In letzter Zeit sind ja die alternativen Bestattungsweisen sehr im Gespräch. In meiner Walkingrunde haben sich zwei Laufschwestern für eine Bestattung im Bestattungswald angemeldet. Können Sie mir sagen, wir haben uns darüber nämlich die Köpfe heiß geredet, was passiert wenn ein Baum beim Sturm umfällt oder nach einem Blitzschlag explodiert?
Wer sich für eine Bestattung in einem Wald entscheidet, der entscheidet sich bewußt für die Natur und für die natürlichen Abläufe in einem Wald.
Wird dort nun ein Baum zerstört, haben die Waldbetreiber vorgesorgt. Sie haben eine Art Schadensfond gebildet und aus dem Topf wird ein solcher Schaden reguliert.
Hat an dem zerstörten Baum noch keine Beisetzung stattgefunden, der Platz ist aber reserviert, dann kann man sich kostenlos als Kunde einen anderen Baum aussuchen. Gab es allerdings schon Beisetzungen, dann wird eine Ersatzpflanzung vorgenommen.
Ich habe noch einmal die wichtigsten Schlagwörter (Hashtags) dieses Artikels für Sie zusammengestellt, damit Sie sich besser orientieren können:
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Ich fass es nicht. Warum wählt man als Paranoikerin nicht lieber einen konventionellen Friedhof? Deren Konzept ist doch immerhin in Europa über Jahrhunderte erprobt. Kein mir lieber oder lange vor meiner Geburt in der Heimat Verstorbener ist von Wasser, Wind, Erdbeben, Wildschweinen, Außerirdischen oder Eichhörnchen in seiner wohlverdienten Ruhe gestört worden.
Ach, was reg ich mich auf?
Stefan
14 Jahre zuvor
Wenn im Friedwald ein Baum fällt…und niemand hört zu…macht der dann ein Geräusch?
Tichondrius
14 Jahre zuvor
Frag doch mal die Anwohner 😉
Fraggel
14 Jahre zuvor
Ich habe vor ein paar Tagen einen wunderbaren Friedwald gesehen der genau den Ansprüchen der Dame gerecht wird!
Man hat aus Sicherheits- und auch Sauberkeitsgründen auf das belassen des Unterholzes im Wald verzichtet. Um Tierfraß vorzubeugen, eine Angst die oftmals potentielle Friedwaldnutzer abschreckt, wurde der Waldboden durch eine bitumenbasierte Oberfläche ersetzt. Außerdem wurde in dem Friedwald auf das Pflanzen von Bäumen verzichtet welche, wie bereits vermutet, gefährlich sind und obendrein jede Menge Dreck machen und stattdessen wurden formschöne und elegante Leuchtkörper installiert. Als Bonbon bietet dieser Friedwald zum bequemen Transport von Grabschmuck, gegen ein kleines Pfand, kostenlose Edelstahltransportwägelchen. Selbstverständlich ist dieser Friedwald behindertengerecht und alle Grabfelder sind deutlich markiert um das lästige Suchen nach den geliebten Verblichenen wie in den traditionellen Friedwäldern zu vermeiden!
Es geht also auch anders:
[url=http://4.bp.blogspot.com/_9cJb1OI2-so/SxrVwDtLoxI/AAAAAAAAAFQ/RK78Uq_P5Vk/s320/IMGP6209.JPG]Hygienisches Friedwaldkonzept[/url]
🙂
Explodierender Baum? Fänd ich als dort liegender cool. Obwohl- reicht mir nicht ganz. Eigentlich fände ich es am besten, wenn meine ganze Urne gesprengt würde. Mit Feuerwerk zu Händels Feuerwerksmusik!
Big Al
14 Jahre zuvor
„Was passiert wenn im Friedwald ein Baum explodiert?“
Dann ist der Baum kaputt, ganz einfach.
Tststs…
B. A.
Maschka
14 Jahre zuvor
Naja, wenn ich in einem Friedwald bestattet werden möchte, will ich ja vermutlich nicht, dass ich dann unter einen Baumstumpf komme. Mich als Hinterbliebene würde das ein wenig bedrücken (genauso wie mich Friedhöfe bedrücken), da so ein Baumstumpf eine etwas andere Symbolik hat. Möchte man in einem Friedwald bestattet werden, will man ja genau unter lebenden Bäumen liegen. Das ist doch die Idee dahinter, oder?
Bei der Frage gings ja lediglich um umgestürzte Bäume – nicht, weil da was verrottet etc. Ansonsten aber super Beitrag @Fraggel 🙂
Ma Rode
14 Jahre zuvor
„… Baum explodiert“ das liest sich schon ziemlich kichernd, Verzeihung! Na, dann fällt er halt um und bleibt liegen. Wen´s stört, der sollte sich eine andere Bleibe nach dem Ableben suchen. Mich persönlich würde es nicht bedrücken, wenn ein Baum auf meine Asche fiele, ich bin ja dann bereits platt.
Pu der Zucker
14 Jahre zuvor
Bedenkt doch: Wenn ein Baum umstürzt und auf dem Urnenbereich zu liegen kommt, kann keine wühlende Wildsau, kein hetzender Hund und kein rasendes Reh mehr an die Asche. Geschweige denn die einsamen Eichhörnchen und die falschen Füchse.(Dies für die Tier-Phobiker).
Aber mal im Ernst: Ob junger oder alter Baum, ob einfach umgestürzt oder bombastisch explodiert – ist doch egal. Ich bin in dem Fall eh schon tot, und der Baum ist’s dann halt auch. Wegen mir könnt‘ er grade so liegen bleiben.
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Ich fass es nicht. Warum wählt man als Paranoikerin nicht lieber einen konventionellen Friedhof? Deren Konzept ist doch immerhin in Europa über Jahrhunderte erprobt. Kein mir lieber oder lange vor meiner Geburt in der Heimat Verstorbener ist von Wasser, Wind, Erdbeben, Wildschweinen, Außerirdischen oder Eichhörnchen in seiner wohlverdienten Ruhe gestört worden.
Ach, was reg ich mich auf?
Wenn im Friedwald ein Baum fällt…und niemand hört zu…macht der dann ein Geräusch?
Frag doch mal die Anwohner 😉
Ich habe vor ein paar Tagen einen wunderbaren Friedwald gesehen der genau den Ansprüchen der Dame gerecht wird!
Man hat aus Sicherheits- und auch Sauberkeitsgründen auf das belassen des Unterholzes im Wald verzichtet. Um Tierfraß vorzubeugen, eine Angst die oftmals potentielle Friedwaldnutzer abschreckt, wurde der Waldboden durch eine bitumenbasierte Oberfläche ersetzt. Außerdem wurde in dem Friedwald auf das Pflanzen von Bäumen verzichtet welche, wie bereits vermutet, gefährlich sind und obendrein jede Menge Dreck machen und stattdessen wurden formschöne und elegante Leuchtkörper installiert. Als Bonbon bietet dieser Friedwald zum bequemen Transport von Grabschmuck, gegen ein kleines Pfand, kostenlose Edelstahltransportwägelchen. Selbstverständlich ist dieser Friedwald behindertengerecht und alle Grabfelder sind deutlich markiert um das lästige Suchen nach den geliebten Verblichenen wie in den traditionellen Friedwäldern zu vermeiden!
Es geht also auch anders:
[url=http://4.bp.blogspot.com/_9cJb1OI2-so/SxrVwDtLoxI/AAAAAAAAAFQ/RK78Uq_P5Vk/s320/IMGP6209.JPG]Hygienisches Friedwaldkonzept[/url]
🙂
@Stefan: Terry Pratchett! 😀
Hauptsache, der Wald ist keimfrei und hygienisch einwandfrei… oO
Bäume sterben. So wie Menschen. Sie haben eine Lebenszeit und dann sindse hie.
Warum drum Gedanken machen, ob das eigene Grab noch nach 100 Jahren sichtbar ist? MIR wärs dann auf jeden Fall egal *g*
Ich könnte mir vorstellen, daß die Frage eher darauf abzielte, ob der Baum dann liegenbleibt und verrottet, oder ob da jemand „aufräumt“.
Salat
Explodierender Baum? Fänd ich als dort liegender cool. Obwohl- reicht mir nicht ganz. Eigentlich fände ich es am besten, wenn meine ganze Urne gesprengt würde. Mit Feuerwerk zu Händels Feuerwerksmusik!
„Was passiert wenn im Friedwald ein Baum explodiert?“
Dann ist der Baum kaputt, ganz einfach.
Tststs…
B. A.
Naja, wenn ich in einem Friedwald bestattet werden möchte, will ich ja vermutlich nicht, dass ich dann unter einen Baumstumpf komme. Mich als Hinterbliebene würde das ein wenig bedrücken (genauso wie mich Friedhöfe bedrücken), da so ein Baumstumpf eine etwas andere Symbolik hat. Möchte man in einem Friedwald bestattet werden, will man ja genau unter lebenden Bäumen liegen. Das ist doch die Idee dahinter, oder?
Bei der Frage gings ja lediglich um umgestürzte Bäume – nicht, weil da was verrottet etc. Ansonsten aber super Beitrag @Fraggel 🙂
„… Baum explodiert“ das liest sich schon ziemlich kichernd, Verzeihung! Na, dann fällt er halt um und bleibt liegen. Wen´s stört, der sollte sich eine andere Bleibe nach dem Ableben suchen. Mich persönlich würde es nicht bedrücken, wenn ein Baum auf meine Asche fiele, ich bin ja dann bereits platt.
Bedenkt doch: Wenn ein Baum umstürzt und auf dem Urnenbereich zu liegen kommt, kann keine wühlende Wildsau, kein hetzender Hund und kein rasendes Reh mehr an die Asche. Geschweige denn die einsamen Eichhörnchen und die falschen Füchse.(Dies für die Tier-Phobiker).
Aber mal im Ernst: Ob junger oder alter Baum, ob einfach umgestürzt oder bombastisch explodiert – ist doch egal. Ich bin in dem Fall eh schon tot, und der Baum ist’s dann halt auch. Wegen mir könnt‘ er grade so liegen bleiben.