Allgemein

Bestatter bringt Kollegen um

Rechtschreibung geprüft

Den bringen wir um, das ist billiger, als zu bezahlen

Ich hatte ja schon mal ansatzweise über die teils rauhen Sitten im Bestattergewerbe berichtet, die Berichterstattung dann aber auf Wunsch des Betroffenen zunächst mal ruhen lassen. Heute schreckt eine Nachricht die ganze Branche auf: Da hat vermutlich ein Bestatter einen Kollegen ermordet.

Im Einzelnen: Schon seit April vergangenen Jahres wurde ein Bestatter aus Heroldsbach vermißt. Branchenkenner mutmaßten schon länger, er könnte das Opfer eines Gewaltverbrechens geworden sein. Jetzt ist aus dem bloßen Gerede ein ernstzunehmender Tatvorwurf geworden. Das Amtsgericht Erlangen erließ Haftbefehl gegen zwei 53 und 52 Jahre alte Kaufleute. Ihnen wird vorgehalten, den verschwundenen Bestatterkollegen getötet zu haben und seine Leiche verschwinden lassen zu haben.

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Hintergrund der Tat soll der Verkauf des Bestattungsinstitutes des Vermißten im Jahre 2005 an seinen Kollegen aus Erlangen gewesen sein. Weil es aus diesem Verkauf noch offene Forderungen gegeben habe, sei es im April 2007 zu einem Gespräch gekommen, bei dem der Heroldsbacher Bestatter noch im Besprechungsraum von den beiden jetzt Verhafteten getötet worden sein soll.

Das damals verkaufte Bestattungsinstitut soll von dem Erlanger zwischenzeitlich wiederum an einen anderen Bestatter verkauft worden sein.

Bericht auch hier

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(©si)