Buddy heisst eigentlich Jack und noch eigentlicher Max

Ich habe keine Ahnung, warum ein kerngesunder, rassereiner und absolut ausgebildeter bzw. gut erzogener Schmusehund, wie dieser Labrador, im Tierheim landen mußte.
Auf jeden Fall haben wir heute Jack-Max, der jetzt Buddy heißen soll, aus dem Tierheim abgeholt.

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Er läuft bei Fuß, kann Sitz und Platz, bleibt schön bei einem und ist ganz ruhig und ausgeglichen. Er fährt wunderbar gerne und entspannt Auto, verträgt sich super mit unserer Hündin Maja und stinkt nach altem Teich.

Wunderbar!

Sein ursprünglicher Name war wohl mal Max, das steht in seinen Papieren. Da es im Tierheim aber schon einen Max gab, wurde er zum Jack.
Den Namen Jack finde ich eigentlich klasse, aber ich habe in all den Jahrzehnten Hundehaltung die Erfahrung gemacht, daß sich zweisilbige kurze Namen besser für Hunde eignen.
Am besten sind Namen geeignet, die mit einem Vokal oder kräftigen Anlaut beginnen. Namen mit H, K, J oder S, bzw. Sch eignen sich, nach meiner Erfahrung, nicht so ganz besonders gut.
Aber darüber kann man lange philosophieren und es wird viele Meinungen geben.

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Gut zwei Jahre ist Buddy alt, also gerade mal ausgewachsen. Labradore, sagt man, sind erst mit 18 Monaten ausgewachsen.
Kastriert ist er auch, ist vielleicht auch besser so.

Er benimmt sich hier vorbildlicher, als es jemals vor ihm ein Hund getan hat. Mal abwarten, wann er so zu Hause ist, daß er irgendwas zerbeißt oder klaut.
Im Moment rennt er mir überall hin hinterher, ich bin ja auch der, der ihn aus dem Heim geholt hat und der die Leckerlies in der Hosentasche hat.

Nach dem alten und nicht mehr laufwilligen Hund ist das jetzt eine neue Herausforderung, die mich wieder zu längeren Spaziergängen treiben wird. Tut mir auch gut.

Also, für alle, die mich an „des Hundes Testament“ erinnert hatten: Ich habe es erfüllt.

Nachtrag 17.6.2016

Bitte keine Anfragen mehr, ob ich den Hund verkaufe.
Das da oben ist eine Schilderung über einen Hund, den wir aus dem Tierheim geholt haben. Es ist kein Aufruf an Tierretter, mir einen Hund abzunehmen.

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  • Veröffentlicht am: 20. September 2014
  • 42 Kommentare
  • Veröffentlicht in: Allgemein

Veröffentlicht von

Der Schriftsteller Peter Wilhelm erzählt hier Geschichten und informiert als Sachverständiger über Bestattungen. Er ist Chefredakteur von "Bestatter heute".
Der Satiriker veröffentlicht seine Satiren hier und eine Kolumne hier.
Produkttests gibt es hier. Peter Wilhelm ist auch bei Facebook.
Mehr über den in der Halloweennacht geborenen Autor findet man u.a. hier und hier. Der Autor lebt mit seiner Familie bei Heidelberg.
Alle Angaben nach bestem Wissen, keine Rechts- Steuer- oder Medizinberatung! Fragen Sie einen Fachmann!

Peter Wilhelm peter wilhelm autorenlesung

42 Kommentare » Schreibe auch Du einen Kommentar

  1. Gratuliere zu Deinem Buddy. Dass er bereits einige Kommandos kann ist doch gut, das macht es einfacher, bei Bedarf neue zu lehren.

  2. OH, das ist schön. und der kerl ist wirklich ein sehr hübscher welcher.

    ansonsten wissen sie ja, dass man erst nach ein paar tagen oder wochen weiss, wen man sich da ins haus geholt hat, da braucht man ihnen ja nix erzählen.

    gut gemacht.

  3. ach, das vergass ich: im tierheim landen solche hunde meist wegen

    allergie der besitzer (wenn die draufkommen dass ein hund mehr bewegung braucht als einmal um den häuserblock, und das ist ja zu anstrengend)

    oppa ist gestorben, und die kinder haben der omma einen hund geschenkt, damit sie nicht alleine ist. leider kommt die omma mit den künstlichen hüften mit einem so grossen hund nicht zurecht.

    die neue freundin/der neue freund wollen lieber einen chihuahua, labradore sind ja fast schon wieder aus der mode.

    die frau ist nach zehn jahren doch schwanger geworden, mit 40, das ist ja zuviel für sie, kind und hund.

    der hund will nicht, dass ihm das einjährige kind auf den kopf haut und aus seiner schüssel frisst, und hat das kind schon einmal angeknurrt.

    auf dem hundeplatz kann der hund alles, aber wenn das achtjährige kind mit ihm spazieren geht, setzt er seinen eigenen kopf durch, das geht ja nicht.

    das sind nur ein paar der gründe, die nie offiziell in den unterlagen der tierheime aufscheinen. leider.

    • klingt nach Erfahrung und sehr traurig.

      Zum Glück gibt es Menschen, die solchen Hunden das bieten, was sie verdienen.

    • @kelef volle Zustimmung!

      Da kann man „Muttis“ XX -Mal darauf aufmerksam machen, dass das liebe Kindelein den Hund NICHT angreifen soll, sie werden nicht darauf hören! „Ds isch doch so es liebs Hündli, der tuat Kevin-Pascal oder Schantal doch nüd!“ Ist uns oft passiert. Unser Bruno mochte Kinder ,welche ihm am Fell herumziepen wollten, nun mal nicht. Und schuld, wnn was passiert ist natürlich der Hund!

      • Ja, das verstehe ich auch nicht. Immer ist angeblich das Tier schuld.
        Kann denn heutzutage niemand mehr denken?

        Ich bin als Kind mal aufgrund eines Missverständnisses vom Dackel des Nachbarn gebissen worden.
        Der Nachbar und mein Vater waren dabei und haben gesehen, dass weder der Hund noch ich schuld daran waren.
        Deshalb wurde ich getröstet (so’n Biss ich ja doch schmerzhaft), dem Hund passierte nix.

        Bei einer anderen Gelegenheit haben wir Verwandte besucht, die eine Katze hatten. Katzen fand ich ja schon immer toll, deshalb musste ich sie dringend begrabschen (ich war noch sehr jung damals).
        Sie ließ sich das eine Weile aus Höflichkeit gefallen, dann ging sie weg. Ich tapste hinterher.
        Man sagte mir, dass Miezi jetzt in Ruhe gelassen werden wolle. Das störte mich nicht, ich wollte Katze begrabschen.
        Schlussendlich kroch sie unter die Eckbank – ich hinterher. Da war sie dann mit ihrer Geduld am Ende und zeigte mir gründlich, wozu man Katzenkrallen benutzen kann.
        Als ich blutend und heulend ankam, wurde ich von sämtlichen anwesenden Menschen herzhaft ausgelacht und mit dem freundlichen Satz „Wir haben dir ja gesagt, dass du sie in Ruhe lassen sollst“ bedacht.

        Langer Rede kurzer Sinn: Die Leute sollen einfach mal hingucken, dann sehen sie auch, ob das Tier schuld ist oder der Mensch.

  4. Herzlichen Glückwunsch zu dem schicken Kerl, da habt ihr euch ja ein richtiges Schmuckstück nach Hause geholt. Wobei ich es immer kritisch sehe, wenn ein Hund so zeitig kastriert wird. Aber wenn einmal weg, dann weg.
    Ich hab auch einen Secondhandhund seit einigen Jahren und der hat nach der ersten Eingewöhnungszeit mit der ein oder anderen Überraschung aufgewartet. :-D Aber das hinterhergerenne kenne ich auch nur zu gut. Scheint so eine typische Labradorkrankheit zu sein. Könnte ja was zu futtern geben. :-D
    Ich wünsche euch viel Freude mit eurem Buddy, ihr werdet sicher ein tolles Team.

  5. das hinterhergerenne ist keine labrador-krankheit, sondern ein zeichen dafür dass sich der hund (noch) nicht auskennt oder nicht weiss, was man von ihm erwartet. meist gibt sich das automatisch wenn der hund sich eingewöhnt hat. wenn man lange genug im kreis hin- und herrennt, und der hund hinterdrein, und man ignoriert ihn einfach, spricht ihn nicht an und es geschieht absolut nix was für den hund auch nur von geringstem interesse ist, dann lässt hund das auch sein. hunde sind von natur phlegmatiker.

    jeder hund, der hier neu ins haus kam, hat dieses hinterhergerenne praktiziert. dauerte so ein, zwei wochen, dann war ruhe, und hund blieb auf einem der zugewiesenen plätze, ganz ohne aufforderung.

    • Meiner praktiziert das hinterhergerenne sehr kontinuierlich seit über 2 Jahren und das eher nicht aus Unsicherheit, sondern aus Neugier und Verfressenheit. Da braucht nur eine Tüte zu rascheln, schon steht er parat. Wobei er sich dann auch irgendwohin legt und zuguckt, aber bloß nix verpassen. :-D
      Da ich dieses Verhalten schon von einigen anderen Labradorhaltern gehört habe und mein Hund Nr. 2 (kein Labi) überhaupt nicht hinterherrennt, wage ich schon zu behaupten, dass das typisch Labi ist. Aber natürlich bei jeder Regel gibts Ausnahmen.

  6. Es ist immer wieder toll, wenn jemand ein Tier aus dem Tierheim holt. Im Allgemeinen wollen ja alle immer nur die kleinen, niedlichen Tierbabys, die eben dann, nach einigem Wachsen, im Tierheim landen. Oder schlimmer, vom Zoo oder Tierpark, gleich beim Restaurant neben an.

  7. Im Regenbogenland hat jetzt jemand eine Sorge weniger – viel Freude mit Deinem „neuen“ Gesellschafter!

  8. Der neue Freund guckt ganz schön ausgeschlafen aus der Wäsche. Das gibt sicher noch viel Freude die nächsten Jahre. Ich gönne es euch.

  9. @kelef: Grund 2, 4 und 5 finde ich absolut gerechtfertigt. Gut, bei Nr. 2 hätte man vorher mal nachdenken können. Aber wer Kinder hat, kann nachvollziehen, wie schwierig es ist, einen neuen Rhythmus zu finden. Und gerade das erste Jahr sind bei Hund genau wie bei Mensch die schwierigsten und aufreibendsten. Ich hab immer den Kopf geschüttelt, wenn ich gesehen habe, wie die Frauen mit dem Kinderwagen vorweg und dem hibbeligen Welpen an der Leine hintendran dahergezogen sind. Mich hat die Kindersorge schon genug ausgelaugt. Und ein Hund muss nunmal raus, gerade, wenn er noch nicht stubenrein ist – aber bis du dein Kind fertig hast, musst du mindestens eine halbe bis ganze Stunde einplanen.
    Und wenn der Hund deinen Welpen – sprich dein Kind – anknurrt, hat er nicht verstanden, wie die Rangordnung läuft. Scheint dann allerdings auch in Zukunft nicht zu erwarten zu sein.

    Salat

    • zu 5: Sicher geht es nicht, dass der Hund ein kleines Kind anknurrt. In erster Linie haben dann aber meiner Ansicht nach auch die ELTERN nicht verstanden, dass man ein kleines Kind nicht mit einem Hund, insbesondere einem großen Hund, allein lässt bzw. auch entsprechend reagiert, wenn das Kind den Hund ärgert.

      Ich habe mal von einem Fall gelesen, bei dem ein Kind, allein in einem Raum mit einem Hund, mit den Eltern im Nebenzimmer, begonnen hat, dem Hund Tackernadeln in die Schlappohren zu tackern. Das zunehmend schmerzvolle Winseln des Hundes war kein Anlass für die Eltern, mal nach Kind und Hund zu sehen und dem Kind den Tacker wegzunehmen. Nach gut zwei Dutzend Tackernadeln wusste der Hund sich nicht mehr zu helfen und hat nach dem Kind geschnappt. Daraufhin brachten ihn die Eltern voller Empörung zum Tierarzt um ihn einschläfern zu lassen, weil er aggressiv sei.

      Ich hoffe inständig, dass dieser Bericht eine überspitzte Darstellung war… :(

      • @kelef: „In erster Linie haben dann aber meiner Ansicht nach auch die ELTERN nicht verstanden, dass man ein kleines Kind nicht mit einem Hund, insbesondere einem großen Hund, allein lässt bzw. auch entsprechend reagiert, wenn das Kind den Hund ärgert.“
        Das beinhaltete meine Aussage von „er wird’s wohl auch nicht lernen“ – von wem auch.

        Die Ohrtacker-Geschichte kenn ich auch, das ist der übliche Tränendrüsen-Schwachsinn, den man zu allen möglichen Themen im Internet finden kann. Um Tom zu zitieren: „Passiert immer ganz weit weg…“

        Salat

  10. Herzlichen Glückwunsch zum Familienzuwachs!
    Der ist ja wunderschön.
    Bin richtig gerührt, dass wieder einmal ein Tier ein liebevolles Zuhause gefunden hat.

    • Der ist aber auch wirklich wunderschön. Da haben wir Glück gehabt, ansonsten war in den Tierheimen hier ringsherum eher die Fraktion „14 Jahre alt mit nur drei Beinen“ vertreten.

  11. Da schlägt sogar mein bayerisches Katzenhalterherz schneller und sagt: „Mei, is der migad“.
    (migad = süß, niedlich, knuffelig, oder alles zusammen)

    > stinkt nach altem Teich
    Ja, weil: Hund. Tun die alle.

    • Erstaunlicherweise riecht er heute nicht mehr so, obwohl wir ihn nicht gebadet haben.
      Das hatten wir eigentlich vor. Aber heute glänzt sein Fell schon etwas und er riecht nur noch nach Hund.
      Ich nehme mal an, gestern der Geruch kam vom Stress.

  12. Hey Tom,
    Glückwunsch zum Familienzuwachs!!!
    Ich liebe alle, die sich ihr Tier aus dem Tierheim holen und kein frisch geschlüpftes vom Züchter.
    Ich habe – trotz vieler Warnungen – bis jetzt nur gute Erfahrungen gemacht.
    Ich wünsche Dir und Deiner Familie alles Gute!!!

    • Bislang hatte ich viele Hunde von Züchtern, Katzen hatten wir immer aus dem Tierheim.
      Aber schon unsere Hündin Maja ist aus dem Heim und ich bin zu der Auffassung gelangt, das man das immer so machen sollte.
      Zu den Züchtern muß ich allerdings sagen, daß das immer kleine Familienzuchten waren und wir uns dann auch oft auf die unerwünschten Mischlinge und kleinen Fehlfarben eingelassen haben, gerne auch mal ein zuchtuntaugliches Knickohr.

  13. Unseren Bruno (Fehltritt eines Pudels mit einem Dackel) haben wir 2000 bekommen weil die hysterische Dackelbesitzerin ihn einschläfern lassen wollte. Damals war er 5 Monate und sooooo süss! Er wurde ein Traumhund bis er 2013 über den Regenbogen gegangen ist. Bis heute sind wir traurig!
    Trotzdem haben wir uns sofort um einen neuen Begleiter umgesehen. Ohne Hund? Nein, das ging einfach nicht! Und wieder wurde es ein ungeliebtes Fehltrittsprodukt . Sie hat den Haushalt inzwischen voll im Griff! Spinnt, stielt, zerfetzt alles und jagt den alten Kater ( dem das sogar Spass macht) . Und laufen ist für sie das Höchste. Wie schön ist das doch!

    Viel Glück mit Buddy – und danke dass Sie ihn vom Tierheimschicksal gerettet haben. Buddy wird es Ihnen sicher mit viel Liebe danken.

  14. @rita, salat, destiny:

    das sind alles tatsachenberichte. die leut‘ denken einfach nicht (vorher nach).

    allergien sind im vormarsch – jo eh. aber nach zwei jahren hundehaltung ist man nicht plötzlich allergisch gegen den hund, sondern gegen die tatsache dass man jeden tag bei jedem wetter ein paarmal mit dem hund gassi gehen muss.

    ein hund ist kein ersatz für den oppa. mit ein paar wellensittichen hätte die omma vielleicht mehr freude. und generell könnte man ja auch dafür sorgen, dass die omma menschlichen kontakt bekommt.

    es liegt NICHT in der natur eines hundes, sich von kindern alles gefallen zu lassen.

    wenn ein hund knurrt, hat er einen grund dafür. den gilt es herauszufinden, sonst sind alle weiteren überlegungen für die katz.

    es ist eine absolute schnapsidee, sich GLEICHZEITIG mit säugling und welpen zu belasten. beide brauchen viel zeit, viel geduld, und haben völlig verschiedene ansprüche. aber wenn ich mich recht erinnere, ist man neun monate lang schwanger. auch wenn man also bei eintritt der schwangerschaft schon einen hund hatte, sollte der bei der geburt des kindes so weit erzogen sein dass er anstandslos bei fuss geht, nicht an der leine zieht, seinen platz im haushalt hat, und auch ansonsten nicht im weg ist. ein hund, sofern er nicht gerade massiven durchfall hat, kann sehr gut warten bis man den säugling fertig justiert hat damit man dann eine entspannte runde an der frischen luft drehen kann. been there, done that – in der grossstadt, nix mit türe auf und hund in den garten schicken.

    man legt sich nicht einen hund zu, weil man nicht schwanger wird. erst wird der hund verhätschelt und behandelt wie ein kleines kind, von erziehung keine spur, und wenn man dann doch schwanger wird: muss der hund weg. ein gut erzogener hund macht auch mit einem neugeborenen kind keine probleme. hund muss nur wissen wo er hingehört.

    und überhaupt bin ich für den verpflichtenden hundeführschein, kinderführschein, goldfischführschein.

    kinder müssen lernen, den hund zu respektieren. jeden hund. ich bin noch erzogen worden mit: wenn dich der hund beisst, kriegst eine ohrfeige, weil dann hast du was falsch gemacht, nicht der hund. hat tadellos funktioniert, seit über 50 jahren. und ich hab schon hebamme bei einer fremden staffordshire-hündin gespielt (sonst war keiner da, und nein, auch kein tierarzt greifbar, und ja, sonst hätte sie das nicht überlebt), ich hab einem fremden dobermann mit der flachzange die milch-reisszähne gezogen, und einem bauernhofbernhardiner die eitrigen wunden versorgt. gebissen hat mich nie ein hund.

    meine eigenen hunde waren übrigens auch immer irgendwelche „wegwerfmodelle“, derzeit lebt hier ein älteres modell mit steifem ellbogen und einer hässlichen geschichte. reinrassiger bauernterrier, charakterlich ist sie einwandfrei. alt bin ich selber, hatschen tu ich selber: gesucht und gefunden, sozusagen.

    • @kelef: „wenn ein hund knurrt, hat er einen grund dafür. den gilt es herauszufinden, sonst sind alle weiteren überlegungen für die katz.“
      Wenn mein Spackel meine Tochter anknurrt, weil er findet, wenn sie dummerweise von meiner Seite weggeht und er nachrückt, dann hat sie kein Recht mehr auf den Platz – dann fliegt er vom Sofa. Diskussionslos und ohne tiefschürfendes Nachdenken.
      Aber okay – wenn er knurrt, weil sie ihm auf die Nerven geht, wenn er auf seinem Platz liegt und sie mit ihm tüddeln will, dann bekommt sie eins drüber. Gerechtigkeit muss schon sein.
      Im Übrigen knurrt er so ziemlich jeden anderen Hund an, dem er begegnet, auch quer über die Straße, auch Hündinnen. Dafür gibt’s auch nen Grund – leicht selbstüberschätzende Dominanz und begeisterte Angriffshaltung. Im Gegenzug gibt’s von mir einen drauf beim Knurren und ein Leckerchen bei dezenter Zurückhaltung. Nutzt manchmal, aber nicht immer.

      Mimik hat der Köter übrigens ne ganze Menge. Mir ist noch nicht klar, wie er’s macht, aber wenn er will, aktiviert er sämtliche Dackel- und Spaniel-Gene, faltet sein gesamtes Gesicht nach vorne, verkürzt seine eh schon kurze Schnauze um weitere 20 cm und spielt „lebendes Kindchen-Schema“.
      Ach, und die Duftnote hier ist auch „Moschus, gut abgelagert“ vermischt mit „keine Ahnung, aber iiiigiiiiiiitttt!“

      Salat

  15. Herzlichen Glückwunsch zum wunderschönen Familienzuwachs. Ich steh auf ja die Schokolabbis, sogar dann, wenn sie nach altem Teich riechen :-D

    • Schoko ist aber dann auch die Grenze für mich. Obwohl ich schon zwei schwarze Hunde besessen habe, bin ich zu der Auffassung gekommen, daß man bei schwarzen Hunden den Gesichtsausdruck nicht gut erkennen kann. Das geht bei helleren Farben besser.
      Manche behaupten ja, Hunde hätten keine Mimik, aber ich glaube wenigstens daran, daß das anders ist.

      • Und wie Hunde eine Mimik haben können, meiner denkt mit dem ganzen Gesicht und er ist komplett schwarz. Bei ihm sieht man förmlich was er gerade denkt, genauso wie bei der Hündin meines Freundes. Mein Hund ist ein Hinterhof-Mix, der aus welchem Grund auch immer weg musste.
        Als ich ihn geholt habe, stank er auch bestialisch. Das hat sich nach ein paar Tagen gegeben und ich hab ihn bis heute nicht einmal richtig gebadet. Im Sommer geht er schwimmen und ansonsten wird gebürstet und er glänzt trotzdem wie eine Speckschwarte und riecht sehr angenehm.

  16. Glückwunsch zum neuen Weggefährten und viel Spaß und Freude euch die nächsten Jahre!
    Schön, dass es ein Hund aus dem Heim ist.

  17. Schön,das ihr Euch für einen hund aus dem Tierheim genommen habt.
    Mir tut es immer in der Seele weh, wenn ich in die traurigen Augen sehe,die sagen nimm mich…..

  18. Glückwunsch!

    Der sieht unserem Joe ähnlich wie aus dem Gesicht geschnitten. Und berichte mal, wann dich der erste drauf anspricht (und dann auch direkt den Vortrag beginnt) ob dein Labbi aus der Show- oder aus der Arbeitslinie kommt…

    Zum Geruch: Unserer ändert auch ab und zu den Duft seiner Ausdünstungen, alter Teich kommt selten vor ist aber auch dabei. Weil bei unserem die Klöten noch dran sind, gibts auch ab und zu Moschusduft :-)

    Und zum Nachlaufen: Das ist auch Labbi spezial. Weil sie so freundlich sind und weil es ja was zu Essen geben könnte. Wenn so ein Hund ausgeglichen ist, also auch genug Bewegung bekommt, ein absolut freundlichen, unauffälliger Familienhund. Nochmals Gratulation!

    Beste Grüße,
    Christian

  19. Geniales Fazit! Es gibt so tolle Hunde im Tierheim, die nur darauf warten, adoptiert zu werden, ausser vielleicht, das Tierheim macht es einem besonders schwer …
    Buddy, Du bist ein Glückshund.

    Gruß,
    Ma Rode

  20. Och! Eben entdeckt! ♥ ♥ ♥

    Wie geht es ihm heute? Ähemm, und wie geht es dir/euch mit ihm heute? :D
    So schade, dass ich keine Zeit habe für einen Hund. John Kater ist meine große Liebe, aber leider auch schon 14.

    Grüße von der Regenkat[s]e
    Llu ♥

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