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Hummel und Rühmann

Von

„Ich sage Ihnen, wenn die wieder auf den Schweller tritt, bring‘ ich sie um!“

Diese Worte spricht ein Mann Gottes, ein Pfarrer und dazu noch ein evangelischer. Er meint damit die Organistin Frau Hummel, die immer mal wieder auf den Friedhöfen des Umlandes zum Einsatz kommt, um die Trauerfeiern musikalisch zu umrahmen.

Nun ist die Hummel eine äußerst liebenswerte Person, die schon seit Ewigkeiten in diesem Geschäft tätig ist und es so hinzustellen vermag, als habe sie aus lauter Liebe zur Friedhofsmusik eine große internationale Karriere als Konzertpianistin sausen lassen. Das stellt sie auch bei jeder Trauerfeier vehement dadurch unter Beweis, indem sie am Ende der gewünschten Stücke immer noch in einige tastenreiche Variationen und virtuose Kapriolen verfällt, bevor sie das Stück endlich ausklingen lässt.

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„Loving Reaper“ – Comics von Jenny Jinya über Tod und Tierschutz

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Wie ist der Tod? Wie wird er uns begegnen? Ist er strafend, furchtbar, grausam und beängstigend? Oder befreiend, begleitend, vielleicht sogar liebevoll? Seit Jahrtausenden versuchen die Menschen, sich ein Bild vom unvermeidbaren Phänomen des Todes zu machen und die Ergebnisse sind ganz unterschiedlich. Die Figur vom Skelett mit weitem Mantel und Sense, dem Schnitter oder Gevatter Tod, hat sich in unserer Gesellschaft und in der Popkultur durchgesetzt. Diese Darstellung greift auch die Illustratorin und Comic-Zeichnerin Jenny Jinya auf, aber für sie ist der Tod freundlich, beschützend und bewahrend. In ihrer Comicserie „Loving Reaper“ zeichnet sie kurze Geschichten, in denen der Tod zu Tieren kommt. Im Anschluss daran klärt sie in kurzen Worten über ein Problem von Tieren auf, zum Beispiel schlechte Haltung oder vermeidbare Gefahren durch Menschen.
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Heute Morgen: Kein Kaffee

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Ehrlich, ich brauche meinen morgendlichen Kaffee. Nein, um die Wahrheit zu sagen, ich benötige mindestens drei Tassen, damit ich überhaupt realisieren kann, ob ich mich im Hier und Jetzt befinde.

Wir haben einen Kaffeevollautomat. Von Melitta. Der hat jetzt knapp 20.000 Tassen Kaffee gekocht und ist ein sehr praktisches und einfach zu bedienendes Haushaltsgerät. Weiß der Geier, weshalb ich morgens immer die „Goldene Drei“ gewinne: Bohnen alle, Wassertank leer, Tropfschale voll.
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Darf ich auf dem Friedhof fotografieren?

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Ich bin häufiger auf den verschiedenen Friedhöfen in unserer Stadt und im Umland unterwegs. Man kann sich dort während der Corona-Krise wunderbar aus dem Weg gehen. Oft sehe ich überhaupt keine anderen Menschen und geniesse es, auch mal eine Weile mit heruntergezogener Maske frische Luft atmen zu können.
Mich reizt die schöne Gestaltung der Friedhöfe und die Ruhe dort, der alte Baumbestand und die Geschichten, die die Grabsteine erzählen.
Manchmal fotografiere ich auch schöne Grabsteine, vor allem wenn Engel oder Tiere auf ihnen angebracht oder dargestellt werden.

Nun sprach mich gestern eine Frau nan, die mir das verboten hat. Sie habe viel Geld für das Grab bezahlt und sehe nicht ein, dass Wildfremde das einfach abfotografieren. Das sei gegen den Datenschutz.

Darf ich auf dem Friedhof fotografieren?

Selbstverständlich darfst Du auf dem Friedhof fotografieren.

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Schauspieler Hal Holbrook gestorben

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Berühmt wurde er in der Rolle des Schriftstellers Mark Twain. Nun ist der US-Schauspieler Hal Holbrook im Alter von 95 Jahren gestorben. Das
bestätigte nun seine Assistentin.

Der preisgekrönte US-Schauspieler Hal Holbrook ist im Alter von 95 Jahren gestorben. Das berichtet die Zeitung „New York Times“. Holbrook
sei bereits am 23. Januar in seinem Haus im kalifornischen Beverly Hills verschieden, zitierte die Zeitung seine Assistentin Joyce Cohen. Die
Todesursache war zunächst nicht bekannt.

https://www.tagesschau.de/ausland/schauspieler-hal-holbrook-gestorben-101.html

gemeldet von Henning

Wieder Fragen zur Leichenschaugebühr – Arzt oder Notarzt?

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Hallo Peter, ich habe folgende Frage:
Suizid im Pflegeheim Anfang Dez. 2020, Alter 89, nach 5 Tagen Rechnung vom Hausarzt des Pflegeheimes:
„für die ärztliche Leichenschau bei: … “ über die Ziffern 101 (ohne Angabe der Dauer, lediglich eine Uhrzeit) und 102 nach GOÄ, dazu noch Wegegeld WT5, soweit so gut. Der Bestatter hatte mich auch darauf hingewiesen, dass es diese Rechnung geben wird.
Jetzt Ende Januar 2021 kommt eine weitere Rechnung, nun von der Stadt (Brandschutz- und Rettungsamt):
„für die durchgeführte Leichenschau einschließlich einer amtlichen Todesbescheinigung bei … “
diese rechnet die Ziffer 100 nach GOÄ ab, und zusätzlich „Auslagen für Bescheinigung“, weder Uhrzeit noch Dauer noch Datum noch Name des Arztes sind hier vermerkt, die Ziffer 101 nach GOÄ steht auch auf der Rechnung aber mit 0 Euro. Wegegeld wurde hier nicht berechnet.
Ist dieses Vorgehen normal?

Grundsätzlich muss man die regelrechte Leichenschau eigentlich nur einmal bezahlen. Hier wurden aber zwei Leistungen erbracht.
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Sehen es Ärzte ungern, wenn Bestatter ihre Rechnungen anschauen?

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Auf der Webseite IWW.DE schreibt ein Arzt:

Zitat: Sehr unterschiedliche Erfahrungen werden dann gemacht, wenn die Rechnung an den Bestatter geschickt wird. Mancherorts sind es gerade die Bestatter, welche auf Einhaltung der offiziell richtigen Abrechnung achten. Es gibt sogar Internetauftritte (zum Beispiel der Bestatter des Saarlandes), die es für nötig erachten, die Hinterbliebenen darüber aufzuklären.

Aus IWW.DE ABRECHNUNG AKTUELL


Was soll das denn heißen „sehr unterschiedliche Erfahrungen werden dann gemacht, wenn die Rechnung an den Bestatter geschickt wird“?
Es ist durchaus üblich, dass Bestatter als Stellvertreter für die Angehörigen diese Rechnungen über eine Leichenschau, um die es hier geht, erledigen.
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