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Wenn man einfach zu doof ist

Aus meinem Fundus an bescheuerten Produktrezensionen:

Produkt: 1 Paar Scheibenwischer VW Touareg Frontscheibe

Rezension einer Kundin:


Kann leider nur 1 Stern geben. Der gelieferte Scheibenwischer ist viel zu lang für die Heckscheibe meines Autos. Auch Kürzen mit der Kombizange brachte keinen Erfolg, das Teil ist danach auseinandergefallen.

Den einzigen Stern gebe ich nur, weil der Hersteller in waiser (sic!) Voraussicht noch einen zweiten Scheibenwischer beigelegt hat. Ich probiere es nochmal, den zu kürzen. Wenn das nicht klappt, geht der Mist sofort wieder zurück.

Helene Fischer kommt – Andreas Gabalier ist über ihr

Top 10 der Trauerhits 2017: Der Favorit erklang auch bei Helmut Kohls Abschied

Alle Jahre wieder kommt das Portal Bestattungen.de mit interessanten Fakten im Rahmen einer Pressemitteilung daher.
Heute geht es um die Musikstücke, die bei Trauerfeiern am häufigsten gespielt werden.

Als absolute Dauerbrenner liegen das Ave Maria von Schubert und „Time to say goodbye“ von Sarah Brightmann auf Platz 1 und 2.

Noch liegt Andreas Gabalier mit „Amoi seg‘ ma uns wieder“ auf Platz 3 vor der Air Suite Nr. 3 von Bach.
Aber die dauerpräsente Schlagerkönigin Helene Fischer kommt. Sie ist die Aufsteigerin des Jahres und liegt mit „Die Rose“ auf Platz 5.
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Darf ich anderen verbieten, an der Beerdigung teilzunehmen?

Der ungeliebte Halbbruder, die verhasste geschiedene Frau, die Kinder aus erster Ehe, manchmal gibt es Personen, die man auf einer Beerdigung nicht sehen möchte. Welche Möglichkeiten gibt es?

Ein Beispielfall:

Mein Vater ist verstorben. Er wollte keine Trauerfeier. Meiner Frau und mir hat er gesagt, daß er seinen Sohn aus 1. Ehe nicht bei der Beerdigung dabei haben möchte.
Der hat aber beim Beerdigungsinstitut angerufen und den Termin erfahren. An den Kosten will er sich nicht beteiligen.
Als ich nun den Beerdigungstermin machen wollte, verweigerte das Friedhofsamt mir das. Mein Halbbruder hat per Anwalt ein Schreiben an die Friedhofsverwaltung schicken lassen.

Zunächst einmal möchte ich in solchen Situationen immer folgenden Appell ausrufen:

Am Grab mögen alle Waffen schweigen.

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Ärzte rechnen Leichenschau zu teuer ab – kein Kavaliersdelikt

Neulich veröffentlichte ich hier ein Merkblatt zu den Leichenschaugebühren.
Dazu erreichten mich die Reaktionen zweier Ärzte.

Der eine sagte am Telefon:

„Solange man mir nicht mehr gibt, muss ich mir das auf Umwegen irgendwie reinholen. Auf jeden Fall ist der vorgesehene Betrag zu gering. Dafür habe ich nicht 7 Jahre lang studiert.“

Ein anderer Arzt schrieb mir:

Ich bin gesetzlich verpflichtet, die Leichenschau durchzuführen.
Für meine langjährigen Patienten mache ich das pro bono (Anm. kostenlos).
Aber mit den äußerst geringen Sätzen der GOÄ (Anm. gesetzliche Gebührenordnung für Ärzte) komme ich bei weitem nicht hin.
Nur wenn ich hoch steigere oder weitere Positionen hinzunehme, komme ich auf einen halbwegs realistischen Satz.

Nochmals: Die GOÄ schreibt exakt vor, was für bestimmte Leistungen des Arztes zu bezahlen ist. Die GOÄ ist aber -zugegebenermaßen auch für Ärzte- oft nur schwer zu verstehen. Welche Position kann ich mit welcher anderen Position kombinieren? Was ist schon in einer anderen Kostenposition enthalten? Das sind Fragen, die oft nicht ohne weiteres zu beantworten sind.
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Merkblatt der Ärztekammer Saarland zur Abrechnung der Leichenschau

Merkblatt der Ärztekammer Saarland zur Abrechnung der Leichenschau

Die Ärztekammer des Saarlandes hat zum 15.1.2018 ein neues Merkblatt für Ärzte herausgegeben.
Darin wird exakt erklärt, wann der Arzt wie viel abrechnen darf.
Die Angaben düften weitestgehend auch für andere Bundesländer gültig sein.

Das Merkblatt kann hier heruntergeladen werden: https://bestatterweblog.de/wp-content/uploads/AerztekammerK-0019-Merkblatt-Abrechnung-der-Leichenschau.pdf

Die Gebührenordnungs für Ärzte gibt es u.a. hier mit genauen Tarifen:

https://www.pkv.de/…gebuehrenordnung-fuer-aerzte-goae.pdf

Uhrumstellung- Winterzeit Sommerzeit

Es soll ja angeblich wahnsinnig viel Energie sparen und ein ganz besonderes Mehr an Lebensqualität bringen, das zweimal jährlich stattfindende Umstellen der Uhren.
Und obwohl wir genau wissen, daß das zweimal im Jahr vorkommt, kommt es doch immer so überraschend wie beispielsweise Weihnachten.
Eben waren noch Weihnachten und Neujahr angesagt und schwupps, du hast es nicht gesehen, schon ist Ostern in der Nähe.
Für mich taugen diese hohen Festtage fast nicht mehr zur Orientierung im Jahrslauf.

Aber ich orientiere mich seit geraumer Zeit sehr erfolgreich an den Reifenwechselintervallen des Ehepaars Grusegrimm. Nach deren Reifenwechselaktionen könnte man ganze Majakalender berechnen.

Nun kommt bald wieder die nächste Uhrumstellung auf uns zu. Ich schildere dem geneigten Leser einmal, wie wir das immer machen:
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Schau Dir diese Urne an! – Man wird sie nicht verwenden können

Gestern Nachmittag gehe ich mit Töchterlein im MediaMarkt einkaufen. Irgendeine Folie fürs Handy benötigt die junge Frau. Ich bleibe natürlich bei Drohnen, Smartwatches und anderem Tinnef hängen.
Nach einer Weile wundere ich mich, wo das Mädchen sich herumtreibt. Hoffentlich hat sie nicht Teures entdeckt und kullert mich dann wieder mit ihren Riesenaugen an…

Doch ich finde die 20-jährige wie sie ganz ehrfürchtig vor einem Regal steh. Sie meint: „Papa, guck Dir mal diese Urnen an!“

Ich schaue und staune:
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Dominic -7-

Die Ereignisse der nächsten Wochen überstürzten sich.
Dominic wurde im selben Krankenhaus in die gereatrische REHA-Abteilung verlegt.
Dort bezog er ein wunderschönes Einzelzimmer mit zwei großen Eckfenstern, einem Schreibtisch und Besucherstühlen.
Die Mahlzeiten nahm er gemeinsam mit anderen älteren Herrschaften im großen Eßbereich der Station ein.
Das Personal kam mir besonders fürsorglich und „altentauglich“ vor. Ich hätte mich dort wohlgefühlt.

Dominic beorderte zunächst Kevin zu sich und übergab ihm eine lange Liste. Auf dieser waren Dutzende von Gegenständen verzeichnet, die Dominic für sein weiteres Wohlergehen im Krankenhaus unbedingt benötigte. Da Kevin nur ein Fahrrad besaß und das Krankenhaus am anderen Ende der Stadt lag, bedeutete das, dass Kevin diese Sachen in ungefähr 22 Touren mit der Straßenbahn zu Dominic karren konnte.

Im Laufe von vier oder fünf Tagen sammelten sich unter anderem folgende Gegenstände im kleinen Zimmer auf der REHA-Station:

  • Laptop mit 2 PC-Lautsprechern, externer Tastatur, Funkmaus
  • 3 Greifzangen zum Aufheben von Gegenständen
  • 2 Wandbilder mit Ansichten aus Prag und Frankreich
  • 2 Dreibeinhocker für Angler
  • 2 Papierkörbe
  • 3 Bademäntel
  • 4 Paar Hausschuhe
  • 12 Paar Norwegersocken
  • 1 Extra Kopfkissen
  • 2 Wolldecken
  • 2 Stangen Zigaretten
  • einige Schraubenzieher und Zangen
  • ein Garderobenständer aus Holz
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