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Urnen vertauscht und nicht beigesetzt

Es ist nicht überall das drin, was draufsteht: Diese schlichte Lebenserfahrung wurde im Mai 2012 in einem aufsehenerregenden Fall eines Bestatters mit Niederlassungen in Bad Münster am Stein-Ebernburg und Alsenz bestätigt, der 17 Urnen in den falschen Gräbern beigesetzt haben soll.
Inzwischen sind die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Bad Kreuznach weitgehend abgeschlossen, teilte der Leitende Oberstaatsanwalt Michael Brandt auf Anfrage der AZ mit. „Es geht nach dem bisherigen Erkenntnisstand um 22 Fälle von fehlerhaften Urnenbestattungen. Davon wurden 17 in falschen Gräbern beigesetzt, vier wurden gar nicht bestattet und eine Urne ist verschwunden“, teilte Brandt mit. Die vier nicht beigesetzten Urnen wurden teils noch im Krematorium, teils in den Räumen des Bestattungsunternehmens aufgefunden.

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(©si)