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Anfrage

Von

Lieber Tom,

wir sind ein kleiner Verlag in Berlin und haben Ihr Buch „Gestatten, Bestatter“ gelesen. Was sollen wir sagen? Wir sind hellauf begeistert und würden gerne anfragen, ob Sie uns eventuell kostenlos etwa 24 Kapitel neuerer Geschichten für ein neues Buchprojekt zur Verfügung stellen könnten. Über eine Umsatzbeteiligung am Verkauf des Buches ließe sich eventuell sogar reden.

Über eine möglichst kurzfristige Rückantwort würden wir uns freuen.

Wenn im Gegenzug Heidi Klum bei mir jede Wochen kostenlos zum Nacktputzen kommt, gerne!


Veröffentlicht von

Hier veröffentlicht der Publizist Peter Wilhelm Informationen und Geschichten rund um den Bestatterberuf.
Mehr über den an Allerheiligen geborenen Autor finden Sie u.a. hier und hier.
Der Autor lebt mit seiner Familie bei Heidelberg.
Alle Texte rein zur Unterhaltung. Keine Rechts-, Steuer- oder Medizinberatung!


    



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Peter Wilhelm 2. August 2012

26 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. kann auch ich kommen?

    Okay, ich bin nicht Heidi Klum, aber ich seh FAST* so aus 😀

    *fast heißt indem Falle, so wie sie, nur anders 😀

  2. ich könnte auch jede menge geschichten aus meinem leben beisteuern – da gehts auch um tote, zumindest riecht mein freund so… darf ich mir dann joey demaio zum nacktputzen wünschen? einmal im monat tät auch langen….

  3. Immer wieder erstaunlich, wie dreist Leute sein können. Ich würd mich im Leben nicht trauen, so eine Anfrage abzuschicken. „Kostenlos etwa 24 Kapitel“ *kopfschüttel*

  4. Ich komme wohl nackt putzen. Ich bin zwar kein erfreulicher Anblick und alles andere als gründlich, aber Du könntest mir währenddessen aus Deinem Buch vorlesen.

  5. Heidi Klum? Ist das diese ekelhafte, abgehalfterte TV-Moderatorin, die mit so einem braungebrannten Sänger ein paar Kinder adoptiert hat?

    Pfui, was für eine Bestrafung aber auch.

  6. na so eklig die Heidi ja auch nicht. Man muss die nicht mögen und von ihrer Überpräsenz kann man durchaus genervt sein. Aber potthäßlich ist sie ja nicht. Gut, sie müsste bei mir nicht nackt putzen, da würde ich mir eher jemanden mit einem Y-Chromosom wünschen ;o)

    Diese Anfrage ist doch nicht echt, oder? Welcher Verlag fragt so kackdreist an? Tom soll kostenlos ein Buch liefern und über eine Umsatzbeteiligung ließe sich EVTL.!!!!! reden???????????? Und wenn sie jetzt eine negative Antwort erhalten, klauen sie sich bestimmt 24 Texte aus dem Blog zusammen. Tom mahnt ja nicht ab ;o)

  7. @Ilamaz: dabei könnt die sich doch bei ihrem Einkommen echt ein paar gekaufte leisten…

    Salat

  8. Es ließe sich über eine Umsatzbeteiligung reden? Eventuell? Kurzfristig?

    Ich wurde mit zu wenig Mittelfingern geboren.

  9. Nee, die Heidi bloß nicht, aber sie kann ja ihren Gatten zum putzen (gern auch in Textilien gehüllt) schicken. Der ist schon ein Hingucker …

  10. Sehr geehrter Herr Undertaker,

    sehr gerne können wir Ihrem Wunsch bezüglich der Reinigungsdienste von Frau Klum entsprechen. Da ihre Gage jedoch abartig hoch ist, schulden Sie uns nach Abzug Ihrer eh kaum vorhandenen Umsatzbeteiligung noch 35.498,67 Euro (monatlich, versteht sich, die erste Rate zahlbar innerhalb von drei Werktagen). Wir hoffen, Sie können diese Entscheidung nachvollziehen und verbleiben mit freundlichen Grüssen,

    kleiner Berliner Verlag

    P.S.: Bitte bringen Sie zur Lesung für die Gäste noch belegte Brötchen, Sekt und eine Auswahl an Fruchtsäften mit (und nicht das billige Zeug).

  11. @ bee.
    „Ich wurde mit zu wenig Mittelfingern geboren.“
    Klasse. Den Satz bekomme ich nicht mehr aus dem Kopf….
    🙂 Lechthaler

  12. Ich glaube nicht, dass die gebärfreudige Heidi nackt (oder intimer) anders aussieht als die hübsche Kassiererin bei Aldi.

    Namen sind Schall und Rauch.

    Innere Werte haben absolut nichts mit Prominenz zu tun.

    Letztlich sind wir alle doch nur dieselben Biomaschinen – nur mit leicht abweichenden Erscheinungsformen.

  13. @oh äh – let it bee und Dicker Lechtaler: Wenn ich an jeder Hand zwei Mittelfinger hätte, würde ich anfangen über meinen Stammbaum nachzugrübeln.

  14. Schreiben an VW: bitte schicken sie mir kostenlos 10 Golfs. probier die zu verkaufen. Wenn ich dabei keine Miesen mache, und was übrig bleibt, können Sie vielleicht auch was davon abhaben.

  15. Mir wäre ja Pauley Perrette in einem beliebigem NCIS-Outfit lieber. Aber das bin wohl nur ich. 😉

  16. Bitte schicken Sie uns 24 Kapitel kostenfrei, außerdem darf diese Sandy, die in Ihren Geschichten vorkommt zweimal die Woche zum Nacktputzen vorbeikommen. Über die Vergütung für unseren Aufwand können wir verhandeln.

  17. Bevor jetzt alle über diese Anfrage spotten, möchte ich mit gefährlichem Halbwissen glänzen: In der Branche der Schreiblinge sieht es derzeit sehr mau aus mit bezahlung. Es kommt öfters mal vor dass verlage bei Krittikern anfragen ob sie für lau eine Krittik schreiben würden. Auch werden Redakteure immer schlechter bezahlt, so dass viele pro, bzw werbe artikel zu produkten schreiben. Auch der investigative journalismus muss auf der Strecke bleiben, da er sich nicht mehr so sehr rentiert.
    Es ist traurig aber wahr.

    Btw: Sollte Heidi Klum doch nur als beliebigen Beispiel sein. Darf sich natürlich auch jeder irgend eine andere Hübsche wünschen.

  18. @Dante
    Und wieso? Weil man mittlerweile auch fast nur noch Scheiß zu lesen bekommt. Zeitungen kann man heutzutage doch fast gänzlich knicken. Ich les Nachrichten wenn auch nur noch Online und wenn ich mir ein Buch kaufe dann nur auf Empfehlung, wobei man bei Tom keine braucht… Habe das Buch bereits 5 mal verschenkt und bisher hatten alle Spaß dran. 🙂

  19. @ silvio:
    und genau das ist das Problem!
    Alle lesen nur noch online und für lau. Dadurch brechen Werbeeinahmen und Zeitungsverkäufe weg. Ohne diese Einnahmen kann man kein höheres Niveau aufbauen.
    Schlechterer inhalt -> weniger leser -> geringere einnahmen -> schlechterer inhalt…
    Ein Teufelskreis. Ich kann verstehen warum viele verlage nachdenken ihre informationen nur noch gegen gebühr online anzubieten.

  20. Solche Anfragen kriegt offenbar jeder halbwegs erfolgreiche Autor. „Für uns schreiben …. exklusiv …. kostenlos …. viel schreiben …. kostenlos …. und ganz-ganz eventuell bekommen Sie ein paar Euro – mehr nicht! – ab.“

    Dabei wissen die ganz genau, dass Autoren keine Konkurrenz zum eigenen Buch schaffen dürfen.

  21. Was sind denn das für Traumtänzer von Kollegen? *fassungslos* Buchhändler oder gar Verlagswirt haben die hoffentlich nicht gelernt…

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