig, daß die vielen guten Reportagen und Interviews im Playboy durch diese störenden Nacktbilder unterbrochen wurden.
Wen interessierte es jemals, ob Candy (21) aus Mippiwotata/Illinois gerne Softeis und Bananen mag?
Besonders lästig war immer, daß in der Heftmitte auch noch ein Foto im Querformat eingeheftet war, sodaß man zum stets flüchtigen Betrachten das Heft drehen mußte. Selbst wenn man also den Playboy beispielsweise mit einer hamrlos wirkenden Magazinausgabe der Erzbischöflichen Nachrichten umhüllt hatte, fiel spätestens bei der typischen Ausklapp- und Drehbewegung auf, daß man versehentlich das sogenannte Centerfold-Girl betrachtete.
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Tag der offenen Tür – Hauptfriedhof Mannheim 17.09.2017 – Mit Mitmachaktionen

In diesem Jahr feiert der Mannheimer Hauptfriedhof sein 175-jähriges Bestehen mit einem Tag der offenen Tür. Hierzu laden wir Sie herzlich ein:

am Sonntag, 17. September 2017 ab 11.00 Uhr
auf dem Hauptfriedhof Mannheim,
Am Jüdischen Friedhof 1, 68167 Mannheim.

Das Konzert von JOANA mit Adax Dörsam im Parkgrabfeld bildet den feierlichen Auftakt der Veranstaltung. Im Anschluss eröffnen Frau Bürgermeisterin Felicitas Kubala und Betriebsleiter Andreas Adam den Tag der offenen Tür. Neben den Friedhöfen als Veranstalter präsentieren sich die Gewerke der Gärtner, Steinmetze und Bestatter sowie Organisationen rund um den Friedhof mit Informationsständen, Mitmachaktionen und Friedhofsführungen. Für das leibliche Wohl ist gesorgt!

kareni / Pixabay

Die Frage ist nur, was die Veranstalter mit den angekündigten „Mitmachaktionen“ meinen.

  • Do-it-yourself-Einäscherung?
  • Leg die Oma doch ins Grab!
  • Schaufele Dir Dein eigenes Grab!
  • Töte und hab Spaß dabei!
  • Mit dem Leichenwagen rund um den Wasserturm.
  • Madenkunde für die Kleinen. (nicht vegane Veranstaltung)
  • Radieschen von unten betrachten (für Vegetarier)
  • Buchsbaumzupfen für Senioren
  • Spielende-Kinder-Ausschimpfen für Rentner

Weitere Vorschläge sind herzlich willkommen.

Ich breche mir gerade die Finger – Wer weiß Bescheid?

Ich habe seit einigen Wochen ein neues Arbeitszimmer.
Im Zuge dieser Umbaumaßnahmen haben wir auch das ganze Haus mit Netzwerk versorgt. Meiner Meinung ist ein solides Kupferkabel immer noch besser als ein supertolles WLAN.
WLAN haben wir natürlich auch, aber wo es ging, habe ich alles an Netzwerkdosen angeschlossen.

So, und das Ganze soll von einem Switch (Netgear GS724T) gemanaged werden.
Das geht auch klasse, denn so ein moderner Switch arbeitet ja plug-and-play.
Also alle Netzwerkstecker schön reinstecken und: läuft!

Läuft sogar prima.
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Heiner Geißler gestorben

Heiner Geißler ist tot.
Er war von Mai 1967 bis Juni 1977 Minister in der Landesregierung von Rheinland-Pfalz unter den Ministerpräsidenten Peter Altmeier, Helmut Kohl und Bernhard Vogel, 1982 bis 1985 Bundesminister für Jugend, Familie und Gesundheit im Kabinett Kohl und von 1977 bis 1989 Generalsekretär der CDU. Besonders während der Zeit als Generalsekretär fiel Geißler öfter durch stark polarisierende Äußerungen über politische Gegner auf. Später sorgte seine Wendung zu tendenziell linken Positionen, vor allem in der Wirtschafts- und Sozialpolitik, für beträchtliches Aufsehen und Kritik in seiner Partei, z.B. als er im Jahr 2007 der globalisierungskritischen Organisation attac beitrat.

Ab 1997 vermittelte Geißler als Schlichter in verschiedenen Tarifkonflikten. In den Jahren 2010 und 2011 fungierte er als Schlichter im Konflikt um das Bahnhofsbauprojekt Stuttgart 21.

Heinrichjosef Georg „Heiner“ Geißler (* 3. März 1930 in Oberndorf am Neckar; † 12. September 2017 in Gleisweiler) war ein deutscher Politiker (CDU).

https://de.wikipedia.org/wiki/Heiner_Gei%C3%9Fler

Hohe Bestattungskosten für eine nahezu unbekannte Verwandte

Hohe Bestattungskosten für eine nahezu unbekannte Verwandte

Hallo und guten Tag,

ich habe das www abgesucht nach Hilfe und bin jetzt auf Ihre Seite gestoßen. Wir haben folgendes Problem:

Die Oma Opa meiner Töchter, zu der bereits meine verstorbene Frau in den 80ern den Kontakt abbrach, ist nun in NRW verstorben.
Die Ordnungsbehörde ist nun auf meine volljährigen Töchter zugekommen. Sie sollen diese Beerdigung bezahlen.
Da wir die Oma nie kennengelernt haben, war es uns wichtig, die Kosten möglichst gering zu halten. Bei einem Telefonat mit dem Beerdigungsinstitut wurde vereinbart, den bereits eingeäscherten Toten anonym beisetzen zu lassen. Am Telefon sagte der Herr vom Beerdigungsinstitut dass bei ihm ca. 1000 Euro angefallen sind und die Beerdigung in einem Urnen-Gemeinschaftsgrab nochmal 299 Euro kostet. Nun ist die Rechnung gekommen und wir sind fast umgefallen: Der Gesamtpreis liegt jetzt bei 2405 Euro !?! Nachfolgend die genaue Aufstellung:

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Aus aktuellem Anlass: Thema Abmahnungen

Das hat jetzt mit dem zuvor besprochenen tollen Buch von Ingrid Zeller nichts zu tun, aber es ist halte heute auch mal wieder aktuell geworden, weil es auch um ein Buch geht:

1Ich habe echt keine Lust mehr auf diese Abmahnscheiße.

Wir werden beschissen und betrogen, wo es nur geht. Die großen Konzerne erlauben sich alles und niemand wird dafür zur Rechenschaft gezogen. Ich sach jetzt mal nur Diesel-Skandal…
Man darf in unser Essen Sachen reinpacken, die uns krank machen und muß es nicht einmal richtig auf die Verpackung schreiben. Man darf uns Autos mit dem Versprechen eines niedrigen Verbrauchs verkaufen, obwohl jeder Depp weiß, daß alle Autos wenigstens 30-50% mehr verbrauchen, wenn das mit ihnen tut, wofür man sie kauft, nämlich fahren. Konzerne bilden geheimnisvolle Kartelle und halten gemeinsam Innovationen zurück und sprechen Preise und Schummeleien ab. Das interessiert, dank guter Lobby-Arbeit, immer erst, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist. Oder glaubt wirklich jemand, in Deutschland wäre beispielsweise die rotzfreche Betrugsmasche der Autokonzerne bei den Dieselabgasen auf den Tisch gekommen, wenn die Amis Volkswagen nicht auf die Pfoten gehauen hätten?

Das Internet ist voll von Abzockern, Betrügern und Tricksern und Täuschern. Aber wir kleinen Seitenbetreiber, die niemandem etwas Böses wollen, werden von irgendwelchen Heinis und deren Anwälten gef***t, wo immer es nur geht.
Beinahe jeden Monat gibt es wieder irgendeinen Scheiß, den man auf seinen Seiten einbauen, ins Impressum aufnehmen oder wieder weglassen muß.

Ich hab grad wieder rund 1.200 € Abmahnkosten zu stemmen, es ist wirklich zum Kotzen!

Wen’s interessiert:
Ich habe vor Jahren mal mehr oder weniger maßgeblich an einem Buch mitgearbeitet. Dieses Buch habe ich auf meinen Seiten beworben. Jetzt habe ich u.a. eine Abmahnung dafür bekommen, daß ich das Buch abgebildet habe. Der Buchtitel beinhaltet das Foto eines Fotografen, der deshalb eine Verletzung des Urheberrechts geltend macht. So wie es aussieht, hat der Gegner Recht. Auch wenn es natürlich normalerweise durchaus im Interesse der Autoren ist, wenn ihre Bücher mit Foto beworben werden, ist und bleibt das Titelbild ein urheberrechtlich geschütztes Werk.
Eigentlich sollte man vor diesem Hintergrund gar keine Buchwerbung mehr machen. Mein Verlag aber beruhigt mich, mit einer massenhaften Verfolgung von Leute, die beispielsweise Amazon-Buchbilder verlinken, ist überhaupt nicht zu rechnen. Dumm nur, daß das abgemahnte Werk nicht in einem der großen Verlage, sondern in einem Kleinstverlag erschienen ist, den es -soviel ich weiß- auch gar nicht mehr gibt.

Eine billige Bestattung kann teuer werden und den Angehörigen Kummer bereiten.

Eine günstige Bestattung bei einem billigen Bestatter kann ganz schön teuer werden und den Angehörigen großen Kummer bereiten.

Solange man selbst von Trauer nicht betroffen ist, kann man fröhlich und frei seine Einstellung zum Thema Tod, Sterben und Beisetzung zum Besten geben.
Ich höre da immer wieder Sätze wie:

Werft mich nach meinem Tod einfach auf den Kompost!“

„Ich möchte ein anonymes Urnengrab, ich will meinen Kindern nicht zur Last fallen.“

„Hauptsache, das kostet nicht so viel, es muß besonders preisgünstig sein, der Rest ist mir egal.“

Grundsätzlich finde ich es gut, daß sich die Menschen überhaupt Gedanken über dieses Thema machen. Wie oft saß schon eine weinende Witwe vor mir, die nicht einmal wußte, ob ihr verstorbener Mann lieber eingeäschert oder lieber begraben werden wollte.
Mit zwei, drei Sätze zum dem Thema, wie man sich das für sich selbst eines Tages mal vorstellt, kann viel Kummer und Rätselraten erspart bleiben.

Ganz wichtig: Immer sollte man versuchen, sich in die Hinterbliebenen hineinzuversetzen.
Dazu kann man sich die folgenden Fragen stellen: Ist es wirklich so, daß niemand ein Grab pflegen würde? Entspricht mein Wunsch dem der Kinder? Bürde ich mit einem großen Familiengrab einem Angehörigen viel Arbeit auf? Wird es Kummer bereiten, wenn kein Grab vorhanden ist?

Wie dem auch sei, viele Menschen messen dem Thema Friedhof und Bestattung keine große Bedeutung bei. Einmal ist das ein Thema, mit dem man sich nicht gerne beschäftigt. Zum anderen ist es heute nicht mehr so, daß ein „mager“ ausgestattetes Begräbnis eine Schande ist.
Die Lebensprioritäten der Menschen haben sich verändert.
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Welche Bestattungsart ist die billigste, die man in Deutschland wählen kann?

Meine Mutter wird bald sterben. Wir Kinder haben keinen Kontakt zu ihr gehabt. Die Beerdigung wird aber wohl an uns hängenbleiben. Wir sind uns einig, dass es nur eine ganz günstige Bestattung werden soll.
Die Pflicht wollen wir erfüllen, aber da sich die Frau nie um uns gekümmert hat, soll es auch dabei bleiben. Was ist denn die billigste Bestattungsart in Deutschland?

„Bestattung bei uns nur 500 Euro. Wir holen den Verstorbenen auch ab.“

Suchen Sie im Vorfeld im Internet nach günstigen Angeboten und schauen Sie in der Tageszeitung bei den Sterbeanzeigen nach Werbung von günstigen Bestattern.
Dort geben Sie eine anonyme Feuerbestattung in Auftrag.
Weichen Sie nicht vom vorgegebenen günstigen Auftragsumfang ab. Schon kleinste Sonderwünsche, die Ihnen selbstverständlich erscheinen, können dazu führen, daß die Billigbestatter sich nicht mehr an ihr 799-Euro-Angebot gebunden fühlen und alles teuer einzeln abrechnen.
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