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Die Porno-Mafia ist ein 17-jähriger -1-

Wenn ich meine Ruhe haben möchte, mache ich die Bürotür zu. Das ist in der gesamten Firma das Zeichen, dass der Chef ungestört arbeiten möchte.
Wer ihn jetzt stört, das weiss jeder, wird auf der Stelle von Thors Hammer erschlagen. Und wer keine Angst vor Thors Hammer hat, dem droht eine Raumkrümmung nach der Sabineschen Nachhallformel.

Ich habe einen Berg von Unterlagen auf dem Tisch. Wir haben Ärger am Hals.
Seit einigen Jahren führten wir das Unternehmen als GmbH und im Laufe der Zeit hatte sich das als sehr schwieriges Konstrukt herausgestellt. Schuld daran war Rudi.
Als im Haus größere Investitionen notwendig wurden, bot sich mein guter Freund Volkhard an, als Teilhaber einzusteigen. Mit dem operativen Geschäft wollte er nichts zu tun haben. Davon erfuhren Tina und Rudi. Tina ist eine Freundin meiner Frau und Rudi ein alter Bekannter von mir. Ja, und auch sie hatten Lust, Geld in das Unternehmen einzubringen.

Ich wollte eine Kommanditgesellschaft, der Anwalt beharrte auf einer GmbH. Und da ich Jura nur rudimentär, wegen der damals sehr hübschen Anette, an der Uni gehört hatte, fand ich es klug, dem Rat des Anwalts zu folgen. Also gründeten wir eine GmbH.

Nun ist das Wesen einer GmbH, dass einer Geschäftsführer ist, also die Geschicke des Unternehmen lenkt. Außer ihm gibt es noch Gesellschafter, deren vornehmlichste Aufgabe meist darin besteht, Geld ins Unternehmen einzubringen und dann später von den Gewinnen zu profitieren. Was das Tagesgeschäft anbetrifft, haben die Gesellschafter vereinfacht gesagt nur wenig zu sagen. Sie können Gesellschafterversammlungen abhalten und dem Geschäftsführer Weisungen erteilen. Da ich aber die Mehrheit der Gesellschaftsanteile hielt, war ich trotzdem immer Chef im eigenen Haus.

Das wussten alle. Bis auf Rudi.
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Feuer in Krematorium Brand verursacht Millionenschaden in Schwäbisch Hall

Krematorium in Flammen

Beim Brand eines Krematoriums an einem Friedhof in Schwäbisch Hall ist in der Nacht zu Donnerstag ein hoher Sachschaden entstanden. Ersten Schätzungen zufolge belaufe sich dieser auf rund 1,5 Millionen Euro, sagte ein Polizeisprecher.

Brandursache noch unklar

Verletzt wurde nach ersten Erkenntnissen niemand. Es seien wohl rund 20 Tote zur Einäscherung in dem Krematorium gewesen – sie blieben aber weitgehend unversehrt. Die Ursache war zunächst unklar. In der Nacht waren die Einsatzkräfte noch am Ort, die Feuerwehr löschte noch. Das Feuer sei tief ins Gemäuer eingedrungen.

gemeldet von Stefan

Quelle: SWP
Foto: Bild von Rico Löb auf Pixabay

Wenn die Grossmutter weg ist

Montagmorgen. Im Grunde mag ich Montage. Ich mag meine Arbeit, ich freue mich sogar darauf, am Montag wieder in die Firma zu gehen.
Wenn dieses Uhrwerk wieder in Gang gesetzt wird, dieses Zusammenspiel aus vielen kleinen Zahnrädern, die ich selbst an die richtige Stelle gesetzt habe.

In einem Bestattungshaus gibt es nur zwei Zustände. Entweder du langweilst dich zu Tode und hast permanente Existenzängste im Nacken, oder du weißt nicht, wo dir der Kopf steht.
Jeder mittlere Bestatter kennt die Durststrecken, wenn -im wahrsten Sinne des Wortes- ums Verrecken keiner vorbei kommt, um einen Sterbefall anzumelden.
Die Zeitungen sind voll mit Todesanzeigen, die Konkurrenz hat viel zu tun.
Dann kommen sie, die kleinen grauen Wölfe und heulen dir ins Ohr: Wie willst du die Gehälter bezahlen, es sind noch Rechnungen zu begleichen, demnächst kommt neue Ware!

Wenn ich mich recht erinnere dauerte die längste Durststrecke einmal mehr als 6 Wochen.
Natürlich bringt einen das nicht an den Rand des Ruins, aber die kleinen grauen Wölfe heulen einem was anderes vor.

Und dann, dann ist es Montagmorgen, am Wochenende haben die Männer vier Verstorbene abgeholt, es stehen schon zwei weitere Familien mit neuen Aufträgen im Terminbuch und das Uhrwerk muss laufen.

Genau das ist die Kunst des Bestattens: Immer da zu sein, und die Aufträge perfekt abzuwickeln, ob es nun ein einzelner ist, oder ob da jetzt sechs, sieben oder acht Familien ihr ganzes Vertrauen in dich legen.

Eine Verstorbene liegt noch im Krankenhaus. „KKH“ steht auf dem Laufblatt und um das KKH ist ein Kringel. Wäre ein Kreuz dahinter, wäre es das Rot-Kreuz-Hospital, so ist es aber das Kreiskrankenhaus.
Schulze, Maria, so steht es oben links und am Geburtsjahr erkennt man, dass die alte Dame 91 Jahre alt geworden ist.
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Bestattungen – Eine Planung, die nicht immer angenehm ist

Ist ein Mensch verstorben, muss man sich erst einmal um die Bestattung kümmern. Genau das ist es, was einem nicht leicht fällt. Die Familien müssen sich um alles weiter kümmern. Gerade dieser Weg ist schwer, sodass es nicht von jetzt auf gleich möglich ist, dass man alles so plant, dass es perfekt ist.

Doch wie sollte man sich in genau solchen Situationen verhalten?
Was macht man, wenn der ältere Partner noch lebt und er nicht allein zurechtkommt? Besonders bei den eigenen Großeltern ist es nicht immer leicht, die richtige Planung in die Hand zu nehmen. Oftmals ist es so, dass man genau dann schauen muss, wie es danach weiter geht.
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Frau Birnbaumer-Nüsselschweif und AKK

Wie kam Frau Birnbaumer-Nüsselschweif eigentlich an ihren Namen?
Ganz einfach: Die der Kunstfigur als lebendes Beispiel dienende reale Person hatte auch einen Doppelnamen. Nein, nicht nur das, sie hatte ein Doppelnamenungetüm.
Grundsätzlich aber, und da haben Begleiter meines Werkes Recht, geben ich gerne in meinen Texten Frauen mit einem gewissen Verhalten auch einen Doppelnamen.
So kam Frau Birnbaumer-Nüsselschweif also an ihren Namen: Das reale Vorbild und der Rest entsprang meiner kruden Phantasie.

Grundsätzlich habe ich nichts gegen Doppelnamen. Ich finde manche von ihnen aber ziemlich lustig.
Das ist vor allem dann so, wenn der erste und der zweite Name zusammen irgendein Wortspiel darstellen oder ein solches in meinem Satirikerhirn auslösen.
Zum Beispiel hoffe ich beim Ehepaar Ballein-Wurff, dass es viele Kinder haben möge, die gerne Fußball spielen.
Und den Namen Züglein-Puff muss ich ja wohl kaum erklären, denke dabei aber immer an Lukas den Lokomotivführer.

Bei den Namen Leutheusser-Schnarrenberger und Kramp-Karrenbauer frage ich mich, warum sich Menschen so etwas antun.
Mir isses egal, ich muss nicht so heißen, ich wollte es aber auch nicht. Ich meine, wenn einer der Namen schon ziemlich lang ist, wie bei der gebürtigen Frau Leutheusser, dann muss es schon besondere Gründe geben, um sich auch ein Schnarrenberger anzuhängen, möchte ich meinen.

Aber ganz ehrlich? Geht mich das was an?

Nö.

Vielleicht fand Frau Kramp das Kramp alleine zu blöd und wollte gerne so heißen, wie ihr Mann, nämlich Karrenbauer (kurz: Wagner), und wollte trotzdem so ganz auf das Kramp nicht verzichten.
Wer weiß das schon? (AKK wird’s wissen.)

Es mag an meinem Lebensumfeld liegen, es kann auch an meiner misanthropisch-altruistischen Hedonie liegen, ich kenne fast nur solche Menschen mit Doppelnamen, die ihn auch verdient haben.
Man mag mir unterstellen, ich würde Klischees bedienen.
Und das ist auch so.
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Darf ich meine Oma selbst versenken?

Auf hohe See kann man bestattet werden, wenn der Leichnam vorher eingeäschert wurde. Die auflösbare Urne wird dann von einer Seebestattungsreederei auf hoher See dem Meer übergeben.
Doch was passiert mit verstorbenen Seeleuten und Personen, die während einer Kreuzfahrt versterben?

Nun, niemand muss befürchten, dass ein während einer Seereise verstorbener Angehöriger einfach über Bord geworfen wird.
Hier existieren im Netz die albernsten urbanen (oder maritimen) Legenden. Mal wird berichtet, die Verstorbenen würden in einen Sack eingenäht und nachts über Bord geworfen.
Ein anderes Mal heißt es, da kämen in der Dunkelheit schwarze Hubschrauber und würden die Leichname abholen.

Natürlich ist der Tod an Bord nichts worüber die Reiseveranstalter und Reedereien gerne sprechen. Schließlich stehen Touristik und Unterhaltung an Bord an erster Stelle.
Aber auf Schiffen mit mehreren tausend Passagieren ist es schon fast ein Normalfall, dass mitunter der eine oder die andere nicht die ganze Seereise erlebt und unterwegs verstirbt.
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Wikipedia ist schön und so

Vor einigen Tagen hatte ich Euch um Hilfe gebeten, weil da jemand den Wikipedia-Eintrag über mich nicht so mochte.
Diese Person hat immer wieder einen „Überarbeiten-Baustein“ eingefügt und moniert, dass der Text reine Werbung sei und nicht alles mit Quellen belegt sei.
Da kann ich nix für, ich habe den Eintrag nicht geschrieben.

Mittlerweile habe ich gelesen, dass es sich bei der Person wohl um einen schon länger gesperrten Benutzer handelt, der sich unter anderem Usernamen wieder „Zutritt“ zur Wikipedia verschafft hat (Sockenpuppe).
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Karl Lagerfeld ist tot

Karl Otto Lagerfeld (* 10. September 1933 in Hamburg; † 19. Februar 2019 in Neuilly-sur-Seine) war ein in Paris lebender deutscher Modeschöpfer, Designer, Fotograf und Kostümbildner. Er begann seine Laufbahn in der französischen Modewelt Mitte der 1950er-Jahre in Paris, in denen er bei Balmain, Patou, Chloé und anderen Modefirmen beschäftigt war. Seit 1965 war er als Damenmode-Designer bei Fendi in Rom unter Vertrag. Mode unter seinem eigenen Namen kreierte Lagerfeld für Damen und Herren mit Unterbrechungen seit 1974. Seit 1983 fungierte er als Kreativdirektor bei dem französischen Modehaus Chanel, dessen Revival in den 1980er-Jahren und anschließender Aufstieg zu einem internationalen Milliardenkonzern zu großen Teilen Lagerfeld zugeschrieben wird.

Darüber hinaus war er bekannt für zahlreiche Kooperationsprojekte in den Bereichen Mode, Werbung, Design, Fotografie und Kunst. Lagerfeld wurde aufgrund seiner über 60 Jahre fortdauernden Karriere und seines stilbildenden Einflusses auf die internationale Modewelt von der Presse bisweilen als „Kaiser Karl“ oder als „Modezar“ bezeichnet. Seine persönlichen Kennzeichen waren ein weiß gepuderter Zopf, ein hochstehender Kentkragen und dunkle Sonnenbrillen; bis Anfang der 2000er-Jahre gehörte auch ein Handfächer dazu.

Foto: Von Christopher William Adach – https://www.flickr.com/photos/adach/14071166986/, CC BY-SA 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=32540021