Hier kommt die Maus

Schaut mal hier:
http://www.myriam-kemper.de/wordpress/2011/07/11/mausturoffnertag/

Myriam Kemper berichtet mit interessanten Fotos über einen Tag der offenen Tür für Kinder in einem Bestattungsinstitut, veranstaltet von der „Sendung mit der Maus“.

Liebe Grüße,
Inga

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  • Veröffentlicht am: 7. August 2011
  • 12 Kommentare
  • Veröffentlicht in: Fundstücke

Veröffentlicht von

Der Publizist Peter Wilhelm erzählt hier Geschichten und informiert als Sachverständiger über Bestattungen. Er ist Chefredakteur des Fachinformationsdienstes "Bestatter heute".
Der Satiriker veröffentlicht seine Satiren hier. Seine Kolumne finden Sie hier. Produkttests gibt es hier und bei Facebook ist Peter Wilhelm hier.
Mehr über den in der Halloweennacht geborenen Autor findet man u.a. hier und hier. Der Autor lebt mit seiner Familie in der Nähe von Heidelberg.
Alle Angaben nach bestem Wissen, keine Rechts- Steuer- oder Medizinberatung! Fragen Sie einen Fachmann!

Peter Wilhelm

12 Kommentare » Schreibe auch Du einen Kommentar

  1. ich bin – mit 60 sicherlich nicht unbedingt der Zielgruppe zugehörend – bekennender Fan der Maus und habe so auch die Berichte des Tages der offenen Türen verfolgt: ganz grosse Klasse!

  2. @hajo (2):
    Das Durchschnittsalter der Mauszuschauer beträgt lt. Angaben des WDR knapp 40 Jahre. (Nachzulesen bei [url=http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Sendung_mit_der_Maus]Wikipedia[/url])
    Da wird sich doch irgendein 20-jähriger finden lassen. :-)

  3. Ich denke, dass Kinder mit dem Sterben und dem Tod lockerer umgehen können, wenn es ihnen so nahegebracht wird. Aufregen würden sich die ganzen Berufsbetroffenen und wahrscheinlich angesichts dieser „Pietätlosigkeit“ Zeter und Mordio schreien.

    Thema Zielgruppe: Wer immer sich angesprochen fühlt, gehört zur Zielgruppe, würde ich sagen. Es muss nicht immer die 14-49jährige Werbezielgruppe des Privatfernsehens sein. (Wenn ich ab 50 Jahren von Werbung verschont bliebe, würde ich mich auf meinen 50. jetzt schon richtig freuen.)

  4. ich hatte mit 4 jahren meine erste tote (nachbarin)
    dann mit 5 j. meinen bruder – sein kl. weißer sarg und sein *engelsgesicht* sind eingebrannt in meinem gedächtnis.
    mit fast 9 j. meine oma, der ich meine hand auf ihre legte …

    es hat nie geschadet sich von den verstorbenen zu verabschieden….
    nie hatte ich traumas oder alpträume.
    nur der verlust, der schmerz blieb bis heute.

    eine tolle sache – die maus machts möglich.

    guten wochenstar allen wünscht
    Luzie

  5. hier ein kurzer Beitrag zum Thema:
    http://www.wdrmaus.de/tuerenauf/detail.php5?id=2|bestatter_oldenburg

  6. Soviel dann zu der einst gestellten Frage, ob man Kinder auch zu einer Bestattung mitbringen sollte …

    Zitat von myke: „Die Kinder sind so offen und frei an das Ganze herangegangen, das war einfach bewundernswert – aber es fiel auch leicht, die ganze Atmossphäre war locker und ungezwungen…“

    Sehe ich auch so!

  7. Das finde ich eine klasse Aktion!
    Wir als Gesellschaft machen viel zu oft den Fehler, Unvermeidliches zu tabuisieren und zu verschweigen.

    Der Tod ist alltäglich, und wenn Kinder sehen, wie der Übergang in das Danach (wie auch immer das aussehen mag) gestaltet wird, könnte das die Trauerbewältigung sicher leichter gestalten.

    Allerdings wünsche ich mir, daß auch für Erwachsene so etwas mal gestartet wird.
    Ein Tag der offenen Tür in einem Bestattungsinstitut stelle ich mir sehr interessant vor und würde die Gelegenheit sicher nutzen.

    Niemand möchte sich wirklich mit der eigenen Sterblichkeit auseinandersetzen, aber wenn man die Chance nutzt, solange das Ende noch nicht absehbar ist, ist es vielleicht nachher auch leichter.
    (Und das ist doch auch ein Grund, diesen Weblog zu lesen, oder?)

  8. Es gab auch mal eine wunderbare Lach und Sach Geschichte zum Thema Tod, wo es so dargestellt wurde, dass ein imaginärer Zwillingsbruder von Armin gestorben ist.

  9. Auf dem Bild 9 (Dem 5. Bild von Oben) ist ja ein Tisch abgebildet. Ich vermute das darauf die Leiche gelegt und präpariert wird. Liegt die diese dann noch auf irgend einem Brett oder ähnliches oder direkt auf diesen Querstreben?

  10. @ Avarion.
    Ohne Brett o.ä.
    Die Verstorbenen liegen direkt auf den Querstreben.
    Füße oder Unterschenkel, Hüfte, Schultern bzw. Kopf liegen auf, der Kopf meistens auf einer zusätzlichen Kopfstütze.
    B. A.

  11. @7: ich rate IMMER zu. Auch Kinder brauchen diesen (jedenfalls einen) Ritus, um Abschied zu nehmen; die Trauerfeier bietet ihnen diese Möglichkeit. Und sie stellen uns manchmal auch mit unseren hohlgewordenen Ritualien in Frage…

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