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Kleine Urnen

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Ich habe jetzt mehrfach im Schaufenster von Bestattern Urnen gesehen, in die ganz sicher keine herkömmliche Aschenkapsel passt. Wie geht das? Du schrubst doch dass diese Aschenkapsel verpflichtend sei.

Manche Urnen werden mit extra dafür gefertigter, sozusagen maßgeschneiderter Aschenkapsel geliefert. Der Bestatter muß diese dann eben rechtzeitig im Krematorium anliefern. Ganz so gern haben das die Mitarbeiter der Krematorien nicht, da zumeist die Abfüllanlagen usw. auf die Normmaße eingestellt sind. Aber es geht durchaus.

Ansonsten hilft nur Umfüllen. Im Prinzip sind das Öffnen einer Aschenkapsel und das Umfüllen der Asche nicht erlaubt, jedoch wird es inzwischen so häufig praktiziert, daß es in manchen Kommunen/Regionen schon fast normal ist. Außerdem öffnen sich viele Friedhofsverwaltungen bzw. Friedhofsämter neuen Trends und sehen großzügig über solche Regelverletzungen hinweg, wenn ansonsten alles im Rahmen der vorgegebenen Regeln abläuft.

Peter Wilhelm 28. Mai 2012


6 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Wenn das doch nicht erlaubt ist, wieso wird das dann in einigen Gemeinden/Regionen als normal angesehen? komisch

  2. Wieso? Man muss sich doch nur überlegen, wieso das Öffnen der Aschekapsel verboten ist. Nämlich um zu vermeiden, dass die Asche einfach so irgendwo verstreut, an Angehörige rausgegeben oder sonstwie unsachgemäß behandelt wird. Weil ein verantwortungsbewusster Bestatter sowas aber sowieso nicht machen würde, wäre es wohl ein bisschen kleinlich gegen ihn vorzugehen, nur weil er die Asche schnell von einer Kapsel in die nächste gekippt hat. Das tut doch niemandem weh, kommt den Angehörigen (die schließlich ein ausgefallenes Urnenmodell wollten) sogar noch entgegen, also warum ein Drama daraus machen?

  3. Es ist wohl eher die Verwechslungsgefahr, weshalb das Öffnen verboten ist! Ein Aschehaufen sieht aus wie der andere und wenn der Schamottstein fehlt, ist eine Identifizierung absolut nicht mehr möglich. Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, das z.B. in ausgeglühten Zähnen noch DNA enthalten sein soll, oder das man sie mit einem Zahnschema aus einer Krankenakte vergleichen kann.

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