Selbst als technikaffiner Mensch ist das nichts für mich, MEINE Hinterbliebenen sollen sich an mich erinnern, nicht irgendwelche wildfremde Menschen, die mit mir noch nie zu tun hatten und einfach nur aus reiner Sensationsgier den QR-Code meines Grabsteins eingelesen haben.
Hier veröffentlicht der Publizist Informationen und Geschichten über den Bestatterberuf. Mehr über den in der Halloween-Nacht an Allerheiligen geborenen Autor finden Sie u.a. hier. Der Schriftsteller Peter Wilhelm lebt mit seiner Familie in Edingen-Neckarhausen bei Heidelberg.
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Hallo Ulf, genau so ist es. Wir gründen gerade eine Firma, die QR-Codes für Grabsteine herstellt. Die Angehörigen entscheiden, ob sie schöne Bilder, texte, Musik, Videos, Kondolenzen etc. für jedermann zugänglich machen wollen oder mit einer passwortgeschützte Gruppe teilen möchten. Schau mal hier: https://denkt-an-mich.de
Wenn ich mal versterbe möge bitte jemand meinen facebook account weiterpflegen und als aktueller Status schreiben:
„Whow, wer hätte gedacht, dass die hier oben auch W-Lan haben“
😀
… kann den Code überhaupt noch jemand in 20 Jahren lesen? Ich mein, 1992 war so das Zeitalter der MagnetoOptical Disc, auch SyQuest Wechelplattenlaufwerke waren weit verbreitet. Heute kann sowas niemand mehr lesen. Die Iomega Zip gabs damals nicht mal, und dennoch ist sie heute nur noch eine Anekdote der Technikgeschichte.
Ich glaub nicht daß der QR Code hier in Deutschland ein anderes Schicksal nehmen wird (in Japan mag das anders sein…)
@Malte
QR-Codes lesen ist zu 99% Software. Das eine Prozent ist „Bild digital aufnehmen“. Ich glaube, wir müssen nicht darüber diskutieren, dass das in 20 Jahren noch geht.
Software ist aber nicht das Problem, weil Software erstmal nichts kostet. Jetzt ein Zip-Drive vorhalten oder gar konstruieren, ist dagegen sehr aufwändig.
Selbst wenn aktuelle Software in 20 Jahren absolut nicht mehr auf den Rechnern zum laufen gebracht werden könnte (was heute angesichts virtueller Maschinen nicht zu erwarten ist), ist es gerade einmal ein Schülerprojekt, QR-Codes auszuwerten.
Vielleicht kann es in 20 Jahren nicht jedes Handy (außer, es setzt sich durch, dann gibt es sicher die „Grabstein-App“ [aus einem Schülerprojekt]), aber zu kriegen ist es sicher.
BTW: 7-Zip öffnet immer noch ARJ. Ich glaube, das ist der korrekte Vergleich.
Der österreichische Journalist und langjährige Gesundheitsexperte Hademar Bankhofer ist im Alter von 84 Jahren verstorben. Das bestätigte sein Management am…
ich wuerde darauf verlinken: http://9gag.com/gag/3202151
Demnächst gibt es dann noch Facebook-remember oder sowas … *OMG*
Nun, wenn darauf die Daten codiert sind, die ohnehin öffentlich auf dem Grabstein lesbar sind?
Hallo Ulf, genau so ist es. Wir gründen gerade eine Firma, die QR-Codes für Grabsteine herstellt. Die Angehörigen entscheiden, ob sie schöne Bilder, texte, Musik, Videos, Kondolenzen etc. für jedermann zugänglich machen wollen oder mit einer passwortgeschützte Gruppe teilen möchten. Schau mal hier: https://denkt-an-mich.de
Wenn ich mal versterbe möge bitte jemand meinen facebook account weiterpflegen und als aktueller Status schreiben:
„Whow, wer hätte gedacht, dass die hier oben auch W-Lan haben“
😀
An sich ja nicht schlecht gemeint, aber…
… kann den Code überhaupt noch jemand in 20 Jahren lesen? Ich mein, 1992 war so das Zeitalter der MagnetoOptical Disc, auch SyQuest Wechelplattenlaufwerke waren weit verbreitet. Heute kann sowas niemand mehr lesen. Die Iomega Zip gabs damals nicht mal, und dennoch ist sie heute nur noch eine Anekdote der Technikgeschichte.
Ich glaub nicht daß der QR Code hier in Deutschland ein anderes Schicksal nehmen wird (in Japan mag das anders sein…)
[url=http://www.basicthinking.de/blog/2012/03/07/qr-codes-waren-gestern-hier-kommt-der-touchcode/]Da ist schon der „Nachfolger“(KLICK!)[/url]
@Malte
QR-Codes lesen ist zu 99% Software. Das eine Prozent ist „Bild digital aufnehmen“. Ich glaube, wir müssen nicht darüber diskutieren, dass das in 20 Jahren noch geht.
Software ist aber nicht das Problem, weil Software erstmal nichts kostet. Jetzt ein Zip-Drive vorhalten oder gar konstruieren, ist dagegen sehr aufwändig.
Selbst wenn aktuelle Software in 20 Jahren absolut nicht mehr auf den Rechnern zum laufen gebracht werden könnte (was heute angesichts virtueller Maschinen nicht zu erwarten ist), ist es gerade einmal ein Schülerprojekt, QR-Codes auszuwerten.
Vielleicht kann es in 20 Jahren nicht jedes Handy (außer, es setzt sich durch, dann gibt es sicher die „Grabstein-App“ [aus einem Schülerprojekt]), aber zu kriegen ist es sicher.
BTW: 7-Zip öffnet immer noch ARJ. Ich glaube, das ist der korrekte Vergleich.
Haben will Oh da kann man dann auch lauter kleine fiesheiten hinterlassen wenn man Tod ist kann einem ja keiner mehr was.
*gggg*